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9 Bücher, welche die Zukunft vorausgesagt haben

Science-Fiction ist nur Spekulation? In diesen 9 Fällen lagen die Autoren sehr richtig. Bild: Shutterstock

30.01.18, 14:16 19.02.18, 10:16

Mit Jules Vernes Roman «Die Reise zum Mittelpunkt der Erde» begann die Ära der Science-Fiction- und Zukunftsromane. Von nun an schrieben immer mehr Autoren über die mögliche Entwicklung der Menschheit. Häufig spielen die Werke in einer noch weit entfernten Zukunft, doch ab und zu landeten die Autoren mit ihren Vorhersagen einen Treffer. 

«1984» – George Orwell

Bild: Orellfuessli

George Orwell (1903 bis 1950) war einer der einflussreichsten englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Mit den Werken «Farm der Tiere» und «1984» erlangte er internationale Bekanntheit. 

Worum geht's?

Der Roman spielt in London und dreht sich um den Protagonisten Winston Smith. Dieser hat die Funktionsweise des totalitären Überwachungsstaates durchschaut, der alle Menschen beobachtet und unterdrückt. Im Verlauf der Geschichte trifft er auf die gleichgesinnte Julia. Nun müssen sie sich entscheiden, ob sie sich gegen das System auflehnen oder die Ungerechtigkeiten Tag für Tag über sich ergehen lassen wollen.

Was ist eingetroffen?

Die grossflächige Überwachung verschiedener Regierungen haben gezeigt, dass George Orwells düstere Voraussagen teilweise eingetroffen sind. Vor allem der NSA-Skandal von 2013, der von Edward Snowden aufgedeckt wurde, zeigt die erschreckende Aktualität der Thematik des Romans. Der Ausdruck «Big Brother is watching you» hat ausserdem Einzug in die Alltagssprache gehalten.

«Cyborg» – Martin Caidin

Bild: amazon

Der Amerikanische Autor Martin Caidin (1927 bis 1997) schrieb in seinem Leben mehr als 50 Bücher, darunter auch zwei «Indiana Jones»-Romane. Nebst seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Caidin als Pilot unterwegs.

Worum geht's?

Der Astronaut Steve Austin verliert bei einem schweren Zusammenstoss alle Gliedmassen bis auf einen Arm. Dr. Rudy Wells, ein Mitarbeiter des geheimen Office of Strategic Operations (OSO), stattet ihn mit bionischen Gliedmassen aus, die die Fähigkeiten menschlicher Arme und Beine weit übersteigen. So kann Steve mit seinen neuen Beinen beispielsweise viel schneller rennen. Als Gegenleistung muss der zum Cyborg gewordene Austin nun als Geheimagent für das OSO arbeiten.

Was ist eingetroffen?

Im November 2012 wurde dem 31-jährigen Zac Vawter das weltweit erste bionische Bein eingesetzt. Er kann dieses mithilfe seiner Gedanken steuern und erklomm so die 2107 Treppenstufen des Willis Tower in Chicago. Die Technik ist zwar noch nicht massentauglich, es wird aber weiterhin intensiv geforscht. 

«Per Anhalter durch die Galaxis» – Douglas Adams

Bild: Galaxus

Douglas Adams (1952 bis 2001) ist hauptsächlich für seine satirische Science-Fiction-Reihe «Per Anhalter durch die Galaxis» bekannt, die 2005 verfilmt wurde. 

«Die Idee für den Titel kam mir 1971, als ich betrunken auf einem Feld in Innsbruck lag. Nicht richtig betrunken, nur gerade so betrunken wie nach ein paar steifen Gösser, wenn man zwei Tage nichts gegessen hat.»

Douglas Adams über die Entstehung des Titels «Per Anhalter durch die Galaxis».

Worum geht's?

Als die Erde von Vogonen für die Errichtung einer galaktischen Hyperraumexpressroute zerstört werden soll, kann der Engländer Arthur Dent zusammen mit seinem Freund Ford Prefect in letzter Sekunde flüchten. Unterwegs treffen sie auf neue Weggefährten und reisen mit ihnen auf den Planeten Magrathea. Dort begegnen sie Slartibartfass, dem Erbauer des Supercomputers, welcher in der Lage sein soll, die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten.

Was ist eingetroffen?

Im Roman erwähnt der Autor den Babelfisch; eine kleine Kreatur, die ins Ohr gesetzt wird und die alle Sprachen in Echtzeit übersetzen kann. Zur Zeit der Veröffentlichung unvorstellbar, arbeiten momentan mehrere Unternehmen mit Hochdruck an dieser technischen Möglichkeit. Bereits heute sind einige Produkte im Umlauf, die eine Echtzeitübersetzung ermöglichen sollen.

«Die Neuromancer-Trilogie» – William Gibson

Bild: Weltbild

Der 1948 geborene amerikanische Autor William Gibson veröffentlichte den ersten Teil der Neuromancer-Trilogie 1984. Der Begriff Cyberspace als Bezeichnung für die virtuelle Welt wurde in diesem Buch von ihm geprägt und wird bis heute verwendet.

Worum geht's?

Der Cyberspace-Cowboy Case wurde nach einem Betrugsversuch hart bestraft. Mit russischem Mykotoxin hat man sein Nervensystem derart stark beschädigt, dass er keinen Zugang mehr zur Matrix des Cyberspace hat. Vom geheimnisvollen Armitage erhält er die Chance, seine geschädigten Nerven in einer illegalen Klinik heilen zu lassen. Dazu muss er allerdings einen heiklen Auftrag für diesen erfüllen.

Was ist eingetroffen?

Gibson beschreibt in seinen Romanen die Cyberwelt, in der sich seine Protagonisten zurechtfinden müssen. Obwohl das Internet zur Zeit der Veröffentlichung bereits existierte, schien die Nutzung, wie wir sie heute kennen, sehr unwahrscheinlich. Gibson erzählt in Neuromancer von einer vernetzten und virtuellen Welt, inklusive Hacker, wie sie heute Realität ist.

«Fremder in einer fremden Welt» – Robert A. Heinlein

Bild: Ex Libris

Robert A. Heinlein (1907 bis 1988) ist in Kansas City aufgewachsen und strebte nach der Schulzeit eine militärische Karriere an. Aufgrund seiner Tuberkuloseerkrankung musste er die Ausbildung allerdings abbrechen. 1939 schrieb er seine erste Kurzgeschichte und widmete sich von da an nur noch dem Schreiben von Büchern.

Worum geht's?

Der Protagonist Michael Valentine Smith hatte den Absturz der ersten Mars-Expedition überlebt und wurde von Marsianern aufgezogen. Als er nach zwanzig Jahren wieder auf die Erde zurückkehrt, ist ihm diese fremd und unverständlich. Seine mentalen Kräfte führen dazu, dass er für viele zum Messias wird. Doch für einige stellt er einen Feind dar, der unbedingt bekämpft werden muss.

Was ist eingetroffen?

Robert A. Heinlein hat tatsächlich die Erfindung des Wasserbettes vorausgesagt. Dieses wurde erst sieben Jahre nach der Veröffentlichung des Buches entwickelt.

«The Age of Intelligent Machines» – Ray Kurzweil

Bild: Wikipedia

Ray Kurzweil kam 1948 in Amerika zur Welt. Er arbeitet als Autor und Erfinder. Zur Zeit ist er Leiter der technischen Entwicklungen bei Google. Besonders bekannt ist Kurzweil für seine Thesen im Bereich des Transhumanismus, also der Ergänzung des menschlichen Körpers mit Technik.

Worum geht's?

Das Buch wurde 1990 veröffentlicht und enthält Kurzweils Einschätzungen rund um das Thema der künstlichen Intelligenz. Er beleuchtet die philosophischen, mathematischen und technologischen Aspekte der Materie. 

Was ist eingetroffen?

Kurzweil sagt in seinem Buch voraus, dass noch vor dem Jahr 2000 ein Computer den besten Schachspieler besiegen werde. 1997 gewann Deep Blue, ein von IBM entwickelter Schachcomputer, die Partie gegen den damaligen Schachweltmeister Garri Kasparow. 

«Morgenwelt» – John Brunner

Der Roman Morgenwelt, der 1968 vom britischen Autor John Brunner (1934 bis 1995) veröffentlicht wurde, gehört zu dessen erfolgreichsten Werken. Da er als kleiner Junge oft krank war, verschlang er die Bücher von Jules Verne, H. G. Wells und Pulps. Diese weckten in ihm die Faszination für Science-Fiction.

Worum geht's?

Die Geschichte dreht sich auf der einen Seite um Norman Niblock House, der für General Technics arbeitet. Das weltweit dominierende Unternehmen ist im Begriff, zu Produktionszwecken ein afrikanisches Entwicklungsland aufzukaufen. Auf der anderen Seite ist da der Spion Donald Hogan, der eine gentechnische Sensation entdeckt hat, die potenziell die ganze Menschheit auslöschen könnte. Die Welt, in der die Protagonisten leben, ist geprägt von künstlicher Intelligenz, Genmanipulation und Organhandel.

Was ist eingetroffen?

John Brunner lag mit seinem Roman in vielen Dingen richtig. So haben sich in «Morgenwelt» die europäischen Staaten zusammengeschlossen, um ihre wirtschaftliche Position zu stärken und mehr Mitspracherecht in internationalen Belangen zu erhalten. Afrikas Wirtschaftswachstum ist nach wie vor hinter demjenigen der restlichen Welt und Israel ist ein Krisenherd im Mittleren Osten. Ausserdem sind die Flugzeuge mit einem Videounterhaltungssystem ausgerüstet, wie wir es von heutigen Langstreckenflügen kennen.

«Frau im Mond» – Thea von Harbou

Der Roman wurde von Fritz Lang verfilmt. Bild: Amazon

Thea von Harbou (1888 bis 1954) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie schrieb ausserdem Drehbücher und führte bei zwei Stummfilmen Regie. Gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann Fritz Lang drehte sie den Film zum Buch «Frau im Mond».

Worum geht's?

Professor Georg Manfeldt ist überzeugt, dass auf dem Mond Wasser, Sauerstoff und Gold zu finden sind. Allerdings lachen ihn die meisten Wissenschaftler für seine Annahmen aus. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Ingenieure baut er das Raketenschiff Friede. Tatsächlich gelingt ihnen sowohl der Start als auch die Landung auf dem Mond. Doch dort entpuppt sich die Zusammensetzung der Mondforscher alles andere als ideal.

Was ist eingetroffen?

Nebst dem Fakt, dass die Menschheit tatsächlich auf den Mond und zurückgeflogen ist, bietet das Buch noch weiter korrekte Vorhersagen. Es wird von einer mehrstufigen Rakete gesprochen, wie sie auch bei der Apollo-11-Mission zum Einsatz kam. Fritz Lang gilt ausserdem als Begründer des Countdowns.

«Als ich das Abheben der Rakete filmte, sagte ich: ‹Wenn ich eins, zwei, drei, vier, zehn, fünfzig, hundert zähle, weiss das Publikum nicht, wann es losgeht. Aber wenn ich rückwärts zähle: Zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins, NULL! – dann verstehen sie.›»

Fritz lang

«Von der Erde zum Mond» und «Reise um den Mond» – Jules Verne

Der französische Schriftsteller Jules Vernes (1828 bis 1905) gilt als einer der Begründer des Science-Fiction-Genres. Seine Bücher werden bis heute gelesen und wurden teilweise verfilmt. 

«Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.»

Jules verne

Worum geht's?

Die Geschichte der beiden Bücher dreht sich um eine kleine Gruppe Menschen, die mithilfe einer Kanone in einem Geschoss auf den Mond reisen sollen. Allerdings kommen sie während des Fluges etwas vom Kurs ab, weshalb sie den Mond nur umkreisen können. 

Was ist eingetroffen?

Tatsächlich startete im Jahr 1969 die Apollo-11-Mission zum Mond. Wie in Jule Vernes Buch glückt der Start und die Besatzung kehrt heil zurück. Auch der Start findet, wie von Jules Verne beschrieben, in Florida statt.

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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sgrandis 31.01.2018 16:23
    Highlight sorry, aber raten und glüch zu haben, dass es eintrifft ist etwas anderes als Vorhersagen
    0 0 Melden
    • Michelle Marti 31.01.2018 16:27
      Highlight Viele der aufgeführten Autoren waren studierte Physiker, Mathematiker o.ä.
      Hinter vielen Ideen steckten wissenschaftliche Vermutungen, es war also nicht einfach ein drauflos raten, dahinter steckten tiefergehende Überlegungen.
      2 0 Melden
  • ste stet 30.01.2018 19:07
    Highlight Huxleys 'Schöne neue Welt' sollte meiner Meinung die Nummer 1 dieser Liste sein.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt
    11 0 Melden
    • opwulf 31.01.2018 15:02
      Highlight Absolut!
      1 0 Melden
  • Luca Brasi 30.01.2018 17:57
    Highlight Prof. Frank von den Simpsons war in den 70ern auch nicht schlecht mit Prognosen: 😜
    6 1 Melden
    • Luca Brasi 30.01.2018 18:28
      Highlight *Frink...Danke "autocorrect" 😠
      5 0 Melden
  • Posersalami 30.01.2018 17:00
    Highlight 1984 ist ein Kindergeburtstag im Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten. Schaut mal nach China was die sich gerade basteln.. auch das was Snowden enthüllt hat geht schon weit über 1984 hinaus.
    20 2 Melden
  • Klaus07 30.01.2018 16:06
    Highlight Mich würde mal interessieren, was in den gleichen Bücher oder auch anderen Literarischen Werken geschrieben steht, was nicht umgesetzt wurde oder was nie umgesetzt werden kann.
    5 16 Melden
    • Hosch 30.01.2018 17:34
      Highlight Also ich denke der erste Punkt ist relativ einfach zu erfüllen bloss aufwendig an Arbeit. Der zweite Punkt aber, ufff ich würde jetzt mal behaupten dieser selber kann nicht umgesetzt werden.
      Denn,
      - gewisse physikalische Therorien, Ideen, gewisse Konstruktionen sind selbst in der Theorie so umstritten, dass ungewiss ist ob diese je umgesetzt werden können.
      Dazu zwei Beispiele,
      - überlichtschnelle Raumfahrt, physikalisch wohl möglich mit Wurmlöchern oder anderen Dimensionen aber wir werden sehr wahrscheinlich nie fähig sein so viel Energie zu produzieren
      - und Zeitreisen mit ähnlichen Problemen
      8 0 Melden
    • Klaus07 30.01.2018 18:55
      Highlight @Hosch. Danke für ihre Anrwort. Jetzt würde es mich noch interessieren warum ich so viele negative Clicks bekomme auf eine einfache Frage.
      4 4 Melden
    • Tomlate 30.01.2018 20:03
      Highlight @Klaus07: Fragen erhalten eher Blitze. Nach meiner Beobachtung und ohne statistische Auswertung. Kann viele Gründe haben. Intellektuelle, die der Ansicht sind, dass man die Antwort wissen müsste. Neider, die auch gerne mal so eine Frage stellen möchten, es aber nicht hinkriegen. Keine Ahnung. Blitzer kommen in der Regel auch nicht zurück, da sie keine Meldung erhalten, wenn eine geblitzte Antwort kommentiert wird. Sie haben eine gute Frage gestellt und eine gute und ausführliche Antwort erhalten. So wie es sein sollte. Ich fand den Dialog spannend. Ohne Herzen oder Blitze.
      9 2 Melden
  • mastermind 30.01.2018 15:58
    Highlight Fast vergessen, weil nicht gerade zeitgenössisch: Morgan Roberston's "Futility, or the Wreck of the Titan". 1898 entstanden und die Titanic-Katastrophe samt eines ähnlichen Namens vorausgesagt...not bad.
    23 0 Melden
  • GeorgOrwell 1984 30.01.2018 15:51
    Highlight öööö, mit meinem nick, muss ich einen comment abgeben :)
    MFG
    17 1 Melden
    • Roaming212 30.01.2018 16:04
      Highlight Der Edgelord himself!
      8 2 Melden
  • mastermind 30.01.2018 15:45
    Highlight Aldous Huxleys "Brave new World": Hat so ziemlich exakt vorausgesagt, was in Nordkorea gerade passiert.

    Kurd Lasswitz "Auf zwei Planeten": Die geplante Mondplattform und viele innovative Raumfahrmethoden findet man auch im deutschen Si-Fi-Klassiker.

    Stanislav Lem "Der futurologische Kongress": Nicht nur Chinas Ein-Kind-Politik wurde von Lem vorausgesagt. Der kurze Roman strotzt nur so vor "unbequemen" Wahrheiten der heutigen Zeit; spannend bleibt, ob sich auch noch das letzte Fünkchen Si-Fi in Wahrheit verwandelt.

    Ray Bradbury "Fahrenheit 451": Screens sind unsere neue Familie, oder?
    18 1 Melden
    • outdoorch 30.01.2018 21:18
      Highlight Fahrenheit 451 wollte ich auch erwähnen; da war jemand schneller.

      Was mich nebst dem Aspekt mit den Screens und den virtuellen „Onkeln“ und „Tanten“ fasziniert ist, das im Gegensatz zu Huxleys „Brave new World“ oder Orwells „1984“ nicht von Anfang an ein totalitäres System existiert, sondern die Gesellschaft dies aus Desinteresse heraus schleichend zulässt.

      Ein sich bildendes System, welches am Anfang Nutzen verspricht, indem es die Leute über ihre Bequemlichkeit abholt und dann zum allgegenwärtigen Monster wird, bei dem der Mob, ohne zu hinterfragen, alles aufgetragene mitmacht.

      8 0 Melden
  • Statler 30.01.2018 15:23
    Highlight Zu 1984: Leider wird das Buch zumindest in einem Punkt missverstanden. Das perfide am Big Brother ist nicht, dass er einem immer zuschaut, sondern, dass alle WISSEN, dass er immer zuschaut. Das führt zu einer Schere im Kopf, und somit zu Selbstzensur. Snowden hat also nur dafür gesorgt, dass die Schere in unserem Hirn aktiv wird. Ich glaube, die Leaks waren Absicht.
    Den einzigen Teil, den man von 1984 lesen MUSS ist das Kapitel aus Goldsteins Buch «die Grundprinzipien des oligarchischen Systems». Der erklärt, wie alles funktioniert. Der Rest des Buches ist eigentlich nur Beigemüse.
    15 5 Melden
    • Na 30.01.2018 16:19
      Highlight Ein Panoptikum… Man weiss nie, ob man überwacht wird oder nicht…
      5 1 Melden
  • .:|GüggoldKukuk|:. 30.01.2018 15:16
    Highlight Sorry, ich muss einfach lachen: Robert A. Heinlein hat tatsächlich die Erfindung des Wasserbettes vorausgesagt. Dieses wurde *erst sieben Jahre nach der Veröffentlichung des Buches entwickelt.

    *ERST 7 JAHRE DANACH! Hammer!
    41 1 Melden
  • Statler 30.01.2018 15:16
    Highlight Ganz bestimmt fehlt in dieser Liste «Snowcrash» von Neal Stephenson.
    Wir sind zwar noch nicht ganz in der Welt, die Stephenson beschreibt, aber schon sehr na dran.
    Der «Metaverse» ist grade am entstehen (SecondLife und alle anderen VR-Anwendungen). Der digitale Assistent, den Hiro Protagonist verwendet, erinnert stark an Google und noch viele andere Dinge, die den Roman wirklich zur Vision machen (und er ist Anfang der 1990er Jahre erschienen).

    9 0 Melden
  • N. Y. P. 30.01.2018 15:06
    Highlight «Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.»
    jules verne

    Das ist eine erschreckende Vorstellung.

    Ich stelle mir nämlich vor, dass wir in 100 Jahren nicht mehr Menschen von menschengleichen Robotern unterscheiden können.

    Und dass Wirklichkeit und Fake nicht mehr zu unterscheiden ist.

    Und dass Menschen mit Schwächen "aussortiert" werden.
    13 3 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 30.01.2018 15:35
      Highlight "Freiheit"
      "Gleichheit"
      "Brüderlichkeit" haben sich auch mal Menschen vorgestellt.

      Es muss nicht zwingend alles negativ verlaufen.



      27 0 Melden
    • mastermind 30.01.2018 15:46
      Highlight Willkommen bei Huxley, Asimov, Lem und Konsorten; lange wird's nicht mehr dauern...
      7 1 Melden
    • Posersalami 30.01.2018 17:03
      Highlight @HonigTroll: und wo gibts dieses „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“? Es gab auch mal eine Aufklärung, leider hat die sich auch nie durchgesetzt.. Hunger und Kriege wären schon lange nicht mehr nötig, usw..
      8 4 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 30.01.2018 19:17
      Highlight stimmt. Aber stell es dir mal umgekehrt vor, es hätte in unseren Breitengraden nie eine Aufklärung, franz. Revolution gegeben. Auch wenn im Alltag nicht viel davon spürbar scheint, so basiert nicht zuletzt unser Sozialsystem auf dem "brüderlichen" Gedanken. Die Starken tragen die Schwachen mit durchs Leben.

      In Saudiarabien ist das Leben kein Honigschlecken, ich hätte dort aufgrund meiner Steinigung schon lange ausgetrollt.
      8 1 Melden
    • Laut_bis_10 30.01.2018 19:20
      Highlight @N.Y.P.: Wenn wir die Roboter nicht mehr von Menschen unterscheiden können, ist es dann überhaupt noch notwendig?
      8 0 Melden
    • N. Y. P. 30.01.2018 20:02
      Highlight @Laut_bis_10
      Ich muss sagen. Sehr gute Frage.
      3 0 Melden
  • Butzdi 30.01.2018 15:01
    Highlight Star Trek! Kein Buch, aber sehr inspirierend.
    Automatische Türen - damals hinter den Kulissen über Seilwinden geöffnet.
    Mobiltelefone - bei Star Trek als communicator bezeichnet.
    Verschiedene Unis forschen übrigens an Anwendungen wie man Mobiltelefone mit günstigen Zusatzteilen und der rechten App zu Tricordern umfunktionieren kann, welche in armen Ländern zum Einsatz kommen können.
    12 1 Melden
    • Sarkasmusdetektor 30.01.2018 15:30
      Highlight Automatische Türen wurden sicher nicht erst für Star Trek erfunden, die gab es in den 60ern auch in der Realität schon. Dass sie von Hand bedient wurden, war eine reine Budgetfrage.
      11 2 Melden
  • LeserNrX 30.01.2018 14:50
    Highlight Infinite Jest von David Foster Wallace.
    2 0 Melden
  • Spiegelfabrik 30.01.2018 14:44
    Highlight Und "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley
    10 1 Melden
    • Michelle Marti 30.01.2018 14:45
      Highlight Was ist denn deiner Meinung nach aus "Schöne neue Welt" eingetroffen, dass es damals noch nicht gab?
      7 2 Melden
    • Gravitation 30.01.2018 15:36
      Highlight Vileicht Transhumanismus?
      6 1 Melden
    • cero 30.01.2018 15:49
      Highlight Das wäre das erste Buch auf meiner Liste (auch weil es fast das einzige ist, das ich kenne und vor langer Zeit gelesen habe ;-) )
      Es geht nicht um technische Erfindungen, die Huxley vorweggenommen hätte, eher um eine Art Lebensgefühl, die Frage, ob Liebe in einer perfekt durchstrukturierten Welt überhaupt möglich ist.
      All die neu gemachten Fortschritte führen dazu, dass jetzt ganz viele 'Dinge' machbar, irgendwie normal und selbstverständlich geworden sind. So werden auch ganz neue Ansprüche gestellt. Wo bleibt da am Ende die Liebe? Eine zeitlose Frage.
      So blieb mir das Buch in Erinnerung.
      12 1 Melden
    • mastermind 30.01.2018 15:52
      Highlight Die Gegenüberstellung von der auf Glück genormten Gesellschaft der schönen neuen Welt und ihrer Aussenseiter zeigt fast 1:1, was in und mit Nordkorea gegenwärtig abgeht. Ich fand Huxley sogar noch genauer als Orwells "1984". Orwell hat leider nicht vorausgesagt, dass wir uns die Kameras selber kaufen werden und dass unsere grösste Angst sein wird, dass niemand zuschaut...
      22 1 Melden
  • lilie 30.01.2018 14:40
    Highlight Ich finde es etwas irreführend, dass ihr von Hitchhiker's Guide to the Galaxy den Babelfisch ausgewählt habt.

    Das ist nämlich kein Gerät, sondern ein echter, lebendiger Fisch, der sich von den Hirnströmen seines Wirtes ernährt.

    Google hat sein Übersetzertool nach dem Babelfisch benannt.

    Der Hitchhiker's Guide to the Galaxy selbst allerdings (ein Gerät, auf dem Artikel zu fast allen Themen abgerufen werden können) ist mit dem Smartphone und dem Internet faktisch Realität geworden.

    Auf dem Internet steht mit Garantie sogar noch mehr Mist als im Guide...
    51 2 Melden
    • azoui 30.01.2018 15:38
      Highlight .....und dann der Pan galaktische Donner Gurgler.
      Und dann noch Ruppert, ein weiterer Planet in userem Sonnensystem.
      https://www.berliner-zeitung.de/wissen/neuer-planet-entdeckt-unser-sonnensystem-besteht-wohl-doch-aus-neun-planeten-23434706
      3 2 Melden
    • mastermind 30.01.2018 15:53
      Highlight Es gibt drum mittlerweile einen Translator für ins Ohr, der wegen DA "Babbelfish" genannt wird :-)
      2 0 Melden
    • Einloz 30.01.2018 18:01
      Highlight Na ja, babelfish gab es vor google!
      4 0 Melden
    • lilie 30.01.2018 18:35
      Highlight @Einloz: Ja, tut mir leid, bable fish war von Yahoo, nicht von Google. ☺

      Den Googleübersetzer gibts immer noch.
      3 0 Melden
    • blobb 31.01.2018 00:04
      Highlight @azoui
      "Neuer Planet vermutet. Unser Sonnensysthem könnte theoretisch aus neuen Planeten bestehen"
      Müsste der Titel des verlinkten Aktikels lauten.
      Die haben keinen neuten Planten entdeckt. Da war einer wohl ein bischen übereifrig bei der Berliner Zeitung.
      0 0 Melden
  • Hosch 30.01.2018 14:35
    Highlight Mhmm, die Liste ist gut aber mir fehlen noch Werke. Ich möchte hier diejenigen notieren welche mir einfallen, denke aber, dass selbst dann noch weitere Werke von anderen hinzugefügt werden, da wir zum Glück alle verschiedene Interessen haben.

    - Thomas Morus, Utopia
    - Isaac Asimov, die Foundation-Trilogie
    - Tad Williams, die Otherland-Reihe
    12 0 Melden
    • Michelle Marti 30.01.2018 15:00
      Highlight Es geht ja vor allem auch darum, was die Science-Fiction-Autoren vorausgesagt haben und weniger darum, welches "die Besten" sind. Was ist denn aus deinen notierten Werken eingetroffen? :)
      10 0 Melden
    • Hosch 30.01.2018 15:13
      Highlight Stimmt^^
      Also,
      - aus Utopia(1516), die Schwierigkeiten und der Untergang des Kommunismus
      - aus der Foundatio-Trilogie, Asimovs Gesetze der Robotik, Laser und noch weitere technische Ideen
      - aus Otherland, Virtuelle Realität im Internet, Internet Grosskonzerne und Darknet
      12 1 Melden
    • mastermind 30.01.2018 15:54
      Highlight Danke Hosch :-)

      Und...Tad Williams hat in Otherland das Tablet (im Roman: Pad!) vorausgesagt.
      7 0 Melden
  • NackNime 30.01.2018 14:29
    Highlight Ray Kurzweil ist auch der Mann hinter den frühen Kurzweil Synthesizern.
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13 Bilder eines japanischen Künstlers, die dich nachdenklich stimmen werden

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte... Jedenfalls fühlt man sich so, wenn man die Illustrationen des mysteriösen japanischen Künstlers Avogado6 betrachtet.

Der Illustrator und Video-Cutter teilt nicht viele Informationen über sein persönliches Leben. «Ich bin eine gewöhnliche Person, die gerne Chemie mag», schreibt der Künstler auf Twitter. Aber seine Arbeiten sind weit entfernt von gewöhnlich.

Avogado6 schafft es, gehaltvolle und lebendige Bilder zu erschaffen, indem er Gefühle und Emotionen …

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