Schweiz
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Krankenkassenprämien steigen 2017 im Schnitt um 4,5 Prozent

26.09.16, 10:02 26.09.16, 11:34


Die Krankenkassenprämien für Erwachsene steigen im nächsten Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent. Am grössten ist der Anstieg mit 6,6 Prozent bei den Kinderprämien. Grund dafür sei, dass die Prämien bei den Kindern in den letzten Jahren die Kosten nicht mehr zu decken vermochten, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Mitteilung vom Montag.

Zwar müssen die Krankenkassen für Kinder tiefere Prämien festsetzen als für Erwachsene. Die Höhe des Rabatts ist aber nicht vorgeschrieben. Auch die jungen Erwachsenen werden 2017 stärker zur Kasse gebeten: Ihre Prämien steigen im Schnitt um 5,4 Prozent.

Prämien-Entwicklung seit 1996 (in CHF)

quelle: sda

Die Prämienerhöhung um 4,5 Prozent gilt für sogenannte Standardprämien - die Grundversicherung einer erwachsenen Person mit 300 Franken Franchise und Unfalldeckung. Je nach Kanton variieren die Zahlen stark.

Kantonale Durchschnittsprämien für junge Erwachsene (19-25 Jahre)

In sieben Kantonen (AG, BE, LU, SH, TG, ZG, ZH) liegen die durchschnittlichen Anpassungen der Standardprämien unter 4 Prozent. Personen in elf Kantonen (AI, BL, FR, GE, GL, GR, JU, NE, SO, TI, VS) müssen mit einem Anstieg von über 5 Prozent rechnen. 

Am höchsten sind die Prämien für Erwachsene weiterhin in Basel und Genf mit 567 respektive 554 Franken. Die günstigsten Prämien bezahlen Erwachsene in Appenzell Innerrhoden mit 347 Franken und in Nidwalden mit 360 Franken.

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Einen Einfluss auf die nächstjährigen Prämienanstiege hat auch der sogenannte verfeinerte Risikoausgleich. Kassen mit vielen gesunden Versicherten müssen ab 2017 mehr Geld in den Ausgleich einzahlen, ihre Prämien dürften stärker ansteigen. Krankenkassen mit Versicherten, die viele medizinische Leistungen benötigen, erhalten mehr Geld aus dem Ausgleichstopf. Diese Kassen dürften die Prämien moderater nach oben anpassen.

Kantonale Durchschnittsprämien für Kinder (0-18 Jahre)

Die Krankenkassen müssen ihre Versicherten bis Ende Oktober über die Prämien für das kommende Jahr informieren. Ein Wechsel der Krankenkasse oder des Versicherungsmodells ist dann bis Ende November möglich.

Kantonale Durchschnittsprämien für Erwachsene (ab 26 Jahren)

Die Krankenkassenprämien sind seit der Einführung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Jahr 1996 jedes Jahr angestiegen, in den letzten zehn Jahren im Schnitt um 3,6 Prozent. Lag die Durchschnittsprämie bei der Einführung noch bei 173 Franken pro Monat, sind es im nächsten Jahr bereits 447 Franken. Das BAG begründet dies mit der demographischen Entwicklung, dem medizinisch-technischen Fortschritt und Mengenwachstum. (kri/sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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219Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 28.09.2016 07:32
    Highlight Warum werden die Menschen krank?
    Aus dem gleichen Grund, warum sie krank bleiben.
    Das Verursachen und Bewältigen von Krankheit ist ein Riesengeschäft!
    Und solange der Rubel im Gesundheitswesen rollt, viele Ärzte, Apotheker, Psychiater und Therapeuten ihren Lohn beziehen, und in der Folge die Zahlen des BIP weiter steigen, glauben wir sogar noch daran, dass wir in einem besonders reichen Land leben.
    Die meisten Menschen durchschauen aber gleichzeitig unsere Drogenhersteller-, Drogendealer- und Drögeler-Gesellschaft, wenn sie einander nach einem lauten Niesen zuallererst "Gesundheit!" wünschen.
    1 2 Melden
  • 12monkeys 27.09.2016 18:15
    Highlight Es braucht ne Einheitskasse. Regulierung des medizinischen Überangebotes (bsp. mehrere MRI's in nächster Umgebung), und wohl am wichtigsten, bis in welches Alter wird eine Spezifische OP/Behandlung durchgeführt (bsp. Chemotherapie/Bestrahlung bei ü80 jährigen). Dieser ethischen Diskussion (letzter Punkt) wird sich unsere Gesellschaft (wohl schon bald) stellen müssen.
    2 1 Melden
  • El Schnee 27.09.2016 11:17
    Highlight Rund ein Drittel der KK-Leistungen müssen für Medikamente aufgewendet werden.
    Was kann man tun oder eben lassen? Ein Arzt macht es vor:




    1 2 Melden
  • Dä Mö 27.09.2016 08:54
    Highlight ich bin der meinung, dass auch "lappalien" im notfall nicht mehr von der kk übernommen werden dürfen. konkretes beispiel: vor 8 wochen habe ich mir den fuss gebrochen. lag da stundenlang im notfall und hab einige "notfälle" mitgekriegt. war ein junger da in der koje nebenan, der aufs knie gefallen war und ne schürfung hatte. ziel war, ein arztzeugnis, um nicht arbeiten zu müssen. echt jetzt? ne schürfung am knie? dafür ist der notfall imho nicht da und solche schleiffer müssten die kosten voll übernehmen. ich glaube, das einsparungspotential wäre hier vorhanden.
    22 1 Melden
  • Fafnir 27.09.2016 05:56
    Highlight Also bitte. Was interresiert einen Arzt von wo seine Kohle kommt? Sind die Empfehlungen von Ärzteverbänden wirklich ohne Eigennutzen? Es gibt hunderte von Operationen die nicht gemacht werden müssten. Doch bei jeder Operation kassieren die Ärzte natürlich toll mit. Solche Eingriffe sind ganz schön Kostentreibend.
    10 2 Melden
    • chicadeltren 27.09.2016 14:30
      Highlight Ja für die Ärzte wäre es natürlich toll wenn der Staat auch im ambulanten Bereich noch einmal die Hälfte zuschiesst! 😂 Von daher macht das natürlich Sinn.
      0 1 Melden
  • Jol Bear 26.09.2016 22:54
    Highlight Das Gesundheitssystem ist eine heilige Kuh, jedes Jahr dasselbe Gejammer. Offenbar wollen wir auch wegen kleinsten Bobos sofort zum Arzt, wollen alle möglichen Checks machen, wollen möglichst viel in die Grundversicherung einpacken und sind mehrheitlich bereit dafür zu bezahlen. Und nicht zu vergessen, dass sehr viele Leute von Prämienverbilligung profitieren und wiederum andere sagen, "wenn ich schon hohe Prämien bezahle, dann will ich auch etwas dafür." Ein sich selbst beschleunigendes System, von der Pharma tatkräftig mitangetrieben.
    26 1 Melden
    • Spooky 26.09.2016 23:22
      Highlight @Jol Bear

      "Und nicht zu vergessen, dass sehr viele Leute von Prämienverbilligung profitieren..."

      Was heisst da "profitieren"? Diese Schweizer können die Prämien ja gar nicht bezahlen, weil sie nicht so viel Geld verdienen, um die Prämien bezahlen zu können.

      23 6 Melden
    • Jol Bear 26.09.2016 23:55
      Highlight Die Prämienverbilligung ist ein gut gemeintes Instrument, das in Wahrheit die Probleme zementiert. Die stehenden Kosten müssen aus anderer Quelle trotzdem gedeckt werden. Man hätte sie nie einführen dürfen. Ohne Prämienverbilligung wäre der Druck für richtige Reformen derart gross geworden, dass längst gehandelt worden wäre. Mit ihr können hingegen alle Profiteure weiter ihre Gewinne einheimsen.
      23 2 Melden
    • Spooky 26.09.2016 23:56
      Highlight @fön x
      Genau! So ist es. Weil das Sterben zuviel kostet.
      4 0 Melden
  • slashinvestor 26.09.2016 21:49
    Highlight Der Schuld ist unserer. Ich kann mich noch gut erinnern wie wir Schweizer ja gesagt haben zum quack wie homeopathy. Kein Wunder das kosten steigen.
    10 18 Melden
  • thewall 26.09.2016 21:18
    Highlight Das Alles hier wird langsam so Krank... pure Wahhnsin was hier abgeht. Jeder macht was er will und" wir"immer mehr arbeiten müssen um den ganzen Mist zu zahlen. Einkommensteuer, KapitalSteuer, Umsatzsteuer, Benzin, Tabaksteuer Alkoholsteuer, KFZ Steuer, Stromsteuer usw. usw.usw. dazu Versicherungen, Abgaben. Das nennt man Sklaverei. Und keiner merkt!!! Und jetzt werden wir noch 24 Stunden überwacht. Gute Nacht;-(
    30 2 Melden
  • Butschina 26.09.2016 21:05
    Highlight Mir geben die ewigen Doppeluntersuchungen zu denken:
    Dieses Spital macht lieber selber die Untersuchung, den das andere, welches die Untersuchung eine Woche vorher gemacht hat, könnte ja falsch liegen. Lustigerweise waren die Ergebnisse bisher immer an beiden Orten die selben. Ich habe mich mal geweigert etwas was seit 7 Jahren unverändert war nach weiteren zwei Wochen nochmals zu röntgen. Das hat ein ziemliches Theater gegeben.
    Immerhin einige Spitäler haben erlickt, das die anderen auch korrekte Untersuchungen machen.
    6 1 Melden
  • Spooky 26.09.2016 20:58
    Highlight Man sollte die Ärzte nur solange bezahlen, als man gesund ist. Sobald man krank wird, sollten die Ärzte nicht mehr bezahlt werden (bis man wieder gesund ist).
    14 10 Melden
    • Lami23 26.09.2016 22:35
      Highlight Sehr klug, frag mich wer da Herz drückt. Stichwort unheilbare Krankheiten?
      9 0 Melden
    • Spooky 26.09.2016 23:09
      Highlight @Lami23
      Die Ärzte könnten mittels der heilbaren Krankheiten locker überleben. Bei den unheilbaren Krankheiten würden sie sich mehr Mühe geben.
      3 7 Melden
    • Lami23 27.09.2016 07:18
      Highlight Aha. Und wie geht das im Spital? Ein Arzt soll jetzt neu per Patient bezahlt werden statt über fixen Lohn? Und ein Orthopäde verdient dann viel, weil er die meisten seiner Patienten "heilt" und ein Onkologe viel weniger? Toller Anreiz. So ein Unsinn!
      7 0 Melden
    • Eskimo 27.09.2016 09:28
      Highlight @spooky Eigentlich sollte es doch genau umgekehrt sein. Damit Ärzte aufhören gesunde Jammeris zu behandeln und sich um die wirklich Kranken zu kümmern. So könnte man sparen!
      3 0 Melden
    • Lami23 27.09.2016 12:12
      Highlight Aber um herauszufinfen dass er gesund ist muss man ihn zuerst behandeln, sprich untersuchen.
      1 0 Melden
    • Spooky 28.09.2016 01:20
      Highlight Na ja, war nur so eine Idee. Das ist übrigens nicht meine eigene Idee. Im alten China hat es dieses System gegeben. Das habe ich irgendwo gelesen. (Aber wahrscheinlich funktionierte dieses System nur in Dorfgemeinschaften.)

      Ah ja, ich erinnere mich an das, was ich gelesen habe: Eine Grossfamilie bezahlte ihren Hausarzt nur solange vollumfänglich, als alle gesund waren.
      Sobald jemand krank wurde, wurden die Zahlungen gekürzt.
      2 1 Melden
    • Lami23 28.09.2016 10:37
      Highlight Gerade als ob der Hausarzt etwas dafür könnte.
      0 0 Melden
    • Spooky 28.09.2016 20:18
      Highlight @Lami23
      Die Idee dahinter ist ja nur, dass der Arzt an der Gesundheit der Leute mehr interessiert sein sollte als an deren Krankheiten. Wie das in die Praxis umzusetzen ist, das müsste man halt noch ausarbeiten.
      0 1 Melden
    • Lami23 28.09.2016 20:56
      Highlight In der Schweiz mit dieser Versorgung schlicht nicht umsetzbar.
      2 0 Melden
  • Trouble 26.09.2016 20:37
    Highlight Ich bin in den Kanton BS gezogen und mich hat beinahe der Schlag getroffen. Ich bezahle für mich und ein Kleinkind momentan mehr als 600 Franken.
    Jedes Jahr steigen die Prämien um 4-5 Prozent. Und in absoluten Zahlen sind diese Zunahmen immer grösser. Ich frage mich, wie lange ich das noch bezahlen kann.
    18 1 Melden
    • Dä Mö 27.09.2016 08:51
      Highlight zieh wieder weg ;)
      mir ging es so, als ich von der agglo in die stadt zh gezogen bin. keine änderungen bei der versicherung aber jährlich über 600.- mehr, weil ich ja jetzt mehr möglichkeiten hab oder was auch immer der gedanke ist. ich finde das sehr krass und eine bevormundung der versicherten
      5 0 Melden
  • Herbert Anneler 26.09.2016 18:47
    Highlight Die Gier von Pharma, der Spitäler und vieler ÄrztInnen sowie ein völlig kranker Gesundheits- und Schönheitswahn der Kundschaft - wir! - sind die Treiber eines immer krankeren Gesundheitswesens. Dahinter stehen völlig verquere Vorstellungen von Gesundheit. Unser wichtigster Gesundheitsfaktor sind wir selber! Gesundheit ist kein Konsumgut, sondern beginnt mit der Einsicht, dass sie ein hohes Gut ist, für das in erster Linie selber verantwortlich sind! Und Leben ohne Leiden ist eine Illusion. Wer dem Leiden davon rennt, rennt dem Leben davon. (Dies soll kein Votum für unnützes Leiden sein.)
    30 4 Melden
    • slashinvestor 26.09.2016 21:51
      Highlight Dann sollten wir nicht für ein Quatsch wie homöopathische Kram abstimmen. Könne sie noch am des erinnern?
      4 8 Melden
  • Schnurri 26.09.2016 18:45
    Highlight Tja das Volk wollte die Einheitskasse nicht und lässt es nun umso mehr Bluten!
    34 12 Melden
  • Töfflifahrer 26.09.2016 18:08
    Highlight Was sicher richtig optimal ist, ist dass heute viele Beschwerden im Spital ambulant behandelt werden. Die Patienten werden manchmal nach hause geschickt obwohl die Chance hoch ist, dass dieselben dann als Notfall wieder eingeliefert werden. Das ist dann ein Musterbeispiel an gesundem Menschenverstand und Kompetenz. So spart man dann richtg (Ironie aus)
    10 7 Melden
    • Lami23 26.09.2016 22:56
      Highlight Du hast das Gesundheitssystem nicht verstanden. Wird ein Patient wegen der gleichen Diagnose oder daraus folgenden Komplikationen nochmals eingeliefert, bekommt das Spital nicht nochmals Geld, es machtVerluste. Darum werden sie das tundlichst vermeiden.
      3 0 Melden
  • Töfflifahrer 26.09.2016 18:04
    Highlight Jeder Arzt kann eine Praxis eröffnen auch Ärzte aus dem EU Raum. Die meisten eröffnen dann eine Spezialpraxis, das bringt so oder so noch mehr. Das unabhängig ob es bereits genügend ärztliche Versorgung gibt. Gleichzeitig gibt es immer weniger Hausärzte. Werde ich zu einem Spezialisten überwiesen macht der evtl. dieselben Untersuchungen nochmals. Wer verhindert denn Paralellimporte von Medis?
    Dann rennt man ja wegen jedem Magenbrennen direkt zum Arzt. Also einerseits ist da das Versagen der Politik (wiedermal) andererseits sind wir auch selber Schuld.
    16 2 Melden
    • Der Zahnarzt 26.09.2016 19:00
      Highlight Völlig richtig beobachtet. - Je höher die Ärztedichte, umso höher die Prämien. (Kann jeder selbst mit den Zahlen des BFS überprüfen).

      Das Problem ist, wenn man das Gesundheitswesen so gestaltet wie wir es getan haben, lockt das diejenigen an, für die Krankheit etwas ist, an dem Geld verdienen kann und nicht diejenigen, für die eine Krankheit etwas ist, dass man heilen und, wenn das nicht möglich, lindern sollte.
      23 1 Melden
  • leu84 26.09.2016 17:48
    Highlight Weiss jemand von euch, welche Parlamentarier in irgendeiner Form ein VR-Mandat bei einer Krankenkasse haben?(Ausgenommen Parlamentarier die schon vor der politischen Karriere bei einer Krankenkasse angestellt waren) Das wäre interessant welcher Nationalrat von mir bezahlt wird.
    14 1 Melden
  • Flint 26.09.2016 17:14
    Highlight Man sollte mal wieder demonstrieren gehen...
    44 5 Melden
    • Cabonga 26.09.2016 22:54
      Highlight Guter Ansatz bei 1% der Bevölkerung auf der Strassemuss die Regierung zuhören und bei 10% zurücktreten.
      1 0 Melden
  • Digital Swiss 26.09.2016 17:13
    Highlight Wenn ich meine Verschreibungs-Quote einer bestimmten Medikamentenlinie erfülle, darf ich wieder an einen tollen Kongress nach San Francisco fliegen. Die Produkte sind teuerer als vergleichbare Medis aber auch die werden von den KK bezahlt... ✈️🍸🍾
    34 3 Melden
  • Der Zahnarzt 26.09.2016 17:13
    Highlight Ich bin selbst im Gesundheitswesen tätig. Es gibt mehr als einen Grund, dass die Prämien steigen:
    - Ein Teil der Politiker hat Mandate von Krankenkassen, Pharmafirmen etc.
    - Die Ärzte selbst: Sie weiten die Menge einfach aus und bereichern sich. (Ein versteckte Kamera im Büro der Ärzte im Spital würde vielen die Augen öffnen).
    - Die Hilfsmittel sind viel zu teuer (Krücken, Schuheinlagen etc.)
    - Das System: Entweder sagt man, medizinische Versorgung ist ein Grundrecht oder man sagt, es ist eine Dienstleistung, die über einen Markt mit Wettbewerb verteilt wird.
    58 2 Melden
  • Cabonga 26.09.2016 17:10
    Highlight Ich glaube uns stehe zwei Ängste im Weg, die vor Kosten und die vor Fremdem.
    Die Einheitskasse war ein fairer Ansatz und wurde abgelehnt, wegen oben genannter Gründe.
    21 9 Melden
    • Trouble 26.09.2016 20:40
      Highlight "Fremdes" = Einheitskasse, nicht, Stipps?
      3 0 Melden
  • Disclaimer 26.09.2016 16:50
    Highlight Ich stimme Max Havelaar zu. Die Pharma, die Ärzte, die KK... das sind keine Gutmenschen. Die wollen alle sehr viel Geld verdienen. Kann man ihnen auch nicht übel nehmen. Wir alle wollen ja die freie Marktwirtschaft. Auch im Gesundheitswesen. Dein Arzt gibt dir das Medikament, welches er am besten kennt. Und am besten kennt er die Medis seiner Hausmarke die ihn sogar noch seine Weiterbildung usw. finanziert. Und die KK Chefs gehen mit den Pharmachefs golf spielen. Alles auf Kosten der Prämienzahler. Sagt blos ihr wusstet das nicht.
    42 4 Melden
  • bobi 26.09.2016 16:23
    Highlight @ Watson. Könnt ihr mal recherchieren welche Möglichkeiten es geben würde, um tatsächlich Kosten zu sparen?
    22 3 Melden
    • Walter Sahli 26.09.2016 17:08
      Highlight Ganz einfach: statt Hausarztpraxen, nur noch Gruppenpraxen, nur noch nötige(!) Operationen, normalpreisige Medikamente, Verringerung der Ärztedichte, nicht wegen jedem Wehwechen zum Arzt...und jetzt lachen wir alle herzlich über diese möglichen Massnahmen und werden uns bewusst, dass niemand bereit ist, auf Einnahmen und Leistungen zu verzichten und finden uns mit den Prämiensteigerungen ab.
      34 0 Melden
    • x4253 26.09.2016 17:20
      Highlight Schritt 1: Ärzte & Pharmalobby aus dem Bundeshaus verbannem
      Schritt 2: Parteifinanzierung offenlegen
      Schritt 3: Abgleich Parteifinanzierung & Stimmverhalten der Parlamentarier
      Schritt 4: ???
      Schritt 5: Profit!
      23 5 Melden
    • Andy 26.09.2016 18:14
      Highlight Und um x4253 (CK rocks :)) mit einem realen Beispiel zu unterstützen: Ritalin ist "drecksbillig" aber "off label", spricht die KK zahlt es nicht mal. Das x Mal teurere Concerta wird aber problemlos bezahlt (der einzige Unterschied sind technisch bessere Kapseln welche über einen längeren Zeitraum die Substanz abgeben). Ein Schelm wer böses denkt... Ich gehe davon aus es wird hunderte solcher Fälle geben. PS: Bitte keine Ritalin Grundsatz-Diskussionen, darum gehts hier nicht
      17 2 Melden
    • Lami23 26.09.2016 22:59
      Highlight Walter Sahli, und was sind "nötige Operationen"? Oder viel wichtiger, was ist unnötig?
      3 0 Melden
    • Walter Sahli 27.09.2016 09:22
      Highlight Lami, fragen Sie die Ärzte in den verschiedenen Regionen. Sie werden staunen, wie unterschiedlich z.Bsp. die "Notwendigkeit" für Hysterektomien beurteilt wird.
      0 0 Melden
    • Lami23 27.09.2016 10:40
      Highlight Das ist mir klar. Aber wer soll ihrer Meinung nach nach welchen Kriterien bestimmen wann eine Operation nötig ist? Im Alltag sind wir diesbezüglich oft auch mit ethischen Dilemmas konfrontiert.
      0 0 Melden
    • Walter Sahli 27.09.2016 11:44
      Highlight Es bleibt den Patienten vermutlich nichts Anderes übrig, als eine Zweitmeinung (in einer anderen Landesregion!) einzuholen - ohne zu erwähnen, dass sich bereits ein anderer Arzt für die Operation ausgesprochen hat. Denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Und es hilft sicher auch, wenn man sich im Internet Studien raussucht, die Auskunft darüber geben, ob die Operation immer noch Goldstandard ist (s. Nutzen von Bänderoperationen). Die ethischen Dilemmas (besonders wenn noch Angehörige involviert sind), sind wohl nie abschliessend und allgemeingültig zu lösen.
      0 0 Melden
    • Lami23 27.09.2016 12:20
      Highlight Ich glaube kaum dass unabhängige Zweitmeinugen die Kosten senken. Bereits jetzt holen viele Patienten zweitmeinungen ein. Ich denke nicht, dass es sehr häufig vorkommt das ein Arzt für eine OP ist und ein anderer dagegen, es wird dann einfach eine andere Behandlung vorgeschlagen, was nicht immer billiger ist.
      0 0 Melden
    • Lami23 27.09.2016 12:22
      Highlight Ausserdem, wie würdest du das gesetzlich verankern? Zwingende Zweitmeinungen überall? Oder nur wenn der Patient will? Auch wenn es total unnötig ist? Klingt für mich nach viel Papierkrieg, nicht nach Kostensenkung.
      0 0 Melden
    • Walter Sahli 27.09.2016 12:36
      Highlight Es könnte auch sein, dass der zusätzliche Papierkrieg dazu führen würde, dass sich Operateure zweimal überlegen, ob sie schneiden wollen oder ob man vielleicht konservativ behandeln könnte. Selbstverständlich braucht es bei eindeutigen Fällen keine Zweimeinung. Aber es gibt durchaus Bereiche, wo es angezeigt wäre.
      0 1 Melden
    • Lami23 27.09.2016 14:00
      Highlight Kaum. So oder so ändert das Wissen darüber nichts, es benötigt ein entsprechendes Gesetz dazu, was nicht realistisch ist, da diese Fälle sehr individuell sind. Das gibt es unkomplzierte Bereiche um Kosten zu sparen, die klarer zu regeln sind.
      1 0 Melden
  • magicfriend 26.09.2016 16:23
    Highlight Dabei rät uns ja sogar der Bundesrat, man soll unbedingt wechseln. Wer wechselwillig ist, verantwortet jedoch jeden Herbst die tausenden Mutationen bei den Kassen. Das ist dann auch eine Art von Arbeitsbeschaffung. Ein Jahr später müssen dann die eher billigen und gesunden Kassen ihre Prämien massiv erhöhen. Und mit dem neuen Risikoausgleich sowieso. Mein Kanton AG soll gut wegkommen? Ich merke nichts. Meine Kasse hat für meine Familie 2016 um 9.8% und für 2017 um 10.5% aufgeschlagen. Jedes Jahr der Wahnsinn.
    16 2 Melden
  • ostpol76 26.09.2016 16:22
    Highlight Schön wenn man die Schuld der SVP zuschieben kann. Nach meiner Rechnug gehören 70 Prozent der Politiker im Nationalrat nicht der SVP an.
    Aber mit den Fingern auf andere zeigen ist eben einfacher als selber akzeptable Lösungen zu finden.
    18 22 Melden
    • Walter Röhrich 27.09.2016 07:13
      Highlight Das ist ja mal etwas ganz Neues. Sonst werden die 30% SVP'ler gerne als "Mehrheit" angesehen. Wenn es aber um richtige, echte Probleme geht, dann waschen sich die 30% gerne die Hände in Unschuld. Der bürgerliche Block verhindert jährlich, dass mögliche Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden. Man macht lieber gar nichts, als etwas zu versuchen.
      Vielleicht müssen sich die Politiker mal überlegen, die KK-Prämien der obligatorischen Grundversicherung von den Steuern abziehen zu können. Dann haben alle etwas davon.
      6 2 Melden
  • dracului 26.09.2016 16:12
    Highlight Solange sich jede Krankenkasse, jedes Spital und jede Arztpraxis eigene Applikationen und teure ICT Infrastrukturen leisten kann und so lange jede Krankenkasse sich eine teure Manager-Hierarchie gönnt, wären Einsparungen auf einfachste Weise möglich - ohne das Ärzte-Patienten-Verhältnis in Frage zu stellen. Aber eigentlich: Haben sich die Schweizer sich je gewehrt gegen Preiserhöhungen? Eben! Darum wursteln auch alle beständig teurer weiter ...
    47 4 Melden
  • Denk nach 26.09.2016 16:07
    Highlight Der Vorschlag von Margrit Kessler vom Patientenschutz, das die Kantone auch ambulante Kosten übernehmen sollen um die Prämien zu senken ist schon ziemlich dumm. Da dann logischerweise der Steuerzahler mehr berappen muss.

    Das löst doch keine Probleme mit steigenden Kosten, wenn der gleiche Bürger statt über die Prämien über die Steuern mehr zahlt?!?! Echt jetzt?!?!
    31 5 Melden
  • Denk nach 26.09.2016 15:56
    Highlight Meines Erachtens wird hier die Frage falsch gestellt. Egal ob ambulante oder stationäre Behandlung, wir zahlen es über die Steuern (Kantone) oder die Krankenkassenprämie.

    Wichtig ist, das man die Behandlungsmethode wählt, die in der Gesamtsicht billiger ist.

    Es bringt nichts, wenn Leute unnötig stationär behandelt werden, nur damit die Krankenkassen entlastet werden!

    Hier setzt der Staat grosse falschanreize in der Finanzierung
    23 2 Melden
    • Lami23 26.09.2016 17:10
      Highlight Dieer Meinung bin ich auch. Es wäre wichtig, die Menschen sogar noch mehr ambulant zu behandeln.
      4 0 Melden
  • 7immi 26.09.2016 15:49
    Highlight Interessant, dass man einen guten, informativen artikel schreiben kann wenn ein SP politiker am ruder ist. Ansonsten sieht man leider nur noch schuldzuweisungen und parteipropaganda.
    In zukunft dürften die prämien wohl weiter steigen, da die geburtenstarken jahrgänge langsam aber sicher älter werden. Ähnlich der AHV problematik...
    11 4 Melden
  • chicadeltren 26.09.2016 15:27
    Highlight Toller Konsumentenschutz! Jetzt sollen wir also mehr Patientin internieren damit mehr Kosten aus den allgemeinen Steuern gedeckt werden?! Dabei sollte jedem einleuchten, dass ambulante Behandlungen grundsätzlich mit weniger Aufwand verbunden sind und ausserdem aus psychologischen Gründen zu rascherer/besserer Genesung führt. Ausserdem sinken die Kosten ja nicht wenns über die Steuern geht, dann müssen wir halt da mehr einzahlen.
    21 5 Melden
  • Deverol 26.09.2016 15:18
    Highlight 4.5% wären es ja nicht wert zu motzen, aber da ich als Student ohne regelmässiges Einkommen nächstes Jahr als billigste Möglichkeit 23% mehr bezahlen muss, will ich doch mal meinen Unmut kundtun.
    30 2 Melden
    • Triumvir 26.09.2016 15:53
      Highlight Dann besorg dir einen Nebenjob. Und komm mir jetzt nicht mit dem Argument, dafür habe ich neben meinem Studium keine Zeit. Ich war auch mal Studi und habe mir mein Studium per Nebenjob zumindest teilweise finanziert. Und ich habe das Studium trotzdem genau so schnell, wie meine faulen Kommilitonen abgeschlossen.
      5 40 Melden
    • 7immi 26.09.2016 16:27
      Highlight @triumvir
      das kann man so nicht allgemein behaupten. es hängt stark vom studium und von der uni ab. ingenieurstudenten haben idr rund 60h pro woche zu tun, was den nebenjob praktisch unmöglich macht. ich "spreche" auch aus erfahrung.
      22 2 Melden
    • Triumvir 26.09.2016 17:18
      Highlight @7immi: Papperlapapp, den Studi, der 60 h pro Woche zu tun hat, will ich zuerst sehen. Seit wann müssen Studis auch am Wochenende arbeiten!? Also keine faulen Ausreden bitte! Weniger Party und faul Rumhängen, dafür mehr chrampfen, dann liegt auch ein Nebenjob problemlos drin. Und zwar auch für angehende Ingenieure.
      4 27 Melden
    • Lexxus0025 26.09.2016 17:29
      Highlight Heute nen vernünftigen nebenjob zu finden ist nicht mehr so leicht. Bei 22chf brutto und auf abruf-foltervertrage sind normalität. Da wirst dann einfach mal heimgeschickt oder spontan angerufen und dann sollst auch noch knien und deine arbeit machen. Sind dann bei oben genanntem lohn schonmal gut 12 stunden die man alleine für krankenkasse arbeiten soll. (Als durchschnittlicher studi kannst du vlt 10std pro woche arbeiten, da auch das pensum an der uni seit bologna höher ist) aber ja man kann leicht reden wenn mans hinter sich hat
      16 1 Melden
    • chirschi 26.09.2016 19:05
      Highlight Triumvir: was hast du denn studiert und wie lange ist das her?
      12 1 Melden
    • 7immi 26.09.2016 20:03
      Highlight @triumvir
      hier siehst du einen. natürlich ist das nicht das ganze semester lang konstant so, es gibt wochen, da ist es weniger und wochen, da ist es deutlich mehr. dennoch ist es schwierig, einer arbeit nachzugehen. denn niemand nimmt einen "ab und zu" arbeiter. es gabt natürlich auch leute bei uns, die es etwas lockerer nahmen, diese verlängerte aber ihr studium. die eth und diverse fh's haben übrigens keine sommerferien, sondern lernferien.was hast du denn gemacht? nur weil man irgendwelche studenten rumfaulenzen sieht,heisst das noch lange nicht,dass alle ein flohnerleben geniessen können!
      6 1 Melden
    • karl_e 27.09.2016 23:25
      Highlight Offenbar ist der Triumvir kein Gstudierter, sonst könnte er die Frage nach der Studienrichtung beantworten.
      1 1 Melden
  • ms_king 26.09.2016 14:55
    Highlight Um den Dingen auf den Grund zu sehen, und zu analysieren wo was wieviel kostet, wie das Geld besser eingesetzt werden kann brauchen wir mehr Daten! Wir wollen ja den bestmöglichen Patient Outcome! Und die Krankenkassen horten ihre Daten. Ein Zugang ist nicht mal zu Forschungszwecken wirklich möglich! Wir haben 289 Spitäler in der Schweiz für 8 Millionen Menschen. England hat für 53 Millionen 150. Was wir brauchen ist Transparenz. Und zwar in jeglicher Hinsicht!
    36 4 Melden
    • chicadeltren 26.09.2016 15:28
      Highlight Das englische Gesundheitssystem gilt auch nicht gerade als Vorbild.
      18 7 Melden
    • Hoppla! 26.09.2016 15:31
      Highlight Ich gebe dir total recht mit der Transparenz.

      Aber England als Vergleich heranzuziehen ist nicht wirklich sinnvoll. Die Versorgung ist (leider) bei weitem nicht unserem Niveau und du wartest auf Operationen auch mal ein halbes Jahr oder länger.

      Btw: In den 289 sind auch Spezialkliniken à la Psychiatrien, Geburtshäuser usw.
      15 2 Melden
    • ms_king 26.09.2016 18:02
      Highlight England war nur ein Beispiel. Aber die haben immerhin Transparenz. Ich kann bei jedem Artz nachschauen wieviele Operationen er gemacht hat und wie die Outcomes waren. Da haben die tatsächlich ein interesse dran gut zu sein. Und England hat Guidelines, transparente, evidence based. Gibts bei uns alles nicht.

      Und übrigens: Bei vielen Sachen kann man gut ein halbes Jahr mit der Operation warten. Da lässt sich planen und Geld einsparen, was wo anders besser investiert ist. Sofort Behandlung kostet, und zwar viel wie wir nun merken.
      5 0 Melden
  • kaiser 26.09.2016 14:48
    Highlight Kurz mal hochrechnen... In 2017 zahlt demnach eine Familie mit 3 Kindern 14'523.72 Fr. an Prämien. Mit einer Erhöhung pro Jahr von 4,5% für Erwachsene und 6.6% pro Kind gibt das in 2050 sehr primitiv und liniar gerechnete 77'106.23 Fr.

    Jedes Jahr die Kasse zu wechseln erhöht auch nur den Verwaltungsaufwand und macht irgendwie keinen Spass. Es könnte möglich sein, dass das Gesundheitssystem respektive die gesamte Bevölkerung dramatische Änderungen vor sich hat... Aber was weiss ich schon. Am Besten machen wir alle so weiter wie bisher, oder?
    37 6 Melden
  • Marco Rohr 26.09.2016 14:34
    Highlight Wie haben sicher eines der am besten funktionierenden Gesundheitssysteme. Dennoch staune ich immer wieder, wie ungeheuer hoch hierzulande die Medikamentenpreise liegen. Teilweise um Faktor 3+ höher als z.B. in Deutschland, für das exakt gleiche Produkt und gleiche Menge. Das lässt sich dann auch mit dem Kaufkraftverhältnis nicht mehr sinnvoll begründen.
    42 5 Melden
    • chicadeltren 26.09.2016 15:31
      Highlight Das liegt daran, dass sich die Pharmavertreter und Bundesverwalter gemeinsam an einen Tisch setzen und so die Preise bestimmen. Null Markt.
      36 3 Melden
  • philosophund 26.09.2016 14:29
    Highlight Wo ist denn nun die selbsternannte "Büezer"-Partei..? Wie soll dieser Büezer mit seiner Kleinfamily mit 4500 Nettolohn überleben, wenn er 1/4 davon in die Krankenkasse steckt? Ach ja stimmt, die Frau soll auch gefälligst arbeiten und nicht blöd herumhängen (obwohl dies der konservativen SVP-Hausfrau-muss-zuhause-bleiben-Haltung widerspricht)... Also gut, wohin mit den Kids? In die Krippe, welche pro Tag mind. 100 Stutz kostet? Ach ja stimmt, keine Kinder zur Welt setzen wenn man es sich nicht leisten kann usw.. Die Liste könnte beliebig erweitert werden... :P
    93 7 Melden
    • Maragia 26.09.2016 15:39
      Highlight Du sagst also direkt, dass die anderne Partein (vorallem SP) nicht für den Büezer schauen, sondern nur für die gut Betuchten? Aha!
      5 28 Melden
    • Divina Commedia 26.09.2016 16:14
      Highlight @maragia: hä?
      21 1 Melden
    • philosophund 26.09.2016 19:31
      Highlight @maragia: hä?
      4 1 Melden
  • Gulli 26.09.2016 14:15
    Highlight Läuft doch genau so wie geplant.

    Natürlich ist auch für mich die Erhöhung der KK-Prämien ein fürchterliches, schwer aktzepables Ärgernis.
    Aber wir scheinen uns damit ja noch sehr wohl zu fühlen. Denn weder die Einheitskrankenkasse noch Managed-Care oder andere Modelle haben an der Urne einen Hauch einer Chance.

    In dem Sinne, wenn wir einen Schuldigen suchen, warum das Gesundheitswesen seit Jahren schief läuft, dann sollten wir einfach in den Spiegel schauen.
    67 5 Melden
    • retofit 26.09.2016 14:25
      Highlight Nicht nur, Herr Gulli, nicht nur...
      9 17 Melden
    • Richu 26.09.2016 14:25
      Highlight @Gulli: Zudem ist das Dep. von Bundesrat Berset unfähig, die Kostenprobleme "einzuschränken"!
      13 22 Melden
    • Divina Commedia 26.09.2016 16:15
      Highlight @gulli: da ist wohl eher das Parlament und die Pharmalobby schuld und nicht Mr. Berset
      12 2 Melden
  • na ja 26.09.2016 14:02
    Highlight Ja, das frage ich mich wirklich auch. Was passiert, wenn man die Prämien nicht mehr bezahlen kann? Prämienverbillgung? Unter 21'000.- gibts nix! So ein Witz!
    25 2 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 26.09.2016 14:13
      Highlight Das frage ich mich also langsam wirklich auch... Nächstes Jahr beginne ich mein Studium... wie soll ich da auch noch höhere KK-Prämien bezahlen...ich kann die Franchise nicht mehr erhöhen...
      37 2 Melden
    • Walter Sahli 26.09.2016 14:34
      Highlight Majestät sind ja hoffentlich HMO oder TelCare oder sowas versichert, oder?
      4 10 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 26.09.2016 15:57
      Highlight TelCare, jep.
      7 0 Melden
    • Alka 26.09.2016 16:26
      Highlight @W. Sahli
      Ich bin auch Studentin (arbeite nebenbei 50% um mein Leben zu finanzieren) und HMO versichert. Meine Franchise musste ich auch letztes Jahr auf 2500.- erhöhen, damit ich mir die Prämien noch leisten kann. (Prämienverbilligung von nicht mal 50.- im Monat nützt leider niemandem was.) Nun kann ich halt nicht mehr zum Arzt, weil ich mir die Rechnung dazu nicht mehr leisten kann. Bleibt zu hoffen, dass ich gesund bleibe!
      HMO ist also leider auch nicht die Lösung. :(
      21 2 Melden
    • Walter Sahli 26.09.2016 16:48
      Highlight Alka, alle diese Modelle senken den monatlichen Prämienpreis (zahle in der höchsten Alterskategorie mit TelCare 229.- ab 2017 und nicht die durchschnittlichen 430.-) und wenn man nicht zu oft zum Arzt muss, rechnet sich das durchaus mit einer Franchise von 2'500.-!
      7 5 Melden
    • Alka 26.09.2016 17:10
      Highlight Da haben Sie wohl recht, Herr Sahli. Das ist auch der Grund, weshalb ich das HMO-Modell schon seit Jahren habe. Nur leider kann ich mir bei den jährlich enorm steigenden Prämien auch diese günstigste Variante bald nicht mehr leisten :/
      16 0 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 26.09.2016 19:51
      Highlight Okay, mit 229.- pro monat sind sie wirklich sehr sehr gut bedient, Herr Sahli. Aber werde das schon überstehen 😆 bin nicht der Erste und schon gar nicht der Einzige, dem es so geht ;-)
      5 0 Melden
  • Harry Schlender 26.09.2016 13:40
    Highlight bald steht bei mir das gleiche spiel an, wie jedes jahr: prämien vergleichen und zur günstigsten kasse wechseln.
    21 13 Melden
  • oli4 26.09.2016 13:39
    Highlight Ich habe mich heute in Australien bei der staatlichen Krankenkasse angemeldet und kann nicht verstehen weshalb in der Schweiz immer noch so rumgewurstelt wird... Unter 17'000 AUD Einkommen zahlt man in Australien nichts, bis 90'000 AUD (ungefähre Werte) zahlt man 1.5℅ un darüber 3℅ des Einkommens als Krankenkassenprämie. Finde ich fair. Ob die Leistungen vergleichbar sind kann ich noch nicht beurteilen...
    Ich vermute in der Schweiz steckt eine starke Lobby dahinter, und wahrscheinlich verdienen zuviele Politiker gutes (!) Geld im Dunstkreis dieser Versicherungen...
    54 1 Melden
    • legis 26.09.2016 13:52
      Highlight Da hätt's mal so eine Intitiative gegeben...aber kam von Links, deshalb schlecht!
      67 14 Melden
    • meine senf 26.09.2016 15:35
      Highlight Da muss man nichts vermuten. Man muss nur nachschauen, wie viele Parlamentarier ein über Krankenkassenprämien bezahltes Verwaltungsratsmandat bei einer Krankenkasse haben.
      25 0 Melden
    • meine senf 26.09.2016 17:29
      Highlight Nur an Politikern liegt das nicht. Das Volk ist genau so schuld, wenn schon müsste das ganze Volk weggesperrt werden.

      Die Stimmbürger hätten im Falle der Krankenkassen ja die Möglichkeit gehabt, dem einen Riegel vorzuschieben. Aber dann wurde halt das Land mit Plakaten à la "Einheitliche Krankenkasse = DDR" zugepflastert.

      In unserem Land regiert "das Volk" nur zum Schein. In Wirklichkeit regiert das Geld. Bei den Parlamantiern über Lobbysmus und bei den Stimmbürgern über das Einhämmern von Reizbegriffen und Emotionen mittels teuren Plakat- und PR-Kampagnen.
      15 0 Melden
    • meine senf 27.09.2016 10:11
      Highlight Wegen dem Monopol hast du prinzipiell schon recht. Die Frage ist nur, ob wir das Monopol nicht eigentlich schon jetzt haben. Sämtliche Leistungen sind ja staatlich vorgeschrieben.
      Dadurch können sich die Kassen nur beschränkt wirklich konkurrieren, so dass man allenfalls von einem Pseudo-Markt sprechen kann. Allerdings ein sehr teures "Pseudo".
      Mit dem erhöhten Risikoausgleich fällt auch die Unterscheidungsmöglichkeit über verschiedene Kundensegmente weg.
      So stellt sich einfach die Frage, ob sich die ganzen Verwaltungsräte etc. lohnen, nur um die Illusion eines Marktes aufrechtzuhalten.
      1 1 Melden
  • EMkaEL 26.09.2016 13:29
    Highlight offenbar kann man bei der bundesverwaltung bereits vergleichen:

    https://www.priminfo.ch/praemien/index.php?sprache=d
    19 0 Melden
    • Qui-Gon 26.09.2016 14:26
      Highlight Die Zahlen sind aber seltsam. Bei mir wäre es ein Aufschlag von 22%!
      1 0 Melden
    • EMkaEL 26.09.2016 17:28
      Highlight Seltsam vielleicht, aber offiziell und fakt.
      2 0 Melden
  • Maria B. 26.09.2016 13:15
    Highlight Nicht mehr weit zu amerikanischen Verhältnissen, vor Allem für die weniger Begüterten unter uns.

    Was jedoch dem Fass den Boden ausschlägt ist, dass man nun im Parlament beschliessen wird, künftig die tiefste Franchise von 300 Franken auf 400 oder gar 500 Franken anzusetzen.

    Dadurch spart man zwar 200 Mio. jährlich, aber weitgehend auf den Schultern der Armen :-(!

    Richtig wäre, Franchisen nach Einkommenshöhe festzulegen, denn was für Mittelständler noch knapp erträglich wäre, wird Alte und Bedürftige (aber auch Junge Erwerbslose) massiv überfordern.

    DA wären die Linken und Grünen gefordert!
    68 17 Melden
    • Momo_1 26.09.2016 13:25
      Highlight Ähm, warum die Linken und Grünen?
      23 28 Melden
    • Charlie Brown 26.09.2016 13:37
      Highlight @Momo_1: Weil die Rechten und Braunen da sicher nichts unternehmen?
      48 38 Melden
    • Maria B. 26.09.2016 13:46
      Highlight Sorry, aber eine deppertere Frage ist mir in solchen Zusammenhängen selten begegnet.

      Das sind doch angeblich diejenigen Parteien, die sich für die Ärmeren und Bedürftigeren unter uns einsetzen wollen, oder doch sollten. Auch gemeinhin immer mal lauthals Widerstand gegen solche Pläne ankündigen.

      Oder gilt das nur für Wirtschaftsmigranten aus Eritrea und anderen asylpolitisch fragwürdigen Herkunftsländern, denen sich die erwähnten Parteien besonders zugeneigt und in der Totale zuständig fühlen ?

      Ebenso berechtigte wie aktuelle Fragen...

      46 23 Melden
    • Fabio74 26.09.2016 14:02
      Highlight Immer nur motzen aber alles von links kommt per se ablehnrn weil es ja schlecht sein muss.
      Das ist unser Problem
      Abgesehrn davon wo ist die SVP, die ja angeblich für den Bürger da ist?
      36 30 Melden
    • retofit 26.09.2016 14:33
      Highlight Schon wieder Maria B....gestern noch wegen Annahme des Schnüffel-Freipasses gegen Linke frotzeln und jetzt auch noch das...dabei ist dieses Trauerspiel nur der parlamentarischen Lobbyarbeit (in anderen Ländern auch als Korruption bezeichnet) der alteingesessenen, grossen KKs zu verdanken, welche überwiegend mit rechten Parlamentariern bestückt ist. Dass Sie aktuell 14 likes und nur 4 Blitze haben, spricht übrigens nicht für die Qualität Ihres Artikels, sondern eher für die Manipulationsten-
      denzen, welche auf den Kommentarseiten von watson in den letzten Monaten Einzug gehalten haben
      15 22 Melden
    • Platon 26.09.2016 15:03
      Highlight Jaja die Linken und die Grünen. Ich bin durchaus auch der Meinung, dass diese die besten Rezepte zur Hand hätten. Stellt sich nur noch eine Frage: wie sollen 30% auch nur irgendetwas bewirken können? Schlussendlich braucht es bürgerliche Partner und diese sind während dieser Legislatur kaum zu gebrauchen, geschweige denn sind sie auf irgend ein Einverständnis von links-grün angewiesen.
      Die Schweiz war schon immer bürgerlich regiert, also hört auf die Linken zu kritisieren, bevor sie überhaupt etwas erreichen können!
      28 5 Melden
    • atomschlaf 26.09.2016 15:26
      Highlight @Charlie Brown: Die einzige Partei die man in der Schweiz als "braun" bezeichnen könnte, wäre die PNOS, aber die hat politisch nichts zu melden.
      24 6 Melden
    • Charlie Brown 26.09.2016 16:20
      Highlight @atomschlaf: Darum geht es gar nicht.

      Ich wollte damit nur die Sinnlosigkeit des ursprünglichen Kommentars vor Augen führen. Ist wohl aber nicht ganz überall verstanden worden. Meine "Nachredner" haben das zugegebenermassen differenzierter und besser als ich gemacht.

      P.S: Auch wenn sie nichts zu melden hat, hat denn die PNOS in ihrem Parteiprogramm etwas, was der Situation zuträglich wäre? Aha.

      P.P.S: Und was ist mit den rechten Parteien? Die habe ich auch genannt, auf deren Pflicht gehst du aber gar nicht ein. Hmmmm...
      5 8 Melden
    • Z&Z 26.09.2016 18:35
      Highlight @Maria B. Bedürftige mit wenigen bis fast keinen Mitteln können Ergänzungsleistungen beziehen, die den Selbstbehalt decken. Es sind nicht die Ärmsten unter uns, die durch die Erhöhungen geschröpft werden (sind durch Prämienverbilligungen und Ergänzungsleistungen aufgefangen), sondern, ach was für eine Überraschung, der Mittelstand, der keine Prämienverbilligungen etc. erhält. Es ist wie immer, wir können mal alles wieder zahlen.
      4 2 Melden
  • retofit 26.09.2016 13:11
    Highlight Ich sag's schon wieder: Ein Trauerspiel, was Bundesrat, Parlament und Wirtschafts-Lobby hier seit Jahrzehnten abliefern. Ein erneutes Beispiel, wie weit in einer Demokratie mit Desinformation und Angstpropaganda politisiert werden kann. Uebrigens hat der Kt. TG laut Ihrer Tabelle 4,6 Prozent Prämienerhöhung, laut Kommentar darunter aber keine 4 Prozent. Was denn nun?
    21 14 Melden
  • Hoppla! 26.09.2016 12:33
    Highlight Ein kleines Detail: WIR verursachen die Kosten alle gemeinsam die wir über die KK bezahlen. Falls wir damit nicht zufrieden sind müssen WIR etwas unternehmen. Sei es bei den Medikamenten oder beim in Anspruch nehmen der Leistungen.

    Übrigens: Wie wird die Durchschnittsprämie eigentlich berechnet? Ich sehe im Artikel dazu keinen Anhaltspunkt.
    18 27 Melden
    • The fine Laird 26.09.2016 13:26
      Highlight Ich bin seit fünf Jahren nicht mehr krank gewesen, geschweige im Spital. Reicht das?
      26 6 Melden
    • Charlie Brown 26.09.2016 13:41
      Highlight @The fine Laird: Bravo. Sei froh drum.

      @Hoppla!: Ich bin nun bald Mitte Vierzig und habe (seit ich die KK-Prämie selbst bezahle, also über 20 Jahre) noch keinen Rappen von der Krankenkasse erstattet bekommen. Sprich wenn ich was kleines hatte, war es innerhalb der Franchise.

      Stolz macht mich das nicht. Weil Gesundheit nur zum Teil selbstverschuldet ist. Das wenigste, was chronisch kranke Menschen neben ihren Gebrechen noch brauchen können sind Belehrungen von Gesunden, die sich über die ausgelösten Kosten aufregen.
      37 11 Melden
    • Divina Commedia 26.09.2016 16:21
      Highlight @Hoppla: ja echt hoppla schorsch! Macht mich total aggressiv wenn unschuldig chronisch Kranken - die ja eh schon unten durch müssen - nun auch noch Schuldgefühle eingetrichtert werden. Moll moll, bravo😡
      3 0 Melden
    • Lami23 26.09.2016 17:15
      Highlight Fünf Jahre, na gratulation. Die Prämien zusammengerechnet ergeben wahrscheinlich nicht mal eine Nacht auf der Intensivstation.
      1 3 Melden
    • The fine Laird 26.09.2016 20:14
      Highlight Haha wow Lami23, schon lange nicht mehr so einen unnötigen Beitrag gesehen. Ich schaue gut zu mir sprich mache Sport und achte auf das Essen. Wenn man will wird man auch nicht krank, ganz einfach.
      2 5 Melden
    • Lami23 26.09.2016 20:43
      Highlight Unsinn. Ich könnte dir auf einen Schlag fünfzig leute nennen die gesund gelebt haben und es auch waren und trotzdem schwer krank worden. Und damit meine ich keine Unfälle. Und meine medizinische Karriere dauert erst einige Jahre.
      3 0 Melden
  • Z&Z 26.09.2016 12:29
    Highlight Die generelle Prämienerhöhung ist das Eine, darüber möchte ich mich nicht auch noch auslassen, aber dass die Prämien für Personen mit hoher Franchise mehr belastet werden, das geht bei mir nicht runter. Ich bin praktisch nie beim Arzt (dieses Jahr bisher kein einziges Mal, letztes Jahr wegen einer Impfung für eine Reise). Grundsätzlich ein gesunder Mensch, obwohl ich nicht wirklich gesund lebe. Meine Franchise habe ich entsprechend auf 2'500. Warum werde ich jetzt dafür noch bestraft? Da hört bei mir das Verständnis auf.
    77 6 Melden
  • Pupsi 26.09.2016 12:15
    Highlight Ich habe den Eindruck, dass das gesundheitssystem langsam aber sicher auf einen Kollaps zusteuert. Es entsteht ein bedenkliches paradox, dass man eine Krankenversicherung hat, damit man Zugriff zur medizinischen Versorgung hat, die aber für, sagen wir mal Normalverdiener, so teuer ist, dass das Resultat schlussendlich ein nicht zum-arzt-gehen-wollen ist, da man kosten einsparen will.
    35 3 Melden
  • chicadeltren 26.09.2016 11:36
    Highlight http://www.economiesuisse.ch/de/dossiers/erfolgsmodell-zahnmedizin-braucht-kein-obligatorium/dossier

    Vielleicht mal wieder etwas mehr am Wettbewerb orientieren, dann sollte es auch mit den Prämien wieder klappen.
    15 9 Melden
    • karl_e 26.09.2016 14:59
      Highlight Nähme mich wunder, wie es in den Mäulern der nicht so Hablichen dank der wettbewerbsorientierten Zahnmedizin so aussieht. Nur gut, kann man beim Zahnarzt massiv sparen, wenn man nach Deutschland oder, noch besser, nach Ungarn auweicht.
      5 1 Melden
    • chicadeltren 26.09.2016 15:47
      Highlight Ohne Protektionismus wären viele Leistungen in der Schweiz wohl auch günstiger und/oder besser.
      Auf die Frage nach den weniger "Hablichen" siehe Studie. Als Fazit jedenfalls nicht schlechter als im Status Quo.
      1 2 Melden
    • Der Zahnarzt 26.09.2016 19:47
      Highlight @Chicadeltren: Leider stimmt das nicht. Das Gesundheitssystem in den USA ist sehr stark von Wettbewerb geprägt und eines der teuersten und ineffizientesten der Welt. (Wenn Sie wollen, könne Sie das auf der Homepage des NEJM nachlesen.)

      Mehr Wettbewerb ist nicht immer die Lösung und wird auch nicht wahrer, wenn Economiesuisse es wie ein Mantra wiederholt.
      5 1 Melden
    • chicadeltren 27.09.2016 14:25
      Highlight @Zahnarzt: Die Vergleiche mit dem US-System hinken stark, entscheidender Kostentreiber ist da z.B. auch die Vermischung von Straf-
      und Zivilrecht. Ich kann auch willkürlich öffentliche Gesundheitssysteme als Beispiel anführen, z.B. Brasilien: Da wussten wir noch nicht mal ob unsere Patienten auf der Warteliste tot oder lebendig waren. Auch im
      tollen Dänemark sterben regelmässig Patienten auf Wartelisten für Routine-Eingriffe, England hat ganz schlechte Grundversorgung. Ich brauche die Ecosuisse nicht als Mantra, sehe mir das System schon persönlich an.
      0 0 Melden
    • Der Zahnarzt 27.09.2016 14:59
      Highlight @Chicadeltren: Wie erklären Sie dann, dass Economisuisse das Gesundheitswesen lobt, weil es jedes Jahr überdurchschnittlich wächst, d. h. immer mehr kostet. Hauptsache Wachstum?

      Als Gegenbeispiele könnte man Kuba ins Spiel bringen.




      0 0 Melden
    • chicadeltren 27.09.2016 21:33
      Highlight Hä? Die Ecosuisse kritisiert ja genau diese massive Kostenexplosion und vergleicht es mit der Zahnmedizin, wo die Kostenentwicklung unter der BIP-Entwicklung lag.
      Aus guter Quelle weiss ich, dass kubanische Ärzte auch nicht gerade zufrieden sind. Und selbst wenn das System so toll wäre: lieber bezahle ich mehr als in einem Land zu leben, wo es noch nicht mal Wasser in den Supermärkten gibt.
      0 1 Melden
    • Der Zahnarzt 28.09.2016 08:27
      Highlight @Chicadeltren: Nein, das ich nicht wahr. Economisuisse spricht hier mit gespaltener Zunge. Einerseits begrüssen sie die überdurchschnittlichen Wachstumsraten im Gesundheitswesens als Konjunktur Motor und anderseits loben sie die unterdurchschnittliche Entwicklung bei der Zahnmedizin.

      Natürlich sollte man Kuba nicht romantisieren, aber was bei uns im Namen der heiligen Kuh Wettbewerb und freie Märkte etc. veranstaltet wird, ist auch weit weg von jeder Effizienz.- Auch bei uns sind die Ärzte nicht immer zufrieden, die Prämienzahler aber noch weniger.
      0 0 Melden
  • Scaros_2 26.09.2016 11:19
    Highlight Das BAG sollte das Volk endlich mal aufklären. Ich habe 1 Jahr in Zürich im Notfall gearbeitet als Praktikant. Was da Leute in den Spital kommen. So viele Menschen haben kein Hausarztmodell oder Telefon oder was es gibt. Die haben keinen bestimmten Artzt. Nein die gehen wegen Kopfschmerzen in den Notfall und brauchen 1 Platz und was verrechnet das Spital? In der Buchhaltung dann 1 Patient zu diesem Kostensatz etc. und was gibt man ihm? Dafalgan welches man auch für 5 Fr. in de apotheke kaufen kann. So viel unnötige Kosten weil Mensch nicht denkt und panisch ist.
    144 1 Melden
    • droelfmalbumst 26.09.2016 12:49
      Highlight Eben. Daran ist das Volk schuld und nich die KKen..
      12 8 Melden
    • Scaros_2 26.09.2016 13:20
      Highlight Ja weil die KK müssen das zahlen was verrechnet wird. Ich kenne den Kostenansatz nicht aber häufig sind das ja solche "Pauschalkosten". Man verrechnet einen Fixbetrag der Krankenkassen in der buchung und der ist für einen Notfallplatz mehrere Tausend Franken. Die Realkosten dahingehend sind bedeutend tiefer denn man macht nicht viel gross als das übliche und schickt ihn nach hause hat aber fett an ihm verdient. Das System ist rotz.
      17 1 Melden
    • Lami23 26.09.2016 17:16
      Highlight Jaund sie kommen dann Sonntagnacht um drei, weil sie dann nicht so lange warten müssen...
      0 0 Melden
  • Triumvir 26.09.2016 11:16
    Highlight @ alle die jetzt mal wieder jammern: Ja, unser Gesundheitssystem ist sau teuer. Aber auch sau gut. Nicht umsonst werden Schweizer/innen mit am ältesten auf diesem Planeten. Wir wollen ja alle nur das beste und teuerste, wenn's um unsere Gesundheit geht und das kostet nun halt mal. Umsonst ist nur der Tod und der kostet bekanntlich das Leben.
    12 48 Melden
  • Caturix 26.09.2016 11:01
    Highlight Bei mir geht es von 192.7 auf 219 das ist ja unglaublich viel.
    Im Jahr mit meinen Medis und Artzkosten mach das 4000 nur für die Gesundheit und das bei einem Lohn von 3200 Chf.
    27 3 Melden
    • pamayer 26.09.2016 11:11
      Highlight Ist leider schon so.
      Im Krankheitsfall explodieren die kosten dann leider massiv.
      21 1 Melden
    • exeswiss 26.09.2016 13:02
      Highlight wie soll das gehen? medikamente musstes du bisher auch zahlen, also ist der unterschied zu vorher die 26.3 Fr. differenz macht aufs jahr 315.6 Fr. aus. jetzt musst du mir sagen wie du auf 4000.- unterschied kommst. bei deinem lohn würd ich mal schauen ob du anrecht auf prämienverbilligung hast.
      2 5 Melden
    • Caturix 26.09.2016 13:53
      Highlight @ exeswiss.
      Ja 26.30 im Monat sind 315 im Jahr das ist viel.
      Bei einem Selbstbehalt von 2500 kostet mich das ganze (12x219)+ etwa 1400.- Franken brauche ich für Arztkosten und Medikamente die leider nötig sind. Könnte den Selbstbeahlt runter tun bringt aber keine Ersparniss. Bei einem Selbstbehalt von 500 Kostet mir der Spass (12x327.50) + 500 im Jahr = 4430.-
      4 0 Melden
    • exeswiss 26.09.2016 14:23
      Highlight gut da kann ich nicht mit reden ich zahle 400.- pro monat bei einem selbstbehalt von 300.- da ich medikamentenrechnungen pro jahr von etwa 4000.- habe.
      2 1 Melden
  • amore 26.09.2016 11:01
    Highlight Schön hat der BR diese Meldung erst nach der Abstimmung AHVplus herausgegeben.
    35 4 Melden
    • Pisti 26.09.2016 12:32
      Highlight Dass die Kosten steigen werden wusste man vorher schon. Eigentlich steigen sie ja jedes Jahr 5-10%. Dass man aber in GE und BE bereits 500+ zahlt ist ja schon verrückt.
      17 1 Melden
  • the.oracel 26.09.2016 10:57
    Highlight Jedes Jahr 5-10% Erhöhung:
    Letzten 10 Jahre = 100%
    Vergleich zu 1990 = 300%
    Hmmm... Mit den anderen Kosten gerechnet, verlier ich jedes Jahr an Kaufkraft. Am Meisten leiden die Familien... Leben zum Arbeiten oder Arbeiten zum Leben?
    62 5 Melden
    • pamayer 26.09.2016 11:12
      Highlight Verdiene gut, habe aber immer weniger davon. Da ja alles steigt, ausser die löhne von denen, die wirklich arbeiten.
      40 3 Melden
    • Triumvir 26.09.2016 11:19
      Highlight Aber für das Luxusauto ist immer genug Kohle da, da jammert interessanterweise niemand über hohe Unterhaltskosten (die btw. um einiges höher sind als die Krankenkassenprämien...)
      20 43 Melden
    • baBIELon 26.09.2016 12:21
      Highlight @xlt.
      Davon sieht man nur wenig auf der Strasse da die Menschen über ihren Verhältnissen leben. Mit Krediten und Leasing aber ohne Rücklagen oder Vorsorge...
      Aber das wurde ja von den Kapitalisten gewollt und herangezüchtet...
      17 0 Melden
  • Hiocio 26.09.2016 10:53
    Highlight Was passiert eigentlich, wenn ich die KK nicht mehr bezahlen kann? Muss ich dann eine Busse bezahlen? Oder werde ich gar eingesperrt? Ich werde die KK-Erhöhungs-Info gleich an meinen Chef weiterleiten, dann soll er das mit denen direkt ausmachen :-)
    6 11 Melden
    • Xeno 26.09.2016 10:54
      Highlight Dann wirst Du von der KK betrieben.
      35 0 Melden
    • Hiocio 26.09.2016 10:56
      Highlight Ich meine wenn ich keine KK mehr habe..
      4 8 Melden
    • Yelina 26.09.2016 11:00
      Highlight Dann erhälst du höchstens noch Notfallbehandlungen und musst diese vielleicht sogar bar bezahlen, je nach Arzt
      24 3 Melden
    • RedWing19 26.09.2016 11:02
      Highlight @Hiocio

      Du kannst nicht einfach keine Krankenkasse haben ;-)
      24 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 26.09.2016 11:07
      Highlight Dann wirst du nur noch in Notfällen behandelt.
      7 3 Melden
    • Madison Pierce 26.09.2016 11:59
      Highlight Wenn das bei Dir ein Problem werden könnte, solltest Du Dich erkundigen, ob Du Anspruch auf Prämienverbilligungen hast. Der Staat übernimmt bei Leuten mit geringem Einkommen einen Teil der Prämie.
      15 0 Melden
    • marcoim 26.09.2016 13:13
      Highlight Wenn du die Krankenkassenprämie nicht bezahlst, wirst du betrieben. Muss das Betreibungsamt einen Verlustschein ausstellen, kommt schlussendlich die Gemeinde für 85% der nicht bezahlten Prämien auf.

      In teils Kantonen oder früher existiert(e) meines Wissens noch eine "Schwarze Liste". Die Personen, welche darauf verzeichnet sind, erhalten nur noch Notfallbehandlungen.
      5 0 Melden
  • Marcel Nandy Füllemann 26.09.2016 10:52
    Highlight Grundsätzlich kann man ja über die Steigung streiten. Wenn ich aber so darüber nachdenke, dass im Spital Winterthur einem Magenbeschwerden diagnostiziert werden, während Frauenfeld notfallmässig den Blinddarm raus operiert, frag ich mich doch sehr, wer der grosse Absahner in dem Geschäft ist. Aber das Geld wird sicherlich nicht in die Ausbildung der Fachkräfte bzw. in Equipment gesteckt..
    Und jap die Geschichte mit dem Blinddarm ist tatsächlich so geschehen und nach Frauenfeld ging es der Person wirklich besser ;)
    21 1 Melden
    • pamayer 26.09.2016 11:14
      Highlight Die innere Medizin ist ein sehr heikler bereich, viel suchen, bis die Diagnose steht.
      Aber Blinddarm übersehen ist schon grenzwertig.
      20 0 Melden
    • Marcel Nandy Füllemann 26.09.2016 12:57
      Highlight @ panmayer: da geb ich Ihnen recht, innere Medizin ist sicherlich ein heikler Bereich. Zur Ergänzung, zwischen dem Besuch in Winterthur und Frauenfeld lag ca. eine halbe Stunde ^^
      2 0 Melden
    • Lami23 26.09.2016 17:19
      Highlight Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.
      0 1 Melden
  • Skater88 26.09.2016 10:47
    Highlight Wieso habe ich das Gefühl, dass diese Rechnung irgendwann nicht mehr aufgeht. Da bezahlen wir höhere Mieten, Prämien, Steuern und bekommen "wegen der momentanen Wirtschaftslage" (die seit Jahrzehnten anhält) wenig bis keine Lohnerhöhung, oder sogar Lohnkürzungen....
    54 1 Melden
    • pamayer 26.09.2016 11:16
      Highlight Der kanton hat alles in unternehmensreform I,II und III reingebuttert. Gebracht hat es nachweislich nichts und in der Kasse hat's auch nichts mehr.
      Bürgerliche politik in Reinkultur.
      48 5 Melden
  • Le_Urmel 26.09.2016 10:38
    Highlight Sehr gut, sehr bescheiden; mein Lohn ist dieses Jahr auch um 6% gestiegen.

    Langsam hat man die Nase voll, bei einer Teuerung von 0,2% und einem Lohnzuwachs unter der Wahrnehmungsgrenze, fragt man sich wer dieses Geld sich wieder in die Taschen steckt, bestimmt die Linken *ironieoff*
    49 4 Melden
    • Sveitsi 26.09.2016 11:12
      Highlight Immerhin hast du eine Lohnerhöhung erhalten, auch wenn sie dir nicht hoch erscheint.

      Aber ja, irgendetwas geht im System nicht auf.
      16 3 Melden
  • x4253 26.09.2016 10:28
    Highlight Von Durschnittlich 173.-/Monat auf 447.-/Monat innerhalb von 20 Jahren ist schon sehr happig. Vorallem da die Teuerung zwischen 1996 und 2016 gerade mal 12% beträgt (Quelle: BFS). Allerdings sollte dabei auch bedacht werden, dass die Grundversicherung inzwischen auch mehr abdeckt (ein bsischen).

    Den Krankenkassen hierbei die Schuld in die Schuhe zu schieben ist zu kurz gedacht. Vielmehr sollten die kriminell hohen Kosten für Medikamente und Behandlungsmethoden näher betrachtet werden. Unsere Medizin ist Spitze (im Preis.. ), die Leistungen sind aber eher Durchschnitt.
    44 5 Melden
  • Dä Mö 26.09.2016 10:19
    Highlight Was geschieht, wenn sich niemand mehr die KK Prämien "leisten" kann? Wird dieses Szenario angedacht?
    35 2 Melden
    • Yelina 26.09.2016 10:49
      Highlight In der Theorie sollte da eigentlich die Prämienverbilligung greifen, in der Realität darf man praktisch kein Einkommen haben, um überhaupt in diesen Genuss zu kommen. Ausserdem wurde die Einkommensgrenze für den Bezug durch die Kantone in den letzten Jahren systematisch gesenkt.
      23 1 Melden
    • MaxM 26.09.2016 10:52
      Highlight Eigentlich schon: Für solche Fälle existieren die kantonalen AHV-Prämienverbilligungen.
      14 1 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.09.2016 11:01
      Highlight Die greifen aber gar nicht. Weil das Einkommen für die Verbilligungen entscheidend ist und die Hürden für den Bezug laufend erhöht worden sind. Dazu treffen mich ja auch noch laufend erhöhte Mietkosten und weitere Gebühren für Dinge die früher einfach gratis waren. Der Wahnsinn! Gefühlt bleibt der Mittelstand bei seinem Einkommen einfach stehen oder verliert sogar.
      24 1 Melden
    • pamayer 26.09.2016 11:17
      Highlight Bürgerliche Politik.
      42 2 Melden
    • Divina Commedia 26.09.2016 16:35
      Highlight @Peter Gasser: ein Beispiel; bei ca 5500.- Einkommen und als Familie mit einem Kind kosten KK, Miete und Steuern 3400.- Und leben würde man ja auch noch gerne. Irgendwann geht das alles nicht mehr auf!
      4 0 Melden
    • Spooky 26.09.2016 20:25
      Highlight @Psychotomate
      Werde Sozialarbeiter oder noch besser Flüchtlingshelfer bei einem Hilfswerk (dort brauchst du nicht mal eine Ausbildung). Dann verdoppelt sich dein Einkommen und du musst nicht mehr arbeiten.

      Aber Intelligenz ist für diese Jobs ein Nachteil. Stelle dich dumm! Dann hast du den Job auf sicher.
      2 3 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 26.09.2016 21:22
      Highlight @Psychotomate: Das ist genau der Punkt. Ich gehe noch weiter. Familie kannst dir damit in der Stadt Zürich schon gar nicht mehr leisten. Die Miete ist ja schon mehr wie CHF 2´000 dann... aber noch keine Prämienverbilligung in Sicht. Die verpasst du. Auf Lohnerhöhung darfst auch nicht hoffen. Bist nämlich eh schon zu teuer... und der Kollege aus der EU schafft billiger. So schauts aus.
      3 1 Melden
    • Spooky 26.09.2016 22:20
      Highlight Das Tragische bei den Linken ist, dass sie den Kontakt mit jenen Leuten verloren haben, die arbeiten müssen für ihre Familien. Die Linken kümmern sich lieber um die DSI und sammeln dafür eine (1) Million Franken. Wo diese 1 Million Franken gelandet sind, weiss kein Knochen. Aber wie gesagt: Weil die Linken den Kontakt mit den Leuten verloren haben, die arbeiten, bringt es nichts, darüber zu kommentieren.
      4 0 Melden

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