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SVP-Oberrichter leitet den Fall Rupperswil – er hat schon den Lucie-Mörder verwahrt



Vierfachmord von Rupperswil AG

Am 13. Dezember kommt der Vierfachmord von Rupperswil vor Obergericht. Wie Recherchen von Tele M1 zeigen, wird erneut ein SVP-Richter über Thomas N. mitbefinden: Verhandlungsleiter ist Jann Six.

Pikant: Der Oberrichter hatte bereits den Prozess im Mordfall Lucie geleitet. Damals verschärfte das Obergericht das Urteil der Vorinstanz und sprach eine lebenslängliche Verwahrung für den Täter Daniel H. aus.

Klar ist: Die Staatsanwaltschaft fordert erneut eine lebenslange Verwahrung für Thomas N.

Vierfachmörder Thomas N. muss selbst nicht vor dem Aargauer Obergericht erscheinen – es ist ein umstrittener Entscheid.

Den Prozess am Bezirksgericht Lenzburg leitete im März 2018 mit Daniel Aeschbach ebenfalls ein Richter aus den Reihen der SVP. (az/jk)

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29
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    Alle Leser-Kommentare
  • Triple A 03.12.2018 21:07
    Highlight Highlight tichy, da hast do vollkommen Recht. Wenn wir es noch schaffen, dass unsere Richter auf Lebenszeit gewählt werden, müssen sie auch keine Angst mehr vor Sanktionen der eigenen oder der anderen Parteien mehr haben!
    • Raembe 04.12.2018 06:25
      Highlight Highlight Nur weil man auf Lebenszeit gewählt ist, heisst das nicht das man entlassen oder zurücktreten kann.
    • Triple A 04.12.2018 16:37
      Highlight Highlight Ersteres eben schon!
  • Mia_san_mia 03.12.2018 20:56
    Highlight Highlight Was soll dieser Bericht? Das hat nichts mit Parteizugehörigkeit zu tun. Nur mit gesundem Menschenverstand.
  • banda69 03.12.2018 19:48
    Highlight Highlight Ein Richter richtet nach Gesetz und nicht nach Parteizugehörigkeit.

    Alles andere sind rechtspopulistische SVP/Trump-Märli.
    • andrew1 04.12.2018 08:55
      Highlight Highlight Pffff bei einem sp-richter gäbe es wohl sondersettings. Ausser man fährt zu schnell. Dann gerade knast 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • banda69 04.12.2018 10:06
      Highlight Highlight @andrew

      Sie schreiben "gäbe". So sicher scheinen Sie sich also auch nicht zu sein.

      Aber Gratuliere. Immerhin haben Sie eine haltlose SVP-Behauptung in den Raum gestellt.
    • andrew1 04.12.2018 12:08
      Highlight Highlight Ich habe nur eine vermutung geäussert. Keine fakten. Ist das verboten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herren 03.12.2018 19:29
    Highlight Highlight Es ist völlig irrelevant, aus welcher Partei der Richter kommt. Und obwohl es die meisten anscheinend noch nicht begriffen haben: es ist auch völlig irrelevant, ob er eine kleine oder große Verwarnung erhält. Er wird nie mehr entlassen werden. Das ist völlig klar.
  • tychi 03.12.2018 19:15
    Highlight Highlight Die Medien sollten nicht mit dem Feuer spielen und Richter nach Parteien ordnen. Das ist Gift und endet am Schluss in einem Rechtssystem, wo nicht mehr Recht, sondern Parteidoktrin gesprochen wird.
    Ein Richter sollte in erster Linie Richter sein mit soliden juristischen Kenntnissen, einer Portion rechtsphilosophischer Weisheit und der Offenheit jeden Fall neutral und ohne Interessenbindung zu beurteilen. Übrigens ist es eine Mär, dass linke Richter zwingend mildere Urteile sprechen und SVP-Richter hart durchgreifen...
    • dontknow 03.12.2018 19:41
      Highlight Highlight Naja zumindest für das Bundesverwaltungsgericht in Bezug auf Beschwerden gegen abgewiesene Asylgesuche gibt es Erhebungen von NGOs(leider fällt mir der Name nicht ein sry) die zumindest darauf hindeuten dass die Parteizugehörigkeit des Richters eine Rolle spielt. Werden auf der einen Seite so gut wie keine Einsprachen anerkannt, sind es auf der anderen Seite des poöitischen Spektrums rund 10% der Einsprechenden die Recht bekommen. Hätte mich auch gewundert wenn das Parteibuch keine Rolle spielt, warum genau Richter angehörige einer Partei sein müssen kann ich nur schwer begreifen...
  • Triple A 03.12.2018 17:29
    Highlight Highlight Die SVP hat im Grossrat des Kantons Aargau 45 von 140 Sitzen. Im diesem Verhältnis sollte sie auch Oberrichter stellen. Damit sollte jeder Dritte Oberrichter von der SVP sein. Wem dies nicht gefällt soll sich Wahlkampf für andere Parteien einsetzen, oder sich dafür einsetzen, dass die politische Zugehörigkeit bei Richtern keine Rolle spielt. Denn genau genommen sind sie ja nur dem Recht verpflichtet!
    • Max Cherry 03.12.2018 22:24
      Highlight Highlight Das ist ja auch legitim, allerdings ist es gerade deshalb auch des Bürgers gutes Recht, die Parteizugehörigkeit der jeweiligen Richter zu kennen.

      Zudem wird dadurch ja nicht in Frage gestellt, ob ein Richter angemessen urteilt, dafür sind diese in der Regel gewissenhaft genug und sollte dies ausnahmsweise mal nicht der Fall sein, ist es wiederum von Vorteil, die Parteizugehörigkeit zu kennen. Transparenz ist diesbezüglich also wichtig und richtig.
  • Max Dick 03.12.2018 17:19
    Highlight Highlight Die Schweizer Medien scheinen von Trump gelernt zu haben. Da ist ja ein Richter jetzt auch nicht mehr ein Richter, sondern ein Obama-Richter oder ein Clinton-Richter.
    • redeye70 03.12.2018 20:28
      Highlight Highlight Volltreffer! Soviel Vertrauen habe ich in unsere Justiz, dass sie fernab von politischen Ideologien urteilt. Sehr unnötig, die Parteizugehörigkeit zu erwähnen.
  • nJuice 03.12.2018 16:47
    Highlight Highlight Ist es nötig oder produktiv, hier die Parteizugehörigkeit des Richters zu erwähnen?

    (Bin selber kein Fan der SVP)
    • Butschina 03.12.2018 18:54
      Highlight Highlight Eigentlich nicht, für jeden Richter, egal welcher Partei angehörend, gelten die selben Gesetzt.
    • Kant 04.12.2018 07:21
      Highlight Highlight Ja und nein, dafür gibt es in meinen Augen durchaus für und wider.
      Ja: die SVP politisiert in der letzten Zeit gegen Richter, besonders im Strafrecht. Ausserdem ist es uns der Schweiz leider so, dass man als Richter in der Schweiz leider faktisch einer Partei angehören muss, um gewählt zu werden.
      Nein: Studien belegen, dass das Gros der Schweizer Richter zum Glück nicht nach Parteibuch entscheiden. Daher wäre es eigentlich vernünftig, die Partei nicht zu nehmen, um deren Unabhängigkeit zu stärken.
  • tolgito 03.12.2018 16:37
    Highlight Highlight Wieso ist das „pikant“? Der gesunde Menschenverstand sollte schon sagen, dass dieser Kerl verwahrt werden sollte. Mich schauderts jedesmal wenn ich über die Tat lese...
    • H. L. 03.12.2018 17:06
      Highlight Highlight Ein gesunder Menschenverstand befähigt, einen Text nicht nur zu überfliegen, sondern zu verstehen: Das Pikante ist, dass dieser Richter damals eine lebenslängliche Verwahrung aussprach.
    • Eine_win_ig 03.12.2018 17:53
      Highlight Highlight Es ist pikant, damit unsere Medien Schlagzeilen haben :)
  • H. L. 03.12.2018 16:09
    Highlight Highlight Eine lebenslängliche Verwahrung ist ausgeschlossen, also möge man auf die unsachgemässe Forderung der Staatsanwaltschaft gar nicht erst eingehen. Darüber ob eine ordentliche Verwahrung angemessen ist, kann und soll diskutiert werden.
    • Butschina 04.12.2018 07:03
      Highlight Highlight Wenn ich die Kriterien für eine lebenslängliche Verwahrung lese komme ich zur selben Schlussfolgerung.
      Mein Gefühl sagt aber, dass ich ihn gerne in verwahrung wissen würde.

      Schwierig finde ich es, dass diese Frage bereits jetzt Thema ist. Ich denke die Gutachter könnten ein zwei Jahre vor dem Ende der Strafe besser beurteilen ob jemand therapierbar ist oder nicht. Würde es nicht Sinn machen erst nach längerer Therapie darüber zu urteilen?
  • Dark Circle 03.12.2018 15:41
    Highlight Highlight Um diesen zu Typen zu verwahren muss man kein SVP Politiker sein, sondern einfach nur realistisch.
    • Scott 03.12.2018 16:46
      Highlight Highlight Die Erfahrung hat halt gezeigt, dass das SVP Richter eher machen.

      Gut so!
    • INVKR 03.12.2018 17:13
      Highlight Highlight Belege für diese Aussage, @Scott?
    • piatnik 03.12.2018 17:45
      Highlight Highlight eben, svp politiker...
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