Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Germany's keeper Manuel Neuer and Thomas Mueller leave the pitch beside the mascot disappointed after the UEFA Nations League soccer match between Germany and The Netherlands in Gelsenkirchen, Monday, Nov. 19, 2018. The match ended 2-2, with two Dutch goals in the last 5 minutes. Germany have been relegated from League A of the Nations League. (AP Photo/Martin Meissner)

Auch mit Maskottchen wollte keine Stimmung aufkommen: Thomas Müller und Manuel Neuer nach dem Remis gegen die Niederlande. Bild: AP/AP

Leere Sitze, miese Stimmung – DFB-Spiel zeigt die düstere Zukunft des Fussballs

Benedikt Niessen / watson.de



Ein lautes «Ahhh» schallte bei Fehlpässen durch die spärlich besetzte Arena. Laola-Wellen kreisten angestrengt durch das Schalker Stadion. Das waren schon die stimmungsvollen Highlights der knapp 42'000 Zuschauer beim Spiel zwischen Deutschland und den Niederlanden am Montagabend. Dieses Stimmungsbild könnte dem ganzen Fussball bevorstehen.

Eigentlich ist Deutschland gegen die Niederlande eines der prestigeträchtigsten Duelle des Fussballs. Es gibt zu diesem Duell mehr Geschichten, als RB Leipzig Vereinsjahre hat. Vom WM-Finale 1974 in München über Frank Rijkaards Spuck-Attacke gegen Rudi Völler bei der WM 1990 bis hin zum deutschen 3:0-Sieg 2011 in Hamburg, als eine ganze Republik glaubte, die EM gewinnen zu können. Im Vereinsfussball wäre dieses Duell der Inbegriff eines Derbys.

Die gestrige Stimmung im Stadion ähnelte hingegen einer Trauerfeier – nur, dass es dort wenigstens Emotionen gibt.

«Man kriegt natürlich mit, dass die Stimmung schon mal besser war, aber das ist jetzt halt so», fasste Toni Kroos nach dem ärgerlichen 2:2 enttäuscht zusammen. Dabei spielten die Nationalkicker bis zu den Gegentoren ihr wohl bestes Spiel im schlechtesten Jahr der Nationalmannschaft seit 111 Jahren. Und das ist das grosse Problem: Die Leistung der Spieler ist gar nicht verantwortlich für die Stimmung.

Es ist der Fussball selbst.

Das hat Gründe:

Es liegt auch am Modus. Wie emotional kann ein Fantasiepokal an einem Montagabend sein? Das Spiel zwischen Deutschland und den Niederlanden ist Teil der Nations League, also eines neu erfundenen Wettbewerbs, um Freundschaftsspiele wieder attraktiv zu machen. Dass das Spiel werktags stattfindet, kommt da noch oben drauf. Und Geld kostet ein solches Ticket natürlich auch noch.

Da spielt es fast gar keine Rolle mehr, dass die deutsche Mannschaft in dieser Fantasieliga schon als Tabellenletzter abgestiegen war. 

Das Spiel war dementsprechend nicht ausverkauft: Von den insgesamt 54'740 blauen Sitzschalen (bei internationalen Spielen) waren noch einige zu erkennen, es kamen laut DFB nur 42'186 Zuschauer. 

«Eure Scheiss-Stimmung, da seid ihr doch dafür verantwortlich und nicht wir!», schimpfte Bayern-Manager Uli Hoeness im November 2007, als sich Fans über die hohen Eintrittspreise und die fehlenden Emotionen der FCB-Fans beschwerten. So oder so ähnlich könnte auch der DFB argumentieren – und läge damit genau so falsch wie Hoeness.

Richtig, bei der Nationalmannschaft herrscht nicht erst seit gestern eine ganz andere Stimmung als etwa in so manchem Stadion der Bundesliga (oder auch der Regionalliga). Emotionale Fangesänge? Fehlanzeige. Selbstgemalte Choreografien? Natürlich nicht! Der gestrige Abend war aber auch für die Nationalmannschaft ein neuer Tiefpunkt. 

Team Germany poses for a team photo prior the UEFA Nations League soccer match between Germany and The Netherlands in Gelsenkirchen, Monday, Nov. 19, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)

Beim gestrigen Spiel blieben viele Sitze leer. Bild: AP/AP

Dabei wollte der DFB seine Fans organisieren, wie es in den Vereinen die Ultras tun – und der Verband erschuf den «Fan Club Nationalmannschaft powered by Coca-Cola». Natürlich schaffte er nicht das, was Ultras ausmacht. Nein, wir sprechen nicht über Pyro. Wir sprechen von einer autarken Subkultur.

Ultras machen nicht nur Stimmung und basteln bunte Choreos. Sie kämpfen für bezahlbare Tickets, für den Erhalt der Stehplätze, sie stellen sich gegen den Ausverkauf des Fussballs und machen sich mitunter gegen Diskriminierung stark. Ein Fanclub, der von einem Weltkonzern gesponsert ist und an den Verband angegliedert ist, kann das nicht leisten. Ultras lassen sich nicht verordnen.

Oliver Pocher  Mark Forster statt Fangesängen

Zu befürchten ist: Die Stimmung bei Länderspielen wird sich auch in Zukunft nicht bessern – selbst wenn die Nationalelf ins Europameisterschaftsfinale ziehen würde. Das Spiel der Nationalmannschaft zeigt vielmehr, wie es bald auch in den Stadien der Bundesliga aussehen könnte, denn der Fussball ist an vielen Fans schon vorbeigezogen.

Warum? An allen Ecken brennt es derzeit: In Zeiten, in denen sich die Fussball-Funktionäre organisieren, um das Financial Fairplay zu untergraben, Super- und Nationsligen zu planen oder wie Fifa-Boss Gianni Infantino gleich alles verkaufen zu wollen, um noch mehr Geld aus der Fussballzitrone zu quetschen, fühlen sich die Fans allein gelassen. Dazu kommen Spiele von Montag bis Sonntag in beinah jeder Woche. Die Fans werden nicht nur satt, sondern auch müde und arm. Obendrauf kommen schliesslich immer teurere Trikots, Tickets und TV-Abos.

Und was macht der DFB? Der ersetzt den Tor-Jingle «Schwarz und Weiss» von Black-Facing-Comedian Oliver Pocher durch «Chöre» von Mark Forster. Das passt dann auch ins Bild: Denn auch dieser Radiohit hat das Ziel, möglichst viele Menschen mit möglichst seichter Kost zu erreichen. Dieser Song ist im Grunde genau so austauschbar wie ein DFB-Länderspiel. Sorry, Mark.

Deutsche Fussballfans wollen keine Montagsspiele

Das ist der moderne Fussball

Die FIFA ist endlich die Korruption losgeworden – aber nicht so wie du denkst

Link to Article

So viele Schweizer Klubs hätte Liverpool statt Shaqiri kaufen können

Link to Article

Fussball im Jahr 2018 ist, wenn statt der Münze eine Kreditkarte geworfen wird

Link to Article

Der Videobeweis kommt auch in der Super League – die Frage ist nur wann und wie

Link to Article

Wer noch immer nicht recht wusste, was Büne mit «Pussy-Fussball» meinte: Genau DAS hier

Link to Article

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Link to Article

Diese Elf kostet mehr als eine Milliarde, aber kennst du die Top 10 für jede Position?

Link to Article

Der Moment, in dem ich den allerletzten Glauben an den ehrlichen Fussball verlor

Link to Article

Scheichs, Tormusik oder Wappenküsser – 16 Dinge, die schleunigst wieder aus dem Fussball verschwinden sollten

Link to Article

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

61
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 21.11.2018 14:04
    Highlight Highlight Benedikt Niessen hätte wohl einen ganz anderen Artikel geschrieben, wenn Deutschland in der Klasse-Europa-League nicht sang- und klanglos abgestiegen wäre.
  • Waedliman 21.11.2018 11:06
    Highlight Highlight Gier, Geld und Macht - so sieht es beim Fussball aus, national wie auch international. Es ist schön, wenn die Fans sagen: Schluss jetzt, wir wollen wieder die Seele des Fussballs und keinen mit Milliarden zugestopften BC Bayern München & Co.
  • Thomtackle 21.11.2018 10:25
    Highlight Highlight Sehr ich überhaupt nicht so. England - Kroatien war ein Hammer. Wembley zu drei viertel gefüllt (was immer noch etwa 65'000 sind). Super Stimmung, nix Freundschaftsspiel. Überhaupt keine Fantasieliga. Die Gewinner haben einen richtigen Mehrwert. Nur die Verlierer jammern. Endlich keine nichtigen Freundschaftsspiele mehr.
  • Asmodeus 21.11.2018 07:38
    Highlight Highlight "nur" 42000

    Erzählt das mal GC
    • hertha_bsc 21.11.2018 10:23
      Highlight Highlight Wieso? GC hat doch auch 4200 aaah sorry, um eine 0 verzählt :D
  • Soendi 21.11.2018 07:08
    Highlight Highlight also dieser artikel ist nun doch mit dem pessimismus etwas übers ziel hinausgeschossen... die nationsleague ist das beste was den nationalmannschaften passieren konnte! welchen wert freundschaftsspiele haben sah man an ch-katar. und in deutschland herrscht eine grandiose fankultur, da stimmt der artikel einfach nicht. besuchen sie mal ein spiel schalke-dortmund.... und gestern hatte die sche*** stimmung wohl eindeutig damit zu tun dass DE halt im moment einen stiefel zusammenspielt und schon abgestiegen ist...
  • maxi 21.11.2018 07:02
    Highlight Highlight Das fehlen der Fans, liegt nicht nur an dieser unsinnigen Nationenliga. Der DFB hat den Bezug zur Basis verloren. Da sollte man ansetzen.
    • Raembe 21.11.2018 08:19
      Highlight Highlight Es hat nichts mit der Nationenliga zu tun, sondern mit der miesen Leistung der Deutschen in diesem Jahr.
    • maxi 21.11.2018 09:16
      Highlight Highlight Natürlich hat es auch was mit disen überbewertet und zu unrecht gehypten Freundschaftsspielen zu tun. Kein Fussballfan hat bock auch so viele Länderspielpausen. Und die entscheidungsträger beim DFB verbessern die Situation nicht.
    • Raembe 21.11.2018 09:48
      Highlight Highlight Also wer Kroatien vs. Spanien gesehen hat, hat eines der geilsten Fussballspiele des Jahres gesehen. Soviel zum Thema Freundschaftsspiele.

      Ich und ein Haufen anderer Fans sehen das anders und haben Freude an der Nations League.

      Btw. 40k für ein Montagsspiel sind ziemlich gut, fùr die schwachen Leistungen der Bundeself.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 21.11.2018 06:44
    Highlight Highlight Dem Komerz sei dank. Anderseits und bez. der Ultras oder Hooligans.....Ultras machen nicht nur Stimmung und basteln bunte Choreos. Sie kämpfen für bezahlbare Tickets, für den Erhalt der Stehplätze, sie stellen sich gegen den Ausverkauf des Fussballs und machen sich mitunter gegen Diskriminierung stark. Wäre ja schön, wenn es nur das wäre. Machen doch auch Stimmung um ein Stadion herum!!!! Hält mich ebenso fern.
    • Asmodeus 21.11.2018 08:54
      Highlight Highlight Die guten Seiten der Ultras und die Schattenseiten kann man durchaus nicht voneinander trennen.


      Ich erinnere mich noch an Gespräche mit FCB-Ultras die stolz erzählten, dass sie in Luzern im Tram einen Typen mit FCL-Schal gesehen und mit demselben gewürgt hätten.

      Das war für mich damals der Grund niemals ein Auswärtsspiel zu besuchen.

      Und das ist bei allen grösseren Ultragruppierungen leider da. Dieser gewaltbereite Fanatismus einer Gruppe die eigentlich nur sich selbst feiern will.

      Darum funktioniert eine nationale Ultragruppierung auch nur, wenn man Nazis holen würde.
  • bokl 21.11.2018 00:17
    Highlight Highlight Armseliges Gejammere. Passend dazu fällt DE auch noch aus Lostopf 1 für die Quali. Hoffentlich gibt es einen richtigen Brocken wie Spanien in der EM-Quali...
    • Laeddis 21.11.2018 05:59
      Highlight Highlight Egal wie schlecht DE momentan ist, die grossen Kaliber wie Spanien hätten auch keine Freude sie in der Quali-Gruppe zu haben
  • Strohhut 20.11.2018 23:51
    Highlight Highlight Gelesen bis zum begriff „derby“.

    bitte lass es bleiben. lausanne st. gallen ist wohl auch ein derby...
  • Beat Galli 20.11.2018 23:48
    Highlight Highlight Und Geld kostet es auch noch...
    Viel lustiger gege San Marino 10:0 zu spielen und einen auf gross machen.

  • c_meier 20.11.2018 23:42
    Highlight Highlight ich glaube für jede andere Nation als Deutschland ist die Nations-League nach dem ersten offiziellen Spieltag als Bereicherung aufgenommen worden.
    Man hat Spiele gegen gleichwertige Gegner egal ob man England, Schweiz, Norwegen, San Morino oder Griechenland ist.
    Dass Deutschland nun eine Krise hat ist halt nun mal so, allerdings auch etwas hausgemacht durch das totale festhalten an Neuer und Müller während der WM, was noch nicht ganz ausgestanden ist (wie die Einwechslungen bei GER-NED zeigen)
    Sieht Herr Niessen von watson.de die Kommentare hier was ausserhalb von DE geschrieben/gedacht wird?
  • Charlie84 20.11.2018 23:40
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel schlecht. Es wird suggeriert, dass die Entwicklung des Fussballs der Grund ist wieso die Leute nicht mehr zahlreich ins Stadion gehen. Ersten finde ich 42000 an einem Montagsabend sehr viel und zweitens habt ihr unten den wahren Grund für das nicht ausverkaufte Spiel ja selbst in Bildern abgedruckt: Die Leute wollen keine Montagspiele (verständlich!). Die neue Nations League ist bei der überwältigenden Mehrheit der Leute ein Erfolg (beim Schreiber nicht durchgedrungen...) und die Änderung des Jingle-Songs ist ja noch der letze Grund wieso alles auseinanderbrechen wird.
  • TanookiStormtrooper 20.11.2018 23:17
    Highlight Highlight Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt.
    So sind unsere Bi-Polaren Nachbarn im Norden nun mal.
    Wird man Weltmeister hält man sich für die Besten und zieht über den "Verlierer" her (so gehn' die Gauchos), scheidet man in der Vorrunde aus zerfleischt man sich gegenseitig begeht schon fast einen rituellen kollektiven Selbstmord.
    Muss man nicht verstehen...
    • Waedliman 21.11.2018 11:17
      Highlight Highlight Wenigstens ist bei "uns" noch so etwas wie ne emotionale Regung zu verspüren, während das Gebimmel von Kuhglocken und ein müdes "Hop Schwyz" mich vollends zum Gähnen bringen. Ich habe mich niemals für den besten gehalten und beteilige mich auch nicht an Selbstmord, denn Fussball ist nix, für das ich ins Feuer gehe oder mich schämen muss. Aber Häme ist grundsätzlich doof und hat hier nix verloren.
    • Therealmonti 21.11.2018 14:08
      Highlight Highlight Getroffene Hunde bellen,, Waedlimann.
  • Bloechi_92 20.11.2018 23:17
    Highlight Highlight Artikel zusammengefasst: Mimimimimimi
  • BALCONY 20.11.2018 23:03
    Highlight Highlight Benedikt hier noch kurz zusammengefasst das Jahr 2018 der Deutschen Nationalmannschaft

    WM - Out in der Gruppenphase
    Nations League - Abgestiegen
    EM Quali 2020 - Topf2

    😂😂😂
  • DerRaucher 20.11.2018 22:58
    Highlight Highlight Ich weiss nicht ob es nur mir so geht, aber ich fühle langsam einfach eine gewisse Fuss all übersättigung. Vorbei sind bei mir die Zeiten wo man jedes CL Spiel und am ende der Woche die Ligaspiele gebannt geschaut hat. Man versucht immer noch einen drauf zu packen. Nach der WM muss direkt die Nations League her usw. Ich will momentan viele Sportarten sehen, Fussball gehört nicht mehr dazu.
    • Raembe 21.11.2018 08:23
      Highlight Highlight Da wo die Nations League ist, waren früher Testspiele. Soll heissen mehr Fussball gibts nicht, dafür ist er attraktiver.
  • Fonzie 20.11.2018 22:55
    Highlight Highlight Och, bitte! Seit Jahrzehnten sehen sich Sportfans aller Sparten vor die Wahl gestellt, die seichten Top-Ligen zu verfolgen, oder als Alternative zurück an die Basis zu gehen und mit Bier und Bratwurst den Lokalverein zu unterstützen. Jeder wies ihr/ihm gefällt. Öffentliche Abgesänge wie in diesem Artikel locken uns eigentlich nur noch eine Emotion hervor: ein lautstarkes Mimimimimi!
  • Snowy 20.11.2018 22:35
    Highlight Highlight .
    User Image
  • OJLIKESVJJ 20.11.2018 22:34
    Highlight Highlight *düstere Zukunft des deutschen Fusballs.
  • Nelson Muntz 20.11.2018 22:34
    Highlight Highlight Also für einen kalten Sonntagabend ohne funktionierenden Bahnhof war die Stimmung in Luzern sensationell, kam zumindest so rüber.
  • Le_Urmel 20.11.2018 22:24
    Highlight Highlight Nein wir heulen, wir sind wütend, nicht wegen der National League, die ist ast egal.

    Wir sind wütend, weil uns der Fussball genommen wird.

    Weil die Scheichs alles kaufen wollen.


    Weil die letzten 2 FIFA-Chefs die Seele des Sports korrumpiert haben.

    Weil der DFB nicht begriffen hat, was wir wollen, Drama, Tragödie, Emotionen und Freude.


    Wir sollen nicht Gazprom, nicht Coca Cola, nicht Mastercard etc

    Wir wollen den Fussball zurück, keine PR-Massnahme des BWLers Bierhoff.

    Wir wollen grölen, feiern

    WIR WOLLEN FUSSBALL und keinen Kommerz.

    Dies hat nicht mit Gejammeren zu tun
    • Beat Galli 20.11.2018 23:53
      Highlight Highlight Und darum jammerst du jetzt?
      Lustig
    • TobaFett 21.11.2018 00:02
      Highlight Highlight Du meinst etwa das Urmel?
      User Image
    • c_meier 21.11.2018 00:18
      Highlight Highlight Le_Urmel
      alles richtig aber die uefa kann dem dfb nicht vorschreiben ob sie ihren fan club von coca-cola benennen lässt oder bierhoff einen Rentenvertrag kriegt. das sind alles sachen, wo alleine der dfb alleine verantwortlich ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 20.11.2018 22:05
    Highlight Highlight Benedikt Niessen vor Wein doch.
  • Fab_bu 20.11.2018 22:02
    Highlight Highlight Was für ein guter Beitrag! So sieht unsere Zukunft aus im Fussball und nicht anders! Von was man schon lange spricht wird langsam Wirklichkeit das Geld macht den Fussball richtig kaputt! Früher wahr ich mal auch „Fan“ eines Grossen Clubs ManU heute kann ich mich mit denen nicht mehr identifizieren und Champions league geht an mir sehr kalt vorbei ob jetzt der eine scheich oder der andere gewinnt ist mir zu blöde und die dummen Spieler die streiten das sie einen euro mehr lohn kriegen als der andere sollen doch in einer welt voller geld und ohne stimmung im stadion spielen..
  • Beggride 20.11.2018 21:56
    Highlight Highlight Ein Blick ins Stadion von Premier League Clubs lässt erahnen, wo es hinführt: keine Emotionen, keine Fans aber dafür viele Fussballtouristen und reiche Schnösel, due überteuerte Tickets zahlen... Ja da schlägt das Herz gleich... Tiefer...
    • zettie94 21.11.2018 00:21
      Highlight Highlight Keine Emotionen in der Premier League? Schon mal einen Liverpool-Match gesehen?
    • Beggride 21.11.2018 02:24
      Highlight Highlight Liverpool ist die perfekte Ausnahme...
    • jimknopf 21.11.2018 08:36
      Highlight Highlight England ist Emotionen pur! Klar, es gibt keine Choreos und wirkliche Ultra-Gruppierungen, da Stehplätze verboten sind. Aber mit so viel Herz und Leidenschaft wie die Engländer, gibt es wenige vergleichbare Länder.

      P.s. guter Seitenhieb gegen RB ;-)
  • Habedi 20.11.2018 21:54
    Highlight Highlight Die dachten ernsthaft durch den «Fan Club Nationalmannschaft powered by Coca-Cola» würde Stimmung aufkommen? 🤦‍♂️
    • dho 21.11.2018 05:09
      Highlight Highlight Fan Club National... wie bitte? Wenn man daraus ein Akronym (Anfangsbuchstaben nehmen) machte, entsteht: "FCNpbCC"... lässt sich sehr gut vermarkten. Das ist der ultimative overkill. Ich will einmal die Woche Fussball. Reicht.
  • Hayek1902 20.11.2018 21:51
    Highlight Highlight "Fantasiepokal" auch dyr weil die teutonen ablosen wie sonst was :D ich find das konzept nations league eine der besten ideen der uefa seit langem. Vor allem für kleine nationen eine echte bereicherung. Und sicher besser als die testspiele allemal, aber ja, als Deutscher ist der Modus wohl egal, weil man gerade eh nichts zustande bringt. Gruss aus Mazedonien an watson.de
    • Amboss 20.11.2018 22:58
      Highlight Highlight Genau mein Gedanke. Für kleine Nationen ist die Nations League eine echt tolle Sache. Mazedonien kann die EM erreichen. Was für eine geile Sache für ein Land, für welches bisher sämtliche Länderspiele sinnfrei waren, da es sportlich um rein gar nichts ging.

      Für D ist es halt anders. Da war die Qualifikation eine geile Sache. 10 Spiele, 10 Siege, 40:3 Torverhältnis oder so. Das macht natürlich Spass.
      Da ist es klar, dass man etwas zu beissen, wenn man plötzlich ABSTEIGEN kann.
      Insofern ist der Kommentar verständlich.
    • satyros 20.11.2018 23:13
      Highlight Highlight Für die Schweiz, die ebenfalls eine tolle Quali und - verglichen mit dem nördlichen Nachbarn - sogar eine ordentliche WM spielte, ist diese Nations League auch eine ganz gute Sache. Phantasiepokal hin oder her.
    • demian 20.11.2018 23:54
      Highlight Highlight Das Konzept find ich nichr schlecht. Nur das unnötige auseinander ziehen des Spielplans ist sowas von bescheuert. Wer schaut denn wirklich mehr als ein Spiel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guzmaniac 20.11.2018 21:49
    Highlight Highlight Haha, kaum habe die Freunde aus dem Norden mal keinen Erfolg ist alles doof. Nations League doof, Fussball doof, kein Erfolg - doof!

    Das die Nations League ein Erfolg ist, kann wohl niemand mehr bestreiten! Freundschaftsspiele adé!

    In diesem Sinne: heult leise liebe Freunde:-)
    • Le_Urmel 20.11.2018 22:24
      Highlight Highlight ja, dann heult ihr aber nicht wenn der nächste Waliser Euch wieder verkauft

    • Nelson Muntz 20.11.2018 22:37
      Highlight Highlight 2014: Merkel top, Jogi top, DFB Elf top
      2018: Merkel doof, Jogi doof, DFB Elf doof.
    • Cheesebürger 21.11.2018 00:27
      Highlight Highlight Nur nicht heulen, Urmel, bloss weil die Waliser einen coolen Drachen im Wappen haben...
    Weitere Antworten anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article