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Schweizer stirbt nach Brasilien-Reise an Gelbfieber



epa06429589 View of a banner thar reads 'Yellow fever' at an outpatients clinic in Sao Paulo, Brazil, 10 January 2018. Brazil reinforced the prevention measures against yellow fever, especially in Sao Paulo, where some deaths have been registered in the past days as a consequence of the disease.  EPA/Fernando Bizerra Jr.

Brasilien wird von einer Gelbfieber-Welle heimgesucht. Bild: EPA/EFE

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) warnt Reisende vor dem in Brasilien grassierenden Gelbfieber. Ein aus dem südamerikanischen Land zurückgekehrter Schweizer ist an der Krankheit gestorben.

Gelbfieber ist in Brasilien nichts Ungewöhnliches, vor allem in ländlichen Gebieten. Die aktuellen Zahlen sind indes auffallend hoch, wie das BAG auf seiner Homepage schreibt. Zwischen Juli 2017 und Ende Februar 2018 wurden 723 bestätigte Gelbfieberfälle bei Menschen gemeldet. 237 davon verliefen tödlich.

Zudem ist auch die Zahl der bestätigten Erkrankungen bei ungeimpften ausländischen Touristen deutlich gestiegen. Betroffen sind laut BAG neben dem mittlerweile verstorben Schweizer je drei Personen aus Chile und Argentinien und eine aus Rumänien.

Das BAG vermutet den Grund für die starke Zunahme darin, dass sich das Gelbfiebervirus in neue Gebiete ausgebreitet hat, darunter in die Ballungsräume grosser Städte. Es empfiehlt deshalb die Gelbfieberimpfung ausdrücklich für die meisten Regionen des Landes.

Gelbfieber ist eine akute, durch Stechmücken übertragene Viruskrankheit. Sie kommt in Südamerika und Afrika vor. Nach einer Inkubationszeit von drei bis sechs Tagen treten zunächst allgemeine Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Danach klingen die Beschwerden in der Regel ab.

Bei rund 15 Prozent der Erkrankten tritt eine zweite Fieberperiode mit Blutungen, Erbrechen, Organschäden und Gelbsucht auf. Bei schweren Formen von Gelbfieber sterben 10 bis 50 Prozent der Patienten. (sda)

Millionen Stechmücken wurden in Rio de Janeiro freigelassen

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Closchli 07.03.2018 19:44
    Highlight Highlight Der Impfstoff für Gelbfieber ist "Lebendimpfstoff". Wenn man Medikamente nehmen muss, die das Immunsystem "herunter fahren" ist eine solche Impfung nicht wirklich empfohlen. Kennt jemand eine alternative dazu? Was macht man, wenn das Land eine Impfpflicht für Gelbfieber verlangt (ausser halt nicht dahin zu reisen)? Danke für Infos.
    • Joe Smith 07.03.2018 23:56
      Highlight Highlight Also ich persönlich würde in einem solchen Fall wohl eher einen spezialisierten Arzt fragen anstatt irgendwelche unbekannten Online-Kommentierer.
    • scientist 08.03.2018 06:37
      Highlight Highlight Es gibt keine Alternativen, sich vor Mücken zu schützen senkt nur die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung.
  • Eine_win_ig 07.03.2018 18:29
    Highlight Highlight Stichwort: ungeimpft.
    Es tut mir für die Angehörigen echt leid. Aber es gäbe eine einfache Absicherung...
  • Steffan Griechting 07.03.2018 16:39
    Highlight Highlight Wenn man die Impfung macht, ist man dann 100% geschützt?
    • scientist 08.03.2018 06:39
      Highlight Highlight Von 600 Millionen geimpften sind nur 12 Fälle bekannt die trotz Impfung erkrankt sind. 100% Schutz gibt es nie aber 99,9x%

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