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Es könnte wieder düster werden in der Videospiel-Industrie. bild: pixabay.com

Stehen wir vor dem Crash der Game-Branche?

Wer soll das alles spielen? Heute gibt es so viele Konsolen-, PC- und Mobile-Games, wie schon lange nicht mehr. Die Angst vor einem neuen Crash macht sich breit. Stehen wir kurz vor dem Zusammenbruch der Game-Industrie? Das Dafür und Dawider.



Rückblick: Die wilden 80er

Die älteren Leserinnen und Leser mögen sich noch erinnern: Zwischen 1982 und 1985 ging es der Videospielbranche in den USA gar nicht gut. Verschiedene Firmen, die Videospielkonsolen und Spiele herstellten, mussten Konkurs anmelden. Der Markt war übersättigt. Es gab zu viele Spielkonsolen und zu viele Spiele. Der Abstieg einer noch jungen Industrie begann.

«The Great Video Game Crash» in einer Grafik erklärt

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Anfang der 80er-Jahre gab es (zu) viele Konsolen und viel zu viele miese Spiele. Der Markt brach zusammen. bild: projectcoe

Es war eine Zeit des Chaos: Viele Spiele mit schlechter Qualität wurden in hoher Stückzahl auf den Markt geworfen. Das Angebot war grösser als die Nachfrage. Viele Händler blieben auf ihren Spielen sitzen. Die Preise sanken massiv, doch niemand wollte kaufen. Das Vertrauen in das noch junge Medium verschwand. Viele Firmen mussten geschlossen werden und Programmierer verloren ihre Arbeit.

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Für den «Atari 2600» erschienen viele schlechte Videospiele. bild: pixabay.com

Nintendo rettete die Branche

In Japan kam es zu keinem Crash, denn dort sorgte Nintendo im Jahr 1983 mit der hauseigenen Konsole «Famicom» (bei uns und in den USA später als NES bekannt) für einen Boom, der zwei Jahre später schliesslich auch in den USA dafür sorgte, dass Videospiele wieder hoch im Kurs waren.

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So sah die japanische Konsole Famicom in Japan aus. bild: pixabay.com

Durch den Videospiel-Crash in den USA verlagerte sich der Schwerpunkt der Videospiel-Industrie nach Japan. Nintendo und Sega waren die klaren Marktführer. Während in den USA alles zusammenbrach, erfreute man sich derweil in Europa mehr an den damals revolutionären Heimcomputern, die technisch den Spielkonsolen oft überlegen waren.

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Der erfolgreiche Heimcomputer «Commodore 64». bild: pixabay.com

Der Videospiel-Crash kam damals unerwartet und rüttelte die Branche kräftig durch. Die klaren Gewinner dieser Ereignisse sind japanische Traditionshersteller wie Nintendo oder Sega, die den Markt für viele Jahre mit hoher Spielqualität dominierten und Stabilität brachten. Der Videospielbranche geht es heute grundsätzlich bestens. Doch es gibt durchaus Anzeichen dafür, dass ein Videospiel-Crash wieder passieren könnte.

5 Gründe, warum es wieder zu einem Videospiel-Crash kommen könnte

1. Es gibt zu viele (schlechte) Spiele

Im letzten Jahr wurden alleine auf der Internet-Vertriebsplattform «Steam» über 6000 Games veröffentlicht. Tausende Smartphone-Spiele buhlen zusätzlich in diversen App-Stores um Aufmerksamkeit. Viele sind von minderer Qualität. Es kamen noch nie so viele AAA-Titel (ein Videospiel, das für seine Entwicklung und für das Marketing ein sehr hohes Budget erhält) in so kurzen Abständen wie in den letzten Jahren auf den Markt, die uns mit viel Inhalt wochenlang an die Bildschirme fesselten. Das Angebot ist schlicht riesig, oft unüberschaubar und der Überschuss an Spielen wird von Monat zu Monat grösser. Viele (Indie-)Titel bekommen gar keine Beachtung und gehen schnell in der Masse unter. Die Blase droht zu platzen.

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2. Studios verschwinden

Dass Firmen fusionieren ist auch in der Videospielbranche nichts Neues. Das muss auch per se nicht schlimm sein. Doch der Aufkauf von kleineren, nicht mehr rentablen Studios und die damit einhergehende Fokussierung von grossen Playern sorgen für eine ungesunde Marktdominanz. Somit entscheiden immer mehr grössere Firmen, was für Videospiele auf den Markt kommen und mit dickem Werbepaket auch am meisten Beachtung erhalten.

3. Innovation bleibt auf der Strecke

Innovative Spielkonzepte bleiben durch die Dominanz von grossen Firmen grösstenteils auf der Strecke und der Markt wird mit Einheitsbrei zugeschüttet. Der Erfolgsdruck der Branche, ein Topspiel auf den Markt zu bringen, ist riesig. Wenn ein Spiel nicht den erhofften Ertrag liefert, fehlt dem Unternehmen viel Geld. Der Druck auf die Hersteller wird grösser, man wagt kaum neue Projekte und setzt auf bereits bekannte Spielprinzipien. Spielerinnen und Spieler werden somit mit Produkten zugedeckt, die man schon zu Genüge kennt. Sättigungserscheinungen bei Konsumentinnen und Konsumenten sind mögliche Folgen.

4. Preise purzeln

Der Kaufpreis von Videospielen wird, wenn das Spiel nicht sofort einschlägt, schon kurz nach der Veröffentlichung stark reduziert. Waren Videospiele in den 90er-Jahren beispielsweise über Jahre gleich teuer, sinken heute die Preise von grossen Spielen schon nach wenigen Wochen – weil das Angebot eben grösser als die Nachfrage ist. Das haben auch die Käuferinnen und Käufer bemerkt und viele warten ab, bis der gewünschte Titel günstiger im Handel erhältlich ist.

5. Kostenpflichtige Inhalte kratzen am Vertrauen

Der letzte Lootbox-Skandal von EA hat für einen gewaltigen Aufschrei in der Videospielwelt gesorgt. Viele Spielerinnen und Spieler waren und sind immer noch verärgert über diese gierige Vorgehensweise. Die grossen Entwickler scheinen mit immer raffinierteren Möglichkeiten zu versuchen, dem Endkonsumenten das Geld ohne Transparenz aus der Tasche zu ziehen. Auch wenn die meisten dieser Möglichkeiten freiwillig sind, sie alle zeigen, dass bestimmte Hersteller nach neuen, teilweise sehr dubiosen Wegen suchen, aus dem veröffentlichten Spiel noch mehr Geld herauszuholen. Das bringt nicht nur Ärger auf der Konsumentenseite mit sich, sondern mindert auch generell das Vertrauen in die grossen Spielhersteller.

Man darf den Pessimismus aber auch gerne abstreifen und die positiven Aspekte der aktuellen Videospiel-Industrie in den Vordergrund stellen und aufzeigen, dass wir von einem Videospiel-Crash weit entfernt sind.

6 Gründe, warum es nicht zu einem Videospiel-Crash kommen wird

1. Keine grosse Auswahl an Konsolen

Sony, Microsoft und Nintendo teilen sich als die drei grossen Hauptplayer den Videospielmarkt auf. Es gibt also keine vergleichbare Konkurrenz unter den Hardware-Herstellern wie damals in den 80ern. Die Gefahr ist so klein wie noch nie, dass sich plötzlich zahlreiche Firmen mit einer neuen Konsole auf den Markt drängen und so für einen Hardware-Überschuss sorgen. Das ändert sich auch nicht grundlegend, wenn Google 2018 tatsächlich einen Game-Streaming-Dienst samt Konsole präsentieren sollte.

2. Kaum unspielbare Spiele

Was in den 80ern vor dem Videospiel-Crash alles auf den Markt geworfen wurde, war teilweise eine grosse Frechheit. Zwar gibt es heute auch immer wieder schlechte Spiele, die das Licht der Game-Welt erblicken, aber total unspielbare Titel sind eine Seltenheit. Auch die schlechteste Software ist heute nicht vergleichbar mit den Auswürfen kurz vor dem Crash. 

3. Das Vertrauen ist (noch) da

Auch wenn man mal gegen einen Hersteller oder Entwickler meckert, das Vertrauen in die Branche ist gefestigt. Das Medium Video- und Computerspiele ist erwachsen geworden und hat heute einen viel wichtigeren Stellenwert als damals, wo es noch als reine Spielerei abgetan wurde. Durch jahrelange Anbindung an eine Marke ist ein grosses Vertrauen seitens der Konsumenten entstanden, das für Sicherheit auf dem Markt sorgt. 

4. Es gibt immer mehr Spieler

Waren in den 80er-Jahren die Konsumenten hauptsächlich männlich und in den jüngeren Jahren, sind Videospiele heute ein Medium, das in alle Altersschichten vorgedrungen ist. Auch das Geschlecht spielt heute keine Rolle mehr. Männlein als auch Weiblein, egal welches Alter und Herkunft, beschäftigen sich heute intensiv mit der interaktiven Unterhaltung und sind potentielle Käuferinnen und Käufer. 

5. Videospielpresse wurde etabliert

Heute existiert eine grosse Videospielpresse, die sich kritisch mit dem Medium auseinandersetzt und somit auch frühzeitig vom Kauf eines schlechten Produktes abraten kann. Dabei fungieren Medien als vierte Gewalt und sorgen für Aufklärung. Das wiederum sorgt dafür, dass extrem schlechte Spiele kaum oder zumindest seltener an den Kunden gelangen, was wiederum das Vertrauen der Konsumenten ins Medium Videospiel stärkt. 

6. Neue Konsolen kommen gut an

Die Nintendo Switch verkauft sich seit dem Release immer noch sehr gut. 2017 wurden weltweit knapp 15 Millionen Einheiten verkauft. Das neue Konzept, die Mischung aus stationärer und mobiler Gamekonsole, kommt bei vielen Käuferinnen und Käufern sehr gut an. Auch der Verkauf der Xbox One X von Microsoft lief zum Start Ende des letzten Jahres gut. Und das, obwohl es kaum Spiele zum Launch gab, die extra für diese Konsole konzipiert wurden. Fazit: Neue Spielkonsolen werden auf dem Markt mit offenen Armen empfangen und sorgen dafür, dass die Game-Industrie weiterläuft.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Edel Weiss 13.02.2018 03:02
    Highlight Highlight Es crashen möglicherweise der eine oder andere Hersteller wie EA, die es sich mit den Kunden verspielen, aber niemals die Branche. Das beste Beispiel ist Star Citizen. 2Mio Backer unterstützen gerade mit 178Mio Dollar das best finanzierte Croudfunding Projekt aller Zeiten. Und warum? Weil RSI auf die Spieler hört, innovativ ist und alles offen und transparent macht. Die Firma wurde eigens für das Spiel gegründet und daher müssen sie nicht wie die grossen Studios unter Termindruck arbeiten. Das Resultat lässt sich etwas mehr Zeit aber ist atemberaubend und extrem spannend zu verfolgen.
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  • HerrCoolS. 12.02.2018 23:11
    Highlight Highlight Es wird zu keinem Crash kommen. Die heutigen Angebote sind sehr fokussiert auf Zielgruppen - Nintendo jüngeres Publikum, Gelegenheitsspieler, Familien; Playstation als Trendkonsole für junge Erwachsene; Xbox für Spieler die eher aus dem PC Bereich kommen. Der Markt ändert sich ohne Zweifel, aber das ist in jeder Branche der Fall - siehe Musik- und Filmindustrie, Automobilhersteller oder auch schon nur Grossimporteure/Händler.
  • aaroenli 12.02.2018 22:03
    Highlight Highlight Heute fehlen gute Offline-Koop Modi, welche auf einem Splitscreen mit bis zu 4 Personen stundenlang gezockt werden können.
  • Zeyben 12.02.2018 21:33
    Highlight Highlight Crash nein aber eine Umverteilung ja.
  • Lord_ICO 12.02.2018 18:41
    Highlight Highlight Jaja, die Anzeichen für einen nächsten Crash sind untrügerisch. Die PS4 und die Switch stürmen zu neuen Rekorden und selbst Nischenspiele wie Persona, Yakuza oder Monster Hunter etablieren sich im Westen. Momol riecht echt stark nach Crash.

    Die Situation in den 80ern war völlig anders, dass waren Konzerne die rein aufs Gaming fokussiert waren, kleine Fische global gesehen. Heute hast du Sony, Nintendo und MS drei grosse Konzerne, die auch eine lange Baisse durchstehen können. Siehe PS3 Ära, die hätte jede reine Gaming Company zerrissen, so unprofitabel die war odet WIIU
  • bebby 12.02.2018 17:23
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, das wirkliche Blutbad wird aber den mobile games kommen. Dort gibt es definitiv zu viele Developer und die Grossen investieren richtig Geld. Und bei fast allen Spielen geht es darum, das Suchtpotenzial zu maximieren.
  • Majoras Maske 12.02.2018 16:27
    Highlight Highlight Ich gehöre zu den "wartenden Spielern" und kaufe grundsätzlich nur Game of the Year-Versionen. DLCs habe ich nur beim Witcher 3 gekauft, weil das Preisleistungsverhältnis wirklich super ist. Wenn ein Spiel stark auf DLCs oder gar Abzockerboxen setzt, kaufe ich mir das Spiel gar nicht erst. Es gibt noch genügend Spiele wo es seriös zu und her geht und ich mag das einfach nicht wenn man bei einem Vollpreistitel nochmal zahlen soll. Man stelle sich das mal bei einer Serie vor, wo man die Folgen 1 - 89 auf DVD im Laden kaufen kann und die Folgen 90 - 100 nur noch im Onlineshop mit Kreditkarte.
  • rburri38 12.02.2018 16:24
    Highlight Highlight Da lobt man sich Nintendo: Jedes mal eine innovative Konsole, jedes mal höchste Spielequalität. Was sie letztes Jahr mit Breath of the Wild und Odyssey abgeliefert haben, ist einfach sensationell. Kein Publisher schafft es eine Serie 30 Jahre zu halten und mit den neuen Serienteilen trotzdem immer noch jedes mal das jeweilige Genre zu Revolutionieren. Danke, Nintendo!
    • HerrCoolS. 12.02.2018 23:17
      Highlight Highlight Yes.... Team Nintendo 😅 Beim GameCube war die Innovation und auch die breite Akzeptanz nicht so gross wie bei der Wii oder der Wii U. Der Erfolg mit der Switch finde ich toll, es ist ein wirklich innovates und mutiges Projekt von Nintendo.
  • Roaming212 12.02.2018 15:53
    Highlight Highlight Schuld sind die Idioten, die Spiele vorbestellen und In-Game-Käufe tätigen. Die schmeissen den Herstellern das Geld ohne Aufwand in den Rachen. Kein Wunder kommt so viel Scheiss dabei heraus. Wie viel Geld EA schon alleine mit den Ultimate-Team-Käufen aus FIFA etc. macht ist absurd! Wer gibt sich da schon Mühe ein "neues richtiges" Game zu entwickeln.
  • locin 12.02.2018 15:20
    Highlight Highlight Als Beispiel für Innovationslosigkeit steht meiner Meinung nach Need for Speed. Das letzte gute war The Run.

    Generell finde ich die Auswahl bei Rennspielen immer schlechter (Ausgenommen Forza Horzion).

    Ich vermisse bsp. ein Burnout, oder ein Driver. Ich fand diese Spiele richtig gut.
  • Sarkasmusdetektor 12.02.2018 15:02
    Highlight Highlight Hat der Autor dieses Artikels die 80er/90er überhaupt miterlebt? Die Annahme, damals hätte es noch keine Videospielpresse gegeben, ist ziemlich absurd, wir haben damals schon regelmässig Spieletests gelesen und den Mist nicht gekauft. Und auch damals schon haben wir bei einem neuen Spiel meist ein paar Monate gewartet, bis es günstiger wurde - oder spätestens nach 1-2 Jahren in einer Compilation verramscht wurde.
    • Simon Dick 12.02.2018 16:55
      Highlight Highlight Jaja, diese Zeit habe ich intensiv miterlebt. Ich bin ja schon alt ;) Doch die Gamepresse steckte Anfang der 80er, also vor dem Crash, meines Wissens noch sehr in den Kinderschuhen. In den 90ern sah es dann viel besser aus. Ich beziehe mich aber nur auf die frühen 80er-Jahre. Oder schreiben wir jetzt aneinander vorbei? ;) Liebe Grüsse!
    • Alan Smithee 12.02.2018 17:12
      Highlight Highlight Damals gab es doch nur die ASM.
      Und je nach Kiste die Mann daheim stehen hatte
      Sah die Auswahl der Games zumindest hierzulande ziemlich Schitter aus.

      Außer mann war Besitzer eines C64 Brotkastens mit Floppylaufwerk.
      Aber von denen hat keiner den ich kenne je ein Orginalgame bei einem Haendler gekauft.
  • Gipfeligeist 12.02.2018 14:44
    Highlight Highlight Kann dem Artikel micht zustimmen. In absehbarer Zeit sehe ich nie und nimmer einen Game-Crash.
    Es gibt zu viele schlechte Spiele auf Steam? ein Blick auf die Bewertungen und das Problem ist gegessen. Die Preise brechen ein? EA-69-franken Fifa wird weiter gekauft. Keine Innovation mehr? Nein im Gegenteil, ein geiles Indie Game kann sehr schnell erfolgreich werden.

    Was ein Problem ist, ist der Microtransaction-Wahn. Die grossen Player verarschen ihre Kunden, aber schlagen trotzdem Profit...
  • Caturix 12.02.2018 14:12
    Highlight Highlight Ich möchte mal die ganzen alten Konsolen sehen, Funktionstüchtig an einem Monitor und alle ausprobieren.
    • Eltriangoli 12.02.2018 16:40
      Highlight Highlight So was gibt es regelmässig in der roten fabrik wenn ich mich nicht täusche. Frag mich blos nicht wann der anlass stattfindet
    • Fering 12.02.2018 19:26
      Highlight Highlight Kann dir nur empfehlen. Ich selber bin sammler und habe immer wieder freude, wenn ich meine alte NES oder Ps1 anschalte.
  • Ninjabonsai 12.02.2018 13:57
    Highlight Highlight Durch die Vielfalt der Spiele werden einige Spielfirmen nun umdenken müssen. Früher habe ich praktisch jeden AAA Titel geholt der raus gekommen ist. Nun da es so viele sind geht das gar nicht mehr und ich entscheide mich bewusster für ein Spiel. Inzwischen wird auch der Ruf eines Entwicklers immer Wichtiger. Während man ein Star Wars oder ein COD nicht mehr Vorbestellt, gibt es immer noch ein paar Firmen denen ich genug Vertraue um ein Spiel vorzubestellen. Die da wären Rockstar mit Red Dead Redemtion 2 und CD Projekt Red.
    Andere Firmen müssen nun aktiv an Ihrem Ruf arbeiten! *Hust*EA*hust*

  • Kordalius 12.02.2018 13:56
    Highlight Highlight Es gibt noch so viele gute Spiele und Publisher (Paradox!!), dass man es verschmerzen kann, auf die grösseren "abzocker" zu verzichten.
    Wie man bei FIFA noch mitmachen kann, obwohl es so offensichtlich nur ums Geld geht (Vollpreis jedes Jahr, bei minimalen Änderungen, sowie fokusierung auf FUT) und wieso Ubisoft mit 10 gleichen Spielen (Asassin, Watchdog, Farcry, alle gleiche Engine und Spielmechanik) pro Jahr noch so viel Geld macht, werde ich mir aber nie erklären können...
  • TanookiStormtrooper 12.02.2018 12:56
    Highlight Highlight Dieses "Höher, Schneller, Weiter" wird auf Dauer nicht gut gehen. Die kosten der Spieleentwicklung sind schon beim Umstieg auf HD explodiert und haben einige Entwickler untergehen lassen. Wer überlebt hat geht kein Risiko mehr ein, es wird gemacht was sich verkauft (CoD, FIFA und Co). Um die Mehrausgaben zu decken gibt's Mikrotransaktionen und andere Abzockmodelle. Nun steht 4k vor der Tür, Entwicklung dürfte also noch etwas teurer werden, darum muss auch mehr Kohle reinkommen. Noch weniger Experimente beim Gameplay und mehr Abzocke... Mal sehen wie lange das gut geht...
    • Hammerzeit 12.02.2018 15:57
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz was die Entwicklungskosten mit der steigenden Auflösung zu tun haben, kannst du das erklären?
    • TanookiStormtrooper 12.02.2018 16:51
      Highlight Highlight Höhere Auflösung = Mehr Details
      Texturen müssen z.B. höher aufgelöst werden und man will mehr Details in Gesichtern usw. sehen können. Dazu müssen die Charktermodelle detaillierter werden und sich auch jede Falte im Gesicht korrekt bewegen, was natürlich Zeit und damit Geld kostet. Dann muss das Ganze natürlich auch noch flüssig laufen, was mit mehr Details auch immer schwieriger wird. Da gibt es eine Menge zu tun, man braucht dazu grössere Teams und das kostet am Ende.
  • Nelson Muntz 12.02.2018 12:23
    Highlight Highlight So lange es Rockstar mit GTA ind Red Dead nicht erwischt, ist es mir egal... EA mit ihren Sport-Geldmaschinen nerven mehr und mehr.
    • Peter_Griffin 12.02.2018 14:30
      Highlight Highlight Naja, Rockstar nervt auch gewaltig mit ihren SharkCards. GTA Online ist einfach nur noch ein Graus und wird gemolken bis zum geht nicht mehr, Schade. Ich hoffe RDR2 wird es nicht ähnlich ergehen.
      Positiv bin ich überrascht von AC Origins, wieder mal ein schönes, ausführliches Single Player Game ohne zwingende InGame Käufe.
  • grind 12.02.2018 12:13
    Highlight Highlight das grösste problem der gaming industrie sind die ingame käufe. das lässt alles einstürzen. so einfach ists. habe überhaupt kein problem damit, wenn diese ingame käufe einzig die optik aufpolieren, aber sobalds zu pay to win mutiert, gehts zu weit. wir, die kunden lassen uns halt trotzdem auspressen wie zitronen. das wird so lange weitergehen, bis die producer den bogen überspannt haben, die kunden in scharen abspringen, und es in der firmenkasse spührbar ist. leider wird das so schnell nicht geschehen. fifa fut zb ist für ea eine 800mio schwere cashcow. die werden den teufel tun.
    • Hammerzeit 12.02.2018 16:00
      Highlight Highlight Auch die "kosmetischen" Ingame käufe finde ich schlimm. Ich finde es sollten ALLE Objekte in einem Spiel durch das Spielen erreichbar sein. Zuminest bei Vollpreisspielen.

      Bei gratis (Mobile-) Games kann ich darüber hinwegsehen, da ist es aber auch von Anfang an klar, wie das Geld erwirtschaftet werden soll.
  • derEchteElch 12.02.2018 12:10
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Erinnert mich an das Video von CleverNoobs (ihrer Meinung nach ist das Video veraltet und überholt). Meiner Meinung nach hat es aber immer noch viel Wahrheit darin..

    Play Icon


    Sollte man sich wirklich anschauen. Die Gründe sind nachvollziehbar und gut argumentiert. Ich will kein EA Aktionär sein und bin es zum Glück auch nicht.
    • TodosSomosSecondos 12.02.2018 14:06
      Highlight Highlight wovon redest du da?.. EA Aktien machten +500% von 2011 bis 2016.. Juni 2012 bis heute +1000%... da hast du aber ganz schampar viel Glück gehabt, kein EA Aktionär zu sein... ?!!?!
    • Neuromancer 12.02.2018 15:18
      Highlight Highlight Nun, mit der Fokussierung auf die reine Rendite bist du bei EA perfekt aufgehoben. Ist ja deren täglich Brot. Aber der Kollege weiter oben meint wohl ‚aus ethischen Gründen‘. Und das kann ich nachvollziehen. Weshalb ich zum Beispiel auch keine Aktien von Waffenherstellern oder Glencore haben möchte.
    • Majoras Maske 12.02.2018 16:32
      Highlight Highlight Ja, nur wie lange bleiben die Aktien denn bei +1000%, wenn mittlerweile schon normale Zeitungen ausserhalb der Gamingszene über "EA-Skandale" berichten? Eigentlich kenne ich niemanden der EA mag oder deren Spiele kauft. Und der Trend dürfte nicht für EA laufen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 12.02.2018 12:09
    Highlight Highlight Season Pass ist eine Saumode. 80% des Spieles voll kaufen und dann die letzten 20% nochmals separat.

    Gibt selten Spiele die ich noch vorbestelle und direkt kaufe vollpreis, sogar mit Season Pass. (Last of Us, Uncharted, GTA)

    Von Ubisoft schonmal prinzipiell gar nichts, 1 Jahr warten, dann wird dir das gleiche Spiele mit Season Pass Gold edition und allem drum und dran für noch die Hälfte, teilweise 1/3 des Preises hinterhergeworfen. CoD, Battlefront the same, da gibts von mir keinen cent mehr zum Release!
    • felixJongleur 12.02.2018 12:50
      Highlight Highlight Rainbow Six Siege ist m. E. eine löbliche Ausnahme (Stand heute) . Das Spiel wird laufend weiterentwickelt, ohne Zwang regelmässig zu investieren. Die Explosion der Userzahlen für ein schon 3jähriges Spiel sagt alles.
    • exeswiss 12.02.2018 15:36
      Highlight Highlight @felixJongleur wer den jährlichen season pass nicht kauft, kriegt von der weiterentwicklung nichts mit...
    • Hammerzeit 12.02.2018 16:06
      Highlight Highlight Do not preorder! Ohne Ausnahmen.

      Sonst machts Rockstar bei Ihrem nächsten Game vielleicht den anderen gleich und denkt sich: warum noch die Mühe machen, die kaufen das Spiel ja sowieso vorher... andere Publisher waren auch mal anderst.

      Ubisoft macht seine Sache nicht schlecht, wenn es darum geht Games mit Updates und Bugfixes zu versorgen. Tut allerdings nichts zur Sache, dass viele der Games schon von Anfang an besser hätten sein müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 12.02.2018 12:01
    Highlight Highlight Activision und EA allen voran würden ich persönlich auch nicht nach weinen.
    Wenn der "Crash der Gameindustrie" also meint das es geldgierigen "triple-a" Publishern an den Kragen geht weil sie ihre eigenen Brunnen versalzen haben wäre das nicht so schlimm.

    Publisher wie zum Beispiel Devolver Digital können diese Lücke füllen.
    Firmen wie Digital Extremes und ihr F2P Spiel Warframe zeigen deutlich das das minteinander die bessere Lösung
    Play Icon
  • TheMan 12.02.2018 12:01
    Highlight Highlight Die AAA Titel sind übrigens Spiele, Die einen Hohen bekanntheitsgrad haben. Wie Assasins Creed, Wolfenstein usw. Solche Spiele brauchen meistens keine Werbungen mehr, da diese von Youtuber wie Gronkh usw, so oder so als Lets Plays gespielt werden.
    • TheDude10 12.02.2018 13:13
      Highlight Highlight Wer meinst du bezahlt fernsehwerbung für YouTubeer die Testversionen und goodies Anspieltrips use.?
  • rundumeli 12.02.2018 11:52
    Highlight Highlight wer braucht denn noch konsolen , wenn er einen potenten pc hat ??
    • Rectangular Circle 12.02.2018 11:55
      Highlight Highlight Immer die gleiche Leier seit Jahren und Konsolen gibt es immer noch.
    • Fabio Haller 12.02.2018 12:03
      Highlight Highlight Für die exklusiven PS Games bin ich schon froh dass ich dazu noch eine PS Konsole besitze auch wenn sie meilenweit schlechtere Perfomance aufweist als mein PC.
    • mrlila 12.02.2018 12:21
      Highlight Highlight Schrie er lauthals und kam nie in den Genuss von God of War.
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