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Ein Reiseziel für 2018 gefällig? Diese 10 Sehenswürdigkeiten warten auf dich

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Hast du dir schon Gedanken gemacht, wo dich dein nächster Städtetrip hinführt? Wir zeigen dir zehn spannende Sehenswürdigkeiten in Europa, die du unbedingt in deine Reisepläne einbeziehen solltest.

Alhambra in Granada

Alhambra, Granada, Spanien

Bild: Shutterstock

Die Festung Alhambra liegt in der spanischen Stadt Granada. Dieses Prachtstück maurischer Architektur gehört in die Zeit des Königreichs Granada (1238–1492), als das muslimische Geschlecht der Nasriden das Gebiet zur kulturellen Blüte brachte. Die Katholischen Könige eroberten diese letzte maurische Bastion in Spanien nach langer Belagerung 1491 zurück – womit auch die Zeit des friedlichen Zusammenlebens von Muslimen, Christen und Juden endete.

Während der französischen Besetzung um 1810 sanierten Soldaten unter Napoleon das Bewässerungssystem und die Gärten. Doch bei ihrem Rückzug hatten sie Angst, dass die zurückgelassene Munition den Feinden in die Hände fallen könnte und sprengten deshalb Teile der Alhambra in die Luft. Die zerstörten Teile wurden aber inzwischen wieder aufgebaut.

Liebfrauenkirche in Brügge

Liebfrauenkirche Brügge

Bild: Shutterstock

Der 122 Meter hohe Turm der Liebfrauenkirche prägt das Stadtbild der belgischen Stadt Brügge. Im Innern der gotischen Kirche befindet sich unter anderem der Sarkophag von Karl dem Kühnen, dessen kühnes Lebensziel es war, sein Herzogtum Burgund zu einem Königreich zu machen.

Nicht umsonst wird Brügge auch «Venedig des Nordens» genannt, die vielen schmalen Kanäle verleihen der Stadt einen besonderen Charme. Und selbst Colin Farrell hetzte als Auftragskiller im Film «Brügge sehen ... und sterben?» (2008) durch die mittelalterliche Kulisse der Innenstadt.

Stadtmauern von Dubrovnik

Dubrovnik

Bild: Shutterstock

Die Befestigungsmauer rund um die kroatische Stadt Dubrovnik ist die besterhaltene von ganz Europa. Früher war das Gebiet, auf dem die Stadt heute steht, sehr sumpfig. Deshalb musste ein grosser Teil des Tales aufgeschüttet werden.

Die zwei Kilometer lange Stadtmauer ist vollständig erhalten und begehbar. Im Bürgerkrieg während der Neunzigerjahre wurde die historische Altstadt mehrmals von den Serben beschossen und dadurch stark beschädigt. Nach dem Krieg wurden die Gebäude aber alle restauriert.

Gleich geht's weiter mit den Reisezielen, vorher ein kurzer Hinweis:

Die volle Bewegungsfreiheit in Europa
Wir sind es uns längst gewohnt, innerhalb Europas nach Lust und Laune herumzureisen, ohne je vor einem Schlagbaum zu stehen. Kein Zöllner hält uns auf, und der Pass kann auch mal zuhause bleiben. Das war bis zum Beginn dieses Jahrhunderts noch ganz anders. Dank der Mitgliedschaft der Schweiz beim Schengen-Vertrag und der Personenfreizügigkeit mit der EU kannst du heute deinem Fernweh jederzeit nachgeben. Und wenn es dir am Ziel gefällt und du einen Job findest, darfst du sogar bleiben, ohne um Erlaubnis zu fragen. Hilf uns mit, diese Freiheit zu behalten und werde Unterstützerin oder Unterstützer von stark+vernetzt! Mehr auf: www.europapolitik.ch
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Park Güell in Barcelona

Park Güell Barcelon

Bild: Shutterstock

Der Park Güell in Barcelona wurde vom spanischen Architekten Antoni Gaudí zwischen 1900 und 1914 erbaut und gehört zum Weltkulturerbe. Im Park stehen drei Villen, darunter auch das Haus von Gaudí. Ursprünglich hätten über 60 Häuser im Park ihren Platz finden sollen. Allerdings scheiterte dies an fehlenden Investoren. 

Neben dem Park Güell hat der katalanische Architekt auch die Sagrada Família entworfen – die bis heute unvollendete Basilika. Gaudís Spielart des Jugendstils ist sehr eigenwillig, er liebte runde, organisch wirkende Formen, die er häufig als Mosaike in seine Arbeiten einfügte.

Die Ruinen von Pompeji 

Bild

bild: shutterstock

Die alte römische Stadt Pompeji am Golf von Neapel wurde durch den Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 für die Ewigkeit konserviert. Man geht auf grossflächigen Pflastersteinen durch die Ruinen, bis einem plötzlich ein in den Stein gemeisselter Penis die Richtung ins Freudenhaus weist. Drinnen zeigen erotische Fresken die verschiedenen Arten des damals käuflichen Liebesspiels. Hier wurde richtig gelebt, bevor fast alle Einwohner der Stadt unter den herabstürzenden Lavaströmen ihr Leben liessen.

Die Hohlräume in der gehärteten Asche ermöglichten es, Gipsabdrücke der Opfer zu machen. Manchen davon steht der Todeskampf ins Gesicht geschrieben, andere sehen aus, als wären sie einfach friedlich entschlafen.

Anne-Frank-Haus in Amsterdam

Anne Frank Haus Amsterdam Holland

Bild: Shutterstock

Das Anne-Frank-Haus kann in Amsterdam besichtigt werden. Das Museum erzählt am Ort des Geschehens die Geschichte des jüdisch-deutschen Mädchens. Denn in den Räumen des Hinterhauses an der Prinsengracht 263 versteckte sich die Familie Frank während des Zweiten Weltkriegs. Doch sie wurden verraten und am 4. August 1944 von Karl Josef Silberbauer – damals SS-Oberscharführer im Sicherheitsdienst – verhaftet und ins KZ Auschwitz gesteckt.

Otto Frank überlebte diesen Albtraum als Einziger seiner Familie. Er war es auch, der nach dem Krieg das Tagebuch seiner Tochter Anne Frank veröffentlichte. Ihre Erlebnisse, Gedanken und Hoffnungen schrieb sie in diesem Versteck nieder: «Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch aufhören, einmal werden wir auch wieder Menschen und nicht allein Juden sein.»

Popeye Village in Mellieha

Popeye Village Malta

Bild: Shutterstock

Das Popeye Village liegt zwei Kilometer von der maltesischen Stadt Mellieha entfernt. Die Kulissenstadt wurde extra für den Film «Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag», mit Robin Williams in der Hauptrolle, aufgebaut.

Glücklicherweise entschieden sich die Verantwortlichen, die Kulissen stehen zu lassen und einen Freizeitpark daraus zu machen. Seit dem Dreh von 1979 wird die kleine Filmstadt laufend ausgebaut und erweitert. Nebst der Besichtigung der Häuser können verschiedene Shows besucht und kleinere Bootstouren unternommen werden.

Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia

Valencia

Bild: Shutterstock

Die Ciutat de les Arts i les Ciènces ist ein Gebäudekomplex in der spanischen Stadt Valencia. Der katalanische Name bedeutet übersetzt «Stadt der Künste und der Wissenschaften». Teil des Ensembles sind unter anderem das IMAX-3D-Kino «L'Hemisfèric», der Park «L'Umbracle» und das grösste Aquarium Europas, «L'Oceanogràfic» – gefüllt mit Haien, Delfinen und Pinguinen.

Die architektonischen Meisterwerke liegen im trockengelegten Flussbett des Turia und wurden von den Architekten Santiago Calatrava und Félix Candela entworfen und 1998 fertiggestellt. Ersterer hat auch den Neubau des Bahnhofs Stadelhofen in Zürich gestaltet, der sich am Gerippe eines Stiers orientiert. 

Warschauer Königsschloss

Warschauer Königsweg

Bild: Shutterstock

Das Warschauer Schloss erzählt die bewegende Geschichte Polens: Bis ins 18. Jahrhundert war es der Hauptsitz des polnischen Königs. Doch dann wurde das Land durch die drei Teilungen von der Europakarte gefegt, verschlungen von seinen Nachbarn Russland, Preussen und Österreich. Erst nach dem Ersten Weltkrieg, als Polen seine Eigenstaatlichkeit wiedererlangte, wurde auch das Schloss abermals zum repräsentativen Mittelpunkt der Stadt – als Sitz des polnischen Präsidenten. 

Im Winter 1939/1940 baute das Schlosspersonal unter Lebensgefahr und bei minus 20 Grad Kälte Türen, Fussböden, Kamine und Holztäfelungen ab, um sie vor den plündernden Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen. Doch nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes 1944 liess Heinrich Himmler das Schloss 1944 sprengen. Von der einst so prunkvollen royalen Residenz blieb eine einzige Wand übrig.

Das heutige Gebäude mit dem Thron- und Senatorensaal ist eine Rekonstruktion, doch konnte sie mit den vielen geretteten Originalstücken ausgestattet werden.

Berliner Zoo

Berliner Zoo

Bild: Shutterstock

Der Berliner Zoo ist der älteste Zoo Deutschlands und beherbergt über 19'400 Tiere. Mit rund 1400 verschiedenen Tierarten ist er der artenreichste Zoo der Welt. Die verschiedenen Gehege wurden teilweise im Stil der Ursprungsländer der Tiere gebaut.

Auch am Berliner Zoo ging der Zweite Weltkrieg nicht spurlos vorbei. Bei Luftangriffen wurden grössere Teile des Zoos bombardiert und von den mehr als 3700 Tieren überlebten nur 91. Ein freudigeres Ereignis war die Geburt des Eisbärenmännchens Knut, das 2006 das Licht der Welt erblickte. 

Wenn du in die Ferien gehst, begegnest du hoffentlich keinem dieser 9 Reisetypen:

Video: watson/SDA SRF

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