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Wer genug Schritte pro Tag geht, fördert angeblich die Gesundheit nachhaltig. Bild: shutterstock

Je mehr Bewegung, desto günstiger – kommt bald das Prämienmodell Schrittzähler?

Fast jeder kennt sie: Die Schrittzähler-App auf dem Smartphone. Wer genug Schritte pro Tag geht, fördert angeblich die Gesundheit nachhaltig. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel will einen Schritt weiter gehen und auf Basis dieser Technologie ein Prämienmodell entwickeln lassen.

Fabian Hägler und Jürg Krebs / Aargauer Zeitung



Für Ruth Humbel ist klar: Wenn 80 Prozent der jährlichen Gesundheitskosten in der Schweiz auf nicht übertragbare Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Probleme entfallen, kommt der Prävention eine besondere Bedeutung zu.

Das Problem: «Das schweizerische Gesundheitswesen legt den Fokus auf das Kurieren von Krankheiten. Versicherungstechnisch gibt es heute keinen Anreiz, sich gesund zu verhalten», kritisiert die CVP-Nationalrätin.

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

Ruth Humbel am Galgener Orientierungslauf in Hoch-Ybrig in Oberiberg. Sie würde die Voraussetzungen für tiefere Krankenkassenprämien wohl erfüllen. Bild: KEYSTONE

Dabei wäre es so einfach. Wer ein Smartphone besitzt, der hat meist auch eine Gesundheits-App installiert. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die Schrittzähler-Funktion. Zehntausend Schritte pro Tag sollen die Gesundheit angeblich nachhaltig verbessern. Und die meisten App können alle möglichen persönlichen Daten messen und verarbeiten.

Prävention mit Gesundheits-App

Daraus folgert Humbel: Wer sich mittels einer App gesundheitsbewusster verhält, soll weniger bezahlen. Humbel schreibt dazu in ihrem Vorstoss: «Versicherte sollen belohnt werden, die nachweislich Massnahmen zur Erhaltung ihrer Gesundheit treffen (Schrittzähler, Blutdruckmessung) und die Daten in ihr elektronisches Patientendossier einstellen, sofern sie dies wollen und im Rahmen einer besonderen Versicherungsform wählen.» Humbel vermutet, «dass konkrete, messbare Massnahmen für einzelne Menschen wirkungsvoller sind als flächendeckende Präventionskampagnen.»

Voraussetzung sind also die Zustimmung zum elektronischen Patientendossier und ein entsprechendes Versicherungsmodell seitens der Krankenkassen. Für dies alles soll der Bundesrat dem Parlament eine entsprechende Rechtsgrundlage vorlegen. Zudem soll er die Rechtsgrundlage schaffen, damit die Daten für wissenschaftliche Forschungen genutzt werden können.

Humbel weist in ihrem Vorstoss darauf hin, dass laut Krankenversicherungsgesetz schon heute ein Bonus-Malus-Modell als besondere Versicherungsform möglich sei. Die Prämien richten sich dabei allerdings danach, wie viele medizinische Leistungen ein Versicherter in Anspruch nimmt, nicht nach dem individuellen Verhalten.

Burkart sieht Sparpotenzial

Unterschrieben haben Humbels Vorstoss insgesamt 22 weitere Parlamentarier, einer davon ist FDP-Nationalrat Thierry Burkart. «Ich unterstütze Massnahmen, die die Eigenverantwortung der Versicherten stärkt und belohnt, deshalb habe ich die Motion unterzeichnet», sagt er. Die Digitalisierung biete ein grosses Verbesserungs- und Sparpotenzial im Gesundheitswesen. Der Einsatz von neuen Technologien müsse gefördert werden, sagt Burkart.

Mit Blick auf den Schutz der Privatsphäre und der persönlichen Freiheit solle das Elektronische Patientendossier (EPD) im gesamten Gesundheitswesen optional bleiben. Es brauche aber zwingend Anreize, wie zum Beispiel neue, preiswerte Versicherungsmodelle, damit die digitalen Möglichkeiten intensiver genutzt würden. Die Einsparungen, die sich dank EPD ergeben würden, sollten laut Burkart «den Versicherten zugutekommen, welche sich für diese Modelle entscheiden».

Giezendanner lobt Modell

Unterstützung findet das Anliegen von Ruth Humbel auch bei Ulrich Giezendanner (SVP), der ebenfalls in der Gesundheitskommission des Nationalrats sitzt. Giezendanner ist Vizepräsident des Verwaltungsrats der Krankenkasse KPT und sagt: «Wir verteilen schon seit einiger Zeit Fitness-Gutscheine an Kunden, die sich gesundheitsbewusst verhalten.» Versicherte mit tieferen Prämien oder Rabatten zu belohnen, sei aufgrund der aktuellen Gesetzeslage unzulässig oder zumindest umstritten.

Datenschützer klagt gegen Helsana

Schon heute können Kunden der Krankenkasse Helsana per Bonusprogramm Prämien sparen. Eine spezielle App soll sie zum gesundheitsbewussten Verhalten animieren. Mit der App können Versicherte Punkte sammeln, wenn sie Daten teilen. Sie erhalten dann Geld zurück, maximal 75 Franken jährlich.

Dass dies zulässig ist, stellt der eidgenössische Datenschützer Adrian Lobsiger infrage. Er hat im Juni eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Bei der Registrierung für die App darf die Zusatzversicherung prüfen, ob Nutzer über eine Grundversicherung bei Helsana verfügen. Aus Sicht des Datenschützers fehlt dafür die Rechtsgrundlage. Dasselbe gelte für die teilweise Rückerstattung von Grundversicherungsprämien.

Helsana beurteilt die rechtliche Situation anders, gab aber bekannt, man sei an einer gerichtlichen Klärung der Frage interessiert. Die Stiftung für Konsumentenschutz empfiehlt Versicherten bei Rabattsystemen und Apps, die Gesundheitsdaten an die Krankenkassen übermitteln, äusserst zurückhaltend zu sein. (sda/fh)

«Ich begrüsse es sehr, dass sich dies mit dem Vorstoss von Ruth Humbel nun ändern soll», sagt Giezendanner. Der SVP-Politiker sieht mit dem vorgeschlagenen Modell keine Gefahr der Diskriminierung von Versicherten und auch keine Konflikte mit dem Datenschutz. «Versicherte müssen sich freiwillig für ein solches Modell entscheiden können, dann sind die Bedingungen für alle klar», hält er fest.

Feri pocht auf Datenschutz

Auch von links gibt es Support für Humbels neuen Vorstoss. Yvonne Feri, SP-Nationalrätin und Mitglied der Gesundheitskommission, unterstützt die Stossrichtung. «Die persönliche Prävention ist wichtiger denn je, wissen wir doch, dass insbesondere chronische Krankheiten oft mit zu wenig Achtsamkeit gegenüber sich selber zu tun haben», sagt sie.

Wichtig ist Feri, dass dem Datenschutz hohes Gewicht beigemessen werde. Zudem fordert sie, dass alle Versicherten die Möglichkeit haben müssten, ein solches Modell zu wählen. Dafür brauche es ein flächendeckendes Angebot der Kassen, sonst drohe eine Zweiklassenmedizin.

Kälin sieht Missbrauchsgefahr

«Prävention in Ehren, aber der Vorstoss widerspricht aus meiner Sicht dem Solidaritätsprinzip in der Krankenversicherung, deshalb werde ich ihn nicht unterstützen», sagt Grünen-Nationalrätin Irène Kälin.

Die junge Mutter und Gewerkschafterin sieht mehrere Probleme. «Einerseits dürfte es schwierig sein, genau zu definieren, was nun gesundheitsbewusstes Verhalten ist», sagt Kälin und fragt, ob zum Beispiel jemand Prämienrabatt erhalten könne, wenn er in einem Raucher-Elternhaus aufgewachsen sei. «Andererseits müssten Versicherte sehr private Gesundheitsdaten angeben, das halte ich aus Gründen des Datenschutzes für problematisch, auch wenn es freiwillig geschieht.» Die Daten seien dann im Elektronischen Patientendossier der Versicherten gespeichert, Missbrauch sei nie auszuschliessen, warnt die Grünen-Nationalrätin.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pafeld 12.10.2018 10:32
    Highlight Highlight Und genau darum brauchen wir in der Schweiz wieder ein satirisches Newsmagazin (aka Extra3, Heute Show, Neo Magazin Royale, Last Week tonight). Weil man solche Schnapsideen satirisch verarbeiten muss, bevor die PR-Abteilung einer KK die Leute mit einer kreativen Kampagne über den Tisch zieht.
  • Töfflifahrer 11.10.2018 22:24
    Highlight Highlight Ich habe irgendwie das Gefühl, hier wird der Fokus auf einen gefährlichen Nebenschauplatz verlegt. Unser Prämiensystem basiert doch auch auf Solidarität, so, dass die denen es schlecht geht auch eine adäquate Behandlung bekommen (chronisch Kranke, menschen mit Behinderungen,
    Etc.). Das wird aktiv durch die Versicherer und Teile der Politik torpediert.
    So kann aber die Aufmerksamkeit weg von überhöhten Medikamenten, zu teure Spezialärzte mit zu hoher Dichte, unnötige mehrfachuntersuchungen etc. gelenkt werden.
    Die Pharmaindustrie und Ärzte lassen danken.
  • Charming 10.10.2018 21:15
    Highlight Highlight Einheitskasse mit steuerabhängigen KK-Prämien wäre die solidarschte und fairste Lösung! Sowohl Humbel als auch Feri und alle Unterstützer machen folgenden Denkfehler: Die Mehrheit konsumiert Gesundheits-Leistungen unfreiwillig! Ebenso ist die Passivität/ungesundes Verhalten weitverbreitet. Eine Kontrolle müsste über ein elektronisches Kärtchensystem (ein-/ausstempeln) stattfinden!
  • Simon Probst 10.10.2018 15:46
    Highlight Highlight Kein Problem, ich tanz' die wochenenden eh durch
  • Makatitom 10.10.2018 12:46
    Highlight Highlight Denkt daran, diese Krankenkassenlobbyistin mit x Ämtchen und Pöstchen, die massgeblich die Schuld an den explodierenden Kosten mit trägt, 2019 abzuwählen. Danke
  • The Writer Formerly Known as Peter 10.10.2018 11:17
    Highlight Highlight Einfach nur krass! Das ist der Beginn des gläsernen Patienten. Mit Schritten fängt es an... wo hört es auf? Raucher? Fleischesser? Alkohol? Ein unfrei Staat so etwas!! Klar kommt das von der CVP!
  • mike2s 10.10.2018 10:55
    Highlight Highlight Ich sehe ein Geschäftsmodel.
    Ich vermittle Freiwillige die Bereit sind mit 10 Fitbits am Arm möglichst viele Schritte zu machen.
  • Dominik Treier (1) 10.10.2018 10:31
    Highlight Highlight Es wird der Tag kommen an dem wir noch die dreckigen Unterhosen zur Analyse werden einschicken müssen und "Gesundheits-" also Krankenkassenlobby-Politikerinnen wir Humbel fördern dass unter ihrem Deckmäntelchen einer angeblich sozialen Idee sogar noch... Diese Idee ist in etwa so Hirnverbrannt und Assozial wie die von ihr auch schon propagierte Fettsteuer...
    • The Origin Gra 10.10.2018 10:58
      Highlight Highlight Was gerne vergessen wird, diese Analytiker und die ganze Infrastruktur (ja so ein SAP zum Beispiel kostet enorm viel und ich rede da explizit nur von den Lizenzen von SAP, alles andere kommt ja auch noch) muss auch bezahlt werden und ich glaube kaum das die Kassen das nur mit den Zusatzversicherungen stemmen.

      Visana hat ja Grundversicherungsbeiträge laut Gericht missbraucht aber ich möchte das nicht nur Spitäler Hochtransparent sein müssen sondern auch Kassen.
    • Dominik Treier (1) 10.10.2018 12:46
      Highlight Highlight Ich möchte, dass der Staat dieses leidige Modell mit den Privaten Krankenkassen in der Grundversicherung abschafft. Wie bei jeder Privaten Organisation von Service Public Dienstleistungen wird nichts, aber auch gar nichts, billiger, dafür bezahlt man all die vielen Marketingfachleute, Geschäftsleitungen und tausendfach redundanten Strukturen, wo jeder noch seine Hände im Ganzen waschen will. Das wird bestimmt günstig!
  • The Origin Gra 10.10.2018 10:17
    Highlight Highlight Und als nächstes würde ein Obligatorischen Malus-System eingeführt wo besonders Chronisch Kranke usw. abgestraft werden den es wird nicht nur beim Schrittzähler bleiben sondern es kommt die Ernährungsüberwachung usw.

    Darum, abwürgen solange es noch Freiwillig ist
  • Scrat 10.10.2018 10:04
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass ein solches Modell dem Solidaritätsprinzip widerspricht, Ist die Idee von Frau Humbel nicht zu Ende gedacht: ein Bauarbeiter, welcher den ganzen Tag in Bewegung ist, erhält im Vergleich zum Bürogummi zwar eine deutlich tiefere Prämie - sein Risiko, ab 40 aufgrund der harten Arbeit ein körperliches Wrack zu sein, ist aber ein Vielfaches höher.
    Momol... das geht sicher auf.
    • Dominik Treier (1) 10.10.2018 11:18
      Highlight Highlight Fragen Sie mal einen Profisportler der einen Drittel seiner Karriere verletzt ist. Wenn wir anfangen ein solches System zu schaffen, können wir die Krankenversicherung und jede andere von Solidarität getragene Errungenschaft gleich abschaffen...
  • Rabauke 10.10.2018 10:00
    Highlight Highlight Grösstes Problem dabei: ich habe doch mein Handy nicht auf Schritt und Tritt dabei 🤔
  • der_senf_istda 10.10.2018 10:00
    Highlight Highlight Schrittzähler kann man manipulieren und Menschen die ohne eigenes Verschulden unter schlechter Gesundheit leiden, sollen weiterhin von der Solidarität profitieren.
    Aber: es macht mich wütend, dass ich mit meinen KK-Prämien gegenüber Leuten solidarisch sein muss, die einen offensichtlichen ungesunden Lebensstil pflegen. Rauchen, fett sein, sich schlecht ernähren und dann auf kosten der Allgemeinheit sich die Behandlung von Diabetes, Herzschwäche oder kaputten Gelenken zahlen lassen...
    Wer zu sich schaut, soll m.E. auch bei den KK-Prämien etwas davon haben.
    • The Origin Gra 10.10.2018 10:34
      Highlight Highlight Ich wäre ja eher dafür das die Manager und das Marketing der Krankenkassen nicht mehr Zwangssolidarisch gefüttert werden
    • Dominik Treier (1) 10.10.2018 11:22
      Highlight Highlight Ich denke lieber der_Senf, du solltest froh sein, nicht an einer solchen Krankheit zu leiden, sonst wüsstest du warscheindlich, dass diese Leute schon damit Genug gestrafft sind. Aber die alte Unsitte auf denen herumzutrumpeln die schon am Boden liegen, ist ja wieder salonfähig...
    • In vino veritas 12.10.2018 08:45
      Highlight Highlight Lieber Senf. Auch ich möchte als normalgewichtige Person die nicht raucht und nur selten etwas trinkt möglichst wenig Prämien bezahlen. Jedoch glaube ich, dass hinter Übergewicht oft nicht nur einfach zu viel essen und zu wenig Bewegung steckt. Es können genetische Faktoren oder Krankheiten dahinterstecken. Beim rauchen ist es auch schwierig. Ist es fair, einen Jugendlichen dessen Umfeld (Freundeskreis, Beruf, Eltern) auch raucht mit einem Jugendlichen zu vergleichen, in dessen Umfeld kaum geraucht wird? Auch stecken hinter Alkoholikern oft Schicksale. Eine Therapie wäre langfristiger und fair
  • In vino veritas 10.10.2018 09:47
    Highlight Highlight Ich halte diese Massnahme für unsinnig. Was ist mit boxen, rudern, klettern, Leuten die mit Fitnessgeräten trainieren usw? Ausserdem kann man auch zu viel laufen, so dass man im Alter mit ausgeprägten Abnutzungenserscheinungen zu kämpfen hat... Was ist mit denen, die den Traker dem Hund umbinden? Ich denke eher, dass die KK eine gesunde Lebensweise unterstützen sollen. So könnte man den Menschen kostenlos Ernährungsberater, Fitnesscoachs, Suchtesxperten usw. zu verfügung stellen, da man so Übergewicht, Bewegungsmangel, Tabak und Alkoholkonsum senken könnte.
  • Ramy 10.10.2018 09:42
    Highlight Highlight Problem am Schrittzähler: Man kann auch aktiv sein OHNE Schritte zu machen. Oder Sportarten bei denen man nunmal keinen Schrittzähler dabei haben kann? (z.B. alle Wasser- oder Kampfsportarten)
  • Clife 10.10.2018 09:36
    Highlight Highlight Falscher Ansatz. Anstatt auf die Kostenbremse wegen den überhöhten Medipreisen durch Pharmabosse zu treten möchte man den Konsumenten führen. Da geht was nicht auf. Man könnte meinen, dass die Pharmabosse absichtlich den Tod von Menschen wünschen.
    • Makatitom 10.10.2018 12:49
      Highlight Highlight Machen sie auch, aber nur, wenn der Mensch vorher noch mindestens zwei Jahre möglichst die teuersten Medikamente braucht
  • Homes8 10.10.2018 09:31
    Highlight Highlight Das beste wäre, wir schaffen alle Krankenkassen ab.

    -Jeder übernimmt mehr Eigenverantwortung für seine Gesundheit. Der Mensch kann sich endlich bewusst werden, was er alles selbst erreichen und heilen könnte.

    -Das ganze Gesundheitswesen muss sich an die Zahlungskraft der Bevölkerung anpassen.

    -Da ich an die unsterblichkeit der Seele glaube, hat der Tod eh keine negative Bedeutung für uns.
    • Dominik Treier (1) 10.10.2018 11:26
      Highlight Highlight Oder, wir schaffen gleich die Zivilisation ab, sterben wieder Qualvoll an Mangelernährung oder wilden Tieren oder frieren in unseren Höhlen... Ich glaube auch, dass es nach dem Tod für uns weitergeht, aber auch das wir hier sind um im Leben etwas zu lernen...
    • Homes8 10.10.2018 15:17
      Highlight Highlight Eben: Selbstheilung, Bewustsein und Eigenverantwortung lernen wir mit dem jetzigen System nicht.
    • In vino veritas 12.10.2018 08:47
      Highlight Highlight Ich hoffe doch dass ihr Kommentar ironisch gemeint war. Ansonsten:🤦‍♂️
  • Hans_Olo 10.10.2018 09:26
    Highlight Highlight Selten so einen blödsinn gelesen. Jeder der bereit ist für ein paar Franken Rabatt seine Daten der KK zu übermitteln ist meiner Meinung nach nicht ganz bei trost.
    Und was ist mit all den Sportarten bei denen man nicht viel läuft? Schwimmen zum Beispiel oder Krafttraining?
    Ausserdem lässt sich so ein Schrittzähler problemlos manipulieren, hatte mal so eine Fitbit Uhr die nach 10'000 Schritten vibriet, ich stellte schnell fest das Mann beim Kurbeln sehr viele Schritte macht ;) Obs bei Frauen auch klappt weiss ich nicht.
  • hoi123 10.10.2018 09:26
    Highlight Highlight Super für Personen die den ganzen Tag stehen und im Betrieb herumlaufen aber kein Handy etc dabei haben dürfen...
    • Evan 10.10.2018 12:42
      Highlight Highlight Per Armband kann das Problem gelöst werden.
    • In vino veritas 12.10.2018 08:53
      Highlight Highlight @ Evan

      Es gibt Arbeitsplätze an denen sämtliche mitgebrachte Elektronik verboten ist. Z.B. Forschungs- und Entwicklungslabore (Gefahr von versteckten/getarnten Wanzen, Industriespionage).
  • CogitoErgoSum 10.10.2018 09:17
    Highlight Highlight Wer selber zu seiner Gesundheit schaut, wird heute nicht belohnt (Schrittzähler, Fitnessgeräte zu Hause). Andererseits werden Beiträge für Fitnesscenter unterstützt. Für mich eine Ungleichbehandlung, da heutzutage die persönlichen Fitnessgeräte Daten aufzeichnen, welche man der KK zum Beweis übermitteln könnte.
  • Hardy18 10.10.2018 09:16
    Highlight Highlight Hatte den Zähler zum Spass mal installiert. Ich kam zu Spitzenzeiten auf rund 35000 Schritte und ich war arbeiten. 😂
    Sollten sich 10000 positiv auf die Gesundheit auswirken, bin ich wohl mit meinen - unsterblich 🤩
  • Evan 10.10.2018 09:16
    Highlight Highlight Das ist jedoch nur bei gesunden Personen zutreffend. Bei kranken Personen oftmals nicht, beispielsweise bei Übergewicht.
    • #Technium# 10.10.2018 09:45
      Highlight Highlight Das mag für die 10% der Übergewichtigen stimmen mit Stoffwechselstörungen, doch die grosse Mehrheit von Übergewichtigen trägt selbst die Schuld dafür.: Fehlernährung, Bewegungsmangel und natürlich die Bequemlichkeit (Lift nehmen für 1. oder 2. Stock etc.).
    • kafifertig 10.10.2018 11:08
      Highlight Highlight @Horaz
      So einfach ist es nicht.
      Die Ursachen für das weitverbreitete Übergewicht sind einerseits unbekannt, anderseits bestimmt massgeblich die Arbeitswelt, wieviel bzw. wie wenig Bewegung man haben darf.
      Die Behauptung, Übergewicht sei selbstverschuldet, ist aus wissenschaftlicher Sicht absolut unhaltbar.
    • Dominik Treier (1) 10.10.2018 11:29
      Highlight Highlight Vielleicht geht es ihnen aber auch einfach psychisch so schlecht, dass sie sich mit Essen trösten... Oder denkst du etwa, dass jemand gerne dick ist?! Man sollte sich nie anmassen über Leute zu urteilen, in deren Haut man nie stecken und deren Bürde man nie zu tragen hatte lieber Horaz!
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  • Duscholux 10.10.2018 09:04
    Highlight Highlight Jaja so beginnt das ganze. Und in 10 Jahren scannt die App jede Cola und jedes Gipfeli.
    • kafifertig 10.10.2018 11:09
      Highlight Highlight Und wenn Du die Cola mit jemandem teilst, wird sie gleich doppelt gezählt.
    • Duscholux 10.10.2018 13:40
      Highlight Highlight Das wird dann schon geregelt. Auf Cola teilen gibt es dann 3 Jahre Knast bedingt 3k Busse.
  • Maranothar 10.10.2018 09:03
    Highlight Highlight Dagegen da ich schon sehe wo das endet: Über kurz oder lang haben die Schrittzähler Prämien in jetziger Höhe und alle anderen noch höhere.
  • droelfmalbumst 10.10.2018 08:57
    Highlight Highlight Arbeite selber bei einer KK. (Nr.1 in Kundenzufriedenheit :p)

    Habe selten so einen dämlichen Vorschlag gesehen...
    Geht erstens gegen das Prinzip der Solaridität, wird zudem locker manipulierbar sein und jemand der viel lauft kann ja trotzdem krank sein, darum muss er eben viel laufen?!

    Viel besser wäre die Idee eines Grundversicherungsmodells wo alles Digital läuft. Quasi ein Online-Arzt. Dieser macht die erste Diagnose und bei Bedarf wird reagiert... ausser Notfall natürlich.
    • The Origin Gra 10.10.2018 11:08
      Highlight Highlight Aus Neugierde, kann die ganze Infrastruktur, das Personal usw. Kostendeckend durch Zusatzversicherungen gedeckt werden?
  • Scaros_2 10.10.2018 08:51
    Highlight Highlight Kein Problem. Den Zähler einfach an die Hand zum Palmen schütteln anziehen und das Internet durchforschen nach nutzbaren MIttel und Zack haste einseitig einen Oberarm der seinesgleichen sucht und zahlste weniger. *läuft*......in vielerlei hinsicht.
  • reaper54 10.10.2018 08:47
    Highlight Highlight jaja, mit den Schritten fängts an. Anschliessend kommt noch der Puls sowie die Schlafanalyse dazu.

    Nein zu dieser Überwachungslösung!

    Einfachere Lösungen wie Parallelimporte von Medikamenten werden von unseren Pharma Lobby Politikern natürlich nicht umgesetzt. Hauptsache noch mehr Überwachung des einzelnen...
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 10.10.2018 08:32
    Highlight Highlight Super 🙄 Und alle persönlichen Daten gehen zur Krankenkasse. "Laut Ihrem Bewegungsprofil waren Sie letzten Monat drei mal im McDonalds. Leider müssen wir Ihre Prämie um 10% erhöhen."

    Dieses App macht übrigens auch die IV-Detektive überflüssig.
    • The Origin Gra 10.10.2018 11:11
      Highlight Highlight Aber nein nicht doch.
      Nur der Patient wird alle Daten zu einem Bewegungsprofil zusammenbringen können (Argument eines Deutschen Autoversicheres wegen GPS Tracker inkl. Speedmessung usw.)

      Was unterschlagen wird, wenn der Patient / Klient alle Daten zusammen zu einem Profil vereinen kann, kann es der Versicherer und ein Unbefugter Dritter.
      Wer was anderes sagt hat entweder keine Ahnung oder hat ein Interesse an Nebelkerzen
  • Frances Ryder 10.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Man würde lieber jedem etwas ans Fitnessabo zahlen und nicht nur den Zusatzversicherten.
  • Nevermind 10.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Ich sehe da einen Markt für Geräte die Schritte simulieren.
    • Z&Z 10.10.2018 08:48
      Highlight Highlight nicht zu vergessen, einen Markt für Handy-Umschnalltaschen für Haustiere.
  • Alterssturheit 10.10.2018 08:31
    Highlight Highlight Muss ich mir nun doch noch einen Hund zulegen. Irgendeiner muss ja mit dem Handy und der App rumrennen.
  • Phipsli 10.10.2018 08:30
    Highlight Highlight Ruedi sitzt zuhause auf dem Sofa und trinkt Bier und draussen rennt der Hund mit dem Fitnesstracker am Halsband herum...
  • Hashtag 10.10.2018 08:25
    Highlight Highlight Ich weiss jetzt nicht ob mir die Details zu der Vorlage fehlen aber sie überzeugt mich gerade gar nicht.

    Erstens was ist wenn ich anstatt viel laufe zum Beispiel oft mit dem Velo unterwegs bin?

    Zudem ist es irgendwie bedenklich, dass angenommen wird, dass das Handy immer dabei ist. Ich würde gerne auch in Zukunft die Freiheit haben, ob ich mein Handy am Wochenende dabei haben will oder nicht.

    Klar, das Ganze ist freiwillig aber wenn ich gesund und sportlich bin, mich dabei aber nicht messes lassen will, dann bin ich der Depp, der mehr zahlt als andere.

  • Pfalafel 10.10.2018 08:23
    Highlight Highlight "Laut meinem Fitbit habe ich soeben 2km masturbiert!" - kann man bald sparen bei der Krankenkasse durch Selbstbefriedigung?

    Aber ernsthaft: Das ist doch endlos manipulierbar? Und jeder Mensch benötigt unterschiedliche Mengen an Bewegung etc. Also eher fragwürdig meiner Meinung nach.
  • geistfrei 10.10.2018 08:13
    Highlight Highlight bringt mal gesundheitsstatistiken zum thema übergewicht, ungesunde ernährung, alkoholismus. und ihr werdet sehen: je tiefer das bildungsniveau, desto risikohafter das verhalten. mit diesem prämienmodell wird man also die eh schon gut ausgebildeten, sich bewusst ernährenden leute weiter bevorteilen und die bildungsferneren schichte noch ärmer machen. klares nein.
  • dr. flöckli 10.10.2018 08:09
    Highlight Highlight Am meisten Schritte dieses Jahr habe ich an einem Festival gemacht. Allerdings habe ich auch dabei 2 Päckli Zigis pro Tag geraucht und literweise Bier getrunken. Moll sehr gesund👍🤔😉
  • TheDan 10.10.2018 08:05
    Highlight Highlight Da kommt mir spontan Howard in den Sinn:
    Play Icon
  • N. Y. P. 10.10.2018 08:04
    Highlight Highlight Wer ins Fitness geht ist der Lackierte.

    Wer klettert, ist der Lackierte.

    Wer boxt, ist der Lackierte.

    Wer im Turnverein ist, ist der Lackierte.

    Etc.

    Ja, das System ist nicht ausgereift, da all diese Sportler wenig Schritte machen, aber doch sehr gesund sind.

    Fussball ☝️ würde gehen. Aber dann müssten alle ihr Handy lässig am Oberarm tragen.
    • Makatitom 10.10.2018 12:54
      Highlight Highlight Griiins, rote Karte wegen Anruf beim gegnerischen Goalie, und der kriegt auch gleich eine, weil er abgenommen hat :D
  • Zerschmetterling 10.10.2018 07:48
    Highlight Highlight Den Aufwand den ich betreiben muss (bei der Helsana App) mit Schrittzähler, Apps verknüpfen, Fotos in Trainingskleider einschicken usw. ist mir für die lächerlichen 75.- pro Jahr einfach zu gross. Zudem nützt mir das nichts wenn die Kosten sowieso jedes Jahr um ein Vielfaches steigen. Beim Bonus knausern, dafür beim Malus abkassieren.
    • Else 10.10.2018 08:33
      Highlight Highlight Man muss Fotos von sich in Trainingskleidern einreichen? krass... Vielleicht muss man künftig auch jedesmal, wenn man Sport treibt, eine Instagram-Story hochladen...
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 10.10.2018 09:30
      Highlight Highlight "Fotos in Trainingskleider einschicken" , haha

      Weiss ja nicht was sich Hellsana damit erhofft. 😃



      User Image
  • N. Y. P. 10.10.2018 07:48
    Highlight Highlight Bin ich dagegen.

    Ich will weiter solidarisch sein mit Menschen, die zum Beispiel nicht kurz aus dem Rollstuhl aufstehen können, um den Schrittzähler zu pushen.

    Es gibt noch viele andere Beispiele.

    Und wenn mir einer erzählt, dass er einen Schrittzähler installiert hat, habe ich Mitleid mit ihm. Wer gesund unterwegs ist, hat nicht solch lächerliche Apps installiert.
    • Magenta 10.10.2018 09:17
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich absolut einverstanden mit Deinem Kommentar. Schade aber, dass Du Menschen, die einen Schrittzähler nutzen, belächelst. Ich war zwar nie dick, wurde mir vor ein paar Jahren aber bewusst, dass ich mich zu wenig bewege. Dieses kleine Ding hat mich enorm motiviert, auch heute noch. Man kann sich immer neue, ganz konkrete Ziele setzen. Und es macht Spass: Cool zu sehen, dass man zum Beispiel nach einem Tag Europapark mit kleinen Kindern fast 30'000 Schritte auf der Uhr hat. Wenn Du keinen Schrittzähler haben magst, ist das ja okay. Aber belächle andere bitte nicht deswegen.
  • Tepesch 10.10.2018 07:37
    Highlight Highlight So würden Prämien für Gesunde sinken und für kronisch Kranke steigen. Dünkt mich nicht sehr Sozial. Zudem gibt es dafür doch bereits die Franchisen. 🤔
  • Salvador Al Daliente 10.10.2018 07:35
    Highlight Highlight Stuhlgangzählersystem bitte nicht vergessen!
    • Blitzableiter 10.10.2018 09:20
      Highlight Highlight Hahaha😂 made my morning
  • leu84 10.10.2018 07:13
    Highlight Highlight So ein Schrittzählersystem birgt auch das Risiko, dass man zu viel läuft/joggt. Vor allem wenn man noch etwas zu schwer ist, dann ist das Risiko auf Überbelastung noch die Knie noch grösser. Sprich, Gelänksabnutzung. Besser wäre es, wenn die KK als Berater auftreten. Z.B. Ernährungscoach
    • Waldorf 10.10.2018 08:18
      Highlight Highlight Guter Punkt. Auch wer über Jahre hinweg eine etwas ungünstige Lauftechnik oder falsche Schuhe hat, findet sich dann irgendwann wieder beim Arzt. Fragt sich, was am Schluss mehr kostet.

Bald könnte die 5. Initiative gegen Tierversuche kommen

Das Schweizer Stimmvolk dürfte erneut über ein Tierversuchsverbot entscheiden können. Eine entsprechende Volksinitiative ist auf der Zielgeraden.

Das Komitee der Initiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt» sammelte bereits über 111'000 Unterschriften, wie dessen Website zu entnehmen ist. 100'000 sind für das Zustandekommen nötig.

Die Sammlung soll indessen weitergehen, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» …

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