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Bärn i ha di gärn! bild: watson/shutterstock

Kein Geld für teure Ferien? 13 Dinge, die du im Sommer in Bern unternehmen kannst

Bleibst du diesen Sommer zuhause? Kein Grund traurig zu sein! Wir zeigen dir, warum Ferien im wunderschönen Bern sowieso viel besser sind.

Eva Burri
Eva Burri



Kürzlich haben wir euch gezeigt, was man in Züri im Sommer alles so unternehmen kann. Doch was Zürich kann, kann Bern schon lange:

Finde verlorene Schätze auf Berns Flohmärkten

Es gibt so viele Dinge, von denen du nicht wusstest, dass du sie brauchst! Und Berns Sommer-Flohmärkte bieten dir die Gelegenheit, sie endlich zu finden. Opas Whiskey-Glas, verschnörkelte Hocker und quirlige Hüte findest du jeden Sonntag am Zentralmarkt rund um die Dampfzentrale. Doch auch bei der Reitschule und beim Tramdepot-Markt werden Sammlerherzen und Kaufwütige glücklich.

Besteige den Gurten

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Früh aufstehen lohnt sich – der Sonnenaufgang auf dem Gurten ist prächtig. bild: flickr/Thomas rawyler

Nebst einem der schönsten Festivals der Schweiz wohnen dem Gurten auch noch andere Attraktionen inne! Entdecke den Hausberg wandernd auf eigene Faust: Geniesse das einzigartige Panorama vom Aussichtsturm und lasse Kindheitserinnerungen auf der 500 Meter langen Rodelbahn des Gurtens hochleben! Wer etwas mehr Action braucht: Auch zum Downhillebiken finden sich auf dem Berg gute Strecken.

Sei Tourist in deiner eigenen Stadt

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bild: watson/shutterstock

Wie wäre es, den zigtausenden von Asiaten Touristen in Bern einmal den Rang abzulaufen, und selbst einen auf Touri zu machen?

Rüste dich mit Stadtführer und Kamera aus oder nimm an einer Free-Walking-Tour in Bern oder Thun teil. Du kennst die Stadt bereits so gut wie deine eigene Hosentasche? Kein Problem – es gibt auch Touren speziell für gebürtige Berner. Wer die Stadt echt gut riechen kann, sollte sich zudem überlegen, an der «Bern der Nase nach»-Stadtführung teilzunehmen. 

Plantsche in der Aare

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gif: giphy.com

Nicht sehr überraschend, aber einfach zu schön um nicht auf dieser Liste zu sein: Aare we love you! Ob mit dem Böötli von Thun nach Bern oder vom Schönausteg springend: Sie spendet so manchem überhitzten Kopf die nötige Abkühlung – sei es beim Marzili, beim Lorraine-Bad oder beim etwas weniger vollgestopften Eichholz.

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Sprung vom Schönausteg. bild: wikimedia

Wem es bei den Bädern zu überfüllt ist, kann sich auch in der Aaren-Schlaufe vergnügen: Am besten beim Felsenauer Richtung Bremgarten vor dem Tunnel ins Wasser hüpfen und eine Runde um die grüne Engehalbinsel schwimmen. Ein Klassiker ist es auch, gegen den Abend der Aare entlang in Richtung Thun zu spazieren, seine Kleider in einem Waterbag zu verstauen und sich Richtung Marzili treiben zu lassen.

Tipp: Ob ein Schwumm in der Aare sinnvoll ist, lässt sich bequem online zum Beispiel mit dem Aare Guru App abchecken.

Steh Schlange für ein köstliches Glace

Gewisse Dinge gehören für die Stadtberner einfach zum Sommer dazu: Zum Beispiel mindestens eine halbe Stunde bei der Gelateria di Berna auf das langersehnte Glace zu warten. Doch in richtiger Begleitung fühlt sich die Zeit nur halb so lange und das Eis dafür doppelt so gut an.

Stille deinen Durst mit waschechtem Berner Gebräu

Wenn es heiss ist, geht nichts über eine kühle Erfrischung. Leckere neue Biere auf der Terrasse im Tramdepot zu verkosten, sind hierbei für das Berner Sommerflair unabdinglich. Die gute Aussicht macht den kühlen Trank im Schatten perfekt. Doch auch im gemütlichen Barbière finden sich selbst gebraute Biere, abseits des Mainstreams. Wer lieber non-alcoholic unterwegs ist, kann sich in der Caffè Bar Sattler einen feinen selbstgemachten Sirup gönnen und damit den Strassen von Bern entlang schlendern.

Gönn dir ein bisschen Stadtromantik im Rosengarten

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Die Aussicht vom Rosenberg verzaubert. bild: watson/shutterstock

Ein Spaziergang durch den wunderschönen Rosengarten rundet einen warmen Sommertag in Bern perfekt ab. Bei einem Picknick und einem Abendcüpli kann man von einem der schönsten Spots der Stadt den Sonnenuntergang geniessen und ganz romantisch den Tag ausklingen lassen.

Profitiere von tollen Sportangeboten

Die warmen Tage und die freie Zeit bieten Gelegenheit, seinen sportlichen Horizont zu erweitern. Nimm spontan am Guerillayoga teil – wo das Ganze jeweils stattfindet, wird erst 24 Stunden zuvor bekannt gegeben. Bezahlen kann man so viel wie man will, der gesamte Erlös kommt dabei einer Non-Profit Organisation zugute. Doch auch andere Angebote locken: Zum Beispiel kannst du bei «Bern schwimmt» endlich einmal an deiner Kraultechnik feilen. Oder du leihst dir ganz einfach bei «Bern rollt» kostenlos ein City- oder Elektrobike aus und klapperst damit die Region ab.

Geh kulinarisch hoch hinaus

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bild: pexels.com

Bern ist schön – auch von oben betrachtet! In Rooftop Bars und Restis wie dem NOA oder der Sky Terrace lässt man sich mit Speis und Trank verwöhnen und erfreut sich zeitgleich an der wunderschönen Aussicht. Am besten feiert es sich aber immer noch auf den privaten Dächern von Bern. Hierfür braucht man jedoch ein bisschen Vitamin B. ;-) Übrigens: Auch vom Hausberg aus geniesst man in der Höhe einen herrlichen Sonntagsbrunch mit schönem Panorama oder kann beim Abendessen sternegucken!

Geniesse Berner Kultur für lau und weniger 

Kulturell hat Bern auch an den warmen Tagen viel zu bieten: Tolle gratis Konzerte, Theater und Tanzaufführungen findet man beispielsweise beim Elfenau Kultursommer – dies den ganzen Sommer lang gratis. Für den Eintritt ans Buskers Bern Strassen-Musikfestival kann man fakultativ ein Festivalbändeli kaufen und dafür die vielfältige Mischung aus Musik, Theater, Slapstick, Akrobatik und Tanz bestaunen. Wer's lieber still mag: An den Samstagen im August öffnen die Berner Museen die Pforten für ihre Besucher gratis.

Besuche kurlige Kneipen und Kaffees

WC mit Ausblick auf den Ehgraben, Kaffee Montag, Bern

Auf dem Klo beim Kaffee Montag wird es einem bestimmt nicht langweilig! Bild: watson

Bern ist bekannt für seine alternativen Bars und Kafis. Wer im Sommer zuhause bleibt, hat endlich einmal Zeit, sie alle abzuklappern. Nebst Klassikern wie dem legendären «Zerstörer» in der Taxibar, Kaffee und Bücher im Lehrerzimmer oder einem wärmenden Ingwerer in der pumpenvollen Turnhalle gibt es noch so viel zu entdecken!

So kann man sich Freitags beispielsweise in fremde Gewässer wagen und der Seemansbar einen Besuch abstatten. In dem Keller gibt’s preiswerte Getränke und ein einzigartiges Ambiente, aber Vorsicht: Wer die Glocke am Eingang läutet, zahlt der ganzen Koje eine Runde! Oder man geniesst einen feinen Schoggichueche im Kaffee Montag. Dabei ist jedoch insbesondere der Gang aufs stille Örtchen spannend: Der Boden aus Glas ermöglicht einen Blick auf den früheren Ehgraben, die damalige Kanalisation der mittelalterlichen Stadt.

Geh auf Spritztour

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Der Bundesplatz: Eine Abkühlung mitten in der Stadt. bild: watson

Nebst dem für jeden Auswärtigen (und manchem Berner) obligatorischen Rumgeblödele bei dem Wasserspiel des Bundesplatzes spenden auch die zahlreichen prunkvollen und historischen Brunnen von Bern Erfrischung und kühles Wasser. Beim Postgassbrunnen kann man hierbei endlich auch einmal als (k)eine Brunnenfigur posieren!

Wer es bevorzugt zuzuschauen wie andere (ungewollt) nass werden: Auf der Höhe der Nummer 39 bei der Münstergasse spritzt ein Dachspeier mehrmals pro Minute Wasser auf ahnungslose Passanten. Der künstlerische Schabernack von Luciano Andreani wird durch drei am Boden befestigte Fünfliber als Köder perfektioniert. Schadenfreude ist erlaubt!

Trotze dem schlechten Wetter

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bild: pexels.com

Wie wir leider alle wissen, ist auf den Sommer in der Schweiz nicht immer Verlass. Doch auch schlechtes Wetter soll dir die Ferien nicht verderben. Gönn dir ein bisschen Spa-Zeit oder verbringe den Tag in einem Museum. Wer dazu bereit ist, für das Alternativprogramm einen kleinen Ausflug zu unternehmen: Bei Sehnsucht nach einem wärmerem Klima, stattet man am besten dem Tropenhaus Frutigen einen Besuch ab. Und wer seinem Kummer über das trübe Wetter mit Frustessen entgegenwirken möchte, versucht dies am besten beim Güezidegustieren in der Kamblyfabrik.

Und wie lauten eure Tipps für den Sommer in Bärn?

Weitere Gründe, warum zuhause bleiben besser ist:

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