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12 wunderschöne Naturschutzgebiete, die du gesehen haben musst!

Bild: Unsplash
10.02.2018, 13:5915.02.2018, 08:38

Fangen wir an in der Schweiz:

Der Schweizerische Nationalpark

Bild: Shutterstock

Natürlich darf der Nationalpark der Schweiz nicht auf der Liste fehlen. Der 1914 gegründete Park im Kanton Graubünden beherbergt seit letztem Jahr auch wieder einen Bären und einen Wolf.

  • Im Park gibt es mehrere Erlebniswege. Auf den Pfaden wird Wissenswertes über ansässige Tier- und Pflanzenarten vermittelt.
  • Der Nationalpark ist ein richtiges Wanderparadies. Auf den 21 markierten Wanderrouten kann die abwechslungsreiche Landschaft erkundet werden. Es gibt sowohl kurze, einfache Wanderwege als auch längere und anspruchsvollere.
  • Im Nationalparkmuseum in Zernez finden ganzjährige Ausstellungen statt, die über die Schweizer Flora und Fauna und deren Entstehung berichten.
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In Europa:

Vatnajökull-Nationalpark – Island

Der Svartifoss mit seinen beeindruckenden Basaltsäulen.
Der Svartifoss mit seinen beeindruckenden Basaltsäulen.
Bild: Shutterstock

Der Vatnajökull-Nationalpark in Island bietet beeindruckende und abwechslungsreiche Landschaften. Der namensgebende Gletscher ist der grösste Europas und erstreckt sich über eine Fläche, die grösser ist als der Kanton Graubünden. 

  • Der Campingplatz am Fusse des Hochlandplateaus ist der Startpunkt unzähliger Wanderwege, die in den Nationalpark hineinführen. 
  • Im Naturschutzgebiet gibt es eine Vielzahl an aussergewöhnlichen Wasserfällen. Besonders imposant ist der Svartifoss, der über eckige Basaltsäulen hinabstürzt
  • Ebenfalls sehr eindrucksvoll sind die Ausläufer des Gletschers, die in einer Gletscherlagune mit riesigen Eisblöcken enden.
  • Weiter können geführte Gletschertouren unternommen werden und ein Informationszentrum berichtet über die Geschichte dieser Region.
Blick auf die Ausläufer des Vatnajökull, die in der Gletscherlagune münden.
Blick auf die Ausläufer des Vatnajökull, die in der Gletscherlagune münden.
Bild: watson / Michelle Marti

Kurische Nehrung – Litauen

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Die Kurische Nehrung, ein Landstreifen an der Baltischen See, war während der Zeit der Sowjetunion für viele Jahre militärisches Sperrgebiet und für die Bevölkerung unzugänglich. Seit dem Jahr 2000 gehört der naturbelassene Landabschnitt zum UNESCO-Welterbe.

  • Die langen Strände und Dünen laden zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen ein. 
  • Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Kurische Nehrung erkunden. Von kurzen Tagesausflügen über längere Radtouren bis hin zu geführten Fahrraderkundungen ist alles möglich. 
  • An den zahlreichen markierten Stellen ist auch das Baden im Meer erlaubt. Viele dieser Orte sind mit Umkleidekabinen und (einfachen) sanitären Anlagen ausgestattet. 
  • Bootstouren bieten sich ebenfalls an, um die unberührte Natur vom Meer aus zu bestaunen.
Bild: Shutterstock

Killarney-Nationalpark – Irland

Der See Lough Leane während des Sonnenuntergangs.
Der See Lough Leane während des Sonnenuntergangs.
Bild: Shutterstock

Der irische Killarney-Nationalpark umfasst die Seen von Killarney, sowie die Macgillycuddy's Reeks, die höchste Bergkette Irlands. Die Landschaft ist abwechslungsreich und bekannt für seine uralten Eichenwälder und die vielen Wasserfälle. Der See Lough Leane ist das irische pendant zum Loch Ness. Der Sage nach zeigt sich der Stammesfürst O'Donoghue einmal jährlich kurz vor Sonnenaufgang, wenn er aus dem See schaut.

  • Das Muckross House ist ein Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert. Das malerische Bauwerk liegt am Ufer des Muckross Lake und kann besichtigt werden.
  • Ebenfalls einen Besuch wert ist der Torc-Wasserfall. Dieser kann vom Muckross House zu Fuss erreicht werden.
  • Am See Lough Leane liegt das Ross Castle. Die Burganlage aus dem 15. Jahrhundert kann ebenfalls besichtigt werden. Das Innere ist mit antiken Möbeln und Einrichtungsgegenständen ausgestattet, die einen Einblick in das Leben eines Clan-Häuptlings geben. 
  • Am Aussichtspunkts am Ring of Kerry hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Upper Lake.
Der idyllische Torc-Wasserfall in der Nähe des Muckross Houses.
Der idyllische Torc-Wasserfall in der Nähe des Muckross Houses.
Bild: Shutterstock

Nationalpark Circeo – Italien

Bild: Shutterstock

Der Nationalpark Circeo umfasst vier Küstenseen, Wälder und den Monte Circeo. Dieser war der Legende nach im Besitz der Zauberin Kirke, die Odysseus Gefährten in Schweine verwandelt hatte. Der Park wurde 1934 gegründet und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Region.

  • Auf den halbmondförmigen Dünen können Spaziergänge mit Ausblick aufs Meer unternommen werden. 
  • Im Wald der Kirke kann man wandern und spazieren. Er beherbergt viele Tiere, darunter auch Wildschweine.
  • Eine Wanderung auf den 450 Meter hohen Monte Circeo wird  mit einer beeindruckenden Aussicht belohnt.
  • Es können auch Pferdeausritte an den Strand oder in den Wald unternommen werden. 
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Bodmin Moor – Grossbritannien

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Das Bodmin Moor in Cornwall ist eine riesige Hochmoorlandschaft, deren Untergrund aus Granit besteht. Über das ganze Naturschutzgebiet verteilen sich spektakuläre Gesteinsformationen. Ausserdem sind aus der Bronzezeit viele Hügelgräber und Steinkreise erhalten. Um das Moor ranken sich viele Sagen über Feen, Kobolde und das Biest von Bodmin Moor.

  • Im kleinen Dörfchen Bolventor kann das landestypische Restaurant «Jamaica Inn» besucht werden, das der Schauplatz des gleichnamigen Films von Alfred Hitchcock war.
  • Bei einer Wanderung zu den Steinkreisen Hurlers und dem Showery Tor, einer spektakulären Steinformation, begegnet man auch gleich noch Ruinen verlassener Kupferminen.
  • Über das ganze Moor verteilt leben Wildpferde und Schafe. Ausserdem kann man den Naturschutzpark auch auf einem Pferd erkunden.
Der Showery Tor (oder Cheesewring) am Südrand des Bodmin Moor.
Der Showery Tor (oder Cheesewring) am Südrand des Bodmin Moor.
Bild: Shutterstock

Im Rest der Welt:

Nationalpark Loango – Gabun

Bild: Shutterstock

Der Loango Nationalpark besticht durch seine Grösse und seine breite Artenvielfalt. Die Landschaft bietet sandige Küstenabschnitte, viel Regenwald, grosse Lagunen und trockene Savannen. Da der Park touristisch noch nicht so gut erschlossen ist, empfiehlt es sich diesen mit einem Naturführer zu besuchen.

  • Sowohl mit einem Auto als auch mit einem Boot kann man im Park eine Safari machen und Tiere beobachten. In Loango leben unter anderem Gorillas, Elefanten, Büffel und Antilopen.
  • Mit viel Glück erhaschst du vielleicht sogar einen Blick auf die surfenden Nilpferde. Sie strecken in den Wellen die Beine von sich und lassen sich von den Wellen ans Ufer tragen.
  • Von Mitte Juli bis Mitte September können ausserdem im Meer die Wale beobachtet werden. 
  • In den Abenteuergenuss kommst du vor allem, wenn du den Nationalpark zu Fuss erkundest. Gemeinsam mit einem einheimischen Guide kannst du die imposante Flora und Fauna entdecken. 

Nationalpark Isalo – Madagaskar

Bild: Shutterstock

Der 820 Quadratkilometer grosse Nationalpark im südlichen Hochland Madagaskars wird wegen seiner vielfältigen Gesteinsformationen auch als das «Colorado Madagaskars» bezeichnet. Aufgrund der tiefen Schluchten, durch die verschiedene Flüsse fliessen, ist der Nationalpark der wichtigste Süsswasserspeicher der Region.

  • Im Park können kürzere und längere Wanderungen unternommen werden. Es werden auch ganztägige Ausflüge angeboten, bei denen von den lokalen Guides ein warmes Mittagessen organisiert wird.
  • Den Isalo kann man auch mit dem Geländewagen erkunden. Besonders sehenswert sind die Nymphen-Wasserfälle und die Maki-Schlucht.
  • In einer zweistündigen Wanderung gelangt man zur piscine naturelle, einem natürlichen Schwimmbecken im Fels, in dem man sich abkühlen kann.
  • Trotz der mehrheitlich trockenen Savannenlandschaft hat der Nationalpark eine vielfältige Natur. Wer Glück hat, begegnet den Lemuren, einer Tierart, die ausschliesslich in Madagaskar vorkommt.
Zwei süsse Lemuren im Nationalpark Isalo.
Zwei süsse Lemuren im Nationalpark Isalo.
Bild: Shutterstock

Tsitsikamma-Nationalpark – Südafrika

Bild: Shutterstock

Der Tsitsikamma-Nationalpark schützt einen der letzen Urwälder Südafrikas. Die alten Bäume erreichen eine Höhe von bis zu 40 Metern. Während der Sommerzeit können Wale und Delfine beobachtet werden. Der Park bietet ausserdem ein vielseitiges Angebot an abenteuerlichen Freizeitaktivitäten an. 

  • Ein besonderes Erlebnis ist der 42,5 Kilometer lange Otter Trail. Für diesen benötigt man etwa fünf Tage. Unterwegs gibt es Hütten zur Übernachtung, das Essen muss allerdings selber mitgenommen werden.
  • Die Strände und Seen laden zum Baden, Schnorcheln und Tauchen ein.
  • Im Nationalpark werden ausserdem Outdoor-Aktivitäten wie Kajakfahren, Canyoning und sogar Segway-Touren angeboten.
  • Wer den Park lieber mit eigener Muskelkraft entdecken will, der kann eine der vielen Klettersteige machen und nach der Kletterei die wohlverdiente Aussicht geniessen. 
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Kakum-Nationalpark – Ghana

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Der Kakum-Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 350 Quadratkilometer. Der gesamte Park besteht aus tropischem Regenwald. Bekannt ist er unter anderem dafür, dass einem die Wildhüter bei einem Rundgang auch die medizinische Bedeutung der tropischen Pflanzenarten erklären.

  • Die Entdeckung des Parks über den Canopy Walkway ist ein besonders abenteuerliches Erlebnis. Der Dschungel wird über wacklige Hängebrücken erkundet, die bis zu 45 Meter hoch über dem Boden durch den Wald führen.
  • Im Kakum-Nationalpark gibt es einige seltene Tierarten zu beobachten, darunter die Lowe-Meerkatze, Zibetkatzen und Waldbüffel.
  • Eine Führung mit einem lokalen Guide ist lehrreich, da dieser viel über die Pflanzenarten und deren Heilkräfte zu erzählen weiss.

Banff-Nationalpark – Kanada

Bild: Shutterstock

Der Banff-Nationalpark, der in den kanadischen Rocky Mountains liegt, wurde 1885 gegründet und ist damit der drittälteste Nationalpark der Welt. Er wird von vielen grossen Tierarten wie Bären, Elchen, Wölfen und Kojoten bewohnt. Seit 2017 sind auch wieder Bisons anzutreffen.

  • Der Park lädt zum Wandern und Entdecken ein. Wer nicht laufen will, kann sich auch ein Fahrrad leihen und durch den Park radeln.
  • Wer sich entspannen und aufwärmen will, sollte dem Thermalbad einen Besuch abstatten.
  • Da der Park im Gebirge liegt, gibt es auch viele Klettermöglichkeiten.
  • Am Lake Louise kann ausserdem gefischt werden.
Bild: Shutterstock

Bryce-Canyon-Nationalpark – USA

Bild: Shutterstock

Das Wort für den Bryce-Canyon – der Ureinwohner dieser Region – bedeutet frei übersetzt «Rote Felsen, die wie Männer in einem schlüsselförmigen Canyon stehen». Dies beschreibt ziemlich genau das Aussehen des Bryce-Canyon-Nationalparks. Die imposanten Gesteinsformationen wurden durch das Zusammenwirken von Wind, Wasser und Eis geformt.

  • Durch den Canyon können kurze und lange, leichte und schwierige Wanderungen unternommen werden.
  • Das Amphitheater mit den roten Felspyramiden ist ein faszinierendes Beispiel dafür, was die Erosionskräfte alles zu formen vermögen.
  • Mit dem kostenlosen Park-Shuttle kann man bequem die Aussichtspunkte des Canyon besuchen und hilft gleichzeitig mit, das Verkehrsaufkommen im Park gering zu halten.
  • In der Nacht kannst du im Bryce-Canyon die Sterne beobachten. Mittels Teleskopen hast du die Möglichkeit Planeten, Galaxien und entfernte Sternencluster zu betrachten.
Das beeindruckende Amphitheater im Bryce-Canyon-Nationalpark.
Das beeindruckende Amphitheater im Bryce-Canyon-Nationalpark.
Bild: Shutterstock

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Video: watson/SDA SRF

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