Billag
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zum Sparen: SRG prüft Umzug des SRF-Radiostudios von Bern nach Zürich



Logo SRF an der Jahresmedienkonferenz im Studio Zuerich Leutschenbach am Dienstag, 24. Januar 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Das SRG-Sparprogramm nimmt erste Formen an: Das Unternehmen erwägt, das SRF-Radiostudio von der Schwarztorstrasse in Bern nach Zürich Leutschenbach zu verlegen. Zunächst will es aber prüfen, ob die Massnahme überhaupt den gewünschten Spareffekt bringen würde.

Dank diesem Schritt könnten Radio-, TV- und Online-Inhalte künftig am selben Ort hergestellt werden, schreibt die SRG in ihrer Mitteilung vom Mittwoch. Dies brächte klare publizistische Gewinne. Die Radioinformation könnte von der Nähe zu den Fachredaktionen von TV und Online im neuen Newsroom profitieren.

Die Fachredaktion Inland von Radio SRF soll laut diesem Szenario allerdings in Bern bleiben. Von allfälligen Umzügen nicht betroffen seien zudem die Bundeshausredaktion und die Regionalredaktion Bern, Freiburg, Wallis.

«Häppchenkommunikation»

Die Überprüfung der Immobilienstandorte stellt eine erste Etappe der Sparmassnahmen in Höhe von 100 Millionen Franken dar, welche das Medienunternehmen im Anschluss an die No-Billag-Abstimmung bekanntgab - trotz des schliesslich überraschend deutlichen Neins zur Initiative.

Der Zentralsekretär des Schweizer Syndikats Medienschaffender (SSM), Jérôme Hayoz, zeigte sich etwas irritiert über die Art und Weise der Kommunikation. Die SRG informiere häppchenweise, aber handfeste Informationen lägen bisher nicht vor, sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Dies schafft Verunsicherung.»

Falls es zu einem Umzug des Radiostudios nach Zürich komme, werde es für die betroffenen Angestellten viel Klärungsbedarf geben. In Bezug auf diese sowie alle anderen Massnahmen, welche das Personal betreffen, erwartet das SSM, entsprechend miteinbezogen zu werden.

Möglichst viel Transparenz

Die Kritik an der Kommunikationsweise liess SRG-Sprecher Daniel Steiner auf Anfrage nicht gelten. «Wir informieren mit Absicht offen.» Die Mitarbeitenden hätten in einer Zeit der Veränderungen das Recht auf transparente Informationen. Die SRG-Spitze wolle verhindern, dass die Angestellten über Gerüchte oder aus den Medien von geplanten Massnahmen erfuhren. «Das wäre sehr schlecht.»

Beim angedachten Umzug des Radiostudios gehe es um die mögliche Verschiebung nach Zürich von rund 150 Personen, davon gegen 130 Journalistinnen und Journalisten, die im Newsbereich tätig sind. Bern würde auch in diesem Fall der «mit Abstand zweitgrösste SRF-Standort der Deutschschweiz bleiben», hält Steiner fest.

Aufwand versus Spareffekt

Gleichzeitig zur Evaluation der Deutschschweizer Standorte wird laut SRG ein Ausbau der regionalen Korrespondentenstandorte in der Deutschschweiz angestrebt. Zudem überlegt sich die SRG, die ganze oder einen Teil der Generaldirektion, die momentan an der Giacomettistrasse im Berner Ostring eingemietet ist, in das frei werdende Gebäude an der Schwarztorstrasse zu verlegen.

Ob die Macher der internationalen Online-Plattform swissinfo.ch an der Giacomettistrasse bleiben könnten, ist noch offen.

Entscheide wurden noch keine gefällt. Die SRG will alle Umzugsszenarien einer eingehenden Machbarkeitsprüfung unterziehen und die Empfehlungen anschliessend dem Verwaltungsrat vorlegen.

Laut SRG-Sprecher Steiner wird dieser «wenn möglich noch im Juni darüber befinden». Zuvor müsse aber seriös abgeklärt werden, ob sich ein Umzug wirtschaftlich lohnen würde oder ob der Aufwand den Spareffekt zunichte machen würde.

100 Millionen Franken

Insgesamt kündigte SRG-Generaldirektor Gilles Marchand wegen der anstehenden Gebührensenkung von heute 451 Franken auf 365 Franken im Jahr ab 2019 und der sinkenden Werbeerlöse Sparmassnahmen in Höhe von 100 Millionen Franken an.

Das Unternehmen werde ab dem kommenden Jahr bei der Infrastruktur, in der Verwaltung, in der Technik, bei den Immobilien, den Produktionsprozessen und in der Distribution rund 80 Millionen Franken sparen. Das Programmangebot solle möglichst verschont, ein Stellenabbau möglichst vermieden werden.

Wo, wie und um wie viel konkret abgebaut wird, liess die Unternehmensführung bisher noch offen. Klar ist, dass auch Arbeitsplätze betroffen sein werden. (sda)

Nico grillt Hitproduzent Dodo

abspielen

Video: watson/lya saxer, nico franzoni

Alles zur No-Billag-Initiative

No Billag ist gebodigt – doch nun drohen der SRG diese 5 Attacken

Link zum Artikel

«Sind Sie eine schlechte Demokratin?» – So windet sich SVP-Rickli nach No Billag

Link zum Artikel

Diese 3 Veränderungen kündigt die SRG nach dem No-Billag-Nein an

Link zum Artikel

Warum der Billag-Streit der Schweiz gut getan hat

Link zum Artikel

So lief der Abstimmungssonntag – das grosse Protokoll

Link zum Artikel

Das war der heutige Abstimmungstag in Videos

Link zum Artikel

«Muss Christoph Blocher jetzt unglücklich sterben?» – der Abstimmungs-Sonntag in 11 Tweets

Link zum Artikel

Zum Totlachen: Wenn Gegner und Befürworter von «No Billag» ehrlich wären ...

Link zum Artikel

Ombudsmann stellt sich hinter Projer: No-Billag-Arena war neutral

Link zum Artikel

So oft arbeiten SRG-Mitarbeiter fremd – nun liegen erstmals Zahlen vor

Link zum Artikel

Grüne sagen Unterbrecher-Werbung bei der SRG den Kampf an

Link zum Artikel

Hier sind 11 gute Gründe, warum du NICHT abstimmen musst

Link zum Artikel

Du denkst, das Nein zu No Billag ist geritzt? Dann schau dir diese 5 Umfrage-Fails an!

Link zum Artikel

Wie No-Billag-Kessler der BaZ ein Interview gab – und weshalb es nicht gedruckt wird

Link zum Artikel

Was die Gebührenzahler wirklich wollen – und warum das nicht funktionieren wird

Link zum Artikel

Gubrist-Tunnel, Brüttiseller Kreuz & Co.: Gefährdet «No Billag» die Staumeldungen?

Link zum Artikel

«Es wird keine Tabus geben» – SRG-Präsident Jean-Michel Cina verspricht Reformen

Link zum Artikel

Diese 13 legendären TV-Momente hätten wir ohne die SRG nicht erlebt

Link zum Artikel

No-Billag-Gegner liegen laut Umfrage weiterhin in Führung

Link zum Artikel

Matthias Hüppi: «Es wäre arrogant zu behaupten, die SRG hätte keine Fehler gemacht»

Link zum Artikel

Das No-Billag-Bullshit-Bingo (damit die «Arena» heute Abend ein bisschen spannender wird)

Link zum Artikel

«Ich kusche nicht» – es gibt sie doch, die No-Billag-Gegner in der SVP

Link zum Artikel

Der «Plan B» des No-Billag-Komitees im Faktencheck – und was die Swisscom davon hält

Link zum Artikel

Neue Umfrage zeigt: No-Billag-Initiative würde im Moment abgeschmettert

Link zum Artikel

No-Billag-Initianten präsentieren ihren Plan B – und so sieht er aus

Link zum Artikel

Von wegen «neue Zensurpolitik»: Seit einem Tag steht DAS auf der No-Billag-Facebookseite

Link zum Artikel

Stier in Lauerstellung: Warum Red Bull die neue SRG werden könnte

Link zum Artikel

Warum es bei der No-Billag-Debatte eigentlich um Facebook und Google geht

Link zum Artikel

Der Kampf um No Billag – Ja, so was gibt's in Kanada auch 

Link zum Artikel

Liebe No-Billag-Befürworter, liebe No-Billag-Gegner ...

Link zum Artikel

Wie die Armee im Kalten Krieg: Die SRG ist die «heilige Kuh» von Mitte-links

Link zum Artikel

Hat sich die No-Billag verrechnet? Biglers «Plan B» im Faktencheck

Link zum Artikel

SRF-Promis blamieren sich mit No-Billag-Shitstorm gegen angebliche Fake-Mitarbeiterin

Link zum Artikel

Leuthard zu No Billag: «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme und Sex»

Link zum Artikel

Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Link zum Artikel

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

Link zum Artikel

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Link zum Artikel

NZZ-Chef wettert gegen die SRG – die Reaktion der «No Billag»-Gegner ist heftig

Link zum Artikel

Sendeschluss-Blues vs Fake-Filmtitel: Der Billag-Streit wird immer schräger

Link zum Artikel

Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

Heute wird es noch heisser ++ Spitäler bereiten sich auf Ansturm vor

Link zum Artikel

Das gab's noch nie: Schweizer Mathe-Genie startet als 15-Jähriger mit Master-Studium

Link zum Artikel

Fans raten GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger zu grösseren Brüsten – aber ihr Konter sitzt

Link zum Artikel

«Die Schweiz ist eine Gold-Weltmacht – ein enormes Risiko»

Link zum Artikel

Turbo Jens ist alles, was du heute gesehen haben musst (wer hat den Typen eingestellt?)

Link zum Artikel

YouTuberin verwandelt Teslas Model 3 in Pick-up – und das Resultat ist grandios

Link zum Artikel

«Ab 30 kann Mann keine kurzen Hosen mehr tragen!» – watson-Chef klärt uns auf 🙄

Link zum Artikel

Diese Schweizer Fussballer haben noch keinen Vertrag für nächste Saison

Link zum Artikel

Herr Matthes, wie gross ist die Schadenfreude bei Nokia über Huaweis Trump-Schlamassel?

Link zum Artikel

Ein Streik kommt selten allein – so wollen die Frauen weitermachen

Link zum Artikel

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Wegen Song: SRF-Ombudsmann rügt Radio SRF 3 

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

79-Jährige mit zwei Promille auf Felgen unterwegs

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

14
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 05.04.2018 07:40
    Highlight Highlight Die Zeitungen (tamedia) werden auch schon immer mehr nach Zürich konzentriert. Wenn es in den schweizerischen Medien praktisch nur noch die zürcher Perspektive gibt, nähern wir uns irgendwie dem zentralistischem Frankreich, wo prinzipiell alles aus Paris kommt, an.
  • Mimimimi 04.04.2018 21:30
    Highlight Highlight Das ist schade. Schon jetzt dünkt mich sf drs manchmal wie ein zürcher lokalsender. Fast alle neuen moderatoren haben eine züri schnurre. Beim wetterbericht wird darüber geplaudert, wie "schön die sonne scheint" oder "uiuiui, jetzt die balkonstühle festbinden" - alles in der ignoranten annahme, dass es bei allen genau das gleiche wetter ist, wie vor dem eigenen bürofenster. Und events werden fast ausschliesslich nur aus zürich erwähnt.

    Landeszusamnenhalt am arsch! Wenn schon alle zahlen, sollen auch alle mitmachen dürfen. Es git im Fall nit nur züri, ihr huere hipster!
    • Alterssturheit 05.04.2018 15:53
      Highlight Highlight Ich hör auf dem Arbeitsweg täglich Radio SRF1 (Jawoll). Da reden die Moderatoren walliserditsch, Baseldytsch, etc. Eine der Moderatorinnen für den Regionalteil ZH/SH spricht breitestes berndeutsch und es gäbe noch weitere Beispiele.
      Vielleicht musst du mal den Sender vom lokalen ZH-Radio einfach umschalten....
  • Silas89 04.04.2018 21:30
    Highlight Highlight Das schafft nur Probleme. Die meisten wollen sicher nicht umziehen oder einen weiteren Arbeitsweg auf sich nehmen. Mit solchen Aktionen verliert man meist die guten Leute. Mit den Verbleibenden muss man dann die Arbeit machen.
  • Ökonometriker 04.04.2018 19:31
    Highlight Highlight Sinnvollerweise würde man staatliche und staatsnahe Organisationen ohnehin in strukturschwache Gebiete verlegen damit dort Stellen geschaffen werden. Das fördert eine gleichmässige Entwicklung und führt zu tieferen Lohnkosten.
  • bobi 04.04.2018 17:45
    Highlight Highlight Weil in Zürich die Löhne tiefer sind? 🤔
    • Fabio74 04.04.2018 19:07
      Highlight Highlight nein weil alles dann in Zürich ist vermutlich
      1 Studio sprich nur 1 Infrastruktur...
    • Gipfeli 04.04.2018 20:32
      Highlight Highlight Das Studio Brunnenhof soll ja auch in den Leutschenbach gezügelt werden. Dann braucht es auch weniger Personal vor allem in Bereichen wie Backoffice, Gebäudetechnik und technischer Support.
    • bobi 04.04.2018 22:40
      Highlight Highlight Backoffice und IT kann auch von anderen Standorten angeboten werden.

      Wie sieht es bezüglich Miet-/Immobilienkosten aus?
  • Dubliner 04.04.2018 17:43
    Highlight Highlight Frage mich schon lange, warum diese Standorte so komisch verteilt sind. Alle an einem Ort = weniger Gesamtkosten. Diese relativ einfache Rechnung dürfte aufgehen.
    • ubu 04.04.2018 19:06
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Am besten streicht man auch gleich die Korrespondenten. Und die Lokalredaktionen.

      Kleine Frage, Dubliner, könnte es sein, dass du in Zürich daheim bist?
    • Gipfeli 04.04.2018 20:26
      Highlight Highlight Meines Wissens hat das vor allem historische Gründe. Im Fall von Bern und Zürich aber auch publizistische. Man wollte die Info-Redaktionen von Radio und TV im Sinne der Vielfalt und Unabhängigkeit absichtlich getrennt behalten.
    • dan2016 05.04.2018 11:55
      Highlight Highlight warum denn an den teuersten Standort? Und warum sprachlich getrennt? Wäre es nicht sinnvoller (und viel effizienter), die News für die GANZE Schweiz in Bern zu produzieren? Es gibt nämlich ausser Zürichdeutsch noch weitere Sprachen in der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen

Steht die Schweiz am 14. Juni still? So regeln Firmen den Frauenstreik

Kann ich am Frauenstreik in die Ferien fliegen? Ist der Spitalbetrieb sichergestellt? Und macht die Migros zu? So handhaben Unternehmen und Verwaltungen den Frauenstreik.

Der Countdown läuft: Am 14. Juni legen landauf, landab tausende Frauen ihre Arbeit nieder und gehen auf die Strasse. Droht nun in der Schweiz das grosse Streik-Chaos? «Die Bewegung nimmt extrem an Fahrt auf», sagt Christine Flitner von der Gewerkschaft VPOD. So sei bereits praktisch alles Werbematerial wie Fahnen und Sticker vergriffen.

Aber wie reagieren die Schweizer Firmen auf den Frauenstreik?

In den Spitälern geht es nicht selten um Leben und Tod. 80 Prozent der Angestellten sind Frauen. …

Artikel lesen
Link zum Artikel