Leben
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Als das Internet noch 529 Seiten dick war: Liebeserklärung an den Katalog

Der Veillon-Katalog. Ein Name, der förmlich nach französischer Eleganz schreit. Bild: KEYSTONE

Er war sowas wie das Internet vor dem Internet. Das Tor zur Welt. Zu Mode unter Palmen und frivolem Erwachsenenkram. Heute brauchen wir ihn nicht mehr. Eigentlich schade.



Ich kam nach Hause, und mein Liebesleben sagte: «Der neue Ikea-Katalog ist da!» Ich schwöre, mein Herz machte einen Freudensprung. Nicht, dass der neue Ikea-Katalog, der vor wenigen Tagen in einem holländischen Maisfeld lanciert worden war (wieso? Werden Billy-Regale jetzt aus recycelten Maispflanzen gemacht?), besonders interessant wäre. Im Gegenteil, er wirkt genau so unaufgeräumt und unsexy wie immer.

Der Ikea-Katalog beschönigt nichts. Der Duftkerze «Sinnlig» sind ihre 1.50 Franken anzusehen.

Er ist erschreckend normal. So wie die vielen Behausungen, die mit seinem Inhalt gefüllt sind. Oft sogar mit identischen Dingen. Das blau-weiss-gestreifte Bettwäscheset Nyponros jedenfalls existiert – so man unserer Waschküche glauben kann – in unserem Haus in jeder einzelnen Wohnung auf jedem einzelnen Stockwerk.

Am 11. August 2017 stellt Ikea seinen aktuellen Katalog in diesem holländischen Maisfeld vor. God knows why. Bild: EPA ANP

Was mich direkt bezirzte, war also nicht der Inhalt. Es war die Form. Der Katalog. Dieses Ding, das heute so überflüssig ist wie das gedruckte Telefonbuch. In der vordigitalen Zeit allerdings, als wir uns noch Saurier als Haustiere hielten, da war der Katalog zwei Mal im Jahr, im Frühling und im Herbst, das berühmte Tor zur Welt. Zur Mode, zu Schmuck, zu Spiel- und Werkzeug. Seine Eintrittsportale hiessen «Spengler», «Ackermann», «Veillon» oder – vor Weihnachten – «Franz Carl Weber». 

Früher war die Ankunft eines Katalogs bei uns auf dem Land etwas ähnlich fest Herbeigesehntes wie die Sommerferien.

Tagelang blätterte ich mit meiner Mutter durch die Kataloge. Ziemlich biedere Kleider waren da vor ziemlich schöner Kulisse inszeniert. Oder waren die ewigen Palmen und Villenaufgänge etwa gar nicht echt, sondern reine Fototapeten?

Eine andere Katalog-Lancierungs-Aktion: 2004 geht Quelle dafür auf die Zugspitze. Weil Covergirl Claudia Schiffer Spitze ist? Bild: EPA

Kleiderkaufen war damals nicht gerade unser liebstes Hobby. In den umliegenden Dörfern gab es nur Schuhläden und in der nächst gelegenen Kleinstadt einen Benetton, der teure, kratzige Wollpullover verkaufte und quasi als Marke im Luxussegment galt, und einen jener Jeansläden, die heute Chicorée heissen. 

Und es gab 27 Kilometer weiter weg die riesengrosse Grossstadt Basel. Sie war grossartig. Als Teenager immer. Vorher eher nicht.

Zum Glück gab es in vielen Basler Läden ein Märchentelefon für die ungeduldigen kleinen Kleiderhasser. Also ein Telefon, vor das man sich hinsetzen konnte, und wenn man sich den Hörer ans Ohr hielt, erzählte Trudi Gerster ein schönes Märchen. Das half. Wenigstens ein bisschen. Die ganz grosse Hilfe war jedoch der Katalog.  

Ebenfalls 2004 machte ein französisches Versandhaus dieses aufwändige Katalog-Bikini-Shooting in Genf. Im Januar.  Bild: KEYSTONE

Gut, das Resultat war kein anderes als heute bei Zalando: Die Post lieferte Dinge, die wir meist wieder zur Post brachten und zurück schickten. Aber der Weg dahin war schön: Die Kataloge liessen sich wie Bücher herumschleppen, ich entwickelte ein absolutes Vertrauen in Produktbeschreibungen («Diese hochwertige Viscose schmeichelt jeder Frau wie Seide und besticht durch äussersten Tragekomfort») und malte mir Sparmöglichkeiten aus.

Und: Es gab in fast jedem dieser Kataloge irgendwo zwischen den unverfänglichen Abteilungen «Herren» und «Haushalt» auch sowas wie die versteckte Erotik.

Da waren all die seltsam geformten «Massage»-Apparaturen für die entspannungsbedürftige Hausfrau. Oder Unterwäsche, die ausgerechnet da mit Stoff sparte, wo man ihn gebraucht hätte. Es war, jenseits der Seiten für Kinder und Jugendliche, eine schillernde, faszinierende Welt, in der man viel über Erwachsene und ihre Körper lernte.

Da modelte Barbara Becker mal für den Otto-Katalog. Mit Mode, die sie selbst designt hatte. Toll! Bild: EPA DPA OTTO

Und dann trennten wir die Bestelltalons von der hintersten Katalogseite, kritzelten in viel zu kleine Felder Nummern und Produktenamen und klammerten uns an das Versprechen «Lieferung innerhalb der nächsten drei Wochen». Je nach Produkt wurden aus diesen drei Wochen auch mal zwei Monate. In denen ich die Kataloge weiterhin hortete und studierte.

Meine Favoriten waren allerdings allerlei Broschüren für Uhren und Schmuck. Ich lernte dank ihnen viel über edle Steine und Metalle und ihre Preise.

Natürlich gibt es die Modekataloge heute noch. Sie werden allerdings kaum mehr genutzt, sie dienen den grossen Versandhäusern auch nur noch als viel zu teures, ökologisch unsinniges Werbematerial für ihre Online-Shops. So wie der Ikea-Katalog.

Aber früher, in einer ganz andern Zeit, als wir Zeitungen noch in Stein hämmerten, da waren die mindestens 529 Seiten fetten Teile tatsächlich sowas wie unser erster kleiner Blick in ein riesiges Universum namens Internet.

33 Bilder zeigen: Laufsteg war gestern – heute wird Mode inszeniert

So funktioniert Kleider nähen im digitalen Zeitalter

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Video: watson

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18
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    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 04.09.2017 00:51
    Highlight Highlight Also der Vorläufer des Internets war für mich "Das grosse Jugendbuch"
    Gibts wohl heute nicht mehr
    Benutzer Bild
  • Pasch 25.08.2017 12:17
    Highlight Highlight Jaa Kataloge das war noch was! Schon allein der Geruch!

    Hahaha mir kommt da ein Bild in Sinn betr. Massagezubehör, da hält sich doch tatsächlich eine Dame einen MassageSTAB ins Gesicht 😂😂😂

    Dann noch die Damenunterwäscheseiten...hach...😂

    Und die Seite mit den Gameboy Spielen, welche sonst im Laden nie verkauft worden wären!
    • Äffchen 25.08.2017 14:16
      Highlight Highlight Meine damals über 80 jährige Grossmutter hatte sich mal einen bestellt und war empört darüber, was sie da bestellt hatte, als sie jemand darauf aufmerksam machte, was das eigentlich ist. Sie dachte wegen dem Foto tatsächlich, dass es ein Gesichtsmassagegerät sei. Muss heute noch darüber lachen wenn ich an ihr empörtes Gesicht denke
    • Pasch 25.08.2017 14:41
      Highlight Highlight 😂😂😂 danke fürs Kopfkino!!

      Ich hab für dich aber eine Fortsetzung und zwar:
      War sie vielleicht nur zu Beginn empört?? 😂😂😂
  • sheshe 25.08.2017 11:10
    Highlight Highlight Die meisten Männer wissen wahrscheinlich noch zu gut, wie sie durch die Kataloge und ihre Unterwäsche/Bikini-Seiten ihre Pubertät entdeckt und ausgelebt haben, sobald die Eltern mal kurz einkaufen waren.
  • Madison Pierce 25.08.2017 08:56
    Highlight Highlight Franz Carl Weber war super, dort durfte ich immer ankreuzen, was ich mir vom Christkind wünsche. Aber nicht zu viel, denn es musste ja auch noch Geschenke für die anderen Kinder tragen. :) Hie und da gab es auch Versuche, mich für ein sinnvolles Spielzeug vom Pastorini zu begeistern.

    Danach der Conrad, ELV und später dann noch Distrelec.

    Einfach legendär ist aber der Pearl-Katalog. Auf jeder Seite eine Frau im Bikini, die einen Artikel in die Kamera hält.
    • 45rpm 03.09.2017 02:06
      Highlight Highlight Oh ja, für mich als Kind war der FCW Katalog immer wieder ein Highlight gewesen.

      In der Schule kam ich dann durch meinen Handwerkslehrer mit dem Conrad in Kontakt, da wars dann um mich geschehen, der Conrad WAR seinerzeit die Offenbarung für mich gewesen!

      Die ganze Männerspielzeugwelt in einem kiloschweren Wälzer, wow!
  • dracului 25.08.2017 07:40
    Highlight Highlight Bei uns hatte der Eschenmoser- und dem Conrad-Katalog einen festen Platz, ähnlich der Bibel in einigen Hotels und wenn diese Kataloge nicht am richtigen Ort versorgt wurden, konnte das schon mal eine Krise auslösen. Habe kürzlich etwas bei EMP online bestellt und seither kriege ich einen dicken Katalog. Trotz heutigen iPads und online einkaufen, ist so ein Katalog halt schon etwas Faszinierendes!
    • Pasch 25.08.2017 15:01
      Highlight Highlight Es gibt nichts besseres als einen gut gestalteten Elektronik oder Normteile Katalog. Mit ein wenig Übung unterbietet es jede Suchzeit im Netz. Vorallem wenn es mehr als nur ein Artikel sein soll!
  • niklausb 25.08.2017 00:28
    Highlight Highlight Mein absoluter liebling war immer der Pastorini Katalog mit den Spielsachen die viel zu teuer waren.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.08.2017 22:40
    Highlight Highlight Ui ja! Den fcw Katalog kurz vor Weihnachten fand ich als Kind besonders fantastisch. Ok meist habe ich einfach fast alles angekreuzt (usserd de cheibe Meitle-Kram). Naja die Eltern griffen jeweils korrigieren ein...
  • Tuerlen 24.08.2017 22:07
    Highlight Highlight Ich habs geliebt.... und als ich mal ein Jahr im Ausland im Urwald ohne Strom, Post und fliessendem Wasser lebte, träumte ich tatsächlich davon, in den Katalogen zu Blättern und schöne Kleider zu bestellen... 😂😂 Dank meinen Eltern, die immer noch total auf dem Land leben, kann ich zwischendurch in Katalogen blättern. Bestellt habe ich schon lange nix mehr.
  • Sheez Gagoo 24.08.2017 22:06
    Highlight Highlight Sehr geehrte Frau Meier,
    Gemäss meiner Mutter waren die Massagestäbe gegen Tränensäcke. Deswegen hielten ihn sich die Frauen im Katalog auch ins Gesicht.
    • sch'wärmer 25.08.2017 06:35
      Highlight Highlight 😂
    • Simone M. 25.08.2017 08:34
      Highlight Highlight Grossartig! Ich hab auch ziemlich viele Begründungen gehört...
  • kettcar #lina4weindoch 24.08.2017 21:13
    Highlight Highlight Der Schneider Werbeartikelkatalog war als Kind mein liebster!
  • Florian Waser 24.08.2017 20:32
    Highlight Highlight Jelmoli, Achermann, VAC und Vedia sowie die "Kleinen" der Punktesammlungen Bea, Silva, Mondo und Avanti: Pflichtlektüre! Und für Mama noch die von Bader und Cornelia
    • Simone M. 25.08.2017 08:35
      Highlight Highlight Stimm, Silva- und Mondopunkte! Dafür hatten wir eine extrakleine Schublade im Gewürzgestell. Und davon schenkte meine Mutter meinem Vater jeweils einen Bildwand zu Weihnachten. Abwechslungsweise über Amerika und Russland.

«Sie will drei Jahre warten, bis wir Sex haben»

Lieber Aghil,

vielen Dank für deine Fragen und dein Vertrauen. Zuerst einmal freue ich mich sehr für dich, dass du eine Frau gefunden hast, die dich glücklich macht und bei der du dich so aufgehoben und geliebt fühlst.

Dass dir der Sex fehlt, kann ich enorm gut nachvollziehen. Mir würde es genau gleich gehen. Ich frage mich aber, ob du schon von Anfang an gewusst hast, dass sie drei Jahre braucht, bis sie Sex zulassen will. Sollte sie das schon von Anfang an kommuniziert haben, weisst du ja schon …

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