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epa05736448 Demonstrators brake a Donald Trump doll during a protest against US President Donald Trump's inauguration ceremony, in front of a US Ford dealer in Mexico City, Mexico, 20 January 2017. Ford recently canceled an investment of 1.6 billion US dollars after Trump threatened it with a 35 per cent tax and General Motors decided to transfer to the United States part of its production in Mexico, due to the same type of pressures.  EPA/MARIO GUZMAN

In Mexiko ist der neue US-Präsident nicht sonderlich beliebt, wie es scheint.  Bild: EPA/EFE

Trump will sich Ende Januar mit Mexikos Präsidenten Nieto treffen



Im Streit um den geplanten Bau einer Grenzmauer kommt es am 31. Januar zu einem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Mexikos Präsidenten Enrique Peña Nieto in Washington. Das teilte der Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer, mit.

Zuvor hatten beide Präsidenten am Samstag miteinander telefoniert. Peña Nieto habe Trump einen «offenen Dialog» angeboten, teilte sein Präsidentenpalast mit.

Es sei von Interesse, an einer Agenda zu arbeiten, die beiden Ländern nutze, aber auch die Souveränität beider Nationen achte. Trump will das Freihandelsabkommen Nafta neu verhandeln oder aufkündigen, Millionen Migranten ohne legale Papiere abschieben und entlang der gesamten, 3200 Kilometer langen Grenze zu Mexiko eine hohe Mauer bauen lassen. Die Kosten dafür soll das Nachbarland tragen.

Am Mittwoch und Donnerstag sollen bereits Mexikos Aussenminister Luis Videgaray Caso und Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo Villarreal in Washington Gespräche mit der neuen US-Administration führen. «Das Ziel dieser Arbeitsgespräche ist es, einen Rahmen für Abkommen und Gewissheit in diversen Bereichen zu schaffen, inklusive Handel, Migration und Sicherheit», teilte der Präsidentenpalast mit.

FILE - In this Aug. 31, 2016 file photo, Mexico's President Enrique Pena Nieto, left, and Republican presidential nominee Donald Trump shake hands after a joint statement at Los Pinos, the presidential official residence, in Mexico City. Before his swearing-in, Trump has already hurt Mexico's economy by pressuring automakers to shift factories out of Mexico and amid an uncertain economic outlook, the peso has plunged to all-time lows against the U.S. dollar. (AP Photo/Marco Ugarte, File)

Bereits Ende August 2016 kam es zu einem Treffen zwischen Trump – damals noch republikanischer Präsidentschaftskandidat – und dem  mexikanischen Präsidenten Nieto. Bild: Marco Ugarte/AP/KEYSTONE

Trump hatte Mexikaner im US-Wahlkampf als Vergewaltiger und Drogenhändler verunglimpft. Mit der Mauer will er die illegale Einwanderung stoppen. In den USA leben rund elf Millionen Mexikaner, rund die Hälfte von ihnen ohne Aufenthaltsberechtigung. Ihre Überweisungen sind ein wichtiger Devisenbringer für Mexiko. Im Wahlkampf hatten sich Peña Nieto und Trump bereits in Mexiko-Stadt getroffen, aber der Amerikaner liess von seinen Plänen nicht ab.

Nach der Amtseinführung war es in Mexiko-Stadt zu Protesten gegen den neuen US-Präsidenten gekommen. (sda/dpa)

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