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Autodesk VRED Design 2021 Gordon Murray Automotive Design T.50 2020 supercar hypercar England sportwagen auto motor https://gordonmurrayautomotive.com/en/

Bild: gordon murray automotive

Kommentar

Was ist passiert? Da ist tatsächlich ein Supercar, das mich interessiert

Der Gordon Murray Automotive T.50 ist das einzige Supercar von Bedeutung. Alles andere ist lächerliches Geprotze.



Supercars interessieren mich nicht die Bohne. Wieso? Weil ich nicht mehr zwölf Jahre alt bin.

Das Idolisieren von Ferrari, Lamborghini und Co. fällt genau in jene kurze Lebensphase zwischen dem Moment, in dem man aufgehört hat, Autöli am Boden rumzuschieben und dabei «brumm brumm» zu machen, und dem Moment, in dem man sich für Mädchen zu interessieren beginnt. Ein paar kurze Jahre lang werden in Bubenrunden die relativen Vorzüge des Pagani Zonda gegenüber des Hennessy Venom debattiert (obwohl man beide selbstredend noch nie in echt gesehen hat, geschweige denn gefahren ist). Top-Trumps-Quartettspiele sind ebenfalls eine wichtige Währung, denn wenn der Lamborghini die 100 km/h in 0,2 Sekunden schneller als der Ferrari erreicht, dann ist der Lambo das bessere Auto. Punkt.

lamborghini countach 1971 http://petrolicious.com/the-lamborghini-countach-is-a-concept-car-come-true

Lamborghini Countach – ein grossartiges Auto, ... um Quartettspiele zu gewinnen. Bild: petrolicious.com

Und dann wird man erwachsen und merkt, dass der Unterschied zwischen 5 und 4,5 Sekunden von 0 auf 100 so was von egal ist, da beides saufuckingschnell. Und Spitzengeschwindigkeiten von über 300km/h ... seriously? Wann jemals? Und wo? Und würde sowas überhaupt Spass machen? Gewiss, die Technik, die in so einem Supercar steckt, ist und bleibt faszinierend. Maximalen Respekt vor den Ingenieuren, ja.

Aber bald mal wird jegliches verbliebenes Interesse an Supercars von deren Klientel zunichte gemacht. Sorry, aber man kann beim besten Willen keine Bewunderung für eine Autoklasse mehr aufbringen, die einzig und alleine von den überprivilegierten Macho-Idioten des berüchtigten einen Prozents gefahren wird. Verzeihung, sagte ich «gefahren»? Nö, fahren können die sowieso nicht. Gibt mal einer ordentlich Gas, kommt es öfters als nicht zu einem Unfall. Vielleicht wird mal ein Mitglied des niederen Pöbels dabei überfahren und getötet. Selbstredend mit Fahrerflucht.

So. Nun aber das hier:

Autodesk VRED Design 2021 Gordon Murray Automotive Design T.50 2020 supercar hypercar England sportwagen auto motor https://gordonmurrayautomotive.com/en/

Bild: gordon murray automotive

Gordon Murray Automotive T.50, allerseits.

Ein paar Fotos und ein paar Erklärsätze vom Konstrukteur und es hat mir den Ärmel reingenommen. Lasst mich mal erklären ...

Zuerst mal: An was erinnert uns das? Richtig, an den legendären McLaren F1 aus den Neunzigerjahren, dem wohl einflussreichsten Supercar der Autogeschichte.

1996 McLaren F1 Chassis No 63 6.1 supercar hypercar gordon murray auto england

McLaren F1: Danke, George Harrison. Bild: wikicommons

Und das mit gutem Grund: Designer beider Vehikel ist ein gewisser – aha, deshalb der Name! – Gordon Murray.

Der Gordon Murray nämlich, der jahrelang Designer von Formel-1-Rennwagen war. Zuerst bei Brabham (1969-1986), später bei McLaren (1987-1991). Der in Südafrika geborene Schotte verhalf legendären Fahrern wie Ayrton Senna und Alain Prost zu ihren Weltmeistertiteln. Während Murray immer wieder mit innovativen Tricks und Kniffs das Formel-1-Reglement auszureizen verstand, beschloss er, als er Anfang der Neunziger mit der Entwicklung eines Strassenautos begann (übrigens mit tatkräftiger Unterstützung von Ex-Beatle George Harrison), den Fokus komplett auf den Fahrer und das Fahrerlebnis auszurichten.

So war der McLaren F1 ein Dreisitzer mit dem Fahrersitz in der Mitte. Ebenfalls war Murray unnachgiebig in seinem Beschluss, einen naturally aspirated motor (Saugmotor) zu verwenden, um Zuverlässigkeit zu erhöhen und Fahrkontrolle zu optimieren. Denn während Turbos und Kompressoren die Leistung zwar erhöhen, machen sie alles auch einiges komplexer, was sich auf die Zuverlässigkeit auswirkt und zusätzliche Aspekte der Latenz und des Rückkopplungsverlusts mit sich bringen. Bis heute bleibt der McLaren F1 mit seinen 1998 gemessenen 386,4 km/h das schnellste Saugmotor-Auto der Welt, da alle späteren Rekorde von Fahrzeugen mit Turboschnickschnack gebrochen wurden.

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Bild: gordon murray automotive

Nun, 2020, ist der «einzige logische Nachfolger» (O-Ton Murray) des McLaren F1 da. Inzwischen unter eigenem Markennamen, hat der Gordon Murray Automotive T.50 vieles, das beim F1 gut war, übernommen. Und vieles verbessert, da nun doch gut 30 Jahre Automobilentwicklung geschehen sind. Etwas ist aber geblieben: Der Fokus aufs Fahrerlebnis. Wieder ist der Fahrersitz in der Mitte. Die Schaltung ist manuell. Old school. Mit Kupplungspedal und Ganghebel. Ja, elektronische Automaten und jene gfätterligen Wippschalter wären schneller. Aber das ist egal. Nochmals: Alles ist dem Fahren untergeordnet – dem Fahren, notabene, nicht dem Rennfahren.

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Bild: gordon murray automotive

Sowieso gibt Gordon Murray keine Fahrleistungen bekannt. Weil die ihn schlicht nicht interessieren. Hey, das Ding hat mehr als 660 PS und wiegt 980 Kilo. Es wird sauschnell. Ob nun ein wenig schneller oder ein wenig langsamer als die Konkurrenz, ist vollkommen egal. Ein Aston Martin Valkyrie wurde einzig konstruiert, um die schnellste Runde auf dem Nürburgring zu fahren ... nur um kurz später vom diesem VW-Elektro-Ding geschlagen zu werden.

Hey, Leute, Nürburgring-Zeiten und Höchstgeschwindigkeiten interessieren längst nicht mehr. In der Supercar-Liga ist man längst in Leistungsregionen angekommen, in denen Fahrleistungen einzig eine Bremsübung geworden sind. Will heissen: Schnell sind alle. Am schnellsten ist dann der, der am spätesten bremst.

Und da macht ein Gordon Murray, der einige Formel-1-Konstrukteuren-Titel auf dem Buckel hat und somit wirklich niemandem mehr etwas beweisen muss, schlicht nicht mit. Und auch nicht bei jenen ostentativen, optisch ausufernden Designelementen, die jedem Betrachter die Botschaft von Geschwindigkeit einhämmern sollen: jene Flügel und Splitter und Diffusoren und Hektaren unlackierten Carbons, welche die Koenigseggs und Paganis kennzeichnen. Schaut mal hin: Der T.50 hat nicht einmal einen Spoiler vorne. Die Form wirkt aus einem Guss. Auch hat er keinen Heckflügel.

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Bild: gordon murray automotive

Dafür aber einen Ventilator.

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Bild: gordon murray automotive

Okay, über die ganzen technischen Details des T.50 lasse ich mich hier nicht aus, denn ehrlich gesagt verstehe ich davon viel zu wenig. Alleine schon der Motor ist ein technisches Wunderwerk – ein 3,9-Liter-V12 aus dem Hause Cosworth mit direkt montiertem Getriebe, das schier unglaubliche Drehzahlen zulässt –, das ein eigenes Kapitel verdienen würde.

Aber dieser Ventilator, der ist schon geil. Da greift Murray auf eine seiner legendäreren Ideen aus seiner Formel-1-Zeit zurück. 1978 waren Niki Lauda und John Watson mit dem Brabham BT46 unterwegs. Aufgrund des flachen, breiten Designs des Alfa-Romeo-V12s konnte Brabham keine Bodeneffekt-Autos konstruieren, wie das Lotus und die Konkurrenz erfolgreich machten. Gordon Murray montierte stattdessen einen Staubsauger.

Brabham BT46B at the Goodwood Festival of Speed 2001, note that the car competed on Goodyear tyres, not Avon. sucker car niki lauda formel 1 history formula one motorsport auto https://en.wikipedia.org/wiki/Brabham_BT46#/media/File:2001_Goodwood_Festival_of_Speed_Brabham_BT46B_Fan_car.jpg

«Sucker Car»: Illegal, weil er zu gut funktionierte. Bild: wikicommons

Gewissermassen. Am Heck des BT46 wurde ein Ventilator montiert, der Luft vom Unterboden saugte und nach hinten hinaus blies. Dieses Verfahren sorgte für einen niedrigen Druck unter dem Fahrzeug, das somit vom äusseren Luftdruck gegen den Boden gepresst wurde. Um den Wagen regelkonform einzuschreiben, war das Gebläse offiziell ein Teil der Motorkühlung. Der Wagen wurde als BT46B für den Grossen Preis von Schweden 1978 zugelassen. Bereits im Training schrie die Konkurrenz Zeter und Mordio und setzte alles daran, den «sucker car» für illegal erklären zu lassen – was ihnen später auch gelang, da der Propeller eine verbotene «bewegliche aerodynamische Einheit» darstellte. Doch der GP von Schweden wurde gefahren – und von Lauda gewonnen. Gordon Murrays Konstruktion funktionierte.

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Bild: gordon murray automotive

Und dieses Konzept ist mitunter auch der Grund, weshalb der neue T.50 nicht wie eine Origami-Kreation aussieht, sondern ein schlichtes, aerodynamisches Design aufweist. Das Auto saugt sich an die Strassenoberfläche. Driver focus, wieder, also. Was aber mitnichten heisst, dass das eins dieser brettharten Minimalautos geworden ist, bei dem man auf jeglichen Komfort verzichtet hat der Leistung willen. Nein, der T.50 hat Klimaanlage und eine fette Stereoanlage und Navi selbstredend auch.

Aber es gibt keine Touchscreens und dergleichen. Alles, was der Fahrer wirklich braucht, liegt im direkten Zugriff im Bereich zwischen Lenkrad und Schaltknüppel. Hinter dem Lenkrad ein grosser analoger Drehzahlmesser, links und rechts davon zwei Funktionsdisplays – links für Motor- und Fahrzeugdaten, rechts für Navigation und Infotainment. Letzteres wird komplett vom eigenen Handy gespiesen.

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Bild: gordon murray automotive

«The last great analogue supercar», so Gordon Murray, hat also durchaus eine Portion Elektronik. Genug, um Common-Sense-Komfort zu ermöglichen. Wenig genug, um ein ungestörtes Fahrerlebnis zu ermöglichen.

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Bild: gordon murray automotive

Vom T.50 werden 2022 genau 100 Stück gebaut. Rund 70 sind schon verkauft – die meisten an Besitzer im Alterssegment von 30 bis 45 Jahren. Jene Generation also, die mit dem McLaren-F1-Poster an der Schlafzimmerwand aufwuchsen und nun feststellen, dass originale F1 inzwischen weit über 10 Millionen Dollar kosten. Da ist ein nigelnagelneuer Gordon Murray T.50 für 3 Millionen geradezu preiswert.

Wer es genauer wissen will: Ein ebenso sympathisches wie nerdiges Gespräch mit Gordon Murray:

abspielen

Video: YouTube/Harry's garage

Oder noch nerdier (mit Bonus Murray-Meinung zu heutigen Supercars):

abspielen

Video: YouTube/DRIVETRIBE

Und hier noch die technischen Daten zum Runterladen, für die, die's genau wissen wollen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • What’s Up, Doc? 15.09.2020 19:37
    Highlight Highlight "Rund 70 sind schon verkauft – die meisten an Besitzer im Alterssegment von 30 bis 45 Jahren"... und einen hat bestimmt Jay Leno, der liebt seinen McLaren F1 über alles 😁
  • HiCh 15.09.2020 13:16
    Highlight Highlight Sagt niemand was zum Dreisitzer? Echt unerotisch...😊
  • just sayin' (haters will be ignored) 15.09.2020 11:42
    Highlight Highlight "einzig und alleine von den überprivilegierten Macho-Idioten des berüchtigten einen Prozents gefahren wird. Verzeihung, sagte ich «gefahren»? Nö, fahren können die sowieso nicht. Gibt mal einer ordentlich Gas, kommt es öfters als nicht zu einem Unfall. Vielleicht wird mal ein Mitglied des niederen Pöbels dabei überfahren und getötet. Selbstredend mit Fahrerflucht."

    baroni!
    snickers!
  • Quo Vadis 15.09.2020 10:03
    Highlight Highlight Mir fehlt hier klar der Halter für den Kaffeebecher.
  • goschi 15.09.2020 08:34
    Highlight Highlight ein Hipster erklärt den anderen Hipstern, dass sein Hipstertum das wahre ist und alle anderen nur nachahmen und das falsche machen.

    Amüsant, wie hier PR-Geblubber als Wahrheit präsentiert werden, man könnte glat meinen, der Herr Baroni habe keine Ahnung, wovon er schreibt :D
    • npe 15.09.2020 13:09
      Highlight Highlight Genau, gatekeeping vom feinsten.. 😅
  • Dan Rifter 15.09.2020 06:37
    Highlight Highlight Dieses Auto triggert bei mir eine Melodie:

    Dededede dededede dededede















    BATMAAAAAAAAAN
    • stimpy13 15.09.2020 12:04
      Highlight Highlight Das geht besser.
      Play Icon
  • RAZZORBACK 15.09.2020 06:33
    Highlight Highlight Supercarbesitzer als „überprivilegierte Macho-Idioten“ zu bezeichnen, ist nichts als purer Neid!!!

    Hätte ich das nötige Kleingeld, würde ich mir sowas auch zulegen.
  • -thomi- 15.09.2020 00:45
    Highlight Highlight Herr Baroni. Das obere eine Prozent fährt nicht. Das wird gefahren. Mein Chauffeur heisst Hermann ;-) Oder ums mit Ricky Gervais zu sagen: "Turns out you can't drink and drive, so what's the point?" (Der hat übrigens nicht mal einen Fahrausweis).
  • AngelitosHE 15.09.2020 00:38
    Highlight Highlight Hier schnöselig ein Hobby welches viele Leute verfolgen als kindisch abstempfeln wollen und dann meinen einen Bericht über Supercars zu schreiben.

    Baroni bleib bei deinen Kochartikel.
  • Blues 15.09.2020 00:18
    Highlight Highlight Aber, aber, was möchten sie mit diesem Würstchen "Auto". Da genemige ich mir doch lieber den Bugatti La Voiture Noire mit 1500 PS, zudem kostet der läpische 18.9 Millionen. Das Heck des Gordon Ist wohl vom Pagani Huayra abgeschaut!!
  • John Galt 14.09.2020 23:53
    Highlight Highlight Ich teile die Meinung nicht ganz. Klar die Bugatties, Zondas, Königsegg und Venoms sind Vmax Monster mit einfach möglichst viel PS.

    Der Aston Martin Valkyrie könnte der wahre Nachfolger des F1 werden. Vielleicht nicht ganz der gleiche „Drivers Car“, aber trotzdem eine Fahrmaschine auf und neben der Strecke. Designt von Adrian Newey, ebenfalls erfolgreicher F1 Konstrukteur (zusammen mit Murray und Rory Byrne einer der erfolgreichsten) wird der Valkyrie vermutlich die nächste Ikone.
  • AFK 14.09.2020 23:14
    Highlight Highlight also ich sammelte immer die Amis Muscle Car.. und wenn es um den Hubraum ging, war ich der Sieger ;)

    Und jetzt mal ehrlich.. was viel cooleres als ein 70er Jahre Dodge Challenger oder Chevy El Camino kann man nicht fahren.

    (ignoriert mal für ein paar Sek sämtliche Co2-Bedenken)
    • just sayin' (haters will be ignored) 15.09.2020 11:48
      Highlight Highlight i feel ya!
  • Hans Jürg 14.09.2020 22:08
    Highlight Highlight Wenn ich mich noch richtig an den Brabham Alfa-Romeo erinnere (ist schon ein paar Jährchen her) wurde er aber - zumindest offiziell - deswegen verboten, weil das Gebläse wirklich wie ein Staubsauger funktionierte und den ganzen Dreck und Steine und was sonst noch so auf der Piste lag, mit starker Wucht nach hinten geschleudert wurde. Das führte - zumindest offiziell - dazu, dass diese Lösung aus Sicherheitsgründen verboten wurde.

    Die Idee war zwar genial, aber doch für die anderen Fahrer, die hinter dem Wagen fuhren, gefährlich.
  • Rogan Eizur 14.09.2020 21:41
    Highlight Highlight DER Gordon Murray Automotive T.50 aber DAS supercar? Wer bitteschön sagt DAS supercar?! Sorry konnte nicht widerstehen.
  • AmandaDermichknutscht 14.09.2020 21:15
    Highlight Highlight Jeden Supercarbesitzer als „überprivilegierten Macho-Idioten“ zeugt echt von Stil, Kompliment!
  • AnDerWand 14.09.2020 21:15
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Der wirklich wahre Nachfolger vom MC F1. Den ersten F1 finde ich zeitlos schön, nicht überdesingt, etwas understatement. Je länger ich dieses Auto kenne, desto schöner wird er.

    Mir werden die Marken unsympathisch, wenn sie nur noch geldgeil und protzig sind. Zum Teil ist es verständlich. Aber dennoch, besser wer sich in Zurückhaltung übt. Marken die noch nicht jeder kennt, sind mir viel sympathischer.

    Der erste Veryon war doch noch was, aber das danach, nein.

    Ford macht es immerhin beim GT richtig. Nicht jeder Möchtegern bekommt einen solchen.

  • Astrogator 14.09.2020 21:10
    Highlight Highlight "Top-Trumps-Quartettspiele sind ebenfalls eine wichtige Währung, denn wenn der Lamborghini die 100 km/h in 0,2 Sekunden schneller als der Ferrari erreicht, dann ist der Lambo das bessere Auto. Punkt."
    Veto...
    Ist wie in meinem Flugzeugquartett, der Space Shuttle ledert alle ab was die vMax angeht wurde aber in allen anderen Punkten geschlagen.

    Eigentlich haben mich Quartetts früh gelehrt, dass es immer auf den Verwendungszweck ankommt.
  • Zeit_Genosse 14.09.2020 20:56
    Highlight Highlight Also, das wahre Analogfeeling findet man gerade bei den älteren Sportwagen als pures Erlebnis.

    Das Neue auf Retro zu machen ist eine Mode. So röchelt zur Zeit jedes 2. sportliche Auto, als würde es den Treibstoff nicht ganz verbrennen. Synthetische Fehlzündungen sollen ein längst vergangenes Geräusch zurückbringen. Der Grad zum Fake-Car ist schmal.
    • insert_brain_here 15.09.2020 08:38
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse: Dass der ganze Firlefanz überhaupt zugelassen wird zeigt eindeutig dass es nur darum geht die jeweilige Industrie zu fördern.
      Wenn dein altes Vergaserauto - dass wegen minimalem Gewicht unter 7lt/100km schluckt - bei der Prüfdrehzahl ein halbes Dezibel zu laut ist geht das gar nicht. Wenn Mercedes, Porsche und Co. ein Auto hinstellen, dass in der Praxis jenseits von 20lt säuft, über der geprüften Drehzahl den Klappenauspuff öffnet und fleissig Benzin in die Rohre spritzt weil *bämmbatz* ist das völlig in Ordnung....
  • Keller Baron 14.09.2020 20:51
    Highlight Highlight Gewisse Fakten hätte man bestimmt noch besser recherchieren können, z.b der Motor vom F1 stammt von BMW und ist keine eigen Konstruktion von Mclaren.

    Aston Martins Valkyrie ist nie eine Offizielle Zeit auf dem Nürburgring gefahren. Der VW ID. R ist das schnellste rein elektrische Auto auf dem Ring. Den Rekord hält weiterhin Porsche mit dem 919 Evo.

    Direktmontierte Getriebe sind Standard und alles andere als der Rede wert.

    Die Turbos sind für Motoren nicht nur ein Schnick schnack sondern mittlerweile essentiell um bessere Co2 werte zu erreichen😉

    Sollte erstmal reichen...
    • Les Paul 14.09.2020 22:25
      Highlight Highlight Mimimi
  • De-Saint-Ex 14.09.2020 20:49
    Highlight Highlight Für jemanden, der sich Null dafür interessiert, wissen Sie aber sehr gut Bescheid... geben Sie‘s zu... Sie spielen immer noch leidenschaftlich gerne Auto-Quartett 😂...
  • Milf Lover 14.09.2020 20:45
    Highlight Highlight Da gibt es eindrücklichere Autos, wie den McLaren Senna GTR.
  • maylander 14.09.2020 20:45
    Highlight Highlight Also eigentlich ein Retrocar, ohne krampfhaft zu wirken. 👍

    Fehlt nur nach das eine oder andere Pfund um sich den Spass zu gönnen.
  • Keller Baron 14.09.2020 20:32
    Highlight Highlight Na na Herr Baroni, Sie sind sehr voreingenommen wenn es um Autos geht. Es scheint als würden Sie englische und amerikanische Autos präferieren und alles andere ist entweder nicht von Bedeutung oder dient rein dem Profilieren. Sportwagen als Kindlich abzustempeln als ehemaliger Big Block Fahrer? C‘mon!
    Vielleicht sollten Sie lieber beim Thema Essen bleiben. Ihr Bericht ist sehr einseitig und vorverurteilend. Sie sind in keiner Weisen differenziert. Als jemand mit grossem Interesse an Sportwagen ist das weder nett noch in sonst einer Weise angenehm zu lesen.
    • Les Paul 14.09.2020 22:29
      Highlight Highlight Ach du meine Güte, hast du wirklich schon andere Baroni Sachen gelesen? Mir gefällt sein Stil und pointiert eine Meinung vertreten sollte noch erlaubt sein ( vor allem mit einem Augenzwinkern wie bei Baroni).
    • Ricardo Tubbs 15.09.2020 07:26
      Highlight Highlight bin davon ausgegangen, dass der schreiber eh Velo fährt...
  • Ricardo Tubbs 14.09.2020 20:26
    Highlight Highlight nehme trotzdem lieber den countach als diese fahrende kabelrolle
  • Tschowanni 14.09.2020 20:18
    Highlight Highlight Ein Supercar mehr, zu all den anderen.
    "Und dann wird man erwachsen und merkt, dass der Unterschied zwischen 5 und 4,5 Sekunden von 0 auf 100 so was von egal ist, da beides saufuckingschnell"
    Ich bin wohl schon so alt das mich ein Heck aus einem Guss, oder ein Vertilator am Heck, null beeindruckt. Ein Auto muss mich wirtschaftlich von A nach B bringen, zuverlässig sein, und möglichst tiefe CO2 Werte aufweisen. Thats it
    • Ricardo Tubbs 15.09.2020 07:26
      Highlight Highlight empfehle in diesem fall das velo
    • Tschowanni 15.09.2020 09:20
      Highlight Highlight Danke für den Tipp. Hab ich, nur ein Velo
  • Pümpernüssler 14.09.2020 20:15
    Highlight Highlight 😍
  • MartinZH 14.09.2020 20:08
    Highlight Highlight Der Ventilator erinnert mich weniger an vergangene Formel-1-Zeiten, sondern vielmehr an die Konzepte aus den 50ern- und 60ern-Jahren, als es viele Studien (oder eher Fantastereien und Träume) zu nuklear angetriebenen Autos gab.

    Übrigens: Warum sollen die Zeiten vom Nürburg- sowie vom Hockenheimring vorbei sein? Wer wirklich einmal schnell (und das auch legal [!]) fahren will, soll dies unbedingt auf der Rennstrecke tun! Dort werden keine unbeteiligten Personen gefährdet und die Ambulanz steht bereit. Neben Deutschland gibt es auch in Italien Pisten, wo man regelmässig die Boliden testen kann.
    • insert_brain_here 15.09.2020 12:09
      Highlight Highlight @MartinZH: Wer wirklich einmal schnell fahren will dem rate ich ganz dringend von der Nordschleife und besonders von den Touristenfahrten ab! Die Strecke ist sicherheitstechnisch eine Katastrophe, durch ihre Länge und Zustand nur von Profis zu beherrschen, es tummeln sich Neulenker die ihre übermotorisierten Fahrzeugen nicht im geringsten beherrschen und Streckenposten und Ambulanzen stehen auch keine bereit.
      Macht ein Track-Training in Anneau du Rhin o.Ä, klingt als Stammtischstory nicht so cool, aber da lernt man auch wirklich was und kommt gesund wieder heim.
  • TanookiStormtrooper 14.09.2020 20:06
    Highlight Highlight Na dann fang schonmal an zu sparen oder frage nach einer ordentlichen Gehaltserhöhung. Letzteres gibt dann immerhin Stoff für eine Chefsache.🤣
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 15.09.2020 16:31
      Highlight Highlight Supercars sind schlächt fürs Wörkpläis Enwirrenment. 😂
  • Erklärbart. 14.09.2020 20:05
    Highlight Highlight "Sorry, aber man kann beim besten Willen keine Bewunderung für eine Autoklasse mehr aufbringen, die einzig und alleine von den überprivilegierten Macho-Idioten des berüchtigten einen Prozents gefahren wird. Verzeihung, sagte ich «gefahren»? Nö, fahren können die sowieso nicht. Gibt mal einer ordentlich Gas, kommt es öfters als nicht zu einem Unfall. Vielleicht wird mal ein Mitglied des niederen Pöbels dabei überfahren und getötet. Selbstredend mit Fahrerflucht"

    Hast du Cabonara mit Rahm gegessen? 😅 Oder hast du deine Tage?

    Zwischen den Zeilen ist viel Neid auszumachen.
    • Tilman Fliegel 14.09.2020 23:30
      Highlight Highlight Neid auf die Ausbeuterklasse? Man kann es auch Gerechtigkeitsgefühl nennen.
    • Erklärbart. 15.09.2020 08:18
      Highlight Highlight Ausbeuterklasse?
    • Chili5000 15.09.2020 13:17
      Highlight Highlight @Tilman: ja, genau, NEID!
  • Erklärbart. 14.09.2020 20:02
    Highlight Highlight "Und Spitzengeschwindigkeiten von über 300km/h ... seriously? Wann jemals? Und wo? Und würde sowas überhaupt Spass machen?"

    Rennstrecke, kennst du? So eine Areal, genau um die obengenannten Fragen zu beantworten oder noch besser: zu erfahren ;)

    Zugegeben, ein teurer Spass. Aber hey, andere geben zigtausend Kohle für eine Uhr, ein Bild/Gemälde oder Ferien auf sauteuren Inseln aus, z.b. zum Tauchen und so. Oder für Zigaretten.

    Da ich nicht rauchen und teure Inseln nichts für mich sind, gönne ich mir alle 2 Jahre Ferien auf einer Rennstrecke. Sportferien auf 4 Rädern.

Verschwörungs-Guru Hildmann wird auf Foto mit Maske erwischt und tickt danach völlig aus

In den sozialen Medien verbreitet sich ein Bild, das Attila Hildmann mit Schutzmaske beim Arztbesuch zeigt. Die Querdenker und Corona-Leugner sind irritiert und der genervte Verschwörungsideologe teilt nun verbal gegen seine eigenen Anhänger aus.

Attila Hildmann wurde einst als Vegan-Koch bekannt, war ein beliebtes Gesicht im Fernsehen und schrieb Koch-Bücher, die sich gut verkauften. Spätestens seit der Corona-Krise ist Hildmann jedoch endgültig abgedreht: Täglich verbreitet er Verschwörungserzählungen über die Bundesregierung und die Pandemie.

Trotz (oder gerade wegen) seiner antisemitischen und rechtsextremen Verbal-Eskapaden hat Hildmann sich eine treue Gefolgschaft aufgebaut, die ihm und seinem Telegram-Kanal folgt. Und genau dort …

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