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Die Wandersaison ist noch nicht vobei! Diese 5 Routen schaffst du noch vor dem Winter

Tolles Foto, oder? Dann sei dir Wanderung Nummer zwei empfohlen. 
12.10.2018, 13:3212.10.2018, 14:42

Der Oktober stemmt sich mit seinen milden Temperaturen tapfer dem Winter entgegen. Perfekt also, um noch eine letzte Wanderung zu unternehmen. Unsere Redaktion hat sechs Tipps für dich.

Gelmersee – Gelmerhütte – Chüenzentennlen

Bild: Shutterstock
Bild: watson

Höchster Punkt: 2406 Meter über Meer
Länge: 8,52 Kilometer
Total Auf-/Abstieg: 670 Meter/921 Meter
Dauer: 4 Stunden
Einstufung: T3 – anspruchsvolles Bergwandern
Verpflegungsmöglichkeiten: Handegg, Gelmerhütte

Das Höhenprofil:

Wegbeschreibung: Erst einmal geht es mit der steilsten offenen Standseilbahn Europas hoch zum Gelmersee. Dort kann man zuerst eine halbe Stunde gemütlich am See entlanglaufen, bis der Körper schön auf Betriebstemperatur ist. Anschliessend beginnt der Aufstieg zur Gelmerhütte, für den man etwa 90 Minuten einplanen sollte. Oben angelangt wird man mit einer wunderschönen Aussicht über die Grimselwelt belohnt.

Bild: shutterstock

Nun muss man den ganzen Weg wieder zurück. Erneut beim Gelmersee angelangt, nimmt man bei der Weggabelung den linken Weg, sonst landet man wieder bei der Bergstation der Gelmerbahn. Nun folgt man einfach dem Wanderweg bis zur Bushaltestelle Chüenzentännlen.

Spezielles: Beim Abstieg führt ein ganz kurzer Teil der Route über einen aus der Felswand gesprengten Weg entlang, von dem man einen tollen Blick auf den See hat. Keine Angst, die Passage ist mit Drahtseilen gesichert.

Empfohlen von Melvin Kleinert. Er nimmt's lieber gemütlich:

«Bähnli hoch, zweieinhalb Stunden um den See laufen und die Aussicht geniessen, Bähnli runter.»

Stoos: Gratwanderung Klingenstock – Fronalpstock

Bild: watson

Höchster Punkt: 1927 Meter über Meer
Länge: 4,69 Kilometer
Total Auf-/Abstieg: 402 Meter/423 Meter
Dauer: 2 Stunden
Einstufung: T2 – Bergwandern
Verpflegungsmöglichkeit: Fronalpstock

Das Höhenprofil:

bild: screenshot schweizmobil

Wegbeschreibung: Um überhaupt zum Ausgangspunkt dieser Gratwanderung zu gelangen, muss man erst ein bisschen Standseil- und Sesselbahn fahren. Auf dem Klingenstock-Gipfel angekommen, geht die Wanderung Richtung Rot Turm los. Dort angelangt, hat man zwei Möglichkeiten: Man nimmt es gemütlich und wandert hinab zum Furggeli oder man steigt noch zum Huser Stock hinauf.

Schlussendlich landet man so oder so bei der Alphütte beim Furggeli, wo dann auch die gemütlichen Wanderer noch einen Aufstieg zum Fronalpstock-Gipfel bewältigen müssen. Dafür kann man nachher bequem mit der Sesselbahn wieder hinunterfahren.

Spezielles: Diese Route gilt als eine der schönsten Gratwanderungen der Schweiz. Leute, die sehr fest Höhenangst haben, sollten sich diese Wanderung aber gut überlegen.

Empfohlen von Ralf Meile. Er hatte leider Pech mit dem Wetter:

«Wenn man etwas sieht, soll es traumhaft sein. Bei uns machte der Himmel leider nicht auf, so durften wir zwei Stunden lang ein Grau geniessen.»

Maderanertal: Golzerensee – Windelgällenhütte

Bild: Emily Engkent
Bild: watson

Höchster Punkt: 2046 Meter über Meer
Länge: 9,65 Kilometer
Total Auf-/Abstieg: 769 Meter/ 769 Meter
Dauer: 4 Stunden 10 Minuten
Einstufung: T2 – Bergwandern
Verpflegungsmöglichkeiten: Windgällenhütte, Seewen/Hüseren

Das Höhenprofil:

Wegbeschreibung: Startpunkt ist die Bergstation Golzern. Zu Beginn kann man gemütlich auf einer Naturstrasse Richtung Golzenersee wandern. Nach rund einer halben Stunde wird es etwas wilder. Unter anderem führt der Weg durch ein Hochmoor und an sehr vielen Felsblöcken vorbei. Hat man alles richtig gemacht, sollte man sich bei der Windgällenhütte wiederfinden.

Emily National hat die Route für gut befunden.
Emily National hat die Route für gut befunden.
Bild: Emily Engkent

Zu spät sollte man von da aber nicht los, denn der Rückweg über die Schisseneggen und Nossplatten ist steil und felsig. Wer da stresst, setzt sich einem unnötigen Risiko aus.

Spezielles: Das Maderanertal punktet mit seiner noch fast unberührten Natur.

Empfohlen von Emily Engkent. Sie hatte die Wanderung umgekehrt gemacht:

«Wunderschöne Wanderung. Nur ein paar Kühe. Am Schluss gibt es ein See. Obwohl es kalt war, habe ich meine Füsse etwa 46 Sekunden im Wasser gelassen. Erfrischend.»

Alpe di Neggia – Monte Gambarogno – Indemini

Bild: watson

Höchster Punkt: 1722 Meter über Meer
Länge: 7,39 Kilometer
Total Auf-/Abstieg: 398 Meter / 817 Meter
Dauer: 2 Stunden 45 Minuten
Einstufung: T2 – Bergwandern
Verpflegungsmöglichkeit: Alpe di Neggia, Alpe Cedullo, Indemini

Wegbeschreibung: Los geht es direkt ab der Postautohaltestelle. Ein Saumpfad führt Richtung Norden zum Gipfel des Monte Gambarogno. Dort hat man einen richtig schönen Ausblick auf den Lago Maggiore und die umliegenden Bergketten.

Von nun an geht es fast nur noch abwärts. Einzig nach der Alp Cedullo muss man noch einmal ein bisschen aufwärts wandern. Schliesslich kommt man bei einem Kirchlein an (Oratorio di Sant' Anna). Ab hier geht es nun locker bergab nach Indeminis.

Spezielles: Das ursprüngliche Oratorium des kleinen Gebetshauses wurde im 14. bis 15. Jahrhundert erbaut.

Philipp Löpfe empfiehlt die Wanderung auch mit Indemini als Startpunkt:

«Alpe di Neggia hoch über dem Lago Maggiore ist eine Rundwanderung wert. Man kann mit dem Postauto nach Indemini anreisen, aber es gibt nicht allzu viele Kurse. Das private Auto ist daher für einmal empfehlenswert. Die Aussicht ist priceless – mit Glück ist auch die Beiz auf der Alpe Cedullo noch offen.»

Braunwald – Charetalp –Glattalp

Bild: shutterstock
Bild: watson

Höchster Punkt: 2151 Meter über Meer
Länge: 12 Kilometer
Total Auf-/Abstieg: 511 Meter/551 Meter
Dauer: 3 Stunden 39 Minuten
Einstufung: T3 – anspruchsvolles Bergwandern
Verpflegungsmöglichkeiten: Glattalphütte, Gasthaus Glattalp

Wegbeschreibung: Die Tour startet beim kleinen Gumen. Hier hat man bereits einen ersten, wunderbaren Ausblick – unter anderem auf den höchsten Berg des Glarnerlands, den Tödi (3614 Meter). Nun geht es hinauf. Zuerst zum Bützi auf über 2000 Meter, dann führt die Strecke durch eine interessante Karststeinlandschaft, bis man schliesslich in Erigsmatt knapp die Hälfte der Tour geschafft hat.

Es geht weiter durch ein spannendes Hochtal. Zuerst führt der Weg wieder auf unter 1900 Meter, bevor man noch einmal auf über 2000 Meter hoch muss. Hat man diesen letzten Anstieg aber geschafft, geht es gemütlich hinunter zur Glattalp-Seilbahn. Achtung: Die Seilbahn fährt in diesem Jahr nur noch bis zum 21. Oktober 2018.

Spezielles: Die Karstlandschaft auf der Glattalp ist die grösste der Schweiz.

Empfohlen wird diese Wanderung von Peter Blunschi:

«Die Karrenfelder zwischen Glarus und Schwyz sind eine einzigartige, bizarr geformte Felslandschaft. Eine gewisse Trittsicherheit ist erforderlich, doch ansonsten ist die Wanderung nicht besonders anspruchsvoll – sofern man in Braunwald und in Bisisthal die Seilbahn benutzt.»

Falls du lieber im Ausland deine Wanderschuhe schnürst: 13 Tipps der watson-Redaktion für Wanderungen ausserhalb der Schweiz:

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Das sind die 13 schönsten Wanderungen der watson-Redaktion
quelle: shutterstock / shutterstock
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Und falls du dich jetzt fragst, was Emily mit Kühen zu tun hat:

Video: watson/Emily Engkent

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