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FREMONT, CA - SEPTEMBER 29:  Tesla CEO Elon Musk speaks during an event to launch the new Tesla Model X Crossover SUV on September 29, 2015 in Fremont, California. After several production delays, Elon Musk officially launched the much anticipated Tesla Model X Crossover SUV.  (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

Visionär Elon Musk gibt Einblick in seine Pläne.
Bild: Getty Images North America

Elon Musk präsentiert «Tesla-Masterplan, Teil 2» – das sind die 7 wichtigsten Punkte

Elektro-Bus, Solar-Dach und zehnfache Sicherheit: Der zweite Teil von Musks Tesla-Masterplan katapultiert uns direkt in die Zukunft.



Zehn Jahre ist es her, da hatte Tesla-Gründer Elon Musk den ersten Teil seines Masterplans veröffentlicht. Am Mittwochabend folgte nun das zweite Stück. 

Der Soundtrack zum Meisterstück.

Die wichtigsten Punkte:

1. Die Tesla-Autos werden ein Solar-Dach mit Batterie erhalten. Dafür sollen die Firmen Tesla und Solar City zusammengeführt werden.

The Tesla Energy Powerwall Home Battery is unveiled by Tesla Motors CEO Elon Musk during an event in Hawthorne, California April 30, 2015. Tesla Motors Inc unveiled Tesla Energy - a suite of batteries for homes, businesses and utilities - a highly-anticipated plan to expand its business beyond electric vehicles. REUTERS/Patrick T. Fallon

Die «Powerwall»-Batterie von Tesla.
Bild: PATRICK T. FALLON/REUTERS

2. Das selbstfahrende Auto soll zehn Mal sicherer sein als ein manuell gesteuerter Wagen.

3. Die Tesla-Fabrik soll fünf bis zehnmal effektiver werden. Somit könnte günstiger produziert und verkauft werden. Die grosse Masse könnte sich somit ebenfalls einen Tesla leisten.

In this May 14, 2015 photo, Kuka robots work on Tesla Model S cars in the Tesla factory in Fremont, Calif. The Institute for Supply Management, a trade group of purchasing managers, issues its index of manufacturing activity for May on Monday, June 1, 2015. (AP Photo/Jeff Chiu)

Alles automatisch: Einblick in die Tesla-Fabrik.
Bild: Jeff Chiu/AP/KEYSTONE

4. Alle Tesla-Autos sollen selbstfahrend sein. Auch wenn die Software besser fahren wird als der durchschnittliche menschliche Lenker, glaubt Musk, dass insgesamt wohl zehn Milliarden Kilometer zurückgelegt werden müssen, bis die Technologie auf den Strassen erlaubt wird. Momentan werden täglich fünf Millionen Kilometer zurückgelegt.

5. Die Tesla-Flotte wird vergrössert: Ein SUV und eine Art Pickup sollen zu den bisherigen Modellen dazu stossen. Zudem soll in Zukunft ein Truck produziert werden, der Güter in grossen Mengen transportieren kann.

Bild

So stellt sich ein User des Tesla-Forums den Pickup vor. bild: telsamotorsclub

6. Ein Tesla-Bus soll in Zukunft die Leute in urbanen Gegenden von A nach B bringen. 

Animiertes GIF GIF abspielen

So könnte der Tesla-Bus dereinst aussehen. gif. SONG YOUZHOU

7. Tesla-Besitzer sollen in Zukunft mit ihrem Auto Geld verdienen können. Wenn sie es gerade nicht brauchen, dann kann der selbstfahrende Wagen andere Personen oder Güter transportieren.

(cma)

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • reputationscoach 21.07.2016 17:59
    Highlight Highlight Mich würde noch der spezielle Bereich der persönlichen Sicherheit beim Autopiloten interessieren...
  • aurelius 21.07.2016 12:38
    Highlight Highlight Bei Punkt 4 liegt ihr ein paar Grössenordnungen daneben... Richtig wäre 4 Millionen km pro Tag :)
    • Daria Wild 21.07.2016 14:02
      Highlight Highlight Richtig. Danke für den Hinweis.
  • glüngi 21.07.2016 11:58
    Highlight Highlight Punkt 4: Seit Ihr sicher das Weltweit täglich nicht etwas mehr als 5 Kilometer im Autopilot zurückgelegt werden?
  • Daniel_a 21.07.2016 11:54
    Highlight Highlight Der letzte Punkt ist echt clever, so kann er alle Leute von sich überzeugen und niemand wird ihm Steine in den Weg legen.
  • Domino 21.07.2016 10:11
    Highlight Highlight Für öffentliche Busse gibts bereits bessere Lösungen als mit Tonnen von Akkus rumzufahren: ABB und der schweizer Bushersteller HESS führen in Genf Elektrobusse ein, welcher bei jeder Haltestation innert Sekunden aufgeladen werden. Innovation ist oft näher als man denkt. Anstatt diesen Musk zu hypen sollte man solche Schweizer Firmen fördern.
    http://www.ee-news.ch/de/article/34020/abb-erhalt-auftrag-fur-bahnbrechende-flash-ladetechnologie-in-genf
    • demokrit 21.07.2016 10:22
      Highlight Highlight Oh, eine Oberleitung ist aber eine ganz hässliche Idee. Da hatten wir mit der Bodeninduktionsplatte beim Verkehrshaus mal eine schönere Lösung.
    • Statler 21.07.2016 10:44
      Highlight Highlight Von dieser Technologie hab' ich das erste Mal vor 10 Jahren gehört - Innovation ist oft weiter weg als man denkt ;)
    • Domino 21.07.2016 10:52
      Highlight Highlight Ich freue mich schon auf den Watson-Artikel darüber 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 21.07.2016 09:25
    Highlight Highlight Mal kurz über den Daumen gerechnet, wenn alle in der Schweiz einen Tesla fahren: 4'000'000 Wagen an 20'000 km/jahr x 20kW/h pro km = 16'000 Gigawatt/h pro Jahr. Gösgen liefert 8'000 GWh im Jahr. Okay, man könnte 320'000 Windräder aufstellen. Sollten noch Lastwagen & Busse dazukommen braucht es noch mehr Energie. Dann gibs noch das Problem mit den Akkus. Mein Telefon hat nach etwas über 3 Jahren und 1000 Ladezyklen noch 40% der ursprünglichen Kapazität. Um 1900 waren in der USA bereits 34'000 Elektrautos registriert, also nix neues.

    http://ps.welt.de/2015/12/02/der-grosse-irrtum-mit-dem-tesla/
    • Sir Jonathan Ive 21.07.2016 09:47
      Highlight Highlight @Domino
      Das Ziehl ist natürlich, dass nicht 4'000'000 Menschen in der Schweiz ein Auto fahren müssen.
      Das wäre ja dann jeder zweite was völlig unnötig ist. Ja auf erneuerbare Energie umzusteigen bedeutet selbst effizienter damit umgehen zu müssen, aber das ist ein Kompromiss den wir eingehen müssen.
    • Fumo 21.07.2016 09:51
      Highlight Highlight Dachte wir hätten mehr Kraftwerke als nur Gösgen. Die restlichen sind dann wohl nur Attrappen?
    • P hilip 21.07.2016 10:34
      Highlight Highlight Wer mit Gigawatt/h pro Jahr rechnet sollte besser nicht seine Meinung kundtun.

      Du machst Dich lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • xPlorUm 21.07.2016 08:20
    Highlight Highlight Was mir Sorgen macht, ist wenn in der Zukunft Trucks und Busse sich selbst steuern was geschieht mit den derzeitigen Lastwagen- und Busfahrer? Werden sie immer noch am Steuer sein und werden sie einfach nur im Notfall eingreifen oder werden sie vollkommen ersetzt?
    • Sir Jonathan Ive 21.07.2016 08:56
      Highlight Highlight Schlussendlich werden sie wohl vollkommen ersetzt werden. Bis dahin wird es aber noch einige Zeit dauern.
      In 50 bis 100 Jahren werden aber wohl fast alle Berufe, die wir jetzt kennen von Computern geführt.
    • Donald 21.07.2016 08:58
      Highlight Highlight Warum macht dir das Sorgen?
    • Fumo 21.07.2016 09:52
      Highlight Highlight "Warum macht dir das Sorgen?"

      Weil er sozial ist und sich um die Existenz anderer Gedanken macht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mamititti 21.07.2016 08:19
    Highlight Highlight Nicht die Autos werden ein Solardach bekommen, sondern zu Hause wird eine Solaranlage mit Speicher (Batterie) installiert...
  • Theor 21.07.2016 08:10
    Highlight Highlight Das Solardach könnte eine interessante Ergänzung für die Energieproblematik werden. Mal schauen, wie viel Energie es erzeugen kann.

    Ansonsten schön mit der Idee der günstigeren Produktion. Ich hoffe, bis dahin stocken sie aber noch ihre Modellflotte ordentlich auf. Denn ein Tesla ist im moment halt auch ein Prestige-Objekt. Wenn das Model S zur Massenware wird, den man überall sieht, würde zumindest ich das Interesse daran verlieren. Bin immerhin seit fast 10 Jahren selber Yaris-Fahrer, und das auch noch in Silber. Das Auto, dass man durchschnittlich alle 80 Sekunden auf der Strasse sieht. :D
    • Freddie 21.07.2016 12:13
      Highlight Highlight Eigentlich ist ein Model S gar nicht so teuer. Die Marge ist nur riesig.
      Das Model S sollte aber auch ein Auto der Oberklasse bleiben. Jetzt hat Tesla genug Geld (schon von der Reservationsgebühren für das neue Model) um die Produktion effizienter und kostengünstiger zu gestalten, damit sich bald jeder ein Tesla leisten kann.
  • Wilhelm Dingo 21.07.2016 06:11
    Highlight Highlight Das Grundproblem ist und bleibt Energiedichte, Reichweite und Ladedauer Der bezahlbare e-Kombi mit 600 Km Reichweite und Tankmöglichkeit innert 30 Min ist leider noch bis zur Batterie-Megainnovation eine Illusion.
    • Einer Wie Alle 21.07.2016 07:04
      Highlight Highlight Wie lange gibts jetzt schon komerzielle E-Autos? 5 / 10 Jahre?

      Wenn die Forschung noch weiter vorangetrieben wird, sollte das in Zukunft kein grosses Problem mehr sein.

      Ausserdem hat das E-Auto einen entscheidenden Vorteil, es lässt sich über Nacht aufladen.

      Und wie oft fährt der Durchschnittsautofahrer in der Schweiz an einem Tag über 600 km?
    • paper 21.07.2016 08:09
      Highlight Highlight Es gibt den Ansatz mit austauschbaren Batterien. Damit könnte man gegen eine kleine Gebühr (deutlich günstiger als eine Tankfüllung) die leere Batterie gegen eine volle austauschen. Dies würde sogar schneller gehen als ein normaler Tankvorgang. Ob das bereits im Model 3 implementiert wird wage ich zu bezweifeln, ich halte das aber für eine interessante Idee.
    • Fumo 21.07.2016 08:32
      Highlight Highlight "Und wie oft fährt der Durchschnittsautofahrer in der Schweiz an einem Tag über 600 km?"

      Soll man nach dieser Logik zwei Autos besitzen, einen E für den Alltag und einen mit VM für in den Urlaub?
      Ach stimmt, nur Ausländer fahren ja mit den Auto in den Ferien (nach Hause), die Schweizer fliegen ja. Deswegen ist dir das Problem dass ein Auto auch mal über 1000km fahren muss nicht bekannt ;).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandtafel 21.07.2016 04:12
    Highlight Highlight Der Mann hat die gleichen Visionen wie ich, wenn ich mein Gras rauche.
    Nur hat er das Geld und ich nicht.
    • Etienne Stottele 21.07.2016 04:14
      Highlight Highlight Er hat nicht nur das Geld und die Vision sondern auch noch Know How
    • Tsunami90 21.07.2016 06:14
      Highlight Highlight Ich bewundere Elon Musk. Nicht für seine Ideen, aber dafür das er sie durchzieht.
    • testuserli 21.07.2016 07:58
      Highlight Highlight Er hat nicht nur das Geld und die Visionen. Er setzt sie auch um! 99.9% der Menschen die hunderte Millionen $ hätten/bekämen würden sich wohl einfach auf dem Wohlstand ausruhen, aber sicher keine 20 Stunden Arbeitstage abliefern (freiwillig...)
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