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20 Grafiken für alle, die glauben, dass die Welt immer schlechter wird

Gewalt, Krieg und Terror sind in den (sozialen) Medien allgegenwärtig. Doch der Eindruck täuscht. Wir leben heute in der besten Epoche, seit unsere Spezies existiert. Eine Übersicht in 20 leicht verständlichen Grafiken.

18.01.17, 06:46 23.03.17, 23:03

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Alles in allem, wird die Welt besser, bleibt sie gleich oder wird es schlimmer?

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7,071 Votes zu: Alles in allem, wird die Welt besser, bleibt sie gleich oder wird es schlimmer?

  • 47%Es wird besser
  • 24%Es bleibt gleich
  • 29%Es wird schlechter

Die Welt ist schlecht. Und sie wird immer schlechter. Das scheint zumindest die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung zu denken. 18'000 Menschen aus 17 Ländern wurden Ende 2015 gefragt: 

Wird die Welt besser, bleibt alles gleich oder wirds immer schlimmer?

Nur in China und Indonesien glaubt eine Mehrheit der Menschen, dass sich die Welt zum Besseren verändert.  grafik: yougov

Sonderfall China. Nur im Reich der Mitte schauen immerhin 41 Prozent der Menschen positiv in die Zukunft. In den USA sind es 6 und in Deutschland 4 Prozent. Besonders skeptisch bewerten Australier und Franzosen die Zukunft. 

Warum glauben so viele Menschen, dass alles den Bach hinunter geht? Vermutlich, weil wir uns auf negative Ereignisse wie verheerende Anschläge, Katastrophen und Unglücke fokussieren. Solche negativen Schlagzeilen bleiben uns auch viel länger in Erinnerung als positive Berichte wie «Die Jugendgewalt hat abgenommen» oder «Das Ozonloch wird kleiner».

Wird wirklich alles immer schlimmer? Von wegen! Wir leben in der besten Epoche der Menschheit. Diese verblüffende These vertritt zumindest der renommierte Evolutionspsychologe und Bestseller-Autor Steven Pinker. Natürlich ist längst nicht alles gut auf der Welt. Betrachtet man die Entwicklung unserer Lebensbedingungen aber in einer historischen Perspektive, dann möchte wohl niemand mit unseren Vorfahren tauschen. Ein paar Beispiele:

So hat sich die Welt von 1820 bis heute verändert

Seit 1820 leben immer weniger Menschen in extremer Armut. Die allermeisten Menschen erhalten heute Schutzimpfungen, die Kindersterblichkeit ist drastisch gesunken, mehr Kinder denn je können die Schule besuchen, so dass heute die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung lesen kann. Dies ist wiederum eine Voraussetzung dafür, dass sich die Demokratie als Staatsform ausbreiten kann. grafik: ourworldindata

Immer weniger Menschen leben in extremer Armut (1820 bis 2015)

1820 lebten 94 von 100 Menschen in extremer Armut, heute sind es noch 10 von 100. Insbesondere seit 1950 nimmt die extreme Armut ab, allerdings müssen weiterhin viele Menschen mit wenig Geld auskommen und hat sich die Schere zwischen arm und reich stark vergrössert. grafik: ourworldindata

Wo die Reichen leben – und wo die Armen

Wer in extremer Armut lebt, hat per Definition weniger als 1.90 US-Dollar pro Tag zur Verfügung. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara leben in absoluten Zahlen – entgegen dem weltweiten Trend – immer mehr Menschen in extremer Armut. grafik: ourworldindata

Die Kindersterblichkeit sinkt weltweit (1800 bis 2015)

1820 starben 43 von 100 Kindern, bevor sie 5 Jahre alt waren. Seit etwa 1920 nimmt die Kindersterblichkeit massiv ab. Heute sterben noch 4 von 100 Kindern, bevor sie 5 Jahre alt sind. grafik: ourworldindata

Die Kindersterblichkeit sinkt in allen Weltregionen

Die Kindersterblichkeit hat sich seit 1990 in allen Weltregionen halbiert. Darunter fallen Todesfälle je 1000 Lebendgeburten von Kindern unter fünf Jahren. bild: statista

Die wöchentlichen Arbeitszeiten in Europa waren noch nie kürzer (1870 bis 2000)

Seit 1870 ist die wöchentliche Arbeitszeit in Europa um 20 bis 30 Stunden gesunken. (Handy-Nutzer können die Grafik antippen, um sie zu vergrössern.) grafik: ourworldindata

Die Menschen wurden noch nie älter als heute (1770 bis 2015)

Wer heute in Europa geboren wird, kann mit 80 Lebensjahren rechnen. Vor 100 Jahren betrug die Lebenserwartung in Europa nur 45 Jahre. In Afrika hat sich die Lebenserwartung von knapp 30 auf 60 Jahre mehr als verdoppelt. grafik: ourworldindata

Es gibt immer weniger Analphabeten (1800 bis 2014)

1800 konnten 85 Prozent der Menschen weder lesen noch schreiben, heute sind noch 12 Prozent der Weltbevölkerung Analphabeten. grafik: ourworldindata

Die Alphabetisierung begünstigt den wirtschaftlichen Aufstieg von Nationen und die Demokratisierung.

Immer mehr Menschen leben in Demokratien

Über vier Milliarden Menschen leben in demokratisch regierten Ländern und können somit ihre Politik mehr oder weniger mitbestimmen. grafik: ourworldindata

1816 lebte 1 Prozent der Menschen in einer Demokratie, heute sind es 56 Prozent. Allerdings leben immer noch sehr viele Menschen in Autokratien, sprich sie können nicht selbst mitentscheiden. grafik: ourworldindata

Demokratische Staaten lösen Konflikte eher diplomatisch als mit Krieg, was unsere Zeit – auch wenn man es nicht denken würde – zur wohl friedlichsten Epoche der Menschheitsgeschichte macht.

Konflikte fordern weniger Opfer (1945 bis 2015)

Kriege und Terror in Syrien, Afghanistan oder dem Irak fordern Zehntausende Tote. Doch die Jahrzehnte und Jahrhunderte davor waren weit blutiger. bild: amnesty international quelle: uppsala conflict data project program

Im Zweiten Weltkrieg starben 65 Millionen Menschen, im Ersten Weltkrieg 17 Millionen, im Vietnamkrieg gegen 4 Millionen und im Koreakrieg geschätzt rund 3 Millionen. Und aktuell?

Die Kriege der jüngsten Zeit fordern im Vergleich zu früheren Epochen einen weit geringeren Blutzoll: Anfang der 90er-Jahre forderte der Bosnienkrieg etwa 100'000 Opfer, der Kroatienkrieg geschätzt 25'000 und der Zweite Golfkrieg rund 30'000. Im extrem blutigen Dritten Golfkrieg im Irak starben von 2003 bis zum Ende der Besatzung 2011 zwischen 150'000 und 600'000 Menschen. Zum Vergleich: Dem Sezessionskrieg (Amerikanischer Bürgerkrieg) fielen zwischen 1861 und 1865 rund eine Million Menschen zum Opfer. 

Die Opferzahlen sinken, da heute immer mehr Konflikte auf diplomatischem Weg gelöst werden. Bestes Beispiel ist das Atomabkommen mit dem Iran oder die Versöhnung zwischen den USA und Kuba

Mehr Menschen sind gegen Diphtherie, Starrkrampf und Keuchhusten geimpft

Erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts werden Menschen grossflächig geimpft. Heute erhalten 86 von 100 Menschen wichtige Schutzimpfungen. grafik: ourworldindata

Mehr Menschen haben mindestens die Primarschule besucht

1820 gingen 17 von 100 Menschen zur Schule (meist nur wenige Jahre), heute sind es 86 von 100 Kindern, die mindestens die Primarschule besuchen können. grafik: ourworldindata

In Europa werden historisch gesehen immer weniger Menschen ermordet (1300 bis 2000)

Die Wahrscheinlichkeit, ermordet zu werden, war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit um ein Vielfaches höher als heute. grafik: amnesty international Quelle: Eisner 2003

Seit Beginn der amerikanischen Kolonialzeit wurden in den USA über 15'000 Menschen hingerichtet, Tendenz seit dem 17. Jahrhundert stark abnehmend. bild: amnesty international

Auch Gewalt in der Partnerschaft, Vergewaltigung und sexuelle Gewalt nimmt seit 20 Jahren ab. bild: amnesty international

Einst verboten, heute vor allem in westlichen Ländern legal und normal: Seit 1960 wird Homosexualität mehr und mehr entkriminalisiert. bild: amnesty international

Die Jugendkriminalität in der Schweiz hat von 2009 bis 2014 um 40 Prozent abgenommen. 2015 war die Jugendgewalt weiter rückläufig. bild: bundesamt für statistik

Terroropfer in Westeuropa nach Ländern von 1970 bis 2016

Europa wurde von 1970 bis Mitte der 90er-Jahre wiederholt von Terrorwellen heimgesucht. Aktuell gilt in einigen EU-Staaten wieder erhöhte Terrorgefahr. Doch das subjektive Gefühl täuscht, dass der Terror in Europa mehr Opfer als früher fordert. bild: statista

Die meisten europäischen Terrororganisationen des letzten Jahrhunderts haben sich aufgelöst oder den bewaffneten Kampf aufgeben. Das widerspiegelt sich in den Opferzahlen, die in Europa seit den 90ern stark gesunken sind.

Terroristische Vorfälle in der Schweiz von 1970 bis 2015

Wie in Europa nehmen auch in der Schweiz als terroristisch eingestufte Vorfälle ab. Nach einem Hoch um 1980 gibt es inzwischen null bis drei nicht-tödliche Ereignisse jährlich. bild: global terrorism database

In der Schweiz forderte der Terrorismus seit 1898 60 Tote, was statistisch gesehen 0,5 Opfern pro Jahr entspricht. Eine Übersicht über den Terror in der Schweiz hat die Berner Zeitung publiziert.

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1,681 Votes zu: Alles in allem, wird die Welt besser, bleibt sie gleich oder wird es schlimmer?

  • 63%Es wird besser.
  • 15%Es bleibt gleich.
  • 22%Es wird schlechter

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Warum wir die Welt schlechter sehen, als sie ist, erklärt der Evolutionspsychologe Steven Pinker in diesem Interview: «Friedensprophet mit Taschenrechner».

Steven Pinker, 61, zählt zu den massgeblichen Intellektuellen der USA. Seit 2003 ist er Professor für Psychologie an der Universität Harvard. Seine Forschungen zur Evolution von Sprache und Denken machten ihn Anfang der 90er-Jahre weltberühmt. Pinker ist Autor mehrerer Bestseller und schreibt regelmässig für die «New York Times». Sein Werk «Gewalt. Eine neue Geschichte der Menschheit» ist 2011 im Fischer-Verlag erschienen.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • Willi Roman 07.08.2017 12:50
    Highlight Die Grundlage für den Wohlstand der Welt schmilzt wie Butter an der Sonne. Es wird jetzt schon der letzte Tropfen Öl aus den Gesteinsschichten gepresst. Die letzten intakten Naturbiotope eingewirtschaftet. Wir leben auf Kredit der Natur und bald kommt der Zahltag. Ich bin mir sehr unsicher, ob uns die Technik noch retten kann.
    3 2 Melden
    600
  • sergi 18.01.2017 21:49
    Highlight das ist alles schön und gut. Allerdings wird diese Entwicklung so nicht weitergehen, wenn wir den Klimawandel nicht endlich ernst nehmen und etwas dagegen tun. Und auch bei der Gefahr einer Nuklearen Katastrophe steht die Uhr momentan bei 4 vor 12.
    11 4 Melden
    600
  • Sageits 18.01.2017 19:45
    Highlight 81% der Franzosen glauben, dass es schlimmer wird. Dies lässt bzgl. den kommenden Wahlen in Frankreich nichts Gutes erahnen. Es sei denn, man ist für Marine Le Pen.

    17 1 Melden
    600
  • rYtastiscH 18.01.2017 15:20
    Highlight Keine einzige dieser Statistiken zeigt auf, dass es der "Welt" besser geht. Der Menschheit vielleicht, aber sicher nicht der Erde.

    30 8 Melden
    • rYtastiscH 18.01.2017 15:45
      Highlight Sucht euch doch mal Grafiken zu folgenden Themen:

      - Gletscherwachstum (oder eben nicht)
      - Naturkatastrophen
      - Artenbestand der Meere
      - Treibhausgase in der Atmosphäre

      Who cares?!

      Hauptsache dem Mensch geht es besser den je.
      20 12 Melden
    • Narugami 18.01.2017 18:11
      Highlight was ist deine Definition von "Welt"? anscheinend nur die Erde als Planet...
      4 3 Melden
    • rYtastiscH 18.01.2017 19:26
      Highlight @Narugami Nein, aber die Erde gehört dazu. Wenn man sagt der Welt geht es bestens, ignoriert dabei aber den Planeten und seine ANDEREN Lebewesen, ist das doch quatsch?!

      Da könnte ich auch kommen und fragen: "Was ist eure Definition von "Welt? - Anscheinend nur die Menschheit..."
      7 1 Melden
    600
  • Marco Müller (1) 18.01.2017 14:47
    Highlight Man kann sich die Welt auch schön reden!
    Die vergleiche hinken schwer. 1820 waren die Aufzeichnungen über Armut und Hunger-tote Wunsch- denken. Ich glaube nicht das die Kolonialmächte anno dazumal buch geführt haben. Ich weiß auch nicht, ob ich der subjektiven Wahrnehmung von vielen oder eines einzelnen der nur ein paar Tausend befragt hat, glauben soll.
    12 11 Melden
    • zwan33 19.01.2017 12:31
      Highlight Dann war also früher alles noch viel schlimmer als die Statistiken oben aufzeigen? (von wegen lückenhafte Aufzeichnungen...)

      Das mit der subjektiven Wahrnehmung ist so eine Sache und wenn man an seiner subjektiven Wahrnehmung festhält, obwohl man weiss (!), dass objektive Fakten ihr widerspricht, dann ist das schon sehr irrational.
      5 0 Melden
    600
  • Brienne von Tarth 18.01.2017 13:21
    Highlight Sehr guter Artikel. Kann man das im gleichen Stil machen für was sich verschlechtert hat? Wäre noch interessant so ein vergleich zu sehen.
    8 5 Melden
    600
  • Lowend 18.01.2017 13:08
    Highlight Eine Grafik fehlt und zwar jene, die zeigt wie viele Populisten den Menschen einreden, dass alles schlechter wird und ihnen Angst einjagen, weil sie den verängstigten Bürgern dann ihre kruden Heilslehren besser verkaufen können.

    Die Angst vor der Zukunft ist nicht gottgegeben, sondern sie wird geschürt, weil dass Geschäft der Aufhetzung von Menschen für die Hass- und Angstverursacher sehr lukrativ ist.

    Wie schön wäre die Welt, wenn man Zuversicht und Vertrauen genau so einfach schüren könnte, wie es gewisse Kreise mit der Angst und der Verunsicherung andauernd tun!
    23 11 Melden
    600
  • Platon 18.01.2017 10:34
    Highlight Schon klar lassen sich all die genannten Probleme irgendwann lösen. Die bekämpfung des Klimawandels ist allerdings noch weit davon entfernt. Kommen noch andere Umweltprobleme hinzu wie bsp. das massive Artensterben.
    Und was ist mit der wachsenden Ungleichheit?
    23 4 Melden
    600
  • m:k: 18.01.2017 10:21
    Highlight Eigentlich positive Entwicklungen. Was mir jedoch Angst macht, dass auf der ganzen Welt ein Klima geschaffen wird, in dem weder Statistiken noch Fakten zählen. Im Gegenteil beides ist verpönt und gilt mehr oder weniger als Verschwörung der Eliten gegen das "Volk". Ich habe schon das Gefühl - nur ein Gefühl, keine Fakten - das in unserer westlichen Welt der Ton rauer und undifferenzierter wird. Es werden politische Entscheidungen getroffen die rational absolut unverständlich sind. Aber es kann natürlich sein, dass dies wirklich ein individuelles Gefühl ist.
    34 2 Melden
    • Typu 18.01.2017 13:45
      Highlight Man ist heutzutage auch überinformiert. Jeden scheiss tweet und furz kriegt man mit. National wie international. Manchmal wäre nichtwissen ein segen und balsam für uns nervöse menschen.
      10 0 Melden
    600
  • Eskimo 18.01.2017 09:12
    Highlight Hmmm.. die Welt wird besser aber immer mehr Menschen wollen als sogenannte "Flüchtlinge" zu uns...
    23 68 Melden
    • 262d 18.01.2017 09:27
      Highlight Ach, das sind alles bloss Wirtschaftsflüchtlinge, die neidisch sind auf unsere 42-Stunden-Woche und unsere Bürojobs.
      33 8 Melden
    • MsIves 18.01.2017 10:07
      Highlight herzli in der hoffnung das es irnoisch gemeint war
      17 7 Melden
    • Mbatatart 18.01.2017 10:20
      Highlight Hmm, wenn man das ganze historisch betrachtet, ginge ihr ZUERST zu denen. Dann habt ihr denen erzählt wie toll euer Land ist und wie schrecklich ihre Länder sind. Kein Wunder jetzt das alle von dort hier zu euch kommen wollen.
      19 6 Melden
    • Normi 18.01.2017 10:56
      Highlight das Problem ist nicht das Flüchtlinge kommen, sondern das sie nie mehr gehen...
      16 25 Melden
    • Mbatatart 18.01.2017 11:06
      Highlight Zumindest tuen sie euch nicht VERSKLAVEN bevor sie wieder gehen.
      20 11 Melden
    • banda69 18.01.2017 11:26
      Highlight @eskimo - Wirtschaftsflüchtlinge? Weder Syrer noch Iraker wollten vor dem Krieg nach Europa.
      16 5 Melden
    600
  • banda69 18.01.2017 08:59
    Highlight Schuld sind Medien und Parteien, die mit Bad-News und Angstmacherei Wählerstimmen gewinnen.
    29 5 Melden
    • batschki 18.01.2017 13:35
      Highlight Die Schuld trifft die, die etwas taten
      Im Handeln kann nicht alles wohl geraten
      Wer nichts getan, der traget keine
      - wenn nicht das Nichtstun selber eine.
      Grillparzer
      3 0 Melden
    600
  • Waldorf 18.01.2017 08:58
    Highlight Gut! Und jetzt weiter so!
    14 2 Melden
    600
  • Holla die Waldfee 18.01.2017 08:54
    Highlight Wir brauchen mehr solche Artikel!
    Damit heben wir die Moral in der Bevölkerung ein wenig. Parallel dazu werden - laut Psychologie - automatisch Zorn, Frust und Gewaltbereitschaft etwas sinken.
    Ich werde diesen Artikel wo immer möglich teilen.

    Ständig sag ich allen, dass die Welt laufend besser wird. Und dass wir den gegenteiligen Eindruck nur den Medien verdanken. Dieser Artikel wird helfen, das zu beweisen.

    Also vielen Dank für diesen Artikel, Oliver. Du trägst damit selbst dazu bei, die Welt ein klein wenig besser zu machen :-)
    39 8 Melden
    600
  • BeWi 18.01.2017 08:41
    Highlight Super Artikel! Danke.
    24 5 Melden
    600
  • Tom Garret 18.01.2017 08:40
    Highlight Schuld für dieses Gefühl sind hauptsächlich die Medien. Es wird zu 80% über negatives berichtet und seit das Thema Klimawandel populär ist wird selbst beim Wetter ein negatives Gefühl vermittelt. Einfach den Medien die Schuld zu geben wäre aber auch unfair, denn weshalb berichten diese so? Weil die meisten Konsumenten darauf stehen. Es ist halt für viele Spannender über Krieg und Not zu lesen als über positive Dinge, die dann eher langweilig sind... Dazu kommt noch eine Motzgesellschaft die immer weniger Positives annimmt ohne sich ab irgendwas zu enervieren...
    43 3 Melden
    600
  • Joseph Dredd 18.01.2017 08:32
    Highlight "Man hat nur den Eindruck, die Zustände würden global immer schlimmer, weil man durch die sozialen und Massenmedien heute alles erfährt, was im hintersten Winkel der Erde passiert. In Tat und Wahrheit ist die Welt sicherer geworden."

    Schenkte man solchen Aussagen Glauben, sollte die Menschheit schon in ein paar Jahren in Frieden, Sicherheit und Wohlstand leben.
    9 23 Melden
    600
  • Spi 18.01.2017 08:32
    Highlight Die Erde verträgt das Bevölkerungswachstum auf die Dauer nicht! Wenn hier nicht bald eine Trendwende einkehrt, wird die Welt definitiv schlechter.
    27 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:14
      Highlight Die Einhörner sind schon ausgestorben.
      25 16 Melden
    • kaderschaufel 18.01.2017 10:45
      Highlight das mit dem Bevölkerungswachstum wird sich auf die Dauer legen, weil die Leute auf der Welt, insbesondere in den Entwicklungsländern, wohlhabender werden, und folglich weniger Kinder machen werden.

      das grösste Problem, das die Welt in den nächsten 100 Jahren beschäftigen wird, wird sicher der Klimawandel und die damit verbundenen Folgen sein.
      13 4 Melden
    • heul doch 18.01.2017 13:58
      Highlight Das mein lieber freund kanderschaufel, das ist nun etwas blauägig.
      Wieviele kinder haben denn z.b. ihre türkischstämmigen im vergleich zu ihren schweizer bekannten?
      Die kulturelle bedeutung viele kinder zu haben wird nicht durch wohlstand direkt beeinflusst. Es ist tief in der gesellschaft vieler völker veankert, dass viele kinder ein segen und vielmehr einen sozialen wohlstand für die familie darstellen.
      3 5 Melden
    600
  • Schmid71 18.01.2017 08:31
    Highlight Was ist mit der Statistik der Arbeitszeit in der Schweiz los? Ab 1990 keine Daten mehr.
    11 0 Melden
    600
  • Fredu 18.01.2017 08:30
    Highlight Das laut Statistik alles besser wird, bestreitet niemand, nur... es lässt sich halt ALLES beweisen und nach belieben auch widerlegen. Dazu haben wir ja immer mehr Akademiker, welche sich damit auskennen. Frage: Wurden grenzwertige "Demokratien" berücksichtigt? Z.B. in Afrika, Hongkong, Türkei, usw. Wie wir alle wissen hat sich seinerzeit auch die DDR Demokratie genannt. Im übrigen kann ich mich nicht erinnern, dass wir früher mal Angst haben mussten einen Weihnachtsmarkt oder ein Konzert zu besuchen. Und müssen wir jetzt wirklich glücklich sein, mit der "gerechten" Geldverteilung in der Welt?
    13 44 Melden
    • bokl 18.01.2017 09:04
      Highlight @Fredu
      Du musst auch heute keine Angst haben ein Konzert oder Weihnachtsmarkt zu besuchen. Das Risiko ist praktisch gleich Null. Das Risiko bei der An-/Abreise zu verunglücken ist viel wahrscheinlicher.
      45 2 Melden
    • Binnennomade 18.01.2017 09:08
      Highlight Dann widerleg's doch mal!
      19 1 Melden
    • Fredu 18.01.2017 10:33
      Highlight "Es leben immer mehr Menschen in Demokratien." Sicher, aber nicht weil es mehr Demokratien gibt, sondern weil sie dorthin fliehen. Ist das eine gute Lösung?
      Klar, sich etwas vormachen ist auch stark im kommen. Schon gelesen? "Ein Glas Abfall pro Jahr? Das geht!" Absoluter Schwachsinn! Aber es macht den Doofen Mut, wir kaufen ja nur noch Kompostierbares, gell? Träumt weiter, ich mag's Euch gönnen!
      2 15 Melden
    • batschki 18.01.2017 14:03
      Highlight "... es lässt sich halt ALLES beweisen und nach belieben auch widerlegen."
      Da vor 200 Jahren 17, heute 86% der Menschheit (lt. obiger Statistik) mind. 5 Jahre Primarschule besuch(t)en, gehe ich davon aus, dass in dieser Zeit auch die basale Bildung und somit das rationale Urteilsvermögen global vier Mal besser geworden ist. Da sich nur wenige Hypothesen beweisen und auch noch nicht widerlegen lassen, Streben viele von uns - nicht nur Akademiker!! - nach gesichertem WISSEN: damit wir nicht auf die Unsicherheit von vertrauen oder glauben müssen angewiesen sind.
      1 0 Melden
    • zwan33 19.01.2017 12:38
      Highlight Fredu: Minderwertigkeitskomplex?
      0 0 Melden
    600
  • 262d 18.01.2017 08:24
    Highlight Viel interessanter wäre doch ein Vergleich zwischen theoretisch möglicher und praktischer Entwicklung. Dass z.B. die Kindersterblichkeit abnimmt, ist bei den Fortschritten im Bereich der Medizin logisch. Dass sie trotzt diesen Fortschritten noch immer nicht 0 ist wird meistens (gerade bei uns im Westen) einfach so hingenommen, ist aber eigentlich ein Armutszeugnis dieser Gesellschaft. Und wenn man bedenkt, wie stark der westliche Reichtum auf der Asbeutung von Regionen basiert, die von den positiven Entwicklungen kaum was abkriegen, wirken die Statistiken schon fast etwas zynisch.
    24 14 Melden
    • batschki 18.01.2017 14:09
      Highlight Ändere, was du ändern kannst,
      Nehme hin, was du nicht ändern kannst,
      Und lerne, das eine vom andern zu unterscheiden!
      Aller je möglichen (medizinische) Technik wird es nie gelingen, Unsterblichkeit zu erreichen und Schicksale zu eliminieren.
      Und das ist gut so. Wenigstens muss sich so niemand vor Langeweile auflösen.
      5 0 Melden
    • 262d 18.01.2017 15:51
      Highlight Aus deiner krankenversicherten Position in der wohlgeheizten Stube mit genügend Zahlkraft für alle Annehmlichheiten und genügend freier Zeit, um auf Watson kommentare zu posten, schreibt und denkt sich das sicher ganz leicht...
      3 2 Melden
    • batschki 18.01.2017 18:02
      Highlight Kennen wir uns?

      "...sicher ganz leicht".
      Ist das Ihre gültig "sichere" theoretische Annahme oder allgemein anerkanntes praktisch realitätsgeprüftes Wissen?
      0 1 Melden
    • zwan33 19.01.2017 12:41
      Highlight @262d: Kindersterblichkeit 0, theoretisch möglich? Nein.
      1 0 Melden
    • 262d 19.01.2017 14:01
      Highlight Ach, da ist man mal ein bisschen prolemisch, und schon kommt ihr mit eurer Logik, mennooo...
      0 1 Melden
    • batschki 19.01.2017 14:48
      Highlight @zwan33: Danke!
      Ihre Antwort ist für den Prolemiker 262d offensichtlich besser verständlich
      2 0 Melden
    • 262d 19.01.2017 15:50
      Highlight @batschki nö, der Prolemiker hatte bloss keine Lust, mit dir zu plaudern.
      0 0 Melden
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  • smarties 18.01.2017 08:24
    Highlight Ehrlich gesagt, bin ich zweigeteilt. Einerseits finde ich super, wie sich die Bildung, Gewaltbereitschaft, Sex usw entwickelt haben.
    Aber gewisse Graphiken erscheinen mir trotzdem als Farce. Demokratie - Russland, Türkei und die USA... sind demokratische Staaten auf dem Papier. De Fakto regiert das Geld oder sonst wer aber nicht das hochgelobte Volk.
    Auch der Armutstatistik gegenüber bin ich skeptisch. Es impliziert, dass Geld/Kapitalismus nötig ist, dass es dir gut geht. Wie viele "Naturvölker" gab es 1820? Betrachteten sie sich als arm? Wie viel konnte man damals mit 1.9 kaufen?
    17 6 Melden
    600
  • LeChef 18.01.2017 08:24
    Highlight Schön zu sehen, welche Erfolge der Liberalismus der Welt gebracht hat. Leider versuchen immer wieder linke und rechte Schlaumeier den Ast abzusägen, auf dem sie so bequem sitzen. In der Schweiz sind sie bis jetzt zum Glück daran gescheitert.
    17 17 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 08:23
    Highlight Pöser Pöser Kapitalismus!

    @FrancoL: "[...]Beruhigung in einer Welt die heute die Ungleichheit zu ihrem Motto zu machen scheint."

    Alt68er ihr seid Ideologen und nur noch peinlich.
    9 30 Melden
    • 262d 18.01.2017 09:06
      Highlight Ideologisch (und vielleicht nicht peinlich, aber etwas dumm schon) ist es, die beobachteten positiven Entwicklungen blindlings dem Kapitalismus (oder Liberalismus oder wie auch immer) zuzuordnen. Natürlich, wenn die oberste Maxime die Gewinnsteigerung ist, dann bringt das auch eine gewisse Entwicklung mit sich. Dass man die Art und Weise, wie in unserem System produziert wird, wie Reichtum verteilt ist, wie die Arbeit organisiert wird etc. kritisch hinterfragt, ist eben gerade NICHT ideologisch.
      24 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:29
      Highlight @262d: Im Bereich der Kaufkraftparität wird dir geholfen:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftparit%C3%A4t

      Der freie Markt muss immer hinterfragt werden, da er i.S.v. Max Weber die unpersönlichste praktische Lebensbeziehung ist.

      Leider widerstrebt das linker Ideologie der Gleichheit haha!
      2 12 Melden
    • 262d 18.01.2017 10:12
      Highlight Den 'Linken' irgendeine Idee der 'Gleichheit' unterjubeln, etwas mit soziologischem und wirtschaftswissenschaftlichem Fachjargon um sich werfen - wie schon erwähnt, mir scheint recht klar, wer hier der Ideologe ist.
      9 1 Melden
    600
  • aacool 18.01.2017 08:06
    Highlight Interessante Grafiken. Leider werden hier allerdings keine Grafiken gezeigt, welche sich mit der Bevölkerungszahl, Ressourcenknappheit, Schadstoffemission, Artenaussterben, Biodiversität, Anzahl Rodungen für Monokultern, Überfischung, Rückgang des Polareises, usw. beschäftigen. Also kurz gesagt, keine Grafik welche sich mit der natürlichen Umwelt befasst.
    23 2 Melden
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 18.01.2017 10:14
      Highlight Natürluch nicht, da es um die guten Dinge geht.
      4 1 Melden
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  • Charlie Brown 18.01.2017 07:46
    Highlight Jetzt warte ich nur noch auf den ersten Kommentar mit dem Spruch "Trau nur der Statistik, die du selbst..."
    37 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 08:21
      Highlight Böser Kaptialismus gell.
      4 23 Melden
    • Z&Z 18.01.2017 08:35
      Highlight Das nicht unbedingt. Eine derartige Fälschung bei solchen Statistiken wäre enorm. Allerdings rät mir mein Gefühl zur Vorsicht. Warum? Wir werden in den Medien regelmässig mit irgendwelchen Gewaltakten bombardiert. Dadurch entsteht, zumindest bei mir, der Eindruck, dass sehr viel Gewalt auf der Welt vorhanden ist. Was wiederum mein Gefühl an solchen Statistiken zweifeln lässt. Aber wie gesagt, nur ein nicht belegbares Gefühl.
      3 8 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 08:57
      Highlight @Z&Z: Heute gibts zu jedem Gewaltakt eine Push-Meldung mit anschliessendem Live-Stream. Ich glaube, dass das unser subjektives Empfinden stark beeinflusst und verzerrt.

      Wir lesen immer mehr von Jugendgewalt. Die erfassten Zahlen sind aber rückläufig. Klar, jetzt kann man wieder sagen, dass die gefälscht seien oder dass viel weniger zur Anzeige gbracht würde. Aber worauf würden diese Aussagen wiederum basieren? Auf dem subjektiven Gefühl.
      14 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 09:22
      Highlight @Charli:

      Differenzierung wieder vergessen oder?

      Jugendgewalt: Rückläufig, Niveau jedoch Verdoppelung seit 90er
      1 8 Melden
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  • BobdasFahrrad 18.01.2017 07:33
    Highlight Die Grafiken sind gut gewählt, aaber...

    Bsp1: Hinrichtungen in den USA haben massiv abgenommen, stimmt, die Gefängnispopulation hat sich seit 1920 aber vervielfacht (1920: 190/100k, 2010: 700/1000k in Haft).

    Bsp2: Terroropfer in Westeuropa.. Yup, die Zahl insgesamt ist rückläufig, aber in Frankreich hat der Terror z.B. massiv zugenommen (null Opfer zw. 1997 und 2010, dann hunderte Opfer).

    Bsp 3: die Vergewaltigungen und Kriegsopfer nahmen bisher insgesamt ab, Kurven zeigen aber in den letzten Jahren wieder nach oben..

    Bsp 4: versch. Länder arbeiten daran, Demokratie zu unterdrücken..
    19 30 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 07:44
      Highlight Darf es einfach nicht sein, weil es nicht sein soll?

      Dir ist schon bewusst, dass dein Bsp2 mit Statistik nichts zu tun hat? Zwei einzelne Punkte auf einer langen Datenreihe rauspicken und daraus etwas ableiten?
      37 5 Melden
    • BobdasFahrrad 18.01.2017 08:09
      Highlight <<There are lies, damned lies and statistics>> - Wieso soll Bsp 2 nichts mit Statistik zu tun haben? Die Grafik weist neben der Gesamtentwicklung explizit die Zahlen einzelner Länder aus.. und die folgen nunmal nicht alle dem Trend..
      3 8 Melden
    • BobdasFahrrad 18.01.2017 08:15
      Highlight ..im Übrigen teile ich durchaus die Ansicht, dass wir in schönen Zeiten leben. Aber es ist nicht alles rosarot.. Frankreich z.B. hat massive soziale Probleme (Stichwort: banlieue) und wir geben uns ja auch Mühe, uns mittels gepflegtem Wohlstandsfaschismus zu A..löchern zu entwickeln..
      4 6 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 09:04
      Highlight @BobdasFahrrad: Der Artikel spricht von der weltweiten Tendenz. Du wirst immer Teilgebiete und Ausschnitte in Zahlenreihen finden, die dem Gesamttrend widersprechen. Und jetzt?
      16 0 Melden
    • BobdasFahrrad 18.01.2017 10:00
      Highlight Nichts "und jetzt".. Ich hab' nur darauf, hingewiesen, dass auch in positiven Trends kritische Punkte zu finden sind.. Offenbar ist das aber nicht zulässig, weil meine Ansichten offenbar nichts wert sind, nur Deine... ok. Passt.
      ..ein Trend, den's nicht als Grafik gibt: mal einfach denjenigen, der eine etwas andere Ansicht vertritt, lächerlich machen und abwerten..
      3 3 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 10:10
      Highlight Ich wollte dich nicht lächerlich machen. Wenn das so angekommen ist, bitte ich dich meine aufrichtige Entschuldigung anzunehmen.

      Unterschiedliche Meinungen sollen doch aber weiterhin diskutiert werden?
      2 0 Melden
    600
  • Driver7 18.01.2017 07:23
    Highlight Hier wird ein wichtiger Faktor nicht beachtet: die massive zunahme der Weltbevölkerung! So hat zum Bsp der Anteil der Menschen in extremer Armut abgenommen, in der Anzahl jedoch nicht! Es wird immer enger auf der Welt, die Rohstoffe werden mal zu Ende sein und bewohnbar ist immer weniger Fläche (wegen klimaveränderung). Das wird grosse Probleme bringen. Der techn. Fortschritt gleicht das nur teilweise aus. Zusätzlich kommen im Moment immer mehr Politiker an die Macht, die sich gerademal für di nächsten paar Jahre interessieren
    24 39 Melden
    • who cares? 18.01.2017 07:50
      Highlight Und wo hat die Bevölkerungszahl massiv zugenommen? Europa, USA wo es den Menschen gut geht? Nein, Afrika, China, Indien, Südostasien, wo viele Menschen in extremer Armut lebten und noch leben. Wenn also die absolute Zahl gleich bleibt ist das eine gut Leistung, da es heisst, das nun sogar in den Gebieten in denen früher die Armut vorherrschte jetzt tatsächlich etwas in Bewegung kommt.
      32 3 Melden
    • Charlie Brown 18.01.2017 07:51
      Highlight Soso. Unterziehen wir die Aussage "So hat zum Bsp der Anteil der Menschen in extremer Armut abgenommen, in der Anzahl jedoch nicht!" mal dem Faktencheck.

      Messpunkt 2000: knapp 30% in extremer Armut, Messpunkt heute: rund 10% in extremer Armut. Hat sich die Weltbevölkerung in den letzten 17 Jahren verdreifacht?

      Oder Messpunkt 1975: rund 50% in extremer Armut, Messpunkt heute: rund 10% in extremer Armut. Hat sich die Weltbevölkerung in den letzten 42 Jahren verfünffacht?

      Wenn versucht wird, Fakten mit Emotionen zu widerlegen...
      46 3 Melden
    • 262d 18.01.2017 08:27
      Highlight Die Anzahl Menschen in extremer Armut hat tatsächlich verhältnismässig wenig abgenommen:
      2 0 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 18.01.2017 07:20
    Highlight Gut, dass watson darüber berichtet. Gut, dass über 40% der User, die an der Umfrage teilnahmen, den auf Fakten gestützten Optimismus teilen.
    18 5 Melden
    • Driver7 18.01.2017 08:01
      Highlight Ach ich finde solches "Marketing" immer wieder toll, ein paar schöne Grafiken und alle denken alles wird gut :-) Nur in diesem Fall geht es leider nicht um einen Geschäftsbericht.. naja, wir werden sehen..
      8 34 Melden
    • Brienne von Tarth 18.01.2017 13:16
      Highlight Genau das ist hier eben nicht der Fall. Und genau darum ist dieser Artikel so gut. Weil es nicht einfach nur ein paar Grafiken sind, sondern Fakten, die nakte Warheit. Ohne irgendwelche Propaganda oder sonst etwas, nur Zahlen.
      2 1 Melden
    • 262d 18.01.2017 18:47
      Highlight @Brienne nicht, dass ich diesen Artikel für Propaganda halte - aber solche (und irgendwelche) Zahlen und Grafiken als 'nakte Wahrheit' anzuschauen, ist gefährlich. Wie die Zahlen erhoben werden; welche Indikatoren für das Wohlergehen einer Gesellschaft hinzugezogen werden; wie die Zahlen präsentiert werden (absolute oder relative Skalen? Angeglichen an andere Entwicklungen?); all das kann auch blosse Zahlen eine sehr stark verfärbte Realität abbilden lassen.
      0 0 Melden
    600
  • Redly 18.01.2017 07:17
    Highlight Danke für diesen super Artikel!
    Es ist schön, wenn Fakten Beachtung finden.
    Meine Meinung: So schlecht können damit gewisse Entwicklungen nicht sein: Liberalismus, Demokratie, Kapitalismus, Bildungswesen
    26 8 Melden
    600
  • Froggr 18.01.2017 06:52
    Highlight Aber wir müssen unbedingt den Kapitalismus abschaffen! Haha!
    34 21 Melden
    • FN-2187 18.01.2017 09:16
      Highlight Lol scheiss auf das linksgrüne Spielverderbersozipack. Hehe

      Abschaffen nicht, aber anfangen umzubauen.
      Der Kapitalismus geht von einem unendlichen Wachstum aus. Mal Konjunktur mal Rezession. Alles in allem immer steigend.
      Ein klizekleines Problem wäre da noch. Unser Planet ist endlich. Mit endlichen Recourcen und einer endlichen Umweltbelsastungsgrenze.
      Das mit dem Wachstum hat die letsten 150 Jahre wunderbar funktioniert. Aber das wird so nicht ewig weiter gehen.
      Gerade die die Klimaveränderung sollte angegangen werden.
      Hier könnte uns die neoliberale antiregulierung zum Verhängniss werden.
      6 2 Melden
    • 262d 18.01.2017 09:18
      Highlight Um mal kurz die Nazi-Keule zu schwingen: auch unter Hitler wurde die Arbeitslosigkeit gesenkt, die Versorgung der Bevölkerung (zumindest vor dem Krieg) verbessert, etc. - das ist noch lange kein Argument für das System, genau so wenig wie diese Grafiken ein Argument für den Kapitalismus sind. Um die Errungenschaften und Abgründe eines Systems zu beurteilen, braucht es eine etwas differenziertere Auseinandersetzung... (aber ja, einem System, das es auch nach 150 Jahren nicht hinkriegt, den erschaffenen Reichtum auch einigermassen sinnvoll zu verteilen, stehe ich schon sehr kritisch gegenüber)
      7 2 Melden
    600

Wenn Eltern ehrlich wären

Ja, liebe Mamis und Papis, ihr seid der Angelpunkt der Zivilisation. Denn jede Generation ist von der nächsten abhängig. Danke dafür. Auch wenn ihr nicht immer ehrlich seid. Wahrscheinlich sogar besser so, wenn man die folgenden Situationen betrachtet ...

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