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Weltweiter Schlag gegen «gefährliche» Lebensmittel – auch die Schweiz ist betroffen



Erdnüsse in Haselnussprodukten, gepanschter Rotwein, alte Sardinen neu verpackt: Bei einer Razzia von Europol und Interpol wurden weltweit potenziell gefährliche Lebensmittel im Wert von 250 Millionen Franken konfisziert.

Wie die die europäische Polizeibehörde am Dienstag in Den Haag mitteilte, beschlagnahmten Behörden in 61 Ländern 9800 Tonnen Lebensmittel und mehr als 26 Millionen Liter Getränke.

Auch die Schweiz ist davon betroffen, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Es geht um angebliche Bioprodukte mit zu hohem Pestizid-Anteil.

Der Schweizer Zoll sammelte von Januar bis März 2017 insgesamt zwölf Importproben von Bio-Getreide und Bio-Müllerei Produkten. Die anschliessende Untersuchung zeigte, dass neun von zwölf Proben Pestizide über einem Wert enthalten, welcher eine Kennzeichnung als Bioprodukte erlaubt. Die betroffenen Produkte wurden umgehend für den Weiterverkauf gesperrt. Weitere Abklärungen dauern zurzeit an.

«Gefährliche» Nüsse

In Deutschland kontrollierten die Lebensmittelüberwachungsbehörden schwerpunktmässig Haselnussprodukte - insgesamt 545 Tonnen Ware, wie das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mitteilte.

Gerösteten gehackten Haselnüssen aus Georgien waren zum Beispiel acht Prozent Erdnüsse beigemischt, bei Haselnusspaste aus Italien wiesen die Behörden in einem Fall bis zu 45 Prozent Cashewnüsse nach, in einem anderen rund 27 Prozent Mandeln - und zwar ohne Kennzeichnung.

Da bestimmte Nüsse bei manchen Menschen Allergien auslösen können, ist die Beimischung gesundheitsgefährdend. Alle Produkte wurden beschlagnahmt.

Der Einsatz namens Opson VI fand Ende 2016 und Anfang 2017 in 61 Ländern statt, darunter in 21 EU-Staaten. In Frankreich fanden die Kontrolleure Würzwürfel mit falschen Aufklebern einer bekannten Marke.

Sardinen neu verpackt

In Portugal beschlagnahmten die Behörden nach mehrwöchigen Ermittlungen mehr als 300'000 Dosen mit Sardinen, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums in Tomatensauce gelegt und neu verpackt wurden.

In Italien zogen die Kontrolleure gepanschten Rotwein aus dem Verkehr - minderwertige Ware wurde mit reinem Alkohol versetzt, um den Alkoholgehalt heraufzusetzen.

In Dänemark kam heraus, dass viele Olivenöle der ersten Güteklasse Extra Vergine nur Öle der minderen Güteklasse Lampant waren - so wird ein Olivenöl genannt, das aus verdorbenen, vom Boden aufgesammelten Oliven gemacht wird. In Spanien wurden Muscheln verkauft, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind. (sda/afp/dpa)

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