Schweiz
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Gesundheitsausgaben pro Kopf steigen auf über 10'000 Franken

12.06.18, 14:00 13.06.18, 13:31


ARCHIV - ZUR FORDERUNG VON TRAVAIL.SUISSE, DASS AELTERE ARBEITNEHMENDE BESSER MIT MASSNAHMEN IM ARBEITSMARKT GEFOERDERT WERDEN SOLLEN, STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - [ACHTUNG REDAKTIONEN: GESTELLTE AUFNAHME - SYMBOLBILD.] Der Arzt Felix Huber untersucht den Gehoergang einer Patientin, im Haus der Aerzte, die Medix Gruppenpraxis, in Zuerich, am Donnerstag, 7. November 2013. In der Gruppenpraxis arbeiten fast 30 Aerzte als Allgemeinpraktiker, Spezialaerzte, Ernaehrungs- und Diabetesberaterinnen, Physiotherapeuten und Psychologinnen unter einem Dach. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich rechnet für 2018 und 2019 mit einem stärkeren Wachstum der Gesundheitskosten als im vergangenen Jahr. Damit dürften die Ausgaben im laufenden Jahr auf mehr als 10'000 Franken pro Kopf anschwellen.

Grund für den Anstieg sind gemäss KOF unter anderem ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Denn je mehr die Menschen verdienen, desto mehr können sie für ihre Gesundheit ausgeben. Zudem rechnet die Forschungsstelle weiterhin mit einem steigenden Anteil an älteren Menschen in der Schweizer Bevölkerung.

Für 2018 dürften die Gesundheitskosten laut den am Dienstag publizierten Zahlen um 3.8 Prozent auf knapp 86.8 Milliarden Franken klettern. Pro Einwohner und Einwohnerin ergeben sich daraus Gesundheitsausgaben von 10'131 Franken.

Im nächsten Jahr werden es gemäss Prognose 10'429 Franken pro Kopf sein. Dann werden die Kosten des Gesundheitswesens erstmals die Schwelle von 90 Milliarden Franken überschreiten (+3.9 Prozent).

Weil sich das nominelle Bruttoinlandprodukt (BIP) in der Schweiz im Prognosezeitraum schwächer entwickle, würde das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum BIP damit auf knapp 13 Prozent steigen.

Höhere Kosteneinsparungen erwartet

Mit der jüngsten Schätzung hat die KOF ihre Erwartungen zum Kostenwachstum im Gesundheitswesen für 2018 und 2019 allerdings leicht nach unten korrigiert. Im Herbst 2017 hatte sie noch einen Kostenanstieg von 3.9 respektive 4.0 Prozent prognostiziert.

Grund für die Anpassung sind höhere Kosteneinsparungen. Politische Massnahmen würden das Kostenwachstum im Gesundheitswesen dämpfen. So zum Beispiel die Überprüfung der kassenpflichtigen Medikamente alle drei Jahre. Diese umfasst neben dem Auslandspreisvergleich auch einen Kosten-Nutzen-Vergleich.

Daraus ergaben sich gemäss Bundesamt für Gesundheit im Jahr 2017 geschätzte Einsparungen von rund 190 Millionen Franken, die aber grösstenteils erst im 2018 realisiert würden, da die Preissenkungen erst ab Januar 2018 umgesetzt wurden.

Zudem hat der Bundesrat im letzten Herbst die Verordnungsänderung des Ärztetarifs Tarmed verabschiedet. Mit diesen Massnahmen dürften ab 2018 gemäss Mitteilung jährliche Einsparungen von rund 470 Millionen Franken erzielt werden.

Weiteres Einsparpotenzial von zirka 90 Millionen Franken birgt in den Augen der KOF der Entscheid des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), dass bestimmte operative Eingriffe ab 2019 nur noch von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden, wenn sie ambulant durchgeführt werden.

Prognose für 2017 deutlich korrigiert

Während die KOF für 2018 und 2019 am Dienstag nur leicht korrigierte Prognosen präsentierte, drückte sie die Kostenerwartungen für das abgelaufene Jahr hingegen deutlich nach unten und zwar von 4.1 auf 3.5 Prozent.

Die KOF begründete diese Korrektur mit einem niedrigeren nominellen Lohnwachstum im letzten Jahr sowie einer stärkere Zunahme der alternden Bevölkerung hierzulande. Auch die totale Bevölkerungsentwicklung sei schwächer ausgefallen als in den vergangenen Jahren, heisst es.

Deshalb werden die gesamten Gesundheitsausgaben für 2017 neu bei knapp 83.6 Milliarden Franken erwartet. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wird die provisorischen Zahlen für 2017 erst im nächsten Frühling vorlegen. Für 2016 publizierte es im April Gesundheitskosten von voraussichtlich 80.7 Milliarden Franken (+3.8 Prozent). (sda)

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54
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    Alle Leser-Kommentare
  • me myself 13.06.2018 06:09
    Highlight Ich verstehe nicht viel davon doch ich denke eine Einheitskasse wäre der erste Schritt. Es braucht doch nicht weiss ich wieviele auf Gewinn ausgerichtete Krankenkassen. Zusätzlich könnte man es einfach in die Steuer einrechnen so dass mehrverdiener auch ein bisschen mehr bezahlen. Und dann wären ja noch die Medipreise........
    13 5 Melden
  • Kimelik 12.06.2018 22:58
    Highlight Einheitskasse mag etwas bringen, rund 1% der kosten sind Verwaltungskosten. Wobei auch da, Staatliche Stellen sind nicht gerade für ihre günstige Verwaltung bekannt. Der grösste Teil der Kosten geht an die Ärzteschaft, da kann auch am meisten gespart werden, wieso das ein Tabu ist, verstehe ich nicht.
    13 4 Melden
    • me myself 13.06.2018 06:01
      Highlight Vieleicht ist es ist ein Tabu, da man sie ja braucht. Und man angst hat dass wen man die Löhne senkt, die Ärtzte gehen und sich weniger Leute durch so eine Ausbildung quälen.
      7 3 Melden
  • The Origin Gra 12.06.2018 22:02
    Highlight Mal kurz gefragt, wer soll sich das bitte noch Leisten können?
    22 4 Melden
  • Zwerg Zwack 12.06.2018 21:28
    Highlight Die 10'000.-/Jahr sind der Durchschnitt. Kann mir jemand sagen, was der Median ist?
    18 2 Melden
  • MaskedTruth 12.06.2018 20:17
    Highlight Einheitskasse und jeder kann halb oder privat separat dazu versichern... das wurde aber abgelehnt und nun haben wir die Quittung.... wie sagt der Brite: some people have to learn it the hard way, oder so😉
    18 11 Melden
    • Amboss 13.06.2018 00:14
      Highlight Dann sag mir Mal, wie man bei einer Einheitskasse Geld sparen kann... Die Kosten der Krankenkassen für die Verwaltung, Werbung etc liegen ca bei 5 Prozent... Also, wo ist da das Sparpotenzial?
      7 3 Melden
    • Oberon 13.06.2018 00:49
      Highlight Ja, aber die Einheitskasse wäre nur ein Schritt gewesen um die Kosten in den Griff zu bekommen.

      Die Initiative hätte man jedoch annehmen müssen.

      8 5 Melden
    • Amboss 13.06.2018 06:04
      Highlight @oberon: verstehe ich nicht. Wie kann eine Massnahme (hier die Einheits-kk), mit welcher sich keine Kosten einsparen lassen, dazu dienen, die Kosten in den griff zu bekommen?
      6 4 Melden
    • me myself 13.06.2018 08:44
      Highlight Vielleicht weil mehr Geld in nur eine Kasse geht. Ausserdem müsste es staatlich sein. Kann doch nicht sein das Kassen Gewinne einfahren können.
      Geld verdienen mit einem System dass eigentlich dazu da ist den Leuten zu helfen, einfach abscheulich.
      5 2 Melden
    • Amboss 13.06.2018 10:09
      Highlight @me myself: Mag schon sein, was du schreibst. Aber es bringt nichts, sich damit rumzuschlagen, denn es ist völlig irrelevant.
      Es löst null und kein Problem bezüglich Kosten im Gesundheitswesen. Man diskutiert um heisse Luft und geht die echten Probleme, die schwierigen Theman nicht an, während die Prämien weiter munter anteigen
      3 0 Melden
    • Oberon 14.06.2018 11:39
      Highlight @Amboss
      Als erstes wären die Verwaltungskosten mindestens 10%-15% tiefer und vor allem kann man die Analyse der Kostenentwicklung einfacherer bzw. präzisier bewerten. Die Berater und das ganze Theater mit der Lobby kann man dann auch gleich vergessen. Dann nur noch die Grundversorgung und Zusatzleistungen als Optionen besser definieren. Danach kann man die Vergütungssysteme und Medikamentenvergabe überprüfen.

      @R. Peter
      Quatsch, wenn du 30 Kassen hast die ca. 10% Verwaltungskosten haben oder 1 Kasse mit 12% hast du per se Geld gespart. Zusätzlich braucht es keine Werbung und Berater mehr.
      1 1 Melden
    • Amboss 14.06.2018 16:21
      Highlight Oberon: woher hast du diese 10-15%? Gibt es dazu eine Quelle?

      Und selbst wenn das stimmt. Das sind auf eine 400 Franken Prämie w Franken Ersparnis. Während gleichzeitig die Prämie jährlich um 10-20 Franken ansteigt...
      Ist es wirklich wert um diese 2Franken zu diskutieren. Müsste man nicht anderswo ansetzen?
      1 0 Melden
  • luckyrene 12.06.2018 18:12
    Highlight Sorry habe ich noch vergessen... diejenigen, die daran Geld verdienen brauchen immer das Argument, dass alle immer älter werden! seit geraumer Zeit stimmt das aber nicht mer! Darum
    HÖRT DOCH AUF UNS IMMER FÜR DUMM ZU VERKAUFEN
    16 8 Melden
    • phreko 13.06.2018 00:39
      Highlight Was stimmt nicht mehr?
      2 3 Melden
  • luckyrene 12.06.2018 18:05
    Highlight Ich sehe den Geldverschleis vorallem bei den Behandelnden!! Viele Ärzte sind seehr bedacht, dass sie möglichst viel aufschreiben können. So gerade bei einer Freundin. Bei einem Termin sagt er sie braucht noch eine Spritze, muss aber dafür in zwei Wochen nochmals kommen... wieso diese nicht gerade schnell machen??? Damit nochmals «Erste 5 Minuten / letzte 5 Minuten» und anderer Quatsch aufgeschrieben und verrechnet werden kann. Doch da schaut keiner so genau, lieber wieder mit den Prämien rauf, denn die wissen ja, uns «Kunden» kann man melken bis aufs Blut!
    14 16 Melden
  • jdd2405 12.06.2018 16:19
    Highlight Wo bleibt diese Gleichberechtigung?
    39 78 Melden
    • Keepitsimple 12.06.2018 17:28
      Highlight Ab 70+ sterben die männer eben früher weg. Korrigier mich, sollte dies in der statistik bereits kompensiert worden sein.
      13 3 Melden
    • Musikliebhaberin 12.06.2018 18:03
      Highlight die Unterschiede zwischen 21-40 sind wahrscheinlich wegen den Verhütungsmethoden welchen einen Eingriff fordern und Schwangerschaften. Auch von Krebs sind Frauen häufiger betroffen. Und im hohen Alter logischerweise weil Frauen länger leben. Eine Pro Kopf Analyse hätte mehr Sinn gemacht.
      18 4 Melden
    • Aglaya 12.06.2018 18:40
      Highlight Wo ist das Problem? Die einzigen Alterskategorien, in denen Frauen deutlich mehr Kosten verursachen als Männer sind 20-40 (Schwangerschaft und Geburt) sowie 80+ (Frauen leben länger, Tote verursachen keine Kosten mehr). Alles (bio-)logisch erklärbar.
      21 3 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 21:38
      Highlight Was ist jetzt genau Ihre Aussage? Ihnen ist schon bewusst, weshalb Frauen durchs Leben hindurch teurere medizinische Behandlung brauchen können als Männer (-> Schwangerschaft) und wieso die Männer bei zunehmenden Alter vollends wegbrechen (-> relative Lebenserwartung)?
      22 3 Melden
    • Ökonometriker 13.06.2018 00:15
      Highlight Das Geschlecht wird bereits heute bei der Prämienberechnung teilweise berücksichtigt. Die Pflichtversicherung entspringt einem Solidaritätsgedanken und da niemand sein Geschlecht wählen kann, werden nicht die vollen Zusatzkosten auf die Frauen abgewälzt.
      10 2 Melden
    • phreko 13.06.2018 00:41
      Highlight Hat hier niemand Humor?
      4 8 Melden
  • MrXanyde 12.06.2018 15:43
    Highlight Meine Gesundheitskosten in den letzten 3 Jahren: CHF 0.-
    ...die bezahlten Prämien verdränge ich jetzt mal
    47 54 Melden
    • Scaros_2 12.06.2018 16:03
      Highlight Ich fühle mit dir.
      22 33 Melden
    • Djego 12.06.2018 16:48
      Highlight Lucky you. Hättest du hohe Gesundheitskosten wärst du sicher nicht zufrieden.
      78 4 Melden
    • me myself 13.06.2018 08:45
      Highlight Solange du ja gesund bist, sei doch froh! Aber wenn du dann mal was hast, bist du auch froh das andere diese Kosten mittragen.
      4 0 Melden
  • axantas 12.06.2018 15:02
    Highlight Wir sammeln schon mal Gründe für die anstehende, kräftige Prämienerhöhung...
    99 6 Melden
  • maricana 12.06.2018 14:57
    Highlight Warum oder weshalb steigen die Gesundheitskosten nur "pro Kopf"?
    110 6 Melden
    • Redly 12.06.2018 22:51
      Highlight Sie steigen auch gesamthaft. Aber da wir Menschen sie finanzieren müssen, ist pro Kopf relevant. Damit ist der direkte Effekt des Bevölkerungswachstum ausgeklammert.
      3 0 Melden
    • Ökonometriker 13.06.2018 00:11
      Highlight Sie steigen auch insgesamt, weil die Zahl der Köpfe auch steigt.
      Neben immer aufwändigeren Behandlunsmöglichkeiten ist die Bevölkerungsstruktur hier schuld. Immer weniger Junge bezahlen für immer mehr Alte.

      Der Trend wird noch etwa 20 Jahre anhalten, danach kommen geburtenschwächere Jahrgänge ins Alter.
      5 2 Melden
  • infomann 12.06.2018 14:39
    Highlight Das Problem ist, keiner will sparen.
    Der Patient nicht, die Krankenkassen nicht. Alle anderen wollen provitieren, Ärzte, Spitäler, Pharmlobby, Drogerien und viele andere.
    79 9 Melden
    • Schlange12 12.06.2018 16:04
      Highlight Bis an Schluss die Einheitskasse kommt. Wenn es so weiter geht ist es nur noch eine Frage der Zeit.
      25 9 Melden
    • glointhegreat 12.06.2018 16:25
      Highlight @InVomann
      Ich wäre auch gerne so gut inVormiert......
      Aber leider kann ich nicht oft von unserem Gesundheitswesen proVitieren und muss immer nur bezahlen.
      Ich glaube Patienten und Krankenkassen möchten sehr wohl sparen.... Das Problem ist eher die Pharma und Ärztelobby die in der Schweiz einfach viel zu stark ist.
      32 9 Melden
    • Walter Sahli 12.06.2018 16:55
      Highlight Schlange, die Einheitskasse ist längst überfällig. Wir brauchen nicht 90 Gesundheits-Billags!
      15 4 Melden
    • Amboss 13.06.2018 00:08
      Highlight @Schlabge: immer diese Einheitskrankenkasse... Die hat Null Komma null Effekt bezüglich Gesundheitskosten.
      Im Gegenteil. Erst Mal kostet die unendlich viel, bis sie aufgebaut ist.
      5 5 Melden
    • Walter Sahli 13.06.2018 07:12
      Highlight Amboss, genau, deswegen fusionieren auch keine Firmen. Weil das kostet immer so viel und Synergien nutzen ist auch etwas, das nur in Filmen vorkommt. Was Du da betreibst, ist Propaganda wider den gesunden Menschenverstand!
      2 3 Melden
    • Amboss 13.06.2018 10:16
      Highlight @Walter: 5% eines Prämienfrankens geht für die Verwaltung (= die Krankenkassen) drauf, der Rest fliesst ins Gesundheitswesen zürück,für die Abrechnung von Leistungen.

      Und 5% benötigt auch eine Einheitskasse. Denn auch diese benötigt Mitarbeiter und Chefs muss Büros mieten, EDV bezahlen etc...

      Was ich mache, hat null mit Propaganda oder fehlendem Menschenverstand zu tun, sondern mit Vernunft.
      Denn eine Einheits-KK bringt null Einsparung gegenüber dem heutigen System. Also, was bringen all die Diskussionen darüber? Die halten uns nur von den wichtigen und schwierigen Diskussionen ab.
      0 2 Melden
    • glointhegreat 13.06.2018 11:35
      Highlight @Amboss und R.Peter
      Wie kommt ihr darauf das eine Einheitskasse keine Einsparungen bringt? Verwaltungsrat, Chefetage, Räumlichkeiten, IT Systeme... Alles nur einmal ist bestimmt günstiger als X Mal. Die einzelnen Mitarbeiter würden effizienter da es mehr gleiche Fälle gibt. Ausserdem hätte die EK. mehr Macht um zB. Die Kosten bei den Leistungserbringern zu drücken. Für die Politik und die Bevölkerung würde alles überschaubarer. Und als letztes Argument. Es würde fairer weil jeder gleich viel bezahlt und man nicht jedes Jahr wechseln muss um zu profitieren.
      Überzeugt mich mit euren Argumenten
      4 1 Melden
    • Walter Sahli 13.06.2018 12:43
      Highlight Es sind immer und überall nur ein paar wenige Prozente! Verwaltungskosten der KK? Nur 5%! Das lohnt sich nicht zu sparen. Ärztelöhne? Nur 5%! Das lohnt sich nicht zu sparen. Medikamente? Nur 9%! Das lohnt sich nicht zu sparen! Aufrüstung für hochspezialisierte Medizin in den Spitälern? Macht auch fast nichts aus. Immer sollen die Anderen sparen und es soll ja nie am Status Quo gerüttelt werden. Und dabei geht ganz vergessen, dass 1% der Gesundheitskosten 2018 840 Millionen sind! Alle (!) müssen mithelfen, nicht nur die Anderen!
      3 1 Melden
    • Amboss 13.06.2018 13:30
      Highlight @great: Ein Mitarbeiter kann nur eine gewisse Anzahl Fälle bearbeiten. Und pro x Mitarbeitern braucht es einfach eine Führungsposition. Mehr Effizienz ist da gar nicht möglich. Und wenn dich das nicht überzeugt hilft vielleicht rechnen. Nimm Mal an, die Einheits-kk könnte das mit dem halben Aufwand leisten. Dann wäre das bei einer Prämie von 400 Franken 10 Fr. Einsparung. Lässig. Das ist völlig unbedeutend, wenn JÄHRLICH die Prämien um ein Vielfaches steigen.

      Und sorry. Verhandlungen über die Kosten der Leistungen ist Sache der Aufsicht (des Bundes, BAG), nicht der Krankenkassen. Die KK hab
      1 2 Melden
    • Amboss 13.06.2018 13:44
      Highlight @walter: 5 Prozent Verwaltungskosten hat man einfach, egal ob eine KK das macht oder eine Einheits-KK. Dies einfach so, unabhängig davon, wie hoch die Prämien sind. Hier anzusetzen bewirkt nichts. Aber bei den 95Prozent - dort muss man ansetzen, wenn man die Prämienlast reduzieren will. Mehr kann ich dir dazu nicht sagen
      1 1 Melden
    • Walter Sahli 13.06.2018 16:48
      Highlight R., es kann trotzdem bei den Kassen gespart werden! Es ist schlicht nicht einzusehen, warum wir 90 Verwaltungsratsgremien, CEOs, Administrationen usw. finanzieren sollen!
      Ausserdem könnte man bei einer Kasse wesentlich einfacher prüfen, was die Ärzte abrechnen!
      Deiner Logik nach dürfte es keine Firmenfusionen geben, weil die angebelich nichts bringen.
      3 1 Melden
    • Amboss 13.06.2018 17:08
      Highlight @sahli: wenn du eine Einheits-KK möchtest, darfst du das natürlich. Diese Diskussion hatten wir aber schon und die Einheits-kk wurde deutlich versenkt in einer Volksabstimmung. Es wäre an der Zeit Grösse zu zeigen und diesen Entscheid zu respektieren, wie das in einer Demokratie üblich ist. Das System ist nicht perfekt aber es funktioniert.
      Dann kann man sich nämlich den wichtigen und schwierigen Themen widmen, nämluch wie man die restlichens95% runter bringt. Und muss nicht immer über die Einheits-kk diskutieren, welche Kostenmäßig wenig bis gar nichts bringt
      0 0 Melden
    • Walter Sahli 13.06.2018 21:47
      Highlight Blödsinn! Es ist schlicht pure Geldverschwendung. Da machen sich einfach ein paar Leute auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben und Leute wie Du glauben auch noch, dass 90 und 1 das Gleiche ist.
      1 1 Melden

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