DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Was ist eigentlich aus diesen 8 Hollywood-Stars geworden?



Was machen eigentlich Stifler, Anakin und Co.?

Hayden Christensen

Star Wars Hayden Christensen

Die Macht war nicht mit ihm: Hayden Christensen als Anakin Skywalker. Bild: Lucasfilm/Disney

2002 machte «Star Wars: Episode II» den damals 19-jährigen Christensen über Nacht zum Weltstar. Doch dieser kam mit dem plötzlichen Ruhm nicht zurecht. Das lag vor allem daran, dass er das Gefühl hatte, den Erfolg nicht verdient zu haben. In einem Interview mit der «Los Angeles Times» sagte er:

«Das alles fühlte sich irgendwie an, als hätte ich alles auf einem Silbertablett serviert bekommen. Ich wollte nicht durch das Leben gehen, mit dem Gefühl, nur eine Erfolgswelle zu reiten.»

2005, nach dem Ende von «Episode III», kaufte er sich daher ein Stück Farmland und zog sich grösstenteils aus dem Schauspielgeschäft zurück. Seither betätigt er sich nur noch selten als Schauspieler, meist in kleineren Produktionen.

Erkennt ihr ihn noch?

90 Minuten im Himmel

Szene aus dem Film «90 Minuten im Himmel» von 2015. Bild: Sony Pictures

Sam Worthington

Avatar

Bild: 20th Century Fox

Nachdem sich Worthington in Hollywood mit immer grösseren Engagements hochgearbeitet hatte, landete er 2009 mit der Hauptrolle in «Avatar» den Karrierejackpot. Doch der Aufenthalt im Hollywood-Olymp dauerte nur kurz. Die Laufbahn als Action-Held mit Hauptrollen in Filmen wie «Kampf der Titanen», «Ein riskanter Plan» oder «Sabotage» wollte nie wirklich in Gang kommen.

Kampf der Titanen

War nach «Avatar» noch der finanziell erfolgreichste Film von Sam Worthington: «Kampf der Titanen». Bild: Warner Bros.

Sein vorläufiger Karrieretiefpunkt dürfte 2017 der Film «The Hunter's Prayer» gewesen sein, der direkt auf DVD veröffentlicht wurde. 2018 reichte es schliesslich noch für den Fernsehfilm «Titan». Immerhin einen Lichtblick an Worthingtons Karrierehorizont gibt es: die vier Fortsetzungen zu «Avatar», die ab 2020 jährlich in die Kinos kommen. Zumindest in den ersten beiden Filmen wird er dann wieder als blauer Alien zu sehen sein.

Meg Ryan

Meg Ryan Schlaflos in Seattle

Meg Ryan 1993 in «Schlaflos in Seattle».  Bild: Sony Pictures

Meg Ryan war in den 90er-Jahren die Königin der romantischen Komödien. Filme wie «Harry und Sally», «Schlaflos in Seattle» oder «e-m@il für Dich» machten sie zu einer der bestbezahlten Schauspielerinnen der Welt. Bis zu 15 Millionen US-Dollar konnte sie für einen Film verlangen. 

Mit der Jahrtausendwende wurde auch der langsame Niedergang von Meg Ryans grossartiger Karriere eingeleitet. Ryan versuchte sich als Schauspielerin zu verändern und war immer häufiger in dramatischen Rollen zu sehen. Das Publikum honorierte das nicht und liess ihre Filme links liegen.

epa06926606 US actress Meg Ryan poses prior to a conversation at the 71st Locarno International Film Festival, in Locarno, Switzerland, 04 August 2018. The Festival del film Locarno 2018 runs from 01 to 11 August.  EPA/ALEXANDRA WEY

Am Locarno Film Festival 2018 erhielt Meg Ryan einen Ehrenpreis. Bild: EPA/KEYSTONE

Private Probleme und der Klatsch über angebliche Schönheitsoperationen sollen ihr schliesslich so zugesetzt haben, dass Ryan sich immer weniger in der Öffentlichkeit zeigte. Heutzutage geht es ihr wieder besser. 2015 hat sie sogar erstmals bei einem Film Regie geführt – mit ihrem ehemaligen Filmpartner Tom Hanks in der Hauptrolle.

Der Trailer zu Ryans Erstlingswerk «Ithaca»:

abspielen

Video: YouTube/Movieclips Trailers

Seann William Scott

American Pie

Bild: Constantin Film

Es war erst seine zweite Rolle, doch der Charakter des Unruhestifters Stifler in «American Pie» machte Scott sofort zum Star. Danach war er in gefühlt jeder Blödel-Komödie der früheren Nullerjahre zu sehen: «Ey Mann, wo is' mein Auto?», «Old School» oder «Ein Duke kommt selten allein».

Doch spätestens ab 2006 nahm das Interesse an solchen Filmen merklich ab und damit ging es auch mit Scotts Filmkarriere abwärts. Immerhin hatte er es rechtzeitig geschafft, sich als Synchronsprecher ein zweites Standbein aufzubauen. Dort ist er vor allem als Stimme des Opossums Crash aus «Ice Age» bekannt.

Der hier:

Crash

Bild: Blue Sky Studios

Zwar ist er auch immer wieder in Filmkomödien zu sehen, aber seine Tage als Kassenmagnet sind lange vorbei. Dafür versucht er sich nun seit 2018 als Seriendarsteller in «Lethal Weapon».

Hier könnt ihr ihn euch ansehen:

abspielen

Video: YouTube/TV Promos

Wesley Snipes

Blade Wesley Snipes

bild: kinowelt

Was hat sich Disney Anfang 2018 selbst gerühmt, mit «Black Panther», endlich einen schwarzen Superhelden in die Kinos gebracht zu haben. Dabei hat man gerne übersehen, dass Wesley Snipes bereits 1998 in «Blade» einen schwarzen Marvel-Superhelden mimte. 

Für Snipes war es der finanzielle Karrierehöhepunkt, nachdem er anfangs der 90er mit Filmen wie «Passagier 57» oder «Demolition Man» bereits zum Kritikerliebling wurde.

Wesley Snipes attends the LA Premiere of

Wesley Snipes im Juli 2018. Bild: Richard Shotwell/Invision/AP/Invision

Nach «Blade» hat Snipes seine Karriere beinahe im Alleingang demontiert. Nicht nur floppten die meisten seiner nächsten Filme, er galt bei den Filmstudios auch als äusserst schwierig und arrogant. Schliesslich wurde er 2006 wegen Steuerbetrugs angeklagt und musste 2011 für zwei Jahre ins Gefängnis. Inzwischen wieder auf freiem Fuss, versucht sich Snipes unter anderem als Romanautor. In Filmrollen ist er nur noch selten zu sehen.

Das Erstlingswerk von Wesley Snipes:

Wesley Snipes Talon of God

Bild: Harvey Voyager

Josh Hartnett

Josh Hartnett

Szene aus «Pearl Harbor». Bild: Buena Vista

Kurz nach der Jahrtausendwende hatte es Josh Hartnett nach ganz oben geschafft. Mit Filmen wie «40 Tage und 40 Nächte», «Pearl Harbor» oder «Black Hawk Down» galt er als nächster grosser Superstar. Doch ab 2007 war er dann plötzlich kaum mehr in grösseren Filmen zu sehen.

Die Begründung, warum er aus dem Rampenlicht verschwunden ist, lieferte er 2014 in einem Interview mit dem Magazin «Details» gleich selbst. Darin sagte er, dass er ein paar grosse Rollen abgelehnt habe, darunter «Superman», und dies nicht allen gefallen hätte:

«‹Spider-Man› war etwas, über das wir gesprochen haben. Christopher Nolans ‹Batman› auch. Aber irgendwie wusste ich, dass diese Rollen mich für immer definieren könnten und das wollte ich nicht. Ich wollte nicht für den Rest meiner Karriere ‹Superman› sein. Ich war vielleicht 22, aber sah die Gefahr.»

Josh Hartnett arrives for the world premiere of

Josh Hartnett 2015. Bild: Jack Plunkett/Invision/AP/Invision

Dadurch wollte kaum noch jemand etwas mit Hartnett zu tun haben. Selbst sein Agent liess ihn fallen. Schliesslich war er fast nur noch in Kleinproduktionen zu sehen. 2014 rückte er dann mit der kurzlebigen Serie «Penny Dreadful» wieder etwas ins Rampenlicht.

Alicia Silverstone

Clueless

Bild: United International Pictures

1995 wurde Alicia Silverstone dank der Komödie «Clueless» schlagartig zum Filmstar. Die damals 19-Jährige sah sich plötzlich ins Rampenlicht von Hollywood katapultiert, obwohl das nie ihr Ziel war. In einem Interview mit «The Guardian» sagte sie 2015:

«Ich war nur ein Theater-Kind. Ich wollte nie in Filmen oder im Fernsehen sein. Es gibt keine Unterstützung oder Kurse, wo dir beigebracht wird, wie du damit umgehst, wenn du als junge Frau plötzlich berühmt bist.»

Spätestens nach ihrer Rolle im Superhelden-Flop «Batman & Robin» konzentrierte sich Silverstone auf kleinere Projekte und trat vermehrt in Theaterproduktionen auf. Schliesslich verdingte sie sich auch am Broadway und als Synchronsprecherin.

Alicia Silverstone arrives at the Los Angeles premiere of

Alicia Silverstone im Jahr 2017. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Auch für vegane Ernährung und Tierrechte setzte sie sich seit Beginn ihrer Karriere ein. Nebst ihren sporadischen Auftritten in Film und Fernsehen ist sie daher heute eine der wichtigsten Repräsentantinnen für PETA.

Taylor Lautner

Taylor Lautner

Taylor Lautner, wie er in «Twilight» meistens zu sehen war. Bild: Concorde Filmverleih

Wer kennt ihn nicht, den charmanten Wolf von nebenan aus den «Twilight»-Filmen? Für Lautner sollte es die erste und bis heute einzige richtig grosse Filmrolle in seiner Karriere sein.

Während seine Schauspielkollegen Kristen Stewart und Robert Pattinson ihre Karrieren erfolgreich fortsetzen konnten, legte Lautner sehr schnell eine Bruchlandung hin. Die Filme «Abduction» und «Tracers», die Lautner zum Action-Star aufbauen sollten, floppten beide.

Trailer zu «Tracers»:

abspielen

Video: YouTube/KinoCheck

Auch in der Comedy-Ecke mit den Adam-Sandler-Filmen «Grown Ups 2» und «The Ridiculous 6» wollte es nicht wirklich klappen. Schliesslich versuchte sich Lautner noch im Indie-Film-Genre. «Run the Tide» war das Ergebnis, welches von den Kritikern allerdings noch schlechter als jeder «Twilight»-Film bewertet wurde.

Cuckoo

Erkennt ihr ihn noch? Szene aus «Cuckoo». Bild: BBC

Was bleibt also noch übrig? Genau, eine Karriere im Fernsehen. Dort ist Lautner aktuell in zwei Serien zu sehen: «Cuckoo» und «Scream Queens». Und glaubt man den Kritikern, scheint Lautner zumindest mit der Serie «Cuckoo» endlich zu überzeugen.

Hollywood-Stars: Erst Reklame, dann Karriere:

Berner erfüllt sich Kindertraum in Hollywood:

Video: srf/SDA SRF

Mehr aus der Film- und Serienwelt:

Corona-Krise trifft Hollywood ++ Marvel-Film-Crossover ++ «Die Simpsons» auf Disney Plus

Link zum Artikel

«Game of Thrones»- und «Star Wars»-Star Max von Sydow im Alter von 90 Jahren gestorben

Link zum Artikel

Der erste Trailer zu «Haus des Geldes» zeigt: Jetzt herrscht Krieg!

Link zum Artikel

Woody-Allen-Buch sorgt für Aufruf: Verlagsmitarbeiter legen Arbeit nieder

Link zum Artikel

Im Darkroom der Seele hängt ein Hochzeitskleid. Die Netflix-Datingshow «Love Is Blind»

Link zum Artikel

Der ultimative Notfall-Guide für Sportfreaks – heute: 13 herausragende Sport-Dokus

Link zum Artikel

Der Bundesrat will, dass Netflix Schweizer Filme subventioniert

Link zum Artikel

Iranischer Film gewinnt Goldenen Bären – der Regisseur durfte nicht einreisen

Link zum Artikel

«Ozark», «Westworld» und 7 weitere Serien, die im März mit neuen Folgen locken

Link zum Artikel

Lohnt sich die neue Netflix-Serie «I Am Not Okay With This»?

Link zum Artikel

Forschung, Folter, Neonazis, alles echt: Irrer Russe sorgt für Filmskandal an Berlinale

Link zum Artikel

Neuer Clip zu «Bond 25» ++ Disney Plus startet Aktion ++ «Jurassic World 3»-Titel bekannt

Link zum Artikel

Auschwitz-Gedenkstätte kritisiert neue Nazi-Jäger-Serie von Amazon

Link zum Artikel

Serien-Fans, aufgepasst: «Friends» kommt zurück! Stars bestätigen Reunion

Link zum Artikel

Trump wettert gegen Oscar-Gewinner «Parasite» – der eiskalte Konter folgt prompt

Link zum Artikel

Warum die Schweiz Schweizer Filme liebt

Link zum Artikel

Ranking: ALLE Bond-Songs – von grauenhaft bis hammergut

Link zum Artikel

Sie ist da! So tönt Billie Eilish' James-Bond-Ballade

Link zum Artikel

Diese 9 Inhalte hat Netflix auf Druck von Regierungen entfernt

Link zum Artikel

Oscar-Gewinner Waititi haut Apple in die Pfanne

Link zum Artikel

Eminem überrascht alle mit mysteriösem Oscar-Auftritt

Link zum Artikel

Oscars heisst immer auch: Kleider! Die besten Looks vom roten Teppich

Link zum Artikel

«Parasite»! Denn irgendwas kommt immer hoch

Link zum Artikel

Perfekte Sensation. 4 Oscars für «Parasite»! Wow!!!

Link zum Artikel

Vergewaltigte Mädchen lügen nicht: Die Netflix-Serie «Unbelievable» ist unglaublich gut

Link zum Artikel

Diese 17 Oscar-Kandidaten kannst du bereits streamen – wir sagen dir wo

Link zum Artikel

Was haben die Oscars mit rätoromanischen Orgasmen zu tun? Viel!

Link zum Artikel

So deaktiviert man bei Netflix die nervige Autoplay-Funktion

Link zum Artikel

Krebs bei «Beverly Hills, 90210»-Sternchen Shannen Doherty ist zurück

Link zum Artikel

So gut soll der neue Streaming-Dienst Disney+ angelaufen sein

Link zum Artikel

Mit dieser Rede begeisterte der Joker nicht nur seine Verlobte

Link zum Artikel

Darum kehrt Stephen King Facebook endgültig den Rücken

Link zum Artikel

5 Jahre nach dem Serien-Ende – was wurde aus der «Two and a Half Men»-Besetzung?

Link zum Artikel

Kirk Douglas stirbt mit 103 Jahren – 17 Bilder aus einem unglaublichen Leben

Link zum Artikel

«Dr. Dolittle» und 14 weitere Filme, die finanziell abgestürzt sind

Link zum Artikel

Er ist für unsere Seriensucht verantwortlich. Binge-Watching hasst er

Link zum Artikel

Läuft bei Netflix – Bezahlabos stark angestiegen, Nutzerzahlen geschönt

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Filmen und Serien will dich Disney Plus Schweiz verführen

Link zum Artikel

Das Reality-Experiment «The Circle» auf Netflix ist DIE Droge

Link zum Artikel

Disney gibt endlich Schweizer Start und Preise von Disney Plus bekannt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

15 überragende Filme mit hochkarätigem Cast, die kaum jemand kennt

Die Gesichter der ersten Garde Hollywoods sind uns allen aus zahlreichen, üppigen Blockbustern geläufig. Umso erfrischender ist es, diese omnipräsenten Antlitze in teils überraschend kleinen Produktionen zu sehen.

Wenn das Wetter draussen wieder mal nichts anderes macht, als zum Filmeschauen einzuladen, muss man sich diesem Umstand hie und da einfach auch mal beugen. Die Frage ist dann bekanntlich selten, ob man einen Film schaut, sondern welchen.

Da hätten wir diese, die wir schon ein paar Mal gesehen haben, jene die interessant klingen, aber irgendwie doch nicht triggern und dann noch all die Filme, die uns von Freunden vorgeschlagen und angepriesen wurden. Wir sind in diesem Falle dein Freund – und …

Artikel lesen
Link zum Artikel