Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Domina

Ein Jobvermittler hat einer Arbeitslosen angeboten, sie als Domina anzuheuern. (Symbolbild) Bild: shutterstock.com

«Du siehst aus wie eine Domina»: Das obszöne Angebot eines Jobvermittlers



Eine arbeitslose Schweizerin registrierte sich letztes Jahr bei der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV). Sie stimmte zu, dass ihre Daten für die Stellensuche auf das Internetportal arbeit.swiss vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gestellt werden darf. Stellenvermittler können sich auf der Plattform registrieren und haben Zugriff auf sämtliche Kontaktinformationen von Arbeitssuchenden.

200 Franken pro Stunde

Ein Thuner Vermittler hat dies gemäss dem «Blick» im Dezember schamlos ausgenutzt und sich die Handynummer der 23-Jährigen besorgt. Anstatt einem seriösen Job unterbreitete er ihr ein obszönes Angebot: Er würde sie für 200 Franken pro Stunde gerne als Domina anheuern.

Die Angeschriebene gab dem Mann zu verstehen, dass sie kein Interesse habe: «Das ist doch an der obersten Grenze von pervers! Ich habe mit Sado-Maso nichts zu tun und sagte ihm dies auch deutlich.» Das hielt den Vermittler aber nicht von weiteren Belästigungen ab.

Kein Strafregister-Eintrag

Die Arbeitssuchende erstattete Anzeige bei der Polizei. Zwei Monate später wurde ihr mitgeteilt, dass der 39-Jährige mit einer Geldstrafe von 1200 Franken gebüsst wurde sowie 300 Franken Gebühren zu bezahlen hat. Was das Opfer aber besonders stört: Ihr Peiniger bekommt keinen Strafregister-Eintrag.

Gegenüber dem «Blick» hat der Vermittler eine Reihe widersprüchlicher Aussagen aufgetischt – und schlussendlich seine Aussagen wieder zurückgezogen. Die Geschädigte fand in der Zwischenzeit wieder eine Anstellung. (vom)

Eine andere Geschichte – aus dem Leben von Emma Amour:

Frauen-Themen, Feminismus, Sexismus, Gesellschaft:

Showbusiness heisst nicht Sexgewerbe! Der Sturz des Fotografen Terry Richardson 

Link zum Artikel

Im Fall Weinstein gibt's vor allem eins zu sagen: «Fuck you!» – an mehrere Adressen

Link zum Artikel

FOMO, Squish & Vanilla: Das grosse Sex- und Gefühls-ABC der Generation Z

Link zum Artikel

«Playboy» zeigt das erste Transgender-Playmate

Link zum Artikel

«Es gibt kein Geschlecht. Es gibt keine Regeln. Es gibt nur mich.»

Link zum Artikel

WTF? 23 vergenderte Produkte, die keiner braucht 

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

«American Apparel»-Gründer so: «Mit Mitarbeiterinnen zu schlafen, ist unvermeidlich»

Link zum Artikel

Wütende Österreicher fordern Tod und Zwangssterilisation für die «Katzentreterin»

Link zum Artikel

Fast alle ungenügend, aber auf gutem Weg: Disney-Prinzessinnen im Gender-Check

Link zum Artikel

Hinter dem Film übers Schweizer Frauenstimmrecht steckt ein Skandal-Baby

Link zum Artikel

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv – muss man sehen, um es zu glauben

Link zum Artikel

Lügen-Quellen! Frauen erobern ihren wahren Platz in der Weltgeschichte zurück

Link zum Artikel

Die keltische Kriegerkönigin Boudica, die tausende Römer niedermetzelte

Link zum Artikel

Absätze, Lippenstift und neutrale Unterwäsche – darf man Frauen das vorschreiben?

Link zum Artikel

Frauen, die Geschichte schrieben, Teil I: Die ägyptische Traumfrau Kleopatra

Link zum Artikel

«Fleisch» – Lehrer mit teigigen Figuren und Kopflesben sollten dieses Buch nicht lesen

Link zum Artikel

Kaiserin Agrippina: Das herrschsüchtige Teufelsweib, das ganz Rom verführte und die Männer zu Sklaven machte

Link zum Artikel

#SchweizerAufschrei: 21 Tipps gegen den ganz alltäglichen Sexismus

Link zum Artikel

Sie haben genug: 22 Schweizerinnen erzählen, wie sie sexuelle Gewalt im Alltag erlebten

Link zum Artikel

Diese Frau steckt hinter der Aktion #SchweizerAufschrei

Link zum Artikel

Du bist jung, weiblich und in deine beste Freundin verliebt? Dies erwartet dich <3

Link zum Artikel

Diese 15 genialen Bilder beschreiben perfekt, wie es ist, die Mens zu haben

Link zum Artikel

In 6 Schritten zum Stalker: Der Aktionsplan für die Frauen-mit-Kopfhörer-Anmache

Link zum Artikel

Du wirst bald 30? Freu dich, jetzt wird dein Leben echt fantastisch!

Link zum Artikel

Der BH als Spiegel unserer Gesellschaft: Ist es wieder mal Zeit für eine Befreiung der Brüste?

Link zum Artikel

«So nicht, liebe Männer!» Tinder-Knigge zweier watson-Userinnen macht aus Eseln Hengste

Link zum Artikel

Stefanie gegen die rechte Welt: Was der Spruch «Feministinnen sind hässlich» wirklich bedeutet 

Link zum Artikel

Auf der Tür zur Hölle der Frau stehen 3 Buchstaben: PMS. Prämenstrueller Supergau

Link zum Artikel

«Voll zwischen die Beine» – «Habe ich schon x-mal erlebt» – «Man hat sich daran gewöhnt»: Wie Frauen im Ausgang sexuell belästigt werden

Link zum Artikel

«Und was ist mit den Männern?!» Das Schreckgespenst Feminismus geht wieder um 

Link zum Artikel

Das Fazit von Köln: Frauen müssen lernen, nicht vergewaltigt zu werden

Link zum Artikel

Es ist ganz einfach: Feminismus ist das neue Cool

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Frisch verliebt vs. Langzeitbeziehung – in 6 Situationen:

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

Abonniere unseren Newsletter

Themen
18
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • LAZIO1900 11.03.2019 13:27
    Highlight Highlight Ist jedefalls seriöser als mancher Bankerjob..
  • Burdleferin 11.03.2019 13:22
    Highlight Highlight Und als ich sagte eine gelernte Detailhandelsangestellte kann, wenn Prostituierte ein Beruf wie jeder andere sein soll, dann also vom RAV ins Puff geschickt werden, sagten alle: „aber natürlich!“
    • ThePower 11.03.2019 19:12
      Highlight Highlight Grosser Unterschied: das "Jobangebot" war als Domina, nicht als Prostituierte. Erstere hat normalerweise keinen Sex mit ihren Kunden.

      Trotzdem, geht natürlich gar nicht was der Vermittler da geboten hat. Der braucht imho auch eher einen Psychiater als eine Domina.
  • Janorian 11.03.2019 12:38
    Highlight Highlight Perversion (von lat. perversus ‚verdreht‘, ‚verkehrt‘) bezeichnet eine Verkehrung ins Krankhafte oder Abnorme bzw. ein solches Empfinden und Verhalten.[1] Umgangssprachlich wird der Begriff vielfach für ein stark abweichendes oder tabuisiertes Verhalten oder eine Entwicklung in diese Richtung verwendet.

    BDSM muss nicht pervers sein. Es gibt "Ansätze" mit denen ich nichts anfangen kann, ja, gar ekelerregend sind.
    Aber weibliche Dominanz (oder Dominanz im Allgemeinen) in Zusammenhang mit Sexualität hat durchaus einen Reiz. Und zwar auf sehr seriöser Ebene.
    Edit: geht sogar ohne Leder ;)
    • herrkern (1) 11.03.2019 14:11
      Highlight Highlight Der Typ hat doch nichts mit BDSM zu tun. Nur schon seine Fragen zeigen, dass er Null Ahnung hat.
  • Roy Bär 11.03.2019 12:35
    Highlight Highlight Sorry, aber könnt Ihr hier in den Kommentaren bitte aufhören diesen Typ in Schutz zu nehmen? Meiner Meinung nach unterste Schublade.
    • outdoorch 11.03.2019 14:24
      Highlight Highlight Danke, dass Du‘s aussprichst. Auch meine Meinung. Sowas geht gar nicht.
  • MrNiceGuy 11.03.2019 11:10
    Highlight Highlight Geht gar nicht, habe beim Schundblatt mit B den Whatsappverlauf gesehen, unterste Schublade
  • Simsalabum 11.03.2019 10:31
    Highlight Highlight Die oberste Grenze von pervers? Da musste ich einfach lachen. Werden in dem Artikel so viele Infos weggelassen oder wurde da jemand wegen eines Jobangebot gebüsst?
    • bansaighdear 11.03.2019 14:30
      Highlight Highlight Ja, hier fehlen leider viele Infos. Lies es halt beim Blick, dann siehst du was an seinem Verhalten derart widerlich war.
  • Albert E. 11.03.2019 10:29
    Highlight Highlight Der "Peiniger" und die Nicht-Domina. Was ist hier falsch?
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 11.03.2019 10:25
    Highlight Highlight Weshalb soll der Beruf der Domina nicht seriös sein. Ist eine sinnliche Abwechslung zum Penetrieren im Wochenrhythmus.
  • LibConTheo 11.03.2019 10:01
    Highlight Highlight Also die Frau nach dem Job anzufragen halte ich nicht für strafwürdig, denn schlussendlich ist es nur eine Frage.

    Straffällig wird dieser Herr hier vermutlich, dadurch, dass er sich Ihre persönlichen Kontaktdaten über ein Portal besorgt hat, welches andere Ziele verfolgt, als das Sexgewerbe anzukurbeln.
  • Hosenabe 11.03.2019 09:13
    Highlight Highlight "Anstatt einem seriösen Job"
    Also aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich den Eindruck, dass der Job als Domina sehr seriös ist...
  • Ökonometriker 11.03.2019 08:52
    Highlight Highlight Was war dann genau die Straftat? 'Nur' ein Angebot zu machen, führt ja noch zu keiner Busse. Der muss sich noch einiges mehr geleistet haben... vermutlich war der Umgangston nicht sehr professionell.
    • Ichsägjanur 11.03.2019 10:14
      Highlight Highlight Die Belästigungen nachdem sie angelehnt hatte und dies über ihre private Nummer
    • Citation Needed 11.03.2019 11:13
      Highlight Highlight Er ist vom Staat angestellt und macht mit Info, die er in dieser Rolle anvertraut bekommt, private Angebote. Das kann schon genügen, ohne dass er sich im Ton vergreift. Wäre er ihr auf der Strasse begegnet und hätte ihr da den Vorschlag gemacht, er wäre wohl nicht angezeigt und erst recht nicht gebüsst worden.
    • Senji 11.03.2019 11:56
      Highlight Highlight @citation needed: er ist nicht vom Staat angestellt sondern ein privater Vermittler, der diese Plattform nutzt

Dieses Testgerät könnte Tierversuche reduzieren – entwickelt wurde es in der Schweiz

Ein Gerät in der Grösse eines Rubikwürfels könnte helfen, Tierversuche zu reduzieren. Eawag-Forschende haben es entwickelt, um die Aufnahme von Duftstoffen im Darm von Fischen zu testen. Es könnte aber auch der Pharmaforschung dienen.

Da Duftstoffe aus Kosmetika, Wasch- und Putzmitteln in Kläranlagen nicht immer vollständig abgebaut werden, müssen Hersteller sie auf ihr Umweltrisiko testen. Ob sich die Duftstoffe in Fischen anreichern, soll nun ein neues Testgerät klären helfen.

Entwickelt hat es …

Artikel lesen
Link zum Artikel