International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SpaceX-Rakete in Cape Canaveral explodiert und zerstört Facebook-Satellit



Smoke rises from a SpaceX launch site Thursday, Sept. 1, 2016, at Cape Canaveral, Fla. NASA said SpaceX was conducting a test firing of its unmanned rocket when a blast occurred. (AP Photo/Marcia Dunn)

Dichte Rauchsäule über der Unglücksstelle in Cape Canaveral. Bild: Marcia Dunn/AP/KEYSTONE

Nächster Rückschlag für die US-Raumfahrtfirma SpaceX: Eine «Falcon 9»-Rakete des privaten Unternehmens explodierte am Donnerstagmorgen (Ortszeit) bei einem Test auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

«Es gab eine Unregelmässigkeit auf der Abschussrampe heute, die mit dem Verlust der Rakete und ihrer Ladung endete», teilte SpaceX mit. Wie bei solchen Tests üblich habe sich niemand auf der Abschussrampe aufgehalten und es habe keine Verletzten gegeben.

Cape Canaveral

bild: twitter

Fernsehbilder zeigten, wie über dem Gelände eine schwarze Rauchwolke aufstieg. Augenzeugen berichteten, dass die Explosion noch in einiger Entfernung von der Abschussrampe zu spüren war.

«Wir beobachten die Situation, aber bislang sind wir noch nicht angefordert worden», zitierte die «Florida Today» einen Sprecher der lokalen Rettungsbehörden. Auch die US-Raumfahrtbehörde NASA teilte mit, sie beobachte die Situation und stehe zur Unterstützung bereit, falls nötig.

epa05518463 A handout image from a NASA live camera shows a fire burning on a launch pad after reports indicated that a SpaceX Falcon 9 rocket, which was scheduled to launch on 03 September, exploded during a test firing in Cape Canaveral, Florida, USA, 01 September 2016. The scheduled launch was reportedly to carry an Amos 6 satellite into orbit.  EPA/NASA / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/NASA

Zur Ursache der Explosion machte SpaceX zunächst keine Angaben. Auch über die Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Informationen.

Medienberichten zufolge war am Donnerstagmorgen ein Routinetest mit einer unbemannten Rakete geplant. Am Samstag sollte die Rakete dann einen israelischen Satelliten ins All bringen.

Facebook-Satellit zerstört

Bei der Raketen-Explosion wurde auch der erste Satellit von Facebook für das Projekt Internet.org zerstört. Das weltgrösste Online-Netzwerk will mit Hilfe von Satelliten entlegene Regionen mit schnellen Internet-Zugängen versorgen. Gründer und Chef Mark Zuckerberg bestätigte den Verlust des Satelliten am Donnerstag.

Das Gerät sei für Afrika gedacht gewesen, schrieb Zuckerberg. «Glücklicherweise» habe Facebook auch andere Technologien wie die Antennen-Drohne «Aquila» entwickelt. Facebook werde an der «Mission», alle zu vernetzen, festhalten. Das Facebook-Projekt ist umstritten, weil in einigen Ländern wie Indien die Bevorzugung einzelner Dienste befürchtet wird.

Video: reuters

Bereits zweite Explosion

Die Explosion ist ein weiterer Rückschlag für das Unternehmen SpaceX, das sich derzeit darauf vorbereitet, ab dem kommenden Jahr Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS zu bringen. Bereits im Juni vergangenen Jahres war eine SpaceX-Rakete kurz nach dem Start explodiert.

Sie hatte den mit Nachschub beladenen Raumfrachter «Dragon» zur Internationalen Raumstation ISS bringen sollen. Der Frachter war als Folge der Explosion zerbrochen.

Untersuchungen hatten SpaceX-Chef Elon Musk zufolge ergeben, dass vermutlich eine zerbrochen Stahlstrebe für die Explosion verantwortlich war. «Es sieht so aus, als sei die Strebe fehlerhaft hergestellt worden», sagte er im Juli 2015 bei einer Telefon-Pressekonferenz.

SpaceX entwickelt derzeit unter anderem auch eine wiederverwendbare Rakete. Nach vier gescheiterten Versuchen war im April erstmals eine Rakete des Unternehmens nach dem Start wieder sicher auf einer unbemannten schwimmenden Plattform gelandet. Bereits im Dezember vergangenen Jahres hatte SpaceX zum ersten Mal erfolgreich eine Rakete ins All geschossen, die nach ihrer Mission heil und aufrecht zum Startplatz auf die Erde zurückkehrte. (sda/dpa)

Sterne, Planeten, Monde und noch mehr Weltraum-Stoff

Das Schweizer Weltraumteleskop hat sein erstes Bild geschickt – es ist, nun ja, speziell

Link zum Artikel

ETH findet ältestes Material ever – es ist 7 Milliarden Jahre alter Sternenstaub

Link zum Artikel

Riesenstern Betelgeuse schwächelt – das nährt Spekulationen über seine Explosion

Link zum Artikel

Weltraumteleskop TESS findet lebensfreundlichen Erdzwilling

Link zum Artikel

Zürcher Kantonsrätinnen wollen Sterne sehen

Link zum Artikel

So sähen die Planeten am Nachthimmel aus, wenn sie so nah wie der Mond wären

Link zum Artikel

Die Dinosaurier lebten auf der anderen Seite der Milchstrasse

Link zum Artikel

China veröffentlicht Bild von mysteriösem Material auf dem Mond

Link zum Artikel

Warum du es nie schaffen wirst, deiner Mutter zu erklären, was ein Schwarzes Loch ist

Link zum Artikel

Erstes Foto von einem Schwarzen Loch – und das Internet so 🤷‍♀️

Link zum Artikel

Wenn die Sonne stirbt, gibt es keinen «Superwind» – eher einen leisen Furz

Link zum Artikel

Wie stirbt das Universum?

Link zum Artikel

So fantastisch schön ist unsere Erde von der ISS aus

Link zum Artikel

Mysteriöse Radiowellen aus dem Weltall sind ein Rätsel für Astronomen

Link zum Artikel

Edelstein statt Eisenkern – diese Planeten bestehen aus Saphir und Rubin

Link zum Artikel

17 spektakuläre Weltraum-Bilder, die du gesehen haben musst

Link zum Artikel

Saturn verliert seine Ringe – und zwar schneller als gedacht

Link zum Artikel

Und es ward Licht! Seit 20 Jahren sind Raumfahrer auf der ISS

Link zum Artikel

Der Mars lockt – doch kann man da überhaupt leben?

Link zum Artikel

NASA veröffentlicht erste Audioaufnahmen: So ausserirdisch klingt der Mars

Link zum Artikel

2018: A Mars Odyssey – die Geschichte der Mars-Expeditionen in Bildern

Link zum Artikel

Marssonde erfolgreich gelandet: Das erste Bild von InSight ist da

Link zum Artikel

War «Oumuamua» eine Alien-Sonde? Ein Harvard-Papier suggeriert es

Link zum Artikel

Diese 5 Projekte bringen dich vielleicht bald ins All – etwas Kleingeld vorausgesetzt

Link zum Artikel

Das Kessler-Syndrom oder wie eine Kettenreaktion im All unser Leben verändern könnte

Link zum Artikel

So gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Aliens gibt

Link zum Artikel

So beeindruckend ist ein Sandsturm auf dem Mars

Link zum Artikel

Darum ist das die längste Mondfinsternis, die du in deinem Leben sehen wirst

Link zum Artikel

Überraschung auf dem Mars: Forscher finden unterirdischen See

Link zum Artikel

Wo ist die Erde Nummer 2? Das sind die Top Ten der Kandidaten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Donald J. Trump: Das Ende

«This is the end, my only friend, the end», singt Jim Morrison im gleichnamigen Song der Rockgruppe «The Doors». Das Lied wurde auch zum Titelsong des legendären Filmes «Apocalypse Now» von Francis Ford Coppola, der wie kein anderer den Irrsinn des Vietnamkrieges beschreibt.

«The End» von den Doors wäre auch die passende Hymne für die Trump-Ära. Kein Präsident hat je die Vereinigten Staaten von Amerika auf einen derartigen Irrsinns-Trip gebracht wie der scheidende 45. Präsident, ein Trip, …

Artikel lesen
Link zum Artikel