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Die SP will den Islam staatlich anerkennen – warum das der falsche Weg ist

Die Integration der Muslime ist wichtig, es braucht aber soziale Rezepte.

02.12.17, 08:17 02.12.17, 14:23


Die Sozialdemokratische Partei hat das Thema Islam auf die Agenda gesetzt. Die Linke, die für Toleranz und Integration einsteht, versucht, eine «Roadmap zu einem Schweizer Islam» zu entwickeln.

Das Kernstück ist brisant: Der Staat soll den Islam anerkennen wie die christlichen Kirchen. Im Gegenzug müssen sich die islamischen Gemeinschaften zu unseren demokratischen Werten bekennen und die entsprechenden Rechte und Pflichten übernehmen. Als Gegenleistung dürften sie ebenfalls Steuern einziehen.

Die SP versucht also, die Muslime einzubinden, sie auf einen toleranten Islam zu verpflichten und demokratische Strukturen zu verlangen. Das Ziel ist klar – und begrüssenswert: Durch die Einbindung soll den radikalen Kräften der Nährboden entzogen werden.

Ein Salafist haelt am Samstag (07.04.12) in Offenbach am Main waehrend einer Verteilaktion von kostenlosen Koranexemplaren einen Koran in den Haenden. Die Aktion von Anhaengern des islamischen Stroemung des Salafismus fand in mehreren Bundeslaendern statt..Foto: Mario Vedder/dapd

Könnte die staatliche Anerkennung radikale Muslime einbinden? Bild: keystone

Die Frage ist allerdings, ob dies der richtige Weg ist, die Ausgrenzung zu überwinden und die Integration zu fördern. Und: Lassen sich auf diese Weise die radikalen Kräfte neutralisieren? Werden die Islamisten und Hassprediger zurückgebunden, wenn die moderaten Muslime gestärkt werden?

Es ist sicher der bessere Weg, als ihn die SVP beschreitet, indem sie Muslime unter Generalverdacht stellt, ausgrenzt und stigmatisiert. Es ist auch sinnvoller als das Lavieren der CVP, die mit einer zunehmend harten Haltung der SVP hinterher hechelt, in der Hoffnung, dieser ein paar Stimmen abzujagen.

Trotzdem verfolgt die SP den falschen Weg.

Wir müssen die Einbindung der moderaten Kräfte auf der sozialen und politischen Ebene fördern. Wir sollten sie für unsere Grundwerte sensibilisieren, ihnen den Sinn der geistigen Freiheit und Emanzipation vermitteln, ihnen die Notwendigkeit der Gleichstellung der Frau nahebringen.

«Eine säkulare Gesellschaft müsste eher darauf hinarbeiten, Staat und Kirche zu trennen, als die Verflechtungen zu verstärken.»

Eine staatliche Anerkennung verändert das Bewusstsein nur unwesentlich. Es braucht vielmehr einen sozialen und geistigen Entwicklungsprozess.

Ein Salafist uberreicht am Samstag (07.04.12) in Offenbach am Main waehrend einer Verteilaktion von kostenlosen Koranexemplaren einen Koran an eine Passantin. Die Aktion von Anhaengern des islamischen Stroemung des Salafismus fand in mehreren Bundeslaendern statt..Foto: Mario Vedder/dapd

Koranverteilung durch Salafisten. Bild: keystone

Rückständige Muslime sollten auch erleben und einsehen, dass transparente Strukturen Vorteile bringen und dass es zum Beispiel aus pädagogischen Gründen Sinn macht, der Lehrerin vor dem Unterricht die Hand zu geben.

Mit der staatlichen Anerkennung liessen sich die radikalen Kräfte kaum bändigen. Es bestünde viel mehr die Gefahr, dass sich diese nach aussen lammfromm geben würden, um an Steuergelder heranzukommen.

Auch junge Konvertiten, die fasziniert sind von der gewaltverherrlichenden religiösen Ideologie, liessen sich durch die staatliche Anerkennung nicht vom «heiligen Krieg» abhalten.

Imame besser kontrollieren

Effizienter wäre es, Imame besser zu kontrollieren, damit die Hassprediger und Scharfmacher ferngehalten werden könnten. Man müsste alle Imame quasi lizenzieren und ihre Tätigkeit an verschiedene Vorgaben knüpfen.

Bei ausländischen Gast-Imamen müssten Recherchen zu ihrer Vergangenheit angestellt und ihre Publikationen geprüft werden. Gleichzeitig müsste man klären, ob das uneingeschränkte Recht auf Religionsfreiheit angepasst werden müsste.

Das staatliche Anerkennen müsste aber auch aus grundsätzlichen Überlegungen abgelehnt werden. Abgesehen davon, dass ein solches Ansinnen beim Volk keine Chance hätte.

Eine säkulare Gesellschaft müsste eher darauf hinarbeiten, Staat und Kirche zu trennen, als die Verflechtungen zu verstärken.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • blaubar 04.12.2017 15:17
    Highlight Herr Stamm, also ehrlich jetzt. Ich habe viel darüber mit einem türkischen Muslimen gesprochen. Ihre Überlegungen sind nicht sehr überzeugend.

    „Wir müssen die Einbindung der moderaten Kräfte auf der sozialen und politischen Ebene fördern.“

    Die Anerkennung als normale Religion und das Herausbefördern aus den Hinterhöfen IST ja genau beides! Integration konkret sozusagen, nicht nur Geschwatz.

    Ausserdem kann man ja trotzdem immer noch auf allen anderen Kanälen auch Integration betreiben.
    Sind Sie jetzt eigentlich zur SVP übergetreten, oder was ist los?

    8 65 Melden
    • Pasionaria 05.12.2017 00:44
      Highlight Was Sie nicht sagen "Ich habe viel darüber mit einem türkischen Muslimen gesprochen."
      Mit einem (1), und jetzt sind Sie der Islamkenner per se.
      Uebrigens, wenn Sie einen Blogtext nicht verstehen, koennen Sie gerne nachfragen. Es wird sich bestimmt jemand finden, der Ihnen auf die Spruenge hilft.

      Sie haben's doch mit der Bibel, heisst es dort nicht "Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen.“
      Fuer einmal (!) bin ich sogar mit ihr einverstanden.....

      17 13 Melden
  • mike2s 04.12.2017 14:24
    Highlight Die Staatlich Anerkennung muss auf neue Füsse gestellt werden. Als Kern muss die nicht Diskriminierung von Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Ausrichtung und Zivilstand. Das gilt insbesondere für jegliches Personal. Das dabei die Katholiken hochkant raus fliegen, darf uns nicht daran hindern von staatlich anerkannte Religionen unsere Westlich-Humanistischen werte zu anerkennen.
    11 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.12.2017 18:01
      Highlight Dann kann man das mit der Anerkennung gleich bleiben lassen.
      Was bliebe noch von den verschiedenen Religionen übrig, wenn sie sich wirklich nach einem humanistischen und verfassungskonformen Bild richten müssten?
      19 3 Melden
  • Pasionaria 04.12.2017 04:42
    Highlight Alienus
    Maracuja,  gelesen (die Top- Bloggerin  Woche 48/49!!)  
    A propos > Wunder-Kunst-Pferd Buraq.... Kennt Ihr den historisch verbrieften Dialog zwischen Mohammed und dem Erzengel Gabriel, der ihn galoppierend zur Hoelle wie auch zum Himmel begleitete?
    Gabriel: "Mohammed, Sie und Buraq sind die besten Pferde im Himmels-Stall."
    Moh.: "Wirklich?"
    G.: "Ja, ...... Ihr macht den meisten Mist."

    Alienus
    Hat die SPD in D auch solch abstruse Vorhaben?
    20 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.12.2017 11:22
      Highlight Hat sie! Nur geht das ein bisschen unter, weil die Grünen noch blinder agieren und die CDU alle ihre Prinzipien über den Haufen wirft neue Wähler zu finden.
      Die Grünen sind ja schon fast eine Islampartei -
      nicht nur wegen der Farbe - , abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen (davon ausgerechnet ein Türkischstämmiger.)
      22 7 Melden
    • Pasionaria 04.12.2017 23:14
      Highlight Rabbi
      Du sprichst > Prinzipien an. Will mir von Dir, der jegliche Ideologien ablehnt, so nicht gefallen!
      Heisst es nicht so schoen: man kann Prinzipien aufstellen wie Verkehrszeichen oder wie Galgen.
      Also komm mir nicht mit Prinzipien einer Partei....
      2 7 Melden
    • Alienus 05.12.2017 08:20
      Highlight Pasionaria & Rabbi Jussuf

      Um eine halbwegs vernünftige Antwort zu generieren, braucht’s Zeit. Da manglt es momentan bei mir. Die gibt es hier im Blog leider auch nicht mehr.

      Drum hier ne fundierte Basis, mit der ihr eine mögliche Antwort generieren könnt:

      Abcdefghijklmnopqrsßtuvwxyz 0123456789 !“§%&/()=?

      Weidmannsheil!
      6 5 Melden
  • Ratchet 03.12.2017 19:39
    Highlight Man verlange Trennung von Staat und Kirche, doch gleichzeitig eine staatliche Kontrolle von Imane. Kompletter Widerspruch
    24 17 Melden
  • Skip Bo 03.12.2017 14:45
    Highlight Der Islam ist mehr als eine spirituelle Gemeinschaft. Es ist eine Ideologie welche alle Lebensbereiche regeln will. Viele dieser Regeln kollidieren mit weltlichem Recht. Der Islam steht z.T. für mittelalterliche Werte. Das Christentum wurde diesbezüglich bereits in Schranken gewiesen, allerdings besteht noch Nachholbedarf.
    Die Lösung ist nicht die Förderung von naivem Aberglauben, sondern die strikte Trennung von persönlichem Glauben und öffentlicher Gesellschaftsordnung.
    Der Staat darf nicht von Predigern (inkl. Papst) bevormundet werden und Prinzipien dürfen nicht verwässert werden.
    69 3 Melden
    • Agnos ~ 03.12.2017 15:44
      Highlight Da nur zu oft, der persönlichen Entwicklung und freien Entfaltung, durch religiösen Institutionen beschnitten werden, bedürfe es ungebundener Glaubensfreiheit ohne auferlegten Zwänge.
      6 1 Melden
  • vera.vox 03.12.2017 13:50
    Highlight Christ zu sei ohne die wahren Wurzeln des Glaubens hochzuschätzen ist nicht möglich. Beschämt und beschenkt zugleich – bemerken wir dass der Bund Gottes mit den Menschen nur durch die Gleichberechtigung des Islam Gültigkeit hat. Das Christentum gehört zum Inneren des Islam’s. Der Glaube an Einen Schöpfergott und an Jesus Christus ist Christen und Muslimen gemeinsam. – Lasst uns wachsam sein gegenüber Politik, die auf Abwertung und Ausgrenzung des Islam setzt und hellhörig im Hinblick auf jede Form der Islamophobie. Gemeinsam mit der SP sollten wir der Islamophobie entschieden entgegen treten.
    10 66 Melden
    • Skip Bo 03.12.2017 15:25
      Highlight Die Verwirklichung des wahren Christentums durch die Übernahme von islamischen Werten?
      Wie tickst du denn? Der Tempelritter ist wohl Programm. Tobe dich an Mittelalteranlässen mit Hexenverbrennungen aus.
      51 6 Melden
    • vera.vox 03.12.2017 17:05
      Highlight @Skip Bo Antipapst

      So So und wie stehts mit dir?

      “Der Islam steht z.T. für mittelalterliche Werte.“

      Dann bring mal ein paar Beispiele zu deiner Behauptung.
      3 45 Melden
    • Skip Bo 03.12.2017 18:14
      Highlight Kopftuch, Scharia, Heiratsarrangierungen, Ehrenmorde, Mann steht über der Frau bzw. Söhne über Töchter, den Glauben mit Schwertern verbreiten, Duldung und Aufforderung zu Respektlosigkeiten gegenüber Un/Andersgläubigen.
      70 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 03.12.2017 12:50
    Highlight Der Gerechtigkeitssinn à la SP:
    Ein drittel der Bevölkerung soll die Hobbys der religiösen Splittergruppen finanzieren.
    Das System der Religions-Billag, ist ein Instrument für Apartheid zwischen den religiösen Horden und den konfessionslosen, ungläubigen oder gottlosen Menschen.

    Bemerkung zur Statistik: Taufschein-Christen und z.T. Ex-Muslime, die sich mit Harry Potter besser auskennen als mit den Heiligen Schriften sind den Konfessionen zugeordnet
    19 3 Melden
  • Gummibär 03.12.2017 11:50
    Highlight Anstrengungen zur Trennung von Kirche (Religion) und Staat in der Schweiz haben eine lange Geschichte, beginnend mit der helvetischen Republik von 1798 und vorläufig endend mit der Abstimmung von 1980 als eine Verfassungsänderung mit 79% der stimmen verworfen wurde. Jetzt zu versuchen, eine amorphe Glaubensrichtung "Islam" zu institutionalisieren geht eher Richtung Mittelalter. Man müsste zudem Sunni - Schia- Alawite - Sufi - Gemeinden etc. gründen.
    Ich wünsche mir ganz im Gegenteil, dass endlich restlos alle Kirchen aus staatlicher Obhut entlassen werden.
    53 1 Melden
    • Mirischgliich 03.12.2017 13:19
      Highlight Das finde ich auch!
      Nur geht es seit über 20 Jahren in die entgegengesetzte Richtung. Als ich noch zur Schule ging, war Religion fast kein Thema. Es gab zwar das Fach Biblische Geschichte, das nicht benotet wurde. Heute gibt es an staatlichen Schulen das Fach Religion&Kultur, in dem aber nur über Religion gesprochen wird. Das Fach wird benotet, was, meiner Meinung nach, der Religion einen viel zu hohen Stellenwert verleiht.
      Das Fach Lebenskunde, in dem wir früher Themen zu Leben und Tod diskutiert haben, wurde abgeschafft, weil nicht evaluierbar.
      36 1 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 15:55
      Highlight Die "Staatliche Obhut" besteht doch im Wesentlich darin, dass die Kirchensteuern zusammen mit den Staatssteuern erhoben und eingezogen werden!
      Das ist alles.
      Warum nicht eine vorhandene Infrastruktur gleich doppelt nutzen?
      Das spart doch Kräfte und Energien, welche die Kirchen sinnvoller in ihre Sozialen Dienste investieren, die sie ja tatsächlich leisten und mit denen sie die Staatliche Sozialhilfe ergänzen.
      Mit Islamischen Glaubensgemeinschaften könnte es ganz ähnlich laufen!
      Das würde den Muslimen auch erlauben, ANONYM Beiträge zu entrichten und allenfalls unerkannt auszusteigen.
      4 21 Melden
    • Maracuja 03.12.2017 18:13
      Highlight @rodolofo

      Denken Sie doch ein bisschen nach, bevor Sie mit Schreiben loslegen: Wenn der Staat für Religionsgemeinschaften Steuern einzieht, geschieht das alles andere als anonym, sondern aufgrund von Mitgliederregistern. Auf dem Steueramt ist genau registriert, welcher Gemeinschaft jemand allenfalls angehört und an welche Gemeinde die Steuer weiterzuleiten ist. Will man keine Kirchensteuern mehr bezahlen, braucht man eine Austrittsbestätigung der entsprechenden Kirche. Also exakt das Gegenteil von anonym Beiträge entrichten und unerkannt aussteigen zu können.
      20 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Agnos ~ 03.12.2017 10:07
    Highlight Wo bleibt die Glaubensfreiheit, wenn alles staatlich kontrolliert wird? Dann gibt es nur noch einen vorgelegten islamischen Glauben, hinter einer frommen Fassade die nicht mehr kontrollierbar ist, da nur noch das Papier der Massstab ist, an denen Grundsätzen sich biegen lässt, wie es einem jeden gefällt.
    19 0 Melden
  • dracului 03.12.2017 09:23
    Highlight Die SP leidet plötzlich unter Parteialzheimer und vergisst ihre eigenen Werte und ihre Herkunft?
    Staat und Kirche gilt es in Zukunft noch viel mehr zu trennen, sonst schaffen wir den Sprung in eine wirklich multikulturelle und tolerante Gesellschaft nicht und erreichen keinen Weltfrieden. Es ist schon fragwürdig genug, dass wir in unserem Land Katholiken und sogar eine politische Partei tolerieren, die von Rom ferngesteuert wird.
    43 6 Melden
    • Haiderfroh 03.12.2017 13:15
      Highlight Bis und mit letztem Satz einverstanden.
      Doch die Katholiken nicht zu tolerieren, bloss weil sie ihrem Idol, dem Papst folgen, wäre mit der Religionsfreiheit nicht vereinbar.

      Religionsfreiheit ist nicht die gesetzliche Pflicht, frei von Religion zu sein.
      11 5 Melden
    • Agnos ~ 03.12.2017 13:26
      Highlight Die Anglikaner sind mir da eher ein Vorbild was Toleranz betrifft, im Bezug auf weitläufiger Glaubensfreiheit, das schon seit Jahrhunderten vom Staat getrennt praktiziert wird und an nichts sich eckt.
      15 0 Melden
    • Gummibär 03.12.2017 13:45
      Highlight Altersdemenz wäre ja noch zu verstehen, aber dass die Arbeiterbewegung, die sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahne schreibt ausgerechnet Vereine staatlich fördern will, die das Patriarchat, die Unterdrückung von Frauen und die Unterdrückung Andersdenkender propagieren, erstaunt doch einigermassen und lässt sich allein durch Gedächtnisverlust nicht erklären.
      33 1 Melden
  • rodolofo 03.12.2017 08:59
    Highlight Diese Argumentationen von Hugo Stamm müssten aber auch für die Christlichen Landeskirchen gelten.
    Eine Trennung von (Christlichen) Kirchen und Staat wurde aber gemäss meinem Wissen vom Stimmvolk mehrmals abgelehnt.
    Da die Islamische Religion zur modernen Multi-Kultur der Schweiz mit dazu gehört, ist es eine Überlegung wert, diese Islamischen Glaubensgemeinschaften auf Augenhöhe mit den Christlichen Glaubensgemeinschaften zu stellen.
    Allerdings stellt sich hier das Problem, dass diese Islamischen Glaubensgemeinschaften sehr heterogen sind und eher den (Privaten) Freikirchen entsprechen.
    13 28 Melden
  • Herbert Blaser 03.12.2017 08:41
    Highlight Warum wird von einer benötigten Integration geredet? Muslime leben in der Schweiz, treiben Gewerbe in der Schweiz, schicken ihre Kinder in der Schweiz zur Schule, können ihre Religion ausüben, sind in allen Bereichen integriert - und das seit Jahrzehnten. Eine zusätzliche Integration fordert nur das Etablieren institutionellere Rechte, die nichts mit unseren Rechten zu tun haben, weil ihr Hintergrund religiös und fanatisch ist. In der Schweiz werden Muslime NICHT unterdrückt, aber die schweizerische Bevölkerung darf auch nicht von Muslimen unterdrückt werden. Keine Macht den Religionen!
    59 2 Melden
  • Stirling 02.12.2017 22:31
    Highlight Wie wäre es wenn man einfach den Glauben und die Religionen so herunterstuft, dass sie gleichwenig Bedeutung haben wie persönliche Hobbies?
    Jeder soll glauben an was er will, an Gott, Allah, Buddha oder an das Krümelmonster aus der Sesamstrasse, nur lasst uns normale Menschen damit in Ruhe und zwingt uns bloss nicht eure komischen Rituale mitzuertragen. Befolgt die Gesetze und erfüllt eure Pflichten wie jeder andere, Religion könnt ihr bei euch zu hause ausleben.
    60 3 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 09:17
      Highlight Wie wir aus der Finstersten Zeit der Menschheitsgeschichte, dem Nationalsozialismus, wissen, ist es eine Illusion, daran zu GLAUBEN, dass die "Reine Vernunft" und Rationales Denken allein zur Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts führen werden!
      Dazu braucht es ebenso stark eine Bewegung der Herzen und des MitGEFÜHLS, nicht nur für Menschen, sondern für alle Arten von Kreaturen, die einfach nur leben wollen!
      Diese spirituellen Gefühle der Verbundenheit mit allem, was da ist und fantasiert wird, bildet nun aber den Wesens-Kern der menschlichen Existenz mit ihren Religionen!
      4 27 Melden
    • Stirling 03.12.2017 12:09
      Highlight Religionen waren schon seit ihres Daseins ein Bremsklotz am Bein des Fortschritts. Nebenbei waren sie auch ein Nährboden für Konflikte, Hass und Kriege.
      Glauben soll jeder was er möchte, nur soll er nicht, mit dem Staat im Rücken, andere anfeinden, die es ihm nicht gleichtun.
      27 1 Melden
    • Haiderfroh 03.12.2017 13:17
      Highlight @rodolofo
      Eine gesunde Moral manifestiert sich in gesunden Gesetzen. Dazu braucht es keine Religion.
      24 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirischgliich 02.12.2017 22:23
    Highlight Sorry, aber diese Diskussion geht an den realen Menschen vorbei!
    Die meisten Muslime/Muslima sind so muslimisch wie Christen/Christinnen christlich sind: auf dem Papier!
    Wofür intetessieren sich denn Christ/innen?
    Bitte ankreuzen:
    - Nächstenliebe
    - Die Dreifaltigkeit
    - Sonntagsruhe
    - Haribo (vegan)
    - 13. Monatslohn
    - Ferien
    - Eigenes Haus
    - Mit Pool
    - Iphone X

    Eben!
    So ist das auch bei Moslems, BuddhistInnen, Juden/Jüdinnen, Hindus oder wem auch immer.
    Integration geht anders, forget religion!
    31 12 Melden
    • Threadripper 03.12.2017 11:24
      Highlight iPhone? Nein danke, ich kaufe nichts überteuertes.
      9 3 Melden
    • Mirischgliich 03.12.2017 12:17
      Highlight Du bist in der Lage, bewusst auf Luxusgüter zu verzichten, weil du vermutlich die Möglichkeit hättest, sie zu erwerben. Vielleicht stammst du aus einem gebildeten Umfeld.
      Das ist gut.
      Wenn wir von Integration sprechen, denken wir aber an Leute mit wenig Kapital, materiell wie kulturell (bildungsfern).
      Unsere (globale) Gesellschaft definiert sich weitgehend über den Konsum. Wer davon ausgeschlossen ist, wird frustriert. Frustrierte Menschen bauen Scheiss, immer und überall.
      Egal, ob sie den Scheiss dann religiös, politisch oder mit ihrer Zugehörigkeit zu einem Fussballclub begründen.
      7 4 Melden
    • Zulavski 03.12.2017 17:39
      Highlight Darum sollten wir, zusammen mit deinen Muslims, die angeblich so säkular wie die Schweizer sein sollen, dagegen halten.
      Gegen eine staatliche Förderung der Religionen.
      14 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 02.12.2017 21:41
    Highlight Auf das Pferd Islam zu setzen - wie es die SP (Teile davon) tut - ist, wie auf ein (vorsaetzlich) gedoptes Pferd zu wetten....
    32 7 Melden
    • Alienus 03.12.2017 06:04
      Highlight Der war gut.

      Mohammed bei seiner Auffahrt in den Himmel auf dem Wunderpferd Buraq. Welch eine erhabene Geschichte!

      Jesus hingegen kam zu seiner Liquidation auf einem Esel angeritten. Ein trauriges Bild?
      19 3 Melden
    • Maracuja 03.12.2017 09:51
      Highlight @Alienus, Pasionaria

      Buraq ein gedoptes Wunderpferd? Wohl eher nicht, Doping fällt nicht unter Wunder, sondern wird mit wissenschaftlichem (nicht mit heiligem) Eifer betrieben. Amüsant ist ihr Vergleich trotzdem.
      10 0 Melden
    • gelesen 03.12.2017 11:04
      Highlight Maracuja
      @Alienus, Pasionaria

      Ich würde Burak eher Kunst nennen, als ein Wunder oder es ist wundersam aus einem Hirn entsprungen, bzw. galoppiert oder gar gehüpft, ach ja, geflogen;)

      Burak , Alborak, der, arabisch buraq, geflügeltes Maultier mit männlichem Antlitz, manchmal kentaurähnlich oder auch sphingenartig mit weiblichem Kopf (und Pfauenschweif) gestaltet.

      Der Burak gilt als Reittier Mohammeds. Auf ihm soll der Religionsstifter des Islam bei einem nächtlichen Ritt von Mekka nach Jerusalem bis zum Vorplatz des zerstörten Tempels gelangt sein.

      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 02.12.2017 19:09
    Highlight 1/2
    Ausgezeichnet formulierter Text! Danke.
    Ich erlaube mir, m. M. zum Thema, das am Ende des letzten Blogs schon auftauchte, mehrh. zu wiederholen:
    Die Stossrichtung eines Teils der SP (zu hoffen, dass es nicht die Mehrheit ist...), den Islam in der Schweiz zu etablieren, ist so etwas von undurchdacht und kontraproduktiv. Die eigentlich lobenswerte Ueberlegung, der rechtspopulistisch, islamfeindlichen Stroemungen a la SVP entgegenzutreten, wird mit der vorgeschlagenen oeffentl.-rechtliche Anerkennung des Islams, d.h. unseren Landeskirchen gleich, auf ein total falsches Pferd gesetzt.
    .... ff
    22 7 Melden
  • Pasionaria 02.12.2017 19:07
    Highlight 2/2
    Kann es - um Himmel's Willen - das Ziel sein, das dringendst notwendige Saekularisierungsbestreben zurueckzuentwickeln?
    Zudem haetten zahllos andere Glaubensgemeinschaften ebenso Anspruch, anerkannt zu werden. Kann's doch bei 'Gott' nicht sein!!
    20 7 Melden
  • Haiderfroh 02.12.2017 18:03
    Highlight Die SP will den Islam anerkennen im Gegenzug für die Unterordnung der Muslime unter unsere Gesetze.
    Man lasse sich diese Ansicht der SP auf der Zunge zergehen und geniesse den Irrwitz darin.
    Dieses Angebot an "die Muslime" bedeutet letztlich, dass Muslime sich nach der Façon der SP nicht an unsere Gesetzte zu halten brauchen, wenn sie nicht staatlich anerkannt werden wollen. M. a. W.: Die SP akzeptiert den Vorrang des Korans ggüb. den Gesetzen.
    Was für ein Vorzeichenfehler in Sachen Integration!!!
    Ausgerechnet die SP gibt die Rechtsstaatlichkeit preis, dazu noch in rassistischer Weise.
    40 11 Melden
  • CASSIO 02.12.2017 17:47
    Highlight "Die Integration der Muslime ist wichtig, es braucht aber soziale Rezepte." Falsch!!! Es braucht den Willen und die Pflicht der Einwanderer, sich hier zu integrieren und hiesige Gesetze und Gepflogenheiten zu verfolgen. Wer sich nicht anpassen möchte, kennt den Weg zurück.
    55 9 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 09:26
      Highlight Ja, und dann soll keineR von denen herumjammern, dass es hier zu kalt sei!
      Man kann sich ja anpassen und seine Hände gutschweizerisch in den Hosentaschen lassen, wo sie gleichzeitig auch das Portemonnaie halten und vor dem Zugriff durch kriminelle Ausländer schützen können!
      Ausserdem kommen wir denen ja mit unserer dank Offroader und Dreckschleuder-Altbauten selbst gemachten und geförderten Klimaerwärmung noch weit entgegen!
      Also, Ihr Muslime,
      alle sprechen mir nach:
      "Die Schweiz ist ein neutrales, gemässigtes Land, in dem es weder zu kalt, noch zu warm ist, sondern genau richtig!"
      8 16 Melden
    • CASSIO 03.12.2017 10:24
      Highlight rodolofo, lesen bildet! ich spreche nicht von muslimen (ich zitierte nur!). Ich spreche von Einwanderern. Ich spreche davon, dass es hier in der Schweiz z. B. bei Tamilen noch gang und gäbe ist, dass sich die Kinder, die hier geboren und aufgewachsen sind, ihre Ehepartner noch immer nicht frei auswählen können, sondern dass die Partner von den Eltern bestimmt werden. Aber wenn ich von Illi höre, dass hiesige Gesetze seitens der Muslimen nicht beachtet werden müssten, dann liebe Rodolofo, haben wir hier ein noch nicht absehbares Geschwür wachsen lassen, dessen Lebensgrundlage die Toleranz ist.
      19 2 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 13:06
      Highlight @ Cassio
      Ich habe mal versuchsweise versucht, mich in die Philippinische Gesellschaft zu integrieren, als wir zusammen mit meiner Philippinischen Frau und meinem damals noch sehr kleinen Sohn für drei Monate im Haus der Familie Ferien machten.
      Was dann ablief war für mich sehr interessant:
      Meine Frau bewegte sich so souverän in dieser Tropischen Umgebung, dass ich mich neu in sie verliebte. Mein Sohn tat sich anfänglich schwer, war dann aber zum Schluss unseres Aufenthaltes immer mit der Kindermeute unterwegs und sprach und verstand bereits gut Tagalog.
      ...
      5 3 Melden
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  • vera.vox 02.12.2017 17:47
    Highlight Schön das der liebe Gott/Allah,
    uns die Religionen Christentum und Islam gestiftet hat.
    Damit unser Leben einen Sinn hat und nicht nur atheistische Leere.

    Danke CVP und SVP für den Schutz des Christentums und danke SP, euer Vorschlag vollendet sozusagen Gotteswerk.

    Parteien, die nur dem Kapitalismus nachhecheln, Finanzen AHV, Finanzen Krankenkasse, Finanzen...... sind schlimm. Ohne Christlich-Islamische Hochkultur wäre der Westen schon längst verheidet. Abendland in Atheisten Hand: Frauen die Ihren Ehemänner kommandieren, Kinder ohne Gottesfurcht, etc. der blanke Horror.
    12 48 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 18:24
      Highlight Wenn vera.vox die Inkarnation der "Christlich-Islamischen Hochkultur" ist, dann bin ich doch viel lieber "verheidet".
      39 4 Melden
    • Pasionaria 02.12.2017 19:06
      Highlight 2/2
      Kann es - um Himmel's Willen - das Ziel sein, das dringendst notwendige Saekularisierungsbestreben zurueckzuentwickeln?
      Zudem haetten zahllos andere Glaubensgemeinschaften ebenso Anspruch, anerkannt zu werden. Kann's doch bei 'Gott' nicht sein!!
      5 8 Melden
    • Maracuja 02.12.2017 19:19
      Highlight @Rabbi Jussuf

      veravox ist der Inbegriff der Täuschung, einmal gibt er sich christlich-fundamentalistisch, dann überrascht er plötzlich mit Geschwafel von christlich-islamisch, was ein echter christlicher Fundamentalist mit Garantie nie tun würde. Schau dir gewisse Ausdrücke und andere andere sprachliche Auffälligkeiten genauer an, erstaunlicherweise ähneln die stark den Beiträgen eines anderen Kommentatoren.
      15 2 Melden
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  • Nelson Muntz 02.12.2017 17:30
    Highlight Solange sich auch moderne, moderate Moslems nich klar und deutlich von den Fundamentalisten und Terroristen distanzieren sollte gar nichts passieren. Man spürt/hört zu wenig, dass die sogenannten moderaten Moslems zu 100% Terror gegen „Ungläubige“ ablehen und verurteilen! Und Beispiele mit den schlimmen Massakern im Namen des Christentums zählen nicht, das war eine andere Zeit, resp. war die Bevölkerung zu wenig aufgeklärt.
    27 11 Melden
  • Basswow 02.12.2017 17:27
    Highlight Staat und Kirche trennen! Cannabis legalisieren! 😃
    37 9 Melden
  • Rabbi Jussuf 02.12.2017 17:03
    Highlight Hugo Stamm
    "Eine säkulare Gesellschaft müsste eher darauf hinarbeiten, Staat und Kirche zu trennen, als die Verflechtungen zu verstärken."
    Genau aus diesem Grund befürwortet vor allem auch die ref. Kirche so vehement eine Anerkennung des Islam.
    Weil sie sonst ihre eigenen Felle davon schwimmen sehen.
    30 7 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 09:33
      Highlight Die "Privatisierung" der Reformierten Kirche ist atrk umstritten.
      denn eine solche Privatisierung führt bereits heute dazu, dass Evangelikale solche Reformierten Kirchen kapern, anstatt eine staatlich "abgefederte" Reformierte Kirche genügend Zeit und Luft erhält, damit sie während ihrem Schrumpfungsprozess neue Nutzungsmöglichkeiten für ihre an sich akustisch hervorragenden Kirchenbauten zu finden!
      Solche neuen Nutzungsmöglichkeiten wären zum Beispiele Unter-Vermietungen an Muslime, Buddhisten und Hindus, oder an Veranstalter von Goa-Parties, etc.
      4 1 Melden
    • Maracuja 03.12.2017 11:02
      Highlight @Rodolofo

      Die Reformierte Kirche vermietet längst Räume und Kirche für Anlässe, aktuell möchte sie das noch effizienter tun, was nicht unumstritten ist: https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/spekulieren-mit-gottes-haeusern/story/19864692

      Wenn eine Kirche ihre Immobilienbewirtschaftung nach marktwirtschaftlichen Kriterien führt, braucht ein solches Unternehmen keine staatliche Unterstützung. Die Vermietung an andere religiöse Gruppen ist zudem nicht konfliktfrei, dass zeigt sich bereits bei der Vermietung an Migrantenkirchen, z.B bzgl. Akzeptanz/Toleranz gegenüber Homosexuellen.
      1 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 02.12.2017 17:00
    Highlight Und keinesfalls will ich eine islamisch theologische Fakultät an einer Uni, die unter Führung obskurer Islamverbände steht, wie das grade in DE eingeleitet wird. So nach dem Vorbild der kath. Theologie, die sich nach der vatikanischen Lehrmeinung zu richten hat.
    Ganz abgesehen davon, dass wir das mit unseren Steuern bezahlen müssten!
    34 11 Melden
  • Gary Poor 02.12.2017 16:48
    Highlight Entweder Staat und Kirche werden konsequent getrennt oder alle in der Schweiz praktizierten Religionen erhalten die selben Rechte und vor allem Pflichten.
    16 19 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 17:10
      Highlight Das Problem ist die Verteilung der Rechte und Pflichten. An wen? Den Islam gibt es ja nicht. Es gibt nur hunderte verschiedener Islamvereine.
      Es ist also schon heute so, dass alle die gleichen Rechte haben (mehr oder weniger). Dass Muslime nicht fähig sind eine Organisation wie die Kirche aufzustellen, die erst diese Rechte einfordern könnte, ist ja nicht unser Problem, oder?

      Nicht dass Muslime unfähig wären, es liegt an der Struktur des Islam, die eine hierarchische Organisation nicht zulässt. Zum Glück - oder Pech!
      12 6 Melden
  • Rabbi Jussuf 02.12.2017 16:46
    Highlight Die Sozis haben ein neues Mündel gefunden - nachdem ihnen die Arbeiter davon gelaufen sind.
    Nur so lässt sich deren Dummheit und komplette Ignoranz in Bezug auf den Islam erklären.
    Ganz abgesehen davon, dass eine Anerkennung einer Religionsgemeinschaft Kantonssache ist.

    Mit einer Anerkennung (welcher Gruppe auch immer) hätte man keinesfalls eine bessere Kontrolle. Um das zu wissen, braucht man nur nach Österreich zu schauen. Nicht umsonst brauchten sie ein neues Islamgesetz.
    27 12 Melden
  • Rabbi Jussuf 02.12.2017 16:36
    Highlight Aha
    Jetzt gibt es plötzlich "den Islam". Da war doch mal so eine Tante, die erzählte in einer Arena, es gäbe "den" Islam nicht. Ok, das war eine Grüne, aber bei diesem Thema macht das keinen Unterschied.
    Diese Tante namens Kälin haben wir ja neu im Nationalrat und sie schimpft sich Islamwissenschaftlerin.
    Viel Vergnügen!
    28 11 Melden
    • dä dingsbums 02.12.2017 17:46
      Highlight Was die "grüne Tante" sagt, stimmt schon.

      Es gibt weder 'den Islam' noch 'das Christentum' als eigenständige Kirche.

      Weder Mormonen, griechisch Orthodoxe oder Kopten dürfen in der Schweiz Steuern eintreiben. Sind aber alles Christen.
      10 4 Melden
    • Maracuja 02.12.2017 18:54
      Highlight dä dingsbums

      Den Islam gibt es nicht, somit liegt Levrat völlig falsch, wenn er ihn anerkennen will. Levrat scheint weder eine Ahnung davon zu haben, in wieviele verschiedene Gruppen die Muslime in der Schweiz zersplittert sind (ähnlich den Migrantenkirchen) noch scheint er zu wissen, dass man hierzulande nur die kantonale Anerkennung einzelner Organisationen kennt und nicht die Anerkennung ganzer Religionen inkl. aller Sekten. Lustig würde es übrigens mit dem Steuereinziehen, gelten dafür Mitgliederregister?
      5 3 Melden
  • Share 02.12.2017 16:12
    Highlight Interessant. Das wirft Fragen auf. Welchen Stellenwert hat die Theologie in unserer Gesellschaft? Welche die Jurisprudenz, die Pädagogik? Die Psychiatrie? Wo verpflichtet sie zur Lebensgestaltung und wo ist sie Spiritualität, also echte Geisteswissenschaft? Inwiefern zeigt dieser Vorschlag, dass einer Glaubensgemeinschaft die soziale Eingliederung verwehrt ist oder gar entzogen werden kann?
    4 4 Melden
  • Roterriese 02.12.2017 16:00
    Highlight Eigentlich ist es paradox. Es sind eigentlich die Linken die sich vehement gegen den Islam stellen müssten. Homophobie, Sexismus und Antisemitismus sind bei den Moslem keine Ausnahme, sondern der Normalzustand.
    48 10 Melden
    • Platon 02.12.2017 19:52
      Highlight Ist es nicht! Gegen Auswüchse des Islams und übrigens auch Leuten wie dir, stellt sich die Linke schon lange! Linke werden aber niemals anfangen Menschen unter Generalverdacht zu stellen!
      12 8 Melden
    • rodolofo 03.12.2017 16:09
      Highlight Beim zweiten Blick würdest Du vielleicht bemerken, dass es uns "Linken" nicht um den Islam geht, sondern um den hinterlistigen Versuch Rechtsnationaler- und Neo-Faschistischer Kreise, mit einer Kriminalisierung und Dämonisierung der Muslimischen Minderheit das perfide Machtspiel zu wiederholen, dass die Nazis beim systematisch vorbereiteten und dann auch konsequent durchgeführten Völker-Raubmord an den Juden verbrochen haben!
      Und wir erinnern uns, dass zusammen mit Juden auch Linke, Roma und Homosexuelle in den KZ's qualvoll und unvorstellbar grausam gefoltert und vernichtet wurden!
      4 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.12.2017 18:22
      Highlight rodolofo
      Genau! Und dabei übersieht die Linke wegen ihrem alten Feindbild völlig, dass ganz genau exakt die Geisteshaltung unter ihrem Schutz zur Hintertür einzieht und sich breit macht, die sie ja unter allen Umständen draussen halten möchte.
      Das ist doch die Misere der Linken und Grünen heute!
      Das gleiche Phänomen zeigten sie schon in den 60/70ern, als sie die heile Welt noch in der UDSSR verorteten. Einfach nichts gelernt. Und die Grünen watscheln blind hinterher, Hauptsache es ist alles schön bunt und gegen rechts.
      4 2 Melden
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  • Hypatia 02.12.2017 15:03
    Highlight "Der Staat soll den Islam anerkennen wie die christlichen Kirchen."

    Die Schweizer Bundesverfassung erlaubt Kantonen im Rahmen der Glaubens- und Gewissensfreiheit eigene Regelungen betreffend das Verhältnis zu den Kirchen (Art. 72 Abs. 1 BV).

    1. Es ist also Sache der Kantone und nicht des Staates!

    2. Man sollte sich erst mal mit der Geschichte der Kirchensteuer und der damit verbundenen Enteignungen beschäftigen, bevor man derartigen Schotter loslässt und eine Moscheesteuer einführen will!

    3. Der Islam gehört nicht zur Schweiz, weil ihre Geschichte keine islamische ist.
    44 10 Melden
    • SemperFi 02.12.2017 16:03
      Highlight @Hypatia: Zu 1. Unsere Kantone sind auch Staaten. Zu 3.: Ist denn die Geschichte der Schweiz eine jüdische?
      8 27 Melden
  • Makatitom 02.12.2017 14:28
    Highlight Das ist wirklich der falsche Weg @SP. Statt den Islam als Staatsreligion anzuerkennen würdet ihr besser dafür sorgen, dass die Schweiz endlich richtig säkular wird und bspw. die Kirchensteuern auch nicht mehr durch die Kantone eingezogen werden kann
    44 7 Melden
  • AlteSchachtel 02.12.2017 13:32
    Highlight Komplex das Thema.
    Eigentlich sollten alle grossen Religionen die gleichen Rechte und Pflichten haben.

    Die strikte Trennung von Kirche und Staat liegt zwar rein vernunftsmässig auf der Hand, aber (und aus diesem Grund zahle ich weiter Kirchensteuern): Wer übernimmt und bezahlt dann die vielen sozialen Aufgaben, die jetzt von den staatl. Kirchen getragen werden?

    Zürich hätte z.B. ein massives Problem ohne Pfarrer Siebers Institutionen und ohne die Integrationsarbeit, die die katholische Kirche leistet.... (Verslumung oder mehr Staats-Steuern für Soziales)
    23 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 17:16
      Highlight Alte Schachtel
      Wer bezahlt wohl den Löwenanteil der gemeinnützigen und wohltätigen Werke der Kirchen?
      Eins ist sicher, die Kirchen sind es nicht!
      11 5 Melden
    • AlteSchachtel 03.12.2017 10:27
      Highlight @Rabbi Jusuf:
      alle Zahlen und Steuereinnahmen der Landeskirchen kenne ich nicht, aber ich empfehle Ihnen mal die Rechnungen verschiedener Polit. Gemeinden im Detail einzusehen. Da hat es doch Gemeinden, die für Jugendarbeit und andere soziale Bereiche recht grosszügige Zuschüsse ihrer Kirchgemeinden bekommen.
      Ist selten öffentlich erkenntlich deklariert, weil man ja sonst nicht ob der grossen Ausgaben im sozialen Bereich herumklönen könnte.
      2 2 Melden
  • Schweizer M 02.12.2017 13:03
    Highlight Ich finde die Meinung die hier geschildert wird, zwar schlecht, denn es braucht eine Anerkennung, aber ich kann sie nachvollziehen, denn Europas Geschichte in Zusammenhang mit der Religion ist vorbelastet mit Misstrauen und Missbrauch.
    Aber die meisten Kommentare da unten versteh ich nicht.
    Wieviele Muslime habt ihr in eurem Freundeskreis um solche pauschalen Urteile zu Fällen? Es gibt tausende Muslime, die euch täglich die Hand geben, genauso angezogen sind wie ihr, genauso abstimmen wie ihr..
    Aber ein Handschlagverweigerer, eine Burkaträgerin.. und ihr könnt über alle Richten? Shame ob you😔
    22 37 Melden
    • ezclips 02.12.2017 17:04
      Highlight Schweizer M wer redet hier von Muslime? Wir reden von Islam. Islam heisst = Unterwerfung. Nichts steht über dem Islam auch wenn die SP davon träumt. Nur wenn Sie den Koran ändern oder Teile davon ignorieren können sie den Islam integrieren. Dann welchen Islam will man überhaupt anerkenne? Shiiten, Sunnis, Aleviten oder Sufis? Nimm den falsche und du giltst als Ketzer.
      10 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 17:27
      Highlight Niemand richtet über jemanden.
      Es geht hier um die staatliche Anerkennung einer Religion, nicht der Anerkennung von Muslimen, oder solchen die sich einfach noch so nennen. Niemand hindert sie, eine Moschee zu besuchen, oder ihren Koran zu lesen. Also, was soll das?

      5 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 17:30
      Highlight Man könnte deinen Kommentar auch ein bisschen weiter denken:
      Weil Muslime sich herablassen uns die Hand zu geben, müssen wir sie anerkennen und auch noch Geld geben?
      Ja geht's noch?
      9 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 02.12.2017 13:03
    Highlight Die SP ist definitiv die Partei, die versucht, alle Minderheiten gegen die Mehrheiten in der Schweiz zu vertreten.
    Das mag als Strategie taugen, aber für die Mehrheit der Bürger in der Schweiz gibt es keinen Grund die SP zu wählen. So wählt heute der Büezer die SVP oder CVP, und profitiert trotz deren büezerverachtenden Politprogramm doch noch. Von der SP erhalten sie die schlimmere Politik.
    46 14 Melden
  • einmalquer 02.12.2017 12:51
    Highlight Kirche und Staat zu trennen wäre die sinnvollste Lösung, würde aber beim Volk scheitern.

    Natürlich könnte man „ihnen die Notwendigkeit der Gleichstellung der Frau nahebringen“, das müsste man der katholischen Kirche auch.

    Ob Kirchen nun via Staat Beträge einziehen, oder als Vereinsbeitrag ist eigentlich nebensächlich.

    Aber wenn man Imame lizenzieren soll, müsste man eigentlich christliche PriesterInnen auch. Es ist ja nicht so, dass nur Muslime Nicht-Heterosexuelle verteufeln.

    Und was am Hand-geben pädagogisch wertvoll sein soll, verschweigt Stamm leider.
    14 11 Melden
    • Oxymora 02.12.2017 18:05
      Highlight @einmalquer

      Hoppla Ihnen Scheint entgangen zu sein, dass die Kirchen den Staat nicht nur für den Einzug der Mitgliederbeiträge benutzen.

      Sondern auch für den Einzug der Ungläubigen Steuern bei Nichtmitglieder z.B: Kirchensteuern für juristische Personen.

      Der Staat als Glaubensbillag für Anerkannte Religionen!!!
      Wo gibt's sowas noch?
      7 0 Melden
    • einmalquer 02.12.2017 22:37
      Highlight Firmen zahlen schon heute an die Vereine, an die sie glauben

      an Blochers SvP
      an Gössis FdP
      an Pfisters CvP

      Firmen könnten durchaus an Vereine zahlen, ob sie an deren Götter glauben oder nicht

      Viele Firmen zahlen übrigens an gemeinnützige Vereine um sie zu unterstützen

      Und so lange Kirchen das Wirtschaftssystem in der heutigen Form unterstützen und daran glauben, werden sie sicher auch von Firmen unterstützt werden
      0 7 Melden
    • Oxymora 03.12.2017 08:51
      Highlight @Einmalquer
      Ob sogenanten “Firmen“ aus nur einem Mormonen, Moslem, Konfessionslosen oder Atheisten bestehen, sie sind der Ungläubigensteuer unterworfen. Es handelt sich um eine Steuer. Sie ist in jedem Fall geschuldet. Es ist sehr bedenklich, dass es in Europa immer noch ein Land gibt, dass wie ein Kalifat Ungläubigensteuern einzieht. Diese Steuern gehen in feudaler Manier an schrumpfende Gruppen, die bestimmte Auslegungen religiöser Tradition für allgemein verbindlich erklären.

      Und hier zu suggerieren es handelt sich um Spenden ist total unredlich.
      5 0 Melden
  • River 02.12.2017 12:43
    Highlight Wie wär’s wenn wir einfach mal alle erwachsen werden und Religion an sich abschaffen? Es verursacht nur kosten und teils auch Leid.
    33 6 Melden
    • Tropfnase 02.12.2017 15:19
      Highlight Ewachsene können selber entscheiden ob und an wass sie glauben möchten.
      4 2 Melden
    • TheMan 02.12.2017 15:20
      Highlight Der Mensch verursacht Kosten und Leid. Das Leben auch. Alles abschaffen.
      5 8 Melden
    • River 02.12.2017 16:29
      Highlight Es handelt sich um fiktive Wesen aus Fantasy-Büchern. Wie Einhörner auch, zum Beispiel. Wenn das jemand glaubt ist das schon in Ordnung. Es braucht aber keine staatliche Anerkennung für sowas.
      8 1 Melden
  • Regas 02.12.2017 12:33
    Highlight Wird der Islam als staatliche Religion anerkannt und entsprechende Imame staatlich ausgebildet wird sich wahrscheinlich eine ähnliche Entwicklung wie bei den Landeskirchen ergeben. Die Fundis unter den Islamisten werden staatlich unabhängige Moscheen gründen, ähnlich wie das bei den Freikirchen der Fall ist. Auch wird wohl ein sehr geringer Teil der Muslime einer Staatlich anerkannten Moschee beitreten, jedenfalls prozentual weit weniger als bei den Christen. Aus einer Kirche Austreten braucht ja immer mehr Überwindung als passiv drin bleiben, wenn man schon als Kind dabei ist.
    14 4 Melden
  • Shin Kami 02.12.2017 12:10
    Highlight Besser sollte man überhaupt keine Religionen mehr Staatlich anerkennen. Jeder soll glauben was er will, aber was hat das mit dem Staat zu tun?
    28 4 Melden
  • He nu.. 02.12.2017 11:53
    Highlight SP! Wenn das zustande kommt, verlasse ich euch als Mitglied.
    Der Islam ist eine IDEOLOGIE!!
    Nie und nimmer passt sich ein Muslim, auch im Ernstfall bei uns nicht an. Schaut in der Geschichte um. Wer nicht lesen mag schaue sich mal verschiedene Filme an: Z.B.



    und dann verstehen wir, wieso die Ungaren + Österreicher, Serben etc. dermassen Allergisch auf Muslime sind. Will damit sagen: "Durch Schaden wird man klug"!
    89 29 Melden
    • Troxi 02.12.2017 13:02
      Highlight Warum funktionierte es dann in Preussen?
      5 17 Melden
    • einmalquer 02.12.2017 13:28
      Highlight Alle Religionen sind Ideologien.
      10 9 Melden
    • TheMan 02.12.2017 15:23
      Highlight Troxi den Preussichen Staat gibts noch? Wo liegt dieser Staat genau? Nach dem 1WK gabs keinen Preussischen Staat mehr.
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrBlack 02.12.2017 11:43
    Highlight Ich bin für die Gleichbehandlung aller Religionen und das durch eine klare Trennung von Kirche und Staat. Reformierte & Katholiken sollen sich unabhängig vom Staat organisieren. Gott gehört z. B. auch nicht in die Nationalhymne.
    68 19 Melden
  • Angelo C. 02.12.2017 11:08
    Highlight Gute Zusammenfassung von Stamm, er hat recht 🤔!

    Zitat : "Lassen sich auf diese Weise die radikalen Kräfte neutralisieren? Werden die Islamisten und Hassprediger zurückgebunden, wenn die moderaten Muslime gestärkt werden?"

    Selbst bei der SP sollte man nicht so naiv sein, zu glauben, dass der Islam, der ja auch eine Staatsform (Umma und Scharia) beinhaltet, somit auch explizit die Demokratie ablehnt, durch "Anerkennung" und mehr Geld gefügig(er) zu machen.

    Salafisten und Wahabiten werden sich dadurch nicht beeindrucken und von ihren Inkompatibilitäten aller Art abhalten lassen.

    81 6 Melden
  • Boerig 02.12.2017 10:54
    Highlight Ich bin nicht dieser Meinung. Riesige Mehrheit Muslime sind nicht radikal, sondern gemässigt und manchmal auch wie wir agnostisch oder atheistisch. Richtig? Diese Leute haben ebenso ein Recht anerkannt zu werden. Solange Moscheen grossmehrheitlich undurchsichtige ausländische finanzielle Mittel erhalten, ist es sinnvoll sie ähnlich einer Landeskirche zu stellen. Oder man schafft ganz einfach die Landeskirchen ab, das wäre umgekehrt angeglichen. Auf jeden Fall gehört diese Ungleichbehandlung abgeschafft. Kulturhistorische Argumente (die ich hier nicht gelesen habe) sind sowieso idiotisch.
    22 96 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 18:36
      Highlight Mal von der (Un)Logik abgesehen: Glaubst du wirklich "agnostische und atheistische" "Muslime" wollen eine staatliche Anerkennung des Islam?

      Ich sage dir gleich die Antwort, damit du nicht zu viel nachdenken musst: NEIN, die wollen das sicher nicht!
      10 2 Melden
  • atomschlaf 02.12.2017 10:23
    Highlight Muslime grenzen sich selbst aus, beispielsweise durch patriarchalisch motivierte Kleidungsvorschriften oder die Beachtung antiquierter Speiseregeln.
    120 20 Melden
  • Yamamoto 02.12.2017 10:19
    Highlight Einig gehe ich mit der SP, dass alle Religionen rechtsgleich behandelt werden sollten. Die Stossrichtung ist aber die falsche. Religionen sollten nicht mehr privilegiert werden. Ein erster Schritt wäre die Abschaffung der obligatorischen Kirchensteuer für Unternehmen, sie ist insbesondere bei Einzelunternehmen problematisch, wenn der Unternehmer keiner Religion angehört.
    60 12 Melden
  • rauchzeichen 02.12.2017 10:12
    Highlight Glauben ist die spirituelle Seite des Menschen, die selbst die Wissenschaft nachweisen kann. Religion ist die weltliche Ausnutzung dieser Grundeigenschaft. Durch Geschichten werden die spirituellen Vorstellungen synchronisiert und kanalisiert, und im schlimmsten Fall führt das dann zur extremisierung. Das eigentliche Problem ist also, dass sich gläubige zu leicht von Religionen fangen lassen, anstelle eine eigene Weltanschauung zu entwickeln. Was ziemlich schwierig erscheint, in einer Welt wo die meisten sich von einigen wenigen Religionen einlullen liessen. Aber es würde sich lohnen
    26 10 Melden
    • _kokolorix 02.12.2017 18:27
      Highlight Also das mit der wissenschaftlich nachgewiesenen Spiritualität des Menschen kaufe ich dir nicht ab.
      Es gibt Menschen, denen man einfach sagen muss was sie tun und lassen sollen, Eigenverantwortung ist nicht Jedermans Sache.
      Viele glauben unhinterfragt alles was ihnen aufgetischt wird, darum sind Gerüchte so erfolgreich. Eben so glauben viele an Dinge die positiv scheinen, aber bei genauerem Hingucken völlig unmöglich sind, darum ist Werbung so erfolgreich.
      Schlussendlich glauben wir unseren Lehrern, obwohl wir das Meiste nicht richtig verstehen, aber zum täglichen Anwenden reicht es
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.12.2017 13:25
      Highlight _kokolorix
      Von diesen Exemplaren der menschlichen Spezies schreiben hier nicht wenige mit.
      1 0 Melden
  • dding (@ sahra) 02.12.2017 10:05
    Highlight Typisch SP!

    Zuerst soll diese Religion mal zeigen, das sie unsere Kultur akzeptiert.

    Und NICHT umgekehrt!

    Je mehr Forderungen diese Religiösen stellen, um so mehr gibt es bei uns Leute, die sich denen zu Füssen legen wollen.

    Unverständlich!
    115 18 Melden
    • einmalquer 02.12.2017 14:02
      Highlight Plump ist es schon etwas, denn:

      das Christentum hat die hier herrschende Kultur nicht akzeptiert...es wurde mit Gewalt durchgesetzt

      Und die Gesellschaft hat mit der Zeit das Christentum akzeptiert - nicht umgekehrt

      Sie verlangen daher vom Islam etwas, dass das Christentum nie leisten musste
      8 28 Melden
    • let,s go 02.12.2017 14:24
      Highlight einmalquer

      "Sie verlangen daher vom Islam etwas, dass das Christentum nie leisten musste"

      ...na und?

      Währe es ihnen also lieber, wenn sie mit Gewalt zum Moslem gemacht würden?
      22 3 Melden
    • einmalquer 02.12.2017 15:20
      Highlight Der Islam - das zur Klarstellung - wurde auch mit Gewalt verbreitet...

      Ich finde einfach, dass man nicht auf andere losprügeln sollte während man die eigene Geschichte einfach ignoriert...

      Ich gehe mal davon aus, dass Ihre Frage nur rhetorisch ist - die Taufe findet ja auch zu einem Zeitpunkt statt, wo keine eigene Beurteilung und Entscheidung möglich ist - eigentlich ist es nur "Gewalt" der Eltern, die in die Kirche führt...
      4 12 Melden
  • Stichelei 02.12.2017 10:01
    Highlight Ich plädiere dafür, alle Religionen, einschliesslich der christlichen, gleich zu behandeln: Als blosse Vereine, ohne steuerliche, rechtliche und sonstige Privilegien vom Staat. Und wie jeder andere Verein müssen sie sich an die geltenden Gesetze halten und ihre Mitgliederbeiträge selbst beschaffen. Und die einzige Aufgabe des Staates ist, diese Gesetzestreue zu überprüfen und Verstösse entsprechend zu sanktionieren.
    71 18 Melden
    • tösstaler 02.12.2017 10:28
      Highlight Im Ansatz hat Deine Aussage was, aber ich bin der Meinung, dass das Christentum (noch) immer ein wesentlicher Bestandteil unserer abendländischen Kultur ist, inkl. unserer Wissenschaftler, Philosophen, Kunstschaffenden etc. , der Geschichte halt.
      Daher bin ich absolut dagegen, obwohl ich alles andere als religiös bin.
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    • Oxymora 02.12.2017 10:44
      Highlight Sehr vernünftig und Umsetzung real möglich.
      19 11 Melden
  • Maracuja 02.12.2017 09:58
    Highlight 2. Die SP würde besser die Trennung von Kirche und Staat anstreben, dann würde keine Religionsgemeinschaft privilegiert und folglich müsste sich auch keine diskriminiert vorkommen. Sind Religionsgemeinschaften allerdings nur auf Basis von nicht anerkannten Vereinen organisiert, kann der Staat auch viel schwieriger Vorschriften machen. Eine Möglichkeit für Vorschriften sähe ich am ehesten über das Steuerrecht.
    33 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 18:42
      Highlight Was für schärfere Vorschriften könnte der Staat anerkannten Gemeinschaften denn auferlegen?
      Über die Steuern liesse sich gar nichts machen, der Staat ist ja nur ausführendes Organ.
      5 1 Melden
    • Maracuja 02.12.2017 21:23
      Highlight Rabbi Jussuf

      Im Zürcher Gesetz über die anerkannten jüdischen Gemeinden wird von diesen z.B. verlangt, dass deren Organisation unter Wahrung rechtsstaatlicher und demokratischer Grundprinzipien festgelegt ist. Einer nicht staatlich anerkannten Gemeinschaft kann der Staat bezüglich der Organisation nicht gross Auflagen machen und diese auch kontrolliere (Staat hat Oberaufsicht). Die Scientologen um nur ein Beispiel zu nennen, sind bestimmt nicht demokratisch organisiert. Über Steuerrecht liesse sich mind. bzgl. Offenlegung ausländischer Finanzierung etwas erreichen, Aberkennung Gemeinnützigk.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 21:57
      Highlight Maracuja
      Ist nicht bereits jeder Verein verpflichtet seine Statuten entsprechend zu gestalten und offen zu legen?
      Wenn von einer Gemeinschaft speziell dem. Grundprinzipien gefordert werden, scheint mir das eine Ungleichbehandlung zu sein (insofern, dass einige Forderungen über das Grundrecht hinausgehen würden) und wieso muss sich die RKK nicht an solche Grundrechte/-pflichten halten?
      Die Gemeinnützigkeit (Nonprofit) scheint mir eine gesonderte Sache zu sein. Da muss die Finanzsituation sowieso offengelegt werden.
      Ich sehe den einzigen Pluspunkt in der Offenlegung ausländischer Finanzierung.
      3 1 Melden
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  • FancyFish 02.12.2017 09:56
    Highlight Ich habe einen Vorschlag:

    Religionsfreiheit soll nur noch so weit gehen bis sie sich gegen staatliche und demokratische Institutionen richtet.
    Für keine Religion wird es Schlupflöcher geben und trotzdem wird vor allem eine Religion davon betroffen sein ;)
    16 6 Melden
    • Oxymora 02.12.2017 10:42
      Highlight Menschen Haben Sie noch vergessen:

      Frauen, Homosexuelle, Wiederverheiratete, Uneheliche, Ungläubige, Atheisten, etc

      Viele Religionen werden betroffen sein.
      19 7 Melden
    • α Virginis 02.12.2017 11:56
      Highlight "Frauen, Homosexuelle, Wiederverheiratete, Uneheliche" sind Religionen? Tut mir Leid, das wusste ich nicht...
      11 6 Melden
    • SemperFi 02.12.2017 13:15
      Highlight @FancyFish: Erklären Sie mir doch bitte, wo sich die katholische oder die reformierte Kirche gegen staatliche oder demokratische Institutionen richten. Und definieren Sie doch bitte noch „demokratische Institutionen“!
      4 2 Melden
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  • Luca Andrea 02.12.2017 09:55
    Highlight Was unterscheidet das Lizenzsystem vom Generalverdacht?
    Wieso werden auf den Islam in den Medien oft negative Eigenschaften assoziiert?
    Wenn man Imame auf Scharfmachung kontrolliert, müsste man dann auch Priester und Pfarrer auf Kindesmissbrauch kontrollieren?
    21 39 Melden
    • N. Y. P. D. 02.12.2017 15:15
      Highlight Wieso werden auf den Islam in den Medien oft negative Eigenschaften assoziiert ?

      Das ist mit auch ein Rätsel. Da kommt mir jetzt spontan auch nichts in den Sinn. Ist mir völlig schleierhaft. Vielleicht wissen es andere Leser.

      Was die Priester und Pfarrer betrifft: Die Kirche gehört mal so richtig durchgekärchert. Die Kirche müsste man mal so richtig säubern.

      Ich verteidige hier immer die Institution Kirche. Aber ich verteidige auf keinen Fall all die Pädophilen die sich in der Kirche sammeln. Gehören alle ins Gefängnis.
      7 3 Melden
    • _kokolorix 02.12.2017 18:34
      Highlight @N. Y. P
      Das mit dem 'durchkärchern' wird nichts bringen. Die Problematik der Pädophilie entsteht durch Zölibat und hierarchische Macht- und Abhängikeitsstrukturen.
      Sowohl der Katholismus wie der Islam haben absolut menschenverachtende Bildungsstrukturen
      4 3 Melden
    • N. Y. P. D. 02.12.2017 19:21
      Highlight @_kokolorix
      Beide Glaubensrichtungen sollten modernisiert werden. Stimmt. Das mit dem Zölibat wissen diese Herren aber schon vorher. Es werden praktisch keine Pfaffen und Priester von Gerichten verurteilt. Und das irritiert.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 02.12.2017 09:53
    Highlight 1.Herr Levrat macht diverse Fehleinschätzungen. 1. geht es nicht um die Anerkennung einer Religion, sondern von einzelnen religiösen Gruppierungen. 2. läuft das kantonal, es gibt auch Kantone wie Neuenburg, die überhaupt keine Kirchen anerkennen. 3. hat die erhoffte Kontrolle beim Christentum einigermassen funktioniert, weil die Christen vor allem in 3 grossen Gemeinschaften organisiert waren. Die Muslime sind in viele kleinere Gruppen organisiert wie die Freikirchenszene. 4. hat die Anerkennung beim Wähler 0 Chancen, eine Abstimmung würde nicht integrativ wirken, Muslime sähen sich abgelehnt.
    35 4 Melden
  • Miikee 02.12.2017 09:41
    Highlight Man sollte keine Religion staatlich anerkennen!
    Es ist privatssache.


    Sonst will ich das Pastafarianism auch staatlich anerkannt wird.
    49 8 Melden
  • meliert 02.12.2017 09:33
    Highlight der SP gehen die Wähler aus, darum braucht es diesen falschen Vorstoss!
    51 11 Melden
    • dding (@ sahra) 02.12.2017 11:07
      Highlight Die SP ist im Wettbewerb mit den Grünen um ihre zukünftigen Wähler.

      Die Religiösen wählen natürlich diejenigen die ihre Anligen am besten vertreten.

      Bloss mal nach Detschland schauen.
      28 7 Melden
  • Maracuja 02.12.2017 09:31
    Highlight @Hugo Stamm: . Man müsste alle Imame quasi lizenzieren und ihre Tätigkeit an verschiedene Vorgaben knüpfen

    Und auf welcher rechtlicher Grundlage soll das passieren, wenn Religionsgemeinschaft auf der Basis eines Vereins organisiert sind? Da müsste man vermutlich zuerst das Vereinsrecht anpassen. Spezielle rechtliche Vorschriften nur für eine Art von Vereinen - nämlich muslimische - sind aus rechtsstaatlicher Sicht nicht möglich. Daher kommt wohl die Idee von Levrat, dass mit der staatlichen Anerkennung (Spezialvertrag) solche Vorschriften möglich werden.
    25 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 18:54
      Highlight Maracuja
      Die "Lizensierung" wäre mit und ohne staatliche Anerkennung höchst problematisch!
      Wir werden genau das sehen in DE in der nächsten Zeit,wo es zwei Lehrstühle für islamische Theologie gibt, die unter der Ägide von DITIB laufen.
      Das kann es ja wohl nicht sein!
      2 1 Melden
    • Maracuja 02.12.2017 21:46
      Highlight Rabbi Jussuf

      Sehe nicht, unter welchem Gesetz solche Lizensierungen laufen sollten. Berufsrecht ? Wie will man eine solche Regelung spezifisch für Imame rechtsstaatlich begründen? Wie will man begründen, dass Freikirchen, Hindutempel usw. Laien als Priester haben dürfen, aber Moscheevereine nicht? Eine staatliche Lizensierung sehe ich dort möglich, wo es um Zugang zu spezifischen Arbeiten wie Gefängnisseelsorge geht. Staatliche Lehrstühle, die unter Ägide fremder Staaten stehen sind m.E. grundsätzlich abzulehnen, egal ob es sich um Türkei oder Vatikanstaat handelt.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.12.2017 23:21
      Highlight Sehe ich genau so.
      3 1 Melden
  • gelesen 02.12.2017 09:30
    Highlight "Gleichzeitig müsste man klären, ob das uneingeschränkte Recht auf Religionsfreiheit angepasst werden müsste."
    Ja, muss man. Die uneingeschränkte Religionsfreiheit hebelt zuviel des geltenden Rechts aus.
    Wie wärs mit: Recht auf Religion und Glauben mit Einhaltung der Rechtsordnung?
    481 20 Melden
    • Tan Long 02.12.2017 10:13
      Highlight Ach, die Freiheit vor der Religion wird tagtäglich von der Religion mit Füssen getreten.
      15 6 Melden
    • rauchzeichen 02.12.2017 11:09
      Highlight nicht religionsfreiheit, glaubensfreiheit! ich will frei sein, in dem, woran ich glaube, und nicht in dem, welche religion ich mir aussuche. das ist ja grade das tragische an der religion, sie ist reine gruppendynamik, und dadurch anfällig für extremisierung und schäuklappen. und durch diese dynamik erkennen ihre schäfchen nicht mal, worin sie da eigentlich stecken.
      22 2 Melden
    • Maracuja 02.12.2017 12:24
      Highlight Es gibt kein Recht auf uneingeschränkte Relgionsfreiheit. Unsere Bundesverfassung enthält nur das Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit. Religiöse Vorschriften können nur Gesetze durchaus beschränkt werden, s. Schächtverbot oder aktuell Burkaverbot im Tessin. Dass sich alle an die Einhaltung der Rechtsordnung halten müssen, ist eine Selbstverständlichkeit, das muss man Gläubigen nicht speziell vorschreiben. Bedarf steht wohl eher bei der Durchsetzung der Rechtsordnung.
      14 0 Melden
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  • leu84 02.12.2017 09:26
    Highlight Religion ist Privatsache. Ob man an Gott oder an das Spaghettimonster glaubt, ist jedem selber überlassen
    379 26 Melden
    • pamayer 02.12.2017 09:57
      Highlight Stimmt.
      Wobei zu beachten ist, dass IS Hetze genau so wenig mit Glaubensfreiheit zu tun hat wie Faschismus mit Meinungsfreiheit.
      Beides sind per Definition mörderische Ideologien.
      Punkt.
      21 16 Melden
    • leu84 02.12.2017 10:52
      Highlight Stimmt, da haben sie recht. Allgemein extreme, anders ausschliessende Ansichten/Meinungen, sind das Problem. Vor allem wenn es über den Tod geht.
      5 0 Melden
    • demokrit 02.12.2017 11:08
      Highlight Nur so lange man Sie auch wirklich als Privatsache behält, was dann meistens das Problem unserer Vermittler zwischen dem geglaubten Metaphysischen und der Welt ist. Scientology-Stände und LIES-Aktionen haben diesen Grund der Privatsache schon längst verlassen.
      15 0 Melden
  • demokrit 02.12.2017 09:24
    Highlight "Eine säkulare Gesellschaft müsste eher darauf hinarbeiten, Staat und Kirche zu trennen, als die Verflechtungen zu verstärken."

    Word. Es hat schon seine Gründe, warum die SP laufend Wähler verliert. Zudem gibt es den Islam gar nicht. Mit dem Christentum ist dieser religiöse Ikea-Baukasten in dieser Hinsicht überhaupt nicht zu vergleichen.
    41 16 Melden
  • Mutzli 02.12.2017 09:20
    Highlight Muss gestehen, dass aus meiner Sicht der Artikel ein wenig widersprüchlich ist. Das vorgeschlagene "Lizenzsystem" wäre ja gerade ein erwünschter Effekt der staatlichen Anerkennung und Leitung. Auch die Forderung Imame für "unsere" Werte zu sensibilisieren, wäre ja ein Bestandteil des Vorschlags der SP, mit den vorgenannten Zulassungskriterien und hiesigen theologischen Fakultäten. Ist ja ein Argument dafür, dass man dort einerseits die Lerninhalte kontrollieren und andererseits ein Abschluss Voraussetzung für die Zulassung sein könnte.
    Der komplette Laizismus wäre dann ein anderes Projekt..
    19 5 Melden
  • Tan Long 02.12.2017 09:17
    Highlight Denn sie wissen nicht was sie tun.
    37 9 Melden
  • Str ant (Darkling) 02.12.2017 09:17
    Highlight Der Staat darf KEINE Religion haben !!!
    46 8 Melden
    • Friction 02.12.2017 10:36
      Highlight Hm... was hat das mit dem Voschlag zu tun? Ich sehe nichts wonach der Staat hierin eine Religionsangehörigkeit ins Auge fassen würde. Es geht meines Erachtens doch darum, Gemeinsam Regeln auszuhandeln, wie es der Staat mit anderen Religionen bzw. Kirchen auch macht...
      5 12 Melden
  • Bijouxly 02.12.2017 09:17
    Highlight Wo bleibt das Rückgrat der Schweiz? Haben wir keine eigene Kultur? Es heisst INtegration, als sich IN eine bestehende Kultur einfügen. Wir müssen nicht den Islam integrieren, 'that's the wrong way around'.
    600 93 Melden
    • Roterriese 02.12.2017 11:06
      Highlight Die SP spricht zum Glück bloss für einen kleinen Teil der Schweiz.
      35 10 Melden
    • seventhinkingsteps 02.12.2017 11:19
      Highlight Es heisst Inklusion. Unter Integration verstehen sowieso die meisten Schweizer eine Assimilation.

      Heisst: "Bitte lege alle Gewohnheiten ab, die dich noch als Ausländer identifizieren könnten und führe dich wie ein Schweizer auf."

      Das ist nicht Integration, geschweige denn Inklusion.

      Integration ist beidseitig, sind wir nicht offen für Teile neuer Kulturen, wird sie scheitern.

      Natürlich ist Kritik angebracht, aber von vorne herein eine Inkompatibilität mit der eigenen, natürlich über alles erhabenen christlich-abendländischer Kultur zu beschwören ist extrem hinderlich.
      18 31 Melden
    • ma vaff... 02.12.2017 12:20
      Highlight @sevensinkingsteps
      Integration ist immer einseitig...
      Inklusion wäre beidseitig und erstrebenswert.
      Leider ist eine Inklusion mit der Mehrheit der Schweizer/innen nicht mehr möglich...Zu hoch sitzen sie auf dem Pferd...oder so...
      6 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Passierschein A38 02.12.2017 09:12
    Highlight Lieber alle Religionen staatlich aberkennen und als eine Art Vereine werten.
    41 11 Melden
    • Friction 02.12.2017 10:38
      Highlight Ist auch eine Variante. Obwohl dies wohl insbesondere den sektiererischen Gruppierungen zulauf geben würde. Grundsätzlich bin ich einverstanden, pragmatisch würde ich mich jedoch anders entscheiden.
      5 5 Melden
  • Rumbel the Sumbel 02.12.2017 09:08
    Highlight Der Staat soll den Islam anerkennen wie die christlichen Kirchen. Nein, nein und nochmals nein. Im Gegenzug müssen sich die islamischen Gemeinschaften zu unseren demokratischen Werten bekennen uns die entsprechenden Rechte und Pflichten übernehmen. Werden sie nie tun, und wenn überhaupt nur im Schein. Als Gegenleistung dürften sie ebenfalls Steuern einziehen. Aber Hallo!!!!!! Und von wem kommen solche Vorschläge?Unglaublich!
    50 19 Melden
  • Trasher2 02.12.2017 09:03
    Highlight Herr Stamm, ich sehe den Letzten Teil ihres Artikel „imame besser kontrollieren“ genau so.

    Diese Kontrolle kann der Staat aber nur wahrnehmen, wenn er Einfluss auf die Ausbildung der Imame hat. Solange die Moscheen von fremden Staaten finanziert werden, wird das wohl ein sehr schwieriges Unterfangen.

    Ich denke, dass der Zugang zu Personen, welche einer radikalen Strömung angehören wollen (sei es nun religiös oder politisch) per se relativ schwierig ist. In dem man aber definiert was „normal“ und weitgehend akzeptiert ist, stärkt man die Kräfte, welche für ein friedliches Miteinander sind.
    14 3 Melden
  • Oxymora 02.12.2017 09:01
    Highlight “Eine säkulare Gesellschaft müsste eher darauf hinarbeiten, Staat und Kirche zu trennen, als die Verflechtungen zu verstärken.“

    Last doch Parteien und Parlamentariern etwas Zeit; das Thema und die BV sind erst seit 170 Jahren bekannt.
    Politische Prozesse gehen nicht so zackig über den Altar.
    Und bis dahin wird Beten mit den Steuern, der Religionsfreien subventioniert. So ist Beten immerhin fiskalisch Sinnvoll.
    8 10 Melden
  • Chrigi-B 02.12.2017 09:00
    Highlight Etwa so schlau wie die Feministinen, welche das Kopftuch befürworten😏😑. Dabei kapieren sie nicht, dass es das Sinnbild der Frauenunterdrückung ist. Ich kenne genug Muslime in der Schweiz, die besser nach UAE auswandern würden. Die Mohammed Karikaturen & Charlie Hebdo waren sehr aufschlussreich...
    56 8 Melden
  • fabsli 02.12.2017 08:45
    Highlight "Im Gegenzug müssen sich die islamischen Gemeinschaften zu unseren demokratischen Werten bekennen und die entsprechenden Rechte und Pflichten übernehmen."

    Eine Idee mit einer Gegenleistung verknüpfen ist nie gut. Vorallem nicht wenn es um Religion geht. Am besten gar keine Erwartungen haben.
    11 7 Melden

Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

In Deutschland kritisieren Ärzte die Homöopathie, eine Apotherkerin verkauft keine Globuli mehr. Und in der Schweiz? Da fehlt oft die Ehrlichkeit. 

Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

Sie behaupten unter anderem, die Informationen oder Energien der Ursubstanz gingen auf die Trägerflüssigkeit über. Ausserdem potenziere sich die Wirkung durch die Verdünnung.

Das sind abenteuerliche Interpretationen, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und allen Naturgesetzen widersprechen. Das ist etwa so, als …

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