Schweiz
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epa05881704 German satirist and television presenter Jan Boehmermann holds his Grimme-Preis award that he received in the category 'Entertainment' for the TV show 'Neo Magazin Royale' during the Grimme Award ceremony in Marl, Germany, 31 March 2017. The prize is a German television award given in different categories.  EPA/SASCHA STEINBACH

Jan Böhmermann: Nach Recep Tayyip Erdogan knöpft sich der Deutsche die No-Billag-Initiative vor.  Bild: EPA/EPA

«Ich tippe, die sind doof genug»: Jan Böhmermann stichelt gegen No-Billag und die Schweiz



Die Diskussion um die No-Billag-Initiative ist über die Grenze geschwappt. Der deutsche Satiriker Jan Böhmermann nimmt in seinem Spotify-Podcast «Fest & Flauschig» mit Olli Schulz kein Blatt vor den Mund. 

«Nächstes Jahr stimmt die Schweiz darüber ab, ob sie einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht oder nicht», so Böhmermann. «Ich tippe, die Schweizer sind doof genug und machen, was Christoph Blocher möchte. Und dann ist die Schweiz endgültig kaputt.» Alles, was DJ Bobo übrig gelassen habe, gehe dann den Bach runter, scherzt Böhmermann.

>>> Hier lang zum Spotify-Podcast. Ab 6:04 geht's um die No-Billag-Initiative. 

https://open.spotify.com/episode/7IRzKdXntGO4Z7A21eU5l8

Und damit nicht genug mit der verbalen Haue: «Was sind das eigentlich für Länder, die nicht einmal auf Autokennzeichen vernünftige Abkürzungen schreiben können?», fragt sich der Satiriker. «Weshalb steht bei Österreich ein A und bei der Schweiz ein CH?» Das müsse doch eigentlich «SCH» und «Ö» heissen, meint Böhmermann. «Was für ein dilettantisches Doppelpack!»

Dennoch schickt der Deutsche Grüsse in die Schweiz. Also zumindest an die wenigen, die intellektuell in der Lage dazu seien, seine Sendung zu verstehen. (cma)

Wie gut kennst du dich im Billag-Dschungel aus?

Quiz
1.Wie viel bezahlen private Haushalte heute monatlich für den Radio- und TV-Empfang?
Une personne tient dans sa main une telecommande ainsi qu'un document de l'entreprise responsable de la perception de la redevance, Billag, devant un ecran de television montrant l'emission le
KEYSTONE/watson
6.25 Fr. (Radio) und 12.75 Fr. (TV)
13.75 Fr. (Radio) und 23.85 Fr. (TV)
23.00 Fr. (Radio) und 45 Fr. (TV)
37.25 Fr. (Radio) und 62.50 (TV)
2.Welcher Faktor hat keinen Einfluss darauf, wie viel Geld jährlich im Gebührentopf landet?
HANDOUT - Taufe der Zwillingsschiffe Excellence Allegra und Excellence Melodia am 22.03.2016 mit Christa Rigozzi und Sven Epiney. Die Twerenbold Reisen Gruppe ist mit einem Furioso in die Flussreise-Saison 2016 gestartet: Am 22. Maerz fanden die beiden Zwillingsschiffe Allegra und Melodia glanz- und klangvoll Aufnahme in die Excellence-Familie. An der Inaugurationsfeier im Basler Hafen mit anschliessender Gala-Reise auf dem Rhein sorgten Excellence Botschafterin Christa Rigozzi, Moderator Sven Epiney, Singer-Songwriterin Anna Rossinelli sowie die Komikerin Stefanie Berger für Glamour und Unterhaltung - ganz ohne Nebengeraeusche, denn die beiden neuen Vier-Sterne-Plus-Schiffe der Excellence-Flotte sind mit geraeuscharmer TwinCruiser-Technologie ausgestattet. Weiterer Text ueber ots und www.presseportal.ch/de/nr/100018141/. (PHOTOPRESS/obs/Reisebuero Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten/Andre Urech)
PHOTOPRESS
Das Wirtschaftswachstum
Die Zuwanderung
Die Anzahl der SRG-Sender
Die vom Bundesrat festgelegte Gebührenhöhe
3.Die No-Billag-Initiative will die Empfangsgebühren für Radio und TV abschaffen. Welche Aussage findet sich nicht im Initiativtext?
Das Billag-Schwein, anlaesslich der Medienkonferenz
KEYSTONE
Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.
Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.
Der Bund kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.
Der Bund definiert den Auftrag und die Zuständigkeiten der konzessionierten Sender neu.
4.Wer hat die No-Billag-Initiative («Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren») lanciert?
Men Moser, Praesident Junge SVP Stadt Bern, links  und Anian Liebrand, Praesident Junge SVP Schweiz, praesentieren das Billag - Transparent, anlaesslich der Medienkonferenz,
KEYSTONE
Die SVP und die CVP
Politiker der Jungen SVP, der Jungfreisinnigen und der Partei up!schweiz
Die Operation Libero
Ein buntes Komitee aus Alt-Bundesräten, Regierungsräten und lokalen Politikern
5.Für welche dieser Sendungen gibt die SRG (pro Folge) am wenigsten Geld aus?
HANDOUT - Suspended FIFA-President Joseph
SRF
Für eingekaufte Serien
Für den «Bestatter»
Für das Polit-Magazin «Rundschau»
Für die Gesundheitssendung «Puls»
6.Die Deutschschweizer finanzieren auch das Programm in den anderen Landesteilen mit. Wie viele Gebührengelder fliessen jährlich von der Deutschschweiz ins Tessin?
Der Tessiner Bundesrat Ignazio Cassis wird im Bahnhof Altdorf von der Urner Regierung, Gaesten und der Urner Bevoelkerung feierlich begruesst, bei seinem Zwischenhalt auf der Zugsreise von Bern ins Tessin am Donnerstag, 28. September 2017. Der neue Bundesrat Cassis wird heute im Kanton Tessin gefeiert.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)
KEYSTONE
5 Millionen Franken
10 Millionen Franken
130 Millionen Franken
220 Millionen Franken
7.Der Artikel 93 der Bundesverfassung widmet sich dem Thema «Radio und Fernsehen». Welches der folgenden Ziele ist darin nicht aufgeführt?
ZUM RUECKTRITT VON ADRIAN AMSTUTZ ALS SVP-FRAKTIONSPRAESIDENT, AM FREITAG, 13. OKTOBER 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE ARCHIVBILDER ---- Nationalrat Adrian Amstutz, SVP-BE, zeigt die Bundesverfassung an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete in der Debatte zur Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen, am Mittwoch, 21. September 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
KEYSTONE
Radio und TV sollen einen Beitrag zur kulturellen Entfaltung leisten.
Radio und TV sollen einen Beitrag zur Unterhaltung leisten.
Radio und TV sollen die Bedürfnisse der heimischen Wirtschaft berücksichtigen.
Radio und TV sollen die Bedürfnisse der Kantone berücksichtigen.
8.Wie viele Sender betreibt die SRG?
ZUM STELLENABBAU BEI DER SRG STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 6. OKTOBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Montage des neuen Logos SRG SSR beim Schweizer Fernsehen in Zuerich am Mittwoch, 2. Maerz 2011. (KEYSTONE/Walter Bieri)
KEYSTONE
3 TV- und 3 Radio-Sender
8 TV- und 10 Radio-Sender
7 TV- und 17 Radio-Sender
10 TV- und 23 Radio-Sender
9.Wie viele Zuschauer erreichen die Deutschschweizer Fernsehsender (SRF 1, SRF 2 und SRF info) an einem Tag?
Fernseher TV Sport Skispringen Fernbedienung
600’000 Zuschauer
1,2 Millionen Zuschauer
2,4 Millionen Zuschauer
10.Junge Personen nutzen die SRG-Fernsehprogramme seltener als ältere. Wie viele Prozent der 15- bis 24-Jährigen schauen regelmässig SRF?
EPA DPA
6 Prozent
10 Prozent
21 Prozent
43 Prozent
11.Wie viel Geld erhalten lokale und regionale Radio- und TV-Veranstalter jährlich aus dem Gebührentopf?
Mitarbeiter von Tele Top bei der Arbeit im Studio, aufgenommen am 9. Februar 2012 in Winterthur. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Gar keines
21,5 Millionen Franken
40,7 Millionen Franken
67,5 Millionen Franken
12.Apropos: Wie viel Geld bekommt die Inkassofirma Billag AG jährlich dafür, dass sie die Empfangsgebühren einkassiert?
ARCHIVBILD ZUR NEUVERGABE DES MANDATS ZUER ERHEBUNG DER RADIO- UND TV-ABGABE DURCH DEN BUND AN DIE SERAFE AG, AM FREITAG, 10. MAERZ 2017 ---- Das Firmenlogo  der Billag AG an der Avenue de Tivoli in Fribourg, aufgenommen am Dienstag, 29. Januar 2002.  (KEYSTONE/Juerg Mueller)
KEYSTONE
500’000 Franken
1 Million
20 Millionen
55 Millionen
13.Anstelle der Billag AG kassiert in Zukunft eine andere Firma unsere Gebühren ein. Wie heisst sie?
ARCHIVBILD ZUR SENKUNG DER BILLAG-STEUER DURCH DEN BUNDESRAT AM MITTWOCH, 18. OKTOBER 2017 - An invoice by radio and television licencing company Billag in the amount of 451.10 Swiss Francs and a pair of glasses, captured in Zurich, Switzerland, on March 17, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)Eine Rechnung fuer Empfangsgebuehren der Schweizerischen Erhebungsstelle fuer Radio- und Fernsehempfangsgebuehren Billag in der Hoehe von CHF 451.10 und eine Brille, aufgenommen am 17. Marz 2017 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
KEYSTONE
Kessler AG
Admeira
Serafe AG
Marchand et al.

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151 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Nelson Muntz
27.12.2017 18:48registriert July 2017
Viele Blocherianer werden aus lauter Gewohnheit Nein stimmen 😉
630117
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Saul_Goodman
27.12.2017 19:06registriert December 2015
Leider hat er wahrscheinlich recht... im moment kann ich noch darüber lachen. Aber das lachen wird mir noch vergehen.
494100
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Shlomo
27.12.2017 19:03registriert October 2014
Da stimme ich dem Herrn Böhmermann betreffend Billag zu
536170
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