DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Facebook sperrt die rechtsextreme und islamfeindliche Gruppierung «Britain First»

14.03.2018, 14:17

Facebook hat die Seite der rechtsextremen und islamfeindlichen britischen Gruppierung «Britain First» gesperrt. Auf der Seite sei wiederholt gegen die Gemeinschaftsrichtlinien von Facebook verstossen worden, teilte das Netzwerk am Mittwoch mit.

Die Seite hatte zuletzt über zwei Millionen Follower. Auch die persönlichen Seiten des Vorsitzenden Paul Golding und seiner Stellvertreterin Jayda Fransen, die zur Zeit wegen Hass-Verbrechen Haftstrafen verbüssen, wurden gesperrt.

Hassreden seien auf Facebook nicht akzeptabel, erklärte das Netzwerk in einem Blog-Eintrag. Politische Parteien müssten sich wie Einzelpersonen und alle anderen Organisationen auf Facebook an diese Standards halten. «Und wenn eine Seite oder Person wiederholt gegen unsere Community-Standards verstösst, entfernen wir sie.»

Auf der Seite waren unter anderem Muslime mit Tieren verglichen worden. Ausserdem wurden dort regelmässig Videos von antiislamischen Aktionen veröffentlicht. Twitter hatte bereits im vergangenen Dezember den Feed von «Britain First» gesperrt. (sda/dpa)

Social Media

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

US-Kartellbehörde will Facebook zerschlagen

Die US-Kartellbehörde hat erneut Klage gegen Facebook eingereicht. Sie fordert die Abspaltung von WhatsApp und Instagram.

Die US-Kartellbehörde FTC geht mit einer nachgebesserten Klage gegen die Marktmacht von Facebook vor. Die Behörde hat vergangene Woche eine geänderte Fassung ihrer zuletzt abgewiesenen Klage gegen die Monopolstellung des weltgrössten sozialen Netzwerkes bei einem Bundesgericht eingereicht, teilte die FTC mit.

Die Kartellwächter erhoffen sich von den Richtern ein Urteil, demzufolge Facebook gezwungen sein könnte, seinen weltweit beliebten Messenger-Dienst Whatsapp und die Foto-Plattform …

Artikel lesen
Link zum Artikel