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Das Ende der 4. Gewalt – wie Trump die freie, kritische Presse mundtot machen will



«Das war das grösste Publikum, das je Zeuge einer Amtseinführung war – sowohl bei uns als auch weltweit», sprach Trumps Sprecher Sean Spicer. Und mit Blick auf anderslautende Meldungen: «Diese Versuche, den Enthusiasmus über die Amtseinführung zu schmälern, sind schändlich und falsch.»

White House spokesman Sean Spicer holds a press briefing at the White House in Washington January 23, 2017.  REUTERS/Kevin Lamarque

Sean Spicer bei der Arbeit. Bild: KEVIN LAMARQUE /REUTERS

Alles bloss «alternative Fakten», wie Beraterin Kellyanne Conway tags darauf erklärt? Oder doch eine Zeitenwende? Wohl eher Letzteres. Spicer ergänzte vielsagend: «Das nennt man eine Aussage, die gemacht werden soll, weil der Präsident es so will. Und ihr wisst, dass der Präsident euch auf die Finger schaut.»

Der neue Medien-Tenor im Weissen Haus geht anscheinend so: Trump braucht die Presse nicht – und wenn überhaupt, hat die keine Fragen zu stellen, sondern einfach nur zu verkünden. Vorbei die Zeiten, als die vierte Macht als Korrektiv des Staates galt. «Spicers Ausführungen sollten als das gesehen werden, was sie sind», trauerte die «Washington Post»: «Bemerkungen am Sarg bei der Beerdigung des Journalismus.»

Wie reagieren die US-Medien auf den Richtungswechsel? Das kommt quasi auf die «Herkunft» an: Der rechtsgerichtete Sender «Fox» zeigte Spicers Pressekonferenz ungefiltert, während CNN sich für eine Zusammenfassung entschied. Viele Journalisten versuchten vergeblich, bei Spicer nachzuhaken, der aber keine Fragen zuliess. 

Die «New York Times» und die «Washington Post» nannten die Lügen beim Namen – die grossen Zeitungen haben nichts zu verlieren, nachdem sie mehrfach kritisch über Trump berichtet haben. Journalisten könnten von einem wie Spicer ohnehin keine Antworten erwarten, verdeutlichte Jessica Huseman von der Journalismus-Stiftung «ProPublica».

«Wir werden nur Antworten bekommen, wenn wir graben. Indem wir uns die Hände schmutzig machen.»

Jessica Huseman sagt, wie man über Trump berichtet

Das deutsche Fachportal «Meedia» verweist in diesem Zusammenhang auf eine lesenswerte Interpretation der neuen US-Medienpolitik, die von einer kommt, die beide Seiten kennt. Marina Weisband war einst Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland und arbeitet heute als Projektleiterin beim Verein «Politik Digital».

«Dieses Lügen über Offensichtliches hat System. Die Sowjetunion nutzte es, auch im heutigen Russland gehört es noch zum Repertoire der Desinformation», schreibt die studierte Psychologin: Weil der Mensch nur eine begrenzte Zahl widersprüchlicher Informationen aushalten könne, flute Trumps Team die Öffentlichkeit mit Falschaussagen, um schliesslich eine Resignation des Zuhörers zu erreichen. 

Die logische Folge: Trump bedient diese Resignierten über die sozialen Netzwerke. Bereits 34 Prozent der Amerikaner beziehen hier manchmal oder oft ihre Nachrichten – und diese Klientel ist zumeist jung und in der Regel weniger gebildet. Ein Publikum, das potenziell von der Informationsflut überfordert ist, sich womöglich von der «Lügenpresse» abwendet und alles aus dem Weissen Haus aufnimmt, ohne es zu hinterfragen.

Quo vadis, Amerika???

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ron Collins 25.01.2017 00:15
    Highlight Highlight Freie, kritische Presse....HA HA HA! Der war gut!! Meiner Meinung nach will diese Presse eher den kritischen Bürger mundtot machen! Wir sind doch alle Störfaktoren gegen ihre Indoktrination.
  • hnhg 24.01.2017 22:39
    Highlight Highlight Die freie Kritische Presse, mich würde intressieren von welcher freien kritischen Presse hier geredet wird???
    • Enzasa 25.01.2017 02:50
      Highlight Highlight Freie Presse bedeutet einfach sie schreiben gemäss ihrer politischen Heimat.
      Ist also für jeden durchschnittlich intelligenten Menschen erkenntlich
  • lilie 24.01.2017 20:05
    Highlight Highlight Ich denke, diese Psychologin hat es erfasst: Trump wird so lange mit Nebelpetarden um sich werfen, bis alle die Schnauze voll haben davon und nichts mehr von ihm lesen mögen.

    Von da an kann er machen, was er will, weil es eh niemanden mehr interessiert.
  • poesie_vivante 24.01.2017 19:42
  • Durtydawg 24.01.2017 19:37
    Highlight Highlight Schafft ihr noch 3?
    User Image
    • Pius C. Bünzli 24.01.2017 22:59
      Highlight Highlight Danke das bestätigt mein Gefühl jede 2. Nachricht sei über irgend einen Amerikanischen Presidenten.
  • NumeIch 24.01.2017 19:12
    Highlight Highlight Jetzt twittert dieser Clown schon ein Bild aufgenommen am Tag des #WomensMarch und spricht vom Tag seiner Vereidigung. Psycho!

    https://twitter.com/realdonaldtrump/status/823937936056008704
  • Zerpheros 24.01.2017 19:09
    Highlight Highlight Los, Umweltschützer! Verbeisst Euch in Trumps wunderschöne, gar nicht so kleine Waderln: Die sinistre Echse hat heute die Pipelines durch die Reservate wieder klargemacht.
  • rundumeli 24.01.2017 18:30
    Highlight Highlight was für ein gebrüll um ein paar tote fliegen ... da ist die eher des journalisten verletzt, ok ... aber verdrehung RELEVANTER tatsachen ist anders
    • rundumeli 24.01.2017 19:28
      Highlight Highlight schon klar, dass es da blitzli hagelt ... und nein, natürlich find ich nicht toll, was da der pressesprecher schräg rausposaunt ... aber presse "mundtot" machen ... aber hallo ... steilvorlage eher ... ja, die vierte gewalt im staate funktioniert ... gut so ... nur heikel , wenn so zahlenakrobatik den obamacare-abschuss und die umweltfreveleien von trump aus den headlines verdrängt ... wie eben faktisch bei watson ... hier und jetzt ... tsss
  • argovie 24.01.2017 18:19
    Highlight Highlight Bei grossen Sportevents, konnte wer keine lust auf das Thema hatte, die Berichte dazu ausblenden. Biiiiitee macht dies auch für die trumpsche Infos! Der Typ ist noch nicht mal ne Woche im Amt und die etlichen Berichte über bzw. völlig gerechtfertigt, gegen ihn, sind echt zu viel. Merci liebes watson-team!
  • walsi 24.01.2017 17:27
    Highlight Highlight Seit Trump macht die Presse endlich wieder was sie soll, nachfragen und nachhacken. In den letzten paar Jahren hatte ich den Eindruck, dass die Presse sich darauf spezialisiert hatte Pressemitteilungen ein bisschen umzuschreiben, damit nicht in jeder Zeitung als Wort für Wort gleich ist, und sich bei der Politik anzudienen. Wie kann es ein guter Journalist mit seinem gewissen vereinbaren wenn er mit Politikern in den gleichen Verbänden ist? Es gibt Journalisten die bieten Politikern Kurse im Umgang mit der Presse an. Wie kann denn so was sein?
    • ThomasHiller 24.01.2017 18:25
      Highlight Highlight Sehe ich genau so.
      Trump macht die Presse ja nicht mundtot, die Presse muß sich nur umstellen bzw. anpassen und wieder mehr recherchieren.

      Fakten - Fakten - Fakten!

      Regierungen haben schon immer gelogen, Trump und die seinen machen es nur aggressiver.
      Eigentlich machen sie es damit der Presse aber einfacher, denn Journalisten müssen jetzt weniger Arbeit dafür aufwenden, die Lügen zu identifizieren.
      Dafür müssen sie halt mehr daran arbeiten, die Wahrheit - also die realen Ereignisse - ans Tageslicht zu bringen.
    • Maett 24.01.2017 18:37
      Highlight Highlight @walsi: stimmt, das ist das erste Mal seit längerer Zeit, in der die Journalisten das tun, wofür sie meiner Meinung nach da sind.

      Die 4. Gewalt sollte nämlich nicht versuchen ihre Weltbilder durchzusetzen und Wirtschaft wie auch Politik hinterher zu hecheln, sondern alles (!) kritisch zu hinterfragen.

      Zurzeit wird das zwar nur bei einem Thema und damit sehr einseitig vollzogen, aber immerhin: die Presse könnte es noch.
    • allesklar 24.01.2017 18:38
      Highlight Highlight deine wahrnehmung ist vermutlich stark von den medien beeinflusst die du "konsumierst". es gibt und gab immer guten journalismus und nein, ich bin kein journalist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 24.01.2017 17:23
    Highlight Highlight Also bei der zweiten PK hat er ja viele Fragen beantwortet. Habt ihr es überhaupt geshen oder schreibt ihr einfach ab?
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 17:04
    Highlight Highlight Früher war es hohe redaktionelle Kunst, einen Titel oder eine Schlagzeile zu finden, die den Inhalt eines Artikels auf den Punkt bringt.

    Heute versteht die "freie, kritische Presse" (also zB. watson) darunter nur noch Clickbaiting. Leser werden wie kleine Kinder behandelt, denen man Süssigkeiten verspricht. Lügen? Verarschung?

    Auch eine differenziertere Betrachtung von Lügen täte der "freien, kritischen Presse" gut. Denn es gibt gute Lügen, schlechte Lügen, kleine Lügen, grosse Lügen, usw.

    "Lügen sind lebensnotwendig."
    http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommLuegen.shtml
    • ThomasHiller 24.01.2017 18:28
      Highlight Highlight Ob gut oder schlecht, eine Lüge bleibt eine Lüge.
      Die Presse ist aber nicht dazu da, es den Regierenden bequem zu machen sondern genau dazu, sie kritisch zu hinterfragen.
      Die Wertung einer Lüge nach gut oder schlecht ist der zweite Schritt, den man im Journalismus machen kann oder muß. Er kann aber nicht vor dem ersten - der Darstellung der Fakten - kommen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 19:06
      Highlight Highlight Ich stimme dir insofern zu, dass die Presse "kritisch hinterfragen" sollte. Kritisch - nicht hysterisch!

      Die einen sagen: "Seht her, wir hatten eine tolle Familienparty, viele Besuche, alle guter Laune, die Feier war toll, die beste Party ever!"

      Und die anderen: "Ey, da waren nicht halb so viel Besucher, die hatten keine tolle Laune, es regnete, langweilig, wir wurden nass."

      Wer ist Spielverderber?

      "Eure Führungen fallen einem emotionalisierten (moarlisch hysterischen) Journalismus zum Opfer!"

      www.zeit.de/2017/02/hardeep-singh-puri-diplomat-indien-westen

      Wer ist Opfer? Wer Täter?
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 20:48
      Highlight Highlight Zwei Beispiele von kritischem Hinterfragen, jüngst bei watson:

      "Forscher beweisen: Kiffen kann schizophren machen"
      http://www.watson.ch/Wissen/Schweiz/194993593-Schweizer-Forscher-beweisen-definitiv--Kiffen-kann-schizophren-machen

      Frage: Kann die Studie psychoziale Umstände als Ursache sowohl für Suchtverhalten wie auch für psychiche Erkrankungen ausschliessen?

      "Fitnessarmbänder können Krankheiten vorhersehen"
      http://www.watson.ch/Digital/Wissen/900651842-Dieser-Forscher-sagt--Fitnessarmb%C3%A4nder-k%C3%B6nnen-Krankheiten-vorhersehen

      Frage: Ist eine Statistik mit N=42 wissenschaftlich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 24.01.2017 17:00
    Highlight Highlight Warum lieben die Menschen, die dauernd was von "Lügenpresse" labern, ausgerechnet Politiker wie Putin, Trump , Erdogan, oder auch Blocher, von denen man genau weiss, dass sie dauernd lügen?

    Lügende Politiker scheinen für diese Propagandisten total in Ordnung zu sein und nur die Presse, die diese Polit-Lügen als Lügen bezeichnet, wird dann der Verlogenheit bezichtigt? Wer lügt scheint mehr Vertrauen zu geniessen, als Menschen, die auf diese Lügen hinweisen?

    Echt, aber glaubt auch nur einer von euch rechten Putin-Propagandisten der üblen Agitation die ihr hier dauernd runterbetet?
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 18:19
      Highlight Highlight Es gibt Lügen und Lügen.

      Es gibt Lügen der Harmonie willen.

      Wer die Harmonie (zB. mit Wahrheit) stört, der verdient kein Vertrauen. Der gehört nicht zur (harmonischen) Familie.

      Ganz einfach. Und übrigens auch ganz menschlich.
    • ThomasHiller 24.01.2017 18:34
      Highlight Highlight Das hat etwas mit Realitätsverweigerung zu tun. Frei nach dem Motto "Ich male mir die Welt wie sie mir gefällt" ist für mache einfacher als die ungeschönte Realität.
      Daher passen diejenigen, die "Lügenpresse" rufen und die lügenden Halb-, Möchtegern- oder Komplettdiktaturen der "Neuen Rechten" so gut zusammen, weil sie sich der selben Realität verweigern.
      Alle zusammen möchten eine Weltordnung, wie sie mal vor einem halben Jahrhundert herrschte. Als China noch weit weg war, man den "Muselmanen" nur aus tausend-und-eine-Nacht kannte und die Welt einfach Schwarz-Weiß in Ost und West geteilt war.
    • allesklar 24.01.2017 18:40
      Highlight Highlight DANKE! meine rede
    Weitere Antworten anzeigen
  • poesie_vivante 24.01.2017 16:56
    Highlight Highlight Die "freie, kritische Presse" existiert schon längst nicht mehr. Oder wo sind auf watson die kritischen Artikel zu 9/11 oder zum von den USA angezettelten Regime Change in Syrien zu lesen?
    • Hoppla! 24.01.2017 17:29
      Highlight Highlight Gibt es doch: https://www.google.ch/amp/www.watson.ch/amp/!756847888

      Oder was meinst du?
    • Lowend 24.01.2017 17:39
      Highlight Highlight Solche Räubergeschichten mit null Wahrheitsgehalt, die nur dazu dienen, Vorurteile zu bestätigen oder zu fördern finden Sie halt eher auf unseriösen Webseiten wie Breitbart, sputnik, RT usw. und dass ist auch gut so, denn nicht jedes rechte Hirngespinst und jede noch so krude Verschwörungstheorie ist es wert, in seriösen Medien besprochen zu werden.
    • Zerpheros 24.01.2017 18:04
      Highlight Highlight Es gibt in der Tat einen Unterschied zwischen Aluhüten und kritischem Nachfragen und Beweiserbringung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 24.01.2017 16:56
    Highlight Highlight Donalds hoffnungsloser Kampf gegen die freie Presse. Er hat jetzt schon verloren,denn nicht alle nehmen solche Hochstapler ernst. Da kann er noch soviel über die gerne auch bei uns zitierte"Lügenpresse"jammern. Ein beliebtes Wort bei rechten Besserwissern,wenn die Argumente ausgehen.Eine art Verzweiflung über die eigene Unfähigkeit
  • supermario1 24.01.2017 16:55
    Highlight Highlight So sieht wahre Demokratie aus! Stichwort: Billag Gebühr... dafür BaZ und allerlei Weltwoche Journalismus;-). Alles andere sind #alternativefacts...
    User Image
  • andersen 24.01.2017 16:52
    Highlight Highlight Werfen wir nur ein Blick nach Ungarn, alles was gut über Orban berichtet, ist kein fake-presse, aber die, wo ihm kritisiert , ist fake. In der Schweiz hört man oft; Swiss first, dann America first, können wir Dänen vielleicht auf der 3. Platz sein?:-).
    • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 18:24
      Highlight Highlight Das geht leider nicht, andersen. Unter den Top-Ten gibt es selbstverständlich nur America first. Und nach Amerika kommt natürlich auf Platz 11 erstmal die Schweiz. Ihr könnt euch um Platz 12 bewerben.
  • Max Dick 24.01.2017 16:44
    Highlight Highlight Dass er (als US-Regierung) Journalisten mehr oder weniger bedroht, ist inakzeptabel. Betreffend gezieltem Lügen ist er in guter Gesellschaft mit den meisten Regierungen der Welt, inklusive denen in gewissen europäischen Vorbildsstaaten a la Deutschland.
  • Majoras Maske 24.01.2017 16:40
    Highlight Highlight Na, na, "den kritischen Journalismus" jetzt schon zu Grabe zu tragen ist etwas übereilt, wenn gleich die Gefahr schon da ist. Und ja, es wird wie bei Russia Today auch jene geben, welche Trump ihren Glauben schenken, was es wiederum schwerer macht. Wir dürfen als Leser nicht zulassen, dass sich die Wahrheit wird relativieren lassen.
  • http://bit.ly/2mQDTjX 24.01.2017 16:36
    Highlight Highlight Wo war denn diese "freie, kritische Presse" bei der Brutkastenlüge (1. Golfkrieg), bei der Humanitäre-Katastrophen-Lüge (Balkan-Krieg) oder bei der Giftgas-Lüge (2. Golfkrieg)?

    Wäre dieses ganze Kasperli-Theater denn überhaupt möglich, wenn diese (angeblich) "freie, kritische Presse" nicht mitspielen würde. Nein! Es ist nur möglich, wie die Medienschaffenden daran erheblich mitwirken.

    Natürlich ist es immer einfacher, die Schuld für Versagen bei anderen zu suchen. Aber ich meine, diese sogenannte "freie, kritische Presse" sollte die Fehler vorallem bei sich selbst suchen. Selbstkritisch!
    • Juliet Bravo 24.01.2017 16:49
      Highlight Highlight Das stimmt einfach nicht. Besonders bei der Massenvernichtungswaffengeschichte, die die Bush-Administration aufgetischt hat. Alle (!) europäischen Medien haben die Geschichte als Lüge behandelt. In Europa hat niemand ersthaft an diese Märchen geglaubt.

      Problematisch war, dass die us-Medien vor Bush und der hoch nationalistischen Stimmung in diesen Jahren gekuscht hat und kritischen Journalismuss vermissen liess.
    • Xi Jinping 24.01.2017 16:55
      Highlight Highlight Ich nehme mir die Freiheit dich zu verbessern: 1. Golfkrieg war zwischen Irak und Iran (aber auch da haben die Amis ihre Pfoten drin), 2. Golfkrieg war die Brutkasten-Lüge und der dritte Golfkrieg war des mit dem Massenvernichtungswaffen :)
    • poesie_vivante 24.01.2017 17:09
      Highlight Highlight @Lorent Patron: Du sprichst mir aus dem Herzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 24.01.2017 16:36
    Highlight Highlight "Vorbei die Zeiten, als die vierte Macht als Korrektiv des Staates galt."

    Und diese Deutungshoheit liegt beim Pressesprecher von Trump? Erstaunlich.
  • N. Y. P. D. 24.01.2017 16:29
    Highlight Highlight «Wir werden nur Antworten bekommen, wenn wir graben. Indem wir uns die Hände schmutzig machen.»
    Jessica Huseman von der Journalismus-Stiftung «ProPublica» sagt es richtig. Antworten auf nicht genehme Fragen wird es von seinem Pressekasper wohl keine mehr geben.
    Es ist eine einmalige Chance für die renommierten Blätter mit investigativem Journalismus Wahrheiten ans Licht zu bringen und so hoffentlich den renommierten Zeitungen neue Abonnenten zu bringen.

    Mr Trömp,
    eine Frage der Zeit, bis sie von den investigativen Journalisten zur Strecke gebracht werden.
  • Mia_san_mia 24.01.2017 16:29
    Highlight Highlight Oh mein Gott, Weltuntergang 😂😂😂
    • Firefly 24.01.2017 16:34
      Highlight Highlight "The only good is Knowledge and the only evil is Ignorance." – Socrates
  • Linus Luchs 24.01.2017 16:23
    Highlight Highlight Dazu passt, dass Trump das Bildungsdepartement abschaffen will. Der neue US-Präsident versucht ein Regime zu installieren, das über eine tumbe und widerstandslose Herde herrscht, während sich der Machtzirkel bereichert. Die Parallelen zu Russland, der Türkei und anderen autokratischen Staaten sind nicht mehr zu übersehen. Die bange Frage ist, ob die demokratischen Strukturen in den USA, die viel gepriesenen "checks and balances", noch stark genug sind, um diese dramatische Entwicklung zu stoppen.
    • Toerpe Zwerg 24.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Das Bildungsministerium hat in den USA nicht wirklich eine grosse Bedeutung, weil die gesamte Bildung auf Stufe Bundestaat und Gemeinde organisiert ist. Das aber nur am Rande.

      Ihre Frage ist einfach zu beantworten: Selbstverständlich und ohne jeden Zweifel ... Mal abgesehen davon, dass Trump bislang keinerlei Anstalten macht, in die von Ihnen befürchtete Richtung zu regieren.
    • Ohniznachtisbett 24.01.2017 16:44
      Highlight Highlight Die Frage ist nicht, ob die Strukturen stark genug sind. Das wären sie zweifelsohne. Die Frage ist, ob Trump in 2 Jahren bei den mid-terms, so übel abgestraft wird, dass er handlungsunfähig ist. Die Frage ist auch, ob ihn die Republikaner irgendwann durchschauen. Die Frage ist, sind die Republikaner in 3 Jahren bereit, einen anderen Kandidaten aufzustellen. Haben die Demokraten bis dahin wieder jemand, der das Zeug zum Präsident hat.
  • Butzdi 24.01.2017 16:22
    Highlight Highlight Riecht verdächtig nach einer im Aufbau begriffenen Diktatur. Vielleicht wird dieses Mal rechtzeitig reagiert, aber dazu braucht es auch die Republikaner. Die klammern sich jetzt so an die Macht, dass ihnen - noch - Partei vor dem Land kommt. Es ist zu hoffen, dass das bald mal umschlägt.
    • Toerpe Zwerg 24.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Wo genau sehen Sie eine Diktatur im Aufbau?
  • Posersalami 24.01.2017 16:13
    Highlight Highlight "die grossen Zeitungen haben nichts zu verlieren, nachdem sie mehrfach kritisch über Trump berichtet haben"

    Wie viele dieser Zeitungen haben kritisch im selben Ausmass über Hillary berichtet? Wie viele dieser Zeitungen haben willig Fake News aus dem Weissen Haus verbreitet (zB 2. und 3. Irakkrieg, Afghanistankrieg)
    Sorry aber ihr habt euch doch schon längst selbst abveschafft.
    • ujay 24.01.2017 16:50
      Highlight Highlight Wer keine Ahnung über die Medienlandschaft in den USA hat,sollte sich nicht zuweit hinauslehnen. Nur ein Fakt: Die erfundene Geschichte mit der Biowaffenfabrikation im Irak,die den USA als Argument zum Einmarsch diente,wurde durch US Medien aufgedeckt. Die werden jetzt noch mehr graben und viel Schmutziges finden bei The Donald.
    • Posersalami 25.01.2017 00:43
      Highlight Highlight NACHDEM die absolut unkritisch die Lüge unters Volk gebracht hatten. Sie haben auch nicht beim FBI nachgefragt, ob denn nun eine Verbindung zwischen Bin Laden und 911 besteht. Eine solche konnte übrigens noch immer nicht nachgewiesen werden.. und somit haben sie auch diese Fake News mehr als 10 Jahre verbreitet und tun es noch immer, um nur 2 Beispiele zu nennen. Aber natürlich ist das alles kein Problem, solange die Presse nur "frei" und "unabhängig" ist, stimmts?
  • Illyria & Helvetia 24.01.2017 16:04
    Highlight Highlight Quo vadis?
    Back to the past!

Facebooks schmutziges Geheimnis – Zuckerberg und Co. behaupten, sie wussten von nichts

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Angesichts der jüngsten haarsträubenden Enthüllungen zu Facebook werden sich viele Beobachter fragen:

Zur Erklärung: Wir befinden uns mitten in einem Drama, das nach dem immer gleichen Schema abläuft:

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