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«Wer oder was war deine erste grosse Liebe?» – 10 New Yorker erzählen

alle Bilder: Jennifer Zimmermann

Wann das Herz dieser New Yorker in ihrer Stadt zum ersten Mal so richtig aufgeblüht ist, verraten sie in diesen Kurz-Interviews.



«Wer oder was war oder ist noch immer deine erste grosse Liebe in New York?», war die Frage an Passantinnen und Passanten auf der Strasse. Viele teilen die Begeisterung für die Kunstszene, bei anderen ist es die Natur und wieder andere offenbarten ihre Gefühle für eine bestimmte Person.

Erin (28)

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«Vor zehn Jahren folgte ich meiner ersten grossen Liebe nach New York. Wir lernten uns in der High School kennen und waren während drei Jahren ein Paar. Mittlerweile sind wir kein Paar mehr, sondern beste Freunde ... entschuldige bitte, meine Geschichte ist ein Wirrwarr, ich bin ein wenig angetrunken, hihi. New York gefällt mir nach wie vor sehr gut. Das liegt mitunter daran, dass ich als Sängerin meiner Rockband meinen Traum leben kann. Die Beziehung endete nicht an New York als solches, wir passten einfach nicht mehr zusammen. Hierhin wollte ich aber schon immer ziehen, da ich in Upstate New York aufgewachsen bin. Seit ich auf der Welt bin, stand in den Sternen geschrieben, dass ich verrückte Dinge tun würde, um mich selbst zu werden – wie der Umzug nach New York mit 18 Jahren.»

Rich (58)

«Ich liebe meine Frau mehr, als die Luft, die ich atme.»

Rich

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«Meine erste grosse Liebe hiess Theresa. Ich war 21 Jahre jung und schrecklich dumm. Wir waren zwei, drei Jahre zusammen, bis sie sich trennte. Sie hat sich einfach schneller entwickelt als ich. Es war wahrscheinlich besser so. Ich hatte eine schwierige Jugend und noch viel Unfug im Kopf. Wir sind nicht mehr in Kontakt, aber ich denke noch immer an sie. Danach lernte ich meine jetzige Frau kennen, Joanie, die grosse Liebe meines Lebens. Ich liebe sie mehr als die Luft, die ich atme. In einem Monat feiern wir unser 22-jähriges Jubiläum. Ich versuche, ein guter Ehemann zu sein. Immer wenn ich Streetart mit Herzen sehe, mache ich ein Selfie davor und sende es ihr.»

Daisy (40)

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«Seit ich denken kann, liebe ich das Museum of Natural History. Als zehnjähriges Mädchen besuchte ich New York und war verzaubert. Als ich vor 15 Jahren hierher zog, gab mir meine Mutter einen guten Ratschlag bezüglich Jobsuche ‹Überleg dir, wo du gerne Zeit verbringst.›
Ich folgte ihrem Rat und arbeite nun, wenn ich nicht im Coiffeursalon Haare schneide, seit bald 13 Jahren zwei Tage die Woche in meinem Lieblingsmuseum als Assistenzkuratorin. Zurzeit reorganisiere ich die Krebstier-Sammlung.»

Jen (29)

«Ich sass alleine im Botanischen Garten und weinte, obwohl ich nicht traurig war.»

Jen

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«Ich liebe den Botanischen Garten im Prospect Park. Am liebsten gehe ich alleine hin und spreche mit niemandem. Ich nehme üblicherweise ein Buch oder Notizbuch mit, aber meistens verbringe ich die Zeit dann einfach mit Nichtstun. Das letzte Mal war ich im Rosengarten und weinte. Es gab keinen bestimmten Grund, ich war nicht traurig. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass ich nach langem wieder einmal alleine mit mir und meinen Gedanken war.»

Matt (31)

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«Meine erste grosse Liebe und ich sind seit zwei Jahren in einer offenen Beziehung. Wir haben nie wirklich darüber geredet, sondern es hat sich natürlich so entwickelt. Es ist turbulent, wir haben uns schon ein paar Mal getrennt, aber sind immer in Kontakt geblieben. Wir gehen sehr respektvoll miteinander um, es ist eine reife Liebe. Es geht uns darum, füreinander da zu sein und uns umeinander zu kümmern. Es ist eine Liebe, die gibt und nicht eine Teenie-Liebe, bei der es nur darum geht, gemeinsame Interessen zu haben. Ich glaube, irgendwann würde ich gerne ausschliesslich mit ihr zusammen sein. Aber ich versuche, dass sich das natürlich entwickelt.»

Ferdinand (46)

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«Meine erste grosse Liebe heisst Johanna. Wir sind seit 1988 ein Paar, haben zwei Kinder und sind seit drei Jahren verheiratet. Johanna und ich haben uns an einer Privatparty ihrer Familie kennengelernt. Ein guter Freund und ich waren auf dem Weg zu einer Bar, als wir die Musik hörten und wir ihre Party kurzum gecrasht haben. Ich sah sie sofort, wie sie alleine tanzte, wunderschön sah sie aus. Ich ging zu ihr hin und wir tanzten zusammen. Eine Freundin von ihr steckte mir am Ende des Abends ihre Nummer zu, ohne dass sie davon wusste. Ich war zu schüchtern, sie selbst danach zu fragen. Als ich sie zwei Tage später anrief, nahm unsere Geschichte ihren Lauf.»

Carl (28)

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«Die Menschen in New York! Viele sagen, sie seien unfreundlich, das stimmt aber nicht. Du hast vielleicht einen schlechten Tag und weinst, währen du in der Subway bist – da bietet dir jemand ein Taschentuch an. Oder du lächelst jemanden im Zug an und schon lacht das ganze Abteil mit. Ich mache gerade ein Praktikum als Berater für Suchtkranke, da habe ich mit allerlei Menschen zu tun. Manchmal ist es schwierig, da viele älter sind als ich. Ich glaube aber, dass ich viel zu geben habe.»

James (27)

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«Als Teenager reisten mein Zwillingsbruder und ich oft von Long Island, wo wir wohnten, nach Manhattan, um Konzerte zu besuchen. Danach gingen wir jeweils ins Restaurant ‹Burger Joint› und veranstalteten Wettessen. Das letzte Mal, als wir dort waren, haben wir es wirklich übertrieben: Wir assen beide drei Cheeseburger, Fritten und tranken je einen halben Liter Bier. Seither habe ich das Lokal nicht mehr betreten.»

Charlene (26)

«The sexy summer in New York is real.»

Den sexy Sommer in New York gibt es wirklich Charlene

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«Ich verliebe mich gerade in den New Yorker Sommer! Die Stimmung ist grossartig und es gibt so viel zu tun und zu entdecken, gerade für mich als Designerin. Am liebsten verbringe ich Zeit mit meinen Freunden und gehe in eine gute Bar, wie das Lovers Rock in Bedstuy – eine karibische Bar, in der sie viel Dancehall-Musik spielen, zu der ich gerne tanze.»

Danni (24)

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«Ich lebe für die Kunstszene in New York. Sobald ich an der Cornell University abgeschlossen hatte, bin ich hierher gezogen. Ich arbeite für die Empty Gallery in Hong Kong als Assistenzkuratorin und pendle zwischen hier und dort. Ich verdanke es der grossartigen Kuratorin Jane Farver, die leider kürzlich verstorben ist, dass ich in diesem Bereich arbeite. Ohne ihre Ermutigung, hätte ich den Sprung nicht gewagt.»

Kunst! Davon ist die Stadt rappelvoll:

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