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Führen Handy-Daten zu den Mördern von Rupperswil?

Die Ermittler im Vierfachmord Rupperswil werten Handy-Daten aus. Sie hoffen, so den Tätern auf die Spur zu kommen.



Vierfachmord  in Rupperswil AG

Bereits im Dezember hat die Staatsanwaltschaft bei den Mobilfunkanbietern die Daten jener Handybenutzer angefordert, die zur Tatzeit bei einer Antenne in der Nähe registriert waren. Das bestätigt Sprecherin Sandra Zuber gegenüber «20 Minuten»: «Im Verlaufe des Januars wurden uns die Daten zur Verfügung gestellt, und seither sind mehrere Mitarbeiter der Sonderkommission daran, diese Daten aufzubereiten und zu analysieren.»

Für die Ermittler bedeutet das einen enormen Aufwand. Schliesslich erfasst eine Antenne jede Stunde hunderte von Handynummern. Die akribische Ermittlungsarbeit wird Folgen haben. 

«Wir gehen davon aus, dass die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu einer grösseren Anzahl von Personenüberprüfungen führen werden», sagt Zuber, ohne eine konkrete Zahl zu nennen. Dafür hält sie fest, dass das Aargauer Zwangsmassnahmengericht dem entsprechenden Antrag der Strafverfolgungsbehörden zugestimmt habe. 

Auch im Fall der Vergewaltigung von Emmen wollen die Ermittler mit der Überprüfung von Handydaten dem Täter auf die Spur kommen. Dort werden mehrere tausend Handybesitzer überprüft, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am Dienstag einen Medienbericht bestätigte.

Beim Vierfachmord von Rupperswil ermordeten die unbekannten Täter am 21. Dezember 2015 Carla Schauer und ihre beiden Söhne sowie die Freundin des älteren Sohnes. Die Tat geschah im Haus der Schauers. Die Staatsanwaltschaft hat erst vor zwei Wochen eine Rekordbelohnung von 100'000 Franken für Hinweise ausgesetzt, die zur Täterschaft führen. (pz)

(aargauerzeitung.ch)

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