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Glatte Kakteen & kitschige Propaganda – dein Mindfuck-Programm fürs Wochenende

bild: shuttertsock
11.03.2017, 19:4612.03.2017, 10:24
Wieso ist jetzt alles mint?
Liebe User, herzlich willkommen zu unserem neuen watson-Blog mint! Ihr findet hier die Themen:

«Flair&Fair» (Design, Streaming, Reisen, Foodwaste)
«Fit&Food» (Katzen-Yoga, Rezepte, fein! – und gesund)
«Fuck&Feel» (selbsterklärend)

In mint schreiben watson-Autoren und freie Autoren aus aller Welt. Die Geschichten erkennt ihr auf der watson-Startseite an einem «m.» im Bild. So, und nun: Viel Spass. :)

Und nun zurück zum Artikel.

Für alle, die sich noch nie einen Sonntagnachmittag Zeit fürs Museum genommen haben: Tut es. Wirklich. Es lohnt sich!

Hier kommen für euch:

Die besten Ausstellungstips der nächsten Monate

10 Rooms, 40 Walls, 1059 m2

Bild: kunstmuseum luzern

Claudia Comte bespielt im Kunstmuseum Luzern 10 Räume, schafft 40 Wandbilder und füllt damit 1059 m² mit ihrer handwerklichen Kunst. Aber das ist schliesslich keine Fleissarbeit. Mit perfekten Farbverläufen, verführerisch polierten Holzskulpturen, angereichert mit Elementen aus der Popkultur transformiert sie die Räume des Museums in ein surreales Futurama.

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Claudia Comte – 10 Rooms, 40 Walls
quelle: kunstmuseum luzern
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«Claudia Commte – 10 Rooms, 40 Walls, 1059 m2» ist noch bis zum 18. Juni im Kunstmuseum Luzern zu sehen.

Verdingkinder

Bild: KEYSTONE

Durch seine Arbeit für Keystone ist der Fotograf Peter Klaunzer mit ehemaligen Heim- und Verdingkindern in Berührung gekommen. Bewegt durch ihre Geschichten hat er in den vergangenen eineinhalb Jahren 25 Betroffene portraitiert. Mit diesen Bildern gelingt es ihm, den ehemaligen Verding- und Pflegekindern ein Gesicht zu geben und damit ein Kapitel Schweizer Geschichte vor dem Vergessen zu bewahren.

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Nicht Verwenden (Sondergenehigung!): Verdingkinder von Peter Klaunzer
quelle: peter klaunzer
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Die Austellung «Verdingkinder, Portraits von Peter Klaunzer» ist noch bis zum 30. Juni im Käfigturm in Bern zu sehen. 

Why Does Mitch Wear Sunglasses Indoors?

Eine Alternative zu den alteingesessenen Museen sind die sogenannten «Offspaces». Dabei handelt es sich um nichtkommerzielle, unabhängige Ausstellungsräume für junge, noch nicht etablierte Künstlerinnen und Künstler. Wie es zum Beispiel Camille Lichtenstern ist.

Für ihre vierte Einzelausstellung führt sie uns in ein psychedelisches Universum. Lichtenstern verwandelte sich während den Arbeiten zu «Why Does Mitch Wear Sunglasses Indoors?» in einen imaginären Charakter, der Träume nicht mehr von der Realität zu unterscheiden vermag.

Ein von @harpe45 geteilter Beitrag am

Das Resultat ihrer astralen Auseinandersetzung lässt sich noch bis zum 2. April im Harpe45 in Lausanne bestaunen.

Die Revolution ist tot. Lange lebe die Revolution!

Wer mit plumpen Statuen und surrealen Formen nichts anfangen kann, dem sei die grosse Ausstellung «Die Revolution ist tot. Lange lebe die Revolution!» empfohlen. Gemeinsam mit dem Zentrum Paul Klee konzipierte das Kunstmuseum Bern eine Historische Ausstellung, bei der die Geschichte durch Kunstwerke erzählt wird.  

Ausgehend von der Oktoberrevolution 1917 verfolgt die Ausstellung den Wandel der russischen Kunst und seiner Gesellschaft: Von der absoluten Abstraktion bis zur pompösen Propagandakunst.

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Nicht verwenden (Sondegenehmigung!): Es lebe die Revolution!
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Die Doppelausstellung «Die Revolution ist tot. Lange lebe die Revolution!» findet ab dem 13. April für drei Monate in den oben genannten Museen statt. 

Films and Videotapes

Bild: Museum of Modern Art, New York

Richard Serra ist vor allem für seine überdimensionalen Stahlkonstruktionen aus den 1970er-Jahren bekannt. Doch bevor er sich dem Rost widmete, produzierte Serra bahnbrechende Bewegtbilder.  

Bild: AP/Museum Voorlinden

Ein Einblick in Serras Videokunst:

Ab dem 20. Mai zeigt das Kunstmuseum Basel über fünf Monate das gesamte Video- und Filmwerk der amerikanischen Künstlers.

Fremdvertraut

bild: zhang xiao

Das Bild der Schweiz wurde massgeblich vom Tourismus geprägt. Mit Aufnahmen von spektakulären Bergpanoramen und ländlichen Idyllen liess sich unser Land immer wieder erfolgreich vermarkten. In der Fotoausstellung «Fremdvertraut» soll die Verbindung von Reisen und Fotografieren aus einer neuen Perspektive beleuchtet werden.

Für das eigene 100-Jahr-Jubiläum hat Schweiz-Tourismus deshalb fünf international renommierte Fotografen eingeladen, die Schweiz, wie sie sie erleben, festzuhalten. 

Die Bilder von Alinka Echeverría, Shane Lavalette, Eva Leitolf, Simon Roberts und Zhang Xiao sind bis zum 7. Mai in der Fotostiftung Winterthur zu sehen.

Zu den fremdvertrauten Bilder kommen die extrem kitschigen Touribilder hinzu. Im «Schaudepot» im Zürcher Toniareal zeigt Schweiz Tourismus parallel die Ausstellung «Macht Ferien!». 

Das sind die Bilder dazu:

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Lämmchen, Schnee und schöne Frauen! So toll sind Ferien in der Schweiz – jedenfalls in der Werbung
quelle: museum für gestaltung, plakatsammlung/ domenica carigiet, zürich
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you you you

Die Skulpturen von Liz Magor sorgen für eine gehörige Portion «Mind Fuck». Es sind Alltagsgegenstände wie Pappteller, Kerzenständer, Kieselsteine oder Plastiksäcke, die die kanadische Bildhauerin ausstellt. Sie sehen verblüffend echt aus, so echt, das man ihre Beschaffenheit optisch fühlen kann. 

Doch alles was in ihrer aktuellen Ausstellung im Migrosmuseum für Gegenwartskunst zu sehen ist, ist aus Silikon, polymerisiertem Gips oder Harz. Am liebsten würde man jede einzelne Skulptur anfassen, doch das darf man im Museum natürlich nicht. Und genau mit diesem tabuisierten Bedürfnis arbeitet Liz Magors Kunst schliesslich auch.

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Liz Magor
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Bis am 7. Mai kann man sich im Mirgrosmuseum in Zürich der verbotenen Berührungslust von Magors Skulpturen aussetzen.

Welche Ausstellung empfiehlst du?

Diese  chinesischen Geisterstädte sind fast so interessant anzusehen, wie die Bilder in einem Museum:

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chinesische Geisterstädte
quelle: x00503 / â© david gray / reuters
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