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ZUR AKTUELLEN POLLENSAISON STELLEN WIR IHNEN AM 12. MAI 2015 FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Ein Maedchen schnaeuzt in ein Papiertaschentuch, aufgenommen am 30. April 2015 auf einer Wiese naehe des Ruetlis, im Kanton Uri. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Gewisse Lebensmittel können den Heuschnupfen lindern.
Bild: KEYSTONE

Bist du auch vom Heuschnupfen geplagt? Probier's doch mal mit diesen 10 Lebensmitteln

philipp mitter / gesundleben.ch



Ein Artikel von

Wer sehnt sich nach dem langen mitteleuropäischen Winter nicht nach den ersten warmen, sonnigen Frühlingstagen. So dringend braucht unser geschwächtes Abwehrsystem Vitamin D durch die Sonne. Aber anstatt endlich aufatmen zu können, bekommen viele Menschen kaum noch Luft, abgesehen von den tränenden, juckenden Augen, der triefenden Nase, den Niesanfällen und Co.

Auf einmal brechen alle Blüten aus ihrer langen Wartestellung auf und entsenden Unmengen von Pollen und Samen, die wahrlich nicht jedermanns Lieblinge sind. Aber bevor wir zu kortisonhaltigen Antihistaminika greifen, können wir bereits mit gesunden Lebensmitteln unsere Allergiebereitschaft deutlich mildern.

Brokkoli

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Bild: shutterstock

Ob als Gemüse oder als Brokkoli-Sprossen, dieser Verwandte des Blumenkohls wirkt auf zweierlei Weise gegen Heuschnupfen, denn er enthält viele Senfölglykosiden, die als Antioxidantien gelten. Dadurch werden Entzündungen der Atemwege bekämpft und verstopfte Stirnhöhlen und Nasennebenhöhlen befreit.

Auch der hohe Gehalt an dem gesundheitsfördernden Vitamin C bleibt zum Teil erhalten, wenn Brokkoli nur kurz angedünstet (nicht verkocht) wird. Brokkoli-Sprossen kann jeder selbst innerhalb von 3 bis 4 Tagen auf der Fensterbank hochziehen.

Zitrusfrüchte sind gute Lieferanten von Vitamin C

Am besten wirken frische Orangen, Zitronen oder Pampelmusen, die man auch zu einem Saft selbst direkt pressen kann. Da unser Körper nicht in der Lage ist, Vitamin C zu speichern, müssen wir das frische Obst über den Tag einigermassen regelmässig verteilen.

Holunderbeeren

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Bild: shutterstock

Holunderbeeren sind schon seit alters her ein bekanntes Grippemittel. Aber auch seine antiallergene Wirkung ist lange bekannt. Seine schwarzen Beeren enthalten eine einzigartige Komposition aus Phytonährstoffen und Antioxidantien, die effektiv Entzündungsprozesse und somit auch allergische Symptome bekämpfen. In ungezuckertem Zustand können Holunderbeeren in der Tiefkühltruhe immerhin 6 bis 8 Monate überdauern.

Grünes Blattgemüse

Grünkohl, Spinat oder Mangold sind bekanntlich reich an Carotinoiden und anderen Antioxidantien, die effektiv allergische Symptome bekämpfen helfen. Um die Aufnahme der fettlöslichen Carotinoide zu optimieren, bereiten wir grünes Blattgemüse am besten mit hochwertigem Olivenöl zu. Noch besser ist sogar die Verwendung von Leinöl, das eine gute anerkannte Quelle von Omega-3-Fettsäuren ist, aber geschmacklich nicht von jedem sehr geschätzt wird, da es ein wenig an den früher verwendeten Lebertran erinnert.

gesundleben.ch

Du willst es noch gesünder? Dann schau auf der Webseite von gesundleben.ch vorbei. Dort findest du weitere informative Beiträge aus den Bereichen Lifestyle, Sport, Gesundheit und Freude am Leben. 

Brennnesseln

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Bild: shutterstock

Brennnesseln enthalten selbst eine relativ grosse Menge an Histaminen, also jene Hormone, die verantwortlich sind für die unangenehmen Überreaktionen unseres Körpers. Auf der anderen Seite liefern sie uns gerade die Möglichkeit, uns daran zu gewöhnen und in gewisser Weise dagegen abzuhärten.

Am besten wirken frisch geerntete, junge Brennnesseln ohne Schadstoffbelastungen in Form von Tee. Besonders Mutige, die sich für schmerzresistent halten, können mit jungen Brennnesseln gegen ihre Waden schlagen. Für richtige Couch-Potatoes gibt es Brennnessel auch als Kapseln.

Petersilie

Auch Petersilie kann jeder leicht auf der eigenen Fensterbank zu Hause ziehen. Und auch sie verhindert die Ausschüttung allergieauslösender Histamine. Petersilie ist zum Beispiel gut für grüne Smoothies geeignet. Klein geschnitten kann man sie in alle Salate oder auch Suppen geben. Auch hier ist wieder wichtig, dass die Petersilie nicht gekocht wird, denn dann verliert sie ihre empfindsamen Vitamine.

Thymian

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Bild: shutterstock

Betörender Duft, volles Aroma und auch attraktives Aussehen, das sind die Markenzeichen dieses Heil- und Würzkrautes. Aber zuweilen fast noch wichtiger für alle Allergiegeplagten ist die Tatsache, dass Thymian zuverlässig dafür sorgt, dass die allergiebedingte erhöhte Schleimproduktion zurückgeht. Thymian besitzt überdies antimikrobielle Eigenschaften, die Infektionen aufgrund übermässiger Schleimbildung effektiv zurückdrängen. Zweimal täglich ein Thymiantee wirkt Wunder.

Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel

Was haben diese drei Lebensmittel wohl gemeinsam? Quercetin! Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein kraftvoller Pflanzenstoff, der ganz ähnlich wirkt wie Antihistamin und daher Linderung bei Allergiebeschwerden bietet.

Anti-Heuschnupfen-Suppe

Wenn wir nun all diese wundersamen Lebensmittel im Kampf gegen den Heuschnupfen vereinen, entsteht eben die Anti-Heuschnupfen-Suppe. Hier das Rezept:

Pestwurz

Die Pestwurz ist eine Heilpflanze, deren Blätter und Wurzeln sogenannten Petasine enthalten. In wissenschaftlichen Studien wurde herausgefunden, dass die Pestwurz ebenso wirksam ist wie künstliche Antihistamine mit dem Wirkstoff Cetirizin (apothekenpflichtige Medikamente), wobei die bekannten Nebenwirkungen wie zum Beispiel Müdigkeit ausblieben. Vorsicht, Pestwurz darf nur in kleinen Mengen verwendet werden.

Passend dazu: Lebensmittel für den Frühling

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    Alle Leser-Kommentare
  • Howard271 08.04.2016 09:52
    Highlight Highlight Also wenn ich an Heuschnupfen leide und dann einen Apfel esse, wird es nur noch schlimmer.

    Versucht es doch einfach mit einem Medikament...
    • Mattinella 12.04.2016 07:33
      Highlight Highlight habe das gleiche Problem: beim Heuschnupfen gibt es eine Kreuzreaktion auf gewisse Säuren in Früchten und manchmal auch Gemüsen, welche uns Allergikern zu schaffen macht.
    • V-REX 19.04.2016 15:13
      Highlight Highlight Mir haben Medikamente nie wirklich geholfen. Aber mit der richtigen Ernährung muss rechtzeitig begonnen werden (2-3 Monate bevor die Pollen fliegen schätz ich mal). Es nützt nichts mehr wenn der Heuschnupfen schon da ist...
      Klar geht der Schnupfen nicht von heut auf morgen weg, aber inzwischen ist er bei mir so mild das ich gut damit leben kann.
  • lily.mcbean 08.04.2016 09:17
    Highlight Highlight Schwarzkümmelöl hilft auch sehr! Ist einfach alles andereals lecker....
    • Maett 10.04.2016 16:04
      Highlight Highlight @lily.mcbean: es gibt auch Schwarzkümmelölkapseln, dann schmeckt man's nicht. Das hilft (mir) aber auch nur bei leichter Pollenallergie, je näher am Mai, desto eher muss ich Medikamente nehmen.

Du achtest auf Kalorien? Schön. Möchtest du nun Avocado oder Nutella?

Vor Kurzem erzeugte dieser Instagram-Post einiges an Aufruhr:

Ha.

Prompt folgten Reaktionen wie ...

... oder:

Es war erstaunlich, wieviele Gesundesser sich hier offenbar getriggered fühlten. Avocado soll schlecht sein?

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