Schweiz
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Chantal Galladé in der Arena

Chantal Galladés Parteiaustritt sorgt für Wirbel. screenshot; Srf/Arena

Nordmann-Bombe in der «Arena»: SP sucht Ausweg beim Rahmenabkommen

Nach dem Austritt von Chantal Galladé aus der SP hat die «Arena» ihr Programm umgestellt. Es hat sich gelohnt, denn SP-Fraktionschef Roger Nordmann liess durchblicken, dass seine Partei einen Ausweg aus dem Lohnschutz-Dilemma sucht.



Geplant war eine Sendung zum Thema 5G. Statt über Mobilfunk aber wurde in der «Arena» über das Rahmenabkommen mit der EU diskutiert. Anlass war der Übertritt der Zürcher Ex-Nationalrätin Chantal Galladé von der SP zu den Grünliberalen. Als Begründung nannte sie nicht nur, aber vor allem die ablehnende Haltung von SP und Gewerkschaften zum Rahmenvertrag.

Grund genug für «Arena»-Moderator und Ex-Brüssel-Korrespondent Jonas Projer, um das Programm kurzfristig auf den Kopf zu stellen. «Tschüss, SP!» lautete der Titel der Sendung, aber eigentlich ging es um Europa. Nachträglich durfte Projer sich beglückwünschen lassen. Für einmal kam es nicht bloss zum Schlagabtausch. Die «Arena» brachte einen echten Knüller hervor.

Nordmann lässt Bombe platzen

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Video: streamja

Verantwortlich war SP-Fraktionschef Roger Nordmann. Der Waadtländer Nationalrat war von Beginn an bemüht, den Ball flach zu halten. Er berichtete von wütenden Reaktionen auf Galladés Austritt, erklärte aber auch, die Partei sei «kein Gefängnis» und er «kein Morallektionenerteiler». Die Bombe platzen liess er aber beim leidigen Streitpunkt Lohnschutz.

«Der Bundesrat muss ein Massnahmenbündel bringen mit allen Vorschlägen für eine Anpassung der flankierenden Massnahmen, um den Lohnschutz sicherzustellen», sagte Nordmann. Dann sei vielleicht «ein Ausweg aus der Situation zu finden». Projer konnte sein Glück kaum fassen: «Das sind wichtige, entscheidende Präzisierungen für die Europapolitik in der Schweiz

Roger Nordmanns Aussage lässt den Schluss zu, dass die SP-Spitze aus der Lohnschutz-Grube heraus will, die ihr die Gewerkschaften gegraben haben. Er erhärtete diese Annahme, als er auf das Gesprächsangebot von SP-Präsident Christian Levrat an FDP und CVP angesprochen wurde: «Ich bestätige dieses Angebot.»

Von den angesprochenen Parteien war nur die FDP mit Fraktionschef Beat Walti vertreten. Der Zürcher Nationalrat verwies darauf, dass das Rahmenabkommen ein relativ kurzer Vertrag ist: «Der Vorteil ist, dass er überall Ermessensspielraum zulässt.» Im weiteren Verlauf könne man weitere Regeln entwickeln – ein wichtiger Punkt, der in der hiesigen Europadebatte zu kurz kommt.

Zu einer vertieften Debatte kam es aber nicht. Lieber verharkte man sich einmal mehr in die Frage, wie man das hohe Schweizer Lohnniveau sichern kann. «Um den Lohnschutz zu verteidigen, brauchen wir eine florierende Wirtschaft», betonte der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch und verwies auf sein Amt als Präsident des kaufmännischen Verbands.

Galladés Appell an die Gegenseite

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Video: streamja

Die zu Beginn sichtlich nervöse Chantal Galladé nahm Roger Nordmann und Daniel Lampart, den Chefökonom des Gewerkschaftsbunds, ins Gebet: «Ihr könnt nicht das Rahmenabkommen bachab schicken und damit der Exportwirtschaft ein Bein stellen!» Die heutige Winterthurer Schulpräsidentin verwies darauf, dass sämtliche Bildungsinstitutionen «vehement» für das Abkommen seien.

Die Gegenseite konnte dem wenig entgegensetzen. Lampart wirkte gereizt. Er wedelte mit Zuschriften von europäischen Gewerkschaftern, die die Schweiz zum Erhalt der flankierenden Massnahmen aufriefen. Deutsche Arbeitnehmer, die in der Schweiz tätig seien, würden bei Lohnkontrollen angerannt kommen und sagen: «Kontrolliert uns, wir wollen auch Schweizer Löhne!»

Konkrete Lösungen zur Rettung des bilateralen Wegs aber blieb Lampart schuldig. Daniel Jositisch platzte der Kragen: «Man wird beim Lohnschutz gewisse Korrekturmassnahmen machen müssen», sagte das Mitglied des SP-Reformflügels. Seine Ex-Lebenspartnerin Chantal Galladé rief Lampart fast flehend auf, an den Tisch zu sitzen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Lampart vs. Jositsch

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Video: streamja

Die übrigen Teilnehmer konnten wenig zur Diskussion beitragen. Alessandro Pelizzari, Präsident des Genfer Gewerkschaftsbunds, fragte sich selber, wozu er die lange Reise nach Zürich unternommen hatte. GLP-Fraktionschefin Tiana Moser, die «Profiteurin» von Galladés Parteiwechsel, musste sich von Roger Nordmann das Nein ihrer Partei zur Steuer-AHV-Vorlage unter die Nase reiben lassen. Die Grünliberalen riskierten «Krach mit der EU».

Einen speziellen Part hatte SVP-Nationalrat und Banker Thomas Matter. Er verfolgte den Streit unter Linken verschmitzt und sorgte für die humoristische Einlage des Abends, als er behauptete, weniger zu verdienen als Roger Nordmann: «Ich habe nur eine kleine, bescheidene Bank und bekomme 50'000 Franken pro Jahr als VR-Präsident.» Als Jonas Projer in seiner obligaten Schlussfrage wissen wollte, was er im Frühling am wenigsten gerne putze, sagte Matter: «Ich putze nicht selber.»

Thomas Matters Lohn

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Video: streamja

Womit eine weitere «Arena» zu Ende war, die Projer als «eine der lebhaftesten, die ich moderieren durfte» bezeichnete. Und eine der spannendsten. Sie zeigte, dass SP und Gewerkschaften sich beim Lohnschutz verrannt haben. Und dass die Sozialdemokraten gewillt scheinen, einen Ausweg aus dem Schlamassel zu finden. Fortsetzung folgt garantiert, nicht nur im Fernsehstudio.

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen

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Video: Lea Senn, Angelina Graf

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173Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ursus der Rächer 03.03.2019 19:38
    Highlight Highlight Hallo Herr Blunschi. Haben Sie schon einmal die Unionsbürgerrichtlinien studiert? Erwähnen Sie in ihrem nächsten Artikel ehrlich, dass wir uns da eine Zeitbombe einhandeln, die die Schweiz finanziell völlig aus der Bahn werfen kann. Lesen Sie die Richtlinie in einer stillen Stunde einmal völlig durch, Sie werden erschüttert sein.
  • Ursus der Rächer 03.03.2019 19:30
    Highlight Highlight Der Lohnschutz ist eines der höchsten Güter, das es zu verteidigen gilt. Wenn jetzt die SP Fahnenflucht begeht, heisst es nichts anderes, als dass sie der Verarmung und der Verschiebung des Kapitals von unten nach oben zustimmt. Eigentlich richtig erbärmlich, die Arbeitnehmer zu verraten, nur um den verherrlichten Beitritt zur EU noch erreichen zu können. Bei den nächsten Wahlen gibt‘s keine Stimme für die SP.
  • Beat Heuberger 03.03.2019 14:42
    Highlight Highlight Warum versteht denn eigentlich niemand, dass eine nähere EU-Anbindung dem Wettbewerb dient, damit potentiell senkend auf das CH-Preisniveau wirkt - und unser aller Kaufkraft erhöht.
    • Ursus der Rächer 03.03.2019 19:31
      Highlight Highlight Der Lohnschutz soll aufgehoben werden, aber die Kaufkraft bleibt. Selten so gelacht.
  • sokrates2 03.03.2019 01:21
    Highlight Highlight Die Frage musste lauten: wieviel Dummheit aus der SP kann die Schweiz noch vertragen, denn in Sachen Rahmenabkommen wird soviel Unsinn erzält, dass selbst Profesor Jositsch, der den text dreimal gelesen haben soll, es immer noch nicht verstanden hat. Die SP mit ihren Scharlatanen kontaminiert die Schweiz in einem schmerzlichen Ausmass. Die wollen uns jetzt mittels Gesetz an die EU binden, so rauben sie meine Freiheit diesen Haufen Kommunisten. Im Parlament vertreten die SP nur sich selber und fahren die Schweiz an die Wand.
    • Mutzli 03.03.2019 18:52
      Highlight Highlight Artikel:
      -SP-lerin wechselt Partei, weil SP gegen Rahmenabkommen in heutiger Form.

      -GLP, FDP, CVP sind alle dafür, kritisieren SP deswegen.

      -SP reagiert, sagt: Man könnte schon zustimmen wenns sein muss, aber nur mit flankierenden Massnahmen.

      Gemäss Ihnen, @sokrates2, all das = SP will die Schweiz der EU unterwerfen, weil Kommunisten welche sich nur durch das Zerstören von Freiheit lebendig fühlen können.

      wat. Niemand muss die SP mögen, aber ist eine doch ziemlich kreative Uminterpretation dieses Falls. Wie bindet die SP mit dem Widerstand gegen das Abkommen CH an die EU?
  • Charming 02.03.2019 16:15
    Highlight Highlight Das Unwort des Jahres: Ermessensspielräume! Diese kommen immer dann zum Einsatz, wenn die mit mehr Macht ausgestatteten Player ihre Interessen durchdrücken wollen! Das man diese Ermessensspielräume auch missbrauchen kann geht jeweils wegen mangelndem Fachwissen leider unter! Wenn der Lohnschutz fällt, fallen auch die Löhne! FDP, CVP haben keine konkreten substanziellen Vorschläge um aus der Sackgasse zu kommen. Der Preis die FlaM aufzuweichen ist zu hoch!
  • N. Y. P. 02.03.2019 13:00
    Highlight Highlight Ich hätte da eine Frage :

    Wieso wird nicht der Reihe nach aufgeschaltet ?

    Heute wurde die selektive Freischaltung der Kommentare in diesem Artikel wieder "auf die Spitze getrieben".

    Oder sollen Vielschreiber wie ich oder @TanookiStormtrooper uns mehr zurückhalten ?

    Tschuligom, oder nerven wir ?

    ;-)
    • rodolofo 02.03.2019 15:20
      Highlight Highlight Auf Watson haben wir eine "Gelenkte Demokratie".
      Manchmal ist es eher rätselhaft, warum etwas freigeschaltet wird und warum nicht, bzw. willkürlich und nach Gutdünken der jeweiligen "MeinungsgärtnerInnen.
      Und manchmal sind wohl einfach zu wenig Leute da, welche die Kommentarspalten pflegen...
  • Skip Bo 02.03.2019 12:44
    Highlight Highlight Viele Gewerbler und Handwerker (z.T. SVP Wähler) schätzen die schützende Wirkung der FlaM. Es profitieren die Arbeitnehmer wie die Arbeitgeber. Kleinbetriebe stellen Leute aus der Umgebung an und rekrutieren nicht im Ausland.
    Sobald die Vorteile der FlaM für die Arbeitgeber wegfallen, werden sie ein möglichst EU nahes Lohnnniveau fordern. Die Löhne hängen immer vom erzielbaren Preis ab.
    • dorfne 02.03.2019 13:25
      Highlight Highlight Dann wird der Baumeisterverband kaum mehr bereit sein einen GAV auszuhandeln. Die Sozialpartnerschaft wird zerstört. Streiks und Chaos werden die Folgen sein.
  • Hüendli 02.03.2019 12:19
    Highlight Highlight @watson: Danke, dass Ihr Euch die Kritik zu Herzen genommen habt — diesmal waren die Clips astrein 👍🏼
    • ströfzgi 02.03.2019 16:16
      Highlight Highlight Dafür wird bei den Kommentaren zensiert way das Zeug hält. Und nein, ich war nicht unhöflich, nur nicht der Meinung der SP.
  • Pafeld 02.03.2019 11:42
    Highlight Highlight Schlussendlich gibt es nur eine Möglichkeit, wie das InstA noch zu retten ist: die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes. Wenn die FlaM nicht länger haltbar sind und bereits heute gegen die PFZ verstossen, bleibt nur eine innenpolitische Lösung für den Lohnschutz. Und es wird langsam Zeit, dass die gemässigte Bürgerliche merkt und akzeptiert, dass ohne Lohnschutz das InstA nicht ansatzweise mehrheitsfähig ist. Wenn die Wirtschaft auf das InstA besteht, wird sie diese Kröte schlucken müssen. Aber ein InstA, bei dem der Lohnschutz über den Rechtsweg umgangen wird, ist aussichtslos.
    • Skip Bo 02.03.2019 13:34
      Highlight Highlight Innenpolitische Lösungen bei gleichzeitig ausländischer Dumpingkonkurrenz?
      Ein CH Mindestlohn ohne CH Mindestpreise geht nicht. Mindestpreise sind im offenen Markt nicht vorgesehen.
    • Ueli Blocher 02.03.2019 13:51
      Highlight Highlight Ja Pafeld
      Nur will die FDP das nicht, es sei nicht Liberal!
      Die SVP schon gar nicht. Ich Zitiere Gizendanner:
      Ich Zahle doch in meiner Tessiner Filliale den Italienischen Chauffeuren nicht den gleich Lohn wie Schweizer!

      Aber Meine Unterstützung hätten Sie!
    • Skip Bo 02.03.2019 14:26
      Highlight Highlight Giezendanner ist für das InstA?
    Weitere Antworten anzeigen
  • c-hto 02.03.2019 11:32
    Highlight Highlight Wir brauchen weder einen direkten noch indirekten EU-Beitritt (Rahmenvertrag), auch keine "Bilateralen" (Diktate); wir brauchen Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit - und ganz sicher keine Wirtschaftsdiktatur.
    Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit können nicht in Relation zu den Wirtschaftskennzahlen gesetzt werden, welche sich - nebenbei gesagt - gegenüber der Zeit nach der Ablehnung des EWR und vor den "Bilateralen" (Diktaten) nur marginal verändert haben.

    Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit sind UNVERHANDELBAR - auch wenn das der EU und den Wirtschaftsoberen nicht passt.
    • FrancoL 02.03.2019 15:18
      Highlight Highlight Als wäre die Schweiz unabhängig, das ist die übliche Fehlannahme. Dann zur Freiheit; Ja es sind jene frei die sich das leisten können, gerade die unteren Lohnschichten sind nicht so frei wie Sie das hier schildern mögen.
      Das einzige was wirklich zählen würde um weiter zu kommen wäre der demokratische Gedanke, ihn zu leben und zu gestalten, da sollten dann aber auch mehr als die Hälfte der Bürger sich dafür bemühen.
  • Zeit_Genosse 02.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Diskussionen und Kommentare beziehen sich meist um einen Teil des Rahmenvertrags. Die gesamtheitliche Betrachtung überfordert ob der Komplexität und wird ausgeblendet. Deshalb versuchen Gruppierungen nur Partikularinteressen zu vertreten und verlieren das Ganze dabei aus den Augen. Letztlich muss die CH der EU etwas geben wenn sie sich etwas nehmen möchte oder darauf verzichten. Beides hat Konsequenzen. Vor- und Nachteile. Die EU und die CH sind bemüht ihre Vorteile möglichst gross zu halten. Irgendwo ist der Kompromis auf den wir zusteuern.
    • Skip Bo 02.03.2019 13:47
      Highlight Highlight Dabei gilt es auch die Nachhaltigkeit der Möglichkeiten zu bewerten. Kurzfristig gesehen, mögen die Nachteile mit InstA erträglich sein. Mittelfristig sind die zukünftig zu entwickelnden Rechtsübernahmen weder vorauszusehen noch einzuordnen. Langfristig ist die Mitbestimmung bei nationalem Recht in Frage gestellt, die Mitbestimmung beschränkt sich auf das "Hundetaxen" Niveau.
      Ohne InstA wird die CH bzw. das "geopolitische Unding" gem. Juncker (in vino veritas), noch ein paar Jahre geplagt. Immerhin bleibt die souveräne Handlungsfreiheit so am besten gewahrt.
    • Zeit_Genosse 02.03.2019 15:19
      Highlight Highlight Skip Bo: Und auch das ist eine Annahme unter vielen bezüglich inskünftiger Bewertung. Möglicherweise wird eine spätere Regelung - und es wird eine geben müssen um Rechtssicherheit zu schaffen - teurer, da die CH je länger es dauert unter Zugzwang gerät. Was nützt eine grössere Handlungsfreiheit, wenn diese keine Vorteile bringt, da man immer auf eine Weise mit der für uns wichtigen EU verbunden ist und sich ohne Rahmenvertrag stetig mit 27-Staaten einigen muss, dabei die CH nicht zuoberst auf der Traktandenliste steht.

      Wir wissen es nicht und müssen uns trotzdem Entscheiden und damit leben.
    • FrancoL 02.03.2019 15:23
      Highlight Highlight @Skip Bo; Da unterschlagen Sie glatt das das InstA sich auf die ausgehandelten Verträge bezieht, also nicht auf alles und vor allem dass es uns frei steht darüber zu beschliessen WELCHE Verträge wir eingehen wollen. Und zusätzlich es uns auch frei steht mit den nötigen Konsequenzen auch aus Verträgen auszusteigen. Souverän handeln kann ein Land das souverän auftreten kann und die nötigen Ressourcen dazu hat und nicht schon zB im Pflegesektor nach der Zuwanderung schreien muss oder deren Ernten nur durch Ausländer gesichert sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 02.03.2019 10:53
    Highlight Highlight Warum versteifen sich alle nur am Lohnniveau? Geht es denn effektiv nicht darum, dass wir mit diesem Lohn unsere Lebenshaltungskosten bezahlen müssen, die ja im Vergleich mit dem umgebenden Ausland auch hoch sind.
    Wenn die Kaufkraft erhalten bleibt, also bei 10% sinkendem Lohn auch die Preise 10% sinken, ist mir die höhe des Lohns egal.
    Wir laufen aber Gefahr, dass die Löhne runtergehen aber die Preise stagnieren oder sogar steigen. Genau dagegen muss man etwas unternehmen.
    Eine Lösung habe ich auch nicht, aber sich nur auf die Löhne zu versteifen bring ebenso wenig.
    • Skip Bo 02.03.2019 13:58
      Highlight Highlight Die Mieten würden nicht automatisch 10% sinken. Die Tragbarkeit von Hypotheken müsste neu bewertet werden. Aufgrund der Progression gäbe es Steuerausfälle welche ev. durch höhere MwSt. kompensiert werden müssten.
    • Töfflifahrer 02.03.2019 14:06
      Highlight Highlight Leider würde wohl gar nichts sinken. Aber um das bezahlen zu können, brauchen wir ja einen entsprechenden Lohn.
    • Skip Bo 02.03.2019 14:21
      Highlight Highlight Die Binnenwirtschaft der CH ist nicht perfekt, aber ziemlich gut austariert. Jedes Schrauben am Mechanismus löst ein Problem aus. Ich möchte nicht, dass Brüsseler Beamte an unserem Mechanismus rumschrauben, deren Lösungsverhalten ist nicht auf nationalen Konsens ausgerichtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rim 02.03.2019 10:30
    Highlight Highlight Jetzt wird klar, weshalb der Selbstdarsteller Projer zum Blick wechselt: Oberflächlich, peinlich, auf billige Effekthascherei angelegt war bereits das Setting. Gallade ist out. Warum sollte das die Zuschauer kümmern? Yositsch, Mitglied der Parteileitung spielt öffentlich den Oberlehrer. Erwarten würden die SP-ler von ihm vermutlich, dass er parteiintern mit den Gewerkschaften im Gespräch die offenen Fragen angeht und nach Lösungen sucht. Auch mit den Sozialpartnern, wie das von Politikern (wir sind nicht GB!) zu recht erwartet wird!
    (Statt in der Arena Projers billiges Narrativ zu bedienen)
  • Maracuja 02.03.2019 10:18
    Highlight Highlight <betonte der Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch und verwies auf sein Amt als Präsident des kaufmännischen Verbands>

    Und was hat denn der Herr Jositsch als Präsident so erreicht für die Mitglieder seines Verbands? Die Wirtschaft floriert, aber Löhne stagnieren, Ersetzung von älteren Mitarbeitern durch jüngere um Kosten zu sparen ist nicht mehr verpönt, Teuerungsausgleich ist nicht mehr üblich usw.
  • c-hto 02.03.2019 10:18
    Highlight Highlight Wir brauchen weder einen offenen noch einen verdeckten EU-Beitritt (Rahmenabkommen) und wir brauchen auch keine "Bilateralen" (Diktate) - wir brauchen Freiheit und Unabhängigkeit und keine Wirtschaftsdiktatur; - der enorm grosse Einschnitt in die Souveränität der CH bei einem offenen oder verdeckten EU-Beitritt (Rahmenabkommen) lässt sich durch die daraus resultierende Differenz der wirtschaftlichen Wachstumsindikatoren im Vergleich zur Zeit vor den "Bilateralen" (Diktaten) in keinster Weise rechtfertigen. Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit sind unverhandelbare Güter.
    • dorfne 02.03.2019 13:30
      Highlight Highlight Wir brauchen die Bilateralen. Die EU ist eine Tatsache, an der die Welt nicht vorbei kommt. Man muss aber nicht alles in vorauseilender Unterwürfigkeit absegnen, was aus Brüssel kommt. Brexit-England schlittert schon jetzt in die Rezession, obwohl der Brexit längst nicht vollzogen ist. Wegen der Rechtsunsicherheit wandern die Firmen ab, Arbeitsplätze gehen verloren.
  • AlteSchachtel 02.03.2019 10:05
    Highlight Highlight Ein Bemerkung von Alessandro Pelizzari, Präsident des Genfer Gewerkschaftsbunds, die im ganzen Profilierungsgezeter fast untergegangen wäre, ist mir so richtig "eingefahren".
    Er sagte, mit dem Rahmenabkommen würden die flankierenden Massnahmen dem EU-Recht unterstehen......

    Das wäre verheerend und da nützen auch die unsäglichen Ablenkungsmanöver von Walti, Moser, Gallade etc. nichts. Jositschs Vergleich vom Kaufm. Verband und den Büetzer-Gewerkschaften war auch eher peinlich.

    Nordmann und Pelizzari haben für mich den souveränsten Eindruck hinterlassen.
    • FrancoL 02.03.2019 10:38
      Highlight Highlight Ich möchte dies relativieren mit einem Beispiel aus Italien, das ja auch ein EU-Mitglied ist und somit müsste in Itelen der Arbeieetrschutz von der EU „gelenkt“ werden. In Italien haben Arbeiter mit einem ordentlichen Arbeitsvertrag einen weit grösseren Schutz als in der Schweiz, dieser Schutz ist so gross, dass viele Unternehmen mit kurzfristigen Anstallungsverträgen arbeiten um sich Lohn- und Anstellungs technisch bewegen zu können. Und dieses Arbeitsvorgaben werden von der EU nicht in Frage gestellt, Daum denke ich dass auch bei den FlanM für die Schweis durchaus noch Spielraum besteht.
    • Der Rückbauer 02.03.2019 10:40
      Highlight Highlight Ja, das hat was. Lies mal die Ausführungen zum Schiedsgericht vom ehemaligen Präsidenten des EFTA-Gerichtshofs: https://insideparadeplatz.ch/2019/02/26/rahmenabkommen-wheres-the-beef/
      Baudenbacher sagt ja indirekt, dass wir von den Wirtschaftsparteien (FDP, GLP) hinters Licht geführt würden.
    • Ueli Blocher 02.03.2019 10:43
      Highlight Highlight @FrancoL
      Das Denke ich auch, da vorallem heute die EU Signalisiert hat. Bei GB nochmals über den BackStopp zu reden. Da da doch noch etwas machen lässt. Trotz allen EU Beteuerungen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neruda 02.03.2019 10:00
    Highlight Highlight Hahaha jaa genau, die SP stellt wegen einer Person, welche nicht mal mehr Nationalrätin ist, ihr Parteiprogramm um 😂 You dreamer du!
  • dorfne 02.03.2019 09:51
    Highlight Highlight Fallen die flankierenden Lohnschutzmassnahmen weg, leidet das einheimische Gewerbe: Maler, Maurer, Schreiner, Elektriker, Sanis usw..Sie sind an GAV-Löhne gebunden, während ausländische EU-Firmen Dumpinglöhne von 6 Euros zahlen. Es geht nicht nur um die Arbeitnehmer, es geht auch um jene Arbeitgeber, die für den Binnenmarkt und nicht für den Export arbeiten. Und es geht auch nicht nur um die Baubranche wie viele sagen. Sinken die Löhne in einer Branche, greift das bald auf alle Branchen über.
    • Hierundjetzt 02.03.2019 10:43
      Highlight Highlight In welchem Zusammenhang die Löhne des Baugewerbes mit dem des Bankpersonals oder des Gastro in Zusammenhang stehen ist mir schleierhaft.

      Elektriker und Sanitär gehören nicht zum Bau und haben keinen Lohnschutz

      Ein kurzer Blick in den google offenbart folgendes

      (Weltweite Konkurrenz 94% der CH)
      Gastro: 3‘500
      Detailhandel: 4‘000
      Bauern: 5‘000
      KV/DL: 5‘500

      Lohnschutz (6% der CH)
      Maurer: 5’500

      Also solltest Du wohl für Deinen Kaffee besser mal 10.- zahlen und für den Liter Milch 15.- entrichten, wenn Du so fest für hohe Löhne einstehst
    • Maracuja 02.03.2019 13:23
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Wenn der Maurer weniger verdient, geht er hält weniger auswärts essen/trinken, kauft weniger ein. Welche Auswirkungen das wohl auf Angestellte in Gastronomie und Detailhandel hat?
      Dass der Bauer weltweiter Konkurrenz ausgesetzt sein soll, ist angesichts von Subventionen und Direktzahlungen eine gewagte Annahme.
    • Ueli Blocher 02.03.2019 13:31
      Highlight Highlight @HierundJetzt
      Elektriker und Sanitäre Unterstehen dem GAV.
      Sogar die FDP-SVP Kontrollierte Suissetec ist voll auf dieser Schiene.

      Es gibt da einen Gesamtarbeitsvertrag und für mich tönt dass schon sehr nach Lohnschutz.
      Das aber der Arbeitgeber Verband Kontrollen verhindern will, ist bekannt. Bei Kontrollen im Kt. Zürich war auf jeder 2 Baustelle, Lohndumping oder Schwarzarbeit Festgestellt worden. Der Arbeitgeber Verband darauf. Stimmt nicht. Es gibt keinen Verfehlungen!

    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 02.03.2019 09:45
    Highlight Highlight In unserer Gemeinde entstehen nur Wohnungen ab 3000.--aufwärts, die können dann die Arbeitnehmer mit tieferen Löhnen problemlos Mieten. Wir müssten alle anfangen, Kaufkraft im Jeweiligen Land mit den Löhnen zu vergleichen. Tiefere Löhne bei einfacheren Tätigkeiten heisst viele in die Armut zu versenken bei unseren Hohen Lebenskosten. Der Schweizer erhält einen Bruttolohn und zalhlt die Steuern selber, da sind viele Ausländer dann auf die Welt gekommen, die sich Nettolohn gewohnt waren, abgesehen von den hohen Mieten und Lebenskosten.
  • dorfne 02.03.2019 09:45
    Highlight Highlight Ich höre immer wieder, die EU lasse ihren Mitgliedsländern die Eigenständigkeit. Rekordjugendarbeitslosigkeit, Korruption, Abschaffung demokratischer Strukturen? Alles Ländersache, hat nix zu tun mit der EU. Dann frag ich mich aber, warum man der CH beim Lohnschutz nicht entgegen kommt. Es geht um unsere Eigenständigkeit, unsere Errungenschaften, die wir uns selber verdanken und nicht der EU.
    • FrancoL 02.03.2019 10:44
      Highlight Highlight Was Du von der EU hörst trifft zB für Italien im Arbeitsrecht genau zu und Italien geht da ihren Weg ohne dass die EU einschreiten würde.
      Ich vermute dass die Schweiz zu früh und ohne Not die FanM „zur Verfügung“ gestellt hat, nicht zuletzt weil diese FlanM den Bürgerlichen und dem Arbeitgeberverband ein Dorn im Auge sind und man eine gute Möglichkeit sah deren Wirkung auch für Schweizer UN zu minimieren.
      Diese These vertrat auch Corrado Parrdini vor einigen Wocchen im Sonntalk.
      Ich denke da könnte einen Einstieg für eine vernehmliche Lösung darstellen.
    • dan2016 02.03.2019 10:50
      Highlight Highlight Es geht nicht um Lohnschutz sondern um diskriminierungsfreien Lohnschutz. Die Schweiz darf einen Miindestlohn von 5000 CHF beschliessen und durchsetzen
    • FrancoL 02.03.2019 13:03
      Highlight Highlight @dan2016; Was ist an den FlanM diskriminierend? Null und nichts. Was ist an einem MIndestlohn diskriminierend? Null und nichts.
      Was also wolltest Du sagen?
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  • dorfne 02.03.2019 09:35
    Highlight Highlight FDP-Fraktionschef Walti hat gestern wieder Mal bewiesen: Soziale Kälte und Halbwahrheiten lassen sich gut in brilliante Rhetorik packen. Sogar Sch....e umweht bei guter Rhetorik der Duft von Rosenwasser. Wer sich selber informiert und eine eigene Meinung bildet, hört aufmerksam zu, durchschaut die rhetorischen Tricks und fällt nicht darauf herein.
  • dorfne 02.03.2019 09:30
    Highlight Highlight Jositsch/Moser verrannten sich selber - in Widersprüche und Halbwahrheiten. Z.B. Jositsch: "für den Lohnschutz braucht es eine florierende Wirtschaft". Zehn Jahre Hochkonjunktur, die Wirtschaft boomt, nur die Löhne nicht, und das bei steigenden Fixkosten (Mieten, KK-Prämien). Gleichzeitig findet ein schleichender Sozialabbau statt. Z.B. GLP-Moser: Sie ist gegen die Steuer-AHV-Vorlage und riskiert damit selber eine Konfrontation mit OECD und EU. Sie riskiert die Börsenäquivalenz (wichtig für die Finanzwirtschaft) und dass die Schweiz auf eine schwarze Liste kommt.
    • FrancoL 02.03.2019 10:48
      Highlight Highlight Richtig, die unteren Lohnklassen, die müssten bei so viel „florieren“ endlich etwas weiter oben angesiedelt sein, doch da tut sich nicht viel und darum, weil diese Löhne schweiz intern zu knapp sind und teilweise sehr, sehr knapp sind um anständig dafür leben zu können, müssen diese geschützt werden. Es wäre eine andere Gesprächsausgangslage, wenn diese Löhne gerecht mit dem Florieren der Wirtschaft Schritt gehalten hätten.
      Jetz müssen wir oder besser ist es unsere Pflicht diese Löhne nicht unter die Räder kommen zu lassen.
  • Der Rückbauer 02.03.2019 09:06
    Highlight Highlight Ich glaube, mit dem Rahmenabkommen ist der Lohnschutz ohnehin nicht zu sichern, auch wenn die flankierenden Massnahmen durchgesetzt werden (wollen). Die PFZ, das durch die EU diktierte Schiedsgerichtsverfahren, die Aushebelung der direkten Demokratie und die generelle Oeffnung gegenüber der EU wird einen umfassenden Lohnschutz illusorisch machen. Siehe GB, wo ein total mangelnder Schutz zum Brexit-Puff führte, siehe BRD, die grosse Probleme mit den Leih- und Zeitangestellten und den "Selbständigen" hat (obwohl das Lohngefälle nicht so gross ist wie in der Schweiz).
  • rodolofo 02.03.2019 09:05
    Highlight Highlight Ich habe diese Arena-Sendung ganz anders erlebt:
    Da waren lauter "Liberale", die auf den standhaften Gewerkschaften herumhackten und die immer gleiche Plattitüde von den 4- statt 8 Tagen zum Besten gaben:
    Einerseits eine Art Clark Kent/Superman-Double von den traditionellen Liberalen, der FDP, dann die Grün Liberalen "adretten Zierdamen von Superman", Moser und Galladé, und schliesslich der Sozial-Liberale SP-Ständerat Jositsch, dem nichts Besseres in den Sinn kam, als auf den Gewerkschafter Lampert loszugehen, in einer das Alpha-Männchen markierenden Arroganz, die an Ruedi Noser erinnerte.
    • dorfne 02.03.2019 13:49
      Highlight Highlight Unterschreibe jedes Wort. Aber das mit den "adretten Zierdamen". Also ich muss schon sagen....
    • rodolofo 02.03.2019 14:11
      Highlight Highlight @ mogad
      Was musst Du zu den "adretten Zierdamen" sagen?
      Mir ist das halt spontan so in den Sinn gekommen.
      Ich kann wirklich nichts dafür, dass mir solche Gedanken und Eingebungen in den Sinn kommen!
  • Mutbürgerin 02.03.2019 09:03
    Highlight Highlight Die Aussage, dass der Rahmenvertrag überall Ermessensspielraum biete, ist erschreckend. Es gibt nichts schlimmeres, als unklare Verträge. Damit ist jetzt schon klar, dass in Zukunft nur Gerichte die Zusammenarbeit regeln werden.
    • dorfne 02.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Das mit dem Ermessensspielraum ist eine Behauptung ins Leere hinaus. Denn entscheiden wird immer der Europäische Gerichtshof EuGh (das "Schiedsgericht" ist ein Papiertiger). Und wenn die Schweiz dem Urteil des EuGh nicht folgt gibt es seitens der EU Ausgleichsmassnahmen, sprich Repressalien.
  • *klippklapp* 02.03.2019 08:59
    Highlight Highlight Erstaunlich ist ja vor allem, wie gut das Drehbuch der bürgerlichen wieder einmal aufgeht und alle Zeitungen einfach mitmachen. An erster Stelle stand ja nicht eine SP, welche die bilateralen in Gefahr brachten.
    In die heutige Situation hat und die SVP gebracht und ein töpeliger Bundesrat, der es nicht fertig brachte, die Sozialpartner ins Boot zu holen, bevor er Zugeständnisse laut herausposaunte.
    Aber ja, wenn die SP jetzt versucht, für die Arbeiter das beste herauszuholen (für das wird sie nebenbei auch gewählt), dann ist die verfahrene Situation natürlich Ihre Schuld.
  • Hustler 02.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Jositsch ist einfach immer der Einzige der meine Hoffnungen in die Politik stärkt.
  • Maracuja 02.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Schön, dass Sie Herr Blunschi nicht auf Lohnschutz angewiesen sind. Leider gibt es aber eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen in diesem Land, welche die flankierenden Massnahmen dringend brauchen. Wer wenn nicht die SP soll/will die Interessen dieser Gruppe vertreten? Dass Journalisten nur noch auf die (kurzfristigen) eigenen Interessen fokussieren und die öffentliche Meinung in die entsprechende Richtung lenken wollen, hat mit dazu beigetragen, dass sich viele Menschen in der Schweiz vernachlässigt fühlen.
    • Hierundjetzt 02.03.2019 09:57
      Highlight Highlight *Hüstel, jetzt zählen wir mal alle Branchen auf, die von diesem famosen Lohnschutz profitieren.

      Ich starte, halt Dich fest:

      - Baugewerbe

      Punkt. Ende der Story

      KV / Dienstleistungen (80% der CH)?
      Detailhandel?
      Bauern?
      Autogewerbe?

      4x Nein

      Also
    • dorfne 02.03.2019 10:05
      Highlight Highlight @hierundjetzt. Wenn die Löhne im Baugewerbe sinken, werden sie auch in andern Branchen sinken. Vor allem in jenen Branchen, die auf den Binnenmarkt angewiesen sind. Und der Binnenmarkt kann nur florieren, wenn Arbeitnehmer, Rentner und Sozialhilfeempfänger genügend Geld für den Konsum zur Verfügung haben. Ja, auch die Sozialhilfeempfänger sind wichtig. Das Geld, das sie bekommen fliesst bis auf den letzten Rappen in die Wirtschaft.
    • Maracuja 02.03.2019 10:07
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Die Baubranche trägt über 6% zum BIP bei. Sinkende Löhne in diesem Bereich haben auch Umsatzeinbussen im Detailhandel und weitere Auswirkungen zur Folge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • violetta la douce 02.03.2019 08:37
    Highlight Highlight Nicht s neues.

    Die SP will in die EU oder vorerst so nah wie möglich an diese heran.

    Das Rahmenabkommen bedeutet das Ende der CH.

    Nicht s anderes.
    • Ueli Blocher 02.03.2019 13:18
      Highlight Highlight @Influencer
      Und alle anderen EU Hasser:
      Wie ist die Situation?
      1. EU Beitritt, och nein ist des Teufels. Okay.
      2. Rahmenabkommen, nein das ist ja fast wie Beitritt aber ohne Mitsprache! Ist des Teufels!
      3. Alle Nichts machen und warten bis alles komplett Abgewirtschaftet ist oder gleich alles Kündigen. Bedeutet Wirtschaftlichen Abstieg, Verarmung und Massenarbeitslosigkeit und da raus zu kommen zurück auf 1!
      Wir sind leider in einer Situation in der es keine Weggli und Föifi Lösung mehr gibt. Wie schneller wir diese Realität einsehen wie besser für uns alle.
    • dorfne 02.03.2019 14:00
      Highlight Highlight Es ist das erste Mal, dass SP und Gewerkschaften nicht Alles begeistert abnicken was aus Brüssel kommt. Und dazu kann ich als Arbeiterkind nur gratulieren. Und Fraktionschef Roger Nordmann hat ja gestern in der Arena Gesprächsbereitschaft erklärt. Man wird ihn und seine SP-Fraktion beim Wort nehmen.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 02.03.2019 08:33
    Highlight Highlight Als langjähriger links/grün-wähler muss ich trotzdem sagen, dass die SP nicht mehr bei den arbeitern ist. Das sieht man auch in anderen ländern. Den sorgen der einfachen leute wird wenig beachtung geschenkt (Ausser bei den FlaM), lässt diese seit jahren in die arme der SVP treiben und konzentriert sich lieber um utopische ziele wie den kapitalismus überwinden. Damit hat der büezer einfach noch nicht gegessen. Ich sage nicht, dass die sp nichts tut. Aber sie kommuniziert es zu wenig. Sie könnte sozialer sein, die sp. Deshalb wählte ich in den letzten jahren eher grün.
    • rodolofo 02.03.2019 09:14
      Highlight Highlight Das ist der Preis, den die SP zahlen muss, wenn sie bei Ständeratswahlen erfolgreich sein will!
      Wie viele grüne StänderätInnen gibt es?
      Der "gemässigte" rechte Flügel der SP, der ja als "Sozialliberale Plattform" eine interne Fraktion bildet, während die JuSo einen jugendlich-rebellischen "linken Flügel" bildet, versucht nun, durch den demonstrativen Austritt von Galladé den Druck auf die gesamte SP zu erhöhen, wieder mehr in Richtung Blair/Schröder-Linie zu politisieren.
      Das Bekenntnis zu einer starken Armee, das sich Galladé gestern von der SP wünschte, machte da besonders hellhörig.
    • Ueli Blocher 02.03.2019 09:44
      Highlight Highlight Olaf, Schwachsinn pur!
      Alles was die SP für die Arbeitnehmer machen wollte, haben diese bei Abstimmungen immer Abgelehnt. Dann zu jammern, die machen nichts ist nur Billiges SVP Geschwätz! Was macht die SVP für die Arbeiter? FlaM Abschaffen! Keinen Lohn Lohnschutz! Keine Regeln für Entlassungen und bei Ü50 keine regel oder Hilfe für diese. Kürzen der Sozialhilfe, Reduktion der Stempeltage! Einführen von Gebühren um den Reichen noch mehr die Steuern zu Senken. Wenn ein Arbeiter aus SVP Wählt wegen den Migranten, hat er gerade den Bock zum Gärtner gemacht! Taten zeigen mehr als Worte!
    • dorfne 02.03.2019 09:58
      Highlight Highlight Sie stellen die Wahrheit auf den Kopf. Die SP hat gegen die USRIII gekämpft, für die AHV, für die Löhne, für den Vaterschaftsurlaub. Und jetzt kämpft sie weiter zusammen mit den Gewerkschaften für den Lohnschutz der Arbeitnehmer. Die SP ist nach wie vor eine Partei der Arbeiter. Dass es immer weniger Arbeiter in Fabriken gibt, ist die Schuld, der Neoliberalen, die die Arbeitsplätze in Tieflohnländer exportieren. Und auch dagegen kämpfen SP und Gewerkschaften. Leider oft vergeblich, mangels Mehrheiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ströfzgi 02.03.2019 08:14
    Highlight Highlight Die SP/JUSO würde die Schweiz bekanntlich am liebsten in der EU sehen. Natürlich bezahlt von "den andern". Nun merkt man dass die eigene Tasche bedroht ist und dass man mit den Reichen (dem Kapital) diejenigen abschaffen will, die noch am ehesten zahlen würden. Ist doch sonnenklar dass es keine "ich mal mir die EU wie sie mir gefällt" gibt. EU UND hohe Löhne: geht einfach nicht.

    Galladé hat gestern Abend der SP die Hosen runtergezogen, sie demontiert und deren wahres Wesen vorgeführt. Ich sehe die Situation für die SP einiges schwärzer als der Artikel zeigt. Die Wahlen werden es zeigen.
    • dorfne 02.03.2019 14:19
      Highlight Highlight "Die anderen"! Wär das dann SVP?Gallade hat aber auch ganz schön die Hosen runtergelassen, oder besser gesagt, das wahre Gesicht entblösst. Sie sei wegen der EU und wegen der "Sicherheit" zur GLP gegangen. 30 Jahre war sie in der SP. und jetzt kein Wort mehr über den Einsatz für soziale Gerechtigkeit. Davon hat sie sich offenbar verabschiedet.
  • Muselbert Qrate 02.03.2019 07:46
    Highlight Highlight Zum Glück haben wir in der Schweiz die Gewerkschaften im Griff!
  • G. Schmidt 02.03.2019 07:46
    Highlight Highlight Blitzscharf von Löpfe analysiert!

    Ich denke, dass mit effizienteren Prozessen auch innert 4 statt 8 Tagen die Löhne kontrolliert werden können...

    Allerdings kein Wort zur Unionbürgerrechtsdebatte?
    • Christoph Bernet 02.03.2019 12:43
      Highlight Highlight Der Artikel stammt von Peter Blunschi, nicht von Philipp Löpfe.
  • Eron 02.03.2019 07:26
    Highlight Highlight Geradezu absurd, dass Nordmann behauptet er verteidige die Schweizer Löhne wenn er sie dem europäischen Markt ausliefert.
    So kann nur jemand reden der durch seine politische Tätigkeit bereits in Sachen Altersvorsorge gesichert hat. Völlig lächerlich. Ausgeklammert wird dabei auch, dass die Wirtschaft durch die Regulierungswut Brüssels geschwächt wird. Zugleich und für mich am allerwichtigsten; die direkte Demokratie wird beschnitten, Abstimmungen die nicht mit EU Recht vereinbar sind, werden entweder für nichtig erklärt oder solange abgestummen, bis das Ergebnis EU kompatibel ist.
    • dorfne 02.03.2019 14:23
      Highlight Highlight Schwächung der Wirtschaft durch Regulierungswut? Sagen sie das den EU-Turbos von der FDP! Die finden offenbar, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen, zumindest für die Exportwirtschaft, und für jene die möglichst viel Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt wünschen, damit die Zitronen richtig schön und bis zum letzten Tropfen ausgepresst werden können.
  • N. Y. P. 02.03.2019 07:25
    Highlight Highlight Die heutige Winterthurer Schulpräsidentin verwies darauf, dass sämtliche Bildungsinstitutionen «vehement» für das Abkommen seien.

    Das scheint mir (aus ihrer Sicht) logisch. Wer auf dem Bau schuftet, wird auch kaum in den Bildungsinstitutionen anzutreffen sein.

    Oder anders gesagt : Wer diese Bildungsinstitutionen durchläuft, wird später sowieso einen anständigen Lohn haben.

    Frau Gallade interessiert sich nicht mehr für die Geringverdiener. Business first. Der Rubel muss rollen. Daher ist der Parteiaustritt aus der SP richtig.
  • wasylon 02.03.2019 07:15
    Highlight Highlight Was Nordmann eigentlich sagen wollte, noch bis zu den Wahlen ist man gegen das Rahmenabkommen. Nachher brauchen wir ein paar pseudo Massnahmen als Feigenblatt, damit wir es dem Stimmbürger unterjubeln können.
  • Fairness 02.03.2019 07:06
    Highlight Highlight Nein, danke, dieser Kolonialvertrag darf sicher nicht unterzeichnet werden. Da wäre vermutlich beinahe der Beitritt noch vorteilhafter. Nur können wir die Schweiz dann gleich Deutschland Frankreich und Italien schenken. Die gibt es dann nämlich nicht mehr. Asgeplündert und nichts mehr sogenannte reiche Schweiz. Wobei der Mittelstand jetzt schon zunehmend schwindet. Und was tun unsere Politiker dagegen? Das Gegenteil. Alles für die Konzerne und ihre Mandate.
    • sealeane 02.03.2019 07:56
      Highlight Highlight Facts das si auf ihre schlussfolgerungen kommen? Oder nachgeplaper der svp?
    • dorfne 02.03.2019 10:14
      Highlight Highlight Mich beschleicht langsam der Verdacht, dass die EU vor allem die weltweit konkurrenzfähigen Volkswirtschaften gängelt. Die andern lässt sie schalten und walten wies beliebt. Ungarn, Slowenien, Tschechien haben in Rekordzeit demokratische Strukturen abgebaut, frönen unbehelligt der Korruption. Während die EU England als Strafe für den Brexit am langen Arm verhungern lässt. Dabei kommt sie sich irrsinnig gut und mächtig vor. Der harte Brexit wird ganz Europa ins Elend stürzen. Die EU foutiert sich. Teresa May kämpft unermüdlich um einen Deal. Man lässt sie zappeln.
  • Nunja 02.03.2019 07:01
    Highlight Highlight Ich verstehe den Trubel nicht. Die SP hat das Beste aus ihrer guten Verhandlungsposition machen wollen. Wenn CVP und FDP das Abkommen wollen, müssen sie der SP etwas bieten (die SVP ist sowieso dagegen). Wie bei den Bilateralen bis anhin geht es der SP in erster Linie um flankierende Massnahmen.
    • dan2016 02.03.2019 08:14
      Highlight Highlight Bei aktiver flexibler Mitarbeit hätte die SP viel mehr geholt
    • Daniel Caduff 02.03.2019 10:53
      Highlight Highlight Dad Abkommen wird aber nicht zwischen SP, FDP und CVP abgeschlossen, sondern zwischen der Schweiz und der EU. Bis jetzt ist die SP die Antwort schuldig geblieben, wie sie der EU Zugeständnisse abringen will.
    • inmi 03.03.2019 11:15
      Highlight Highlight Die SP will der EU beitreten. Dann wäre der Lohnschutz tot. Der SP ist ihre Liebe zur EU ein Vielfaches wichtiger als ihre Klientel. Schon seit langem.
  • BeatBox 02.03.2019 06:57
    Highlight Highlight Wenn die SP beim Lohnschutz nachlässt, verrät sie (Parteienalltag) wieder mal ihre Klientel! Die Lobby ist anscheinend hart am arbeiten...
    • The Destiny // Team Telegram 02.03.2019 07:08
      Highlight Highlight @Box, schon klar wenn jeder Parlamentarier zwei Lobbyisten mitbringen darf.
    • sealeane 02.03.2019 07:59
      Highlight Highlight Beim lohnschutz ging es ja nur um wie viel tage im voraus die audlänfischen firmen sich hier anmrlden müssen. Als ob das nicht mit modernen mittel und evtl etwas mehr personal lösbar wäre... Ich bin pro SP aber da haben sie sich eifach idiologisch verrant.
    • MacB 02.03.2019 08:16
      Highlight Highlight Wenn alle Parteien immer stur auf der Position sitzen und keine Kompromisse suchen, kommen wir aber auch nicht voran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 02.03.2019 06:30
    Highlight Highlight Nein, wer hätte das gedacht? Die SP sucht einen Weg zurück zu ihrem Fernziel EU-Beitritt. Wirklich eine tolle Überraschung!
  • Stormrider 02.03.2019 05:15
    Highlight Highlight Es kam deutlich rüber, dass die SP erkannt hat einen Fehler gemacht zu haben. Das ist ja schon mal gut. Erstaunlich war jedoch die anhaltende Gesprächsverweigerung von Seiten der Gewerkschaften.Herr Lampert diskutiert nicht sondern wiederholt einfach jedesmal dasselbe Mantra. Da sie erkannt haben, dass in der Schweiz nicht nur die absoluten Löhne aber auch die Kaufkraft wesentlich höher sind als im anliegenden Ausland, ist es legitim sich für den Lohnschutz einzusetzen. Aber die Trotzhaltung ist schwer verständlich.
    • dorfne 02.03.2019 13:12
      Highlight Highlight Den Gebetsmühlen der Neoliberalos muss halt das Mantra entgegengesetzt werden. Gift und Gegengift. Schliesslich darf das Gift nicht gewinnen.
  • Makatitom 02.03.2019 02:38
    Highlight Highlight Genau der Ermessensspielraum ist ja das Problem, weil in der letzten Zeit der hinterste und letzte Büetzer gemerkt haben sollte, dass dieser, dank unserer neolibertären, kapitalfaschistischen Regierung mit oder ohne patridiotischen oder scheinheiligen Tarnmantel, IMMER zu Gunsten der reichsten 2% und der "Wirtschaft" ausgereizt wird und NIE zu Gunsten der einfachen Bürger

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