Schweiz
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Moderator Mario Grossniklaus mit seinen Gästen. Bild: screenshot srf

«Blödsinn!» – «Anständig bleiben!»: SVP-Rösti gegen SP-Nussbaumer in der EU-«Arena»

Die liberale Denkfabrik Avenir Suisse lanciert die Diskussion über einen EU-Beitritt neu. In der «Arena» ging es in der Folge ums Freilichtmuseum Ballenberg, «chübelblöde» Ideen und den richtigen Zeitpunkt für einen Auto-Service.

01.06.18, 23:06 02.06.18, 17:52


Über Europa lässt es sich trefflich streiten – das finden offenbar auch die «Arena»-Macher. Zum Anlass für ihre Themenwahl von dieser Woche nahmen sie die Veröffentlichung eines so genannten «Weissbuchs» der liberalen, wirtschaftsnahen Denkfabrik Avenir Suisse. Der Think Tank stellte darin verschiedene Zukunftsszenarien vor.

Während sich die Schweiz im einen Szenario völlig abschottet, tritt sie in einem anderen der EU bei. Grund genug für die Sendungsmacher rund um den ehemaligen Brüssel-Korrespondenten Jonas Projer, einmal mehr aufs Europa-Thema zu setzen. Schliesslich ist der EU-Beitritt in der Schweizer Politik ein Reizwort sondergleichen, das hitzige Debatten garantiert.

An Projers Stelle machte am Freitagabend «Tagesschau»-Moderator Mario Grossniklaus den «Arena»-Dompteur. Avenir Suisse-Direktor Peter Grünenfelder gehörte das Eröffnungsvotum. An seiner Seite am Rande des Rings stand Werner Gartenmann, der Geschäftsführer der EU-Abwehrorganisation Auns.

«Es isch e Froid, oi zuezlose»

Moderator Mario Grossniklaus

Im Ring standen sich mit Eric Nussbaumber (SP), Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP) und Philipp Müller (FDP) Schwergewichte der aussenpolitischen Komissionen (APK) des Parlaments gegenüber – die SVP schickte Parteipräsident Albert Rösti in die Manege. Im Publikum sass Lukas Wegmüller von der Pro-EU-Bewegung Nebs.

Am wenigsten Harmonie herrschte zwischen SP-Mann Nussbaumer und SVP-Präsident Rösti. Die beiden gerieten sich regelmässig in die Haare und sorgten für einen hohen Lautstärkepegel. Mario Grossniklaus, der im Vergleich zu Jonas Projer einen etwas stärker antiautoritären Moderationsstil pflegt, hatte manchmal Mühe, die Diskussion in geordnete Bahnen zu lenken.

Etwas mehr Harmonie herrschte zwischen Rösti und seinem Nachbarn Philipp Müller, auch wenn sie sich inhaltlich selten einig waren. Müller bezeichnete die Idee hinter der Masseneinwanderungsinitiative als «chübelblöd», was Rösti ein Schmunzeln entlockte. «Es isch e Froid, oi zuezlose», kommentierte Grossniklaus die kurzweilige Bromance.

FDP-Ständerat Müller holte sich immer wieder mit einfachen, bildhaften Beispielen die Aufmerksamkeit des Publikums. Ganz zum Ende der Sendung etwa untermalte er die Notwendigkeit eines Rahmenabkommens mit der EU mit einem Auto: «Wir fahren mit unserem Auto, füllen Benzin ein, fahren und fahren und fahren. Wir gehen nie in den Service. Irgendwann fährt die Kiste nicht mehr. Aus, fertig, Ende.»

Video: streamable

Gegen die lautstarken Tenöre musste sich CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin der APK des Nationalrats, immer wieder zur Wehr setzen. Energisch wies sie Moderator Grossniklaus darauf hin, dass ihr das Wort zustehe. Dann gelangen ihr jeweils überlegte Voten, unterlegt mit feinen Spitzen gegen die «nicht mehrheifsfähigen Vorstellungen» der Ratskollegen Rösti und Nussbaumer. Glaubhaft war etwa, wie sie die EU als Friedensprojekt und Garant der Stabilität auf dem Kontinent verteidigte und danach ihre eigenen Argumente gegen einen Beitritt zum jetzigen Zeitpunkt darlegte.

Inhaltlich bot die Sendung wenig Überraschendes. Sie begann mit einem grossem Zeithorizont: «Wo steht die Schweiz 2030?» Diese Frage richtete Grossniklaus zum Auftakt an Avenir Suisse-Direktor Grünenfelder. Dieser beschrieb die Schweiz als «gespaltene Nation», die sich in der Europapolitik von «Denkverboten» einschränken lässt. Man könne die Zukunft nicht voraussagen, aber müsse sich doch auf alle Eventualitäten vorbereiten.

«Wir diskutieren eigentlich schon viel zu viel.»

Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP)

CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter zeigte sich unzufrieden über das Weissbuch von Avenir Suisse, das die Beitrittsfrage wieder in die Schlagzeilen gebracht hat. «Wir diskutieren eigentlich viel zu viel.» Das leidige Thema hätte man 2016 mit dem Rückzug des 1992 vom Bundesrat in Brüssel deponierten EU-Beitrittsgesuch doch erledigt. Die von Avenir Suisse ausgelöste Diskussion werde nun von der SVP wieder instrumentalisiert: «Jetzt werft ihr wieder allen vor, für den EU-Beitritt zu sein».

Video: streamable

Angetan von der Lektüre zeigte sich der frühere FDP-Chef Philipp Müller. Das Isolationsszenario – «ich nenne es Ballenberg» – zeige schön auf, wie untauglich für die Zukunft die Abschottung sei. Als Liberaler komme das für ihn nicht in Frage. Der «Königsweg» für die Schweiz bleibe der bilaterale Weg, der in Volk und Parlament eine Mehrheit habe. SP-Nationalrat Eric Nussbaumer wunderte sich, dass er als Sozialdemokrat die wirtschaftsliberale Avenir Suisse loben müsse, aber «das Buch ist super».

Naturgemäss keine Freude am Weissbuch hatte SVP-Präsident Albert Rösti. Zunächst einmal fiel ihm im wegen der Diskussion über die so genannte Kündigungsinitiative der SVP die Hauptrolle zu. Von allen Seiten wurde Rösti dafür angegriffen. Deren primäres Ziel sei gar nicht die Kündigung der Personenfreizügigkeit (PFZ), sondern eine autonome Steuerung der Zuwanderung. Das Risiko einer automatischen Kündigung der bilateralen Verträge bei einem Ja zur Initiative redete Rösti klein: «Wir wollen die PFZ nicht beseitigen, wir wollen Neuverhandlungen.»

Video: streamable

Das kam bei den anderen Teilnehmern schlecht an. Die PFZ sei das pièce de résistance der Bilateralen, sagte Schneider-Schneiter:«Entweder lest ihr eure Initiativen nicht oder ihr streut dem Volk bewusst Sand in die Augen.» Nicht viel mehr Einigkeit gab es auch bei den anderen Themen, dem EU-Beitritt und dem Rahmenabkommen. Die rezyklierten Einspieler-Videos aus früheren Arena-Sendungen zeigten, dass Schweizer Politiker zu diesem Thema bereits stundenlang diskutiert haben – ohne dass dabei Überraschendes herauskommt. Das war heute nicht anders.

Nebs-Generalsekretär Lukas Wegmüller. Bild: screenshot srf

Am Bemerkenswertesten war der Austausch zwischen Lukas Wegmüller, Generalsekretär der EU-Befürworter-Organisation Nebs und SVP-Chef Albert Rösti. Wegmüller argumentierte, ein EU-Beitritt würde der Schweiz mehr Einflussmöglichkeiten bieten. Nur so könne sie die Gesetzgebung mitbestimmen, die sie heute einfach übernehmen müsse. Ausserdem seien Föderalismus und direkte Demokratie auch bei einem EU-Beitritt weiterhin möglich.

Diese Aussage brachte Rösti auf die Palme: «Das ist ein solcher Blödsinn!» Diese deutlichen Worte brachten wiederum SP-Nationalrat Eric Nussbaumer ausser Fassung: Wegmüller habe seinen Standpunkt sorgfältig ausgeführt. Rösti solle anständig bleiben. Man müsse andere Ideen respektieren und dürfe die nicht einfach als Blödsinn abtun: «Das ist doch nicht souverän für einen Parteipräsidenten.»

Video: streamable

Das Schlusswort gehörte dann wieder Avenir Suisse-Direktor Peter Grünenfelder. Er plädierte ganz im Slang der globalisierten Wirtschaft für ein Rahmenabkommen. Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU entwickelten sich dynamisch. Dafür müssten die Rahmenbedingungen angepasst werden. Das sei bei einem Unternehmen nicht anders. Passe es die Produktpalette nicht an, sei es rasch «out of the market». Um der Schweiz dieses Schicksal zu ersparen, helfe das Rahmenabkommen die verändernden Beziehung zur EU zu «framen».

Lediglich eins war klar am Ende dieser Arena: Das war nicht die letzte Diskussion über die Europapolitik. Und Anglizismen helfen kaum, beim Arena-Publikum für Verständnis zu weibeln. Da kam Philipp Müllers Auto-Vergleich bedeutend besser an. Denn wann eine «Kiste» in den Service muss, kann sich jeder vorstellen. Wie eine Firma «out of the market» gerät, weniger.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 02.06.2018 18:01
    Highlight Eine Sache verstehe ich nicht: Rösti sagt immer, dass in der EU das Wohlstandsniveau so viel tiefer sei als bei uns. Stimmt das denn? Ich halte das für populistischen Käse. Das Wohlstandsniveau von Dänemark oder Holland liegt doch nicht unter dem der Schweiz!

    Fakten auf den Tisch: In Sachen Wirtschaftsleistung pro Kopf ist die Schweiz gerade mal Platz 8, hinter 2 EU Staaten und Norwegen, das immerhin dem bösen EWR angehört. https://tinyurl.com/ya39ea9c

    Offensichtlich hat die EU keinen negativen Einfluss auf den Wohlstand von Ländern.
    23 11 Melden
  • C-Cello 02.06.2018 16:20
    Highlight Wie demokratisch die EU ist sieht man sehr gut an der EZB.
    Immer noch am Leben, aber seit 20 Jahren auf der Intensivstation. Da wird weder Parlament noch Volk orientiert oder befragt. Die Entscheidungen werden bestenfalls mit Frau Merkel abgesprochen. Es profitieren immer börsenorientierte Firmen auf dem Buckel der Steuerzahler.
    15 14 Melden
    • Alle haben bessere Namen als ich. 02.06.2018 17:40
      Highlight Würdest du auch sagen, man erkenne an der SNB wie demokratisch die Schweiz ist? Hoffentlich nicht...
      14 6 Melden
  • D.L. 02.06.2018 10:34
    Highlight Warum fragt niemand was Europa braucht? Wieso kommt die ursprüngliche Grundidee in den Diskussionen nicht mehr zur Sprache? Wieso wird alles auf den eigenen Vorteil wirtschaftlicher Art reduziert?
    19 8 Melden
    • phreko 02.06.2018 13:15
      Highlight Weil die Vorstellung, dass in Europa Krief ausbrechen würde für die meisten viel zu fremd ist. Bis es knallt!
      18 5 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 13:57
      Highlight Vielleicht weil die Organe der EU bzw. deren einzelne Mitglieder auch nur an den eigenen Vorteil denken.
      Wenn dann wieder EU-Wahlen sind wird man sehen, wie im eigenen Land abgehalfterte Politiker nach Brüssel komplimentiert werden. Zwecks Besitzstandswahrung.
      15 8 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 14:23
      Highlight @Graustufe: Es sind die nationalen Parteien, die ihre Kandidaten aufstellen und es ist das Volk in den jeweiligen Staaten, die diese Kandidaten wählen
      Demokratie ist halt schon mehr als nur motzen und jammern.
      10 10 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 17:45
      Highlight @Fabio74. Nur muss das Volk dann die wählen, welche die Parteien aufgestellt haben. Eben: oft abgewählte oder in Ungnade gefallene Politiker.
      9 3 Melden
    • balzercomp 02.06.2018 18:16
      Highlight @Graustufe: Die Zeiten sind, zumindest im Parlament, lange vorbei.
      3 8 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 19:42
      Highlight @graustufe: Nur hat JEDER Bürger in den Ländern die Möglichkeit selber Einfluss zu nehmen.
      Aber dafür muss man halt aus dem Sofa hoch kommen und sich in Arbeit knien
      Nur jammern und motzen ist billig
      Im Übrigen auch NR/SR und alle anderen Parlamente kannst du nur wählen wer auf den Listen drauf ist....
      2 7 Melden
  • mrcharliebrown 02.06.2018 10:12
    Highlight Einmal mehr habe ich den starken Eindruck, dass sich Rösti in seiner Position mit grosser nationaler Beobachtung einfach nicht wohlfühlt. Der Mann scheint mir als lautstarker, provozierender Polteri-Präsident (Maurer, Blocher, Levrat, Müller, Pfister) eher ungeeignet. Man nähme ihm als einem von wenigen in der SVP das Image eines stillen "Chrampfers" nur zu gern ab.

    Der Mann wäre in der zweiten Reihe als Stratege besser aufgehoben. Janu, die anderen Parteien freuts, und Nussbaumer hat insofern recht, als dass die angesprochene Reaktion alles andere als souverän war.
    36 20 Melden
    • Ernst Baumann 02.06.2018 16:05
      Highlight Sie sollten sich einmal die Unanständigkeit von Herrn Nussbaumer heranziehen und über ihn schelten. Aber alles was eine SVP angreift ist offenbar normal. Die Demokratie ist tot. Das zeigt mir, wie nur Herr Nussbaumer das Gefühl hat, er vertrete die einzig richtige Meinung. Wer nicht seinen Standpunkt vertritt, den muss man niederschreien. Das kann ganz gut im Film der Arena nachvollzogen werden!
      18 23 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 19:44
      Highlight @Baumann: Was war denn an Nussbaumer unanständig?
      Blocher, Amstutz und Konsorten bezeichnen seit Jahren jeden, der nicht auf Linie ist, als Verräter und anderes. Nur stört dies euch nie. Ihr applaudiert dazu und plappert es nach
      Nur wenn es mal im gleichen Ton zurück kommt, spielt ihr Opfer und Mimosen
      Fazit: Jämmerlich
      16 8 Melden
  • Graustufe Rot 02.06.2018 10:08
    Highlight 1)Was die Befürworter veschweigen: a)die Bankenunion = CH-Banken müssen mit ihrem Geld marode EU-Banken retten, die sich unabhängig von der EU in den Schlamassel geritten haben, s. Italien; b)der Unionsbürger = der EU-Bürger kann ohne Arbeitsvertrag in die CH einwandern und sich bei der Sozialhilfe oder der IV usw. anmelden und kassieren; c)die CH würde als Mitglied mitbestimmen? Korrupte osteuropäische Regierungen werden unser Geld nehmen und uns gleichzeitig ihren Mehrheitswillen auszwingen. Resultat: Europa wird zum Drittweltkontinent, EU und Massenmigration sei dank!
    44 41 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 11:58
      Highlight Das mit dem Geld der Korrupten Osteuropäer verstehe ich nicht ganz.
      Nehmen wir nicht das Geld gerade dieser korrupten Osteuropäer entgegen und liegt es nicht zu einem grossen Teil auf unseren Banken?
      20 16 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 13:38
      Highlight Man könnte auch anfügen; Nimmt nicht die Schweiz gerne und viel zB die Fluchtgelder aus dem nahen Ausland? Zb vom viel gescholtenen Italien?
      7 11 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 13:44
      Highlight @Francol. Das muss aber unabhängig vom EU-Dossier bekämpft werden. S. Paradise-paper.
      8 0 Melden
    • dontknow 02.06.2018 15:07
      Highlight Bei aller angebrachten Skeptis gegenüber der EU, Punkt B ist absoluter Schwachsinn und entzieht sich jeglicher rechtlichen Grundlage. Der Aufenthalt für EU-Bürger in einem anderen EU-Land ist ebenfalls an Bedingungen(u.a. Nachweis von Arbeitsplatzangebot etc.) geknüpft. Gerade die einkommensschwachen Bürger der sogenannten "neuen" EU-Länder(Osterweiterung) sind de facto vom Arbeitsmarkt in den alten Ländern ausgeschlossen. Hier einfach und verständlich erklärt: https://bit.ly/2Jb0VsQ

      Haben sie sich je ernsthaft mit der EU beschäftigt oder was soll so eine dreiste Lüge ?
      12 6 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 15:28
      Highlight Ja wenn man immer auf eine 100% Lösung aus ist. Der typische Deckmantel um nichts zu tun, alt bekanntes Verhalten.
      6 6 Melden
    • _kokolorix 02.06.2018 16:03
      Highlight Ein EU-Bürger kann nicht einfach ohne Arbeitsvertrag in einem anderen EU-Land Sozialversicherungen beziehen, das ist schlicht gelogen. Es gelten hier die gleichen Bedingungen wie mit der PFZ.
      Wir mussten unsere Banken und Grosskonzerne schon mehrmals aus der Klemme retten, ohne je darüber bestimmen zu können. EU-Länder müssen ihre Banken genau gleich selber unterstützen. Lüge Nr 2. Europa könnte die korrupten Ostregierungen wohl sehr leicht zu Zugeständnissen zwingen, wenn endlich verbindliche Mindeststandards für Mitgliederländer verabschiedet würden. Aber da würde die Schweiz auch bremsen...
      5 5 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 17:50
      Highlight @dontknow@kokoloris. Die EU hat verlangt: Jeder EU Bürger soll nach 6 Monaten Aufenthalt (nicht zwingend Erwerbstätigkeit) im EU-Ausland Anspruch auf Sozialhilfe haben. Deutschland als grösster Nettozahler konnte diese Begehren knapp abwehren. Diesmal noch.
      6 9 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 19:53
      Highlight @Graustufe Rot; sind wir in der Märchenstunde angekommen, haben Menschen wie Du grössere Probleme mit dem Lesen? Zeig uns einmal wo in der PFZ Regelung auch nur annähernd diese Möglichkeit festgehalten ist.
      5 5 Melden
    • Graustufe Rot 03.06.2018 09:06
      Highlight @Francol. Wenn Sie mich schon der Lüge bezichtigen, können Sie jetzt auch selber googeln unter Unionsbürgerschaft.
      3 2 Melden
    • FrancoL 03.06.2018 10:39
      Highlight @Graustufe Rot; Und was genau hat die Unionsbürgerschaft mit der Schweiz zu tun?
      Ja Sie verbreiten Märchen und verstecken sich hinter einem falsch verstandenen Googelartikel.
      3 3 Melden
    • Fabio74 03.06.2018 19:07
      Highlight @Graustufe: Die Unionsbürgerschaft hat mit der Schweiz als nicht Mitglied nichts zu tun
      1 1 Melden
  • Coffey 02.06.2018 09:55
    Highlight Es gibt nicht "mehr Harmonie" oder "weniger Harmonie". Harmonie ist der Zusammenklang zweier oder mehrerer Töne. Der Zusammenklang kann sowohl dissonant als auch konsonant sein. Harmonie ist einfach, sie kann nicht mehr oder weniger sein.
    19 11 Melden
    • E7#9 02.06.2018 16:43
      Highlight Sogar in der Musik (mein Fachgebiet) braucht man den Begriff „harmonischer“ für wohlklingender (und das beschränkt sich nicht auf konsonant). Intervalle wie Oktaven oder Quinten sind sehr konsonant, doch sie klingen nun wirklich nicht besonders harmonisch. Anderseits gibt es harmonische Akkorde die durchaus viele Dissonanzen enthalten (z.B. mein Nick „E7#9“). Auch in der Beziehung zweier Menschen kann es weniger oder mehr Harmonie geben, und letzteres heisst nicht automatisch, dass es keine Reibungen (Dissonanzen) gibt. Es ist alles absolut richtig geschrieben.
      3 3 Melden
  • Schlumpfinchen 02.06.2018 09:25
    Highlight Könnte man Herr Rösti nicht einmal nach Brüssel und Strassburg schicken um etwas über die EU zu lernen? All diese Halbwahrheiten und Geschichtchen, die er gestern verbreitete waren zum Haare raufen.
    59 193 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 11:59
      Highlight Man kann nicht die halbe SVP nach Brüssel schicken, so viele Plätze haben die da nicht.
      21 120 Melden
    • blaubar 02.06.2018 12:06
      Highlight Brüssel kommt ja leider oft genug zu uns. Z.B mit dem neuen unglaublich bescheuerten EU Datenschutzgesetz.
      Seit dem 25.5. belangen nun arbeitslose Kanzleien Kleingewerbler mit horrenden Strafkosten. Einfach so, ohne Mandant! Nur weil sie irgendwelche Paragraphen nicht aktualisiert haben (z.B. wenn sie unwissend Googles Schriften benutzen... usw.) Ein supertolles neues Geschäftsfeld. Die EU ist das dümmste und bescheuertse Krebsgeschwür aller Zeiten!!
      41 22 Melden
    • icarius 02.06.2018 12:59
      Highlight Damit repräsentiert er den Durchschnittsschweizer aber ganz gut. Die meisten scheinen den Unterschied zwischen Kommission und Rat nicht zu verstehen, geschweige denn zwischen einer Verordnung und einer Richtlinie.
      14 9 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 13:35
      Highlight @Balubar: Ein „Geschwür“ dass der Schweiz ganz schön Vorteile gebracht hat und noch bringt! Das sage ich als Unternehmer und mit mir die Belegschaft und die Auftragnehmer die einen guten Verdinest verzeichnen könne.
      Aber da muss jeder einmal in seinem Häuschen recherchieren ob des da Vorteile oder Nachteile für in durch die EU gibt.
      In meiner Umgebung, ob Unternehmer oder Arbeitskräfte, überwiegen klar die Vorteile.

      Also kann das „Geschwür“ nicht nur ein bösartiges sein.

      Ich möchte Dich noch daran erinnern dass mancher Säckelmeister im nahen Ausland die Schweiz auch als Geschwür wahr nimmt
      13 7 Melden
    • blaubar 02.06.2018 14:39
      Highlight @Franco: Ich habe als freiberuflicher Künstler massive Einbussen dank der Personenfreizügigkeit. Mit den Ausländern werden auch unterirdisch tiefe Gagen importiert. Oft genug 50% und tiefer gegenüber von vor 20 Jahren. Die EU ist wirklich eine Katastrophe, es tut mir Leid!
      9 13 Melden
    • icarius 02.06.2018 16:17
      Highlight @blaubar
      Fairerweise müssten sie aber auch zugeben, dass die Kleinkunstszene dank der PFZ sehr viel farbiger und interessanter geworden ist. Ich will ihr Problem nicht in Abrede stellen. Aber die EU aufgrund ihrer persönlichen Lohneinbusse als Katastrophe zu bezeichnen wirkt schon etwas eigensinnig.
      12 7 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 19:47
      Highlight @blaubar: Ist es nicht die SVP und die FDP, die von Selbstverantwortung reden? Und jeder schaut, dass er glücklich wird?
      6 3 Melden
    • blaubar 02.06.2018 22:37
      Highlight @icarius: Meine persönlichen Gründe sind das eine. Leider füllen die EU-Katastrophen ganze Bücher. Wollen wir mal über die Währung Euro sprechen? Wollen wir mal über Schengen-Aussengrenzen und Italien sprechen? Was kann ein einzelner Bürger in Deutschland ausrichten? Nichts, null! Der Macht- und Bürokratieapparat ist riesig und unübersichtlich, da werden Entscheidungen durchgewunken, die kaum jemand bemerkt. Ein riesiger Moloch für die Profiteure, thats it!
      4 3 Melden
    • icarius 03.06.2018 14:29
      Highlight @blaufahrer
      Wenn ich sie richtig verstehe ist die EU also einerseits verantwortlich für die ital. Schulden-, Demographie- und Korruptionskrise, die Flüchtlingskrise soll Italien hingegen selber ausbaden. Irgendwie vermiss ich die Kohärenz in ihrer Argumentation. Hauptsache Europa ist schuld.
      2 2 Melden
    • icarius 03.06.2018 14:33
      Highlight @blaubar
      Was ist das eigentlich für eine künstlerische Bewegung, der sie angehören? Diese Abneigung vor Fremden Ist ja nicht sehr typisch für Künstler.
      2 2 Melden
    • blaubar 03.06.2018 15:53
      Highlight Wie bitte? Ich habe überhaupt keine Abneigung gegenüber Fremden und Fremdem? Wie kommst du genau darauf?
      0 1 Melden
    • blaubar 03.06.2018 16:52
      Highlight Leider ist die EU bzw. der Euro wirklich für die Schuldenkrise von Italien, aber auch Griechenland etc. verantwortlich. Die Währung passt nicht zu den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Länder. Es ist Unsinn, so viele komplett unterschiedliche Länder über einen Leisten zu schlagen. (Und nein, ich hasse Italien nicht, falls das jemand implizieren möchte. Ich liebe Italien!)
      0 0 Melden
    • FrancoL 03.06.2018 19:42
      Highlight @blaubar; Und wieso möchte eine Mehrheit der Italiener (gemäss letzter Sondage in Italien ca 60%) den Euro behalten?
      Die Lega und der M5S sind nicht wegen dem Euro sondern a) wegen den Flüchtlingen und wegen der Anti-Eliten-Stellung und dem BGE des M5S gewählt worden.
      Grundsätzlich fühlt der Italiener sich nicht vom Euro verlassen sondern von der EU und das sollte man schon einmal wahrnehmen, auch wenn man nicht viel versteht.
      Also lass den Unsinn und spiel Dich nicht als Kenner der Materie auf, wenn Du die Grundzüge des italienischen Unbehangen nicht deuten kannst.
      1 0 Melden
    • blaubar 03.06.2018 22:00
      Highlight Lieber Franco, willst du abstreiten, dass der Euro für Griechenland, Italien, Irland usw. ein Problem ist??
      Sagt dir das Zauberwort Euro-"Rettungsschirm" noch etwas? Die Staaten sollten ihren Möglichkeiten entsprechen eine Währung haben.
      Wahrscheinlich fändest du den Euro auch für die Schweiz geeignet... tststss.
      0 1 Melden
    • blaubar 03.06.2018 22:02
      Highlight Dass der Normitaliener gerne auf etwas höherem Fuss lebt (und entsprechend günstig importieren will) ist ja wohl klar. Das heisst noch lange nicht, dass das gut ist. Wie wir jeden Tag sehen, Herr Fachmann.
      1 1 Melden
    • FrancoL 03.06.2018 23:25
      Highlight @Blaubar; Erklär uns doch genau was an einer eigenen Währung für IT von Vorteil wäre?
      Die Abwertung die innert 3-5 Jahren das Ersparte halbiert?
      Die Annahme dass der Italiener mit der Lire2.0 dann plötzlich Steuern zahlen würde?
      Die Annahme das Investoren so richtig spitz wären in Italien zu investieren, damit deren Investition so dahin schmilzt wie die Butter unterdes IT-Sonne?
      Die Annahme das der Billigwerkplatz wieder möglich wäre?
      Dass es sinnvoll ist die Schulden mit einer Währung zu bedienen die die Schulden per se um 10% pa ansteigen lässt, Zinsen nicht berücksichtigt?
      Na Fachmann?
      0 0 Melden
    • FrancoL 03.06.2018 23:32
      Highlight @blaubar: Der Euro ist nicht das Gelbe vom Ei, aber so schlecht wie eine Lire2.0, die zur puren Geldvernichtung mutieren würde, ist der Euro auch nicht.
      Italien braucht
      Investitionen,
      eine erhöhte Wirtschaftsleistung,
      Menschen die Steuern zahlen,
      Einen weniger korrupten Staatsapparat,
      Eine klare Bekämpfung der Mafia
      Einen Sack voll Reformen.
      Bei Reformen ein Schuldenschnitt.

      Dass ein Teil dieser Anliegen durch einen etwas schwächeren Euro besser zu realisieren wären ist richtig, aber eine eigene Währung mit Abwertungsspirale ist es sicherlich nicht.
      2 1 Melden
    • blaubar 04.06.2018 00:10
      Highlight „Italien braucht
      Investitionen,
      eine erhöhte Wirtschaftsleistung,
      Menschen die Steuern zahlen...“

      Lieber Franco, Italien HAT aber keine erhöhte Wirtschaftsleistung. Das Land funktioniert anders. Nicht jedes Land hat so brave Niedriglohnarbeiter, die den Mund nicht auftun und arbeiten his zum Umfallen.
      Italien IST nicht Deutschland. Das hängt mit der ganzen Lebensart, dem Klima usw. zusammen. Die EU hatte das Gefühl, dass alle Länder gleich sind, sind sie aber nicht. Und das lässt sich auch nicht durch Rettungsschrime herstellen, im Gegenteil. Ich bin Realist. Darum Lire 2.0.
      1 3 Melden
    • FrancoL 04.06.2018 07:46
      Highlight @Baubar; Italien Muss nicht zwingend die gleiche Wirtschaftsleistung haben, es brauch eine Wirtschaftsleistung die höher ist als heute und das erreicht man bereits indem man die Schwarzarbeit bekämpft. Es fehlt nämlich nicht an Leistungswille, auch wenn dieser sicherlich etwas weniger hoch ist.
      Nein Du bis nicht Realist Du versuchst Dich an eine Strohhalm zu halten, um dann Gradios Italien noch mehr scheitern zu lassen.
      Die Lebensart hat sich in Italien schon längst geändert und sich der teutonischen angenähert.

      Aber ich denke wir sehen das grundsätzlich aus anderen Blickwinkeln.
      0 0 Melden
  • Roterriese 02.06.2018 08:59
    Highlight Zum Glück kürzlich auf Watson:
    "Die Zustimmung zu einem EU-Beitritt bleibt tief und liegt aktuell bei 16 Prozent." Also muss gar keine Diskussion lanciert werden. Für ein Europa der Vaterländer!
    57 56 Melden
    • rodolofo 02.06.2018 09:51
      Highlight Und was ist mit den Müttern?
      Sollen sie den Vätern den Tee servieren, wenn diese in der Stube wichtige Geschäfte und Familienangelegenheiten miteinander besprechen?
      40 28 Melden
    • äti 02.06.2018 09:55
      Highlight Doch, man muss! Man muss es im Hinterkopf als Alternative behalten. Niemand weiss, was in 10J ist. Türen einfach zuschlagen ist sehr schlecht.
      45 21 Melden
    • mrcharliebrown 02.06.2018 10:14
      Highlight Genau, denn 16 von 100 sind ja gleich null.
      5 3 Melden
    • Roterriese 02.06.2018 10:44
      Highlight @rodolfo hätt ich väter*innen und mütter*innen Land schreiben müssen? wenn du ein Mutterland willst, musst du nach Russland.
      10 16 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 12:33
      Highlight doch. In demokratischen Staaten muss und soll immer diskutiert werden.
      Ein Staat mit Zukunft braucht Strategien und Ideen wo die Zukunft sein soll oder sein könnte.
      16 7 Melden
    • phreko 02.06.2018 13:21
      Highlight Indem wohl über 90% nicht mal die Institutionen der EU benennen können, kann man auch die 84% Ablehnung nicht ganz ernst nehmen. Die Schweizer sind schlicht uninformierte Trittbrettfahrer. Solange es hier läuft ist der Beitritt wohl kein Thema, aber sobald mal eine richtige Krise kommt, da wird sich das ganze schlagartig änder. Das weisst auch du roterriese...
      17 11 Melden
    • rodolofo 02.06.2018 13:34
      Highlight @ Roterriese
      Wenn Du zurück willst in die Denkmuster von vor dem 2.Weltkrieg, dann kann ich Dich nicht daran hindern!
      Die Idee von der Europäischen Gemeinschaft dreht sich ja gerade darum, dass solche verhängnisvollen Blut und Boden-Ideologien NIE wieder die Seelen der Menschen vergiften sollen!
      Abschreckendes Lehr-Beispiel: Syrien...
      Im Europäischen "Learning by doing"-Prozess passieren natürlich auch Pleiten und Pannen, wie bei jedem anderen Unternehmen auch!
      Aber die Richtung sollte "Vorwärts!" sein, auch deshalb, weil Europa sonst von anderen Blöcken untereinander aufgeteilt wird.
      12 6 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 13:48
      Highlight Da nun immer mehr junge Männer sich vor dem Militär drücken und immer mehr Frauen freiwillig Militär machen, könnte man doch zumindest vom Elternland sprechen. Ende Ironie.
      5 6 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 17:08
      Highlight @rodolfo. Nur frag ich mich, wieso sich unter den Augen der EU autokratische Regimes wie in Ungarn, Polen, Slowenien und Tschechien bilden konnten. Und ich frag mich, was die EU gegen die Mafia tut, die Italien schwächt auf Kosten der Bürger/Innen. Und der Flüchtlingskrise steht die EU auch völlig hilflos gegenüber, hat ihre Mitgliedstaaten nicht im Griff. Alle machen was sie wollen, nur die CH hat dauernd den Kack in der Hose und lässt sich von Herrn Junker und Co. am Nasenring durch die Pampa zerren!
      8 6 Melden
    • icarius 02.06.2018 17:55
      Highlight @Graustufe Rot
      Ich finde es lustig wie gewisse Leute immer wieder meinen, Junker sei eine Art König, der Europa nach Lust und Laune regieren kann. Tatsächlich handelt er nach den Vorgaben des Rates. Wenn schon wird die Schweiz von den 27 EU-Mitgliedern durch die Pampa gezerrt.
      9 5 Melden
    • phreko 02.06.2018 18:05
      Highlight Hey graustufe, hast du aus der ganzen brexit diskussion wirklich nicht gecheckt, dass mitglieder der EU vorteile haben? GB scheitert ja gerade auch beim rosinenpicken. Die EU ist eine Hilfe zur Selbsthilfe und nicht da um denjenigen zu helfen, die nicht teilnehmen wollen.
      11 3 Melden
    • icarius 02.06.2018 18:11
      Highlight @Graustufe
      Nur damit ich ihrer Argumentationslogik folgen kann: Sie kritisieren die EU also einerseits weil sie ihre Mitglieder “nicht im Griff hat” und finden gleichzeitig, die Schweiz soll gegenüber der EU weniger kooperativ sein? :)
      7 6 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 19:50
      Highlight @graustufe: Ganz einfach: Weil die EU anders entstanden ist und man diese Entwicklungen nicht erwartet hatte und dementsprechend auch keine Möglichkeiten geschaffen hatte, diese Länder zu disziplinieren oder auszuschliessen
      Die Mafia in Italien ist nationale Aufgabe nicht EU-Aufgabe. Darum tut sie wenig
      Statt Rundumschläge, geh nach Brüssel und lerne, was Aufgabe der EU ist und was nicht. Wer was entscheidet etc. Ist sehr interessant, man kann was lernen.
      und noch was: Die EU ist ein Staatenbund souveräner Staaten, wo jeder auch nationale Politik fährt.
      5 2 Melden
    • phreko 03.06.2018 00:17
      Highlight Die EU verteilt bloss knapp 140 Milliarden, das ist ziemlich wenig... Vergisst man immer wieder!
      1 2 Melden
    • Graustufe Rot 03.06.2018 09:21
      Highlight @icarius. Wir sind ja auch nicht Mitglied. Und warum sollten wir dennoch vorauseilend vor der EU kuschen, während sich sogar die Mitglieder nicht an die Regeln halten. Ein gutes Beispiel ist die Schuldenobergrenze. Sogar Musterknabe Deutschland hält sich nicht daran. Und die andern Länder?
      0 1 Melden
    • Graustufe Rot 03.06.2018 09:35
      Highlight @Fabio74. Ah, diese Entwicklung hat man nicht erwartet. Und jetzt kann man nichts mehr dagegen tun? Die EU ist also bewegungsunfähig, reformunfähig? Ist ja noch schlimmer als ich dachte. Die Mafia in Italien ein nationales Problem, auf das die EU keinen Einfluss hat? Wenn wir dann mal einen neuen Hitler haben in der EU, wird es dann auch heissen, ist halt der Entscheid eines souveränen Staates!? Müssen wir halt so hinnehmen und weiter Kohäsionsmilliarden schütten.
      2 2 Melden
    • Graustufe Rot 03.06.2018 09:49
      Highlight @Fabio74. Unter uns: ich bin nicht so Anti-EU wies hier aussieht. Aber kritisch. Das darf ich hier zum Ausdruck bringe. Die EU ist mMn reformbedürftig. Ich bin auch für die Beibehaltung der PFZ. Ich finde aber, dass die EU-Befürworter mMn sträflich unkritisch sind und Gegner aus der SVP betreiben Angstmacherei. Dazwischen klafft eine argumentative Lücke.
      2 0 Melden
    • icarius 03.06.2018 14:11
      Highlight @graustufe
      Wer argumentiert, die EU funktioniere nicht wegen mangelnder Kooperation und daraus zu schliesst die CH solle weniger kooperieren ist schlussendlich nicht an Kooperation interessiert. Dann müssten sie ehrlicherweise die Auflösung der EU befürworten. Ihr “nein so mein ich’s dann doch nicht” wirkt auf mich unaufrichtig.
      3 0 Melden
  • Zeit_Genosse 02.06.2018 08:41
    Highlight Es kann durchaus für die Schweiz Sinn machen, das eine oder andere Szenario. Der Rest ist Arena und festsitzende Meinungen mit einer Unfähigkeit, das grosse Thema Zukunft Schweiz - Europa überlegt, sachlich und stressfrei zu besprechen.
    36 12 Melden
  • Töfflifahrer 02.06.2018 08:00
    Highlight Seit Jahren wurden nun die Emotionen bedient, jeder Schweizer sei ein Tell oder Von der Flüh. Es wird langsam mal Zeit, dass wir jetzt endlich beginnen den Verstand, soweit vorhanden, zu nutzen und die verschiedenen Optionen wertneutral gegenüberzustellen und auch zu diskutieren. Wir Schweizer sind doch so stolz auf unsere Direkte Demokratie, das bedeute, dass man auch eine Verantwortung hat, sich selbt zu informieren und nicht nur dem hinterher zu rennen der einem nach dem Mund redet. Dazu gehört, sich sachlich zu informieren, dann ist auch klar, Isolation ist für uns letztendlich tödlich.
    66 42 Melden
    • RETO1 02.06.2018 08:18
      Highlight wer will denn die Isolation?
      Niemand, oder sind alle isoliert die nicht in der EU sind
      58 34 Melden
    • Roterriese 02.06.2018 09:31
      Highlight Der feuchte Traum der Linken von einem EU-Beitritt wird nie wahr werden.
      39 45 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 09:36
      Highlight @Reto1: Viele wollen letztlich nicht die Isolation, aber deren Verhalten führt zur Isolation. Wer alles selbst bestimmen will und nicht mit anderen dies abgleichen will, der ist nun mal für Isolation, auch wenn er sich noch so Mühe gibt dies anders aussehen zu lassen. Wir sind in einem Zeitalter der Zusammensrabeit und dies kann man nicht nur auf den Gebieten die einem gerade mal zusagen.
      Es ist ein Geben und Nehmen und nicht ein sich Vorteile verschaffen.
      36 15 Melden
    • phreko 02.06.2018 13:24
      Highlight @Reto1, kennst du noch ein 2. Land das komplett von einem Staatenbund umringt ist? Wie sollen wir ohne Verträge überhaupt unser Staatsgebiet verlassen?

      Ich bin immer wieder erstaunt, dass Schweizer nicht mal sehen, dass wir von der EU komplett umringt sind. Von Wegen "Handel mit Drittstaaten" und so, wie soll das schonwieder funktionieren???? Handel durch den Weltraum?
      9 4 Melden
    • rodolofo 02.06.2018 13:50
      Highlight @ Roterriese
      Warum sollen diese Träume "feucht" sein?
      Weil wir dann freien Zugang zum Meer an Europas Küsten hätten?
      11 6 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 14:25
      Highlight @riese feuchte Träume können Spass machen :-)
      6 6 Melden
  • reaper54 02.06.2018 08:00
    Highlight “SP-Nationalrat Eric Nussbaumer wunderte sich, dass er als Sozialdemokrat die wirtschaftsliberale Avenir Suisse loben müsse, aber «das Buch ist super».”

    Wundert mich auch, dass die angeblichen “Sozialdemokraten” unbedingt in ein so Neoliberales Gebilde wollen in dem die Europäer zu Wandersklaven der Wirtschaft gemacht werden.
    68 37 Melden
    • rodolofo 02.06.2018 08:33
      Highlight Ich erkläre mir das damit, dass die SP sehr eng mit den Gewerkschaften verbunden ist, die Gewerkschaften wiederum traditionellerweise mit dem Industrie-Proletariat und heutzutage, nachdem die Schwerindustrie in Billiglohn- und Schwellenländer abgewandert ist, mit den hoch qualifizierten Angestellten der Spezialitäten-Industrie, der Verwaltung Multinationaler Konzerne und eines enorm gewachsenen Dienstleistungs-Sektors, des Bildungs-, Gesundheits- undSozial-Systems.
      Auch die SP ist somit Teil eines die Welt umspannenden "Big Business" und will, dass es diesem "Big Business" gut geht.
      28 15 Melden
    • Klaus07 02.06.2018 09:09
      Highlight Die Bevölkerung wahr und wird es auch immer sein ein Wandersklave der Wirtschaft. Ohne Wirtschaft keine Arbeit, ohne Arbeit kein Einkommen ohne Einkommen keine Perspektiven. So einfach ist die Rechnung. Das hat aber nichts mit der EU zu tun, diese Situation sieht man zur Zeit in Ostdeutschland, Teile Afrikas oder Syrien dass durch den Krieg zerstört wurde. Die Wirtschaftswanderung kann nur dann gestoppt werden, wenn überall die Wirtschaft genug Arbeitsplätze bereitstellen kann.
      13 3 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 09:38
      Highlight Also würde gerade die Scheiz die Europäer NICHT zu Wanderskalven machen?
      Wo genau leben Sie?
      15 7 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 12:36
      Highlight Die SChweiz ist das PAradies der Wandersklaven. Rechtsbürgerliche Politik seit 1848 die nur zugunsten der Unternehmen und der Wirtschaft politisiert.
      Jede soziale Errungenschaft kam, als man Angst hatte, die Linke würde zu stark.
      Die Schweiz kennt keine Transparenz, die Schweiz ist SVP und FDP sei dank dran, die Konsumentenrechte auszuhöhlen. Die Schweiz tickt genau wie die EU
      12 6 Melden
    • icarius 02.06.2018 13:05
      Highlight Als wären wir nicht schon immer “Wandersklaven” gewesen. Dank der EU haben wir zum ersten Mal in der europäischen Geschichte Rechte die auch im Ausland gelten.
      6 4 Melden
    • RETO1 02.06.2018 13:08
      Highlight @ Francol
      erinnerst du dich?
      Die Schweiz wollte dies einschränken (MEI)
      und was ist daraus geworden
      7 8 Melden
    • AdiB 02.06.2018 13:10
      Highlight ich finde die einbildung, das wir sklaven sind amüsant. der mensch hat sein ganzes leben gearbeitet. wäre der mensch keiner arbeit nachgegangen, wäre er schon lange ausgestorben. beim begriff wandersklaven muss ich irgendwie an die alte zimmermäner und maurer denken. die haben nur für verpflegung und unterkunft gearbeitet und zog wenn die arbeit fertig war weiter. doch waren sie keine sklaven da sie frei entscheiden durften und sich frei bewegen.
      4 3 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 14:28
      Highlight @reto1: Die MEI war ein Lügengebilde, aufgebaut auf Lügen und Unwahrheiten
      Eine Zuwanderung nach Bedürfnissen der Wirtschaft ist so verlogen wie nichts anderes.
      Denn genau dies passiert schon heute. Es darf nur bleiben wer nach 90 Tagen einen Job oder ein Studium vorweisen kann. Alle anderen müssen gehen.
      4 8 Melden
    • balzercomp 02.06.2018 18:28
      Highlight @Fabio74: theoretisch ist das richtig. Nur wird es, dem Föderalismus sei Dank, nicht überall so gehandhabt.
      4 0 Melden
    • Fabio74 02.06.2018 19:51
      Highlight @balzer: Wichtig und einzig wahr ist was in den Gesetzen steht und diese sind klar und eindeutig. Wenn es Gemeinden gibt, die dies nicht so halten, dürfte dies eine Minderheit der Gemeinden sein.
      1 4 Melden
    • FrancoL 02.06.2018 19:55
      Highlight @Reto1; Erzähl uns ein wenig wie es war als es noch Kontingente gab? Als die Grossen sich an den Kontingenten bedienten und die Kleinen sich am teureren Inlandmarkt bedienen mussten. Erzähl uns doch wieso dies besser ist als die PFZ.

      Lass es raus, wir warten auf Deinen Input.
      3 2 Melden
    • RETO1 03.06.2018 07:22
      Highlight an Francol
      schlechter war es nicht, aber das spielt absolut keine Rolle, die MEI wurde angenommen und zu 0% umgesetzt
      Gleichzeitig jammert man ü50er fänden keine Stelle mehr, gleichzeitig wandern jährlich ein paar 10'000 neue Arbeitskräfte ein, absurd
      4 3 Melden
    • FrancoL 03.06.2018 09:25
      Highlight Reto: die ü50 könnten bestens mit und ohne PFZ im Arbeitsmarkt gehalten werden. Ich habe 1/3 meiner Mitarbeiter und freien Mtarbeiter, zur Zeit 8 Arbeitskräfte die über 50 sind. Kein Problem, etwas weniger Gewinn aber auch ein ruhiges Gewissen.
      Dies in einem kleinen Büro mit knapp 20 Nasen Belegschaft.
      Es liegt an den schweizer UN sich richtig zu verhalten, wenn sie das nicht tun dann muss man nicht die PFZ verdammen, aber für Menschen wie Du ist es eingacher auf die PFZ zeigen.
      Zudem bei Kontingenten würde für die ü50 nichts ändern.
      0 3 Melden
  • Töfflifahrer 02.06.2018 07:54
    Highlight Nun wir werden wohl in der nächsten Zeit sehen wie sich die Eu und die eigenständige Schweiz gegen Usa, Russland und China wehren können. Vor dem Mauerfall waren die Blöcke froh, dass es eine Neutrale Schweiz gab. Das ist definitiv Geschichte. Unsere Industrie, bzw. Wirtschaft, muss fremde Gesetze antizipieren um im Exportgeschäft überhaupt mittun zu können. Diese Regelungen beeinflussen direkt uns selbst. Trotz Bilateralen, heisste es gegenüber uns Friss oder Stirb. Als Bsp. mag dienen Anerkennung CH-Börse, Waffenrecht.
    Die Schweiz so wie es die SVP sieht existiert nicht und wird es nie tun.
    41 45 Melden
    • rodolofo 02.06.2018 08:26
      Highlight "Neutrale" sind bei den "Blöcken" nur deswegen beliebt, weil sie von diesen als schwach und manipulierbar angesehen werden!
      Die scheinbare "Beliebtheit" ist also gepaart mit einer gewissen Verachtung für Leute, die sich auf einem schmalen Grat zwischen Vermittler-Rolle und Verräter-Rolle neckisch herumtänzelnd bewegen.
      Solche "Mitte-Vermittler" sind also sehr wichtig und wertvoll!
      Sie sollten aber, sobald wieder scharf geschossen wird, schleunigst die Frontlinie verlassen und sich in den Schützengraben werfen, der ihnen am nächsten liegt...
      21 6 Melden
    • AdiB 02.06.2018 13:16
      Highlight und da haben wir ihn. den töfflifahrer, der von isolation redet, es aber nicht merkt.
      zur info, die welt hat sich in den letzten 30 jahren schneller entwickelt als in den 100 jahren davor. wie schon einmal geschrieben, entweder entwickelst du dich mit oder bleibst auf der strecke. der rest der welt wartet nicht auf die 8 mil. schweizer. sie wsrtet ja micht mal auf die eine milrd. dritt land staaten. das war immer so und wird es auch so weiter gehen. dies gilt es zu akzeptieren.
      die veste lösubg wären jüngere politiker die mit der entwicklung vertraut sind und keine alten nostalgischen säcke.
      1 2 Melden
    • Graustufe Rot 02.06.2018 14:09
      Highlight Dieses Getue um unsere "Neutralität"! Vielleicht futieren sich mächtige Staaten wie Russland, USA usw. um unsere Neutralität. Denn wie die das sehen ist entscheidend, nicht der verlogene Kult, den der Kleinstaat Schweiz darum herum veranstaltet.
      4 1 Melden
    • Töfflifahrer 02.06.2018 15:35
      Highlight @AdiB: Alles was ich geschrieben habe ist, dass wir uns nicht abschotten können und mit der EU zusammenarbeiten müssen und es ja bereits intensiv tun (Dazu braucht es nebenbei auch ein Rahmenabkommen). Andere Staaten brauchen uns nicht und wir müssen schauen nicht unter die Räder zu kommen. Alleine bekommen wird echte Probleme, wir sind auf die EU aktuell angewiesen ob in der EU oder mittels Verträgen ist dabei sekundär. Was die SVP will, führt in die Isolation und damit in die Katastrophe!
      4 1 Melden
    • Töfflifahrer 02.06.2018 15:39
      Highlight @Graustufe Rot: Das ist es ja was ich sage, die Neutralität ist faktisch ja eh schon begraben, da die grossen Staaten keinen Bedarf mehr für ein solches Gebilde haben. Nur sehen dies leider einige Politiker nicht ein.
      Gruppen und Parteien, die das Selbstbildnis auf Mythen und Neutralität aufbauen, geraten nun in die Identitätskrise, die haben wir in der Schweiz seit dem Mauerfall.
      2 1 Melden
  • N. Y. P. 02.06.2018 07:54
    Highlight Mann kann all die Arenen mit dem Thema EU inhaltlich übereinander legen. Immer wird dasselbe runtergeleiert. Von allen Seiten.

    Holt doch mal die 9. Reihe der Politiker ins Studio. Statt immer Rösti & Co.

    Wie wäre es mal mit dem SVP-Präsidenten von Ullrichen VS, der SP-Präsidentin aus St. Antönien GR und dem erst 17jährigen Nachwuchspolitiker der FDP von Kyburg ZH.
    47 4 Melden
    • Klaus07 02.06.2018 09:14
      Highlight Und dann? Glauben Sie ernsthaft, dass die Diskusion dann anderst verläuft? Im EU Thema sind die Meinungen seit Jahren gemacht und gefesstigt. Da wird auch die 100 Politikerreihe nichts daran ändern. Erst wenn sich ein massives Ereigniss über Europa oder die Schweiz legt (Krieg oder Wirtschaftskrise) kann es sein, dass sich die Fronten notgedrungen auflösen.
      15 1 Melden
    • fandustic 02.06.2018 10:48
      Highlight @Klaus07: Ja würde sie...da man keine Profipolitiker anwesend hätte, sondern solche welche einer Arbeit nachgehen.
      2 3 Melden
    • N. Y. P. 02.06.2018 11:41
      Highlight Ja

      Dann nehmen wir halt die 101. Reihe. Und den Stv. des SVP-Präsidenten von Ullrichen VS. Oder dessen Hund.

      Etwas ist aber feststellbar. Es sind immer die Zuschauer, die Schwung in das Geleier reinbringen mit unkonventionellen Fragen und Bemerkungen.

      Dem 2.Teil Deiner Bemerkung kann ich zustimmen.
      4 2 Melden
    • AdiB 02.06.2018 13:19
      Highlight @klaus, trozdem wäre es für mich jetzt interessant zu hören was der 17 jährige zu sagen hat. den es ist seine zukunft über die wir bestimmen. klar hat er vielleicht nicht den ganzen überblick aber vielleicht etwas worum es sich lohnt rum zu grübeln.
      5 0 Melden
    • N. Y. P. 02.06.2018 14:47
      Highlight Es geht doch auch ein wenig darum, dass vielleicht eine neue Art der Diskussion entsteht, wenn dort vorne am Pult nicht von Rethoriksprech eingemittete Politiker stehen, die notabene in Bern schon 120 x zusammen im Löwen und 136 x im Adler zusammen gegessen haben.
      Es ist einfach was anderes, wenn eine Diskussion stattfindet unter Leuten, die sich vorher noch nicht getroffen haben.
      6 1 Melden
  • rodolofo 02.06.2018 07:49
    Highlight BEIDE Szenarien sind schlecht!
    Beim Szenario der SVP sehen wir uns Leuten wie Rösti ausgeliefert, die selbstherrlich davon ausgehen, dass sie gleichzeitig für sich selbst UND für die Schweiz sprechen. Wenn es nach der SVP ginge, dann würde die Schweiz wohl schon morgen die Sklaverei und die Apartheid wieder einführen...
    Beim Szenario "Europäische Gemeinschaft" dagegen bekommen wir es dann mit Leuten, wie Viktor Orban, oder mit dem unheimlichen Duo Kurz/Strache zu tun, also mit einer Neu-Auflage des Österreichisch-Ungarischen Kaiserreichs.
    Dann vielleicht doch lieber Röschdi mit Schpäkk..
    17 38 Melden
    • Klaus07 02.06.2018 09:18
      Highlight Viktor Orban sowie Kurz sind die jeweiligen Präsidenten Ihres Landes. Ihr Einfluss auf die EU ist nicht so gross wie Sie meinen. Da ist mir die EU schon lieber als Röschti und Co.
      13 21 Melden
  • Schneider Alex 02.06.2018 06:57
    Highlight Von ABSCHOTTUNG zu reden, nur weil sich die Mehrheit des Volkes gegen die Vereinnahmung durch die EU und die Europäischen Gerichte wehrt , ist lächerlich. Wir sind und bleiben international stark vernetzt und werden dies auch ohne Annäherung an die EU bleiben, wenn wir uns gegen Erpressungsversuche wehrhaft zeigen.
    55 24 Melden
    • Ovolover 02.06.2018 09:12
      Highlight Gut vernetzt? Die Schweiz sitzt doch immer häufiger auf dem internationalen Hinterbänkchen.
      19 15 Melden
    • äti 02.06.2018 10:07
      Highlight Ebensowenig kann von Vereinnahmung geredet werden. Verträge sind keine Vereinnahmung und deren 200 auch nicht. Allerdings, wenn man auf die Vertragspartner täglich schiesst, finden diese das dann nicht so lustig. Man stelle sich vor, die EU würde so auf die Schweiz bashen wie umgekehrt. Da würden viele ausrasten. Wir sind mitten drin und sollten uns anständig verhalten. Weder kuschen noch provozieren. Gut, hart, anständig verhandeln, so dass man auch später sich noch in die Augen sehen kann.
      23 10 Melden
    • icarius 02.06.2018 13:12
      Highlight Glauben Sie ernsthaft wir hätten uns der EU noch nicht angenähert? Wollen sie etwa zurück zu Freihandelsabkommen?
      4 1 Melden
    • Schneider Alex 03.06.2018 06:09
      Highlight Schrittchen für Schrittchen Richtung EU, ohne dass das das tumbe Schweizer Volk merkt, bis wir ganz drin sind! Wollen Sie das?
      3 1 Melden
    • äti 03.06.2018 10:08
      Highlight Vor allem will niemand eine Kampffront.
      0 1 Melden
    • Schneider Alex 04.06.2018 06:10
      Highlight Immer mehr Defätisten in der Schweiz?
      2 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 02.06.2018 04:07
    Highlight Ich stimme gerne ab.
    22 1 Melden
  • E7#9 02.06.2018 00:34
    Highlight „Gegen die lautstarken Tenöre musste sich CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin der APK des Nationalrats, immer wieder zur Wehr setzen.“

    Also ihr Sopran war auch nicht grad zu überhören.
    103 11 Melden
  • evand 02.06.2018 00:21
    Highlight Ein Bitritt in die EU kommt für mich erst infrage, wenn die EU überhaupt ein Souverän werden würde. Die EU braucht dringend eine politische Reform. Und es wäre im Geiste der Gründung eines Staatenbundes, dies föderalistisch zu gestalten, wie im Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika oder eben der Schweiz. Die Zustimmung der europäischen Bevölkerung mit (politisch) mehr Mitsprache würde viele rechts-populistische Parteien entkräften.
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    • Thadic 02.06.2018 03:29
      Highlight Grundsätzlich einverstanden. Ich fände die Idee des Europa de Regionen auch noch gut. Dann kann es bei gewissen Abstimmungen plötzlich Allianzen geben zwischen Parlamentarier aus den Alpen, den Pyrenäen und den Karpaten geben, weil diese merken, dass sie als Bergler unabhängig von ihrer Nationalität die gleichen Interessen haben. Das würde mit der Zeit den Nationalismus in Frage stellen und sie als das entlarven was es ist, nämlich eine perfide Erfindung von Machtgierigen die auf der Suche waren nach noch mehr macht.
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    • Tikvaw 02.06.2018 03:36
      Highlight So funktioniert die EU ja jetzt schon!! Die Legislative besteht wie bei uns aus 2 Kammern. Dem Europa Parlament, deren Parlamentarier von den Bürgern in den Ländern direkt gewählt werden, Anzahl nach Bevölkerung (wie unser Nationalrat) und dem Rat der Europäischen Union, welcher aus den Ministern der Mitgliedsländer besteht (wie unser Ständerat). Dazu kommt noch der Europäische Rat bestehend aus den Regierungschefs der Länder. Die Executive ist die Europäische Komission, welches von der Legislative und den Regierungschefs der Länder gewählt wird (wie unser Bundesrat). Judikative ist das EuGH.
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    • Eric Lang 02.06.2018 05:40
      Highlight Wie sieht nach deiner Meinung in einem derart bürokratisches Gebilde wie die EU, mehr Mitspracherecht der EU Bürger aus?!?
      Fakt ist, die EU will keine Bürger welche ernsthaft mitreden können, wo käme man da hin?
      Nirgends...
      Schon in der kleinen Schweiz, ist der Stimmbürger nur ein Störfaktor, weshalb man länger je mehr, den Volkswillen umgeht.
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    • Mayo 02.06.2018 07:47
      Highlight @Evand: Gutes Statement! Stehe voll hinter dieser Aussage! :-)
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    • Solli 02.06.2018 08:06
      Highlight Das sehe ich anders.. Die Stärke der EU liegt darin, dass sie eine gewisse Legitimierung besitzt und ihre Entscheide damit auch verbindlich sind, aber vor allem harmonisierend wirkt und den Grossteil der Arbeit im Bereich Wirtschaft macht, in dem internationale Kooperation unabdinglich geworden ist. Zentrale staatliche Aufgaben wie die Steuererhebung oder das Sozialwesen sind weiterhin Aufgabe der Mitgliedstaaten.
      Einen EU-Staat zu schaffen ist darum grössenwahnsinnig, zu gross und zu heterogen. Und rechts-populistische Parteien werden dadurch nicht an Kraft verlieren (Bsp. USA).
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    • Schlumpfinchen 02.06.2018 09:10
      Highlight Es stimmt nicht, dass die EU-Bürger gar nichts zu sagen hätten. Wie schon gesagt, sie wählen das Parlament und die Regierungschefs ihrer Länder, die da auch noch mitreden können.
      Hinzu kommt, dass immer wieder mal etwas an einem Volksvotum scheitert. Die EU-Verfassung von 2005 scheiterte an den Bevölkerungen von den Niederlanden und Frankreich, beim TTIP durften die Belgier abstimmen und Grossbritannien hat sich bekanntlich selbst rausgestimmt im 2016. Es liegt also vor allem an den Mitgliedstaaten, dass die Bürger grösstenteils nicht viel zu sagen haben, nicht an der EU.
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    • blaubar 02.06.2018 12:13
      Highlight Mitspracherecht? Also wenn alle 4 Jahre 600 Politiker gewählt werden, die über einen Kontinent bestimmen, dann scheint mir das Mitspracherecht doch wesentlich kleiner als wenn das ganze im nationalen Rahmen stattfindet. Ich bin entschieden für kleinere Systeme (die untereinander kommunizieren...), denn hier ist eine Gestaltung auch tatsächlich möglich.
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    • Fabio74 02.06.2018 12:27
      Highlight die Frage ist nur. warum will die Schweiz immer warten und die anderen machen lassen. Die Arbeit vom Staatenbund zu einem defacto föderalen Bundesstaat ist harte Knochenarbeit
      Und wenn dann alles fertig ist und es passt, aufzusteigen finde ich feige
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    • NaSkivaL 02.06.2018 12:37
      Highlight Alle, die ich kenne, wären dann sofort dabei.
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    • icarius 02.06.2018 13:22
      Highlight @Eric Lang
      Tatsächlich ist die EU demokratischer als viele seiner Mitgliedstaaten. ZB wird jeder Gesetzesentwurf der Kommission publiziert und kann von Anfang an kommentiert werden. Zu Bürokratie: die EU hat ca 30000 Angestellte. Das ist weniger als die Stadt Zürich und etwa 2 Prozent der US Administration. Wenn sie den Gesetzgebungsprozess meinen: vergleichen Sie den mal mit anderen int. Organisationen.
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    • Tikvaw 02.06.2018 13:55
      Highlight Die 200 Nationalräte in der Schweiz werden auch nur alle 4 Jahre gewählt.
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    • Schlumpfinchen 02.06.2018 19:38
      Highlight @blaubar es sind 750 EU-Parlamentarier. Das Mitspracherecht ist vor allem so, weil es die Länder nicht haben und auch nicht wirklich wollen.
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  • evand 02.06.2018 00:20
    Highlight Ich liebe die Arena. Aber diese war informativ eine Katastrophe.
    Die Aufgabe der Arena wäre eine klare Veranschaulichung dieser sechs anderen Verträge. Was wären die Konsequenzen GENAU bei einer Annahme der Initiative der Personenfreizügigkeit? Welche der 6 anderen „Hauptverträge“ würden fallen? Und was wären die Konsequenzen? Jedesmal, wenn die Diskussion interessant wurde und man auf den Punkt hätte kommen können, hat der Moderator das Thema gewechselt. Was zu unverständlichen Gefechten führte, die niemand zu Hause versteht. Totales Chaos.
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    • Tikvaw 02.06.2018 03:54
      Highlight Wird die PF gekündigt, würden die 6 anderen Verträge der Bilateralen I, zumindest gemäss Vertrag, automatisch auch gekündigt.
      Das Problem ist: Niemand kann vorhersehen wie die EU reagiert.
      Die SVP behauptet die EU würde einfach sagen: Ja ok, ihr dürft die Personenfreizügigkeit ausserkraft setzen, den Rest lassen wir bestehen.
      Die anderen Behaupten, die EU würde sich strikt nach Vertrag halten und somit die Bilateralen I gesamthaft kündigen.
      Die harte Haltung gegenüber GB zurzeit und die Tatsache, dass die PF zum EU-Grundprinzip gehört, spricht für letzteres.
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    • Tikvaw 02.06.2018 04:10
      Highlight Werden die bilateralen I gekündigt bedeutet das kurzgesagt Einbussen des BIP zwischen 11 und 24 Milliarden pro Jahr, je nach Schätzung. Zusätzlich werden gemeinsame Forschungsprojekte und der Austausch von Stundenten wieder schwieriger.
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    • Schlumpfinchen 02.06.2018 09:17
      Highlight Die Bilateralen I sind als Gesamtpaket durch die sogenannte Guillotine-Klausel zusammengepackt. Fällt eines, fallen auch die anderen mit. In den Bilateralen I sind enthalten: Personenfreizügigkeit, technische Handelshemmnisse, öffentliches Beschaffungswesen, Landwirtschaft, Landverkehr, Luftverkehr und Forschung.
      Dass man mit der EU verhandeln könnte über diese Abkommen wäre zwar möglich, aber es würde mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht viel für die Schweiz dabei rausschauen. Während den Brexit-Verhandlungen werden sie mit Sicherheit keine Goodies an Nicht-Mitgliedsstaaten verteilen.
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    • balzercomp 02.06.2018 18:21
      Highlight Ich hatte vor Kurzem ein Gespräch mit führenden Nebs-Mitgliedern zu dem Thema. Selbst dort , und angeblich auch in den Bundesbehörden, macht sich anscheinend niemand Gedanken darüber, welche weiteren Auswirkungen eine Nichteinhaltung der PFZ nach sich ziehen würde. Ich halte das für extrem naiv und gefährlich. Unter den Verträgen CH-EU sind mit Sicherheit auch solche, die auf denen der Bil1 aufbauen. Die müssten dann genauso wegfallen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die EU der Schweiz nach einer offiziellen oder inoffiziellen Kündigung der PFZ nur die geringsten Zugeständnisse macht.
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    • Fabio74 02.06.2018 19:53
      Highlight @balzercomp Da dürftest du recht haben. Warum soll die EU weitere Zugeständnisse und bessere Bedingungen aushandeln
      Aber gewisse Kreise leiden an Grössenwahn.
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  • Herbert Anneler 02.06.2018 00:09
    Highlight Avenir Suisse ist ein von Grossunternehmen finanzierter neoliberaler Think Tank. Da ist Misstrauen angesagt. Aber immerhin haben sie mit Szenarien-Varianten das von der SVP durchgesetzte Denkverbot in Politik und Medien durchbrochen. Das finde ich konstruktiv. Wie lächerlich und selbstüberheblich unsere Froschperspektive ist, zeigte sich am 25. Mai: Inkrafttreten der neuen Datenschutzgesetze in der EU. Wir in der Schweiz wurden alle auch angeschrieben. Für diese Grossunternehmen sind wir eine quantité négligeable bzw. sie zählen uns schon zur EU - ob das die Auns und Blocher wollen oder nicht!
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    • zeromaster80 02.06.2018 07:35
      Highlight Auch die Amis wurden angeschrieben, diverse Unternehmen haben die Bestimmungen schlicht weltweit umgesetzt. Nächstes Beispiel bitte, ich sehe viele Extrawürste für die Schweiz^^
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  • Sauäschnörrli 01.06.2018 23:11
    Highlight Könnt ihr die Arena schon vorab sehen, oder warum wird hier der Arenaartikel 30min vor Sendeschluss veröffentlicht?
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    • Christoph Bernet 02.06.2018 00:34
      Highlight Die Arena wird jeweils am Freitagabend in den SRF-Studios in Zürich-Leutschenbach aufgezeichnet. Im Normalfall ca. ab 18h30. Die Sendung wird dann später am Abend ungeschnitten ausgestrahlt. Ein/e watson-Redaktor/in schaut sich die Arena jeweils live vor Ort direkt ausserhalb des Studios an. Wir machen uns während der Sendung Notizen und beginnen unmittelbar danach, die Rezension zu schreiben. Die Videos ziehen wir von einer DVD, welche uns SRF direkt nach der Sendung übergibt.
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    • Anam.Cara 02.06.2018 01:12
      Highlight Danke Christoph für diesen Einblick in die Arbeit eines Journalisten. Ich wusste nicht mal, dass die Sendung früher aufgezeichnet wird...
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    • rodolofo 02.06.2018 07:52
      Highlight @ Christoph Bernet
      Das finde ich nett vom srf!
      So habt Ihr dann auch früher Feierabend, wie die Jugendlichen, die jeweils im Hintergrund still sitzen müssen und sehnlichst ihrem Ausgang entgegen fiebern.
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Valon Behrami und Ignazio Cassis – eine Tessiner Geschichte von Kampf, Krieg und Mitschuld

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