Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

screenshot: srf

Wie raus aus dem Lockdown? In der «Arena» sitzen alle aufs Maul – ausser SVP-Friedli

In der «Arena» für eine mögliche Exit-Strategie aus dem Lockdown schiesst SVP-Nationalrätin Esther Friedli mit ihren Vorschlägen über das Ziel hinaus. FDP-Ständerat Ruedi Noser überrascht am Ende der Sendung mit einem klaren Votum.



Zum sechsten Mal in Folge findet die SRF-Arena zum Thema Coronavirus statt. Zum vierten Mal in Folge ohne Publikum. Moderator Sandro Brotz findet das schon etwas seltsam und fragt seine Studiogäste zu Beginn der Sendung, wie es denn ihnen so zuhause in der Isolation gehe.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

«Ich bin ja grundsätzlich ein geduldiger Mensch», sagt die St.Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli. Aber langsam falle sogar ihr die Decke auf den Kopf. Sich daran zu halten, zuhause zu bleiben, werde immer schwieriger. Vor allem auch für sie als Unternehmerin. Gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Toni Brunner führt Friedli ein Restaurant im Toggenburg. «Darum sollten wir jetzt diskutieren, auf was wir uns einstellen müssen», so ihre Forderung. Es brauche eine Perspektive, wie und vor allem wann der Lockdown runter- und die Wirtschaft wieder hochgefahren werde.

Natürlich hat Friedli konkrete Vorstellungen davon, wie diese Perspektive aussehen soll. Wie ihre Partei-Kollegen dies in den vergangenen Tagen bereits kundgetan hatten, findet sie, dass nach dem 19. April, dem vorläufigen Ende der bundesrätlichen Massnahmen, die Wirtschaft wieder in die Gänge kommen soll. Wo es möglich sei, sollten die Läden wieder geöffnet werden, allenfalls mit Maskenpflicht. Besonders gefährdete Personen sollen sich weiterhin isolieren.

Für «gefährlich» hält das BDP-Nationalrat Lorenz Hess. Die SVP präsentiere jetzt ein Programm und suggeriere, dass es dann schon gehen werde. Doch weder Friedli noch ihre Partei seien Seuchenexperten. Und somit riskiere man, dass die Bevölkerung beginnt, die Massnahmen des Bundesrats auf die leichte Schulter zu nehmen – und das noch bevor der Peak der Krise überhaupt erreicht wurde.

Hess findet es gefährlich ...

abspielen

Video: streamable

Nicht nur gefährlich, sondern geradezu «naiv» findet es FDP-Ständerat Ruedi Noser, was Friedli und ihre Partei derzeit mache. «Es ist naiv, wenn man zwei Bundesräte hat und solche Inputs dann über die Presse macht», sagt er. Alle Parteien, Nationalräte, Ständeräte würden dem Bundesrat derzeit mit Ideen und Inputs zur Seite stehen. Aber ohne das an die grosse Glocke zu hängen. Es sei schliesslich nicht ein «Jekami», nein eine Krise erfordere eine Führung und die liege beim Bundesrat. Noser vermutet deshalb, dass es der SVP mit ihrem offensiven Vorschlag einer Exit-Strategie gar nicht darum gehe, dem Bundesrat Vorschläge zu unterbreiten, sondern Politik zu betreiben.

… und Noser sagt, die SVP sei naiv

abspielen

Video: streamable

Die Rollen für die weitere Diskussion sind ab dem Moment verteilt. Immer wieder läuft Friedli mit ihren Vorschlägen auf. Immer wieder wird ihr von FDP-Noser, BDP-Hess und SP-Wasserfallen politisches Kalkül vorgeworfen. Letztere schiesst scharf gegen Friedli und die SVP, sagt, sie würde die Frage nach der Aufhebung der Massnahmen verpolitisieren, eine Unruhe in die Gespräche bringen und sich als Pandemie-Expertin aufspielen. Auch die vom Homeoffice zugeschaltete Nationalrätin der Grünen, Franziska Ryser, findet nicht, dass es Sache der Politik ist, zu entscheiden, wann der Lockdown aufgehoben werde, sondern von den Experten.

Soweit sind sich Friedlis Opponenten also einig. Doch was finden denn sie, wie es nach dem 19. April weitergehen soll? Ryser sagt, primär solle man sich nicht darauf konzentrieren, wie es später weitergehen soll, sondern wie man jetzt den Betroffenen helfen könne. Die Unterstützungsmassnahmen des Bundesrates müssten fortlaufend nachgebessert werden, damit KMUs, Selbstständige und Kleingewerbler schnell Hilfe bekommen.

Dem ebenfalls per Video zugeschalteten Chefökonomen des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, Daniel Lampart, ist wichtig, dass jetzt nicht massenhaft Leute entlassen werden. Ihm werde bereits von Unternehmen berichtet, die jetzt die «faulen Eier» aussortieren wollen, das gelte es zu verhindern.

Hess kann sich vorstellen, dass gemeinsam mit Pandemie-Experten ein Szenario ausgearbeitet wird, welche Läden Schritt für Schritt und unter Einhaltung der Hygienevorschriften, wieder öffnen könnten. Denn ja, auch er findet es wichtig, dass die Wirtschaft wieder in die Gänge kommt. Aber im Unterschied zu Friedli plädiert er dafür, dass es in den Händen der Experten liege, zu beurteilen, wann es Zeit dafür sei.

Gar nicht über Pläne oder Perspektiven diskutieren, will SP-Nationalrätin Wasserfallen. «Die Massnahmen haben sich danach zu richten, wie wir das Gesundheitssystem vor dem Kollaps retten können», sagt sie. Es gehe deshalb jetzt nicht um ein bestimmtes Datum oder über eine Perspektive für eine Entspannung des Lockdowns.

SP-Wasserfallen will nicht über Perspektiven sprechen

abspielen

Video: streamable

So vage sich Ruedi Noser zum konkreten weiteren Fahrplan in der Corona-Strategie äussert, so vehement ist eines seiner Voten am Schluss der Sendung, als Moderator Brotz per Video einen externen Gast zuschaltet. Es ist Pierina Fretz, eine selbstständige Coiffeuse aus Zug. Schon vor zwei Wochen berichtete sie in der «Arena» von ihrem Salon, den sie von einem Tag auf den nächsten schliessen musste, dass sie nach acht Jahren hartem Arbeiten nun plötzlich um ihre Existenz bangen müsse. Nachdem der Bundesrat sein 42 Milliarden schweres Hilfspaket verabschiedet hat, möchte Brotz von der Coiffeuse wissen, wie es ihr seither ergangen ist.

Sie habe inzwischen Erwerbsersatz und einen Kredit beantragen können, so Fretz. Enttäuschend sei aber die mangelnde Solidarität bei den Mieten. Die hohen Fixkosten müsse sie weiterhin voll bezahlen. Konkret heisst das: Fretz muss sich nun verschulden, um die Miete bezahlen zu können – für einen Raum, den sie derzeit nicht benutzen darf.

Eine Ungerechtigkeit, die Noser prompt zu einem klipp und klaren Statement verleitet: «Auf die Gefahr hin, dass das den einen oder anderen Vermieter jetzt etwas ärgert: Die Hauseigentümer können nicht die einzigen sein, die ohne Schaden durch die Krise gehen.» Er erwarte bis zur nächsten Bundesratssitzung, dass es eine Lösung gebe für eine Faustregel für Mieter und Vermieter.

Auch die Hauseigentümer müssen unten durch

abspielen

Video: streamable

Trotz des schweren Themas und trotz der schwierigen Tage, die hinter aber auch noch vor den Studiogästen liegen, ist ihnen das Lachen nicht vergangen. Als die Kabarettistin Patti Basler zum Schluss der Sendung die Wortmeldungen der Politikerinnen und Politiker in gewohnt frecher und gewitzter Manier zusammenfasst, können alle kurz aufatmen – und gemeinsam Lachen.

Patti Basler fasst die Sendung zusammen

abspielen

Im Vorschaubild nicht Patti Basler sondern Ökonom Daniel Lampart. Video: streamable

Unsere «Arena»-Berichterstattung

Krise, Solidarität und ein seltenes Lächeln von BAG-Koch – Corona-«Arena», die zweite

Link zum Artikel

«Ich bin ein Grufti, der gefährdet ist!» – so mischte Beda Stadler die Corona-«Arena» auf

Link zum Artikel

Zoff um Altersarmut und «junge, billige EU-Ausländer» – so verlief die Renten-«Arena»

Link zum Artikel

«Lückenlos aufklären»: So viel (oder wenig) brachte die «Arena» zu Cryptoleaks

Link zum Artikel

Zank in der 5G-«Arena»: Warum eine Teilnehmerin (fast) alle überstrahlt

Link zum Artikel

«Das ist der Gipfel!» – SP-Badran macht den Travolta in der Wohnbau-Initiative-«Arena»

Link zum Artikel

Diskriminierungs-«Arena»: Der bedrohte Stammtisch und das N-Wort von Karin Keller-Sutter

Link zum Artikel

Jugend-«Arena» – oder wie eine 16-Jährige gestandene Nationalräte in die Mangel nimmt

Link zum Artikel

In der Iran-«Arena» tanzt Markus Somm aus der Reihe – bis dieser Rentner ihn stoppt

Link zum Artikel

Atom-Zoff: In der Mühleberg-«Arena» vermag ein Teilnehmer alle anderen zu überstrahlen

Link zum Artikel

Der Islam und das SVP-Sünneli: So verlief die neuste Burka-«Arena»

Link zum Artikel

In der Bundesrats-«Arena» gibt Moderator Brotz den Schmutzli – und drischt auf alle ein

Link zum Artikel

12 Sätze, wie gemacht für die SRF-«Arena» – oder das Weihnachtsessen von watson

Link zum Artikel

In der SRF-«Arena» lügen sie wohl alle – nur einer bleibt dem Geschehen ganz fern

Link zum Artikel

Drogen-«Arena»: Kokser Anton Kohler verzweifelt an SVP-Abstinenzlerin Geissbühler

Link zum Artikel

Freysingeroskar und die Biolügie – die Gegner der Homo-Ehe im «Arena»-Dickicht

Link zum Artikel

Die «Arena» war ein Schlachtfeld – und alle stürzen sich auf Veganerin Meret Schneider

Link zum Artikel

Er poliert, sie politisiert: Wie Toni Brunner die Frauen-«Arena» crasht

Link zum Artikel

Jetzt weht ein anderer Wind in Bern: Rytz steckt in der Spezial-«Arena» ihr Revier ab

Link zum Artikel

«Ueli, es wird nicht wahrer, wenn du schreist» – alle gegen den SVP-Polteri in der «Arena»

Link zum Artikel

Sündenbock Rösti, dann die EU: So buhlten die Parteichefs in der «Arena» um letzte Stimmen

Link zum Artikel

Ronja Räubertochter und die jungen Milden – das war die Jungparteien-«Arena»

Link zum Artikel

Roger Köppel sprengt die Zürcher Ständerats-«Arena» – zumindest fast

Link zum Artikel

Gesundheits-«Arena»: Im Lobbyismus-Streit verzichtet SP-Frau Gysi glatt auf das Kamera-Sie

Link zum Artikel

Klima-«Arena»: SP-Frau verblüfft mit Flugscham-Aussage, SVP-Mann leugnet den Klimawandel

Link zum Artikel

Symbolik mit dem Vorschlaghammer und ein denkwürdiger Satz – das war die EU-«Arena»

Link zum Artikel

Bei der SVP ist der Wurm drin: In der Wahlkampf-«Arena» schiessen alle gegen Rösti

Link zum Artikel

«Das ist eine Frechheit»: Juso-Jansen liest in der AHV-«Arena» den Männern die Leviten

Link zum Artikel

«Das ist eine Katastrophe» – Fisch-Forscher eröffnet Pestizid-Arena mit einem Hammer

Link zum Artikel

Vier Frauen für ein Halleluja? Das war die Frauenstreik-«Arena»

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Verkehrs-«Arena»: SVP-Imark attackiert Klimajugend und Rytz windet sich beim Benzinpreis

Link zum Artikel

SVP-Rutz schiesst in der «Arena» ein Eigentor – dann eilt diese junge CVPlerin zur Hilfe

Link zum Artikel

Ein kleiner Patzer und ein Maurer-Witz – der Einstand von Sandro Brotz in der EU-«Arena»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

24 Cartoons über das Eltern-Dasein

12 Dinge, die du während eines Video-Chats nicht machen solltest

Abonniere unseren Newsletter

254
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
254Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kisimirö 04.04.2020 16:38
    Highlight Highlight was auch immer das beste ist soll der bundesrat entscheiden...wir müssen den kopf nicht hinhalten und können im garten schön weiter nörgeln.

  • Gooner1886 04.04.2020 16:16
    Highlight Highlight Die SVP macht angeblich Politik für den Bruttonormalverbraucher. Das ich nicht lache. Sie stellt Geld über Gesundheit und mehr muss ich gar nicht schreiben. Wer weiterhin eine solche Partei wählt dem ist echt nicht mehr zu helfen.
  • Yogi Bär 04.04.2020 14:50
    Highlight Highlight Kein Virus lässt sich von einer Partei vorschreiben wann es zu Ende ist. Der Ausstieg ist eine Zwängerei seitens SVP und einigen Wirtschaftsverbände. Ein schneller Ausstieg würde die Gefahr eines Sinus ähnlichen Anstieges der Fallkurve fördern und somit alles verzögern. Theoretisch ist der Ausstieg machbar wenn nicht die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Bereich wie Bahn, Bus öffentlichen Plätzen und der Unvorsicht Einzelner besteht...
  • Rethinking 04.04.2020 14:49
    Highlight Highlight Eine Schrittweise Öffnung sollte erst dann erfolgen, wenn die Experten Entwarnung geben...

    Dann aber in folgender Reihenfolge:

    1. Alle Läden, Industriebetriebe und Baustellen öffnen. Jedoch mit der Vorlage weiterhin die 2 Meter Abstand einzuhalten

    2. ca. 3 Wochen später, sofern es möglich ist: Schulen, Coiffeur, Fitness, Physio, Beauty etc.

    3. Weitere 3 Wochen später, sofern es möglich ist: Restaurants, Baars, Rückkehr aus dem Home Office
  • Lowend 04.04.2020 13:16
    Highlight Highlight Eine Krise bringt bei allen das beste und das schlechteste zum Vorschein und wenn mir jemand vor einigen Wochen gesagt hätte, dass ich mal mit Hr. Vogt und Hr. Noser einer Meinung bin, hätte ich gelacht.

    Heute bedanke ich mich bei den beiden und bin wirklich stolz auf die Besonnenheit unserer Parlamentarier von Links bis Mitte-Rechts.

    Wie immer gibt es aber eine Partei, die die Bemühungen des Bundesrats hintertreibt und versucht PR in eigener Sache zu machen, aber was soll man von denen, die Worte wie sozial, solidarisch und selbst guter Mensch zu Schimpfworten machten, anderes erwarten?
  • Stefan Oberli (1) 04.04.2020 12:55
    Highlight Highlight Es gilt auf alle Fälle zu überlegen und einen Plan zu machen wie und was man mit entsprechenden Vorschriften (Schutzmassnahmen) wieder aufmachen kann was nicht zur Grundversorgung gehört. Muss halt dann z.B. ein Coiffeur sterile Handschule, "Werkzeuge" und Schutzmaske benutzen beinahe wie in einem OP. Liegt wohl eher am Mangel an solchen Dingen, als am fehlenden Willen.
    • Magnum 04.04.2020 16:14
      Highlight Highlight Sterile Handschuhe und Schutzmasken sind aktuell in der Schweiz noch immer Mangelware. Darum sind diese Schutzmassnahmen prioritär denen zuzuführen, die zwingend auf sie angewiesen sind: Ärzte und Pfleger, die in der aktuellen Notlage unter Einsatz der eigenen Gesundheit Leben retten - und nicht Coiffeusen.

      Diese Überlegung scheint all jene zu überfordern, die nun nach weniger Auflagen ab dem 19. April rufen. Und die damit auch zeigen, dass sie nicht begriffen haben, was es mit besagtem Datum auf sich hat.

      Eile mit Weile ist nicht nur ein Brettspiel.
  • Toni.Stark 04.04.2020 12:31
    Highlight Highlight Ja, lockern wir doch alles und schauen wie es kommt. Die Leute halten sich überhaupt nicht an die Regeln. Bin gespannt auf den Osterstau. Mit Appellen passiert nichts. Der andere soll sich daran halten, ich nicht.
  • Reto Andres 04.04.2020 12:24
    Highlight Highlight Ich verstehe das Wehklagen der Fitness-Studios nicht ganz... die haben doch den grössten Teil Jahres-Abos verkauft. Da sind doch keine Einnahmen weggebrochen?
    • Ronja_ 04.04.2020 17:23
      Highlight Highlight Die verkaufen sie aber nicht alle gleichzeitig sondern laufend. Derzeit löst aber niemand ein neues Abo oder verlängert sein bestehendes. Ausserdem erwartet (ein Teil) der Kundschaft, dass das Abo entsprechend verlängert wird, weil man die Leistung ja nicht beziehen konnte. Dies ist ja irgendwie auch verständlich... Aber somit führt ein 5 wöchiger Lockdown halt zu zehn Wochen ohne Verlängerung. Nicht das Ende der Welt, aber auch nicht peanuts.
  • makla 04.04.2020 12:05
    Highlight Highlight > Nicht nur gefährlich, sondern geradezu «naiv» findet es FDP-Ständerat Ruedi Noser, was Friedli und ihre Partei derzeit mache. «Es ist naiv, wenn man zwei Bundesräte hat und solche Inputs dann über die Presse macht», sagt er. Alle Parteien, Nationalräte, Ständeräte würden dem Bundesrat derzeit mit Ideen und Inputs zur Seite stehen. Aber ohne das an die grosse Glocke zu hängen.

    Mündige Bürger und öffentliche Debatte nicht erwünscht!
    • Magnum 04.04.2020 14:13
      Highlight Highlight @makla

      Es ist halt schon ein Unterschied, ob man als Partei oder Parlamentarier konstruktive Vorschläge ohne Inszenierung und direkt bei den für die Umsetzung zuständigen einbringt oder ob man viel Trara eine Presse-Videokonferenz mit Granden der Partei veranstaltet, um sich als alleinige Hüterin von Gewerbe und Detailhandel aufzuspielen - unter Ausblendung der epidemiologischen Realität und in Erwartung eines Wunders bis zum 19. April - oder einer unrealistischen Maskenpflicht.

      Eigentlich möchte man den Friedlis, Aeschis und anderen Subito-die-Läden-Aufmachen-Rufern sagen: You dreamers you.
    • makla 04.04.2020 16:32
      Highlight Highlight Muss ehrlich sein, habe die Arena nicht geschaut. Fühle mich auch sehr unwohl dabei mich ausnahmsweise von der SVP vertreten zu fühlen.

      Was aber schwierig zu bestreiten ist, dass eine sachliche Diskussion in der Öffentlichkeit grösstenteils mit moralisierenden Totschlagargumenten gekillt wird. Das finde ich sehr problematisch.
  • BlickvonAussen 04.04.2020 11:47
    Highlight Highlight Als idealer Risikokandidat, der Arzt: Ich muss täglich mindesten 0.5h am Stück spazieren. Das tue ich weiterhin (jetzt mindestens jeden zweiten Tag).
    Aus meiner Sicht kann die Pandemie eine Ewigkeit dauern.
    1. Ich werde mit Hilfsangeboten überschwemmt.
    2. Die Leute ziehen alle am gleichen Strick und halten sich an die Empfehlungen.
    Ich erlebe auf Schritt und Tritt ausnahmslos das Schöne am Menschen. Das ist Freude pur.

    Nicht lustig ist es für die, die es erwischt und ihrem Umfeld. Das ist der Preis für meine Freude.

  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 04.04.2020 11:30
    Highlight Highlight Und wieder einmal ein kleiner Dank an die "Macher" von watson, die im Büro oder im Home-Office stzend, uns daheim Gebliebenen ermöglichen, Kommentare an dieser Stelle in fast Echtzeit zu veröffentlichen.
    Benutzer Bildabspielen
  • mon tuno 04.04.2020 11:23
    Highlight Highlight Der Begriff um den es hier geht heisst "Hammer&Dance".
    Hammer= Lockdown,
    Dance= Massnahmen lockern, schauen wie es läuft und gegebenenfalls wieder stärkere Massnahmen einführen

    Dies macht man abwechselnd so lange bis wir
    a) einen Impfstoff oder sonst ein Medikament gefunden, produziert und verteilt haben, oder
    b) nahezu alle den Virus hatten
  • d10 04.04.2020 11:11
    Highlight Highlight Die Arena ist momentan ziemlich irrelevant, weil die eingeladenen Parlamentarier nur an der Seitenlinie stehen und höchstens versuchen können, über ihre Partei die Bundesräte zu beeinflussen. Ich habe deshalb gestern nach dem Intro gleich wieder ausgeschaltet, Watson bringt ja eh die Zusammenfassung :)

    Viel interessanter wäre momentan eine Expertenarena mit Virologen, Ärzten, Wirtschaftswissenschaftlern etc!
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 04.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Kennst du die Pressekonferenzen des Bundesrats, die SRF jeweils ausstrahlt (meistens um 14 Uhr). Dort bekommst du komprimierte Expertenmeinung (ausnahmsweise sogar von SVP-Bundesräten).
    • d10 04.04.2020 19:57
      Highlight Highlight @Kari kennst Du den Unterschied zwischen Pressekonferenz und Diskussionssendung?
  • neutrino 04.04.2020 11:04
    Highlight Highlight All die, welche (wie Wasserfallen, Ryser..) für Verlängerung des kompletten Lockdowns sind, ohne auch nur irgendwelche Strategien diskutieren zu wollen, frage ich mich: wisst ihr, dass 80% der Leute arbeiten und garantieren, dass der Laden läuft? (LKW-Fahrer, Bauern, Lieferanten, etc.). Es geht drum, wie man die Gesundheitsschutz sichert, ohne dass plötzlich zB. kein Essen mehr da ist. D.h. es braucht immer ein Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Gesundheit.
    • quad 04.04.2020 19:51
      Highlight Highlight Bereits 25% Kurzarbeit, dass nach 2 Wochen sollte zu Denken geben, etwas was Wasserfallen/Ryser anscheinend nicht können. Natürlich kollabiert die Wirtschaft und zwar in praktisch allen Segmenten, weil sie alle direkt voneinander abhängig sind. Einige spüren es bereits andere später, dieser Crash wird demokratisch sein. Wie gross er sein wird hängt nur davon ab wie lange der Lockout dauert, dass ist einfache Mathe. Ja man kann wochen- oder sogar monatelange Lockouts fordern, wenn der eigene Job oder die Firma dann plötzlich futsch sind, ändert sich die Ansichtsweise oft relativ schnell.
  • Krakoki 04.04.2020 10:39
    Highlight Highlight An den Schandpfahl gehören diese Vermieter.

    Unterscheiden wir aber die Vermieter die nur diese Einnahme erzeugen und selber dann ohne nichts dastehen würden. Für diese gäbe es sonst auch einen Mittelweg. Die Betroffenen sollten anfangen jetzt endlich die Namen zu nennen dieser Vermieter, nur so kann man sie medial an den Pranger stellen wo sie klar hingehören, wenn Gesetzte nicht für Gerechtigkeit reichen.
  • neutrino 04.04.2020 10:32
    Highlight Highlight Schlechter als Friedli waren nur Wasserfallen/Ryser: einfach ihre Sätze runterleiern ohne Bezug zur Realität. Dememtspr. kam die eigent. sehr sozialistische, aber gute Forderung an die Vermieter auch von Noser. Bei ihm merkt man, dass er Verantwortung für Angestellte hat und merkt,was in der Praxis abgeht. Wenn Ryser, etc. sagen, dass "Experten" den Lead haben sollen, fragt sich welche: es gehören neben den Epidemiologen auch Mediziner oder gar Ökonomen dazu: weil wenn die Regale in Coop leer oder kein mediz. Material mehr da ist, wäre es gut man hätte jmd, der weiss was eine Lieferkette ist.
  • landre 04.04.2020 10:31
    Highlight Highlight Das Parlament bzw unsere Volks- und Ständevertretung ist faktisch auf Eis gelegt worden.

    Diejenige-n Parlamentarier-innen die nun aber in den (Mainstream-) Medien sich profilieren dürfen, sind die notorisch Üblichen...

    Diese, von links durch die Mitte bis rechts, sind alles hochgradige Lobbyistinnen und Lobbyisten.
    (Nota bene, auch zB Gewerkschaften wie eben zB eine Unia es ist, sind mittlerweile machtpolitisch und kapitalistisch orientierte Unternehmen.).

    Daher wäre es begrüssenswert wenn der Bund endlich eine ausserordentliche Corona-Session der Legislative einberufen würde.
    • Brummbaer76 04.04.2020 12:56
      Highlight Highlight Die kommt ja im Mai.
    • sägsäuber 04.04.2020 15:16
      Highlight Highlight Und auch da ist die SVP dagegen!
  • De-Saint-Ex 04.04.2020 10:03
    Highlight Highlight Tja, ist doch nicht erstaunlich... die SVP ist nun mal eine populistisch-opportunistische Partei... da wird zwecks Profilneurose jegliche Art der Vernunft „geopfert“... im Stil von Trump, Bolsonaro, BJ und Co., die alle denken/dachten, es besser als die Experten zu wissen... mit bekannten Folgen. Und jetzt halt Stimmung machen zu wollen, in einer Zeit da möglichst alle an einem Strang ziehen sollten, zeigt, dass sie für Führung in Krisenzeiten völlig unbrauchbar sind.
    • Toerpe Zwerg 04.04.2020 11:19
      Highlight Highlight Und Sie machen gerade keine Stimmung gegen die SVP.
    • De-Saint-Ex 04.04.2020 11:26
      Highlight Highlight Ich bin eine Privatperson und keine politische Partei...
    • Gubbe 04.04.2020 12:03
      Highlight Highlight De-Saint-Ex
      Ich hoffe, dass Sie wissen, welchen Quatsch sie da schreiben. Populistisch heisst u.A. Volksnah. Das war wirklich nur Herr Noser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hüendli 04.04.2020 10:01
    Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Bitte hört auf mit FDP-Noser, BDP-Hess und SP-Wasserfallen, das ist Blick-Stil!
  • Noblesse 04.04.2020 09:51
    Highlight Highlight SVP Möchtegern-Virologin. "Aus dem Haus der Freiheit. Garantiert nicht verseucht" Typisch! Wir entschuldigen uns aus dem Kanton St.Gallen für Frau Friedli! SORRY!!
    • Saraina 04.04.2020 10:30
      Highlight Highlight Scho guet. Mir händ ja dä Mörgeli und dä Köppel!
    • Radesch 04.04.2020 11:03
      Highlight Highlight @Noblesse

      Und wir haben den Glarner...
    • Fisherman 04.04.2020 20:53
      Highlight Highlight @Radesch
      Ui. Das ist ein schweres Los.
  • Kirschbaum 04.04.2020 09:50
    Highlight Highlight Die Staats- und -Grossbetriebe arbeiten unbeirrt weiter. Die KMU schickt man in die Qurantäne. Wieso kann eine Coiffeuse nicht mit Mundschutz arbeiten? Wieso soll der Bürger zu blöd sein, eine Maske zu tragen, damit die Unternehmen wieder langsam arbeiten könnten. Die Bedrängnis in welche die KMU kommen, zeigt auch wie schwierig es ist, in der heutigen Zeit Geld zu verdienen. Natürlich gibt es auch solche die schlecht wirtschaften. Aber es gibt ganz viele andere auch. Diese Vorverurteilen ist wirklich nicht angebracht.
    • _Qwertzuiop_ 04.04.2020 10:17
      Highlight Highlight Die vorhandenen Mundschutze werden anderswo dringender benötigt. Sie bringen zum Selbstschutz wenig bis nichts, schaden sogar wenn nicht korrekt verwendet! Steht seit Wochen in jedem 3. Artikel. Und jetzt noch eine Rechenaufgabe:
      Eine Coiffeuse arbeitet 8h am Tag. Alle 30-60 Minuten hat sie einen neuen Kunden. Am Ende des Tages hat sie so zwischen 8-16 Kunden bei sich. Sie hat keinen Abstand zwischen sich und dem Kunden. Einer der Kunden ist Krank, weiss es nicht/ nimmt es nicht ernst & steckt sie an. Sie arbeitet, ansteckend, weiter. Wie viele Kunden bringt sie so in 2 Wochen in Gefahr?
    • Kirschbaum 04.04.2020 10:44
      Highlight Highlight Ohne Kompromisse wird es nicht gehen. Es gibt einfach zu wenig Masken. Hätte man vorgesorgt würde bestimmt anders komuniziert. Es ist ja nicht die erste Epidemie in den letzten Jahren. Ohne Wirtschaft wird dem Staat auch das Geld ausgehen. Und wie finanziert man dann die Spitäler? Wieso muss man zum Beispiel alle Blumen wegschmeissen? Ein Gartenzenter könnte sich bestimmt organisieren, etc.
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 04.04.2020 11:54
      Highlight Highlight Es ist Coiffeur - und niemand geht hin. Auch schon mal überlegt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Horst-Rüdiger 04.04.2020 09:35
    Highlight Highlight "Die Hauseigentümer können nicht die einzigen sein, die ohne Schaden durch die Krise gehen."
    Einverstanden!
    Aber wer ganz sicher auch nicht ohne Schaden durch diese Krise gehen darf ist der Verursacher: Der Sozialstaat!
    Es kann nicht sein dass alle mit neuen Steuern und Lohnkürzungen bluten müssen aber der Sozialstaat wird weiter kräftig ausgebaut.
    • Daniel Caduff 04.04.2020 10:10
      Highlight Highlight Inwiefern ist der Sozialstaat der Verursacher der Krise? Ich dachte, ein Virus habe die Krise verursacht. 🤔
    • Hierundjetzt 04.04.2020 10:15
      Highlight Highlight Ok. Und wo wurde der Sozialstaat den ausgebaut?
    • Horst-Rüdiger 04.04.2020 10:50
      Highlight Highlight Daniel Caduff:
      Eine Pandemie hat noch nie eine solche Krise verursacht (HK/Asiatische)
      Es sind die Staaten mit ihren Massnahmen, welche am Ende ein x-faches mehr Todesopfer fordern werden!
      Ich kann das nicht genug betonen, aber scheinbar ist die Mehrheit der Bevölkerung immun gegenüber rationalen Argumenten
      Dieses Virus ist nichts neues in der Menschheitsgeschichte der letzten 100 Jahre, wie wir damit aber umgehen schon!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 04.04.2020 09:34
    Highlight Highlight Die wirklich unsolidarischen sind die Staatsangestellten. Steuern müssen wir trotzdem bezahlen. Leistung erhalten wir keine mehr. Der Staat müsste seine Beamten schon lange in die Kurzarbeit schicken.
    • Frankygoes 04.04.2020 10:11
      Highlight Highlight Hä? "Leistung erhalten wir keine mehr". Unsinn.

      Nur weil Bürolisten aus dem Homeoffice arbeiten können (und müssen) heisst nicht, dass sie gar nichts mehr tun.
    • winti64 04.04.2020 10:26
      Highlight Highlight Die Staatsangestellten, also die Polizisten Feuerwehrleute Sanitäter sollen nicht mehr arbeiten?? Auch gibt es viele wie ich der immer noch arbeitet, wenn auch work at home und nicht im Büro. Meinst Du du bezahlst weniger Steuer wenn dein Vorschlag umgesetzt würde (was eh gar nicht geht), you're a dreamer
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.04.2020 11:23
      Highlight Highlight @Antichrist
      Sei doch ein leuchtendes Beispiel und geh gratis arbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • solani 04.04.2020 09:23
    Highlight Highlight «Ich bin ja grundsätzlich ein geduldiger Mensch», sagt die St. Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli.

    Tja da mönd jetzt halt alli dure.. Corona isch leider nid öbis wo mer cha weg rede.
    Und dass d SVP jetzt chund und so dued als ob de Lockdown öber us Spass erfunde hätt, findich eifach zum chotze und bringt wider mal nur nu meh Unrueh.
    Sry die Art macht eim eifach hässig.!
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 04.04.2020 09:21
    Highlight Highlight An die negativen Folgen, die offene Geschäfte mit sich bringen, hat in der Arena niemand gedacht oder gar erwähnt. Wieder ein Grund, um in die Stadt zu gehen. Den ÖV benutzen. Flanieren macht dann plötzlich wieder Spass. Die Boutique hat ja wieder offen. Ischgl lässt Grüssen.
    Darum: Überlassen wir die Entscheidung über Re-Opening der Geschäfte den Profis - sprich Bundesrat und BAG - und nicht nicht irgend einem Corona-Laientheater mit vier Statisten und einem Regisseur.
    • droull 04.04.2020 09:53
      Highlight Highlight Nöööööööö
  • Le French 04.04.2020 09:17
    Highlight Highlight Politiker sollten alle in die Zwangsferien geschickt werden. Ich will keine Meinung eines Politikers hören. Ich will die Einschätzung von Experten hören und das sind die Politiker in Bezug auf Epidemien bestimmt nicht. Fehlt nur noch, dass Bortoluzzi sich noch zu Wort meldet.
    • Toerpe Zwerg 04.04.2020 11:24
      Highlight Highlight Ja genau. Der Epidemologe hat nun die Macht im Staat, weil er von Natur aus ein Universalgenie mit hollistischer Sicht ist.
    • Magnum 04.04.2020 14:27
      Highlight Highlight @ Le French

      Mit Verlaub: Auch die von Experten vorgeschlagenen Massnahmen haben sich nach Machbarkeit und Verfassungsmässigkeit zu richten - nicht in einem totalitären Einparteienstaat wie China, sehr wohl aber in einem demokratischen Rechtsstaat.

      Darum finde ich es durchaus sinnvoll, dass von den Experten vorgeschlagene Massnahmen von Politikern auf die Machbarkeit, Verfässungsmässigkeit und Verhältnismässigkeit geprüft werden. Noch ist kein Vollmachtenregime ausgerufen worden, und das erscheint mir begrüssenswert.
  • banda69 04.04.2020 09:13
    Highlight Highlight Krass wie die SVP einmal mehr von einer Not profitieren möchte. Es ist und bleibt eine schlimme, asoziale Partei.

    Die nächsten Forderungen dieser himmeltraurigen Partei werden die Kürzung der Sozialleistingen, härteres Durchgreifen gegenüber Menschen in Not und das Senken von Steuern sein. Und natürlich kein Geld für die Umwelt.
    • FrancoL 04.04.2020 09:39
      Highlight Highlight Ganz einfach gestrickt die SVP, zuerst den sofortigen Abbruch der Session um unliebsame Abstimmungen zu verhindern, nun da dies geklappt voll auf die Schiene Wirtschaft hören und setzen.

      Mehr Dreistigkeit geht wohl kaum.
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 04.04.2020 10:28
      Highlight Highlight Egal wann die Geschäfte wieder öffnen - die SVP wird versuchen, das als Ihren Erfolg abzubuchen. So wie Donald Trump: "Bleibt es bei hunderttausend Toten, dann haben wir einen guten Job gemacht". Mit "wir" meinte er natürlich sich selbst. Sie sind halt alle aus dem gleichen Holz geschnitzt, diese rechten Populisten.
    • Toerpe Zwerg 04.04.2020 11:25
      Highlight Highlight Abweichende Meinungen sind oft schwierig zu ertragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kanischti 04.04.2020 09:12
    Highlight Highlight Ich bin mit meinem Geschäft Mieter einer grossen Liegenschaftsbesitzerin, der Swisscanto. Diese ist in der Hand der Zürcher Kantonalbank. Die Zürcher KB gehört der Bevölkerung des Kantons Zürich.
    Auf meine Anfrage hin, ob ich mit einem teilweisen oder ganzen Erlass der Miete des Monats April rechnen könne, bekam ich das Angebot, mir eine Stundung zu gewähren.
    Mein Geschäft gehört auch zu denen, welche seit 17. März geschlossen sind.
    Das grosszügige Angebot habe ich dankend abgelehnt.
    • FrancoL 04.04.2020 09:41
      Highlight Highlight Zu Deiner Info, Swisscanto hütet eine grosse Summe an PK Gelder und da stellt sich die Frage wer denn den Schaden der fehlenden Mieten einfahren würde, nicht die ZKB sondern die PKs.
    • Kanischti 04.04.2020 10:57
      Highlight Highlight Ist mir auch klar, FrancoL.
      So stellen sich mir die Fragen:
      1. Ist die Swisscanto so schlecht aufgestellt, dass es ihr ein Entgegenkommen der betroffenen Betriebe verunmöglicht?
      2. Gehören die PK's auch zu den gebeutelten Betrieben, wie tausende von KMU's, welche null Umsatz machen können?

      Ich wünschte mir auch hier ein Machtwort unseres BR und später, wenn die Zeit dazu gegeben ist, eine Regelung, wie in solchen Situation zu verfahren ist.
    • FrancoL 04.04.2020 11:32
      Highlight Highlight @offensichtlich ist es Dir alles andere als klar. Eine Flexion bei den Erträgen der PKs fängt man nur mit einer Reduktion der Renten auf und ob dies von den Versicherten goutiert wird ist kaum mit Ja zu beantworten. Es geht doch nicht um schlecht aufgestellt, Aktien rasseln runter, Dividenden werden gestrichen, Mieten fallen aus. Und womit sollen die PKs die Renten sichern und generieren. Als Folge der Krise, werden auch die Immobilien unter Druck kommen, was zu einer Minderung der PK Werte führen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 04.04.2020 08:58
    Highlight Highlight Der Ruf nach den Experten ist schon richtig, nur müssen auch Ökonomen und Psychologen mitreden können.
    • Ueli_DeSchwert 04.04.2020 12:50
      Highlight Highlight Wieso Ökonomen?
      Ohne Menschen, keine Ökonomie. Sollte also nicht nach jeder Überlegung der Mensch vor der Wirtschaft stehen?
  • Etniesoph 04.04.2020 08:58
    Highlight Highlight Hat Frau Friedli irgendeinen Leistungsnachweis als Krisenspezialistin oder wieso sollte die Schweiz ausgerechnet auf sie hören?
    • mukeleven 04.04.2020 09:55
      Highlight Highlight sie ist mit dem grössten sonnyboy „toni national“ zusammen.
      reicht das nicht? 😉
    • Magnum 04.04.2020 14:31
      Highlight Highlight Frau von, Tochter von: Das dynastische Prinzip funktioniert ja prächtig bei den Hohepriestern von direkter Demokratie und voller Souveränität.
    • banda69 04.04.2020 18:05
      Highlight Highlight Frau Friedli ist in der selbsternannten "Partei des Volkes". Da muss man nur poltern und das Volk über den Tisch ziehen können. Das reicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RoadRacer 04.04.2020 08:54
    Highlight Highlight Die Fakten: die Kurve mit den Ansteckungen steigt noch immer. Zusammen müssen wir die Stufe 1 der Pandemie ( Containment) erreichen. Der RO Wert muss wesentlich kleiner 1 sein. Für die Nennung von einem Datum, wo die bundesrätlichen Massnahmen aufgehoben werden könnten, ist nicht denkbar. Wobei diskutieren wie die Aufhebung der Massnahmen, ablaufen soll, und welche neuen Massnahmen notwendig sind, damit wir uns bestmöglich schützen können, sind sinnvoll und notwendig. Eine absolute Lösung - ohne Impfstoff - ist zur Zeit nicht denkbar
    • Toerpe Zwerg 04.04.2020 11:26
      Highlight Highlight Nein. Die Kurve ist flach.
    • Ueli_DeSchwert 04.04.2020 12:51
      Highlight Highlight Zwerg: Wo?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.04.2020 12:56
      Highlight Highlight Ja klar ist die Kurve flach bei ca 1'000 neuen Fällen pro Tag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 04.04.2020 08:52
    Highlight Highlight Eigentlich ist es einfach. Die effektive Reproduktionszahl muss so tief sein, dass die Bettengrenze in den Spitälern nicht überschritten werden kann.

    Es gibt es einige Ansätze:

    - Risikopatienten müssen zuhause bleiben. Das wäre stigmatisierend
    - Es gibt ein Heilmittel
    - Ein Grossteil der Bevölkerung ist immun, was natürlich bei einer sehr flachen Kurve unglaublich lange dauert
    - Durch Distanz und Hygiene schützen wir uns besser vor einer Ansteckung

    PS selbst wer immun ist muss aufpassen, dass er andere nicht per Schmierinfektion ansteckt.
    • Garp 04.04.2020 12:44
      Highlight Highlight Es ist erster Linie eine Tröpfcheninfektion, keine Schmierinfektion. Aufpassen muss jeder mit Handhygiene und nicht ins Gesicht/Augen fassen. Man muss also sehr präsent sein, wenn man unterwegs ist, in ÖV unding Läden etc. .

      Ein Immuner gibt das Virus nicht weiter. Wer wirklich immun ist, ist aber noch nicht klar.
  • CalibriLight 04.04.2020 08:45
    Highlight Highlight Der Bundesrat hat klar gesagt, dass selbstverständlich an Szenarien für die Rückkehr zur Normalität gearbeitet wird. Er hat ebenso klar gesagt, dass die Art und Weise dieser Rückkehr von der Ausbreitung des Virus abhängt. Das ist eine für alle verständliche Aussage. Wieso man da immer noch nach verbindlichen Szenarien schreit und rummault, entzieht sich meinem Verständnis. Das ist Kleinkindergehabe oder ein trüber politischer Profilierungsversuch.
    • solani 04.04.2020 09:28
      Highlight Highlight Gut ausgedrückt.
      Dieses Gehabe ist auf allen Ebenen einfach nur egoistisch.
      Wir brauchen nicht noch eine Spaltung der Gesellschaft.😥
  • Max Dick 04.04.2020 08:45
    Highlight Highlight 1. Was sich viele Mieter momentan leisten, geht absolut nicht. Ich hoffe, dass sich der BR dem diese Woche annimmt. Und wenn nicht, dass mächtige Verbände wie der Gastroverband für ein kollektives nicht Bezahlen der Mieten stark machen.

    2. Eine generelle Auflockerung ist verfrüht. Aber nach den ersten Erfahrungen dürfen Massnahmen jetzt durchaus angepasst/optimiert werden. Mehr Läden, die geöffnet haben (z.B. Gartencenter, Schmuckgeschäfte), dafür aber striktere Regeln in ALLEN Läden, wie dass man nicht mehr als "Paar" hineindarf, Sprechverbot, Ahndung bei Nicht-Einhalt der Abstandsregeln.
    • Magnum 04.04.2020 14:35
      Highlight Highlight Schmuckgeschäfte? Inwiefern soll hier der Leidensdruck besonders gross sein? Die Luzerner Uhrengeschäfte werden aktuell keine Luxusuhren verkaufen können, mangels Touristen aus Fernost.

      Noch etwas: Wer als Paar zusammenlebt, darf auch als Paar in ein Ladenlokal. Alles andere wäre hochgradig unlogisch.
    • Max Dick 04.04.2020 16:03
      Highlight Highlight Schmuckgeschäfte sind das Beispiel eines Landens mit wenig Besuchern, wo es ohne Problem möglich ist, alle Hygienemassnahmen problemlos einzuhalten.

      Es geht nicht darum, dass die Paare ihren Partner anstecken beim Einkaufen, sondern dass sie andauernd miteinander sprechen, dadurch Speichel in die Luft setzen, und immer nebeneinander stehen und die ohnehin engen Gänge noch enger machen für andere Leute. Im Tessin gilt das bereits, dass nur Einzelpersonen in den Laden dürfen. Zeit dass die Deutschschweiz auch hier nachzieht.
  • FrancoL 04.04.2020 08:38
    Highlight Highlight Für jeden Ausstieg müssen zuerst die Hausaufgaben erledigt werden.
    Eine dieser Hausaufgaben ist ein breites Testen Understatement Bevölkerung um zu wissen was Sache ist und Infektionsherde zu isolieren.
    Ohne ein engmaschiges Testen ist keine Grundlage für grosse Ausstiegsgespräche gegeben, ausser man wolle aussteigen um dann gleich wieder in verschiedenen Fällen „einzusteigen“.
  • adi37 04.04.2020 08:32
    Highlight Highlight Immer wieder derselbe, krankhafte "Abwehrreflex" von anderen Parteien und Protagonisten, wenn etwas von der SVP kommt! Warum soll es nicht angebracht sein, sich ernsthafte Gedanken und Vorschläge zu machen, wie es weiter gehen könnte und soll? Sind die ganzen Massnahmen nicht auch eine Frage der Verhältnismässigkeit?
    • FrancoL 04.04.2020 09:44
      Highlight Highlight Hast Du von der SVP schon ernsthafte Betrachtungen erkennen können, was die Entwicklung des Coronavirusverlaufs betrifft? Ich nicht, wenn Du aber von SVP Seite da etwas zu bieten hast bitte posten wäre mal eine Neuigkeit.
    • P. Meier 04.04.2020 09:48
      Highlight Highlight Das ist kein krankhafter Abwehrreflex. Es ist leider so, dass sich die wählerstärkste Partei gerne jeder Verantwortung entzieht und auf diskriminierte Minderheit macht. Zuerst medienwirksam die Beendigung der Session verlangen zum Schutz der Bevölkerung. Und nun wenn es dem Klientel aus der Wirtschaft etwas mühsamer wird, die Lockerung zum Schutz der Bevölkerung fordern. Dies, natürlich wie immer, ohne irgendwelche umsetzbaren Lösungsvorschläge, dafür mit Stammtisch tauglichen Auftritten.
    • winti64 04.04.2020 10:33
      Highlight Highlight Immer diese Opferhaltung wie 'krankhafter Abwehrreflex' kotzt mich langsam an. Der BR macht sich wohl täglich Gedanken wie es weitergehen soll, und kein Experte hat bis anhin die Stossrichtung der SVP oder der Esther unterstützt. Und komm mir nicht mit Masken, die gegen das Virus nichts nützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boki Peterson 04.04.2020 08:12
    Highlight Highlight es war nun sooo schön dass nur der BR das Sagen hatte. diese Lokalpolitiker sind Hampelfrauen und männer.
    • Selbstverantwortin 04.04.2020 09:49
      Highlight Highlight Gell, diese Demokratie, Gewaltenteilung und Pressefreiheit sind einfach zu anstrengend...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 04.04.2020 11:27
      Highlight Highlight Lustigerweise ist die SVP immer ganz vorne mit dabei, wenns darum geht, gegen Pressefreiheit und Gewaltenteilung zu fluchen.
      Ist ja ohnehin immer alles eine linke Verschwörung gegen die SVP.
    • Boki Peterson 04.04.2020 12:52
      Highlight Highlight @selbst-verantwortin: das hat mit demokratie nichts zu tun, und mit pressefreiheit erst recht nicht. beides geht wunderbar auch ohne lokalpolitikerinnen, welche im grunde nur die eigene karriere als grosses ziel definiert haben. so meine these!
  • dorfne 04.04.2020 08:01
    Highlight Highlight Der Sozialstaat rettet die Wirtschaft! Ein Sozialstaat, den es ohne den dauernden Kampf von Linken, Grünen und Gewerkschaften gar nicht gäbe. Die Neoliberalen in Politik und Wirtschaft dürfen ja nicht glauben, man könne dann die Tieflöhner, Sozialhilfeempfänger und Kranken für die ins Bodenlose gesunkenen Steuereinnahmen bluten lassen.




    • Toerpe Zwerg 04.04.2020 08:20
      Highlight Highlight Der Sozialstaat ist keine Erfindung von Grünen und Linken.
    • Hierbabuena 04.04.2020 08:42
      Highlight Highlight @Zwerg: das schreibt dorfne gar nicht. Bitte richtig lesen! Sie schreibt nur, ohne den linken Kampf gäbe es den Sozialstaat gar nicht.

      Tatsache ist, dass es ohne die Linke in Zeiten von Corona vielen Leuten viel schlechter ginge. Der Neoliberalismus hat keine Antworten auf solche Krisensituationen. Oder sehe ich das falsch?
    • Horst-Rüdiger 04.04.2020 08:51
      Highlight Highlight Was für ein Schwachsinn von jemandem welcher wahrscheinlich noch nie in seinem Leben produktiv gearbeitet hat!
      Der "Sozialstaat" hat ja gerade diese Krise verursacht. Wer glaubst du wird für diesen Unfug, die Wirtschaft wegen eines Virus lahmzulegen am Ende bezahlen?
      Die Finanzkrise der ach so bösen Neoliberalen war ein Furz gegenüber dieser Krise.
      Auch der Sozialstaat wird nach dieser Krise massiv federn lassen müssen.
      Oder glaubst du wir Steuerzahler haben Lust diesen Milliardenschaden abzubezahlen damit ihr weiter an der Zitze des Sozialstaates hängen könnt ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfgang Hürlimann 04.04.2020 07:56
    Highlight Highlight Wir leben immer noch in einem liberalen marktwirtschaftlichen System. Wer nach 8 Jahren Unternehmertum nicht flüssig ist seinen Laden mindestens über 3 Monate hinweg zu finanzieren, hat seine Marktberechtigung verloren. Ausgerechnet die liberale FDP schreit in diesen Tagen nach Haftung und Krediten für ihre Klientel bis hin zur Übernahme von Mieten (FDP Dobler). Ein Ausstiegsszenario zu konzipieren ist in jedem Fall wichtig & richtig und dazu braucht es Meinungen wie jene der SVP. FDP Noser & Co wurden nicht gewählt um keine Lösung, keine Meinung zu haben.
    • P. Meier 04.04.2020 09:50
      Highlight Highlight Zwischen medienwirksamen Meinungen und umsetzbaren Vorschlägen ist ein recht grosser Unterschied
    • FrancoL 04.04.2020 09:52
      Highlight Highlight Marktberechtigung verloren? So einen Quatsch habe ich noch selten gehört. Warum gibt es denn Zb AG? Diese sind doch eine Geburt der Marktwirtschaft und dienen gerade zur Minderung der Haftung der Marktteilnehmer.

      Ausstiegsszenarien sind dann wichtig, wenn man die Entwicklung bis zum Ausstieg kennt und werten kann, sonst ist die Basis für den Ausstieg nicht gegeben, das solltest Du ja auch wissen.
  • dorfne 04.04.2020 07:52
    Highlight Highlight Lorenz Hess behauptet, die Leute würden leichtsinnig, wenn alle Masken tragen. Sie würden die Abstands-Regeln nicht mehr einhalten. Das ist eine freche Unterstellung. Bis jetzt haben Alle die Regeln des Bundesrates befolgt. Und wenn man uns befiehlt, auch mit Masken Abstand zu halten, werden wir das tun.


    • FrancoL 04.04.2020 08:22
      Highlight Highlight Nein weder haben alle die Regeln eingehalten noch ist es auszuschliessen dass etliche die Regeln lockerer nehmen wenn man jetzt schon ein Ausstiegszenario zu stark andenkt.
      Du kannst gerne zb auf unseren Baustellen Verfolgen wie schwer es ist die Regeln durchzusetzen.
    • Shlomo 04.04.2020 08:28
      Highlight Highlight Alle haben die Empfehlungen eingehalten? Warst du mal ausserhalb von deinen 4 wänden?
    • Max Dick 04.04.2020 08:35
      Highlight Highlight Also dass sich "Alle" an die Regeln halten, finde ich jetzt eine sehr grob übertriebene Behauptung.
  • Sman Stith 04.04.2020 07:51
    Highlight Highlight "In der «Arena» sitzen alle aufs Maul – ausser SVP-Friedli"

    Bin weiss Gott kein SVP Wähler.

    Aber seit wann gehört es in einer Demokratie zum guten Ton, aufs Maul zu sitzen?

    Ich finde, dass man auch in einer Krise eine eigene/andere Meinung haben und diese auch kundtun darf. Wir sind hier nicht in Nordkorea, wo es nur ein Richtig gibt und alles andere ist verboten.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 04.04.2020 08:17
      Highlight Highlight Ja genau, in Nordkorea wäre dann ihre Meinung sicherlich die einzig richtige, Klappe zu.
    • dorfne 04.04.2020 08:26
      Highlight Highlight Wär ja noch schöner, wenn man in der Demokratie auf's Maul hocken müsste. Wir sind hier nicht beim Erdi oder dem Wladi!
    • FrancoL 04.04.2020 08:31
      Highlight Highlight Es geht nicht um die eigene Meinung sondern um eine unterlegte Meinung zu haben.
      Es genügt nicht zu meinen es sei der Wirtschaft nicht zuzumuten, sondern man muss den Pandemieverlauf aus Grundlage nehmen nicht nur den Wunsch „es müsse“ dann jetzt ein Ende nehmen. Wir sind weit weg von der „Möglichkeit“ dass Politiker bestimmen, dass nun Schluss mit der Pandemie sein muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 04.04.2020 07:47
    Highlight Highlight In einer Situation, in der die neuen Fallzahlen sich linearisiert haben und Spitäler Kurzarbeit anmelden, ist es nicht vermessen zu verlangen, dass Ausstiegsszenarien ernsthaft und ohne Scheuklappen diskutiert werden.

    Das ist Aufgabe der Politik. Die Gängelei der Bevölkerung mit taktischen Falschaussagen bsp zum tragen von Masken wird zurückschlagen. Es darf auch nicht sein, dass sich die politischen Entscheidungsträger hinter Experten verschanzen und ihre Verantwortung delegieren. Viele Grundrechte sind temporär aufgehoben, der demokratische Prozess steht still. Ich will wissen, wie weiter.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 04.04.2020 08:10
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Der einfältige Strohhändler vom Dienst. Gehen sie doch dahin wo der Pfeffer wächst und warten bis sie der Affe beisst.
    • dorfne 04.04.2020 08:24
      Highlight Highlight Eine taktische Falschaussage: Maskentragen nützte nichts. Wahr ist: Wenn alle eine tragen verringert das die Gefahr der Ansteckung massiv.
    • FrancoL 04.04.2020 08:26
      Highlight Highlight Es sind und bleiben die Experten, die grünes Licht geben müssen und nicht die Vertreter der Wirtschaft. So wie es auch der Fall ist wenn ein Mitarbeiter krank ist, ist es nicht der Chef der bestimmt wann er nicht mehr krank ist sondern wenn immer möglich ein Experte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bgribi 04.04.2020 07:46
    Highlight Highlight Wie raus aus dem lock down.
    Plötzlich haben wir wieder unzählige pandemieexperten. Als es darum ging verantwortung zu übernehmen waren alle ganz schön ruhig. Es ist immer dasselbe kritisieren ist immer einfach im gegensatz dazu zu handeln. Seit doch erstmal froh, dass wir die krise so gut meistern! Vermeintliche experten haltet doch einfach jetzt mal die klappe und seit konstruktiv nach vorne blickend mit ruhe und respekt als zusätzlich öl ins feuer zu giessen!
  • T.O.M. 04.04.2020 07:43
    Highlight Highlight Habe mir den Anfang der Sendung angeschaut. Frau Wasserfallen und die Herren Hess/Noser haben eingangs ein klares Statement fürs Zuhausebleiben und Vertrauen gegenüber dem Bundesrat abgegeben. Einzig die SVP Vertreterin hat ab der ersten Sekunde politisiert und propagiert. Partei des Volkes? Momentan halten 75% der Wählerschaft zusammen, liebe SVP. Nur ihr grätscht unmotiviert dazwischen
  • M.Ensch 04.04.2020 07:43
    Highlight Highlight Die Politik ist stumm, weil sie sich in der jetzigen Lage zu leicht das Maul verbrennen könnte. Weil sie weiss, dass die Mehrheit des Volkes hinter dem Bundesrat steht und dass man beim Äussern der kleinsten von den Vorgaben des Bundesrates abweichenden Meinung sofort stigmatisiert wird oder als Aluhut verschrien werden könnte. Wie wird die Politik nach der Krise mit all den Opfern (Arbeitslosen, Verschuldeten) umgehen? Das grosse Fragezeichen.
  • Goldjunge Krater 04.04.2020 07:16
    Highlight Highlight Das Problem ist evtl. dass der Vermieter des Coiffure-Salons eure Pensionskasse ist. Seid ihr solidarisch und bereit, auf Teile euerer Pension zu verzichten und der Coiffeuse entgegen zu kommen?
    • FrancoL 04.04.2020 09:55
      Highlight Highlight Ein guter Ansatz und eine nicht unwichtige Frage.
    • regen 04.04.2020 10:27
      Highlight Highlight wissen sie, wieviel % der immobilienwertschöpfung der pensionskassen auf gewerberäume fallen?
      aber ihre idee wäre trotzdem überlegenswert: ein temporärer und prozentualer verzicht auf einkommen, pensionen und shareholdergewinne ab einer gewissen höhe. das wäre die totale solidarität. so wie ich ihre beiträge auf dieser plattform interpretiere, bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser idee ihrer politischen gesinnung entsprechen würde.....
    • FrancoL 04.04.2020 10:46
      Highlight Highlight @regen ihre Einschätzung stimmt. Aber Goldjunge stellt zumindest die richtige Frage und ich bin mir fast sicher dass Versicherte von ganz links bis ganz rechts vermutlich zum grösseren Teil die Solidarität vermissen lassen würden, wenn such mit verschiedenen Gründen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 04.04.2020 07:13
    Highlight Highlight Moment, die selbständige Coiffeuse, ist nach 2 Wochen Betriebsschliessung nicht mehr in der Lage die Miete zu bezahlen und muss ein Kredit aufnehmen. Ergo hat ihr Geschäft nie rendiert, sie ist immer nur knapp über die Runden gekommen und konnte keine Reserven anhäufen. Muss man solche KMUs unterstützen die auch ohne Corona nicht überlebensfähig waren?
    • Pisti 04.04.2020 10:12
      Highlight Highlight Von solchen Betrieben gibt es tausende. Gastro zum Beispiel, da lebt man häufig von der Hand in den Mund.
      Es sind nicht alle Wirtschaftszweige Goldgruben, wie die IT, Immobilienbranche etc.
    • Shlomo 04.04.2020 11:40
      Highlight Highlight @Pisti: dann würden sie es lieber sein lassen. Auch wer Angestellt ist und nicht mehr als 2-3 Monatslöhne auf der seite hat sollte sich überlegen ob ihre Ansprüche zu hoch sind.
    • Pisti 04.04.2020 13:07
      Highlight Highlight Shlomo wir sind vermutlich beide in der Lage mal ein paar Monate nicht zu arbeiten.
      Niedrigverdiener, Alleinerziehende Mütter etc. haben aber ganz bestimmt nicht ein Polster von über 10K oder mehr auf der Seite. Auch kleine Betriebe, die zwar immer knappe Finanzen haben sind wichtig für die Wirtschaft, dem auch diese generieren Jobs.
  • rodolofo 04.04.2020 07:10
    Highlight Highlight Wie selektiv die SVP bei der "Exit-Strategie" vorgeht, zeigt die gestrige Ablehnung einer finanziellen Unterstützung von Kita's.
    Die Kita's befinden sich in einer Zwickmühle, weil sie weiter offen sein sollen für die Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, währenddem alle anderen Eltern ihre Kinder zu Hause selber betreuen sollen.
    Für mich ist klar, "dank" welchen Bundesräten und welchen Parteien dieser ziemlich beschämende Geiz zustande kam: Den 4 rechtsbürgerlichen Bundesräten von SVP und FDP!
    Wäre Regula Ritz heute Bundesrätin, sähe es wohl anders (und besser!) aus...
    • Pisti 04.04.2020 10:17
      Highlight Highlight Wieso brauchen Kitas eine spezielle Regelung? Können die nicht wie alle anderen Kurzarbeit beantragen und bei der Bank einen Kredit beantragen wenns eng wird? Eine Kita ist ein Unternehmen genau gleich wie ein Gastro-Zulieferer.
      Man arbeitet besser mal an einer Lösungen für die ganzen Selbständigen die stehen kurz vor dem Kollaps.
  • Philboe 04.04.2020 07:00
    Highlight Highlight Also ich verstehe ja nicht viel von BWL. Meine Frage ist nur als Unternehmen habe ich doch ein Risiko? Sollte ich nicht sagen wir ein Polster von 2 Monaten haben um alle Fixkosten zu bezahlen? Als Privater habe Ich sogar 3 Monatslöhne für Notfälle. Wir sind in der Woche 2 und haben bereits jetzt Unternehmen die Pleite sind. Ist dann ein Unternehmen noch korrekt geführt wenn Ich keine liquiden Mittel mehr habe? Danke für die Aufklärung.
    • Oliver M 04.04.2020 07:22
      Highlight Highlight Bei so Kleinstunternehmen wie Coiffeursalon? Bei Startups? Bei grösseren können dies riesen Beträge und die müsszen dann einfach so auf dem Konto liegen mit Negativzinsen. Und man sieht das in der Planung kommen und es ist ja nicht so, dass man schon nach den 2 Wochen Pleite war. Die Aussage mit den zwei Wochen ist so nicht korrekt.
    • skisandtrail 04.04.2020 07:37
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist man sicher gut beraten ein Polster zu haben. Seit bald 2.5 Jahren bin ich mit 2 Angestellten und je nach Arbeit 2-3 Freelancern unterwegs. Mein Polster ist noch sehr klein, hingegen die Schulden relativ hoch sind. Gerade Anfang Jahr habe ich ca 50'000.- an diversem-ein Grossteil Versicherungen-ohne Löhne- zu bezahlen. Per 31. Jan sinkt die Liquidität also stark. Je nach Monat gehen zwischen 10-70tsg für Material raus, bevor der Käufer überhaupt eine RG hat, produziert wurde dann noch nichts. Rechne dies mal hoch für Unternehmen mit 20 Arbeitern, die Löhne noch nicht inkl.
    • Caturix 04.04.2020 07:55
      Highlight Highlight Einige Unternehemen sind erst neu eröffnet worden. Die von März bekommen rein gar nichts, einen Einpersonenfirma hat daher sicher kein grosses Polster. Andere haben ein kleines Polster das schnell aufgebraucht sein wird, Miete, Versicherungen und andere Kosten laufen weiter.
      Andere haben in den Umbau investiert, Maschinen...
      Keiner hat gerechnet das der Bund den Betrieb verbietet wegen eines Virus. Selbst die Behörden haben nicht damit gerechnet sonnst hätte es genug Material wie Schutzmasken und Atemgeräre z.B.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria Cardinale Lopez 04.04.2020 06:54
    Highlight Highlight Wir sollten dem Bundesrat und dem BAG einfach vertrauen. Bis jetzt haben Sie es Gut gemacht. Sicher nicht perfekt aber Gut.
    Das sollte reichen. Die möchten sicher kein Amerika, Italien, Spanien bei uns im Land haben.

    Lieber noch zwei Wochen anhängen als später wieder heruterfahren müssen.

    • Nikl 04.04.2020 07:27
      Highlight Highlight Wenn wir unsere infizierten hochrechnen würde auf die einwohnerzahl dee USA hätten wir ca 800‘000 Fälle...
    • MeinAluhutBrennt 04.04.2020 08:22
      Highlight Highlight Vertrauen.... kolleg da gibts nur eins und das heisst Kontrolle!
    • Maria Cardinale Lopez 04.04.2020 10:33
      Highlight Highlight Ich vertraue lieber dem BAG als irgendwelchen Politikern welche nur auf Sich und Ihrem Profit schauen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spiegelkopf 04.04.2020 06:52
    Highlight Highlight Super Interview von channel4.com mit betroffenem Arzt in Wales. Das intensivste und ehrlichste das ich bisher gesehen haben. DAS ist ein Arzt, wie in sich jeder in einer Intensivstation wuenschen wuerde.

    "All our ICU patients are in their 50s or younger' - frontline Welsh doctor recovered from virus"

    Play Icon
  • Thomas G. 04.04.2020 06:43
    Highlight Highlight Es braucht zuerst den Shutdown wie in Italien & China. Bis es keine Ansteckungen mehr gibt. Das dauert 6-8 Wochen. Dann kann man wieder hochfahren, gleichzeitig Testen und strikte Isolation.

    Bezeichnenderweise hat das SRF auch nicht kappiert worum es geht. Wieso lädt man weiterhin Leute ins Studio ein? SRF ist mit Garantie ein Super Spreader! TV kann man ohne Qualitätsverlust problemlos via Webcam machen.
  • N. Y. P. 04.04.2020 06:39
    Highlight Highlight Bin ich froh, haben wir noch besonnene Politiker, wie Ryser, Hess und Noser.

    Unisono wünschen sie sich ein kontrolliertes Hochfahren der Wirtschaft in enger Absprache mit Pandemie - Experten.

    WANN hochgefahren wird, enzscheidet nicht die SVP. Der Supervirus macht sich nämlich keinen Kopf darüber, was die Adlaten Blochers zum Besten geben. Das Virus gibt den Takt vor.

    Seien wir froh, haben wir nur ein wenig Sperrfeuer durch die Volchspartei. Die USA laufen mit den zwei Vollidioten Trump & Kushner ins offene Verderben..
  • surfi 04.04.2020 06:35
    Highlight Highlight Wenn sich die Menschen, am Wochenende und darüber hinaus, wieder weniger oder nicht mehr an die Empfehlungen des Bundes halten, so hat dies alleine die SVP zu verantworten. Sie viel zu 'wie schauen die Bürger'. Es geht einzig und alleine um den Gewinn von Blochers und konsorten. Diese alte Mann vom Herrliberg sollte mal endlich ruhig sein.
  • Schneider Alex 04.04.2020 06:17
    Highlight Highlight FDP und CVP hui, SVP pfui. Das ist das eintönige Credo von CH Media seit Jahren!
    • FrancoL 04.04.2020 10:03
      Highlight Highlight So eintönig und falsch wie Deine Kommentare, was soll’s wir ertragen Dich auch.
    • Schneider Alex 05.04.2020 06:14
      Highlight Highlight In den CH Media sind Blocher, Köppel, Aeschi und Glarner und die SVP überhaupt immer die Gepiesackten, was sie auch sagen und tun. Sind die CH Media eigentlich ein Instrument der EU?
  • Ohniznachtisbett 04.04.2020 05:34
    Highlight Highlight Eigentlich sind sich ja alle einig. Keiner soll den Job verlieren, alles soll weiterlaufen. Doch während sich Gewerkschaften hinter klassenkämpferischer Rethorik verschanzen, sagen andere was nicht sein darf. Wir müssen anfang Mai wieder hochfahren. Die Kollaterlalschäden werden viel mehr Leben zerstören, wenn wir nicht rechtzeitig wieder hochfahren. Das mag auch Probleme mit sich bringen.
    • Belzebuub 04.04.2020 07:40
      Highlight Highlight Das mag wohl stimmen, je länger wir probieren die Kurve flach zu halten, desto schädlicher ist es für Wirtschaft unf Gesellschaft. D. h. ein bis zwei Jahre halten wir so nicht durch. Jedoch muss die Anzahl Infizierter wieder so klein sein, dass eine gezielte Nachverfolgung mit individueller Isolation möglich ist. Dafür braucht es im Moment diese harten Massnahmen und alle Menschen, die sich daran halten sollten. Weil erst dann, kann man wieder alles hochfahren.
    • Bullet-Tooth-Joni 04.04.2020 07:54
      Highlight Highlight Bleib zu Hause mit deiner verkappten Kriegsrhetorik! Es sind keine "Kollateralschäden" sondern MENSCHEN die elendig verrecken wenn zu früh hochgefahren wird!

      Der definitive Genickbruch wäre ein zweiter Locksown weil ein paar Wirtschaftsbuddies zu früh hochfahren wollen oder einige auf die jämmerlichste; verachtungswerteste Art und Weise kun noch politischen Profit aus dieser Situation ziehen wollen.

      Da zeigt sich eben der wahre Bünzli-Egoismus der mich manchmal im Strahl kotzen lässt! Solidarität ist nicht nzr eindcah ein Wort sonder muss gelebt werden!
    • dorfne 04.04.2020 08:14
      Highlight Highlight Mit Verlaub: Mit dieser Bemerkung machen Sie selber klassenkämpferische Rhetorik, was natürlich Ihr gutes Recht ist. Das mein ich nicht ironisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 04.04.2020 04:47
    Highlight Highlight In der Krise zeigt sich der wahre Charakter. Verantwortungsloser verbitterter Populismus.

    Und ja, es muss publiziert werden, wer von den Versicherungen bockt, wer von den Vermietern bockt. HEV liefert gar kein gutes Bild.

    Es wäre gerade eine SVP die exakt dies nun anprangern könnte.
  • atorator 04.04.2020 03:43
    Highlight Highlight Friedli zeigt mal wieder ihre totale Inkompetenz. Überhaupt keine Ahnung aber dafür ganz viel Meinung. Solche Leute sollen nun einfach ihren Latz halten und die Experten machen lassen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 04.04.2020 03:28
    Highlight Highlight In der Krise zeigt sich nun die Solidarität untereinander.

    Während die Coiffeuse Fretz aus Zug aufgrund des Lockdowns keine Grundlage mehr hat, Geld zu verdienen, muss sie Kredite aufnehmen, um ihrem unnachgiebigem Vermieter die Miete für ein Mietobjekt zu zahlen, das Sie nicht zur Erwerbsarbeit nutzen darf.

    Vielleicht muss publiziert werden, welche Unternehmen sich während der Corona-Krise äusserst mies gegenüber Mitarbeitenden, Mietern, Kunden verhalten haben. So könnte man sich nach der Krise bedanken, indem man dort nichts mehr bestellt.
    • atorator 04.04.2020 04:01
      Highlight Highlight Es sind die gleichen Firmen und Vermieter, die sich auch schon vor der Krise mies verhalten haben. Da kann ich mich mit meinem Vermieter in Winterthur einfach glücklich schätzen. Ab und zu kaufe ich für meine extrem schwierige und mühsame, 80jährige Nachbarin ein, dafür muss ich keine Nebenkosten bezahlen. Nicht mal ihre Angehörigen sprechen auch nur ein Wort mit ihr. Aber man lässt niemanden einfach so zurück. Da springt man halt gegenseitig ein.
    • Spooky 04.04.2020 04:14
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller

      "So könnte man sich nach der Krise bedanken..."

      Zum Beispiel bei jenen Epidemiologen, die mit ihrer Panikmache die Politiker und die Journalisten und die ahnungslosen Massen ins Bockshorn gejagt haben.
    • lilie 04.04.2020 07:07
      Highlight Highlight @Stefan: Sehr viele Immobilien sind in Privatbesitz. Wenn ein Haus die einzige Einkommensquelle ist, es zudem womöglich an unternehmerischer Weitsicht mangelt, bleibt ein Vermieter stur, anstatt flexibel zu reagieren.

      Ein Vermieter, der nämlich über den Tellerrand hinausschaut, muss sich bewusst sein, dass er womöglich längere Leerstände in Kauf nehmen muss, wenn der Coiffeur bankrott geht. Da wären drei halbe Monatsmieten Nachlass das weitaus kleinere Übel für ihn.

      Deshalb wäre es vielleicht wirklich gut, es gäbe eine Empfehlung vom Bundesrat diesbezüglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dho 04.04.2020 03:11
    Highlight Highlight Ein aussagekräftiges Bild erhalten wir, wenn die gesamte Schweizer Bevölkerung getestet wird (Volkstest).

    Dieses ganze, öffentliche Geschwätz auf der Grundlage von Detailwissen, Inkompetenz und Denkfaulheit gepaart mit Wichtigtuerei in Medien und Politik ist die treibende Kraft, um Verwirrung und Angst zu schüren.

    Testen sollt ihr, nicht schwätzen.

    Kosten: ca. CHF 280 x 8'500'000 Einwohner = 2 ,38 Milliarden

    Also: im Vergleich zu bereits angerichteten Schäden ist der Volkstest gratis.
    • P. Meier 04.04.2020 10:05
      Highlight Highlight Wenn Ihre Zahlen den Test zum Virennachweis betreffen, sind sie falsch. Ein negativer Test auf Viren-RNA gibt keine Sicherheit, ob sie in 2 Tagen nicht doch angesteckt sind.

Wer rettet das Klima? Nicht Petra Gössi – das zeigte sich in der Wahlen-«Arena»

Wer dieses Jahr Wähler für sich gewinnen will, muss gute Lösungen in der Klimapolitik vorlegen. In der SRF-«Arena» strahlte Grünen-Politiker Balthasar Glättli um die Wette, während sich FDP-Chefin Petra Gössi ins Abseits manövrierte.

In acht Monaten geht es um die Wurst: Am 20. Oktober sollen die National- und Ständeräte für die nächste Legislaturperiode gewählt werden. Das Seilziehen um die Machtverhältnisse im Parlament hat bereits begonnen. Das SRG-Wahlbarometer prophezeit im Herbst einen Rutsch nach links. Gemäss der Umfrage werden die SVP, SP, CVP und BDP Verluste einfahren müssen, während vor allem die Grünen und die Grünliberalen zu den Gewinnern gehören werden.

Wie sind die Parteien aufgestellt? Gelingt es ihnen, in …

Artikel lesen
Link zum Artikel