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In diesen 10 Situationen sagten Tätowierer: «Oh Shit!»

Bild: shutterstock
07.10.2017, 17:0508.10.2017, 12:15

Wir alle wissen: Fehler zu machen, ist menschlich. Trotzdem nehmen wir es den einen oder anderen Berufsgattungen übel, wenn was schief läuft. Zum Beispiel Herz- und Schönheitschirurgen, Journalisten, Politikern, Coiffeuren – oder eben auch Tätowierern. 

Auf «Reddit» wurde diese Frage diskutiert:

«Tattoo artists, what was your biggest ‹oh shit› moment while tattooing?»
«Tätowierer, welches war euer grösster «Oh Shit»-Moment beim Tätowieren?»

Zusammengekommen sind ein paar Fails und einige absurde Storys, die man so wohl nur in diesem Berufsfeld erleben kann. Viel Spass bei diesen 10 shitty Tattoo-Geschichten, die wir für euch ausgesucht haben!

« … Adler? Oh shit, mann! Ich habe Ader verstanden.»
Im Original war es «Eagle» und «Beagle» ...

«Bei mir im Laden gibt es die strikte Anweisung, dass jeder Kunde ein Bild mitbringen muss und wir ihm dann einfach dieses Bild stechen. Einer brachte das Bild der italienischen Flagge mit. Dachte er. Es war aber die Iranische. Merkte er im Nachhinein.»

«Ich tätowierte so einen Typen am Unterschenkel, als ich plötzlich laut ‹Oh Shit› ausrief. Er drehte sich um und guckte mir mit einem kreideweissen Gesicht und einem panischen Blick in die Augen. Ich sagte: ‹Verdammt, ich glaube, ich habe vergessen, die Herdplatte zu Hause abzudrehen.›» 

Man muss nicht ausrutschen, um ein Tattoo zu versauen – es kann auch einfach so scheisse aussehen: 

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Die Tattoo-Gurken der Woche, Teil III
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«Meine Ex-Freundin wollte, dass ich ihr den Spruch ‹Expect Nothing, Accept Everything› auf ihren Rücken tätowiere. Ich schrieb versehentlich ‹Expect Nothing, Except Everything›. Das hat sie wohl nicht erwartet und akzeptieren konnte sie es auch nicht. Deshalb ist sie nun wohl meine Ex.»
Aus «Erwarte nichts, akzeptiere alles» wurde «Erwarte nichts ausser alles»

«Ich bin kein Tattoo-Artist, aber das ist trotzdem eine Oh-Shit-Tattoo-Fail-Geschichte: Als der Hund meines besten Freundes starb, wollte er ein Tattoo mit einem Knochen, auf dem es ‹Der beste Freund eines Mannes› heissen sollte. Als der Tätowierer merkte, dass er eines der ‹E›s falsch herum geschrieben hat, meinte er: ‹Oh shit, ich sollte meine Brille holen und damit aufhören, nüchtern zu tätowieren.› Das Lustigste an der Geschichte ist, dass mein idiotischer Freund seine Tattoos immer noch beim selben Typen macht.»

Der letzte Schrei: Tattoos einer untalentierten Künstlerin

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Der letzte Schrei: Tattoos einer untalentierten Künstlerin
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«Ein Kunde von mir hatte eine Nervenbeeinträchtigung am Oberarm. Weder er noch ich wussten davon. Das Tattoo, das ich im stechen sollte, verlief exakt über diese Stelle. Bereits beim ersten Stich fing sein Arm heftigst an auszuschlagen. Er schlug mir ins Gesicht und beruhigte sich erst nach einigen Minuten wieder. Statt eines grossen Motivs hat er jetzt nur einen komischen Strich auf dem Oberarm.»

«Ich tätowiere seit 25 Jahren. Schreibfehler, falsche Zahlen, Ausrutscher – diese Dinge passieren. Mein grösster ‹Oh Shit›-Moment gebührt einer viel abgefahreneren Szenerie. Ein etwa 60-jähriger Typ kam eines Morgens mit dem Bild seiner Frau in meinen Laden. Ich fragte ihn, ob er sich das Porträt stechen lassen wolle. Er bejahte und wollte wissen, ob es möglich sei, das Ganze so aussehen zu lassen, als würde seine Frau von einem Hirsch begattet werden. Ich stimmte verwirrt zu.

Ein Woche später kam er mit seiner ganzen Familie und einer Gruppe Freunden inklusive seiner Frau vorbei. Er liess sich das Tattoo stechen und wollte noch, dass ich den Schwanz des Hirsches etwas mehr hervorstechen lasse. Alle feierten das Tattoo auf krasse Weise ab. Ich verstand die Welt nicht mehr, aber machte an diesem Tag mehrere Menschen ziemlich glücklich.»

«Zu Beginn wirkte es wie eine ganz normale Session. Der Kunde kam, wir begrüssten uns, besprachen das Motiv. Dann bereitete ich meine Instrumente vor, zog meine Handschuhe an und drehte mich zum Kunden um.
Der Typ lag da und wedelte sich einen von der Palme. Einfach so. In meinem Studio. Er müsse etwas Druck ablassen, bevor er sich ein Tattoo stechen lassen könne, wollte er mir weis machen. Ich warf ihn raus.»

Sein Motiv wäre wahrscheinlich sowas gewesen:

«Da kam eine junge, tätowierte Dame mit ihrer Grossmutter in meinen Laden. Sie wolle tätowiert werden. Die Grossmutter, nicht ihre Enkelin. Okay, dachte ich mir.

‹Auf dem Fudi!›, sagte die Alte.

Obwohl ich als Hardcore-Biker diesen Körperteil eigentlich Arsch nenne, fragte ich: ‹Was und wo denn auf dem Fudi?›

Die Alte begegnete mir kalt: ‹Ich will mir meinen eigenen Finger tätowieren, der sich tief in mein Arschloch vergräbt. Und darüber sollen die Worte ‹Ja, ich will› stehen. Weisst du, wieso ich das will? – Weil ich immer nur Arschlöcher geheiratet habe. Drei Mal nacheinander.›

Sie legte ihre Jacke ab und zeigt mir ihren volltätowierten Faltenkörper.»

«Ein Kunde von mir wollte ‹So ist das Leben› auf seinem Schienbein stehen haben. Tja, ich schrieb ‹So ist tas Leben›. Ich mein, so ist halt das Leben.»
In dem Sinne:

Realistische Tattoos von Valentina Ryabova

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Realistische Tattoos: Valentina Ryabova
quelle: instagram.com/val_tatboo
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(jin)

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