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Eine Person nutzt die SwissCovid Contact Tracing App auf ihrem Smartphone, fotografiert am Donnerstag, 25. Juni 2020, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Half erstmals, unerwartete Coronafälle zu entdecken: die SwissCovid-App. Bild: keystone

SwissCovid schafft, was noch keiner Tracing-App der Welt gelungen sei

Dank der SwissCovid-App sind letzten Monat erstmals 13 Coronafälle in der Schweiz entdeckt worden, die niemand vermutete. Laut Bundesamt für Gesundheit ist dies noch keiner Tracing-App der Welt gelungen.



«Wir haben den Kreis nun wirklich schliessen können», freut sich Sang-Il Kim. Wie der Leiter Digitale Transformation im Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag vor den Medien sagte, sind in den letzten vier Wochen dank der SwissCovid-App erstmals 13 Coronafälle entdeckt worden die nicht bereits anderweitig vermutet worden waren. «Damit haben wir den Sinn der App bewiesen», sagte Kim in Liebefeld bei Bern. «Und zwar als erste App auf der Welt.»

Konkret hat die SwissCovid-App erstmals dazu geführt, dass bei Leuten eine Ansteckung entdeckt worden war, die nicht über Symptome klagten oder durch das klassische Contact-Tracing bereits als möglicherweise gefährdet bekannt waren.

«Wenn wir die Aktivierungsrate von heute ~17% der Schweizer Bevölkerung verdoppeln können, dürften die Zahlen um das Vierfache steigen. Wir würden anfangen, Hunderte von Menschen zu sehen, die benachrichtigt werden und sich effektiv als infiziert erweisen. Die Geschwindigkeit der App kann eine schnelle und effektive Quarantäne garantieren.»

Marcel Salathé, Epidemiologe und Mitgründer des DP-3TKonsortiums, das SwissCovid entwickelt hat quelle: twitter

Allerdings schränkte Sang-Il Kim ein, dass die Android- und iPhone-App allein niemanden vor einer Ansteckung schütze, wie etwa eine Maske oder das Befolgen der Abstands- und Hygiene-Regeln. Dennoch richtete der BAG-Vertreter an die Schweizer Bevölkerung einen Appell:

«Bitte warten Sie nicht mit der Installation der Swiss-Covid-App, bis die Fallzahlen noch weiter steigen.»

Ziel: 3 Mio. aktive User

Als Ziel für die SwissCovid-App nannte Sang-Il Kim «3 Millionen aktive Apps bis im Herbst». Die im internationalen Vergleich «sehr hohe Downloadrate» von 25 Prozent sei zwar bereits gut. Zuversichtlich stimme ihn jedoch, dass auch immer mehr Apps aktiv seien, was wohl mit Ferienrückkehrern zusammenhänge. Allerdings haben derzeit erst etwa halb so viele Leute wie vom BAG gewünscht die App auch aktiviert.

Bild

Am Donnerstag lief die App auf über 1,5 Millionen Android-Handys und iPhones. screenshot: bfs.admin.ch

Um den Nutzen für die User sichtbar zu machen, respektive für jeden Einzelnen zu steigern, will das BAG die SwissCovid-App bald um neue Eigenschaften ausbauen. Damit setzen die Behörden nicht zuletzt Ergebnisse einer am Freitag vorgestellten Umfrage um. Laut dieser krankt die App nicht zuletzt daran, dass sie wenig präsent ist. Es gebe keine wirklich grossen Gründe gegen die App, sondern ganz viele individuelle Bedenken, kommt die Umfrage zum Schluss.

Umfrageleiter Michael Hermann konstatiert: «Es gibt offenbar irgendein Unbehagen.» Für jene, welche die App installieren, steht dagegen der Vorteil für die Allgemeinheit im Vordergrund. «Immerhin» wären laut Hermann 40 Prozent der Ende Juli Befragten bereit, «bei einem starken Anstieg der Coronafälle die App zu installieren».

(aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TRL 29.08.2020 20:21
    Highlight Highlight Dämliches (iPhone-)User-Problem: mich hat die Covid-App immer gewarnt, die Hintergrundaktualisierung wäre ausgeschaltet. Ich klickte auf den Link zu den Einstellungen, aber da war die Hintergrundaktualisierung für die App eingeschaltet. Dachte während Wochen, dass die App halt ein bisschen buggy ist, bis ich realisierte, dass ich die Hintergrundaktualisierung für alle Apps global ausgeschaltet hatte 🤦
    Da ich sicher nicht der einzige bin, der sein iPhone nicht richtig bedienen kann, möchte ich das hier im Sinne besseren Contact Tracings mit euch teilen 😬
  • Nachthafenwärter 29.08.2020 16:37
    Highlight Highlight Gut. Aber genau dafür ist die App ja eigentlich da.
  • Rethinking 29.08.2020 11:57
    Highlight Highlight Der Prozess müsste wie folgt laufen:

    1. Ich weiss nicht was es ist, also rufe ich die Beratungshotline an.
    2. Ich gehe zum Bluttest. Dort wird meine Adresse, Mail und Handy aufgenommen und direkt zusammen mit dem Strichcode meiner Blutproben in einer Datenbank des BAG gespeichert.
    3. Ich erhalte das Testergebnis via E-Mail und SMS. Im Falle einer Infizierung automatisch mit SwissCovid-Code.
    4. Jemand vom Contact Tracing ruft mich an, um alle Kontakte aufzunehmen und mich im Anschluss zu bitten, den Code in der App einzugeben.

    Das Ganze müsste innerhalb 48-72h machbar sein.
    • _stefan 29.08.2020 14:10
      Highlight Highlight @Rethinking: You Dreamer, du 😉

      Als Informatiker sehe ich es genauso, wie du. Der Prozess ist einfach und könnte durch eine nationale Software-Applikation unterstützt werden. Innerhalb weniger Wochen wäre das softwaretechnisch umgesetzt.
      Das Problem beginnt jedoch bereits bei deinem Punkt 2. Der Datenschutz erlaubt diese direkte Verlinkung nicht. Eigentlich sollte die AHV-Nr. ein Bindeglied sein, aber da gibts eben auch bedenken. Da jetzt die Kantone übernommen haben, wird es noch umso komplizierter...

      P.S. Es ist kein Bluttest, sondern lediglich ein Abstrich.
  • Burkis 29.08.2020 11:14
    Highlight Highlight Wir hatten vor ein paar Wochen einen ersten positiven Fall in unserer Firma. Innerhalb weniger Stunden wurden über ein Dutzend MA vom Hauseigenen Corona-Schutzteam für 10 Tage in Quarantäne/Homeoffice geschickt. Tests und Quarantäne werden vom Arbeitgeber bezahlt. Einige wurden vom kantonalen Tracing erst nach 3 Tagen zum ersten Mal kontaktiert. Vermutlich dank relativ strengem internem Schutzkonzept wurden keine weiteren Personen infiziert. Keine App und auch nicht der Bund und Kantone können das erreichen, was wir Bürger selber beitragen können. Man muss es nur wollen.
    • @schurt3r 29.08.2020 11:56
      Highlight Highlight Danke für die Schilderungen!

      Dein Fazit zur App ist leider falsch. SwissCovid (und andere Tracing-Apps) können eben auch genau die Menschen warnen, die man auf normalem Weg (über klassisches Contact Tracing) nicht erreicht. Zum Beispiel weil man sie gar nicht kennt.

      Und wenn die Abläufe dann endlich gut funktionieren in den Kantonen, kann SwissCovid extrem schnell (innert Stunden) viele warnen.
    • Burkis 29.08.2020 15:32
      Highlight Highlight @ schurt3r, dein Wort in Gottes Gehörgang... ich zweifle grundsätzlich nicht an der App und vermutlich kriegen auch die Beamten das irgendwann irgendwie effizienter hin. Ich zweifle eher an der Bevölkerung die ja ihren Beitrag auch leisten sollte.
    • @schurt3r 29.08.2020 16:30
      Highlight Highlight Ja, das ist ein Punkt. Ich bin aber immer noch zuversichtlich, dass wirs hinkriegen. 3 Millionen aktive User find ich ein gutes Ziel. 😌
  • ViDi 29.08.2020 09:55
    Highlight Highlight Habt ihr diesen Artikel auch an die zweifelnden Kantonsärzte geschickt?
    • @schurt3r 29.08.2020 16:31
      Highlight Highlight Ja. Per Einschreiben. 😉
  • sowhat 29.08.2020 08:47
    Highlight Highlight Gut kommuniziert!
    Weitere Installationen erfolgen vor allem über Erfolgsmeldungen.

  • Blitzesammler 29.08.2020 07:54
    Highlight Highlight Leider funktioniert sie nicht auf allen Geräten, doch jeder der WhatsApp installiert hat muss keine Angst haben die Cov-App spioniere einen aus. Wenn diese Leute die App installieren würden, wäre dies sehr hilfreich. Ich verstehe diese Ablehnung einfach nicht, das ist doch einfach nur Blöd! Bitte helft mit dieses Virus in den Griff zu bekommen, macht doch mal was für andere, auch wenn ihr sie nicht kennt. Eine App mehr oder weniger macht bei den allermeisten Smartphone-Nutzern überhaupt nichts aus.
    • cheeky Badger 29.08.2020 12:14
      Highlight Highlight SwissCovid macht Sinn und sollte auf möglichst vielen Smartphones installiert sein. Da bin ich voll deiner Meinung.

      Deine Whatsapp-Kritik musst du mir aber erklären. Nachrichten sind Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das heisst nichtmal whatsapp selbst kann mitlesen. Kannst du das ausführen?

      Die Gruppenchats sind allerdings nicht wirklich sicher.
    • Catherine Cheshire 29.08.2020 13:04
      Highlight Highlight Die Firma WhatsApp hat alle Kontaktdaten (Telefonnummern) und die Information, wer mit wem wie oft kommuniziert, und wann.
    • Ueli der Knecht 29.08.2020 13:26
      Highlight Highlight "Das heisst nichtmal whatsapp selbst kann mitlesen. "

      Wenn Whatsapp nicht mitlesen könnte, wie kann denn Whatsapp deine Klartext-Nachrichten verschlüsseln, und dir die empfangen verschlüsselten Nachrichten in Klartext präsentieren, @cheeky Badger?

      Du ignorierst die Tatsache, dass Whatsapp zu allen privaten Schlüssel Zugang hat, und auch haben muss, denn sonst könnte Whatsapp gar nichts ver- und entschlüsseln.

      Es ist für Whatsapp ganz einfach, alle Nachrichten im Klartext mitzuhorchen. Vermutlich tun sie das auch, insbesondere wenn US-Behörden um eine solche Zusammenarbeit bitten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paternoster 29.08.2020 07:19
    Highlight Highlight Ich habe die App schon länger installiert und wenn ich z.bsp. Zug fahre, aktivierte ich Bluetooth. Ich jedoch ganz selten im Internet, d.h. ich habe weder WLan noch Datenverbindung für Internet aktiviert. Muss ich das? Wie sonst können die bei einem möglichen Kontakt informiert werden? Und wie ich? Es steht eben konkret nirgends vermerkt. Lieben Dank für die Antwort
    • Mathis 29.08.2020 08:56
      Highlight Highlight Eine Internetverbindung braucht man für die Benachrichtigung. Viermal am Tag verbindet sich die App mit dem Server, um Daten auszutauschen. Gelegentlich sollte man also das WLAN einschalten.
    • Paternoster 29.08.2020 09:08
      Highlight Highlight @Mathis
      Lieben Dank. So machts Sinn :-)
    • Wiedergabe 29.08.2020 09:11
      Highlight Highlight Die Kontaktaufnahme zwischen den Handys geht via Bluetooth.
      Das Abfragen einer Ansteckung passiert 2x an Tag via Internet.
      Also jeden Tag kurz das Internet abmachen und immer auswärts Bluetooth einschalten und fertig ist die Laube.
  • elco 29.08.2020 06:54
    Highlight Highlight Bitte ladet das Teil runter. Es tut nicht weh und es kann helfen unsere demokratischen Grundwerte zu schützen.
  • E.T 29.08.2020 05:40
    Highlight Highlight Warum das Tool nur mit Bluetooth, nicht aber mit NFC oder WLAN funktioniert, ist ein Rätsel.
    • Blue_Toastbrot 29.08.2020 07:04
      Highlight Highlight NFC funktioniert nur auf maximal ein paar cm, da würde es nicht mal der Kontakt mit dem/der Freund/in registrieren.
      WLAN lauft über weitere distanzen braucht aber massenweise Saft, der Akku wäre innert kürze leer.
      Bluetooth besititzt mehrere Standards, darunter Bluetooth LE, welches extrem wenig Strom verbraucht. Darum wurde Bluetooth verwendet und nichts anderes.
    • glass9876 29.08.2020 07:24
      Highlight Highlight Finde ich gut, NFC-Reichweite 10cm. D.h. während man mit einer unbekannten Person ein Nickerchen macht, legt man seine Handys übereinander. Wenn die Geschichte vorüber ist, geht man seine Wege und die App hat den Akt registriert. Oder wie stellen Sie sich das vor?
    • E.T 29.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Und wie viele Geräte oder Apps unterstützt Bluetooth aus mal?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jason84 29.08.2020 01:44
    Highlight Highlight Ich habe die App. Ich frage mich allerdings was sie bringen soll. Letzte Woche war zu lesen, dass die Kantone und Kantonsärzte garnicht darauf reagieren wollen. Weil sie Angst haben es überlastet ihre Tracingkapazitäten. Ich halte die App für sinnvoll. Warum die Kantone nicht?
    • Belzebuub 29.08.2020 14:56
      Highlight Highlight Quasi "ich will mir nicht noch mehr Arbeit bereiten, also ignoriere ich es." Aus den Augen aus dem Sinn 🤷🏽‍♂️
  • Cityslicker 29.08.2020 01:27
    Highlight Highlight 40 Prozent wären also erst NACH einem starken Anstieg der Coronafälle bereit, die App zu installieren. WARUM dann nicht gleich so? Tut mir leid, ich versteh’s einfach nicht. Brauchts wirklich erst die zweite Eskalation?
    • HugoBalls 29.08.2020 17:43
      Highlight Highlight Weil Menschen des öfteren nicht gerne denken und halt etwas doof sind.
  • Ueli der Knecht 29.08.2020 01:09
    Highlight Highlight "Konkret hat die SwissCovid-App erstmals dazu geführt, dass bei Leuten eine Ansteckung entdeckt worden war, die nicht über Symptome klagten oder durch das klassische Contact-Tracing bereits als möglicherweise gefährdet bekannt waren."

    Die Wirksamkeit der App kann man erst beurteilen, wenn man die Zahlen mit einer Zufallsauswahl vergleicht. Eine Zufallsauswahl hätte mit Sicherheit auch solche Fälle gefunden. Das ist kein weltweites Kunststück.

    Die Frage wäre daher, ob man bei einer zufälligen Auswahl von 800 Mitmenschen nicht auch 13 Fälle von symptomlosen Positiv-Tests finden würde.
    • Blitzesammler 29.08.2020 08:00
      Highlight Highlight Und jetzt? Was genau wollen Sie damit sagen?
    • lilie 29.08.2020 08:56
      Highlight Highlight @Ueli: Eine Zufallsauswahl macht aber niemand. Das wäre viel zu viel Aufwand, man müsste ein Team organisieren samt Software und entsprechenden Kontaktdaten, die jeden Tag Leute anrufen und sie zum Testen schicken.

      Da ist es halt auf die Länge günstiger und weniger aufwändig, wenn die Leute sich selber melden.
    • Ueli der Knecht 29.08.2020 12:01
      Highlight Highlight "Eine Zufallsauswahl macht aber niemand. Das wäre viel zu viel Aufwand, man müsste ein Team organisieren samt Software und entsprechenden Kontaktdaten"

      Solche Stichproben liessen sich auch innerhalb grosser Firmen machen.

      Gemeinden und Städte können Zufallsauswahlen aus ihren Einwohnerregistern generieren.

      Sinnvoll wären solche Stichproben, um die Werte von anderen Statistiken besser einzuordnen, bzw. dann daraus auch stichhaltige Schlüsse zu ziehen.

      Hier haben wir Zahlen <800, 150, und 13. Aber sie sagen leider nichts über die Wirksamkeit der App aus, weil wir keine Vergleichswerte haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masus 29.08.2020 00:54
    Highlight Highlight Evtl. hängt die tiefe Adaption mit der generellen Akzeptanz der Massnahmen zusammen? Am Beispiel der Masken sieht man ja schön wie viele Bürger die Masken aus Überzeugung (zB. im Bahnhof, beim Arbeiten, auf der Strasse,..), respektive aus Furcht vor Strafe (ÖV/Einkaufen) tragen - die wenigsten.
    Noch ist die App freiwillig und die Verbreitung korreliert mit ihrer Legitimität, was wohl auch der Grund ist, weshalb sie so stark umworben wird (bevor evtl. ein Obligatorium eingeführt werden soll?)
  • höckli 29.08.2020 00:41
    Highlight Highlight 13 „Fälle“ total.

    Täglich werden ca. 300 gemeldet...
    • tofupirat 29.08.2020 07:33
      Highlight Highlight Diese 13 sonst unentdeckten Fälle könnten innerhalb zwei Wochen selbst für hunderte neue Fälle sorgen... das könnte dein Arbeitskollege sein, der sich jetzt dank der App in Quarantäne begeben kann.
      Mach doch bitte die Augen auf.
    • sowhat 29.08.2020 08:33
      Highlight Highlight Es sind 13 Infektionsketten,die unterbrochen wurden. Diese wären ohne App nicht entdeckt worden.
      Das sind dann doch ein vielfaches an potentiel Betroffenen weniger.
    • Summerweid 29.08.2020 09:25
      Highlight Highlight @ snowhat vielleicht war es auch nur eine Infektionskette...
  • Thomas G. 29.08.2020 00:22
    Highlight Highlight Und wieviele Fälle wurden wegen der Arbeitsverweigerung der Kantonsärzte verpasst? Die Kantonsärzte sind die wahren Sünder in dieser Krise! Meinen es selbst besser zu wissen und zu können.
  • Asco 29.08.2020 00:04
    Highlight Highlight Ich lade sie noch heute herunter – aber mit meinem iPhone 6 geht das leider nicht. Fühle mich eigentlich ausgesperrt...
    • andy77 29.08.2020 09:05
      Highlight Highlight Ist so – mein iPhone 6 läuft ansonsten noch tipptopp...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Ich kenne einige – auch Junge – welche die App gerne laden würden aber ein iPhone 6 haben.
  • Tom Garret 28.08.2020 23:49
    Highlight Highlight Gibts diese Erklärung (Bildstrecke) in irgendeiner Form die man verschicken könnte?
  • Officer Hopps 28.08.2020 23:40
    Highlight Highlight Vielleicht noch dieses Gedankenexperiment: Ich gehe an einen Anlass mit 100 Personen. Jemand hat Corona. Wenn alle das App haben, gehen nur diejenigen in Quarantäne, die mind. 15 Minuten in unmittelbarer Nähe waren. Wenn keiner das App hat, gehen alle 100 Personen in Quarantäne...
  • WolfCayne 28.08.2020 23:32
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mimo Staza 29.08.2020 00:12
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Fünf 29.08.2020 00:25
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Wanheda 28.08.2020 23:20
    Highlight Highlight Dann sollen halt Apple mal machen, dass es auch auf älteren Geräten installierbar ist 🙄 Ich vermute mal ich bin nicht die Einzige mit diesem Problem.
    • DonChaote 28.08.2020 23:34
      Highlight Highlight @Wanheda
      Da geht es unteranderem auch um hardware, welche bei älteren geräten nicht passt. Das kann nicht alles mit einem softwareupdate gelöst werden. Stichwort bluetooth-chip, ble...
    • Ueli_DeSchwert 29.08.2020 00:40
      Highlight Highlight Cheeky, es geht um die API. Die ist vom OS-Provider, die App verwendet sie bloss.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 29.08.2020 00:42
      Highlight Highlight @ Wanheda :

      Wie alt ist denn Ihr Gerät?
      Ich habe geschäftlich ein iPhone SE (Nachfolger vom 6S), das neuste ios darauf und die App läuft einwandfrei...
    Weitere Antworten anzeigen
  • HappyUster 28.08.2020 23:02
    Highlight Highlight Dann macht mal bitte vorwärts!
    Werbung = kurz und knackig.
    Medien = mit einbeziehen.
    Fehler = schnellstens ausmerzen.
    Code = kein WE-Frei / Paket sammeln.

    Ihr habt es in der Hand!
    • sowhat 29.08.2020 08:45
      Highlight Highlight Hm... ihr habt es in der Hand
      Wer ist ihr?
      Ich bin mit all deinen vorgeschlagenen Massnahmen einverstanden.
      Finde aber "wir" können beitragen. Freunde, Arbeitskollegen und Bekannte darauf ansprechen. Da wo wir Einfluss nehmen können (Vereine, Gruppen, Cliquen, Familientreffen etc.) sollten wir es auch tun.

      Des "ihr habt es in der Hand" klingt für mich zu sehr nach "macht mal während ich mich zurücklehne"
    • HappyUster 29.08.2020 10:32
      Highlight Highlight @sowhat
      Danke! Habe mich nur auf den Bericht konzentriert. Auch ich versuche proaktiv mein Umfeld zu sensibilisieren.
  • Der Ahnungslose 28.08.2020 22:51
    Highlight Highlight Die Swisscovid App mag ja sinnvoll sein, leider ist bei meinem Android-Smartphone der Akku nach 5 Std. leer. Es wär sinnvoll wenn die Entwickler sich mal dem Problem annehmen würden. GPS braucht halt viel Akku, vorallem in Innenräumen.
    • Baba 29.08.2020 06:22
      Highlight Highlight GPS? Braucht's ja eben nich. Die App braucht Bluetooth...
    • Emma7 29.08.2020 06:50
      Highlight Highlight Wenn ich das GPS deaktiviere, dann erscheint sofort die Meldung, dass die APP inaktiv sei. Somit braucht es das GPS trotzdem......
    • Tschowanni 29.08.2020 07:26
      Highlight Highlight @Baba. Bei Android muss auch das GPS an sein damit die App funktioniert. Auch wenn die App selber nicht darauf zurück greift.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 28.08.2020 22:44
    Highlight Highlight Nach den schlechten Nachrichten über die App in den letzten Tagen nun mal eine gute Nachricht, die Entwickler wird's freuen.
  • Cruyff14 28.08.2020 22:38
    Highlight Highlight Wow, Bravo Bravo.
  • AFK 28.08.2020 22:33
    Highlight Highlight Wie gut würde das alles funktionieren, wenn jetzt noch die 75% es schnallen würden, und die 30 Sek. Aufwand für die App-Installation investieren würden.. es wäre so einfach.. Und dann die Kantone noch etwas vorwärts machen mit Corona-Codes herausgeben.. und wow.. wir wären spitze.

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