Schweiz
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NZZ-Chef wettert gegen die SRG – die Reaktion der «No Billag»-Gegner ist heftig

Der Streit um die SRG wird immer hitziger. Nachdem NZZ-Chefredaktor Eric Gujer eine Art Abrechnung mit den «Staatsmedien» verfasst hat, schlagen SRG-Befürworter umso heftiger zurück.



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NZZ-Chefredaktor Eric Gujer: «Die Schweiz braucht keine Staatsmedien.» Key/Montage: edi

Gewichtiger kann man einen Leitartikel in der «Neuen Zürcher Zeitung» nicht platzieren: Auf der Frontseite zuoberst in der Samstagsausgabe sprang den Leserinnen und Lesern die Schlagzeile entgegen: «Die Schweiz braucht keine Staatsmedien». Geschrieben hatte ihn der Chef persönlich: NZZ-Chefredaktor Eric Gujer. Der Artikel löste umgehend eine Lawine von empörten Reaktionen von anderen Medienleuten und Medienexperten in den Sozialen Medien aus.

Gujers Artikel wird zwar heftig debattiert, aber vorwiegend im Zirkel von Experten auf Twitter und auf Branchen-Plattformen. Wir haben hier deshalb die wichtigsten Aussagen und Gegenreaktionen zusammengestellt und zu den entsprechenden Beiträgen verlinkt.

Das sind die zentralen Thesen in Gujers Artikel:

Gegenreaktion: NZZ-Chef ist ein «Pistolero»

Die Reaktionen im Netz liessen nicht lange auf sich warten.

«Infosperber», eine medienkritische Plattform von altgedienten Journalisten, schreibt in einem eigenen Artikel: «Der NZZ-Chefredaktor entblösst sich selbst – Eric Gujer schiesst im Samstag-Frontseiten-Aufmacher gegen die SRG und empfiehlt verschlüsselt ein Ja zur No-Billag-Initiative.»

Viktor Giacobbo (ehemals «Viktors Spätprogramm» auf SRF) wirft dem NZZ-Chef auf Twitter vor, er sei feige, weil er nicht gleich eine «eindeutige Parole» für die «No Billag»-Initiative fasse.

Der Publizist und ehemalige «bz Basel»-Chefredaktor Matthias Zehnder hat ebenfalls in die Tasten gegriffen und stellt den Vorwürfen des NZZ-Chefs zehn Gegenthesen entgegen. Zu Gujers Aussage, die SRG sei ein aussterbender Dinosaurier etwa meint Zehnder: «Die Zeitungs-Dinosaurier sterben aus. Die grossen TV-Netzwerke sind weiterhin gross und sie werden eher noch grösser.» Die SRG habe in der Deutschschweiz insgesamt einen Marktanteil der Programmnutzung von 31% und in der Romandie von 28%.

Oder zum Vorwurf, Leuthard wolle die privaten Medien kontrollieren, meint Zehnder: «Das ist rechtsliberale Propaganda und schlicht Humbug.»

Politikberater Mark Balsiger wiederum bezeichnet NZZ-Chef Gujer als «Pistolero»: »Wir sollten uns nicht wundern, wenn eine Wild-West-Medienlandschaft entsteht.»

In einem Artikel auf dem Branchenportal «persönlich» schreibt Balsiger: «Gujer übernimmt in seinem Text weitgehend Rhetorik und Logik der No-Billag-Initianten. Aus staatspolitischer und publizistischer Sicht ist das bedenklich. Er suggeriert, das Volk könne am 4. März nächsten Jahres Ja stimmen, das Parlament fände hernach einen kreativen Weg, die Initiative umzusetzen. Entweder hat Gujer den Initiativtext nicht gelesen oder er pokert

Niveaulose Dummköpfe?

Flammende «No Billag»-Unterstützer wie «Weltwoche«-Autor Florian Schwab dagegen frohlocken. Er bezeichnet den NZZ-Text schlich als »Kunstwerk».

Kurt W. Zimmermann, Verleger und Chefredaktor des Branchenmagazins «Schweizer Journalist», warnt davor, «jeden SRG-Kritiker als niveaulosen Dummkopf» zu diffamieren. Man werde sich dann noch wundern am 4. März. 

Am Sonntag, 4. März, entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die «No Billag»-Initiative und damit über die Zukunft der SRG. (roc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Madmessie 19.12.2017 16:44
    Highlight Highlight Es sind keine STAATSMEDIEN! Der Staat kann nicht das Programm bestimmen! Das ist billiger, unehrlicher Populismus, Guyer! Einfach widerlicher!
  • Dharma Bum(s) 19.12.2017 10:17
    Highlight Highlight Die meisten Kommentarschreiber hier haben sowieso noch nie die Titelseite der NZZ gelesen; zu wenig Bidli drauf.
    Perlen vor die Komiker ... ja, da brauchts ein Globi-SRF um mit Glanz und Gloria den Pöbel warm zu halten.

    Amen
  • Surf & Turf 19.12.2017 09:46
    Highlight Highlight Frage an (fast) alle, die hier toben und wettern, weil einer seine Meinung (und ein Zeitungskommentar ist nun mal per Definition eine persönliche Meinung) öffentlich kundgetan hat (was ihn notabene nicht wirklich von sämtlichen sich hier tummelnden Kommentarschreibern unterscheidet): Habt ihr den Text von Gujer überhaupt gelesen? Oder schreit ihr lediglich aufgrund des Watson-Artikels, der - und das ist die Natur eines Zweitartikels - das Original im besten Fall bloss filtert, im schlechtesten verfärbt? Think about it.
    • Dharma Bum(s) 19.12.2017 17:48
      Highlight Highlight Wir haben auch für Bünzli ein Plätzli, keine Sorge ...
  • Toerpe Zwerg 18.12.2017 23:16
    Highlight Highlight Gujer "wettert" nicht gegen die SRG, er nimmt No Billag zum Anlass, als Chefredaktor einer unabhängigen Zeitung einen Kommentar zur Schweizerischen Medienpolitik zu verfassen. Seine Meinung legt er nachvollziehbar dar.

    Niemand muss mit dieser Meinung übereinstimmen und jeder kann inhaltlich darauf reagieren. Das geschieht aber nicht. Gujer kritisiert eine heilige und hoch politisierte Kuh. Das scheint jenseits des Erlaubten zu sein - und so wird er diffamiert. Das ist dumm und arrogant. Denkverbot statt Argument - das kann ins Auge gehen für die NoBillag Gegner.
    • piedone lo sbirro 19.12.2017 08:28
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg

      "...als Chefredaktor einer unabhängigen Zeitung..."

      😂

      sie sind und bleiben mein lieblingskommentator. sie verweigern sich konstant der realität.

      die NZZ ist die parteizeitung der FDP, die zeitung der banken, der reichen, des bankgeheimnisses, der chemiemultis, der atom- und stromlobby und der hochfinanz.

      mit gujer nähert sich die NZZ mit grossen schritten der weltwoche - dort gehören diffamierungen sowie denkverbote statt argumente zur firmen philosophie.

      https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Weltwoche-BaZ-Blocher-Medien-Anti-Staat-und-pro-Konzerne
    • redeye70 19.12.2017 08:59
      Highlight Highlight Sehr ich auch so. Spielt nur in die Hände des Pro-Lagers.
    • Dharma Bum(s) 19.12.2017 10:13
      Highlight Highlight mit piedone lo sbirro nähert sich die Kommentarspalte mit grossen Schritten der Antifa.
  • Spiessvogel 18.12.2017 22:45
    Highlight Highlight Der NZZ-Kommentar liefert die absolut besten bisher formulierten Argumente für ein „Nein“ zur No Billag-Initiative. Mit der Positionierung der SRG als Staatsfunk verbreitet der Autor Fak News, wie es sich die SRG nie leisten könnte. Sie ist kein Staatssender, sondern eine Service public-Institution, die als unabhängiger Verein zur täglichen Identitätsfindung unserer heterogenen Willensnation einen Beitrag leistet. Unter seinem Modell, wo jeder Block für sich selbst und im Wettbewerb aller gegen alle Medien produziert, erodiert Gemeinsinn, weil den Kulturkreisen ein kollektives Narrativ fehlt.
  • Don Sinner 18.12.2017 22:10
    Highlight Highlight Wie senil ist die "Alte Tante", sprich - mit Verlaub - der alte Onkel, geworden? Ist es wirklich Aufgabe eines Chefredaktors, für "seinen" Verlag in derart polemischer Weise und also staatspolitisch höchst unverantwortlich Medienpolitik zu Gunsten der eigenen Sache zu betreiben? Ich hoffe auf eine geplante Erwiderung der Gegenseite auf einer der nächsten Frontseiten. Nur so kann ich die NZZ publizistisch und meinungsbildend und also intellektuell wieder ernst nehmen.
  • rönsger 18.12.2017 21:10
    Highlight Highlight Die SRG als Dinosaurierin zu bezeichnen, zeugt entweder von viel Unwissenheit oder von bewusster Ignoranz jener, denen die Felle davonschwimmen. Es gibt wohl kein Medienhaus in der Schweiz, das derart mit der Zeit geht, Innovationen durchzieht, neue Techniken anwendet und erst noch erfolgreich ist. Auch das ist Service Public. Aber das will die Alte Tante nicht sehen, muss sie ja auch nicht, sie ist ja die Alte Tante. Trotzdem wünschte ich mir, die privaten Medienhäuser hätte nur einen Bruchteil dieses Weitblicks. Stattdessen lamentieren sie - und suchen nach den davonschwimmenden Fellen.
  • B-Arche 18.12.2017 20:59
    Highlight Highlight Blocher TV, Weltwoche TV und NZZ TV reichen. Da steckt auch genug Geld drin um das privat durchzuziehen.
    NoBillag heisst SVPisierung aller Medien da das Geld leider immer bei der SVP ist. Sollte zu denken geben.

    Man schaue sich Mal das Programm in den USA anschauen. FOX News! Das wird nach NoBillag Schweizer Leitmedium.
  • Jol Bear 18.12.2017 20:35
    Highlight Highlight Es sei empfohlen Gujers Originaltext zu lesen. Darin werden Denkanstösse gegeben. Brauchts Staatsmedien, welche die "richtigen" Nachrichtenquellen vorgeben? Sollen mit einem Mediengesetz private Medien "gefördert" werden, was heisst, dass sie an eine "goldene Leine" gebunden, sprich staatlich kontrolliert werden? Ist der service public nach SRG-Gusto nicht eine Nische, wenn der Altersdurchschnitt von SRF1-Konsumenten bei 62 Jahren liegt? Gujer stellt sich gegen die no-billag-Initiative und kritisiert, dass SRG immun gegenüber Reformen ist. Sein Text trägt zur längst fälligen Diskussion bei.
    • redeye70 19.12.2017 09:06
      Highlight Highlight Wie Toerpe schon erwähnte, es ist eine aufgeladene politische Debatte. Die Hüter der heiligen Kuh SRG haben bei der kleinsten Kritik gleich soviel Schaum um den Mund, dass es offenbar die Sicht verstellt. Der Reformunwille und die dogmatische Denkweise lassen nicht Gutes erahnen. Daran sind schon ganze Staaten zugrunde gegangen.
  • Gapunsa 18.12.2017 19:49
    Highlight Highlight Ein JA wäre peinlich für die Schweiz. Nach der fehlenden Fluggesellschaft haben wir nicht einmal ein Staatsfernsersender ...
  • TanookiStormtrooper 18.12.2017 19:21
    Highlight Highlight Einer von der NZZ motzt über Dinosaurier! 😂

    Das pseudointellektuelle Käseblatt der Neoliberalen wird wohl demnächst aussterben.
    Zum Glück gibt es die SRG, sonst müsste ich mich noch von diesem FDP-Bullshit informieren lassen.
  • Töfflifahrer 18.12.2017 19:21
    Highlight Highlight Verschieden Private wie NZZ und Blocher werden die Deutschschweizer Medienlandschaft dominieren, Französischen die der Romandie, Italienische die aus dem Tessin und Südbünden. Die Rätoromanen gehen da dann eben leer aus. Dabei werden die Sichtweisen der jeweiligen Neuen Einflussphären nach und nach übernommen. Ganz nach dem Moto jeder für sich selbst. Ist das dem Zusammenhalt in einer so oft zitierten Willensnation förderlich? Wohl eher nicht.
    Die SRG wird es bei einer Annahme nicht mehr geben, jeder der das verspricht, hat den Initiativtext nicht gelesen oder lügt absichtlich.
  • alessandro 18.12.2017 19:19
    Highlight Highlight Warte mal... der Chefredaktor eines Printmediums mit einer nicht allzu hohen Auflage betitelt eine andere Institution als "Dinosaurier"?


  • CASSIO 18.12.2017 19:09
    Highlight Highlight Gujer hat ein mächtiges Eigentor geschossen und seine Abhängigkeit vom Oberguru von und zu Herrliberg offenkundig demonstriert. Gujer wird somit nicht im Stande sein, ausgewogenen, ehrlichen, liberalen Journalismus zu betreiben. Die alte Dame wälzt sich im Grab...
    • Madmessie 18.12.2017 21:23
      Highlight Highlight Es ist wirklich traurig, was mit der NZZ geschieht. Sie verkommt immer mehr zu einem populistischen Scharfmacher-Medium für die reichsten 1% um deren Pfründe zu sichern un auszuweiten.
    • CASSIO 19.12.2017 17:59
      Highlight Highlight madmessie, die aktionäre werden sich zu wehren wissen. jornpd wird seinen job nicht mehr lange innehaben, dafür wurde zuviel geschirr zerschlagen, und die alte dame wurde immer wieder der lächerlichkeit preisgegeben. ich wünsche mir spielmann zurück und zwar an jornods stelle.
  • The_ugly_truth 18.12.2017 19:04
    Highlight Highlight Der Titel von Gujers Leitartikel ist unsäglich, inhaltlich hat er aber zum Teil nicht unrecht.

    Es würde mir heute tatsächlich nie in den Sinn kommen, eine Rundfunkanstalt zu gründen, wenn ich qualitative Infos unter die Leute bringen will. Da würde ich eher ein multimediales Onlineportal gründen - damit erreicht man auch die jungen Leute.

    Die SRG ist ein Relikt aus alten Zeiten. Man hat es verpasst, diese anzupassen, und nun kriegt man wahrscheinlich die Quittung.
    • Troxi 18.12.2017 19:58
      Highlight Highlight Moment halt stopp! Die SRG Produzierte Sendungen, die nicht viele anschauten, da es spezifische waren, die nur ein kleines Publikum erreichen konnten. Dann kamen die Rechten und verlangten Einschaltquoten. So weit so gut. Dann kam die Digitalisierung, die SRG steigt auf dieses Pferd auf, dann kommen die Rechten angerannt und will die SRG komplett aus dem Internet verbannen. Irgendwo krieg ich Kopfschmerzen, wenn man dann kommt, die SRG kann die Jugend nicht erreichen, welche besonders auf VOD setzt. Hat offensichtlich noch nicht gefruchtet, denn die Srf Seite wird mehr aufgerufen als bsp 20min
    • a-minoro 18.12.2017 21:44
      Highlight Highlight "... - damit erreicht man auch die jungen Leute."

      Und die alten Menschen klammerst du einfach so aus? Die jungen Leute - ich zähle mich auch dazu - sind nun mal nicht das Mass aller Dinge. Es gehört zum Auftrag der SRG, die gesamte Bevölkerung zu informieren. Ich bin überzeugt davon, dass ein grosser Teil der SchweizerInnen nach wie vor auf das Medium Radio und / oder TV setzt. Zudem hat die SRG im Bereich Online Journalismus in letzter Zeit ziemlich aufgeholt. Um eben auch die Jungen etwas besser abzuholen. Findest du nicht?
  • kyoryu 18.12.2017 18:58
    Highlight Highlight Ist es nicht falsch überhaupt von Staatsnedien zu sprechen?

    Die Schweiz hat meines Wissens schon heute keine Staatsmedien. Deswegen bezahlen wir Gebühren an einen unabhängigen Verein.
  • Herbert Anneler 18.12.2017 18:40
    Highlight Highlight Ich bin entsetzt über das Niveau von Gujers Beitrag. Selbst als No Billagbefürworter wäre ich als NZZ-Abonnent vom unterirdischen Argumentationsniveau Gujers beleidigt. Mir kommt sein Kommentar vor wie einer der Sorte „nach Diktat verreist.“
  • Liselote Meier 18.12.2017 18:31
    Highlight Highlight Das Konzept geistige Landesverteidigung wurde erstmals 35 durch eine Motion von einem der SP behandelt und ab 37 durch den Bund dann forciert, aber nur gegen den Faschismus. Erweitert auf die Sowjetunion wurde dies erst im Zuge des kalten Krieges.

    Die SRG als Zusammenschluss der Regional-Radiosender fand aber schon Ende der 20er statt und wurde dominert durch die grösseren Lokalen keinesweges von Bund, der vergab nur die Konzession wie heute.

    1939-1945 war es Staatssender Oberaufsicht Bund und Armee.

    SRG als Produkt der geist.Landver. Falsch. 37/39 Radio eine neue Technologie? Nein

    • Liselote Meier 18.12.2017 19:53
      Highlight Highlight Aber veraltet ist das Modell alle Mal. Ein 49.9% Ja wäre optimal. Ich stimm nur Nein, wegen der "Galgenfrist".

      Das Konzept Verschlüsselung, müssens ausarbeiten langfristg sprich im Zeitraum von 5 Jahren Proaktiv oder was der gleichen.

      Es ist im Prinzip daurchaus ein alter "Hut", aber ein Hut den man nicht zu leicht ablegen kann ohne vernüftuge Alternative/Plan. Da versagt das Parlament aber komplett.

      Aber was erwartet man auch von mehrheitlichen Selbstarstelleren.

      Ein imperatives Mandat zumindest auf listenebenen wäre eine Vortschritt.




    • Chääschueche 18.12.2017 21:27
      Highlight Highlight Veraltet bei solch hohen Einschaltquoten?
      Bin ich mir nicht sicher.

      Es gibt wohl nicht ciele Sender Weltweit die so viele verschiedene Formate im Angebot haben.
      Gebe dir aber recht das es nicht alles braucht.
  • Chääschueche 18.12.2017 18:27
    Highlight Highlight Dann Lesen wir die NZZ nun nicht mehr. Sowas von einem "Chef" zu lesen ist einfach nur peinlich.

    • Oban 18.12.2017 20:04
      Highlight Highlight Ja wenn der Chef dort schon Behauptungen aufstellt die ohne grosse Probleme wiederlegt werden können, dann weiss ich nicht ob ich das Produkt seiner Angestellten lesen will, ob das ebenfalls so gut rechechiert wurde?
    • Roterriese 18.12.2017 21:53
      Highlight Highlight Wer ist wir?
    • sintho 18.12.2017 23:26
      Highlight Highlight @oban, dann wiederleg doch schnell mal, bin gespannt, wenns für dich keine Probleme macht :-).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 18.12.2017 18:19
    Highlight Highlight Gujer fährt die NZZ an die Wand. Schade, noch vor einigen Jahren habe ich diese Zeitung geschätzt. Aber heute ist es der NZZ ja wichtiger AFD-Anhänger oder Klimaleugner zu umwerben statt für normaldenkende Bürger zu schreiben. Ich hoffe sehr, dass all diese SRG-Polterer am Ende mit weniger Abonennten da stehen.
  • Don Alejandro 18.12.2017 18:10
    Highlight Highlight Als es den privaten Medien noch gut ging, existierte die SRG bereits. Es macht den Anschein, dass hier von der eigenen geschäftlichen Unfähigkeit abgelenkt werden will.
    • Roterriese 18.12.2017 18:36
      Highlight Highlight Als die SRG entstand existierte die Demokratie in der Schweiz bereits. Zu sagen, dass es ohne SRG keine Demokratie mehr gebe ist eine Lüge.
    • Beggride 18.12.2017 19:36
      Highlight Highlight @roterriese

      Vor den erneuerbaren Energien gab es auch schon Strom. Willst du mir jetzt sagen, dass man das in dem Fall nicht unterstützen sollte? Wir leben in einer neuen Zeit, daher sind unsere beiden Vergleiche nichts wert
    • Roterriese 18.12.2017 20:56
      Highlight Highlight @Beggride du hast wohl meinen Kommentar nicht verstanden....
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 18.12.2017 18:06
    Highlight Highlight Manch ein privates Medienunternehmen in der Schweiz wird sich erhoffen ein grösseres Stück vom Werbekuchen zu erhalten, sollte die SRG nicht mehr sein. Daher sind sie für die noBillag Initiative. Wenn sie da nur nicht die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben. Ein der wichtigsten Streiterinnen für die noBillag Initiative ist, oder besser war, Natalie Rickli und die hatte das damals im Auftrag ihres Arbeitgebers gemacht, Goldbach Medien, und somit für RTL und SAT1. Seit man weiss, dass sie Goldbach verlässt hört man von ihr nicht mehr so viel zur noBillag Initiative.
    • CASSIO 18.12.2017 19:10
      Highlight Highlight das ist mir auch aufgefallen...
    • Juliet Bravo 18.12.2017 20:12
      Highlight Highlight War halt, wie du aufzeigst, eine Geschäftsbeziehung mit einer politischen PR–Firma.
  • Bijouxly 18.12.2017 18:06
    Highlight Highlight Also der Artikel war echt super geschrieben.
    • Juliet Bravo 18.12.2017 20:23
      Highlight Highlight Was davon?
    • Ron Collins 18.12.2017 21:41
      Highlight Highlight Es ist ein Kunstwerk. Und hier heulen die SRG hörigen im Kanon! Köstlich sein Statement. Und peinlich wie jetzt auf das ehrwürdige Blatt NZZ nun gehackt wird.
      Das war sehr mutig von dem Herrn. Alle hassen ihn nun dafür, das er verd...t nochmal recht hat!
    • Ron Collins 19.12.2017 23:20
      Highlight Highlight Vielleicht weil deine aufmerksamkeitsspanne keine 20sek anhält? Armer bünzli ;)) schade.
  • Bruno Wüthrich 18.12.2017 17:59
    Highlight Highlight Pfeifft die NZZ aus dem letzten Loch? Gehen die Leserzahlen so stark zurück, dass jetzt - als sozusagen letzte Rettungstat - mit dem Vorschlaghammer auf SRF eingedroschen werden muss? Hat der hoch angesehene NZZ-Chefredaktor wirklich keine kreativeren Ideen?

    Eigentlich schätze ich ja die SRF-Kritiker. Zumindest so lange, wie sie die Kritisierte nicht gleich abschaffen wollen. Denn Verbesserungen schaden nie. Und etwas mehr Transparenz auch nicht.

    Eric Guyer vermutet, dass seine Zeitung mehr politische und gesellschaftliche Relevanz erhält, wenn es SRF nicht mehr gibt. Wollen wir das?
  • Eagle21 18.12.2017 17:57
    Highlight Highlight Als NZZ-Fan, aber No billag-Gegner, muss ich an dieser Stelle fragen: Hat einer von Euch Kritikern den Text ueberhaupt gelesen? Gujer kritisiert darin auch das Schwarz-Weiss-Denken der Initianten, also bleibt einmal auf dem Boden! Gleichzeitig kritisiert er die SRG, was als Chefredaktor eines liberalen, privat finanzierten Blatts absolut legitim und richtig ist. Und er trifft genau den entscheidenden Punkt, die SRG hat überbordet. Ein Beispiel: Wieso muss sie auf ihrer Homepage GESCHRIEBENE Kommentare veröffentlichen? Dafür bezahle ich das NZZ-Abo oder downloade das Watson-App...
    • Majoras Maske 18.12.2017 18:18
      Highlight Highlight Bei der NZZ darf man mysteriöserweise ja nicht mehr kommentieren... Und im übrigen verstehe ich nicht, wie man soetwas als "überborden" bezeichnen kann? Warum sollten nur private Medien ihrem Publikum eine Interaktion ermöglichen dürfen?
    • Eagle21 18.12.2017 20:37
      Highlight Highlight Sie verstehen mich falsch, ich meinte nicht die Kommentarfunktion für die Leser, sondern die Kommentare der Autoren. Allgemein die geschriebenen Artikel. Die Gebühren sollten für das eingesetzt werden, was der Markt nicht hergibt. Das gilt für hochwertige Informationssendungen, Sportsendungen, Kultur und von mir aus noch die eine oder andere hochwertige Eigenproduktion. Den Rest streichen, im Internet einfach eine Homepage, bei der man alle diese Sendungen schauen will wann man will, aber nicht mehr. Auch keine Kurzfilme oder ähnliches, das gehört alles schlicht nicht zum Auftrag.
    • The Origin Gra 18.12.2017 21:06
      Highlight Highlight Ein Chef einer Zeitung die keine Kommentare mehr Hochschaltet kritisiert einen ffentlichen Sender für das Kommentieren 🤔

      Wieso habe ich das Gefühl das schlage in die selbe Kerbe wie die Aufhebung der Netzneutralität?
      Hoppla, ist das etwa Elitäres denken? Wenn der Redakteur A sagt ist es A und niemand darf oder besser kann Widersprechen?

      Und wieso macht die NZZ Videos wie das NZZ Folio? Wäre das nicht der Bereich des SRF?🤔

      Irgendwie ist die NZZ nur noch ein jämmerlicher Schatten ihrer selbst, der Tagi ist irgendwie besser im Vergleich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 18.12.2017 17:25
    Highlight Highlight Die Handlungen der Billag und damit SRF Gegner sind im Grunde total verlogen.

    Da behaupten sie, dass es auch mit wenig Geld möglich sei, ein genau so gutes Programm zu machen, doch statt dies zu beweisen, greifen sie lieber zur Kettensäge, um den Konkurenten, der ihrer Profitgierig im Weg steht, komplett zerstückeln!
    • Eagle21 18.12.2017 18:22
      Highlight Highlight Könntest Du oder das Unternehmen wo Du arbeitest überleben, wenn Dein "Konkurrent" von jedem Bürger in der Schweiz 400.- jährlich bekommt?
    • Roman h 18.12.2017 19:37
      Highlight Highlight Wenn das Programm so gut ist und wenn so viele Leute SRF schauen/hören, dann können sie ja ohne Probleme überleben.
      Z.b alle schlechten Sender wie Pro 7 haben ja mehr als genug Geld.
      Daher sollte ein so guter Sender wie SRF ja keine Probleme haben.
      Weshalb jetzt die 400 oder 365fr.?
      Ist SRF doch nicht so beliebt?
    • Troxi 18.12.2017 20:07
      Highlight Highlight Eagle, Klar hier wird der Markt sehr rauh und hart, ist aber in jedem Land so, in F und D haben die Staatsnahen Medien noch mehr Geld zur Verfügung als bei uns. Dann braucht man ein gutes Angebot, das auch etwas sich von der Konkurrenz abhebt. Was ich nicht verstehe, sind Medienhäuser, die die No-Billag beführworten. Art. 93 Abs 3, der No-Billag Initiative wird diese nämlich genauso hart treffen wie die SRG und der eine oder andere Riese ebenfalls zur Involvenz treiben. Wenn die Konzessionen aller Medienarten versteigert werden, ja dann gute Nacht.
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  • Zwerg Zwack 18.12.2017 17:17
    Highlight Highlight Ich sehe leider ziemlich schwarz für diese Abstimmung. Hier bei Watson sind ca. 30% gegen die Initiative (gemäss den Herzen und Blitzen), beim Blick sind gefühlte 95% für die Initiative. Das kommt nicht gut... 😟
    • Zwerg Zwack 18.12.2017 17:26
      Highlight Highlight Sorry, meinte eigentlich hier sind 30% FÜR nobillag.
    • opwulf 18.12.2017 17:55
      Highlight Highlight Zwack: Beide sind nicht repräsentativ! Und schau dir nur mal an wieviele der älteren Semester ihre SRF Sendungen schauen und ihre DRS Radiosender hören, das werden sie sich nicht wegnehmen lassen. Gibt ja keine Alternativen!
    • a-minoro 18.12.2017 18:23
      Highlight Highlight Man kann doch aufgrund von ein paar hundert Kommentaren (Tagi, 20min, usw.) nicht darauf schliessen, wie die Abstimmung ausgehen wird. Es kommentieren sowieso oft die gleichen Leute, zum Teil auch mehrmals. Selbst die Likes der Facebook Gruppe "Ja zur Abschaffung ..." dürfen nicht überbewertet werden. Die Schweiz hat über 5'000'000 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger, von denen im Durchschnitt 50% abstimmen gehen.

      Bis Anfangs März fliesst noch viel Wasser die Aare hinunter...
  • Ass 18.12.2017 17:10
    Highlight Highlight Warum wird immer nur über die SRG gesprochen?? Es gibt auch noch viele kleine Regionalsender!!!
  • Adrian Huber 18.12.2017 17:03
    Highlight Highlight Offenbar ist die ehemalige Qualitätszeitung definitiv an die Rechtspopulisten verloren gegangen. Wer die Geschichte der NZZ kennt, weiss, dass damit auch ein wichtiges Kapitel Schweizer Geschichte zu Ende geht. Wenn jetzt auch noch die staatliche Förderung audiovisueller Medien per Verfassungsartikel verboten wird: dann guet Nacht am Sächsi.
  • IMaki 18.12.2017 17:03
    Highlight Highlight Immerhin hätte die Annahme dieser Initiative zur Folge dass Schlafmittel wie NZZ Standpunkte - vorgetragen von NZZ-Chef Gujer und seiner ebenso langweiligen Hausphilosophin - aus dem Regal der deutschschweiz-weiten Sendungen verschwänden. Die Lücke, die sie hinterliesse, würde sie vollständig ersetzen.
    • ströfzgi 18.12.2017 18:45
      Highlight Highlight Eben drum umso mehr: JA zu noBillag 😉
  • durrrr 18.12.2017 17:02
    Highlight Highlight «Wird die Initiative angenommen, tragen hierfür Doris Leuthard und die Ratsmehrheit mit ihrer Verweigerungshaltung die Verantwortung. Sie haben keinen Gegenvorschlag ausgearbeitet, stattdessen malen sie Horrorszenarien einer dem Untergang geweihten SRG an die Wand.»

    Bei diesem Punkt muss ich ihm einfach Recht geben! Die Unfähigkeit des Parlamentes aufeinander zuzugehen und Kompromisse zu schliessen könnten nun bald das Aus für die SRG bedeuten.
    • ali_der_aal 18.12.2017 18:53
      Highlight Highlight sehe ich genau so, ich bin gegen die No-Billag Initiative, aber ich bin der meinung, dass die SRG mal zünftig über die Bücher müsste...
      Eine No-Billag light, bei der die Beiträge gekürzt werden, aber der Grundauftrag der SRG nicht hinterfragt wird, würde mir wesentlich besser gefallen.
  • Zarzis 18.12.2017 16:46
    Highlight Highlight Was viele NO Billag Beführworter ignorieren. Ist die SRG erst mal weg, kann sie nicht einfach mehr wiederbelebt werden. ist wie bei einer Abtreibung, Weg ist Weg. Es gibt dann kein zurück mehr.
    Also viel lieber eine nicht Optimale SRG als gar keine.
  • Lowend 18.12.2017 16:25
    Highlight Highlight Wenn SRF brav die SVP Parteipropaganda verbreitet hätte, hätte es nie eine «No Billag» Initiative gegeben! Das ist Fakt!

    Wenn jetzt der Chef der ehemals liberalen NZZ, nach dem teilweise missglückten Übernahmeversuch von Blocher, ein solche SVP Stiefelleckerkommentar verfasst, zeigt er nur, wie wichtig unabhängige Medien sind, denn bei Annahme dieser Medienzerschlagungsinitiative und ohne SRF gälte dann nur noch: «Wer zahlt, befielt!»
    • Zarzis 18.12.2017 16:41
      Highlight Highlight Oder wie ich es sage:
      Die Zensur der Eigner!
      Wenn die SRG etwas zensiert, gibt es einen Aufschrei. So wei bei Wendy Holdener, da sich die SRG Erdreistete den Sponsor zu Zensiren. Schon wurde Skandal gerufen. Aber bei der Zensur der Eigner, gibt diesen Aufsrei nicht, den es ist Privat-Firmen sache was die Zensieren und die sind aussen den Eignern, niemanden Rechenschaft schuldig.
    • Flughund 18.12.2017 19:08
      Highlight Highlight Artikel gelesen ? Wahrscheinlich nicht.
    • Platonismo 18.12.2017 20:16
      Highlight Highlight Also was jetzt? Missglückter Übernahmeversuch oder ehemals liberaler Stiefellecker? Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt, gell...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 18.12.2017 16:15
    Highlight Highlight Er ist doch bloss hässig, weil seine Auflage zurückgeht..
    Nimm ein Snickers !

    no billag NEIN
  • Luca Brasi 18.12.2017 16:13
    Highlight Highlight Wenn ich an Dinosaurier und Kind seiner Zeit denke, welches nicht mehr zeitgemäss ist, dann denke ich unverhofft an die alte Tante NZZ...
    • Platonismo 18.12.2017 20:55
      Highlight Highlight Ja, Liberalismus ist leider zur Zeit nicht en vogue. Traurig, aber wahr.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.12.2017 16:05
    Highlight Highlight 2)
    Die SRG zu kritisieren und eine Reformation dieser Institution zu forder muss nicht nur möglich sein, sonder ist auch nötig.
    Einfaches Beispiel: Das Budget der SRG wächst von Jahr zu Jahr, ohne dass sich der Leistungsauftrag ändern würde. Dabei nimmt der Aufwand aber nicht zu, wie es zB im Bildungswesen der Fall ist, (mehr Kinder=höhere Kosten), sondern pro Zuschauer nimmt der Aufwand dadurch relativ ab. Trotzdem steigt das Budget. Weshalb?
    • Sandro Lightwood 18.12.2017 16:40
      Highlight Highlight Diskussion ja. Reformen sind nötig. Aber einfach mal so huschhusch das Kind mit dem Bade ausschütten?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.12.2017 17:03
      Highlight Highlight Natürlich, No-Billag ist auch aus diesem Grund keine Lösung.
    • äti 18.12.2017 17:11
      Highlight Highlight .. das Budget ist eingefroren.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.12.2017 15:57
    Highlight Highlight 1) Dieser Artikel setzt sich doch sehr tendenziös mit Gujers Artikel auseinander. Persönlich steht er mir auch zu weit rechts, doch seiner Argumentation zu No-Billag kann ich weitesgehend zustimmen.
    No-Billag leht er im Artikel ab: "Forderung nach einem Totalverbot der Gebühren denken (..) in Schwarz-Weiss-Kategorien.
    Am Ende des Artikels werden klare und umsetztbare forderungen für eine Reformation der SRG gestellt: "Beschränkung (..) neuen Werbeformen, zurückhaltende Präsenz im Internet und Verzicht auf ein Mediengesetz, das zum Freibrief für die SRG wird "
  • Bene883 18.12.2017 15:54
    Highlight Highlight Die letzte Aussage von ihm ist mein ausschlaggebender Punkt für ein JA. Das Parlament und BR Leuthart hat sich jeder Diskussion verweigert. Die SRG und deren Grösse sind heilige kühe, jegliches nachjustieren wurde verpasst. Hätte das Parlament einen Gegenvorschlag genracht mit 200.- und einem radio/tv sender pro Sprachregion wäre alles i.O.
    • DäPublizischt 18.12.2017 16:57
      Highlight Highlight Den Initianten geht es aber nicht um eine Reform, sonst würde der Initiativtext nicht ein Verbot von staatlichen Geldern für Medien beinhalten.
      Deshalb ist dieses Argument enorm scheinheilig. Man hätte auch eine SRG-Reform-Initiative lancieren können, wenn es um die Aufgeblähtheit der SRG gehen würde.
    • Bernhard K. 18.12.2017 16:59
      Highlight Highlight @Bene883: Und das ist jetzt das Argument, um Ja zu stimmen und zu riskieren, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird? Bei uns im Bernbiet nennt man das Töipele, eine Reaktion, die höchstens bei Kindern noch akzeptabel ist.
    • Fabio74 18.12.2017 17:03
      Highlight Highlight Stimmt nicht. Im Parlament gab es nie Vorstösse zum Thema. Weil, man hätte sich dann mit dem Thema auseinandersetzen müssen. D.h. den Auftrag der SRG prüfen und ggf überarbeiten. Dies hiesse aber auch man müsste sich mit dem Föderalismus auseinandersetzen und sich Fragen gefallen lassen.
      Dies alles will die SVP gar nicht. Darum die alles oder nichts-Initiative. Und als Zückerchen der kindische 200 fmFr.-Vorschlag, um jetzt mit dem Finger drauf zu zeigen und zu sagen: ihr wollt ja nicht.
      Dies ist Politik à la Kindergarten
  • piedone lo sbirro 18.12.2017 15:46
    Highlight Highlight den privaten anbietern, insbesondere den printmedien, würde es mit einer zerstörung der SRG nicht besser gehen.

    ein angebot, wie es die SRG bietet, stützt ein grundsätzliches klima für glaubwürdige inhalte, von dem alle marktteilnehmer und insbesondere das publikum profitieren.

    wer denkt FDP&SVP setzte sich für eine breitere medienvielfalt ein der irrt - schaut doch mal was trump, putin, erdogan und andere rechtsnationale von medienvielfalt halten!

    mit no-billag würden tausende ihren job verlieren.

    https://tageswoche.ch/politik/no-billag-bedroht-telebasel-und-radio-x/
  • jjjj 18.12.2017 15:39
    Highlight Highlight "Gujers Artikel wird zwar heftig debattiert, aber vorwiegend im Zirkel von Experten auf Twitter und auf Branchen-Plattformen. "

    Journi-Bubble
  • dan2016 18.12.2017 15:33
    Highlight Highlight nach diesem Gujer kann auch Somm (oder Köppel, mit Tettamanti oder Blocher oder dem Läckerlihus als Investor) kommen und dann wird die NZZ nach links rücken und zumindest ein Teil der Aluhüte, die sich dort epidemisch in der Redaktion ausdehnen, dürften wieder in irgendwelche Verschwörungslöcher verschinden.
  • piedone lo sbirro 18.12.2017 15:21
    Highlight Highlight der 2015 vom verwaltungsrat eingesetzte NZZ chefredaktor eric gujer ist garant dafür, dass die NZZ eine klare interessen-politik betreibt – für die reichen, die superreichen und die grosskonzerne.

    auch im kommentar zu den paradise papers bestätigte die NZZ diesen ihren kurs: «grundsätzlich sind jegliche arten von offshore-firmen legal und haben einen wirtschaftlich nützlichen zweck.»

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/antworten-zu-den-paradise-papers-ld.1326450

    NZZ, die parteizeitung der FDP, die zeitung der banken, des bankgeheimnisses, der chemiemultis, der atomlobby und der hochfinanz.
    • Charlie Brown 18.12.2017 19:46
      Highlight Highlight @Harald: Steuereinnahmen Stadt Zürich, Budget 2017: NP 1.5 Mia, JP: 0.85 Mia.

      Wenn du so Prozent rechnnest, dann weiss ich jetzt auch, warum du nicht mehr Abteilungswirtschafter bei der SRG bist.

      Etwa so glaubwürdig ist deine Aussage zu deiner Zeit beim TV.
    • piedone lo sbirro 19.12.2017 14:36
      Highlight Highlight Schweizer Bünzli

      die UBS genau. guter artikel. danke dir.
  • sintho 18.12.2017 15:19
    Highlight Highlight Recht hat er!
    • Fabio74 18.12.2017 17:05
      Highlight Highlight Argument? Keins? Dürftig
    • sintho 18.12.2017 19:31
      Highlight Highlight Der Artikel ist ja voller Argumente. Was soll ich da noch ergänzen ;)
  • Alterssturheit 18.12.2017 15:19
    Highlight Highlight Nochmals kurz und auf den Punkt gebracht: die "No Billag" Initiative ist abzulehnen - Fertig !
    • Roterriese 18.12.2017 17:09
      Highlight Highlight nö. Ich werde Ja stimmen.
    • Flughund 18.12.2017 19:11
      Highlight Highlight Ich auch !!!!
  • Zarzis 18.12.2017 15:15
    Highlight Highlight Wie Definiert man "Linke Medien"?
    Alles was nicht von Blocher Kontrolliert wird.
    Ich bin über Gujer's Aussagen gar nicht überrascht. Dieser Mann hat die NZZ auf einen Kurs geführt, das die AFD zu den Teuesten lesern der NZZ wurden. Er Schreibt genau so "Links", wie Somm und Köppel. Scheinbar hat es Blocher und Freunde geschaft, einen Bruder im Geiste als Chefredaktur der NZZ einzuschmuggeln. Zusätzlich wird ja seit dieser Ernennung die NZZ plötzlich nicht mehr als Bezeichnet. Genausowenig wie TeleZüri.
    Das zum Thema alle Medien seien Links!
    • Zarzis 18.12.2017 16:47
      Highlight Highlight Müsste heissen:
      Zusätzlich wird ja seit dieser Ernennung die NZZ plötzlich nicht mehr als "Links" Bezeichnet
  • piedone lo sbirro 18.12.2017 15:10
    Highlight Highlight Infosperber:

    Es ist erschütternd, auf welch tiefes Niveau die NZZ unter Chefredaktor Eric Gujer schon gesunken ist.

    Die SRG ist gewollt rechtlich so institutionalisiert, dass Exekutiv-Politiker und Parlamentarier eben gerade nicht hineinreden können.

    Es scheint, dass Eric Gujer, der bekanntlich nur wegen der missglückten Berufung des Blocher-Adlaten Markus Somm die Chefredaktion der NZZ übernehmen konnte, seinen Herren im Verwaltungsrat jetzt beweisen muss, dass auch er nach Blochers Pfeife tanzen kann.
    • piedone lo sbirro 19.12.2017 14:38
      Highlight Highlight nochmals danke, Schweizer Bünzli


      Wie finanziert sich das Portal?

      Aufbau und Betrieb der Plattform wurden und werden von der Stiftung SSUI finanziert. Um den Betrieb und Ausbau von Infosperber auf Dauer sicherstellen zu können, ist die Stiftung auf kleine und grosse Spenden angewiesen. Da die Stiftung gemeinnützig ist, können Spenden vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Das Spendenkonto ist unter jedem grösseren Artikel auf der Plattform ersichtlich.

      Ausserdem generiert die Plattform bescheidene Einnahmen über Bannerwerbung auf der Webseite.
  • FrancoL 18.12.2017 15:07
    Highlight Highlight Die SRG hat etliche Stellen die neu überdenkt werden MüSSEN, was aber nicht grundlegend den Bedarf an einem Service public in Frage stellen sollte.

    Die Privaten werden nie und nimmer die Vielfalt an Sendungen an den Start bringen und die Sprachregionen gleichwertig bedienen, so wie es heute mit anerkannten Fehlern das SRG tut.

    Dunkelgelbe Karte für Eric Gujer.

    Gerade die NZZ, die ja eigentlich seit bestehen eine Positionszeitung ist, die kaum zur Solidarität der Regionen beiträgt und auch immer eher Themen portiert die Auflagen generieren, sollte da etwas kleinere Geschütze auffahren.
    • derEchteElch 18.12.2017 15:31
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen grundsätzlich zu, danke für den Beitrag. Wollen wir aber nicht vergessen, dass es CVP, SP und Grüne es waren, die eine „Was ist Service Public“ Diskussion bei der Rev. RTVG ablehnten (sowie zu ihrem ersten Punkt) und dass es CVP und die allgemeine Linke war, welche den 200 CHF Gegenvorschlag der SVP ablehnten.

      Da bleibt mir nur zu sagen;
      Tja.. selber Schuld.
    • Amboss 18.12.2017 15:54
      Highlight Highlight Das Problem ist doch genau, dass dieses "Stellen, die überdenkt werden müssen" einfach nicht passiert.
      Vor der Abstimmung über das revidierte RTVG hiess es, danach werde die Diskussion stattfinden - denkste.
      Man hat sich mit Zufallsmehr durch die Abstimmung gezittert, was ist passiert? Gar nichts.

      Ich denke, die leute stören sich nicht an den Leistungen der SRG, die sind ziemlich gut.
      Aber daran, dass die SRG einfach scheinbar unkontrolliert wächst und wächst (seit ca. 20 jahren sind zwar keine Sender dazu gekommen, aber der Online-Bereich und Twitter- Youtube und Facebook-kanäle)
    • bebby 18.12.2017 16:55
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, der klassische tv und Zeitungsmarkt schrumpft und die srg nutzt ihren Wettbewerbsvorteil, um in den sehr lukrativen Onlinemarkt vorzustossen. Trotzdem ist für die lokalen Wettbewerber vermutlich der Zug bereits abgefahren. Deshalb ist die nzz so agressiv, sie steht mit dem Rücken zur Wand. Und wie lange Watson überleben kann, ist mir auch ein Rätsel.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

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