Leben
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Mein 3-Jähriger liebt sein iPad, na und?

Bild: raquel chicheri

Als verantwortungsbewusster Erziehungsberechtigter wahrgenommen zu werden, schliesst anscheinend aus, sein Kind mit neuer Technologie vertraut zu machen.



Wieso ist jetzt alles mint?

Liebe User, herzlich willkommen zu unserem neuen watson-Blog mint! Ihr findet hier die Themen:

«Flair&Fair» (Design, Streaming, Reisen, Foodwaste)
«Fit&Food» (Katzen-Yoga, Rezepte, fein! – und gesund)
«Fuck&Feel» (selbsterklärend)

In mint schreiben watson-Autoren und freie Autoren aus aller Welt. Die Geschichten erkennt ihr auf der watson-Startseite an einem «m.» im Bild. So, und nun: Viel Spass. :)

17 Uhr 30 in einer Zürcher Strassenbahn:

Mit dem Rest der Stadt befinde ich mich auf dem Heimweg. Neben mir sitzt ein kleines Kind, guckt fragend zu mir hoch. Ohne zu zögern greife ich in meine Tasche und zücke mein Handy. Der Junge loggt sich ein, findet rasch seine App und beginnt Alligatoren, Gorillas und Häschen zu piksen. Mein lächelnder Blick wandert hoch, bleibt an der älteren Dame uns gegenüber hängen und erstarrt. Eiseskälte und Verachtung schlägt mir entgegen ... Was habe ich falsch gemacht? Hosenladen offen? Popel an der Backe? 

Viel schlimmer: Ich habe mein Kind gegenwartsgetreu behandelt und ihm nicht, was sozial adäquat gewesen wäre, ein Holzspielzeug in die Hand gedrückt. 

Mein Sohn ist grade mal drei Jahre alt und gewisse Dilemmas liegen glücklicherweise noch in einer effektiv ausgeblendeten Zukunft. Doch die Fettnäpfchen lauern hinter jeder Ecke. Falltüren, wo man hinblickt.

Der Zwerg tanzt und singt gerne, ist – eventuell etwas zu – empathisch, hat viel Phantasie, kann laufen, zwei Sprachen sprechen und findet mit dem Löffel seinen Mund. Zumindest meistens. Alles gut? Mitnichten. 

Denn er gehört zu jener Generation, die vermutlich nicht mal mehr wissen wird, was Fernsehwerbung ist. Und zwar, weil er noch nie einen Fernseher gesehen hat. Und über Kassetten und Bleistifte brauchen wir an dieser Stelle gar nicht reden. Was er allerdings hat, ist ein eigenes iPad. Das Teil wurde liebevoll BabyBär getauft. Und er kommt wunderbar damit klar. Er kennt den Code, spielt seine Spiele, weiss wie er auf Netflix an seine Serien rankommt und wie man einen Videoanruf annimmt. 

Aber dass Technologie der Teufel ist, scheint bereits Allgemeinwissen zu sein, wenn man denn nach den Blicken geht, die mir sicher sind, wenn ich meinem Kleinen im Bus mein Handy reiche, damit er sich auf Netflix seine Lieblingsserie angucken kann.

Ich könnte mir genauso gut im Café eine Zigarette anzünden oder im Fahrstuhl einen fahren lassen. Meinem Umfeld scheint klar zu sein: Ich komme in die Hölle.


Mein Handy, mein Tablet sind integraler Bestandteil meines Alltags. Zeitungen, Magazine, Mail, Nachrichten, Telefonieren, Videochat, Texten, Karten, Tickets, Hotelbuchungen, Übersetzungen, Notizen, Arbeitspläne ... es gibt kaum noch Bereiche, in denen ich nicht auf die kleinen Superrechner vertraue. Und während ich es zu jeder Gelegenheit zücke; wie und vor allem warum verdeutliche ich meinem Sohn, dass er das natürlich nicht dürfe? Dass er lieber im Garten spielen sollte, während es hier die dritte Woche in Folge regnet? Dass er in der Strassenbahn lieber aus dem Fenster gucken soll oder die grauen Nasen studieren, die sich mit der Faust im Gesicht durch den Pendlerverkehr drängeln? 

Warum genau soll mein Kind nicht mit aktiver Geste unterschiedliche Tiere benennen? In mehreren Sprachen? Warum sollte er denn bitte nicht mit allen anderen Kindern im Spielabteil des Interregio im Kreis auf dem Boden liegen und seine Lieblingsserie teilen? 


Es mangelt nicht an Ratgebern, die vor der Schädlichkeit der neuen Geräte für die Entwicklung von Kleinkindern warnen. Der Hirnforscher Manfred Spitzer ist ein vehementer Gegner von neuer Technologie in Kinderhänden und von speziell für Kinder designten Apps erst recht. Er mahnt, dass man einem Heranwachsenden erst zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr ein Tablet in die Hand geben sollte ... echt jetzt? Er wisse selber, dass das etwas lebensfremd wirke. Etwas?!

Wenn ich sehe, wie mein Sohn manchmal reflexartig über die Seiten seines Kinderbuches wischt, bis ihm einfällt, dass Blättern hier anders funktioniert, dann wird diese Ausblendung der Realität schlicht lachhaft.

Wo man nachliest, wird vor dem Zombie-Effekt gewarnt. Ohne zu bemerken, dass wir auch schon nicht ansprechbar waren, als wir damals mit Winnetou durch die Prairie ritten.  

Ratgeber vs. Realität

Ratgeber:
Kleine Kinder brauchen vielfältige Eindrücke: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken – jeder Sinn muss angesprochen werden, damit sich Körper und Geist gesund entwickeln können. Mit elektronischem Spielzeug ist das nicht möglich.

Realität:
Ein Dreijähriger interessiert sich nicht für Facebook. Die spezifisch für kleine Kinder programmierten Apps unterstützen die Entwicklung von konzeptuellem Denken, können die Sprachentwicklung und das Vokabular fördern.​

Ratgeber:
Kinder brauchen das gemeinsame Spiel mit anderen Kindern. Die Zeit, die ein Kind am Bildschirm verbringt, spielt es aber allein.

Realität:
Mein Sohn verbringt aktuell vier Tage pro Woche in der Krippe und kennt jedes Kind unter sechs Jahren in der weiteren Nachbarschaft. An sozialen Fähigkeiten scheint's ihm nicht zu mangeln.

Ratgeber:
Apps lassen wenig Freiraum für die Fantasie. Egal, was man macht, jemand anderes hat es sich bereits vorher ausgedacht.

Realität:
Das trifft genauso auf Bilderbücher, Memorys und Brettspiele zu. Mit dem Unterschied, dass das digitale Medium in Verbindung mit einem Touchscreen ihm erlaubt, aktiv einzugreifen und Neues zu schaffen.

Ratgeber:
Kinder bewegen sich schon jetzt viel zu wenig. Wenn Apps schon in so frühem Alter eingeführt werden, nimmt diese ungünstige Entwicklung noch zu.

Realität:
Wieder: Krippe, später Kindergarten, dann Schule. Der Junge ist ständig auf den Beinen, ständig draussen.

Ratgeber:
Elektronische Spiele faszinieren Kinder so sehr, dass die Versuchung für Eltern gross ist, das eigene Kind damit bequem ruhig zu stellen. Der «elektronische Babysitter» ist auf Dauer teuer bezahlt.

Realität:
Die Faszination ist echt. So wie Fernseher damals für uns. Und auch wir sind irgendwann wieder aufgestanden und haben Fussball gespielt. Genauso wie Kinder das Gerät früher oder später wieder zur Seite legen. Weil langweilig.

Mein Kind lacht und erfindet Lieder. Er tanzt und geht ohne Scheu auf Menschen zu. Er fliegt für sein Leben gern, hat sich eben erst eine neue Sprache ausgedacht und angefangen zu bouldern ... und er liebt Shawn, das Schaf. Er weiss, das Peppa gerne in Pfützen hopst und wo Nemo sich versteckt hält. Er kennt die Geräusche, die Tiere machen, kann bei Facetime den Ortsunterschied abstrahieren, malt neue Tiere ohne Buntstifte und spielt auf seinem BabyBär Instrumente, die physisch nicht denkbar wären. 

Sicher, es mag ungewohnt aussehen, ein Kleinkind durch Apps wischen zu sehen. Aber wartet erst mal ab, wie die Technologie aussieht, wenn diese Generation ihre Pubertät erreicht. Die lachen dann über euer iPhone 7s. 

Worin Kinder wirklich ganz miserabel sind: Im Verstecken

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jasjmin 25.02.2017 23:34
    Highlight Highlight Warum nicht mal zugeben, dass man sich nicht mit dem Kind auseinandersetzen mag und deshalb das iPad einsetzt?
    Das eigene Konsumverhalten an das Kind weitergeben ist das eine. Ist dieses in einem hohen Masse und entsprechend nicht kindgerecht, muss man doch nicht auch noch pädagogisch legitimieren versuchen was konsumiert wird.
  • Peter (1) 25.02.2017 06:32
    Highlight Highlight Alles gut bis jetzt...das kind sitzt ruhig und kann mit finger symbole auf ein billdschirm anklicken. erst wenn dein kind sich in der schule langweilen wird, weil der lehrer sich nicht wie ein ipad steuern lässt, wirst du es bereuen. wahrscheinlicher wirst du aber von der sorte eltern sein, welche sein kind als genie seht (er konnte ja mit drei schon sein Ipad bedienen...) und deshalb eher der lehrer, das schulsystem, die migranten oder was auch immer als verantwortlich für die mangelnde aufmerksamkeit des eigenen digitalisierten kindes. viel glück dir als vater. und mir als lehrer (sic!)
    • G-Man 02.03.2017 15:25
      Highlight Highlight Für junge, dynamische Lehrer ist das kein Problem denn die wissen genauso wie die Kinder die Vorteile der digitalen Welt für sich und die Klasse zu nutzen.

      Wer im veralteten Weltbild "Alles böse böse" sitzen bleibt und nur die Nachteile dieser Medien sieht, wird das nie begreifen.
  • Tom Garret 25.02.2017 01:20
    Highlight Highlight Naja sehr provokativ und übertrieben geschrieben. Auch meine Kinder sind immer wieder mal am iPad/iPhone (2 und 4), aber an meinem. Und zu 80% bis 90% sitze ich oder meine Frau dabei. Es ist oft auch Zeit die wir zusammen verbingen. Ich kenn noch immer jede Sendung die sie schauen. Später wird das immer weniger, ist klar. Ich will dass die Kinder mit Technik aufwachsen weil schon ich so aufgewachsen bin. Aber ich will sie dabei begleiten, sie kriegen auf keinen fall kein eigenes in dem Alter. Und ich versuche so wenig wie möglich die Kinder damit ruhig zu stellen.
  • j0nas 24.02.2017 09:15
    Highlight Highlight Also ich hatte mit 3 noch keinen eigenen Fernseher...
  • Menel 24.02.2017 07:09
    Highlight Highlight Bin Mama von 3 Teenie Girls. Sind alle von klein auf mit Elektronik gross geworden, weil die Eltern einfach totale Nerds sind xD
    Sie leben alle noch. Sind sozial sehr aktiv (nein, nicht FB, das finden sie doof). Sehr sportlich. Spielen alle ein Instrument. Und sind an der Welt unglaublich interessiert und neugierig.

    Unterschied zu Kindern, die nie/kaum mit Gadgets und Computern in Kontakt kamen. Sie haben ein Generationen übergreifendes Gesprächsthema. Eine bekommt jetzt ICT Förderung. Sie brauchen keine Hilfe, wenn sie für die Schule was am PC machen müssen. Räumliches-Vorstellungsvermögen++
    • j0nas 24.02.2017 11:38
      Highlight Highlight Ich glaube nicht das deine 3 Mädchen eine repräsentative Gruppe sind, um eine allgemeine Aussage treffen zu können ;-)

      Das Argument "man kan den Kindern nicht vorenthlaten was die Eltern machen" hört man immer wieder, ist allerdings völliger Unfug. Kinder trinken auch keinen Alkohol, rauchen keine Zigaretten, schauen keine Pornos...
    • der nubische Prinz 24.02.2017 14:29
      Highlight Highlight wie wenn kinder nicht alkohol, pornos & zigaretten ausprobieren würden. in was für einer lila watten welt lebst du?
    • Phipsli 24.02.2017 14:56
      Highlight Highlight Danke Menel für deinen Erfahrungsbericht aus erster Hand 😊. Meine drei kleinen Jungs spielen auch mit Apps und dürfen zwischendurch eine Kinderserie auf Netflix schauen. Ich habe keine Bedenken, dass sie zu digitalen Monstern werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 24.02.2017 00:08
    Highlight Highlight Erschreckend und verstörend! Ich dachte und hoffte zuerst, dass das irgendwie ironisch gemeint ist. Das Kind wird es einem danken, wenn es später mal ein asozialer, verhaltensauffälliger und grobmotorischer Problemfall ist.
    • Menel 24.02.2017 07:12
      Highlight Highlight Klar 😂

      Meine Kids sind mit so jeder Konsole und Handheld aufgewachsen, die es seit 1987 auf dem Markt gibt. Sie sind jetzt Teenies und wurden, gegen ihre Prognose, weder asozial, verhaltensauffällig oder grobmotorisch degeneriert.
    • Peter (1) 25.02.2017 06:40
      Highlight Highlight ja klar....haben deine kinder alle die consoles immer und überall (tram zug bett esstisch toilette schulhaus 7h morgen einkaufswagen beerdigung von grossmutter...) gespielt?
    • KING FELIX 25.02.2017 08:22
      Highlight Highlight Was vieleicht nicht von der mutter beurteilt werden sollte.
      Ausserdem fehlt dem beschriebenen buben der ausgleich. Auch ich finde kinder müssen früh im umgang mit computern unterstützt werden, genauso müssen sie lernen auf einen baum zu klettern, mit einem scharfen messer umzugehen, wie man echte tiere behandelt ect....

      Der artikel klingt ein bisschen nach einer entschuldigung, der autor wil sein handeln, welches er offensichtlich selber kritisch hinterfragt, legitimieren. Selbstbweihräucherunh
  • schebegeil 23.02.2017 22:52
    Highlight Highlight ich selbst arbeite in einer kita und habe etwa so viel verständnis für ihr verhalten wie ein veganer für meinen fleischkonsum. bei uns in der kita sind bereits etwa bei der hälfte der kinder verhaltensauffälligkeiten festzustellen. es ist immer leicht bemerkbar wenn kinder zuhause ständig am smartphone etc rumtippen oder fernsehen. ich will die technologie nicht per se verteufeln, aber bitte, übermässiger genuss führt zu entwicklungsverzögerungen. ja toll, ihr kind spricht zwei sprachen und kann in sechs anderen sprachen auf zehn zählen. dafür hat es einen runden rücken und wird bereits mit...
    • schebegeil 24.02.2017 16:30
      Highlight Highlight ah da ist mein kommentar:
      ... 20jahren rückenprobleme haben. setzen sie sich doch bitte mit ihrem kind auseinander anstatt es einfach vom gerät unterhalten zu lassen. wofür haben sie denn das kind gezeugt, um es zu ignorieren?
  • Caprice 23.02.2017 21:59
    Highlight Highlight Ich finds erschreckend und hoffe / denke, dass der Autor hier etwas überzeichnet.... Gerade das Beispiel mit den Öv: JA, lasst die Kinder aus dem Fenster schauen. Da kann man gerade am lebenden Objekt "benennen" üben. Und wenn nicht: soll sich das Kind doch auch mal langweilen! Es kann doch nicht sein, dass man nicht mit ein bisschen Langeweile umgehen kann...
  • Trouble 23.02.2017 20:28
    Highlight Highlight Es ist natürlich auch für Sie (generell für Eltern) einfacher, wenn sich das Kind mit einem Natel oder Tablet beschäftigt. Sonst müssten Sie sich ja noch mit ihm unterhalten über all die Dinge, die es um ihn herum zu entdecken gibt 😏 Ich bin absolut der Meinung, dass man Kindern die heutige Technologie nicht vorenthalten soll, da sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft ist. Es kommt aber aufs Mass an.
    Mir persönlich ist einfach die Zeit, die ich mit meinem Kleinen verbringen kann, zu kostbar, um seine Aufkerksamkeit einem Gadget zu überlassen... V.a. Gleich nach der Kita.
    • Trouble 23.02.2017 21:25
      Highlight Highlight *Aufmerksamkeit
    • Miicha 23.02.2017 22:02
      Highlight Highlight Wieso nicht vorenthalten? Ein Kleinkind braucht Aufmerksamkeit keine Technologie.
  • Lapsusius 23.02.2017 19:33
    Highlight Highlight Während meiner Ausbildung zum Kindererzieher wurde dieses Thema stets heiss diskutiert und man fand nie eine gemeinsame Haltung welche für alle stimmte. Ich für meinen Teil habe gewisse Zweifel an den Thesen von Spitzer, auch weil die Gehirnforschung aus meiner Sicht noch nicht soweit ist um solche Prognosen stellen zu können.

    Doch weshalb gibt der Autor seinem Sohn im ÖV das iPhone in die Hand statt sich mit ihm zu beschäftigen? Wieso sollte das Kind am iPhone Dinge lernen zu benennen wenn dafür ein Blick aus dem Fenster genügt?
    • Menel 24.02.2017 07:19
      Highlight Highlight Ich glaube, der Unterschied liegt darin, ob man das Kind mit der Technologie alleine lässt oder ob man sich mit dem Kind zusammen mit der Technologie beschäftigt.
      Es ist ein Unterschied, ob ein Kind in seinem Zimmer alleine ein Game zockt oder ob es ein Familien-Event auf dem Sofa ist.
      Da mein Mann und ich völlige Nerds sind, was das angeht, ist zB. Gaming etwas, das wir zusammen machen. Es wird darüber gesprochen; Taktik, Skillung, Ausrüstung...usw. Es ist etwas sozial-interaktives.
  • who cares? 23.02.2017 18:26
    Highlight Highlight Was vielen Kinder fehlt ist das Körpergefühl und die Motorik. Ich habe von Kollegen, die im Pädagogikbereich arbeiten schon oft gehört wie ungeschickt sich die Kinder im Sport verhalten und das hat auch sicher etwas mit der Fokussierung auf Gadgets zu tun. Und warum bildet der Autor sich etwas darauf ein, dass sein Kind zwei Sprachen kann? Ist doch irrelevant für den Punkt des Artikels?
    Medienkompetenz kann man auch ab einem späteren Zeitpunkt erlernen, wenn es auch Sinn macht.

    Btw: finde die Bilder etwas befremdlich
    • Caprice 23.02.2017 21:59
      Highlight Highlight Ich auch! Aber ich dachte ich verstehe die Kunst nicht ;)
  • Luca Brasi 23.02.2017 18:19
    Highlight Highlight Wenn ich mich jedes Mal aufregen würde, wenn eine ältere Dame mich schräg ansieht…
    Vielleicht wars ja auch der Dialekt, die Kleidung, etc., was sie störte. Dafür sind ältere Menschen doch da, um uns mit ihrer Weisheit und Lebenserfahrung zu beglücken. ;)
    Benutzer Bild
  • Rodgerio 23.02.2017 17:16
    Highlight Highlight Die Erziehung seiner eigener Kinder sollte nicht darauf ausgelegt werden was andere darüber denken.
    (oder ist das auch schon ein Ratschlag von aussen?....)
    Jedem dass seine / oder auch nicht
  • Toerpe Zwerg 23.02.2017 15:56
    Highlight Highlight Man muss ja nicht gleich von einem Extrem ins Andere kippen ...
  • Horburgotter 23.02.2017 15:09
    Highlight Highlight danke! endlich mal ein vater der dazu steht, dass sein sohn ein ipad hat!
    ich kenne diese kritischen blicke im tram wenn mein sohn (3 jahre) durch seine apps navigiert und freude hat. ihm gefällts, genau so wie all seine anderen spielsachen und stofftiere und von fehlender fantasie und bewegungsmangel keine spur!

    wie bei allen neuen technologien wird einfach mal alles neue verteufelt und abgelehnt ohne jegliche wissenschaftliche grundlage. es braucht aber die auseinandersetzung der eltern mit dem neuen medium, das scheint vielen zu anstrengend und zu kompliziert zu sein
    • Horburgotter 23.02.2017 16:16
      Highlight Highlight der fehler ist doch der, dass immer davon ausgegangen wird, dass digitale technologien im übermass konsumiert werden. auf dieser prämisse stützen sich leider auch immer wieder wissenschaftiche publikationen ab. eltern, die es mit übermässigem verbieten zum heissbegehrten objekt hochstilisieren, haben deshalb auch mehr mühe ihrem kind einen massvollen umgang mit dem ipad beizubringen. ohne den reiz des verbotenen ist das ipad nur ein spielzeug von vielen, dass auch freiwillig weggelegt wird. das kind sucht selbst nach abwechslung, erst die strikten verbote binden es an ipad
    • rauchzeichen 23.02.2017 18:50
      Highlight Highlight kurz: gebt euren kindern ipads, schickt sie in den wald, eigentlich egal was sie tun, solange es abwechslungsreich ist und sämtliche sinne wie auch soziale und medientechnische kompetenzen stärkt. wer seinem kind den zugang zur digitalen welt vorenthält hilft ihm sicher auch nicht in einer immer mehr digitalisierten welt.
    • Phipsli 23.02.2017 19:44
      Highlight Highlight @Rendel, "es geht um sinnliche Erfahrungen, in ihrem ganzen Spektrum, damit wir später mit der Welt zurecht kommen" wie sie sagten das ganze Spektrum, dazu gehören auch die digitalen Medien.. Ein Buch ist übrigens auch "nur" zweidimensional, ist es etwa deswegen nicht real?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 23.02.2017 15:03
    Highlight Highlight Die Dosis macht das Gift. Es lohnt sich auch, sich hierzu Psychologe Manfred Spitzer anzuhören, siehe Video.
    Play Icon
  • forgOtten 23.02.2017 14:58
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt macht mich dieser Artikel ein wenig sprachlos. Ich bin Anfang 20 und finde es gibt nichts Schöneres, als einfach in der Bahn zu sitzen und die Menschen, das Geschehen drumherum zu beobachten. Wenn ich solche Sätze wie
    "Wenn ich sehe, wie mein Sohn manchmal reflexartig über die Seiten seines Kinderbuches wischt, bis ihm einfällt, dass Blättern hier anders funktioniert (...)"
    lese, dann bin ich doch etwas besorgt...
    • sapperlot 23.02.2017 17:25
      Highlight Highlight @forgOtten, bin etwa gleich alt und finde es auch ein wenig bedenklich. V.a. muss ich lachen, unsere Generation sieht das glaube ich etwas anders. Fast meine ganze KV-Klasse hat während unserer Lehrzeit gesagt, sie werden ihren Kindern solche Dinge verbieten, weil bei uns in der Schule alle ständig am Natel waren und zu richtigen Einzelgängern wurden. Und wir sind ja auch mehr oder weniger damit aufgewachsen, müssten gemäss Artikel also wissen, wie man damit umzugehen hat.
    • rauchzeichen 23.02.2017 18:57
      Highlight Highlight ich arbeite oft mit dem ipad. zeichne damit. wenn ich dann nach n paar stunden skizzieren n blatt papier vor mir hab und n bleistift in der hand und damit zeichne, verwende ich zu beginn immer die gesten des ipads, bis ich mit verdutztem blick dastehe und merke, dass das so nicht geht auf papier. der mensch ist ein gewohnheitstier.

      gibst du dem kind nie was digitales zum spielen, schadest du ihm nur, denn seine welt wird digitaler sein, als unsere es heute ist...
  • D. Saat 23.02.2017 14:41
    Highlight Highlight Ich finde es auch eher befremdlich. Aber jeder darf sein Kind nun mal so erziehen wie er und sie will... Aber ein eigenes ipad? Ihr verdient wohl ganz gut hier bei Watson😜
    • Schmusel 23.02.2017 16:01
      Highlight Highlight Ich habe leider kein eigenes Tablet😔 Und 4 Tage in die Kita kann ich auch nicht😔
      *Ironieoff*
  • Miicha 23.02.2017 13:50
    Highlight Highlight Wieso sollte er mit drei Jahren nicht damit spielen, ich tu es ja auch? Weil er ein Kind ist und es nunmal Dinge gibt die sie nicht dürfen und wir Erwachsene schon. Damit müssen wir und die Kinder umgehen können.
  • The Destiny // Team Telegram 23.02.2017 13:32
    Highlight Highlight "Meinem Umfeld scheint klar zu sein: Ich komme in die Hölle."

    Ihr Umfeld hat einen guten Instinkt.

    Ich hatte erst kürzlich ein Interview mit einem Psychologen bez. Medien / Smartphone-sucht.

    Was sie da schreiben ist quatscht gelinde gesagt. Es sollte Ihnen zu denken geben dass ihr Sohn Realität und Virtualität nicht intuitiv voneinander halten kann.

    Aber wer bin ich schon (sicher nicht ihr Vater) nur ein Kommentarschreiber.
    Nicht mein Bier, ihr Problem, aber nicht das nie jemand etwas gesagt hätte.
    • PAPY__ 23.02.2017 14:31
      Highlight Highlight Naja, von einer Sucht zu schreiben ist schon sehr gewagt. Ich hatte in meiner Kindheit auch einen Fernseher und bin heute nicht süchtig. Wichtig ist, dass das Kind sich nicht nur ausschlisslich mit Tablets etc. unterhält. Solange das Kind (wie im Artikel erwähnt) auch noch andere Interessen hat sehe ich hierbei auch kein Problem.
    • The Destiny // Team Telegram 23.02.2017 14:40
      Highlight Highlight Mit 600 Zeichen sind die Mittel für Grautöne arg limitiert...
      Von einer Sucht habe ich nicht geredet.
  • djangobits 23.02.2017 12:36
    Highlight Highlight Kommt doch immer auf das Mass an und das zu Steuern ist unsere Aufgabe als Eltern. Was ich persönlich nicht gut fände, wäre, wenn man die Kleinen mit dem iPad ruhig stellt, um sich nicht mit Ihnen beschäftigen zu müssen...
  • Dubio 23.02.2017 12:35
    Highlight Highlight Wie hiess es bei den alten Griechen? Die Dosis macht das Gift. Damit ist meines Erachtens alles gesagt...
    • Pendler77 23.02.2017 12:50
      Highlight Highlight Der Spruch stammt von Paracelsus und der war Schweizer...nur so...
    • Great Maju Garzett 23.02.2017 12:56
      Highlight Highlight Das waren nicht die Griechen, sondern ein Schweizer.
    • Töfflifahrer 23.02.2017 13:21
      Highlight Highlight Wer hats erfunden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typu 23.02.2017 12:34
    Highlight Highlight Berechtigte frage. Muss jeder für sich entscheiden wieviel oder wie wenig technologie.
    Meiner wird 2 jahre alt. TV find ich scheisse für die kinder. Auch auf dem tablet. Das finde ich in jungen jahren total unnötig.
    Spiele auf dem tablet? Naja, keine ahnung. Mit meinem sohn spiele ich eisenbahn, nehme bilderbücher in die hand, male oder baue klötzchen. Relativ klassisch.
    Hat technologie platz in diesem alter? Vermutlich. Aber ich für mein teil versuche damit noch eine weile zu warten. Klassisches anfassen und bewegen finde ich förderlicher. Schon wegen der motorik wegen.
  • Redback 23.02.2017 12:28
    Highlight Highlight Bei; er kann einen Video Anruf entgegen nehmen. Hörte ich auf zu lesen. Ein Kind das mit 3 Jahren ein eigenes iPad hat......
    • Charlie Brown 23.02.2017 12:50
      Highlight Highlight ...und (unbeaufsichtigt) Netflix schaut?

      Nenn mich rückständig, aber das finde ich nicht altersgerecht. Und ich bin selbst ein mobile'n'web-junkie.
    • Phipsli 23.02.2017 17:48
      Highlight Highlight Bei Netflix gibt es einen KIDS-Bereich wo nur Kinderserien angezeigt werden.
    • Charlie Brown 23.02.2017 18:39
      Highlight Highlight @Phipsli: OK. Das ganze Kinderprogramm? Weil dreijährig ist nicht dreizehnjährig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nilu 23.02.2017 12:01
    Highlight Highlight Toller Artikel! Unsre Jungs lieben die Petersson&Findus App, spielerisch Rätsel lösen, ganz nett umgesetzt.

Endo Anaconda: «Bullen sind keine Schweine, Bullen sind Bullen»

Als Künstlernamen wählte Endo Anaconda eine Riesenschlange, der Name seiner Band ist eine «kryptokatholische» Wort-Kombination. Nun hat er seinen Heimatort entdeckt und zum ersten Mal besucht. Ein Bericht über die Reise eines Künstlers zu seinen Wurzeln.

Wo ist der Treffpunkt? In Auswil? Aha, das sei ja sein Heimatort! Da sei er noch gar nie gewesen. Gut, also dann im «Rössli» zu Auswil. Der einzigen Beiz im Ort. Das passe prima. Er wohne ja im Trub hinten in einem Stöckli und seine Freundin lebe unten in Erlinsbach. Da sei Auswil ja fast auf halbem Wege. So beginnt die Geschichte mit Andreas Flückiger. Und er besteht gleich auf dem Du.

Er heisst zwar tatsächlich Andreas Flückiger. Aber die Welt kennt ihn unter dem Namen Endo Anaconda und er …

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