Gesehen? Starkoch Jamie Oliver verkauft seinen 1970er Ford Capri 3000 GT:
Ein absolutes Kultauto. Und der Schätzpreis ist nicht einmal allzu überrissen: Zwischen umgerechnet 25'000 und 29'000 Franken dürfte dieser Promi-Oldtimer einbringen, schätzt das Auktionshaus.
Handkehrum liest man immer wieder von crazy High-End-Versteigerungen, bei denen exotische Sammlerstücke exorbitante Verkaufspreise erzielen. Jüngst ging ein 1960er Ferrari 250 GT SWB California Spider weg für sage und schreibe 17 Millionen Dollar:
Ach, diese Millionen für irgendwelche Autos, die man gar nicht fahren sollte, da sie sonst Wertverlust erleiden würden! Da machen die folgenden Autos – aktuell im Internet zu kaufen – garantiert mehr Spass. Und für einen Bruchteil eines Ferrari-Preises selbigen Jahrgangs. Bitte sehr – hier eine Auswahl:
Genug vom automobilen Einheitsbrei? Wie wär's mit einem Gefährt mit etwas Individualität? Etwas farbliche Individualität erst noch dazu! «Metallic gold» nennt sich das. Mehr Sixties geht kaum.
Ein kleiner Haken an diesem Jaguar ist, dass er in Athen, Griechenland, abgeholt werden müsste. Aber, wow, das gäbe einen wunderschönen Roadtrip zurück nach Hause! Und durchaus bequem noch dazu – schaut euch mal dieses Interieur an!
Aktuell liegt das Gebot bei 12'500 Euro. Geschätzt wird der Verkaufspreis zwischen 23'000 und 28'000 Franken. Hier kannst du mitbieten!
Japanische Perfektion – man kann es kaum anders ausdrücken. Dieser 240Z ist in einem unglaublich guten Zustand und hat ein paar hübsche Upgrades erfahren – unter anderem eine elektronische Zündung ... oder jene 2-1/2-Zoll-Auspuffanlage, die nicht nur die Leistung, sondern auch den Klang des Autos verbessert. Und hey, der Datsun hat eines der besten Interieurs der Siebziger-Ära:
Der Schätzpreis liegt zwischen 42'000 und 47'000 Franken. Hier kannst du mitbieten!
Willst du mal etwas richtig, richtig Seltenes? Hey – hier kannst du gleich zwei haben! Die zwei einzigen je gebauten Exemplare dieses Modells, notabene.
Auf der Basis des Fiat 132 konstruierte das Stylingbüro Carrozzerie Zagato zwei Prototypen. Das grüne Auto wurde 1972 am Salone di Torino dell'Automobile präsentiert und das orange 1973 am Autosalon Genf. Beide Fahrzeuge befinden sich im Originalzustand und sind – was bei Prototypen aussergewöhnlich ist – einfach und zuverlässig zu fahren. Und dank der original verbauten Klimaanlage auch im Sommer.
Zu verkaufen nur im Doppelpack – Preis auf Anfrage. Hier kannst du nachfragen.
Klar – Chevrolet Corvette. Geil. Die C1-Serie der Fünfzigerjahre ist hübsch, die C2 der frühen Sechzigerjahre radikal. Doch unter Kennern gelten die frühen Autos (1968 – 1972) der dritten Corvette-Generation C3 als die, die man haben will. Ab 1973 gab es die Ölkrise bedingte Leistungsdrosselungen und die Kunststoffstossstangen – mäh. Nein, da ist das hier gezeigte Exemplar viel attraktiver.
Angeboten mit einem Hardtop und mit einem Stoffverdeck, ist dieser 1969er-Vette komplett original – feine Patina inklusive. Der Schätzpreis liegt bei 40'000 Franken. Los – mitbieten!
Nein, das ist kein Tippfehler. NG, nicht MG. Obwohl, mechanisch eigentlich schon ein MG ... okay, von vorn: In den Siebzigerjahren gab es diverse Kit Cars (= «Bausatzauto»), die dem MG T-Type der Vierzigerjahre nachempfunden waren. Eine der erfolgreichsten dieser Kit-Car-Anbieter war die Firma NG, die auf Basis des damals aktuellen MGB ihre retrogestylten Autos anbot.
Beim hier angebotenen Exemplar wurde die NG-Verkleidung entfernt und eine massgefertigte Vollaluminiumkarosserie im Stile eines Vorkriegs-«Race Special» auf den Rahmen aufgebaut. Die Detailarbeit ist unglaublich – handgefertigte 1930er-Optik mit der problemlosen Serientechnik eines MGB unter dem Alukleid. So geht Fahrspass.
Verhandlungsbasis ist 37'000 Franken. Hier kannst du anfragen.
Ach, apropos Kit(t) Car ...
Da ... guck! JA! Das rote Scanner-Licht vorn! Es ist KITT!
Okay, es ist ein KITT-Replika, aber was für eins! Und mit ... JAAAA!!!! SCHAU, WIE GEIL:
Offenbar sind in diesem Ding «speech modules» installiert, und ein PC spielt Videosequenzen auf zwei Displays ab. Das Auto ist strassenzugelassen – allerdings nicht mit der hier gezeigten Lenkgabel. Doch das Strassengesetz-konforme Lenkrad gehört zum Lieferumfang ... und ein «KNIGHT»-Autokennzeichen gleich noch dazu.
Das Startgebot liegt bei 40'000 Franken. Der Verkäufer hofft auf einen Verkaufspreis ab 60'000. Hier geht's zur Auktion.
Mal etwas Erschwingliches? Leute, dies ist Normcore-Heaven. Diese Farbe! «Taiga metallic» – wieder so eine kultige Farbbezeichnung!
Schaut mal den Zustand dieses Dings an! Sogar die Original-Werkzeugkiste ist dabei:
Dies alles gibt's für 6900 Franken hier.
Okay, Diskussion überflüssig: Still the sexiest shape on the road. Und dieses hier, in tiefstem Flaschengrün – wow! Gewiss, dieses Exemplar ist kein Concours-Auto, und wohl gibt es ein paar Sächeli, die man früher oder später ersetzen und optimieren sollte. Aber einsteigen und losfahren kann man schon mal. Diese Autos sind schliesslich zum Fahren da.
Das Startgebot liegt bei 40'000 Franken. Die Schätzung lautet zwischen 60'000 und 80'000 Franken. Hier geht's zur Auktion!
Ach, zitieren wir doch gleich die Verkaufsbeschreibung!
Hey – wer kann da nein sagen?
Verhandlungsbasis ist 15'000 Franken. Hier nachfragen!