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Es herrscht ein buntes Treiben – wortwörtlich.

«Drachenzähmen leicht gemacht 3» ist besser als gedacht – aber nichts für kleine Kinder



Spoiler-Warnung!

Dieser Text enthält leichte Spoiler zu «Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt» und einen sehr starken Spoiler zum ersten Teil.

2010 hat der Wikingerjunge Hicks seinen ersten Drachen gezähmt und seinem Volk und den Zuschauern gezeigt, dass Drachen gar nicht so fiese Gesellen sind. Nun, neun Jahre und viele zahme Drachen später, findet die Filmreihe mit «Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt» ihren Abschluss.

In diesem dritten Abenteuer ist allerhand los. Wie schon zuvor gibt es wieder einen Superschurken, der den Drachen an den Kragen will. Insbesondere Ohnezahn gerät ins Visier des bösen Grimmel, der einst glaubte, die Nachtschatten ausgerottet zu haben. Dass mit Ohnezahn doch noch einer überlebt hat, wurmt den Drachenjäger ganz gehörig und natürlich will er seine Mission nun zu Ende bringen.

Drachenzähmen leicht gemacht 3

Hat ein lustiges Gesicht, aber keinen lustigen Charakter: Grimmel. Bild: Universal

Der schwarze Nachtschatten wiederum hat seinen ganz eigenen Dusel, taucht doch plötzlich ein weisser Nachtschatten auf (aka. Tagschatten), der ihm gehörig den Kopf verdreht. Damit sind dann auch die zwei Grundpfeiler der Story gesetzt. Ausgehend davon kristallisiert sich sehr schnell heraus, um was es in der Geschichte wirklich geht: Hat Hicks im zweiten Teil noch lernen müssen, Anführer zu werden, muss er jetzt lernen, was es überhaupt heisst, zu führen.

Die Entwicklung, die Hicks dafür durchmacht, ist durchaus glaubhaft dargestellt und weitaus weniger kitschig, als der Trailer vermuten lässt. Das liegt vor allem auch daran, dass die bekannten Nebencharaktere zwar immer wieder für Gags herhalten müssen, der Slapstick glücklicherweise aber nicht soweit auf die Spitze getrieben wird, dass es nervt.

Drachenzähmen leicht gemacht 3

«Chnüsperle?» Bild: Universal

Selbst die Romanze, die sich zwischen Ohnezahn und dem weiblichen Drachen anbahnt, ist sehr unterhaltsam inszeniert und sorgt nicht dafür, dass man vor lauter Kitsch die Augen verdreht. Die Szenen, in welchen sich die beiden Drachen umgarnen, profitieren hier eindeutig vom wundervollen und sehr farbigen Setting. Vor allem, wenn die beiden durch weisse und dunkle Wolken hindurchtauchen und sich gegenseitig umgarnen, lässt man sich gerne vom Moment verzaubern. Für diese wundervollen Animationen ist übrigens ein Schweizer verantwortlich. Der St. Galler Simon Otto hatte als «Head of Character Animation» einen der wichtigsten Bereiche des Filmes zu verantworten.

Wirklich etwas Neues ist der dritte Teil allerdings nicht. Schlussendlich geht es wieder einmal darum, alle Drachen in Sicherheit zu bringen und den bösen Drachenfänger zu besiegen. Diese Kämpfe kommen vor allem zu Beginn in ziemlich düsteren Bildern daher, was allzu kleinen jungen Zuschauern vielleicht etwas Angst machen dürfte.

Drachenzähmen leicht gemacht 3

Mit Begleitung dürfen Kinder ab 4 in die Vorstellung – vielleicht lieber nicht. Bild: Universal

Als moralisches Lehrstück, was solche Animationsfilme nun einmal auch sind, ist «Drachenzähmen leicht gemacht 3» im grossen und ganzen gelungen. Die Geschichte setzt sich damit auseinander, was es heisst, Hilfe anzunehmen und auf die Bedürfnisse anderer einzugehen, selbst wenn das manchmal schmerzt. Auch hier bietet der Film ein eher untypisches Ende, wie es bereits Teil 1 getan hat, als Hicks am Schluss sein Bein verlor. (Keine Angst, Hicks verliert nicht noch weitere Körperteile.)

Fazit

Der abschliessende Teil der «Drachenzähmen»-Reihe bietet gute Unterhaltung und dürfte Fans der vorherigen Filme begeistern. Visuell glänzt der dritte Teil mit wundervollen Landschaften und rasanter Flugakrobatik, die richtig Laune macht. Wer mit seinen Kindern wieder einmal einen tollen Kinotag erleben will, wird hier nichts falsch machen.

«Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt» startet am 7. Februar in den Schweizer Kinos. Die Laufzeit beträgt 104 Minuten.

Wieder mal was Schräges geträumt? Dieser Blog photoshopt daraus skurrile Bilder:

Was es nicht alles gibt ...

Video: watson

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • René S. 06.02.2019 17:38
    Highlight Highlight Ich habe am 3.2.19 den Film in Oftringen angeschaut. Mit meiner Familie die Kinder sind 12 und 14.
    Ich selber liebe diese Filmreihe.
    Übrigens, für hardcore Fans. Im Freizeitpark "Heide Park Soltau" (südlich von Hamburg) gibt es einen kleinen Drachenzähmen Themenbereich mit souveniers und allem drum und drann. (Plüsch Ohnezahn zum beispiel)
    Ich war selber schon dort als ich mal in der Region in den Ferien war.
  • udiuke 05.02.2019 23:27
    Highlight Highlight Ich weiss nur eines: Astrid ist im richtigen Leben Mikaela Shiffrin ☝🏻
  • Kong 05.02.2019 19:19
    Highlight Highlight Vorpremiere am Sa in SG war sehr gelungen. Kann Film wirklich empfehlen. Der erste Teil bleibt mein Favorit, aber starke Trilogie (und zum Glück keine unendliche Geschichte mit zu vielen Fortsetzungen). Wenn man Kids hat kann aber die Serie im TV etwas ablöschen (overkill). BTW unsere jüngste Begleitung mit 6+ total problemlos, darunter evtl. Verständnisprobleme Logik/Zusammenhänge/Rückblenden...
  • Raffaele Merminod 05.02.2019 18:35
    Highlight Highlight Der erste und auch der zweite Teil waren schon erstaunlich gut.
    Dann bin ich mal gespannt!
  • Miicha 05.02.2019 18:12
    Highlight Highlight Lieber Pascal! Wie gross sollten die Kinder denn sein? Kleine Kinder ist Definitionssache. Danke!
    • Pascal Scherrer 05.02.2019 18:26
      Highlight Highlight @Miicha: Mit elterlicher Begleitung dürfen Kinder bereits ab vier Jahren in die Vorstellung. Ich denke, man sollte sich mindestens an die Empfehlung ab sechs Jahren halten. Vielleicht lieber sogar ab acht.

      Aber wenn Drachenzähmen 2 kein Problem war: go for it.
    • grünerantifaschist #blm 05.02.2019 18:42
      Highlight Highlight Meine mädels sind grosse fans, die kleinere 5, das passt schon 😜
    • Miicha 05.02.2019 19:09
      Highlight Highlight Ah super vielen Dank!
  • BroccoliGeorge 05.02.2019 17:01
    Highlight Highlight Als Animationsfilm-Geek muss ich da ein bisschen Klugscheissen. Hicks verliert im ersten Teil ein Bein. Im zweiten Teil verliert er seinen Vater. ;)
    • Grave 05.02.2019 17:49
      Highlight Highlight Spoiler warnung währe angebracht !
    • BroccoliGeorge 05.02.2019 18:08
      Highlight Highlight Sorry, wäre vielleicht sinnvoll gewesen. Aber es steht ja bereits oben im Artikel: "Dieser Text enthält [...] einen sehr starken Spoiler zum zweiten Teil." Dann besteht natürlich auch die Gefahr, dass auch die Kommentare Spoiler zum zweiten Teil enthalten können. ;)
    • Pascal Scherrer 05.02.2019 18:21
      Highlight Highlight @Broccoli: Natürlich. Was für ein dummer Fehler. 😑

      Ist jetzt korrekt.
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