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«Mangel beim Minsker Abkommen» – EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland



Die wegen des Ukraine-Konflikts verhängten EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden um weitere sechs Monate verlängert. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten am Donnerstagabend in Brüssel.

Der EU-Gipfel habe «einen Mangel bei der Umsetzung des Minsker Abkommens» festgestellt, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Donnerstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Sanktionen richten sich unter anderem gegen russische Staatsbanken, den Im- und Export von Rüstungsgütern sowie die wichtige russische Öl- und Gasindustrie und laufen derzeit noch bis Ende Juli.

Dreistelliger Milliarden-Betrag

Die EU hatte die Wirtschaftssanktionen gegen Russland trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen zuletzt im vergangenen Winter bis zum 31. Juli 2017 verlängert. Zuvor war im Sommer 2016 beschlossen worden, die Handels- und Investitionsbeschränkungen erst dann aufzuheben, wenn die Vereinbarungen des Minsker Friedensplanes zum Ukraine-Konflikt komplett erfüllt sind. Dies ist noch nicht der Fall.

Experten gehen nach Angaben von Diplomaten davon aus, dass die Sanktionen Russland bereits einen dreistelligen Milliarden-Betrag gekostet haben. Doch auch die europäische Konjunktur wird in Mitleidenschaft gezogen.

Mit der Koppelung der Sanktionen an den Friedensplan wollen die EU-Staaten den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu bewegen, seinen Einfluss auf die prorussischen Separatisten in der Ostukraine stärker für eine Beilegung des Konfliktes zu nutzen. Moskau hält die Strafmassnahmen für ungerechtfertigt und hat im Gegenzug Einfuhrverbote für westliche Agrarprodukte wie Obst und Fleisch verhängt. (sda/dpa/afp)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 28.06.2017 08:29
    Highlight Highlight "Mangel bei der Umsetzung". Anscheinend hat niemand das Minsker Abkommen gelesen, es gibt da Schritte die von Kiew aus "mangelnd umgesetzt" wurden und auch Schritte der selbsternannten Republiken die "mangelnd umgesetzt" wurden. Wo bleiben die Sanktionen gegen die Ukraine?
    Ach ne brauchts ja nicht. Deren Wirtschaft schlittert mit dieser Korruption so oder so Richtung Null.
  • Ridcully 23.06.2017 07:43
    Highlight Highlight Ist das toll: EU und Russland schaden sich gegenseitig, die USA reibt sich die kleinen Hände...
    • Juliet Bravo 23.06.2017 20:06
      Highlight Highlight Die USA haben die Sanktionen aber ebenfalls verschärft und verlängert.

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