SRF-Arena
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«Die Masseneinwanderungsinitiative war ein Betriebsunfall der SVP.» Elisabeth Schneider-Schneiter weist Christoph Blocher in die Schranken. screenshot: srf-arena

In der EU-«Arena» steigt Blocher allein in den Ring und kann nur von einer gestoppt werden

25 Jahre nach dem Nein zum EWR-Beitritt steigt Christoph Blocher alleine gegen drei Kontrahenten in den Arena-Ring. Er kämpft wie ein Löwe, bis ihn Nationalrätin Schneider-Schneiter an die Wand spielt.

25.11.17, 01:49 25.11.17, 08:16

Es braucht eine Weile, bis die Studiogäste auftauen. In den ersten Minuten herrscht zwischen den Kontrahenten ein schon beinahe ehrfürchtiger Umgangston. Kein Wunder, stehen sich doch an diesem Abend die damaligen Gegner einer 25 Jahre alten Abstimmung erneut gegenüber. Christoph Blocher, Alt-Bundesrat, und Franz Steinegger, ehemaliger FDP-Präsident, bekämpften sich bei der EWR-Abstimmung 1992 erbittert.

Wie steht es 25 Jahre nach dem Nein zum EWR-Beitritt um die Beziehung zwischen der EU und der Schweiz? Und wie soll es mit den bilateralen Verträgen weiter gehen? Um diese Fragen zu klären, lässt SRF-Moderator Jonas Projer Blocher und Steinegger erneut gegeneinander antreten. Ebenfalls im Studio sind der SP-Ständerat Daniel Jositsch und die CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter.

Schnell ist die anfängliche Zurückhaltung abgebaut. Denn Moderator Projer bringt das Thema «Geld» ins Spiel. Und geht es um Geld, dauert es nicht lange und die Emotionen gehen hoch. Denn anlässlich des Besuchs von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag in der Schweiz, sicherte die Bundespräsidentin Doris Leuthard einen erneuten Kohäsionsbeitrag von 1,3 Milliarden Franken zu. 

Blocher findet das natürlich gar nicht gut

Video: streamable

Damit ist das Gefecht eröffnet. Jetzt hagelt es von drei Seiten Kritik. Steinegger weist darauf hin, dass es sich der Alt-Bundesrat selbst eingebrockt habe, dass die Zahlungen heute so teuer seien. Mit einem EWR-Beitritt hätte man nur einen Drittel dieser Ausgaben tätigen müssen. 



Scharf schiesst auch Jositsch gegen Blocher. Vor 25 Jahren sei es die SVP gewesen, die den bilateralen Weg habe einschlagen wollen. Aber seither habe man sich über diese Abkommen stets mokiert, ohne konstruktiv zu einer Lösung beizutragen. 

Und auch Schneider-Schneiter versteht nicht, warum sich Blocher noch immer quer stellt. Sämtliche Wirtschaftsverbände sähen den Vorteil der bilateralen Verträge, man habe Interesse an den wirtschaftlichen Entwicklungen der Oststaaten, man profitiere am freien Markt, habe aber auch ein Interesse an Stabilität und Sicherheit. 

Alles schiesst gegen Blocher 

Video: streamable

Damit ist das Motto des Abends gesetzt: Alle gegen Blocher. Dies – so der Vorwurf seiner Gegner – weil er seit 25 Jahren auf dem Schlauch stehe. Das Volk habe sich immer wieder für die Bilateralen ausgesprochen. Immer noch davon zu sprechen, dass diese des Teufels seien, sei nun wirklich alter Kaffee.

Doch Blocher pariert die Angriffe von allen Seiten geschickt. In gewohnt populistischer Manier gewinnt er beim Publikum Sympathiepunkte, wenn er von einem «Cheiben Chäs» spricht oder wenn er sich an Jositsch wendet mit den Worten: «Jetzt losed sie mal zue, Herr Professor.»

Immer wieder versucht Blocher klar zu machen, dass er ja gar nicht gegen die Bilateralen sei. Nur gegen die einen Verträge habe er etwas, nämlich gegen jene des Personenfreizügigkeitsabkommens. Darum habe man auch die Masseneinwanderungsinitiative gestartet und vom Volk Recht erhalten. 

Drei Köpfe schütteln sich ab dem Votum. Mit der Masseneinwanderungsinitiative sei das Volk hinters Licht geführt worden. Man habe den Stimmberechtigten vorenthalten, dass mit einer Annahme der Initiative die gesamten Bilateralen gefährdet seien. Denn fällt ein bilateraler Vertrag, werden auch die anderen Abkommen ungültig. So will es die Guillotine-Klausel.

Man müsste nochmals abstimmen

Video: streamable

Aber was findet Blocher am Freihandelsabkommen denn so schlimm? Das will Moderator Projer von dem Alt-Bundesrat wissen. Er als erfolgreicher Wirtschaftsführer, als einer der zehn reichsten Personen im Land, profitiere doch bestimmt auch von dem Abkommen. Schliesslich sind sich ja alle anderen grossen Wirtschaftsverbände in der Schweiz einig: Diese Verträge braucht es.

Das sei doch damals bei der EWR-Abstimmung schon so gewesen, wirft Blocher ein. Schon da hätten alle gesagt, man müsse in den EWR und dann in die EU. Da lupft es der Schneider-Schneiter den Deckel. In den 25 Jahren habe sich einiges geändert. Heute noch davon zu sprechen, dass man in die EU wolle, sei einfach nicht angebracht.

«Forget it jetzt eifach emol!»

Video: streamable

Aber Blocher bleibt dabei: Alt-Bundesrat Adolf Ogi habe damals gesagt, der EWR sei das Trainingslager für den EU-Beitritt. Er rückt nicht von seiner Position ab: Auch heute steht ein Beitritt in den EWR für ihn nicht zur Diskussion. 

Schneider-Schneiter versucht es dann so, dass es auch Blocher verstehen muss: Auch er sei doch davon abhängig, dass er seine Produkte ins Ausland exportieren könne. Seine Politik stehe ihm darum doch selbst im Weg.

«Sie hoffen, dass Ihre Vorstösse abgelehnt werden»

Video: streamable

Das hat gesessen. Blocher versucht sich nochmals aufzurichten und will zum Gegenschlag ausholen, sagt, dass die Schweiz mit seiner Souveränität eben einzigartig sei und dies beizubehalten sei. Und dass schon heute auch ohne Beitritt in den EWR oder in die EU Volksentscheide wie jener zur Masseneinwanderungsinitiative nicht sinngemäss umgesetzt werden, findet er skandalös.

Daraufhin versetzt ihm Jositsch mit Blochers eigener Argumentationslogik den finalen Schlag. 

«Und danke für den Schlaumeier»

Video: streamable

Zuletzt zieht Blocher mit seinen immer gleichen, 25 Jahre alten Argumenten den Kürzeren. Dies, obwohl er als einsamer Löwe tapfer gekämpft hat.

SVP-Abstimmungsplakate

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162
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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 26.11.2017 07:06
    Highlight Bei Watson sind Blocher und die SVP immer die Verlierer, was sie auch sagen und tun. Ist Watson eigentlich ein Instrument der EU?
    16 15 Melden
    • Fabio74 26.11.2017 12:57
      Highlight Gibts für euch SVPler nur schwarz und weiss?
      9 11 Melden
  • häfi der Spinat 26.11.2017 04:08
    Highlight Wenn es die neoliberalen Wirtschaftsverbände in die EU zieht, kann ich dies gerade noch nachvollziehen.
    Wieso aber die SP dies will ist unerklärlich und bedenklich.
    12 11 Melden
  • RETO1 25.11.2017 23:34
    Highlight Alle gegen Blocher, aber er hat ihnen den Meister gezeigt! Bravo
    alle andern kriechen vor der EU, pfui
    18 19 Melden
  • Don Sinner 25.11.2017 14:56
    Highlight Das Problem mit Blocher von Anbeginn: Wie begene ich einem Querulanten. Sein Leitsatz: Ich bin dagegen, egal was. Ich sabotiere, unterminiere. Darum die widersprüchlichen Aussagen und der Zickzackkurs der SVP: z.B. vorher pro Bilaterale, jetzt contra. Und wenn man ihn erwischt, wird er unflätig, geht auf den Mann, kanzelt den Ertapper vor allen Leuten ab, versucht ihn, der Lächerlichkeit preiszugeben, sucht den billigen Lacher. Angriff als beste Verteidigung, notfalls und hemmungslos unter der Gürtellinie. Offensichtlich spricht er bei vielen den Querulanten, Unflat und Manipulierer in sich an
    68 36 Melden
    • rodolofo 25.11.2017 22:28
      Highlight Blocher ist doch nur gegen "Fremde Könige", weil ER hier der König sein will.
      Die EU ist mir zwar auch nicht geheuer, aber besser, als mit Blocher und seine Mannen wären wir mit der EU sicher dran!
      18 19 Melden
    • häfi der Spinat 26.11.2017 03:59
      Highlight Blocher ist doch nur so verhasst, weil er sich getraut unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
      So etwas verträgt unser Establishment eben nicht.
      16 19 Melden
    • rodolofo 26.11.2017 07:50
      Highlight @ häfi der Spinat
      Hätte Blocher Multimilliardär werden können, wenn er sich wirklich so schlecht ins Establishment integrieren könnte, wie er selber immer wieder behauptet?
      Glaubst Du das wirklich?
      Jemand, der es wirklich mit dem Establishment aufnimmt, endet wie Jesus Christus:
      Nackt an ein Kreuz genagelt, mit einer Dornenkrone auf dem Kopf und nach langem, qualvollen Sterben endlich vom Tod erlöst!
      Blocher aber zeigt sein nacktes Wohlstands-Bäuchlein nur, wenn er in den gut geheizten Pool seiner Villa hoch über dem Zürichsee springt...
      Grundausstattung Establishment:
      Villa mit Pool.
      14 5 Melden
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  • ströfzgi 25.11.2017 12:53
    Highlight 3 pro EU gegen einen kontra.... Jawohl, sehr ausgewogen. Bin ja mal gespannt wie pro EU die SRG bleibt wenn sie nach dem nobillag-ja als erfolgsorientierte Firma im Markt bestehen muss und gegen unsere Freunde in der EU bestehen muss. Dumm gelaufen, nicht?
    53 77 Melden
    • Astrogator 25.11.2017 14:13
      Highlight Wer war denn für einen EU-Beitritt in der Arena?
      63 17 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 15:42
      Highlight Was ist denn dumm gelaufen? Dass du nichts verstanden hast?
      Es ging weder um einen EU-Beitritt noch um die EU. sondern um das EWR nein vor 25 Jahren
      45 20 Melden
  • Thadic 25.11.2017 11:56
    Highlight Die vielen Blitze für meinen Kommentar weiter unten, sagen mir, dass Watson für mich die beste Tageslektüre ist (ohne Ironie). Oft wird gesagt, dass sich Menschen wegen den modernen Medien nur noch in Information-Blasen bewegen und nur auf gleichgesinnte Treffen. Auf Watson kann man als Linker sowohl viele Herze als auch viele Blitze kriegen. Das ist gut so und noch besser wäre wenn die Blitzer ihre Argumente formulieren würden.
    57 32 Melden
  • IMaki 25.11.2017 11:06
    Highlight Das Schweizer Farbfernsehen hat einmal mehr einen Vorwand ((ge)erfunden, dem Herrliberger Rüpel-Führer eine Plattform zu bieten. Was soll das? Wo ist der Erkenntnismehrwert in den Aussagen eines alten Mannes, die sich seit 30 Jahren auf 3 Worte reduzieren: Ausländer, Fremdes, Europa? Und der noch nie einen Finger gekrümmt hat gegen Krankenkassen, Hochpreisinsel und Steuerbeschiss.
    108 152 Melden
    • fcsg 25.11.2017 11:29
      Highlight Immerhin wählen fast 30% unserer Mitbürger die SVP und damit indirekt die Ansichten von Herrn Blocher. Das du mit seinen Ansichten nicht einverstanden bist (wie ich auch nicht) ist ok, aber zu einer politische Diskussion gehört numal auch immer eine Gegenpartei und die darf in einer Demokratie auch zu Wort kommen.

      Ich halte den Erkenntnisgewinn z.B. einer Frau Funiciello auch sehr begrenzt, trotzdem ist es richtig und Grundlage einer Demokratie alle zu Wort kommen zu lassen.
      99 14 Melden
    • Schlumpfinchen 25.11.2017 16:32
      Highlight Ich muss IMaki zustimmen, Herr Blocher hat offiziell kein politisches Amt mehr inne, wenn es um Dinge wie die Arena geht, soll er die ranlassen, die sich noch einigermassen im Heute bewegen und nicht mit den gleichen Aussagen wie vor 20 Jahren.
      Jedoch war es in dieser Arena richtig, Blocher einzuladen, da er damals ein Direktbeteiligter war.
      Ich fand es noch spannend zu sehen, wie viel sich verändert hat in den 20 Jahren, ausser Herr Blocher, der ist irgendwie hängen geblieben.
      30 25 Melden
    • häfi der Spinat 26.11.2017 04:02
      Highlight Es geht nach wie vor um die Anbindung an die Eu. Und es geht um den damit verbundenen Verlust von Volksrechten, der gerade von linken Parteien begrüsst wird.
      10 11 Melden
  • Willy Tanner 25.11.2017 10:45
    Highlight Schon lustig, dass blocher das volk doch meistens mit einer mehrheit hinter sich hat, alle anderen aber alles besser wissen und schon aus prinzip gegen alles sind was blocher sagt. Siehe usa, die mehrheit will trump, die minderheit weiss aber sowieso alles besser und redet alles schlecht. Intolerante nein-sager halt! Und leider am volk vorbeipolitisiert! Man schaue sich die eu an heute... dann braucht man eine arena wie gestern eigentlich nicht. Ist alles schon gesagt!
    62 120 Melden
    • Shlomo 25.11.2017 11:05
      Highlight Ich muss dich leider korrigieren, Merheit hat Clinton gewählt
      110 39 Melden
    • Laut_bis_10 25.11.2017 11:11
      Highlight Eine Mehrheit hat Hillary Clinton gewählt, Trump verdankt seinen Sieg einzig dem amerikanischen Wahlsystem.

      Und Blocher hat bei weitem nicht überall das Volk hinter sich.
      111 31 Melden
    • Amadeus 25.11.2017 11:13
      Highlight @Willy Tanner
      Ohne ihnen ihre Meinung streitg machen zu wollen, hier ein paar Fakten:
      -Clinton hat die Mehrheit der Wählerstimmen geholt, Trump die Mehrheit der Wahlmänner
      -Dank Brexit ist die EU recht beliebt
      http://www.sueddeutsche.de/politik/umfrage-sympathien-fuer-europa-wachsen-dank-brexit-1.3078169
      62 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 25.11.2017 10:31
    Highlight Warum ich gegen die EU bin;
    Brüssel ist eine Bürokratie und eine quasi Diktatur. Die Bürger haben praktisch kein Mitspracherecht. Es gibt Abstimmungen doch meist nur im Sinne von Brüssel.

    Das ist eine Schwächung der Demokratie und die kann ich nicht akzeptieren! Die EU reisst laufend Kompetenzen an sich. Das muss ein Ende finden!

    Ich bin nicht gewollt dem Schweizer Volk Entscheidung zu verweigern, nur weil etwas von den anderen EU Mitgliedern anders gewünscht wird. Die haben nämlich nicht diese Demokratie, die wir haben. Sie wählen ein Parlament und das Volk ist für Jahre still.
    86 66 Melden
    • Cerulean 25.11.2017 11:11
      Highlight Die ewig gleiche Leier. Also mal zum Mitschreiben: In den Top 10 der Demokratischsten Staaten (2016) finden sich vier EU-Mitglieder: Schweden (Platz 3), Dänemark (Platz 5), Irland (Platz 7) und Finnland (Platz 9). Die ach-so-demokratische Schweiz liegt übrigens auf Platz 8.
      Es steht auch in der EU jedem Land frei bei Grundsatzfragen ein Referendum abzuhalten (solche Fragen brauchen ja bekanntlich die Zustimmung aller Mitglieder).
      68 74 Melden
    • Amadeus 25.11.2017 11:23
      Highlight @derEchteElch
      Der bürokratische Apparat der EU ist im Vergleich zu den meisten nationalen Verwaltungen viel kleiner.
      Die EU ist keine Diktatur! (Das wird auch nicht wahrer, wenn sie es in jedem Kommentar wiederholen)
      Es wird kein Land gezwungen mitzumachen, und in den meisten Mitgliedsländern gabs ein Referendum vor dem Beitritt.
      Das mit den Kompetenzen stimmt allerdings und ja, die direkte Demokratie ist in der EU nicht so ausgebaut wie in der Schweiz.
      46 30 Melden
    • FrancoL 25.11.2017 11:53
      Highlight Aber Du willst anderen die Meinung der Schweiz aufdrängen und erst noch erwarten dass wir frisch und fröhlich in Europa mittun dürfen.
      Einseitiger Blick fern der Realität genährt von der Annahme man sei etwas besseres.
      53 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 25.11.2017 10:24
    Highlight Dem Blocher gehört für solche Veranstaltungen einfach der Stecker gezogen. Das ist ein alter, verbohrter, unflätiger Mann geworden, der für die Schweiz nicht (mehr) zukunftsweisend ist. Er spricht nur über die Vergangenheit und streitet sich darüber mit allen bis an Bach abe.
    Er kann ja als Chefstratege der SVP weiter politische Winkelzüge aushecken.
    86 120 Melden
  • Shlomo 25.11.2017 10:09
    Highlight Der Herr Blocher ist doch der, welche kaum Schweizer anstellt weil sie zu teuer seien.
    107 67 Melden
  • Jörg K. 25.11.2017 09:51
    Highlight Bin im Grundsatz für die meisten Anliegen der SVP. Aber Blocher wiederholt hier doch immer die gleiche Platte und lebt seine persönliche Wut aus. Was will er eigentlich? Wo sind andere, jüngere Exponenten der SVP? Warum greift Blocher die FDP Exponenten die eigentlich unter dem Titel Liberalismus alles für jeden machen, Hauptsache der Nutzen für sie stimmt, nicht Frontal an? Die wirklich starken Politiker kommen heute vielfach von der CVP.
    29 46 Melden
    • FrancoL 25.11.2017 11:55
      Highlight Ein wesentliches Anliegen der SVP ist es immer die gleiche Platten aufzulegen.
      43 28 Melden
    • Candy Queen 25.11.2017 13:03
      Highlight Franco, diesbezüglich steht ihr die SP in nichts nach.
      28 26 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 15:50
      Highlight @candy: ich nicht er auch ist ein so langweiliges Spiel mittlerweile
      Aber bezüglich Kohäsionsmillarde hat man ja gesehen wie lernresisten die Blocherschafe sind.
      Jedes Fakt ist abgeprallt, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
      15 17 Melden
  • Töfflifahrer 25.11.2017 09:46
    Highlight Wenn die SVP nicht mit der (Nicht)Umsetzung der MEI zufrieden ist, warum hat sie dann explizit auf das Referendum verzichtet?
    CB und Konsorten predigen Wasser und trinken selbst Wein!
    66 31 Melden
    • Chegger 25.11.2017 13:04
      Highlight Wieso? Weil wenn sie das Referendum gewonnen hätten genau wieder das Recht gegolten hätte, das sie ja ursprünglich mit der MEI ändern wollten. Sie wären somit wie man so schön sagt auf „Feld 1“ zurück.
      30 15 Melden
    • Nietram 25.11.2017 14:56
      Highlight @Chegger: Das gehört zum Bereich Märchenstunde.
      In Wirklichkeit wäre das Referendum zugunsten des Umsetzungsgesetzes ausgefallen – dieses klare Votum wollte man mit allen Mitteln vermeiden. Der SVP würde die Legitimation fehlen, dauern auf den gleichen Themen herumzureiten.
      24 13 Melden
    • Chegger 26.11.2017 19:00
      Highlight @Nietram: Das einizige Märchen hier ist dass du natürlich weisst wie das Referendum ausgefallen wäre.
      6 2 Melden
  • Thadic 25.11.2017 09:40
    Highlight Dumme Laferi!
    Aber noch viel ärgerlicher das Publikum, das bei jedem seiner hemdsärmeliger Sprüche lacht. Als ob es um eine banale Angelegenheit ginge und nicht um die Zukunft unseres Landes. Und er geniesst es sichtlich, da es ihm wieder gelungen ist, sich als Volksnah zu verkaufen, er der Multimilliardär.
    66 88 Melden
    • Nietram 25.11.2017 14:57
      Highlight In den meisten Fällen wurde er ausgelacht.
      23 12 Melden
    • dding (@ sahra) 25.11.2017 16:30
      Highlight Auch einer der Multimiliönär ist, kann eben trotzdem Volksnah sein.

      Während ein Sozialarbeiter, der für die Grünen politisiert, völlig elitär und abgehoben sein kann.

      Soviel komplexität darf schon noch sein.
      28 9 Melden
    • rodolofo 25.11.2017 22:38
      Highlight Dir ist das also auch aufgefallen.
      3 1 Melden
  • fcsg 25.11.2017 09:35
    Highlight Warum wurde eigentlich kein zweiter EU-Gegner eingeladen? Denn eine schlimmere Diskussion wie drei gegen einen gibt es eigentlich nicht, vorallem wenn man dem Herrn Blocher langsam sein Alter anmerkt.
    51 15 Melden
    • Jol Bear 25.11.2017 11:04
      Highlight Nehme an, dass das bewusst inszeniert wurde. Ablehnung von EWR und EU-Annäherung soll mit Blocher gleichgesetzt werden. So dass jene, die EU-kritisch sind, automatisch dem Blocher-Lager zugeordnet werden und der Eindruck entsteht, dass niemand ausser Blocher einen EU-kritischen Kurs fährt.
      50 16 Melden
    • Nietram 25.11.2017 15:02
      Highlight @Jol Bear: Es gibt wohl in der Schweiz nur wenige, welche der EU gegenüber völlig unkritisch sind. Aber rund 3/4 dürften diesbezüglich eine pragmatische Haltung einnehmen und sind, im Gegensatz zu den Hardcore-SVPlern, in der Lage, die Vor- und Nachteile völlig unemotional gegeneinander abzuwägen.
      Leider ist die Zusammensetzung aber auch ein Steilpass für die No-Billag-Fraktion – das war wirklich ungeschickt.
      17 4 Melden
    • Fulehung1950 25.11.2017 18:39
      Highlight @Jol Baer: das ist Blödsinn! Ich bin durchaus EU-kritisch, will keinen EU-Beitritt der CH, aber dann ist auch schon Ende der „Übereinstimmung“ mit St. Christoph! Ich bin politisch von ihm so weit entfernt wie der Papst vom Satanismus. Wer aber die PFZ-Abkommen kündigen will, wer die CH abschotten will, hat einen an der Waffel oder will die CH zugrunde richten. Suchen Sie sich‘s aus.

      Mit seinen Gesamtansichten steht er nun mal mit seiner SVP und deren 30 % ziemlich allein in der Landschaft. Und jetzt, da seine Stimme brüchig wird, kommt die hl. Magdalena und hupet Sturm. Schöne Aussicht!
      10 7 Melden
  • mogad 25.11.2017 09:28
    Highlight 1.2)Schlage ein Serie von Arenas vor, in denen dargelegt wird, wo EU-Reformen nötig wären: Weshalb kann sich die EU bei den Mitgliedern bei der Migration nicht durchsetzen?; Warum ist der Euro eine Fehlkonstruktion,wo u. wie könnte man korrigieren?; Die Rolle der europäischen Zentralbank in der Finanzkrise; was macht die EU gegen Mitglieder die von der Steuervermeidung leben? (Irland, Niederlande usw.); Was gegen Mitglieder mit autokratischen bis diktatorischen Regierungen? e)was macht die EU mit Ländern die die Verschuldungsobergrenzen nicht einhalten usw.usf...
    30 14 Melden
    • äti 25.11.2017 10:55
      Highlight .. so eine Diskussion müssten die EU-Mitglieder führen.
      39 8 Melden
    • mogad 25.11.2017 11:57
      Highlight @äti. Ich seh darin Gründe für eine EU-kritische Haltung und nicht in der PFZ. Dazu hat das Volk mehrmals ja gesagt.




      8 8 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 12:02
      Highlight warum soll das ein Nichtmitglied diskutieren?
      Sollten wir nicht lieber fragen: Warum verweigert die SVP die Transparenz in Sachen Partei- und Abstimmungsfinanzierung?
      Warum verweigert die SVP den Kampf gegen Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Lohndumping?
      Warum sind Wirtschaftskriminelle besser als Leute die 50 Franken bei der Sozialhilfe nicht deklarieren?
      27 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 25.11.2017 09:25
    Highlight Blocher, der alte Populist, wie er leibt und lebt. Die einzigen die ihn immer noch nicht durchschaut haben, sind seine SVP'ler.
    59 110 Melden
    • rodolofo 25.11.2017 22:42
      Highlight Die begreifen sehr wohl:
      "Wer zahlt, befielt!"
      (Grundregel Nr. 1 im Kapitalismus)
      Und so wird der Super-Reiche umschwirrt von Karrieristen, Opportunisten und falschen Freunden, wie der Kuhfladen von den Fliegen...
      5 2 Melden
  • Neelion 25.11.2017 09:23
    Highlight An die linken EU-Sympathisanten: Macht es euch nicht misstrauisch, wenn linke Politiker beim Thema EU fast ausnahmslos neoliberal argumentieren. Nahezu jedes angeführte, faktenorientierte (auch gestern)Pro-Argument fusst letztendlich auf den Prinzipien von Smith, Keynes u Co. Der Widerspruch lässt sich auch aus dem SP-Parteiprogramm lesen. Darin steht sinngemäss, dass die EU ein antidemokratisches Projekt der "Grosskonzerne" sei und die EU vom Kapital regiert werde. Die EU fördere die Ungleichheit und bedrohe Konsumenten- und Arbeitsrechte. Und für so ein System setzt ihr euch ein? Warum?
    50 28 Melden
    • äti 25.11.2017 10:57
      Highlight .. warum sollte eine Partei diktatorisch geführt sein, mit nur einer erlaubten Meinung?
      20 28 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 12:05
      Highlight Hast du dich auch mal gefragt, warum Blocher und die SVP genau das propagieren was du der EU vorwirst?
      Die SVP macht Politik zugungsten der Konzerne, sägt an Arbeitnehmerrechten und Mietrecht.
      In der EU gibt es ein wesentlich besserer Konsumentschutz. Hier ist er kurz gehalten und schwach.
      Hast du dich gefragt, warum die SVP ein lausiges Antikartellgesetz will? Damit wir Höchstpreise zahlen und die SVPler sich dumm und dämlich verdienen,
      Hast du deine SVP auch mal gefragt wo sie Arbeitnehmer, Mieter, Sozial Schwache schützt? Nirgendwo. Aha...
      28 27 Melden
    • Neelion 25.11.2017 12:43
      Highlight @äti: Sry, jemand, der sich den Neoliberalismus zu eigen macht, um damit für sein Anliegen zu argumentieren, hat in der SP nichts verloren. Da geht es um inhaltliche Grundprinzipien. Und darin liegt die Krux. Selbst die Basis der SP, die Gewerkschaften, sehen das PFZ in der jetzigen Form als kritisch, sehen im Abkommen gar aktive Anreize für Firmen Lohndumping zu betreiben. Sind Linke also für die EU, nur weil die SVP dagegen ist, oder können sie auch tatsächlich Pro-Argumente anführen, die nicht neoliberal oder metaphysisch sind. Das ist die Frage, die ich beantwortet haben möchte.
      21 3 Melden
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  • mogad 25.11.2017 09:16
    Highlight 1.1)Bei EU-Diskussionen geht es immer nur um die PFZ und die Bilateralen. Dann lässt man in den Medien Gegner und Befürworter quasi in verbalen Glatiatorenkämpfen aufeinander los. Resultat Zero. Die Professorin hats in einem Satz gesagt: Wenn die PFZ gekündigt wird, erlöschen alle übrigen Verträge der Bilateralen I automatisch! Diesen Fakt immer wieder zu leugnen grenzt an Hirnwäsche am Stimmvolk, sorry! Aus wahltaktischen Gründen Fragen so zu bewirtschaften ist verantwortungslos. Das Nein zum EWR hat die CH vor gut 20 Jahren übrigens in eine schwere Wirtschaftskrise gestürzt!
    29 15 Melden
  • Bürger Ric 25.11.2017 09:10
    Highlight Immer das Polit-Angstmacher Geschwafel - die Bilateralen seien in Gefahr. Das ist Käse. Wir haben international mit vielen Ländern bilaterale Verträge, mit div. Ländern mehr als mit der EU (FR/IT usw.), so funktioniert die Weltwirtschaft. Mit der EU selbst über 150 und davon sind die 7 Abkommen der Bilateralen 1 (1970), das Fundament der Wirtschaftsbeziehungen und vom Austritt der PF nicht betroffen. Der Wohlstand ist übrigens seit der PF Inkraftsetzung nur gesunken. Ebenso der Export in die EU. Der profiteur ist einzig nicht in der CH und max. die Altlantisbrücken-Mafia.
    18 31 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 12:09
      Highlight was um Himmels Willen ist die Altlantisbrückenmafia?
      Fakten: Die EU ist der grösste Handelspartner der Schweiz. Wir haben eine Industrie die vom Export abhängig ist und jedes Jahr über 50%! der Waren in die EU-Staaten. Also sollte uns dies Wert sein an einer guten Beziehung zur EU feszuhalten.
      Der Wohlstand in diesem Land ist wohl so hoch wie noch nie.
      15 18 Melden
    • Fulehung1950 25.11.2017 18:52
      Highlight Bürger Ric: die CH hat weder mit ITA noch FRA Wirtschaftsabkommen! Es gibt Steuerabkommen, weil die Steuerhoheit bei den EU-Mitgluedern liegt. Aber wirtschaftlich ist nur die EU als Ganzes vertragsberechtigt. Heisst: entweder hat die CH mit der EU Handelsabkommen oder mit gar keinem EU-Mitglied.

      Und es ist nun mal so und schwarz auf weiss festgehalten, auch wenn St. Blocher anderes predigt: die Kündigung des PFA hat die Hinfälligkeit der Bilateralen I zur Folge. Nur weil die SVP etwas anderes wider besseres Wissen behauptet, ist das andere noch lange nicht wahr.
      8 3 Melden
    • rodolofo 26.11.2017 07:21
      Highlight Meine Gedanken und Gefühle gegenüber einem Gebilde wie der EU sind genau so widersprüchlich, wie meine Gedanken und Gefühle gegenüber einem Gebilde wie der Schweiz.
      Warum ist das so?
      Beide Gebilde bestehen aus MENSCHEN und nicht aus Heiligen!
      Nicht die Böse Verschwörung von Brüssel ist am Werk, sondern perfiderweise sind es Millionen von Kleinst-Egoismen, welche "den Karren" in den Dreck fahren...
      Das kann ein Geiz ist geil!-Schnäppchenjäger und Einkaufstourist sein, oder ein stinkreicher Steuer-Optimierer, oder ein Simulant.
      Viele (auch "Schweizerische") Wege führen in den "Dreck".
      3 1 Melden
  • flowanski 25.11.2017 08:53
    Highlight Mir kommt dabei dieses Bild in den Sinn...
    53 25 Melden
  • N. Y. P. D. 25.11.2017 08:49
    Highlight Herr Jositsch hat Recht.
    Die MEI wurde nicht umgesetzt. DANACH hätte die SVP das Referendum ergreiffen müssen, mit einer griffigeren Vorlage. Hat sie aber nicht. Es ging der SVP nur um Schaumschlägerei.

    Jetzt aber kommt die RICHTIGE Abstimmung vor das Volk. Personenfreizügigkeit JA oder NEIN. Was dann heissen würde. Bilaterale Ja oder Nein.

    Liebe Linke, unterschätzt diese Initiative nicht. Kommt vom Elfenbeinturm herunter und macht einen anständigen Wahlkampf.

    Danke
    59 17 Melden
    • Thadic 25.11.2017 12:03
      Highlight Auch wenn ich mindestens für den bilateralen Weg bin, habe ich dir ein Herz gegeben. Denn eine solche Grundsatzentscheidung ist längst fällig. Wer weiss ob es dann nicht zu einer unheiligen Allianz kommt. Vielen Menschen denen unsere Umwelt am Herzen liegt, könnten auch einer Isolierung der Schweiz zustimmen in der Hoffnung, dass man mit einer schweren Wirtschaftskrise den unheimlich Landverschleiss stoppen kann.
      15 5 Melden
  • rodolofo 25.11.2017 08:32
    Highlight ...
    Das führt mich zur Annahme, dass dieser hinter Blocher sitzende Teil des Publikums entweder vom unter die "Top Ten" der Reichsten Schweizer Milliardäre vorgestossenen Unternehmer und Mitglied der Classe Politique für ihr Hintergrundgelächter, das an Amerikanische Sitcoms erinnerte, bezahlt wurde, oder dass es sich bei diesem Teil des Publikums um eine Sekte, oder um die Junge SVP handelte.
    Weiss jemand mehr?
    Soll Hugo Stamm diesen Fall mal untersuchen?
    33 41 Melden
    • ströfzgi 25.11.2017 12:58
      Highlight Paranoid? 🤣
      14 8 Melden
    • rodolofo 25.11.2017 22:12
      Highlight Wenn diejenigen, die sich als Super-Patrioten in Szene setzen, diejenigen sind, die das zerstören, was die Schweiz erfolgreich gemacht hat, dann ist das tatsächlich ziemlich unheimlich und ungemütlich...
      Patridioten regieren die Schweiz und die Welt.
      6 2 Melden
  • dracului 25.11.2017 08:31
    Highlight Die immer gleichen Argumente werden wiederholt, während sich die Zeit ändert und Lösungen dringend wären. Helmut Kohl sagte mal, dass nur zählt, was hinten rauskommt. In der Schweiz ist das so superlight, dass es sogar als Homöopathie durchgeht. In Bezug auf die Digitalisierung bildet die Schweiz ein Schlusslicht, die Ernergieversorgung kriegen wir nicht modernisiert, die Altersversorgung ist ein Debakel und die Krankenkassen fliegen uns bald auch um die Ohren. Die einen haben das Geld, dass sie dem Nichstun gelassen zusehen können. Uns anderen macht die Entwicklung Sorgen!
    38 9 Melden
    • AdiB 25.11.2017 13:28
      Highlight habe gestern beim schwager die sendung geschaut. genau das gleiche war dan auch unser thema. die sendung konnte man auch gut ohne ton schauen, weil alles was gesagt wurde schon seit jahren mehrmals jährlich gesagt wird.
      wir haben uns überlegt, bei der nächsten arena mit dem thema schweiz und eu, diese zu crashen. einen joint im studio anzünden und einfach rein schreien was uns wirklich beschäftigt im moment. abgesehen von dir erwähnten sachen, sollte man entlich zur legalisierung von grass diskutieren. denn mit einer legalisierung könnte man ja die ahv sanieren und auch die bauern hätten was.
      11 3 Melden
  • rodolofo 25.11.2017 08:27
    Highlight Mit der zunehmenden Kommerzialisierung von Watson ist es heikel geworden, Blocher hier zu kritisieren und zu hinterfragen...
    Darum lenke ich meinen Blick auf das Publikum im Hintergrund:
    Irgend etwas stimmte da gestern nicht.
    Hinter Blocher waren die üblichen, für den Ausgang präparierten Jugendlichen, sowie die ebenfalls üblichen "Heftigen Kopfnicker".
    Aber anders, als sonst schauten die Jugendlichen hinter Blocher nicht desinteressiert, sondern lächelten professionell und fotogen in die Kamera! Fast jeder Satz von Blocher wurde mit künstlichem Lachen und Szenenapplaus quittiert.
    ...
    23 43 Melden
  • Dirk Leinher 25.11.2017 08:17
    Highlight Naiv ist, wer alleine gegen 3 antritt und denkt er sei allem das kommen kann gewachsen.
    Feige ist, wer zu dritt antritt, um einen alten Mann endlich mal niederringen zu können.
    Ehrenvoll wäre gewesen, wenn die drei darauf bestanden hätten, dass die Runde ausgeglichen organisiert wird.
    120 74 Melden
    • Raphael Stein 25.11.2017 08:55
      Highlight Argumente sind jene Pfeile die treffen. Und 100 Blocher hätten einfach nur mehr leere Argumente.
      33 38 Melden
    • mogad 25.11.2017 08:58
      Highlight Wenn es umgekehrt ist, sagt niemand etwas: ein Linker/eineLinke und 3 Bürgerliche! Ist in fast jeder Sonntalk-Runde Realität.
      40 23 Melden
    • Thadic 25.11.2017 09:50
      Highlight Wen hättest du den eingeladen? Es ist doch schwierig jemand zu finden der gleich populistisch und unlogisch argumentiert und der dann dafür auch noch Lacher kassiert.
      29 38 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 25.11.2017 08:03
    Highlight Das ist doch jetzt schon die zweite "Blocher gegen alle"-Arena innert wenigen Wochen?
    Züchtet Projer seinen eigenen populistischen Einschaltquoten-Frankenstein?
    19 10 Melden
  • stamm 25.11.2017 07:22
    Highlight Schön, nimmt sich ein Blocher noch die Zeit für solches Theater. Er hätte es ja gar nicht mehr nötig.
    79 49 Melden
    • mogad 25.11.2017 12:08
      Highlight Er hat vor 25 Jahren die Kampagne gegen den EWR-Beitritt
      6 3 Melden
    • mogad 25.11.2017 13:24
      Highlight Nochmals. Bin abgerutscht beim Schreiben sorry: ABR Blocher hat vor 25 Jahren die Kampagne gegen den EWR-Beitritt geführt, Franz Steinegger hat die Pro-Kampagne angeführt. Deshalb wurden die beiden Veteranen in die Arena geladen.
      9 1 Melden
  • amore 25.11.2017 07:13
    Highlight Man sagt alten Menschen Weisheit voraus. Keine Regel ohne Ausnahme. In der Arena hat man das Gegenteil gesehen.
    77 91 Melden
  • Kronrod 25.11.2017 07:03
    Highlight Die Sache mit der Masseneinwanderungsinitiative ist doch gar nicht so kompliziert: das Volk sagt, wir wollen die Bilateralen, aber ohne Personenfreizügigkeit. Die EU sagt: wir wollen beides. Die Schweizer Politik sagt: dann können wir leider nichts machen und müssen uns den Wünschen der EU fügen. Ausserdem hat das Volk eh falsch abgestimmt. Blocher sagt: nein, wir müssen der EU die Stirn bieten, und es darauf ankommen zu lassen, alles zu verlieren.

    Nur sagt das leider keiner so deutlich.
    25 5 Melden
    • dding (@ sahra) 25.11.2017 16:56
      Highlight ist aber genau so. Wenn wie ohne zu verhandeln einknicken, wird uns die EU natütrlich nie entgegenkommen.

      Wir haben uns, vor der EU erpressbar gemacht. Und dies lässt für künftige Verhandlungen leider nichts Gutes hoffen.
      11 7 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 23:31
      Highlight Was heisst drauf ankommen lassen? Es gibt 2 Möglichkeiten, da die EU nicht verhandeln will.
      Weitermachen oder kündigen. Für letzteres ist Blocher und die SVP zu feige
      2 2 Melden
  • loplop717 25.11.2017 06:17
    Highlight In Kommentar Spalten zur EU hat es immer so viele Rechtsextreme Trolls könnt ihr nicht etwas dagegen machen? Alle Pro-Eu und Pro-Ausländer Kommentare werden immer mit Blitzen zugespammt.
    80 174 Melden
    • pun 25.11.2017 08:40
      Highlight Ich befürchte, da müssen wir pro-Europäer/innen und pro-Mensch/innen uns an der eigenen Nase nehmen und den Widerstand im Netz ähnlich wie die Rechten besser organisieren, Netzwerke aufbauen, Links teilen und so mehr Kommentare und Counter-Speach organisieren. Von alleine oder durch Zensur werden die Rechten nicht mehr aus der Internet verschwinden (auf Zensur oder dass watson als Medium etwas macht, warten die doch nur, um ihren Mimimi-Opfermythos à la "keiner lässt mich meinen Hass verbreiten... Meinungsfreiheit.. Bla bla..." zu pflegen).
      27 47 Melden
    • andrew1 25.11.2017 08:48
      Highlight 1. Zeigen sie mir mal einen rechtsextremen komentar. Bin mir fast sicher dieeisten sind gemässigt und eher mitte-rechts was völlig legitim ist. Es besteht in der schweiz nicht die pflicht viel von der eu zu halten. 2. Wäre das zensur was auch sehr unschön ist. 3. Fordern nicht immer die linken toleranz gegen andersdenkende und sind gegen Überwachung (ausnahme autofahrer und bürgerliche)? Also ist man nur tolerant gegenüber andersdenkenden wenn sie keine schweizer sind?
      60 15 Melden
    • N. Y. P. D. 25.11.2017 09:14
      Highlight Das ebbt jeweils gegen 10 Uhr ab. Kannst Du heute auch bei Deinem Kommentar beobachten. Jetzt mit 13 : 36 ein klarer Rückstand um 09.09 Uhr. Bis 16 Uhr bist Du auf Unentschieden. Die Trolle haben enge Zeitfenster, verschieben sich ab 10 Uhr auf 20 Minuten.

      Falls ich nicht recht habe, setze ich mich für ein #lina4weindoch ein.
      19 38 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 25.11.2017 06:01
    Highlight Das Grundoroblem bleibt: Die SVP hat dem Volk eine Umsetzung von MEI unter Beibehaltung der Bilateralen versprochen, im besten Wissen dass dies schlichtweg nicht möglich.

    Darum müssen nun diejenigen die dafür stimmten realisieren, dass sich Leute wie Blocher überhaupt nicht für die Umsetzung interessieren, und schon gar nicht in einer Abstimmung die Bilateralen direkt angreifen wollen.

    Worum es sich beim MEI-Ja wirklich handelt ist die eierlegende Wollmlchsau des Populismus, denn die SVP kann nun mit dem Finger auf alle Anderen zeigen obwohl sie selbst das Problem geschaffen hat.
    258 113 Melden
    • mogad 25.11.2017 09:01
      Highlight Danke. Voll auf den Punkt gebracht. Probleme bewirtschaften, um bei den eigenen Wählern im Gespräch zu bleiben und keine Lösungen anbieten die verheben.
      25 14 Melden
    • atomschlaf 25.11.2017 10:05
      Highlight Um zu wissen ob das nicht möglich gewesen wäre, hätte man es erst mal probieren müssen....
      21 17 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 12:13
      Highlight @atomschlaf: Zum 100. Mal: Um zu verhandeln braucht es mindestens 2 Seiten. Will die eine nicht, dann gibt es nichts zu verhandeln. Simpel eigentlich
      15 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 25.11.2017 05:58
    Highlight Blocher hat Recht, wir bezahlen Milliarden für den Osten damit sich diese entwickeln. Das Resultat davon ist, dass anschliessend die Arbeitsplätze dorthin ausgelagert werden.
    Auch noch interessant ist, dass Blochers Kontrahenten in der Schweiz die SVP bekämpfen, aber kein Problem haben an Ländern wie Polen und Ungarn hunderte von Millionen zu bezahlen und die Rechtspopulisten dort somit noch stärken.
    291 159 Melden
    • andrew1 25.11.2017 08:49
      Highlight Haubtsache das eigene volk profitiert nicht von den steuergeldern. Der rest spielt keine rolle....
      9 16 Melden
    • mogad 25.11.2017 09:05
      Highlight Hab mal bei Micasa einen Relaxstuhl gekauft, den ich im Ausstellungsraum gesehen habe. Wartefrist 6 Wochen. Der Stuhl war gar nicht am Lager. Dann stellte ich fest, dass der Stuhl in Polen hergestellt wurde, deshalb auch die Wartefrist. Ich bin nat. nicht unschuldig. Hätte mich vorher erkundigen müssen und dann halt für einen in der CH hergestellten Stuhl ein paar hundert Franken mehr zahlen müssen. Ich befürchte aber, dass auch teure Möbel mit Schweizerkreuz im Ausland hergestellt werden. Und nicht nur Möbel, auch teure Medikamente usw.
      17 7 Melden
    • FrancoL 25.11.2017 11:47
      Highlight Nein sie werden dann ausgelagert wenn er sich nicht entwickelt und die Löhne tief bleiben.
      Entwickelt er sich wird es auch für uns ein valabler Absatzmarkt.
      Bitte bei richtigen ökonomischen Rückschlüssen bleiben.
      5 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hustler 25.11.2017 03:53
    Highlight Blocher ist der Bud Spencer der Politik hahaha. Man kann sagen was man will aber der Typ übersteht einfach immer alles.
    263 74 Melden
    • sheimers 25.11.2017 09:11
      Highlight Der Vergleich hinkt, denn Bud Spencer ist doch im Grunde eine sympathische Figur, was man von Blocher sicher nicht sagen kann.
      29 40 Melden
    • FrancoL 25.11.2017 11:44
      Highlight Er vielleicht schon, ob das aber in Zukunft die jüngeren Generation tun werden ist mehr als unsicher.
      6 13 Melden
    • rodolofo 25.11.2017 22:25
      Highlight Die Schweizerische, bieder-unatraktive Variante von Berlusconi, oder Trump sozusagen.
      5 3 Melden
  • reaper54 25.11.2017 03:04
    Highlight Es zeigt sich genau die Tragik welche ich schon lange sehe. Wenn es um die EU geht werden “rechte” welche theoretisch ehr wirtschaftsfreundlich sind plötzlich linker, als “linke” die in dieser Thematik schnell eine sehr neoliberale Meinung vertreten.
    46 14 Melden
    • mogad 25.11.2017 09:07
      Highlight Wollen Sie damit sagen, dass die EU ein neoliberaler Verein ist? Der Meinung bin ich. Versteh als Linke bis heute nicht, weshalb die SP eine so unkritische EU-Turbo-Partei ist.
      20 8 Melden
    • mogad 25.11.2017 12:46
      Highlight @FranLOL "=Inbegriff des Neoliberalismus". Neoliberalismus dank EU: Damit hat die Linke nicht gerechnet - jetzt kann sie nicht mehr zurück. Wie wärs mit: steigenden Mieten, steigende Krankenkassenprämien, steigende Umweltverschmutzung, Dumpinglöhne, gesteigerter Konkurrenzdruck am Arbeitsplatz, Verdrängung der Ü50 vom Arbeitsmarkt, überfüllte Züge? Die Bilateralen sind vielleicht Mitschuld, dass die SP heute den schleichenden Sozialabbau nicht stoppen kann.
      5 2 Melden
    • Fabio74 25.11.2017 16:07
      Highlight @Wölfli Die SP hat knappe 20% und hatte noch NIE eine Mehrheit in Bern.
      Von der SP kamen und kommen diverse Vorstösse zu Mietrecht, Arbeitsrecht, mehr Lohn, Kampf gegen Schwarzarbeit, Lohndumping, Steuerhinterziehung etc. Wenn das Volk dies in Bausch und Bogen ablehnt, ist das Volk selber Schuld
      Die Züge sind voll weil alle viel mehr unterwegs sind als früher
      Frag mal was deine SVP für Mieter und Arbeitnehmer macht? Nichts, rien, nada...
      5 5 Melden
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  • reffx 25.11.2017 02:09
    Highlight Heute wurde mit auffallend agressivem Stimmton politisiert. Die haben sich die ganze Zeit gegenseitig angeschrien. War kaum zum Aushalten.
    46 8 Melden

«Endlich mal s'Füdle ha! » – wie ein Zuschauer in der EU-«Arena» Blocher & Co. einheizte

Die Einheit der Materie – ein rechtliches Gebot bei der Formulierung von Abstimmungsvorlagen – wurde in dieser «Arena» nicht gewahrt. Der Doppelrücktritt von Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard brachte die Planung vielleicht etwas durcheinander. So wurde die Frage nach der Nachfolgereglung den abtretenden FDP- und der CVP-Magistraten mit der Verhandlung rund um das Rahmenabkommen mit der EU kombiniert. «Bremst der Doppelrücktritt die EU-Verhandlungen aus?» fragte sich die Arena, …

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