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Die Zukunft ist faltbar: Fotos von Huaweis biegbarem Mate X tauchten kurz vor der offiziellen Enthüllung im Netz auf.
Die Zukunft ist faltbar: Fotos von Huaweis biegbarem Mate X tauchten kurz vor der offiziellen Enthüllung im Netz auf.

Sony, Huawei, Nokia und Microsoft enthüllen ihre neusten Gadgets – das Wichtigste in Kürze

Huawei, Nokia und Microsoft haben am Sonntag vorgelegt. Heute Montag nun präsentiert Sony seine neuen Xperia-Smartphones im Livestream.
24.02.2019, 13:56

Die Mobilfunk-Branche ist im Aufbruch. Das neue Supernetz 5G soll nie da gewesene Möglichkeiten für das digitale Leben eröffnen. Und die führenden Hersteller setzen alles daran, das Smartphone neu zu erfinden.

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona geht denn auch die Post ab. Sony, Huawei, Nokia und Microsoft präsentierten ihre Produktneuheiten im Livestream, den du auf watson nochmals schauen kannst.

Sony hat seine neuen Xperia-Smartphones enthüllt

Das Sony Xperia 1 in Zahlen

Das Xperia 1 ist extrem gross und extrem in die Länge gezogen (21:9-Format).
Das Xperia 1 ist extrem gross und extrem in die Länge gezogen (21:9-Format).
  • 6,5 Zoll grosses 4K-OLED-Display im 21:9-CinemaWide-Kino-Format (HDR), keine Notch
  • Dreifach-Kamera (3 x 12 Megapixel) mit Super-Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektiv (Zoom) mit optischem Bildstabilisator
  • Snapdragon-855-Prozessor und Android 9 (Pie)
  • 6 GB RAM / 128 Speicher (per microSD-Karte um bis 512 GB erweiterbar)
  • Fingerabdrucksensor auf der Seite
  • Akku: 3'330 mAh (Schnellladefunktion via USB-C 3.1)
  • Dual-SIM
  • Farbe: Schwarz (in bestimmten Ländern auch in Weiss, Grau und Lila verfügbar)
  • Preis: 1099 Franken (UVP), ab Juni im Handel
Die Rückseite ist aus Glas. Gut zu sehen die neue Dreifach-Kamera.
Die Rückseite ist aus Glas. Gut zu sehen die neue Dreifach-Kamera.

Microsoft enthüllt die Hologramm-Brille HoloLens 2

Die Wiederholung des Livestreams kannst du hier schauen.

Die HoloLens 2 im Video erkärt

  • Das Sichtfeld der AR-Brille soll doppelt so gross sein
  • Die neue HoloLens 2 ist kleiner und leichter
  • Die HoloLens 2 erkennt den Träger automatisch
  • Sie unterstützt Gesten-, Augen- und Sprachsteuerung
  • Die Zielgruppe sind weiterhin Designer, Ingenieure, Architekten, Wissenschaftler etc.
  • Die zweite Generation der HoloLens erscheint 2019 für Firmenkunden und kostet 3500 Dollar

Nokia hat das weltweit erste Smartphone mit fünf Kameras enthüllt

Die Wiederholung des Livestreams kannst du hier schauen.

Die Fünffach-Kamera im neuen Nokia 9 Pureview hat fünf 12-Megapixel-Sensoren, die alle parallel auslösen können.

«Die fünf Linsen arbeiten im Einklang, um bis zu zehn Mal so viel Licht einzufangen, wie eine einzelne Farbkamera der gleichen Art», sagt Nokia. Bis zu zehn Sekunden Belichtung sollen auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen ermöglichen.

Das Nokia 9 Pureview in Zahlen

  • 6-Zoll-OLED-Display (2'880 x 1'440 Pixel, 18:9-Format)
  • Penta-Kamera (5 x 12-Megapixel-Kameras)
  • 6 GB RAM und 128 GB Speicher
  • Prozessor: Snapdragon 845
  • Akku: 3320 mAh (Fast Charging via USB-C 3.0)
  • Kabelloses Laden
  • In-Screen-Fingerabdruck-Scanner (Scanner liegt unter dem Display)
  • Gesichtserkennung zur Entsperrung
  • Single-SIM oder Dual-SIM
  • NFC / IP67
  • Gewicht: 172 Gramm
  • Android 9 (Pie)
  • Preis: 700 Franken (ab März im Handel)
Der Fingerabdruck-Scanner ist wie beim Galaxy S10 oder Huawei Mate 20 Pro direkt ins Display integriert und im Normalbetrieb nicht sichtbar.
Der Fingerabdruck-Scanner ist wie beim Galaxy S10 oder Huawei Mate 20 Pro direkt ins Display integriert und im Normalbetrieb nicht sichtbar.

Huawei hat sein erstes Falt-Gerät entüllt

Die Wiederholung des Livestreams kannst du hier schauen.

So funktioniert das faltbare Hauwei Mate X

Das Mate X ist ein nach aussen faltbares Tablet, womit das flexible Display sowohl im Smartphone- als auch im Tablet-Modus sichtbar und nutzbar ist.

Das Tablet hat ein 8-Zoll-Display, gefaltet sind die beiden Smartphone-Screens rund 6,5 Zoll gross. Das 5G-fähige Gerät könne komplett zusammengefaltet werden, so dass zwischen beiden Hälften keine Lücke entstehe. Das Mate X sei daher nur 11 Millimeter dick. Zum Vergleich: Samsungs Galaxy Fold sei maximal 17 Millimeter dick.

Das Huawei Mate X (8 GB RAM und 512 GB Speicher) soll ab Juni in den Verkauf gehen und rund 2300 Euro kosten.
Das Huawei Mate X (8 GB RAM und 512 GB Speicher) soll ab Juni in den Verkauf gehen und rund 2300 Euro kosten.

Mehr Infos zu den Neuheiten von Huawei, Nokia, Microsoft und Co. folgen am Montag auf watson.

Der Smartphone-Markt braucht dringend neuen Schwung

Gerade einmal um 0,1 Prozent legten die weltweiten Verkäufe laut Gartner im letzten Quartal 2018 im Jahresvergleich zu. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona, dem wichtigsten Treffpunkt der Branche, dürften die Erwartungen entsprechend hoch liegen. Marktführer Samsung nahm mit einem vorgezogenen Event dem MWC allerdings bereits etwas Wind aus den Segeln. Die Messe in der katalanischen Hauptstadt (25. bis 28. Februar) dürfte dennoch für viel Gesprächsstoff sorgen. Im vergangenen Jahr zählte die Messe über 100'000 Besucher und mehr als 2400 Aussteller. Neben neuen Geräten steht in diesem Jahr einmal mehr auch der neue Mobilfunkstandard 5G im Mittelpunkt.

Fieberhaft arbeiten die Smartphone-Hersteller derzeit an der Neuerfindung der mobilen Schaltzentrale im Taschenformat. Kaum mehr sind selbst die Premium-Geräte führender Hersteller äusserlich voneinander zu unterscheiden. Samsung wagt sich nun bereits einige Tage vor Start der Messe mit einem konkreten Serienmodell eines faltbaren Smartphones aus der Deckung. In San Francisco – ganz in der Nähe der Heimat von Konkurrent Apple in Cupertino – präsentierte der Marktführer sein Smartphone Galaxy Fold, das sich aufgeklappt zu einem 7,3 Zoll grossen Tablet-Display wandelt. In den USA will Samsung das Gerät am 26. April für 1980 Dollar in den Handel bringen, Europa folgt rund eine Woche später zum Preis von 2000 Euro.

Das Samsung Galaxy Fold

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Das Samsung Galaxy Fold
quelle: samsung
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Auf dem MWC in Barcelona bleibt Samsung jedoch nicht allein mit faltbaren Geräten. Auch Huawei hat wie erwartet das faltbare Mate X enthüllt, ein Tablet, das sich zu einem Smartphone mit zwei Screens zusammenfalten lässt. Die Hersteller machen sich Hoffnungen, dass Falt-Telefone die Smartphone-Nutzung revolutionieren können, rund zwölf Jahre nachdem Apples erstes iPhone das Licht der Welt erblickte.

Dennoch werden sich die führenden Anbieter zunächst weiter vorrangig auf die Optimierung ihrer konventionellen Premium-Geräte konzentrieren. Für die Präsentation seines neuen Smartphones Huawei P30 hat sich der chinesische Hersteller jedoch einen anderen Ort und eine andere Zeit ausgesucht: Es soll am 26. März in Paris gezeigt werden.

Die 5G-Handys kommen

Als ziemlich sicher gilt, dass die Besucher des MWC in diesem Jahr auch die ersten Smartphones zu Gesicht bekommen, die den neuen Funkstandard 5G unterstützen. Samsung hat ein 5G-fähiges Modell bereits in San Francisco angekündigt. In Deutschland dürfte es auf den Markt kommen, noch bevor entsprechende Netze verfügbar sein werden. Man wolle zum Start aber bereit sein, sagte Samsung-Manager Mario Winter. Sobald 5G verfügbar sei, werde es sicher auch genutzt.

Dass Smartphone-Nutzer zu den ersten Nutzniessern der fünften Mobilfunkgeneration gehören, dürfte allerdings fraglich sein. Das 5G-Netz gilt in erster Linie als Schlüssel für viele neue Dienste, etwa bei der Verbindung von Dingen in der Industrie («Industrie 4.0»), für die Realisierung moderner Verkehrskonzepte oder auch für das autonome Fahren. 5G ermöglicht erstmals den Austausch auch grosser Datenmengen quasi in Echtzeit, mit einer theoretischen Geschwindigkeit von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde. Fürs Telefonieren oder zur Abdeckung weisser Flecken in der Versorgung sei er jedoch nicht gedacht, betonte zuletzt erneut auch Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland.

Alle führenden Hersteller von 5G-Technologie dürften ihre jüngsten Innovationen zum Aufbau der Supernetze nach Barcelona mitbringen. Ab diesem Jahr soll der neue Standard auch hierzulande sukzessive aufgebaut werden. Allerdings rückten in den vergangenen Monaten mehr und mehr auch Sicherheitsaspekte in den Vordergrund. Die USA erklärten Huawei zum Sicherheitsrisiko und verdächtigen das Unternehmen unter anderem der Industriespionage. Neben Anbietern wie Nokia, Ericsson oder Cisco könnte sich Huawei als führender Mobilfunkausrüster deshalb auf dem MWC etwas zurückhalten.

Mehr Reviews: Die neusten Smartphones und Co. im Test

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