Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Prof. Dr. Ulrich Schmid während seiner Vorlesung an der Kinder-Uni St.Gallen (11.11.2015).
bild: universität st.gallen

Ärger an der Uni St.Gallen: Sektenführerin hetzt Putin-Trolle auf Professor

24.03.16, 13:02 25.03.16, 07:57


Ulrich Schmid hat genug. Der Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St.Gallen wird seit vier Monaten per E-Mail, Briefpost und auf sozialen Medien drangsaliert. Ausgangspunkt für die offenbar konzertierte Kampagne war eine Vorlesung, die er im November 2015 an der Kinder-Uni St.Gallen hielt. Titel: 

«Warum gibt es Krieg in Europa? Wie böse ist Putin?»

Flyer Kinder-Uni 2015.
screenshot: universität st.gallen

Rund 600 Dritt- bis Sechstklässler sowie 100 Erwachsene sitzen an jenem Mittwochnachmittag im Audimax der Elite-Uni. Unter ihnen auch Anni Sasek, Frau von Sektenführer Ivo Sasek, der in seinen Büchern zur körperlichen Züchtigung von Kindern rät. Die Saseks organisieren zudem Vorträge, wo Holocaust-Leugner auftreten und betreiben den umstrittenen Internet-Sender Klagemauer TV, der hauptsächlich über Verschwörungstheorien berichtet. Dort erscheint zwei Tage nach der Vorlesung ein Beitrag, in dem Schmid und der Universität St.Gallen «parteiische Putin-Hetze» und «Anti-Russland-Propaganda» vorgeworfen wird.

Anni Sasek.
screenshot via youtube/rt deutsch

Angemacht wird diese Kritik an angeblichen Aussagen Schmids, wonach Putin in der Ukraine «Krieg mache», die Krim «gestohlen habe» und das «Zarenreich wiederherstellen wolle». Als «Sahnehäubchen des Seriefeuers» wird dieses Titelbild der polnischen Zeitschrift «wprost» aus dem Jahr 2008 bezeichnet, das Schmid in der Vorlesung zeigte:

bild: wprost

Einen Monat im Dezember später nimmt die deutschsprachige Ausgabe des staatlich-russischen Auslandsenders RT die Geschichte auf. Im Beitrag ist auch Anni Sasek zugeschaltet:

«Die Kinder waren total begeistert, samt den Eltern. Niemand hat wie ich eine [kritische] Frage gestellt. Ich habe Herrn Schmid gesagt: ‹Sind Sie sich bewusst, dass Sie jetzt gerade ein paar hundert Kinder verhetzt haben?› (...) Ich weiss, wie Kinder ticken, die nehmen das eins zu eins auf in ihre Herzen.»

Anni Sasek
quelle: youtube/rt deutsch

«Selbstverständlich ging es mir nicht darum, Putin mit Hitler zu vergleichen.»

Ulrich Schmid

Professor Schmid hat die Vorlesung, von der weder ein Video noch ein Skript existiert, etwas anders in Erinnerung: «Ich war überrascht über die total verzerrte Darstellung meines Vortrags», sagt er auf Anfrage. «Wenn ich die Ukraine-Politik der Russischen Föderation kritisiere, wird daraus ‹Putin-Hetze›. Wenn ich sage, dass die Nato-Mitgliedschaft in den Baltischen Staaten von der Bevölkerung befürwortet wird, dann mache ich ‹Propaganda› für die Nato.»

Mit der Adolf-Putin-Titelseite aus der polnischen Zeitschrift habe er verdeutlichen wollen, wie Putins Drohgebärden in Russlands Nachbarstaaten aufgenommen werden. «Selbstverständlich ging es mir nicht darum, Putin mit Hitler zu vergleichen», so Schmid.

Im Plenum hat Sasek laut Schmid zudem keine Frage stellen können, weil Wortmeldungen von Erwachsenen während der Kinder-Uni nicht vorgesehen sind. Allerdings sei sie im Anschluss ans Rednerpult gekommen, um ihm Propagandamaterial ihrer Sekte auszuhändigen.

Schmids drei Thesen

Sein Vortrag habe im wesentlichen aus der Besprechung von drei Thesen bestanden, die er zu Beginn vorgestellt habe:

  1. Russland betrachtet das Territorium der Sowjetunion und des Zarenreichs als seinen Einflussbereich. Siehe Transnistrien, Georgien, Abchasien, Süd-Ossetien und aktuell die Ukraine.
  2. Präsident Putin will mit seiner aggressiven Ukraine-Politik seine innenpolitische Position stärken.
  3. Der Krieg wird der russischen Bevölkerung durch Propaganda im Fernsehen erklärt.

Den Einwand, die russische Sicht ausgeklammert zu haben, lässt Schmid nicht gelten: «Ich hatte 45 Minuten Zeit für den Vortrag und vertrat darin jene Position, die auch von der akademischen Osteuropa-Forschung sowie von 28 europäischen Regierungen geteilt wird.» Auch die Auffassung, viele Menschen in der Ostukraine seien grundsätzlich pro-russisch eingestellt, teilt er nicht uneingeschränkt:

«In der Ostukraine stimmten zu Beginn der 1990er-Jahre über 83 Prozent für die Unabhängigkeit der Ukraine, auch auf der Krim wurde die Unabhängigkeit von einer Mehrheit bestätigt. Noch im Frühjahr 2013 haben wir die Stimmung in allen Regionen der Ukraine gemessen und konnten kein separatistisches Szenario feststellen.»

Ulrich Schmid

Bleibt die Frage, ob Kindern eine polarisierende Thematik wie der Ukraine-Konflikt sinnvoll zu vermitteln ist:

«Ein Kind kam zu mir und sagte, in seinem Dorf gebe es jetzt eine Flüchtlingsunterkunft und es habe auch feindliche Aussagen dagegen gegeben. Kinder sind in der einen oder anderen Form mit politisch heiklen Themen konfrontiert. Es ist wichtig, ihnen Gelegenheit zu geben, sich damit auseinanderzusetzen.»

Ulrich Schmid

Konzertierte Kampagne

Die Universität St.Gallen geht von einer konzertierten Kampagne gegen Ulrich Schmid aus: «Alle Briefe basierten auf stereotypen, offensichtlich vorformulierten Ausdrücken und waren von Personen gezeichnet, die selbst gar nicht an der Kinder-Uni teilgenommen hatten», erklärt Kommunikationsleiter Marius Hasenböhler auf Anfrage. Man habe zudem Kenntnis von «E-Mails aus dem Umfeld der Sasek-Gemeinde an diverse Medien». Auch watson hat ein solches E-Mail erhalten, in dessen Formatierung ein gewisses Mass an Copy/Paste auffällt.

Die Universität St.Gallen glaubt auch das Ziel hinter der Aktion zu kennen:

«Wir müssen leider davon ausgehen, dass es sich um eine Kampagne zur Diskreditierung von Prof. Dr. Ulrich Schmid handelt. Die Universitätsleitung verurteilt diese Aktion, da sie sich gegen ein verdientes und geschätztes Mitglied der Universität St.Gallen richtet und weil damit auch die Prinzipien der Freiheit von Lehre und Forschung und der Meinungsäusserungsfreiheit in Frage gestellt werden.»

Marius Hasenböhler, Kommunikationsleiter Universität St.Gallen

Einschüchtern lässt die sich Universität St.Gallen nicht, wie ein Blick ins Programm der Kinder-Uni zeigt. Auch dieses Jahr wird ein sehr kontroverses Thema behandelt: «Kinder auf der Flucht: Warum Karim und Samira nach Europa kommen».

Der Urner Metzgermeister, der in Russland mehr Einfluss hat als ein Bundesrat

Wie Putin den Nationalismus entdeckte – und was das für den Westen bedeutet

Trump, Putin, Erdogan – die Machos sind auf dem Vormarsch: Ist es den Männern ganz einfach zu langweilig geworden?

Garri Kasparow: «Putins Russland ist heute offenkundig die grösste Bedrohung für die Welt»

Warum gibt es immer noch Linke, die Putin feiern?

Syrien – ein Spielball der Mächte? Wie watson auf einen Putin-Troll hereingefallen ist 

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Bei allen anderen nicht

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

108
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marcelo 28.03.2016 11:27
    Highlight Das Adolf Putin-Bild:

    Schmid meinte: «Selbstverständlich ging es mir nicht darum, Putin mit Hitler zu vergleichen». Ob dies aufgrund des Bildes und mangeldem Hintergrundwissen der Schulkinder auch so rübergekommen ist, lass ich einmal offen. Es geht auch weniger darum, dass Putin schlechter gemacht wird als er ist, sondern Hitler besser als er war. Gerade bei Kindern sollte man hier sehr vorsichtig sein.

    Zudem ist es die Meinung einer Redaktion und basiert nicht auf einer Umfrage. Erklärt der Professor das Meinungsbild von uns Schweizern etwa auch mit einer Blick-Titelseite?
    10 13 Melden
  • Bucky 25.03.2016 17:11
    Highlight Es ist immer von einem gewissem Unterhaltungswert, wenn Kontroversen um hoch emotionalisierte Themen unter Hinweis auf die (angebliche) Wissenschaftlichkeit des eigenen Standpunkts geführt werden. Erstklassige Wissenschaftler wüssten dies, und sie würden dies in ihrer Auseinandersetzung mit einem entsprechenden Thema berücksichtigen, was natürlich die Fähigkeit zu einer gewissen Distanz zu eigenem Standpunkt und Arbeit, eine gewisse Selbstreflexionsfähigkeit voraussetzt. Solche Fähigkeiten scheinen im akademischen Betrieb der Gegenwart nicht mehr besonders gefragt. Rechthaben zählt umso mehr.
    10 56 Melden
    • Hierundjetzt 25.03.2016 19:21
      Highlight Schmid ist ein erstklassiger Wissenschaftler.

      Wenn ich Deine Post lese und deine absurde Theorien zum wissenschaftlichen Betrieb lese, frage ich mich langsam, was zum Geier verduchst Du zu erzwingen?
      51 17 Melden
    • N.F. 25.03.2016 19:29
      Highlight Nun ja: Die Taten dieser Regierung sprechen für sich. Da braucht es keine wissenschaftlichen Untersuchungeb, um was aufzudecken: korrupte Machenschaften, ungerechtfertigte Bereicherung, Vorteilsnahme, politische Morde, willkürliches Kriegstreiben, Lügen, unvorhersehbares wirtschaftliches Verhalten, Aushebelung der Demokratie (Ausschalten der Opposition, Medwedew als Staatschef zwischenschalten), kein Recht auf Meinungsäusserung, Gleichschaltung von Presse und TV,...Trällern (wie sie),
      51 8 Melden
    • Bucky 25.03.2016 20:15
      Highlight Hierundjetzt: "Schmid ist ein erstklassiger Wissenschaftler" - woher wissen Sie das? Arbeiten Sie mit ihm? Studieren Sie bei ihm? Oder sind für Sie HSG-Professoren per Automatismus "erstklassige Wissenschaftler", weil der Name HSG lautet? In letzterem Fall lesen Sie doch "Des Kaisers neue Kleider" von Christian Andersen. Gilt heute wie damals.
      13 42 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • poesie_vivante 25.03.2016 11:11
    Highlight Wann hält Prof. Schmid den Vortrag: Wie böse ist Obama? Und erklärt den Kindern dabei die Drohnenkriege der USA und die Foltermethoden auf Guantanamo? Dann könnte man wenigstens von Ausgewogenheit sprechen.
    28 89 Melden
    • Tzaker 25.03.2016 11:44
      Highlight Herr Schmid ist Professor für Gesellschaft und Kultur Russlands. Wieso sollte er nun über die USA berichten? Es gibt sicher andere Experten und Kritiker, die qualifizierter sind.
      94 6 Melden
    • Kian 25.03.2016 12:25
      Highlight Ich meld mich anschliessend als Referent, um den Kindern Whataboutism zu erklären.
      71 9 Melden
    • Fabio74 25.03.2016 16:56
      Highlight Weil das Thema Russland hiess und nicht USA. Ist es heute nicht möglich einen gelesenen Text zu verstehen und einzuordnen?
      42 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Digital Swiss 25.03.2016 10:08
    Highlight Seit einem Vorfall 2014 an der Uni BS werden bei Veranstaltungen zum Thema Russland Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Damals haben etwa 10 RUTrolle Vorträge und Diskussionen massiv gestört.
    36 8 Melden
    • Beobachter24 25.03.2016 14:22
      Highlight Der "Troll" ohne Zusatz ist im Netz klar definiert - vgl. https://goo.gl/DIyltV. Aber was ist eigentlich ein RU-Troll bzw. ein Putin-Troll? Will mir das mal jemand erklären?

      Es gibt Hinweise, dass Meinungsmacher von Russland beauftragt und bezahlt werden vgl. Vollmer, http://goo.gl/KAWzAZ). Fakt ist auch, dass wer für Russland oder Putin Stellung bezieht, schnell als Putin-Troll beschimpft wird.

      Glaubt Ihr, dass alle, die nicht gegen Russland oder Putin sind, dafür bezahlt werden?

      In mindestens 9 von 10 Fällen scheint mir der Trollvorwurf nichts anderes zu sein als ein Totschlagargument.
      18 29 Melden
    • Echo der Zeit 25.03.2016 18:54
      Highlight Ich nenne sie Putin Lovers - Ich selbe würde mich als Russland freund bezeichnen - Putin Lovers, reden immer vom Putin, kommen immer mit dem Putin - was Russland so läuft und geht ist nicht wichtig , Putin ist wichtig - weil Putin das gegenüber von Obama, und Obama = Böse, weill schuld an allem was USA kaputt macht. Putins mauscheleien mit denn Kremel Oligarchen - Obamas ringen mit den republikanern - alles viel zu kompliziert.
      18 4 Melden
    • Digital Swiss 28.03.2016 10:48
      Highlight Kennt ihr RT? Eine russische Nachrichtenorganisation welche weltweit (in verschiedenen Sprachen) die russischen Interessen vertritt. Hier werden auch Russland-Kritische Beiträge behandelt (bestritten, widerlegt etc.) jedoch werden andere Themen wie die Unterdrückung der Opposition, Pressefreiheit etc. nicht thematisiert. Also Propaganda. Wenn man nun Propaganda mit einer Organisation part welche täglich auf News Portalen und in Foren die (RT) Meinung aktiv vertritt, dann können wir von RU-Trollen reden.
      7 4 Melden
  • Marcelo 25.03.2016 09:27
    Highlight Es ist unbestritten, dass die Ukrainer in den 90er Jahren für die Eigenständigkeit stimmten und es 2013 keine separatistischen Bewegungen gab. Was Schmid dabei ausblendet ist, dass 2013 Janukowytsch an der Macht war und die Beziehungen mit Russland sehr gut waren. Was insbesondere im Interresse der Ost- und Südukrainer war. Die separatistischen Ströme kamen erst nach dem Putsch vom Maidan.

    Auch die Geschichte der Krim ist wesentlich Komplexer:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Autonome_Republik_Krim

    Wenn man noch den Titel seines Vortrages hinzurechnet, scheint die Kritik an ihm berechtig.
    26 45 Melden
    • Fabio74 25.03.2016 17:01
      Highlight Fakt ist, dass die Ukraine mit dem Zusammenbruch der UdSSR unabhängig wurde. Es gab das Budapester Memorabdum 1994 indem Russland die Souveränität der Ukraine in den bestehenden Grenzen inkl Krim anerkannte. Dafür gingen die Atomwaffen nach Russland. Die Ukraine ist gespalten zwischen Menschen die nach Osten wollen und solchen die nach Westen wollen. Es geht Putin nichts an, wenn die Ukraine Verträge mit der EU abschliessen will.
      22 12 Melden
    • Digital Swiss 25.03.2016 17:56
      Highlight @Fabio Fast, bis auf die Nato Frage. Die geht den Russen schon was an.
      15 7 Melden
    • Marcelo 25.03.2016 18:55
      Highlight @Fabio74

      Grundsätzlich hast du Recht, allerdings beinhaltet das Memorandum auch die wirtschaftliche und politische Souveränität der Ukraine. Diese wurde gebrochen als westliche Staaten und Politiker den Maidanputsch finanziell, ideologisch und durch deren Anwesenheit unterstützten.

      Zudem hatte nicht nur Russland ein Interesse am Atomwaffenverzicht der Ukraine. Es waren wohl eher die westlichen Staaten.

      Janukowytsch hatte die EU-Verhandlungen sistiert, danach folgte der der Putsch. Daher, es geht auch die EU nichts an, mit wem die Ukraine Verträge abschliesst. Der Putsch war der Auslöser.

      12 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 25.03.2016 08:00
    Highlight Was in Russland Gang und Gäbe ist, funktioniert nicht notwendigerweise auch in der Schweiz...
    Wir haben eine lange, demokratische Tradition.
    Russland hat eine lange, diktatorische Tradition.
    Zwei gegensätzliche Erziehungs-Konzepte prallen aufeinander:
    Das "wissenschaftlich-emotionale" Erziehungs-Konzept nimmt die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ernst.
    Das "religiös-gefühlskalte" Erziehungskonzept behandelt Kinder als "Puppen", die mit Anleitungen und Belohnungen, oder Strafen manipuliert und gefügig gemacht werden.
    Zwischen-Formen: "Wissenschaftlich-gefülskalt",
    "religiös-emotional"
    21 12 Melden
  • Spooky 25.03.2016 02:29
    Highlight "Viel Lärm um nichts". Anni Sasek ist hysterisch. Das ist alles.
    58 6 Melden
    • rodolofo 25.03.2016 08:00
      Highlight Nihilist!
      1 23 Melden
  • Malina 24.03.2016 20:15
    Highlight Darf ich kurz korrigieren, die polnische Zeitung sollte "wprost" (poln.: direkt, geradeaus) heissen, nicht wrpost :)
    21 4 Melden
    • Kian 25.03.2016 07:55
      Highlight Danke!
      5 1 Melden
  • Electric Elephant 24.03.2016 18:56
    Highlight Klagemauer.TV wehrt sich also gegen Hetze... Was es nicht alles gibt! Wann kommen die "Airlines gegen Fluglärm" oder die "Nazis gegen Fremdenhass"? Skurril! Der Beitrag von Klagemauer.TV hat übrigens durchaus satirische Qualitäten. Wie die Moderatorin von primitiver, unbelegter Hetze gegen Putin spricht und dabei entrüstet dreinschaut, um wenig später über die "Amerikanischen Kriegstreiber" herzuziehen... Als Satire wärs köstlich - so aber eigentlich einfach nur traurig!
    88 13 Melden
  • N.F. 24.03.2016 16:57
    Highlight Interessanter Artikel in der FAZ kürzlich: die russische Regierung ist nicht verbunden mit der organisierten Kriminalität, die russische Regierung IST die organisierte Kriminalität. Dann diese Geheimdienstmethoden, die nur darauf abzielen, die EU zu destabilisieren und letztlich zu zerstören (ich weiss, das tönt krass). Auch der Krieg in Syrien kam zumindest in dieser Hinsicht gelegen: die Flüchtlinge würden die EU an die Grenze der Belastbarkeit bringen können. Dann der Krieg in der Ukraine und alle anderen Konflikte mit Nachbarstaaten. Ein gefährliches Land und der HSG-Professor war gnädig
    65 26 Melden
  • LeChef 24.03.2016 16:55
    Highlight Ja klar, der Wissenschaftler verbreitet Propaganda, aber KlagemauerTV und Konsorten informieren absolut objektiv und unbiased. Es mag ja sogar sein, dass westliche Medien und Experten Russland manchmal etwas unreflektiert kritisieren (ich kann das nicht beurteilen), aber deshalb solchen Verschwörungs-Müll für objektiver zu halten ist lächerlich. Letztlich ist Medienpluralität und Wettbewerb um Leser/Zuschauer das einzige Mittel, um voreingenommener Berichterstattung vorzubeugen. Aber für Leute wie diese Dame gehört ja jedes Käseblatt zur "Lügenpresse".
    87 8 Melden
  • Mnemonic 24.03.2016 16:32
    Highlight Putin ist nix weiter als ein rückwärtsgewandter Profilneurotiker der im kalten Krieg steckengeblieben ist. Werdet endlcih erwachsen Leute!
    81 43 Melden
    • Anker 24.03.2016 19:36
      Highlight Wow Jungs, neues Wort gelernt?! Top, weiter so! Gibt noch viel Weiteres zu entdecken; Geopolitik, Geschichte, Epistemologie... viel Spass beim Erwachsen werden ;-)
      24 49 Melden
  • kurt3 24.03.2016 16:23
    Highlight Warnung , in dieser Diskussion hat es einige Beiträge von Profilneurotikern . Sie wollen sich und der Welt beweisen , wie clever sie sind .
    31 12 Melden
  • Digital Swiss 24.03.2016 15:46
    Highlight Der Titel dieser Kinderveranstaltung ist etwas unglücklich gewählt. Kinder könnten daraus auch ableiten: Krieg gibt es wegen dem bösen Putin. Nun ja, mag mit Putin's Politik zutun haben, ist aber nicht die Antwort auf alle Konflikte die uns beschäftigen. Jedenfalls werden die Kinder diesen Input nicht im Nachgang nochmals objektiv reflektieren.
    28 46 Melden
    • Hierundjetzt 24.03.2016 16:37
      Highlight Putin führt Krieg in:
      - Syrien
      - Abchasien
      - Transnistrien
      - Ukraine

      Von daher: Doch, Putin führt Krieg, dass ist korrekt
      87 25 Melden
    • Dä Brändon 24.03.2016 16:53
      Highlight Dann wäre aber eine "wie gefährlich ist die USA" - Vorlesung angebrachter.
      49 54 Melden
    • Toerpe Zwerg 24.03.2016 18:41
      Highlight Ach ja? Weil der eine, soll man den anderen nicht?
      21 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beobachter24 24.03.2016 14:37
    Highlight Sekten(führerin) und Putin(trolle) im Titel untergebracht:
    => Mission accomplished!

    (gähn ...)
    45 107 Melden
    • Hierundjetzt 24.03.2016 15:01
      Highlight Sich nicht mit dem Artikel auseinandersetzen dafür heisse Luft absondern: Kann ich
      88 28 Melden
    • Beobachter24 24.03.2016 15:02
      Highlight Ich habe den Artikel gelesen.

      Was ich vom Inhalt halte, das willst Du gar nicht wissen ;-)
      25 45 Melden
    • Kian 24.03.2016 15:33
      Highlight @Beobachter24: Aber ich will es wissen. Verrätst du es mir?
      57 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 24.03.2016 14:32
    Highlight Eine schlimmere Sekte wie die HSG gibt es nicht. Das ist ein Grund warum wir niemanden von der HSG bei uns aufnehmen möchten.
    54 114 Melden
    • fuegy 24.03.2016 14:43
      Highlight "Das ist ein Grund warum wir niemanden von der HSG bei uns aufnehmen möchten."
      Ist die HSG nicht in St.Gallen und somit in der Schweiz? Warum soll dann "hier" niemand davon aufgenommen werden, sie sind ja schon da? Wo genau sollen sie nicht aufgenommen werden?
      57 23 Melden
    • Dä Brändon 24.03.2016 16:56
      Highlight Ist ja wohl klar das ich vom Unternehmen rede oder bist auch von der HSG?
      22 29 Melden
    • Holy Crèpe 24.03.2016 17:09
      Highlight Der redet wahrscheinlich von seinem Unternehmen
      17 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 24.03.2016 14:08
    Highlight Es ist unterhaltsam zu sehen, wie viele Personen Kritik an Putin als russlandfeindlich empfinden. Putin = Russland? Nein, zum Glück nicht. Putin ist nur das logische Produkt der korrupten 1990er Jahre, der Kopf einer Elite, die die Staatskasse plündert (Fall Čajka) und Steuergelder für Prestigeprojekte verschleudert (Soči), statt die Milliarden in Infrastruktur, Diversifizierung der Wirtschaft und Gesundheitswesen zu pumpen. Wer Russland liebt, muss Putin und seinen Mob kritisieren. Danke Herr Schmid.
    195 38 Melden
    • Lowend 24.03.2016 14:20
      Highlight Danke für diesen klugen und fundierten Kommentar, dem man nur zu 100% zustimmen kann! Wer hier Blitze verteilt zeigt nur, dass er nicht Russland liebt, sondern seinem Diktator dient! Nochmals Danke!
      114 37 Melden
    • Echo der Zeit 24.03.2016 18:00
      Highlight @Stachanovit - Absolut zu 100% korekt - Finds wirklich schlim was Putin wieder aus Russland macht.
      37 13 Melden
  • Bucky 24.03.2016 13:55
    Highlight «Ich hatte 45 Minuten Zeit für den Vortrag und vertrat darin jene Position, die auch von der akademischen Osteuropa-Forschung sowie von 28 europäischen Regierungen geteilt wird», zitiert Watson HSG-Professor Ulrich Schmid. Sein Argument, seine Meinung werde von der "akademischen Osteuropa-Forschung" sowie von "28 europäischen Regierungen" geteilt, ist in etwa so gehaltvoll wie das Argument "in der Bibel steht". Es erinnert bestenfalls noch an Waschmittelwerbung, die auf die "wissenschaftliche Formel" des Waschmittels hinweist. Die Wissenschaft hat schon bessere Tage gesehen.
    45 154 Melden
    • Kian 24.03.2016 14:01
      Highlight Ja genau, was heisst das schon, wenn die Wissenschaft und 28 demokratisch gewählte Regierungen dieselbe Position vertreten? Erinnert mich ein bisschen an Isaac Asimov: "There is a cult of ignorance in the United States, and there has always been. The strain of anti-intellectualism has been a constant thread winding its way through our political and cultural life, nurtured by the false notion that democracy means that 'my ignorance is just as good as your knowledge'."
      122 22 Melden
    • Bucky 24.03.2016 14:14
      Highlight @Kian genau dieser Vorwurf ist an den zu adressieren, der sich auf "28 europäische Regierungen" mit politischen, militärischen und wirtschaftlichen Interessen beruft und eine - in einem solchen politischen Umfeld nicht unbedingt erstaunlicherweise - politisierte, d. h. wissenschaftlich eben nicht mehr unabhängige "akademische" Osteuropa-Forschung.
      31 48 Melden
    • Hierundjetzt 24.03.2016 15:03
      Highlight Bucky: Bitte nutze doch die Alufolie für Backofenkartoffeln. Hüte sind aus der Mode
      47 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • elivi 24.03.2016 13:49
    Highlight na und? auch wenn es anti-putin propaganda gewesen ware ... auch wir haben das recht undere goofen zu programieren genau wie es putin macht! ... "hust"
    60 24 Melden
  • scriptCH 24.03.2016 13:42
    Highlight oh gott diese saseks einer meiner berufsschule ist bei der ocg die haben einen völligen knall in der birne schaut euch einfach mal so eine "bemsseung" an
    116 8 Melden
  • Jan van Bumerang 24.03.2016 13:42
    Highlight Der Titel behauptet, dass Anni Saseek "Putin-Trolle" auf auf den Professor gehetzt haben soll, im Artikel wird aber nichts mehr davon erwähnt. Clickbait Propaganda?
    35 84 Melden
    • Kian 24.03.2016 13:46
      Highlight Schau dir den entsprechenden Beitrag auf «Klagermauer TV» an. Dann verstehst du, was es mit der Hetze auf sich hat.
      89 20 Melden
    • Florian Schmitz 24.03.2016 13:54
      Highlight Der reisserische Titel sollte aber schon irgendwie im Text aufgegriffen werden und sich einem nicht nur durch das Schauen eines externen Videobeitrags erschliessen. So muss ich van Bumerang recht geben, das ist Clickbait, das so im Text nicht aufgelöst wird.

      Abgesehen vom Titel aber ein interessanter Artikel.
      54 9 Melden
    • Jan van Bumerang 24.03.2016 14:01
      Highlight Die ersten vier Minuten von dem Beitrag hab ich mir jetzt angetan... Die "Klage" von diesem Medium hört sich für mich einigermassen legitim an. Das Wort "Hetze" würde ich eher im Zusammenhang mit dem Beitrag von Dr. Prof. Ulrich Schmid benutzen.
      29 63 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • jesse.pinkman 24.03.2016 13:20
    Highlight !putin for president!
    32 92 Melden
    • Jason84 24.03.2016 13:29
      Highlight ...nicht im Ernst oder?
      65 20 Melden
    • pd90 24.03.2016 13:31
      Highlight Pablo for president ;-)
      28 23 Melden
    • Echo der Zeit 24.03.2016 18:07
      Highlight President im Fischerverein von Primorskiy
      16 2 Melden
  • S.Fischer 24.03.2016 13:17
    Highlight Ich finde es sehr bedenklich, dass, in gewissen Kreisen,sogar schon begründete Kritik als Hetze dargestellt wird. Gewisse Menschen können wohl einfach nicht eigenständig denken.
    156 28 Melden
    • elivi 24.03.2016 13:47
      Highlight genau das qualifiziert ja ein putin anhänger ;)
      65 11 Melden
    • Bucky 24.03.2016 14:06
      Highlight Nicht alles, was "akademisch" ist, ist in der Praxis auch sinnvoll oder richtig. Aber natürlich möchten viele Akademiker trotzdem, dass man ihnen unkritisch aus der Hand frisst. Deshalb lassen sie Kritik von Nicht-Akademikern gerne mit dem Argument nicht gelten, ihre eigene Haltung sei "wissenschaftlich erwiesen" oder werde "von der Wissenschaft bestätigt", um die Diskussion zu beenden. Noch primitiver "argumentieren" sie nur, wenn sie nach einem akademischen Titel oder Universitätsdiplom fragen, um so Kritik von Nicht-Akademikern abzuwerten, ohne sachlich argumentieren zu müssen.
      19 64 Melden
    • Hierundjetzt 24.03.2016 15:07
      Highlight ...eine Uni ist nicht eine Gewerbeschule. Ersters kennen Sie wohl nur vom Hörensagen :(
      24 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vincent R 24.03.2016 13:15
    Highlight Troll Kommentare in 3. 2. 1...
    79 27 Melden
    • elivi 24.03.2016 13:20
      Highlight 4!
      33 3 Melden
    • cassio77 24.03.2016 13:21
      Highlight den ersten troll-kommentar hast soeben DU gepostet..
      24 38 Melden
    • zeromg 24.03.2016 13:24
      Highlight Wladimir bist du es?
      44 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Dri Chinisin mit dim Kintribiss» und 8 weitere nervige – äh typische – Schulreise-Lieder

Es ist wieder so weit, die Schulreisli-Zeit ist angebrochen. Das bedeutet für dich, am frühen Morgen in vollgestopften Zügen von lärmigen Kindern umzingelt zu sein. Deine Reaktion:

Aber als du klein warst, und die Lehrerin das Ziel der aufregenden Reise verkündet hat, war deine Reaktion eher so:

Versetz dich also wieder in die Lage eines Dreikäsehochs und lass uns einen kleinen Abstecher zurück in unsere Kindheit machen.

Auch wenn wir alle französisch gehasst haben, dieses Lied feierten wir …

Artikel lesen