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In this July 21, 2016 photo, Republican presidential candidate Donald Trump smiles as he addresses delegates during the final day session of the Republican National Convention in Cleveland. For eight summer nights, there were two starkly different visions of America at the Republican and Democratic political conventions.   (AP Photo/Patrick Semansky)

Donald Trumps Republikaner erhalten Spendengelder von Schweizer Firmen.
Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

Die Angestellten grosser Schweizer Firmen unterstützen Donald Trump

Schweizer Firmen halten auch in diesem Wahlkampf zu den Republikanern. Das überrascht, denn Donald Trump ist stark umstritten – gerade in der Wirtschaft.

31.07.16, 10:59 31.07.16, 12:28


Die Angestellten grosser Schweizer Konzerne haben bisher mehr an republikanische Kandidaten gespendet als an ihre demokratischen Rivalen. Das zeigt eine Übersicht der parteiunabhängigen Nichtregierungsorganisation Center for Responsive Politics, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Direkte Parteispenden von Unternehmen sind in den USA verboten. In vielen Konzernen gibt es allerdings Political Action Committees (PAC), die Spenden von Angestellten sammeln. Angestellte der UBS haben in der laufenden Wahlkampf-Periode über das bankeigene PAC bereits fast 1 Million Dollar gespendet.

Überraschende Unterstützung

591'750 Dollar flossen an Republikaner, nur 388'500 Dollar an Demokraten. Ein Sprecher der Grossbank sagte der «NZZ am Sonntag», dies sei nur ein Zwischenstand: Im Bemühen um ein gutes Verhältnis zu Repräsentantenhaus und Senat werde gleich viel Geld an Kandidaten um Parlamentssitze beider Parteien gespendet.

Die Bevorzugung der Republikaner ist bei den Schweizer Firmen ein branchenübergreifendes Muster. Sie gilt auch für die Angestellten der Credit Suisse, des Zementkonzerns LafargeHolcim, der Versicherer Zurich und Swiss Re sowie der Pharma-Konzerne Novartis und Genentech, US-Tochter von Roche.

Das traditionelle Spendenmuster zugunsten der Republikaner erstaunt, weil Präsidentschaftskandidat Donald Trump in der Wirtschaft stark umstritten ist. Er fordert Strafzölle und einen Austritt aus der Welthandelsorganisation WTO. Vor wenigen Tagen kam der Vorschlag dazu, das Trennbankensystem wieder einzuführen. Die Abschaffung im Jahr 1999 ermöglichte das Entstehen der heutigen Grossbanken. Eine Wiedereinführung wäre ein Frontalangriff auf die Wall Street. Auch UBS und Credit Suisse wären schwer betroffen. (dwi)

Herrlich bescheuert: #PostATrumpSelfie

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 01.08.2016 11:13
    Highlight Was der Europa betrifft: Es bleibt dabei, weiter werde wir ein soziales Europa gestalten, wo die Banken und Spekulanten nicht nur das Sagen hat.
    1 9 Melden
  • Coco_1 31.07.2016 19:17
    Highlight Hauptsache man glaubt alles was in den gekauften Zeitungen steht. Total verdrehte wahrheit, aber in der Schweiz ist man wohl zu faul, sich wirklich zu informieren...
    10 8 Melden
  • Süffu 31.07.2016 17:29
    Highlight Von Leuten dieses Bildungsgrades sollte man Anderes erwarten können, aber schon die Aussage vom Lindt-Chef hat mich geschockt. Da spielt wohl die Angst mit - was macht er, falls er wirklich gewählt würde.
    3 10 Melden
  • Mighty 31.07.2016 12:26
    Highlight Es sind die Angestellten der Firmen in Amerika welche diese Spenden tätigen, nicht die Angestellten der restlichen Welt oder die Firma als solches. Klar dies geht aus dem Text hervor, jedoch werden in der Kommentarspalte die Firmen direkt angegriffen, welche schlicht nicht den Mitarbeiter in Amerika verbieten können zu spenden. Dies ist dort üblich. Bin auch nicht immer Fan der Gross-banken/-firmen aber hier werden Sie zu Unrecht ins falsche Licht gerückt.
    40 6 Melden
    • Imfall 31.07.2016 13:18
      Highlight der titel wurde inzwischen angepasst! zuerst stand schweizer firmen unterstützen trump

      19 0 Melden
    • Mighty 31.07.2016 14:11
      Highlight Stimmt, imfall danke Imfall 😄
      6 1 Melden
    • Imfall 31.07.2016 15:17
      Highlight ist imfall gern geschehen ; )
      6 1 Melden
  • andersen 31.07.2016 12:19
    Highlight Also, wie der Staatsminister von Dänemark an der Rede an der Obama (Abschied) gesagt haben, er hat auch viel Begeisterung and Fun an Donald, er zeigt ein grossartige Eigenschaft zu führen, er ist sehr klug und ein reale Visionär, selbstverständlich meinte er Donald Tusk, die bei der Abwesenheit von Obama, der beste Präsident ist, das Europa haben könnte und er begrüsst ein von die meist inspirierten und charmanten Figuren von Amerika, in Begleitung von seinem Mann.
    3 21 Melden
    • Kian. 31.07.2016 16:14
      Highlight Wat?
      15 1 Melden
  • Binnennomade 31.07.2016 11:47
    Highlight Haben nun die Angestellten gespendet oder die Firma?
    Ich nehme an, die Firma, oder?
    3 10 Melden
    • Mighty 31.07.2016 12:40
      Highlight Nein, eben die Angestellten. Als Beispiel in der CH kann auch jeder Mitarbeiter Mietglied der SP oder SVP sein und für diese spenden. Hat schlicht nichts mit der Firma zu tun.
      18 1 Melden
    • Karl Müller 31.07.2016 13:24
      Highlight @Mighty: Als Mietglied ist man aber besser aufgehoben bei einem Male-Escort-Service als bei der SP oder der SVP.
      22 0 Melden
    • Mighty 31.07.2016 14:12
      Highlight *Mitglied 🙄
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Soufaa 31.07.2016 11:32
    Highlight Da wir ja ein Global Player sind frag ich mich ob Amifirmen auch bei uns im Wahlkampf spenden?
    18 7 Melden
  • Calvin Watsn 31.07.2016 11:13
    Highlight Überrascht nicht wirklich. zum k.....
    24 15 Melden
  • Luca Brasi 31.07.2016 11:10
    Highlight Vielleicht sollte man sich als Mexikaner, Muslim oder Frau zweimal überlegen, ob man Kunde einer Schweizer Grossbank oder Konsument von Produkten gewisser Grosskonzerne sein will.
    36 25 Melden
    • TodosSomosSecondos 31.07.2016 11:57
      Highlight das sollte man als Mensch ganz allgemein.. irgendwie...
      21 10 Melden
    • Turi 31.07.2016 12:25
      Highlight Immer diese Wutbürger. Wütende Muslime, wütende weisse Frauen.
      Nicht vergessen: Es arbeiten auch Frauen bei der UBS, und es spenden auch Frauen für die Republikaner.
      26 5 Melden
    • Luca Brasi 31.07.2016 12:45
      Highlight @TodosSomosSecondos: Weise Worte. ;)
      @Turi: Nicht wütend. Einfach zweimal überlegen, ob es wert ist bei einem Unternehmen einzukaufen, das teils andere Interessen unterstützt. Ich sage nicht Konto, etc. schliessen, aber einfach mal eine Güterabwegung machen und Alternativen anschauen. ;)
      11 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • robben 31.07.2016 11:04
    Highlight abgeschrieben und reisserisch betitelt. find ich schwach.
    25 19 Melden
    • Christian Gerber 31.07.2016 12:25
      Highlight Das ändert nichts an der Tatsache.
      9 12 Melden
    • Daria Wild 31.07.2016 12:32
      Highlight Titel wurde angepasst, war missverständlich, ja. Abgeschrieben ist er aber nicht.
      11 6 Melden
    • robben 31.07.2016 15:39
      Highlight stimmt, habe übertrieben. und doch: fakt und zitat sind aus der nzzas wie ihr ja schreibt. die eigenleistung geringfügig.

      danke fürs titel anpassen, obwohl noch immer eine ganz direkte unterstützung für trump insinuiert wird. wär mir bei andern medien ja egal, aber von watson erwarte ich einfach mehr.
      3 4 Melden

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