Leben
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Diese Firma hat gerade den Tesla der Roller vorgestellt – 6 Fakten über den Appscooter



Ein Startup aus Holland will den Scooter der Zukunft entwickelt haben – und vergleicht sich selbst mit Tesla. Tatsächlich gibt es gewisse Parallelen: Vor allem beim Preis.

Wer steckt hinter dem Projekt?

Der Appscooter wird von der niederländischen Firma Etergo entwickelt. Das junge Startup konnte 2015, damals noch unter dem Namen Bolt Mobility, über drei Millionen Euro Kapital via Crowdfunding sammeln. Etergo hat sich dabei nichts Geringeres auf die Fahne geschrieben, als die benzinbetriebenen Roller aus unserem Alltag zu verdrängen.

Die Präsentation:

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Video: YouTube/Etergo

Was unterscheidet den Appscooter von anderen E-Scootern?

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60 Liter soll der Stauraum unter dem Sitz fassen. Bild: etergo

Der Appscooter ist mit allerlei technischen Spielereien vollgestopft und soll der erste vernetzte Roller der Welt sein. Konkret will das Fahrzeug mit drei Dingen punkten:

Touchscreen als Steuerzentrale

Klassische Anzeigeinstrumente sind beim Appscooter nicht zu finden. Stattdessen werden alle nötigen Infos wie Geschwindigkeit oder Akkustand auf einem sieben Zoll grossen Touchscreen angezeigt. Dieser soll sich auch bei Regen und mit Handschuhen bedienen lassen.

Um die Sicherheit zu erhöhen, kann das Display während der Fahrt nur über spezielle Tasten an den Griffen bedient werden. Selbst GPS ist im Roller integriert, sodass man problemlos navigieren kann.

So sieht der Touchscreen aus:

Appscooter

Bild: etergo

Immer verbunden

Dank eingebautem 4G-Modul und WiFi kann der Roller auch mit dem Internet verbunden werden. So kann man sich Apps herunterladen und installieren. Das Betriebssystem basiert dabei auf Android. Verfügbar sollen unter anderem diverse Streaming-Dienste sein – selbst Netflix wird man gucken können. Wegen der Sicherheit sollen gewissen Funktionen allerdings nur bei niedrigen Geschwindigkeiten oder wenn der Roller ganz stillsteht zur Verfügung stehen.

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Bild: etergo

Das Smartphone als Kontrolleinheit

Dank Bluetooth kann der Roller mit dem Smartphone verbunden werden. Zum einen dient der Touchscreen des Appscooters als erweiterter Bildschirm für das Handy – beispielsweise kann man sich Nachrichten anzeigen lassen und sogar Anrufe entgegen nehmen. Zum anderen kann man das Smartphone als Steuereinheit für gewisse Funktionen nutzen. Unter anderem kann man den Roller ganz einfach über die spezielle Smartphone-App sperren, damit ihn garantiert niemand zum Laufen kriegt.

Appscooter

74 Kilogramm wiegt der Appscooter – plus 7,5 Kilogramm für jeden Akku. Bild: etergo

Wie sieht es mit der Reichweite aus?

Ursprünglich wurde der Roller mit einer Reichweite von 400 Kilometern angekündigt. Dieses Versprechen konnte das junge Unternehmen nicht einhalten. Die maximal mögliche Reichweite liegt nun bei 240 Kilometern – allerdings nur bei einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde.

Appscooter Akku

Der Akku lässt sich herumtragen. Bild: etergo

Ebenfalls braucht man für diese Reichweite ganze drei Akkupacks. Im Lieferumfang ist allerdings nur ein Akku enthalten, mit welchem nach 80 Kilometern Schluss ist. Wer seine Reichweite erhöhen will, muss stolze 699 Euro (etwa 812 Franken) pro Akkupack bezahlen.

Geduld haben muss man beim Aufladen: Mit dem normalen Ladegerät dauert es 3,7 Stunden, bis der Akku auf 80 Prozent ist. Für 100 Prozent braucht das Ladegerät sogar 5,5 Stunden. Wer sich ein Schnellladegerät zulegt, kann den Akku in 2,3 Stunden zu 100 Prozent aufladen.

Wie sieht es mit dem Motor aus?

Der Appscooter ist wahlweise in den Varianten zwei, vier oder sieben Kilowatt erhältlich. Je nach Ausführung schafft man damit 25 bis 95 Kilometer pro Stunde. Mit einem Drehmoment von 135 NM beschleunigt der Appscooter in 3,9 Sekunden auf 45 Kilometer pro Stunde.

Wo kann ich den Scooter kaufen?

Im Moment kann man den Roller nur auf der offiziellen Website vorbestellen. Die Auslieferung soll dann 2019 in den zehn Regionen der EU beginnen, in welchen zuerst je 100 Roller vorbestellt wurden. Modelle mit zwei und vier Kilowatt werden ausserdem zuerst ausgeliefert.

Sieben Farben gibt es zum Start:

Farben Appscooter

Bild: etergo

Wie viel kostet der Roller?

Die Basisversion mit einer Reichweite von 80 Kilometern kostet umgerechnet rund 4'200 Franken. Wer sich noch zwei Akkupacks dazukauft, muss fast 6000 Franken auf den Tisch legen.

Das ist das neue Tesla-Rennauto und es ist sehr schnell:

Elon Musk schickt ersten Tesla durch seinen Tunnel:

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Video: watson/nico franzoni

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • My Senf 23.07.2018 20:12
    Highlight Highlight Der Tesla der Roller 🏍?!

    Was für ein Titel!

    Hat aber (ausser der Vorbestellung eines zukünftigen, nicht getesteten Fahrzeuges) grad gar nichts mit Tesla zu tun!
  • Päsu 23.07.2018 18:56
    Highlight Highlight Die Frage aller Fragen. Wie funktioniert Netflix and chill auf dem Ding?
    • nib 23.07.2018 21:15
      Highlight Highlight Irgendeiner bringt sicher Doom darauf zum laufen
  • MaskedTruth 23.07.2018 17:45
    Highlight Highlight Darauf hat die Welt gewartet; ein Miniscreen aur 2 ganzen Rädern. Ich bin begeistert, aber so was von😳

  • Jim_Panse 23.07.2018 17:44
    Highlight Highlight Määh. Zu teuer
    • penetranz 23.07.2018 19:54
      Highlight Highlight um einiges günstiger als mein E-bike
    • Jim_Panse 23.07.2018 21:50
      Highlight Highlight Härzliche Gratulation. Irgendwie muss ja Ihr Veloshop seine 90% Marge verdienen👏🏻
  • Flexon 23.07.2018 17:20
    Highlight Highlight Keine Ahnung was es mit den ganzen Motzern auf sich hat hier, Töfflibuebe? E-Roller sind doch absolut geil, gut dass die hier auch langsam auf den Markt rollen. Kein Lärm, keine Abgase, kein CO2-Ausstoss, ich hoffe sie lösen die Verbrenner bald komplett ab, könnte auf zwei Rädern schneller geschehen als auf vier. Aber Netflix brauche auch ich nicht auf dem Lenker.
    • Matrixx 23.07.2018 18:24
      Highlight Highlight E-Roller sind tatsächlich toll. Hab mir einen ausgeliehen, um im Sommer damit etwas rumzufahren.
      Das Problem ist aber das integrierte Tablet. Das brauchts nicht.
  • Urs-77 23.07.2018 16:02
    Highlight Highlight Die Reichweite mag ja passen, der Preis auch. Eine Vespa kostet ja auch nicht weniger.

    Aaaber, die Vespa sieht gut aus. Der gezeigte Roller sieht für mein Empfinden nicht gut aus! Man könnte auch sagen er sieht billig aus. Oder man könnte sagen dass das Teil keinen hochwertigen Eindruck zu vermitteln mag.

    Ist wahrscheinlich eher etwas für bärtige, flanellhemd- hornbrille- jutesack- tragende Züzi- hippster als für mich...
    • Raphael Stein 23.07.2018 17:11
      Highlight Highlight Urs, du meinst so ein RetroelektroVäschpi

      http://www.kumpan-electric.com/
    • Urs-77 23.07.2018 21:49
      Highlight Highlight Der Kumpan sieht ja richtig scharf aus! Jetzt fehlt mir jedoch noch der Bart. Oder soll ich nicht doch lieber mit meinem Fixie rumfahren???
  • walsi 23.07.2018 14:56
    Highlight Highlight Die Reichweite ist kein Problem. Der Roller ist für Fahrten in der Stadt konzeptioniert, da dürften die wenigsten mehr als 80 Km Tag fahren.
  • The Count 23.07.2018 14:33
    Highlight Highlight April Apr.... Ach nein scheisse, ist ja Sommer!! 🤣🤣
  • zwan33 23.07.2018 14:24
    Highlight Highlight "Ebenfalls braucht man für diese Reichweite ganze drei Akkupacks."

    Mit fünf Akkupacks erreicht man dann sogar über 400 km. Vier dieser super portablen Akkupacks sollte man sich doch bequem umhängen können während der 20-stündigen Fahrt mit 20 km/h.
    • DerHans 23.07.2018 14:43
      Highlight Highlight Wer um Himmelswillen fährt 400 km mit einem Roller, an einem Stück?
  • Oh Dae-su 23.07.2018 14:22
    Highlight Highlight Tragbarer 856 KWh Akku? Da muss Tesla ja etwas komplett falsch machen, wenn sie beim Model S so viel Platz und Gewicht für einen popligen 100 KWh Akku benötigen ;)
    So richtig sehe ich jetzt den Mehrwert bei diesem Scooter eh nicht. Jeder neuere China E-Scooter hat Bluetooth, eine Smartphone App und einen USB Anschluss, um das Handy zu laden. Damit hat man eigentlich schon alles an Funktionalität, die sinnvoll für einen Scooter ist. Billiger sind die meist auch noch...
    • Pascal Scherrer 23.07.2018 15:07
      Highlight Highlight Danke, ich habe die Info vorläufig rausgenommen.
  • ostpol76 23.07.2018 14:20
    Highlight Highlight Interessante Ansätze, aber bei der Reichweite und Ladezeit muss noch nachgebessert werden. Dann könnte es interessant werden.
    • DerHans 23.07.2018 14:49
      Highlight Highlight Ich denke reale 80km genügen dem Anforderungsprofil von Rollerfahrern zu 99%. Geladen wird dann während der Arbeit/Schule/Käffele/Schlafen, also 5 Stunden kein Ding. Für die restlichen 1% ist es halt nichts.
  • DerHans 23.07.2018 14:16
    Highlight Highlight 856 Kilowatstunden Akku? Tragbar? Potzblitz! Vielleicht sollte Watson jemanden einstellen der auch was von Elektrotechnik, sprich E-mobilität versteht. Macht doch bitte mal einen Artikel wieviel Reichweite für den Alltag genügen würde und wieviel Zeit so ein E-mobil rumsteht, da sehen 80km und 5,5 Stunden nicht mehr so schlimm aus.
  • Matrixx 23.07.2018 14:14
    Highlight Highlight Kein Mensch braucht einen Bildschirm auf dem Roller.

    Mut dem Roller fährt man, also braucht man einen Geschwindigkeitsanzeiger und allenfalls eine Ladeanzeige.
    Was soll ich auf dem Bildschirm machen während der Fahrt? Nachrichten lesen?
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.07.2018 14:33
      Highlight Highlight Touchscreen mit Menüführung. Stelle ich mir toll vor.

      [Menü]
      - [Allgemeine Bedienelemente]
      - [Licht]
      - [Blinker links setzen]
      - [Blinker rechts setzen]
      - [Blinker links zurücksetzen]
      - [Blinker rechts zurücksetzen]
    • The oder ich 23.07.2018 14:33
      Highlight Highlight Bei 20 Km/h natürlich PokemonGO spielen ^^
    • Sharkdiver 23.07.2018 15:59
      Highlight Highlight GPS?
    Weitere Antworten anzeigen
  • elbrujo_ 23.07.2018 14:07
    Highlight Highlight 😂

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