Schweiz
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Bundesrat Alain Berset trat in der Fair-Food-«Arena» gegen die Initianten und damit gegen seine eigene Partei an. screenshot: srf

In der Fair-Food-«Arena» führt Berset die Initianten mit ihrem eigenen Abstimmungstext vor

Die müde wirkenden Befürworter der Fair-Food-Initiative konnten in der Abstimmungs-«Arena» wenig überzeugen. Zuletzt war es ihr eigener Initiativtext, den ihnen Bundesrat Alain Berset um die Ohren schlug.

15.09.18, 00:56 16.09.18, 10:01


Maya Graf hatte schon bessere Auftritte. So eindringlich die Grünen-Nationalrätin ihre Argumente am Freitagabend in der Abstimmungs-«Arena» auch wiederholte, so sehr sie immer wieder auf dieselben Punkte aufmerksam machte; zuletzt vermochte sie nicht richtig zu überzeugen.

Auch Hans-Ulrich Huber war ihr keine grosse Hilfe. Der Geschäftsführer von Tierschutz Schweiz schaffte es kaum, seine Stimme zu erheben, sich etwas Platz zu verschaffen und seinen Kontrahenten die Leviten zu lesen. Die wenigen Male, in denen er zu Wort kam, äusserte er sich zögerlich und wenig angriffig.

Schade, böte doch die Fair-Food-Initiative dem Pro-Lager genügend Stoff für eine leidenschaftliche Argumentation. Immerhin geht es um ein Thema, das uns alle betrifft: Was landet in der Zukunft auf dem Teller von Herr und Frau Schweizer? Pouletbrust aus einer ungarischen Massenzucht? Oder nur noch Lebensmittel auf fairen und nachhaltigen Produktionen, egal ob sie aus dem In- oder Ausland stammen?

Worum geht es bei der Fair-Food-Initiative? Helene erklärt es dir:

Video: watson/Lya Saxer

Während es Graf und Huber versäumten, kurz vor der Abstimmung am 23. September noch die letzten Unschlüssigen auf ihre Seite zu ziehen, konnte das Contra-Lager umso mehr punkten. Dies sogar, obwohl der SP-Bundesrat Alain Berset nicht die Argumente seiner eigenen Partei, sondern jene des Bundesrates vertreten musste. Dieser hatte, im Gegensatz zur SP, die «Nein»-Parole beschlossen.

Doch Berset schien diese Rolle keine Mühe zu machen. Taktisch klug machte er einen Schritt auf die Initianten zu und gestand ein, dass ihre Fragestellungen grundsätzlich richtig seien. «Natürlich ist es nicht egal, wie produziert wird.» Doch für wichtige Verbesserungen müsse die Verfassung nicht geändert werden. Mit der Initiative der Ernährungssicherheit, die das Volk vor einem Jahr angenommen hatte, habe man bereits genug Möglichkeiten, wichtige Verbesserungen anzupacken.

Video: streamable

Auch FDP-Nationalrätin Regine Sauter profitierte von der Argumentationsmüdigkeit ihrer Kontrahenten. Man solle die Konsumenten nicht unterschätzen, entgegnete sie auf die Wortmeldung von Graf, dass sich viele nicht bewusst seien, dass ihr Fleisch auf dem Teller aus einer tierquälerischen Haltung stamme.

«Die Konsumenten haben es in der Hand, ob sie in der Migros oder im Coop einkaufen.» Sie hätten es in der Hand, welches Label sie unterstützen, ob sie saisonal und biologisch einkaufen wollen. Und genau das sei doch wichtig: Dass es eine grosse Auswahl gebe und man zuletzt selbst entscheiden könne, ohne bevormundet zu werden. Und wer wolle, der könne sich auch heute schon, ohne die Fair-Food-Initiative von nachhaltigen und fair produzierten Lebensmitteln ernähren.

Doch dem Tierschützer Huber genügte das nicht. Das Problem sei, dass oftmals nicht genügend ausgewiesen werde, woher ein Lebensmittel stamme. Und damit sprach er einen Punkt an, bei dem ihm auch die Gegenseite Recht gab. Zwar weiss man beim Kauf einer Packung Eier, dass sie von Schweizer Hühnern mit Freilauf stammen. Wer aber Eier-Spätzli kauft, hat keine Ahnung woher die darin verarbeiteten Eier sind.

Video: streamable

Zumindest bei diesem Punkt waren sich alle vier Studiogäste einig: Es braucht bessere Deklarationen bei den Lebensmitteln. Es muss klar sein, woher sie stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Und hier hakte Berset nochmals ein. «Dafür braucht es aber keine neue Verfassungsgrundlage.»

Und schon gar nicht eine, die danach nicht eingehalten werden könne, doppelte Sauter nach. Denn wie wolle man ausländische Betriebe dazu zwingen, nach Schweizer Standards zu produzieren? Wenn in Italien Menschen zu unwürdigen Bedingungen schwarz auf Tomatenplantagen arbeiten, sei es doch nicht die Aufgabe der Schweiz, dort Polizei zu spielen.

Video: streamable

Indem Sauter den Initiativtext zitierte, machte sie auf ein grosses Problem des Pro-Lagers aufmerksam: Das Anliegen der Initianten wird offenbar unterschiedlich interpretiert. Im Abstimmungsbüchlein steht, dass bei einem «Ja» zur Initiative der Bundesrat Anforderungen für die Produktion von Lebensmitteln festlegen soll. Die Anforderungen gelten dann auch für Produkte, die aus dem Ausland in die Schweiz importiert werden. Nun sagen die Gegner der Initiative, dass man wolle, dass für ausländische Produktionen dieselben Standards gelten, wie in der Schweiz. Die Befürworter widersprechen und sagen, die Anforderungen an die Produktionen können für Schweizerische und ausländische Betriebe unterschiedlich sein.

Was gilt nun? Das fragte sich auch Berset. «Es ist das erste Mal, dass ich in einer Debatte bin, wo die Initianten verlangen, dass man die Initiative nicht ganz nach ihrem Sinn umsetzt.»

Video: streamable

Damit nahm der Bundesrat den Initianten den Wind aus den Segeln. «Was bedeutet die Fair-Food-Initiative? Und was bedeutet sie für die heutigen Verträge mit ausländischen Handelspartnern?», fragte er in die Runde. Die Antworten auf solche Fragen konnten die Befürworter in der «Arena»-Runde nicht geben. Zuletzt verpassten sie die Chance, für Klarheit zu sorgen und mit einem konkreten Plan Unsicherheiten aus dem Weg zu schaffen. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
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152Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pipolino666 16.09.2018 09:38
    Highlight Wer nein sagt zur Tierfreundlichkeit sagt gleichzeitig ja zur Tierquälerei. Deshalb lege ich ein Ja in die Urne.
    13 1 Melden
  • Interessierter 16.09.2018 08:18
    Highlight Warum um alles in der Welt spielt das Tierwohl nur für CH- Produzenten eine Rolle? Dies konnte Berset nicht erklären! Warum sind die fairen Anstellungsbedingungen nur in der CH massgebend? Ist es nicht absolut verlogen für die CH Gesetze zu machen und bei den CH Produzenten durchzusetzen aber Mittags in der Kantine wird mir dann Quälfleisch auf den Teller gelegt ohne das ich mich wehren kann? Ich will das nicht! Daher bitte JA zu Fairfood. Die welche im Ausland Lebensmittel einkaufen machen es doch so oder so...
    11 2 Melden
  • G.G. 16.09.2018 00:20
    Highlight Ich weiss nicht, ob es ein Zufall ist, aber wenn, dann ist es meiner Meinung nach ein ungünstiger Zufall, dass diese beiden Ernährungsintiativen gleichzeitig an die Urne kommen. Gerade weil die beiden Initiativen so ähnlich sind werden sie schnell in eine Schublade gesteckt und als Doppelpack mit „2x Nein“ oder "2x Ja" abgestempelt... Ich persönlich habe bei der Ernährungssouveränität wegen dem GMO-Paragraphen Nein gestimmt (Ich finde es nicht sinnvoll, ein noch so junges Forschungsgebiet mit so viel Potential quasi prophylaktisch zu verbieten), bei der Ersten Vorlage schwanke ich noch...
    2 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 16.09.2018 08:40
      Highlight @G.G

      Die Forschung am Genom wird durch diesen Eintrag keineswegs verboten. Sondern die Verwendung von genetisch veränderter Organismen, Pflanzen und Tiere in der Landwirtschaft.

      "Er verbietet in der Landwirtschaft den Einsatz genetisch veränderter Organismen sowie von Pflanzen und Tieren, die mithilfe von neuen Technologien entstanden sind, mit denen das Genom auf nicht natürliche Weise verändert oder neu zusammengesetzt wird"

      Gentechnik kann der Heilsbringer sein, momentan jedoch erzeugt sie Superunkraut.

      www.srf.ch/news/article/7495054/amp

      PS Gesetze können immer angepasst werden.

      0 0 Melden
  • beni0br 15.09.2018 22:01
    Highlight Übrigens Lebensmittelhersteller scheissen auf die Schweiz. Wir sind nicht mal der grösste Abnehmer von irgendwas.

    Japan, China sind die grössten Sojakäufer, wenn diese eine FairFood Soja Initiative machen, hat das Wirkung

    Die Folge bei uns wird sein, dass es hier die Produkte nicht mehr geben wird. http://br
    3 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 23:03
      Highlight @beni0br

      Bis auf Gänse-Stopfleber fällt mir kein einziger Artikel ein welcher nicht auch heute schon fair produziert wird. Fair bedeutet nicht Bio, sondern einfach gerechter. Es wird deshalb genau nichts in den Regalen fehlen.

      Nicht der Arme Chinese, der eine Schale Reis isst, ist das Problem, wir sind es. Wir kaufen drei Schalen Reis und werfen eine einfach weg.

      Initiativtext:

      " Er trifft Massnahmen zur Eindämmung der Lebensmittelverschwendung."

      Es hätte genug um jeden Armen hier in der Schweiz kostenlos und gut zu versorgen. Man wirft es aber lieber weg, da es günstiger ist.
      8 4 Melden
  • Hierundjetzt 15.09.2018 17:42
    Highlight Die Befürworterseite argumentiert ja gerne mit: "wir geben ja nur 7% für Nahrungsmittel aus"

    *Zu den Fakten:
    Der Lohnmedian in der Schweiz beträgt 6'500.- (50% verdienen mehr, 50% verdienen weniger als 6'500.-

    7% von 6'500.- = 455.-

    Kann mir von den Befürwortern jemand erklären wie 50% der CH-Bevölkerung 90 Mahlzeiten im Monat (3 pro Tag x 30 Tage) mit 455.- bezahlt?

    Das ist doch absoluter Quatsch und schlicht gelogen.

    Also wenn man so tief sinken muss, um sein Ja zu rechtfertigen, dann ist die Initiative reiner Bruch.

    21 13 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 18:18
      Highlight
      Ein Haushalt hat in der Schweiz 2,2 Personen hier ein leckeres 5 Franken (455/90) „Rezept“ mit Biolebensmitteln von dem alle satt werden:

      400g Brokkoli 2.95
      400g Kartoffeln 1.20
      Öl, Butter, Gewürze 0.80

      Preise aktuell von coopathome für Bio Produkte. Man könnte den Brokkoli auch durch Karotten und die Kartoffeln durch Linsen ersetzen, was natürlich ein total anderes Gericht gäbe.
      17 9 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:34
    Highlight Jeder wird mir zustimmen, dass er wenn möglich kein Gift essen möchte und die Bauern nicht die Erde zerstören sollen. Wenn Geld das einzige wirkliche Gegenargument ist, dann ist euch ehrlich gesagt das Leid anderer so egal wie euer Körper. Jeder hat das Anrecht sich von guten Produkten zu ernähren, aber jene die dagegen sind, Zahlen eure Löhne und möchten die Sozialleistungen kürzen. Merkt ihr nicht, dass man uns verarscht? Mit dem Import bedenklich erzeugter Produkte hilft man nur jenen die ohnehin schon genug haben. Wollt ihr das wirklich?
    12 13 Melden
  • Posersalami 15.09.2018 13:59
    Highlight Die Initiative ist anzunehmen, das Parlement kommt ja nicht in die Puschen!


    Als absolutes Minimum wäre ALLES zu deklarieren, auch und besonders im Restaurant. Es kann nicht sein, dass mir als Kunde überall Felsen in den Weg gelegt werden bei der freien Wahl. Die kann ich nämlich nur treffen, wenn ich die dafür nötigen Fakten haben.
    28 17 Melden
    • Hierundjetzt 15.09.2018 17:25
      Highlight ...und du warst wann exakt das letzte mal im Restaurant / Personalkantine / Kebap-Stand?

      Das ist seit gefühlt 100 Jahren so. Siehe Lebensmittelgesetz. Alles öffentlich detailliert (!) ausgeschildert.

      Was mich jetzt aber zur Frage bringt: weisst Du überhaupt genug zum Thema, um Dir eine ausgewogene Meinung zu bilden oder wirfst Du einfach mal so mit aufgeschnappten Schlagworten um Dich?
      12 13 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 19:25
      Highlight @Hierundjetzt

      Pouletfleisch "Brasilien" ist doch keine Delkalartion wie Posersalami sie sich vorstellt. Er möchte wohl eher etwas wie die hübschen Bilder auf den Zigaretten. Das Bild würde vermutlich von der Erwartung abweichen. So nicht:
      6 3 Melden
  • Snowy 15.09.2018 12:57
    Highlight Alles klar: Weil die Lebensmittel etwas teurer werden, lehnen wir die Initiatiave ab.

    Unfriendly Reminder: Die Kosten für Lebensmittel sind geradezu pervers günstig (7% des Haushaltseinkommens). Die zu günstigen Lebensmittelkosten sind DER Hauptreiber für die Verschwendung in Produktion, Handel und Endkonsument.

    Was (zu) günstig ist, wird verschwendet, so funktionieren wir Menschen nun mal.
    40 27 Melden
    • Rocky Gonzales 15.09.2018 15:09
      Highlight So so, zu günstig. Wenn wir die Nahrungsmittel mit dem Ausland vergleichen (ein Grundbedürfnis /Maslow) sind wir im EU Raum mit ca. 80% teurer als der Rest. Zudem sind die Lebenshaltungskosten (Essen, Wohnen, Verkehr etc.) im Vergleich exorbitant. Die 7% sind, wenn sie denn stimmen wirklich tief aber der Rest? Zudem ein bisschen Daten zusammensuchen: 583.-- im Schnitt. Bedeutet, dass Sie ca. 8400.-- verdienen müssten, Rechnen Sie mal selbst (abzgl. Vers. Wohnen, Essen, Tel. etc.) Denken, informieren, dann Schreiben. Und jene die weniger haben - nur noch Tiefkühlkost? Was bleibt noch?
      17 13 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:17
      Highlight @Rocky Gonzales

      Achso ich wusste nicht, dass täglich Fleisch zu Essen ein Grundbedürfnis ist.

      PS Unten schön aufschlüsseln und oben nicht das Lohnniveau nicht berücksichtigen.

      PPS Laut Aargauerzeitung wie folgt: "Ein Schweizer Haushalt, in dem im Schnitt 2,2 Personen leben, gab 2014 jeden Monat gut 583 Franken für Nahrungsmittel aus. Der grösste Brocken davon geht weg für Fleisch (141.85 Franken)..." Nach Adam Riesling sind das knapp 25%. Ich weiss ja nicht, aber eventuell ist es etwas viel.
      6 10 Melden
    • Hierundjetzt 15.09.2018 17:29
      Highlight Snowy: Wer ist dieser "wir" der nur 7% ausgibt? Der Sozialhilfeempfänger? Soso der gibt also pro Monat nur CHF 68.6 aus, pro Tag 2.-? Und der UBS-Chef 1'400'000.- / pro Tag 46'000?

      Es ist immer so eine Sache mit Schlagworten und Durchschnitten. Es tönt uuuuunglaublich gut, aber ist komplett Weltfremd.

      Was aber Tatsache ist, dass 4 Mrd an Lebensmittel im Ausland eingekauft werden. Somit ist es extrem vielen Schweizern bereits jetzt viel zu teuer in der Schweiz.

      DAS ist ein Fakt. Nicht Deine "7%"
      12 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:38
      Highlight *PS Unten schön aufschlüsseln und oben das Lohnniveau nicht berücksichtigen.
      3 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:47
      Highlight @Hierundjetzt

      Angenommen Fleisch würde doppelt so teuer werden, könnte man dann nicht einfach halb so viel essen? Angenommen Gemüse würde teuerer werden, könnte man dann nicht einfach nur noch einen Viertel des Fleisches konsumieren, um es auszugleichen?
      7 9 Melden
  • aglio e olio 15.09.2018 12:17
    Highlight Ausländische Anbieter sollen festgelegte Standards erfüllen müssen um in die Schweiz importieren zu müssen?
    Das tönt ja geradezu absurd.
    Man stelle sich vor, man würde diese Sichtweise auf andere Konsumgüter ausweiten. Zum Beispiel Elektrogeräte oder Autos. Wo kämen wir hin wenn diese strengeren Vorschriften unterliegen würden als sie es im Produktionsland müssten. Das wäre Bevormundung des Bürgers und wir hätten keine freie Auswahl mehr.
    Aber halt...irgendwas ist hier nicht stimmig.
    17 13 Melden
    • Big_Berny 15.09.2018 13:50
      Highlight Naja, aber derzeit haben lokale Produzenten preislich kaum eine Chance gegen Importe, da diese sich ja an die strengen Richtlinien halten müssen. Dadurch wird Importware attraktiver.
      Wie willst du denn begründen, dass Grossverteiler beim Schweizer Steak viele Richtlinien erfüllt werden müssen beim Import-Produkt aber nicht? Das macht doch keinen Sinn – egal ob man mögliche Gesundheitseinflüsse, das Tierwohl oder Einflüsse auf die Umwelt betrachtet.
      12 1 Melden
  • Wambolium 15.09.2018 12:10
    Highlight Nein zu Fair-Food:

    Der Fair-Food Initativtext verlangt, dass importierte Lebensmittel denselben Anforderungen entsprechen müssen wie einheimische Lebensmittel.
    (siehe Initativtext Artikel 104b)
    Dies ist nicht umsetzbar und verstöst gegen internationales Handelsrecht.
    Wenn nach drei Jahren noch kein Ausführungsgesetz existiert, muss der Bundesrat die Initative auf Verordnungsebene umsetzen.

    So etwas ist mMn nach gefährlich.

    Natürlich können hier die Initanten kommen und behaupten, dass man den Verfassungsartikel in ein mildes Gesetz giesen kann. Doch schlussendlich gilt der Initativtext
    19 17 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:04
      Highlight 1. Besteht der eigentliche Initiativtext nur aus diesem Artikel und es kommt für meinen Geschmack zu viel "kann" und "fördert" vor.

      2. Wenn es gefährlich ist auf fair produzierte Lebensmittel zu bestehen, stimmt das System grundsätzlich nicht und sollte genau so geändert werden.
      6 7 Melden
  • pascii 15.09.2018 11:29
    Highlight Lustig, mich hat diese Arena eben gerade darin bestärkt, Ja zu stimmen. Wenn, wenn nicht der Konsument kann die Produktion steuern?

    Und wenn alles möglichst genau nachvollziehbar wird woher, mit was und wie die Lebensmittel produziert, erst dann ist der Konsument mündig.

    Zudem kann der Konsument - also das Volk - nicht eine gesunde Landwirtschaft und Umweltschutz verlangen ohne mehr zu bezahlen.

    Wo man als Konsument geld sparen kannist bei den horrenden Gesundheitsausgaben die wir haben.
    19 16 Melden
    • pumpkin42 15.09.2018 13:34
      Highlight Lückenlose Aufklärung heisst: Bis du nachvollzogen hast woher all das Zeug kommt das du auf dem Teller hast bist du verhungert. Wenn schon dann musst du selber anpflanzen und metzgen...
      8 6 Melden
    • pascii 15.09.2018 14:30
      Highlight Wohl wahr. Aber wie so oft kann man das Produkt zurücklegen wenn einem die Richtung nicht passt.
      3 1 Melden
    • Rocky Gonzales 15.09.2018 15:13
      Highlight Sorry, man hat bereits heute die Wahl. Und zurücklegen kann man immer - ausser man kann nicht lesen und ist ein Ignorant. Ich wähle zudem dem Budget entsprechend, geht wohl vielen so. Ich brauche generell nicht noch weitere Bevormundung.
      8 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:07
      Highlight @Rocky Gonzales

      TV, Internet Abo und Handy wählen Sie auch nach diesem Prinzip oder lieber schneller und mehr und sparen dafür beim essen?
      3 6 Melden
  • Katzenseekatze 15.09.2018 10:32
    Highlight Auf beiden Seiten laue Kommentare und Argumente. Schade. Thema wäre interessant...
    11 4 Melden
  • Aufeinwort 15.09.2018 10:23
    Highlight Vordergründig geht es den Initianden darum die Qualität der Lebensmittel zu verbessern. Im Kern aber geht es wie immer in der Politik letztlich um Geld. Und diesmal so, dass der Staat ausländischen Produzenten den Marktzugang künstlich erschwert und damit den hiesigen Lebensmittelproduzenten quasi ein garantiertes Einkommen sichert. Bolschewistische Planwirtschaft. Dazu gibt es eine einfache Antwort: NEIN.
    24 31 Melden
    • aglio e olio 15.09.2018 11:49
      Highlight "Bolschewistische Planwirtschaft"
      Nix zu sagen, aber erstmal mit grossen Wörtern einwerfen. 🙄
      17 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 17:09
      Highlight @Aufeinwort

      Zu dieser absolut unsinnigen Behauptung eine aktuelle Arte Dokumentation zu diesem alten Thema:
      1 2 Melden
  • mogad 15.09.2018 10:16
    Highlight Die Intitiative enthält ein "Kann". Worauf Berset:
    "Es ist das erste Mal, dass ich in einer Debatte bin, wo die Initianten verlangen, dass man die Initiative nicht ganz nach ihrem Sinn umsetzt."
    Das soll ein Kanterargument gegen die Befürworter sein? Dann frag ich jetzt mal ganz schüchtern: wurde je eine Volksinitiative ganz im Sinn der Initianten umgesetzt? Spontan fallen mir die Zweitwohnungsinitiative ein, die MEI. Es ist Sache des Parlamentes nach Annahme einer Initiative, Gesetze und Verordnungen zu erlassen und nicht jene der Initianten und das war schon immer so.

    32 19 Melden
  • mogad 15.09.2018 10:05
    Highlight FDP-Sauter sagt: Unterschätzt die Konsumenten nicht! Aber nur 16% kaufen Labelfleisch, der Rest schaut auf den Preis. Dann widerspricht sie sich selber indem sie sagt, bei Annahme der Initiative würde noch mehr im Billig-Ausland eingekauft. Und sie sagt, wenn in Italien zu unwürdigen Bedingungen auf Tomatenplantagen gearbeitet wird, ist es nicht a.d. CH dort Polizist zu spielen. Neoliberale Kälte nenn ich das. Und: Im Gastgewerbe müssen höhere Preise verlangt werden, wenn nur noch Fairfood erlaubt ist. Es geht wieder nur ums Geld. Oberhand? Nein! Demaskierung!
    27 23 Melden
    • go for it 15.09.2018 11:00
      Highlight Wo fangen wir mit der Bevormundung anderer an und wo hören wir damit auf? Nichts gegen nudging, aber Zwang ist nie nachhaltig.
      12 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 12:04
      Highlight @go for it

      "Wo fangen wir mit der Bevormundung anderer an und wo hören wir damit auf? Nichts gegen nudging, aber Zwang ist nie nachhaltig."

      Wo kaufen Sie Ihre nicht gelabelte (also jene ohne CE und ohne S+) Elektronik? Dort ist es möglich aber bei der Nahrung nicht? Humbug!

      Wo kaufen Sie Ihre Glühbirnen? Oh gar nicht, weil Sie auf LED (LCC) umsteigen mussten. PS Sparlampen sind kein Thema mehr.
      10 8 Melden
  • Göschene-Eirolo 15.09.2018 09:57
    Highlight Ja, FDP-Bundesrat Berset hat seinen Job gut gemacht...
    14 29 Melden
    • Duscholux 15.09.2018 10:27
      Highlight Kollegialitätsprinzip
      28 2 Melden
  • Gubbe 15.09.2018 09:45
    Highlight Es dünkt mich, dass diese Initiative auf Wunschdenken basiert. Heute bereitet es vielen Pflanzen Mühe, durch säuselndes Zureden gross zu werden. Ein Geschäft kann sich nicht leisten, 100 Tomaten täglich in der Auslage zu haben, auch im Wissen, dass nur 97 verkauft werden. Der Kunde wünscht sich Auswahl. Ob diese nun in Spanien von Taglöhnern 'betreut' werden, zu niedrigeren Löhnen als die CH sie hat, ist normal. Man verdient da generell weniger. Nahrungsmittel sind nachhaltig, sie wachsen wieder nach. Es gibt viele Labels, sind sie alle Bio? Leises Zweifeln...
    13 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 19:32
      Highlight Ich kenne keinen Kunden der sich möglichst wässrige, dickschalige und geschmacklose Tomaten wünscht. Die sind einzig auf Haltbarkeit getrimmt, dass eben ständig Ihre 100 Tomaten im Regal liegen. Zur Produktion hier:
      3 2 Melden
  • VAVAV 15.09.2018 09:40
    Highlight Das libertäre Argument von "Jeder kann selber entscheiden was er kaufen will" & "man soll die Konsumenten nicht bevormunden" wird immer herbeigezogen. Man kann sich auch fragen: Wollen wir in einem Staat leben, in dem es gesetzlich in Ordnung ist, Ware zu verkaufen, die unter schlechten Bedingungen produziert wird? (Und z.T. Grosskonzerne mächtig einkassieren)? Wir haben eingesehen, dass der Mensch nicht ausgebeutet werden soll (auch da musste der Staat Gesetze zum Arbeitsschutz erlassen), bei der Natur & den Tieren klappt es noch nicht. Die Wirtschaft der Profitmaximierung hat kein Gewissen..
    51 17 Melden
    • go for it 15.09.2018 11:04
      Highlight Natürlich stimmt Ihr letzter Satz. Das System heisst Kapitalismus und es gefällt mir auch nicht. Nur: Mit der Initiative würden vor allem jene spürbar bevormundet, die eben nicht so viel verdienen. Haben Sie das Gefühl, deren Löhne würden auch alle angepasst?
      10 5 Melden
    • VAVAV 15.09.2018 12:06
      Highlight Ich stimme Ihnen zu. Der Fehler liegt im System, was überall betrieben wird ist einfach nur Symptombekämpfung. Ob nichts machen eine Alternative ist, bezweifle ich trotzdem.
      4 1 Melden
    • Big_Berny 15.09.2018 14:11
      Highlight @go for it: Das Argument bezüglich der Wenigverdienenden könnte man überall anbringen. Auch maximale Arbeitstunden, faire Löhne oder Umweltschutz verteuern Produkte, und wären nach dieser Auffassung schädlich für wenigverdiende Konsumenten.
      5 1 Melden
  • tinted 15.09.2018 09:34
    Highlight 2/2 Aber es sind ja nicht nur Tiere, die so abartig gehalten werden. Vergessen wir nicht die Menschen, die auf Plantagen für drei mal nichts ihre Gesundheit und Würde verlieren. Ich verstehe nicht, weshalb es so viele SchweizerInnen gibt, denen das alles am A**** vorbeigeht. Hauptsache eine grosse Auswahl und erst noch möglichst billig auf dem Teller. Menschen mit Gewissen werfen am 23. September ein Ja in die Urne!
    29 45 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.09.2018 09:55
      Highlight Nö. Ich habe mit gutem Gewissen ein Nein eingelegt.

      Die der Zweck heiligt die Mittel Argumentation ist per se problematisch und wenn jemandem, der eben die Mittel (Initiative) ablehnt dann noch amoralisches Verhalten unterstellt wird, sind wir beim Dogmatismus.
      34 21 Melden
    • nicbel 15.09.2018 09:56
      Highlight Das hat nichts mit Gewissen zu tun. Sondern mit hohen Kosten für die Schweiz und wahrscheinlich kann die Schweiz nicht mal etwas bewirken im Ausland.
      29 21 Melden
    • tinted 15.09.2018 10:10
      Highlight Ich habe aus gesundheitlichen Gründen ein sehr bescheidenes Budget und kaufe seit Jahren nur Fleisch aus tiergerechter Haltung (gibt halt höchstens nur 2x die Woche Fleisch) und kaufe das Gemüse direkt ab Hof. Die Argumente „zu teuer mimimi“ ode „die anderen machen es ja auch nicht“ sind billig.
      43 9 Melden
    • Gubbe 15.09.2018 10:26
      Highlight Wenn, wenn wir im Ausland bewirken könnten, dass grössere Löhne bezahlt würden, die Tomaten teurer, die Grosseinkäufer würden ihre Marge draufschlagen und hier wäre das Entsetzen über die teuren Tomaten gross. Möchten Sie das?
      Die Menschen die 'da' arbeiten verdienen Etwas zum Nichts das sie ohne Arbeit hätten. Ja es sind nicht CH-Verhältnisse.
      5 11 Melden
    • mogad 15.09.2018 10:39
      Highlight @tinted. Danke. so machen wirs auch.
      10 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 20:36
      Highlight @nicbel

      Es ändert sich niemand für uns, das muss man immer selbst.
      3 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 20:45
      Highlight @Toerpe Zwerg

      In diesem Fall nicht. Es bedeutet nur, dass sich nichts ändern muss. Nun ist es so, dass Tiere und Menschen für unsere Produkte gequält oder zumindest unfair behandelt werden. Wir alle wissen davon und wer nichts dagegen unternimmt lässt es weiterhin geschehen. Das ist quasi unterlassene Hilfeleistung und wird jedem der Nein stimmt zurecht zur Last gelegt. Es geht nicht um ein gewisses Moralverständnis, sondern um sichtbares Fehlverhalten. Klar die Schweiz ist klein, aber die Fehler sind deswegen nicht kleiner oder zu vernachlässigen. Ihre Unterstellung ist haltlos.
      3 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.09.2018 21:11
      Highlight Das Argument wird durch Wiederholung nicht besser und der Dogmatismur durch Verschärfung der Rhetorik bloss abstossender.

      Etwas dagegen unternehmen kan jeder ausgezeichnet ohne den vor Mängeln strotzenden Eintrag in die Verfassung aufzunehmen. Ihre Darstellung der Alternativlosigkeit ist falsch und dass Sie ausser Moralapell keine Argumente anführen, unterstreicht m.E. die mangelhafte Würdigung der Materie.
      3 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 21:39
      Highlight @Toerpe Zwerg

      Stellen Sie sich in die Fleisch- oder Gemüseabteilung eines beliebigen Supermarkts und schauen Sie wie die Menschen einkaufen. Sind alle die zu billigsten Produkten greifen Working Poor, IV Bezüger oder gar Rentner? Nein darunter sind auch jene die es nicht besser wissen oder aber solche denen es schlicht egal ist.

      Ausserdem gibt es nicht nur die Schweiz auf diesem Planeten, wenn wir die Verschmutzung einfach auslagern wird sie uns irgendwann heimsuchen. Wir haben keine alternative zur Erde und alles was wir zerstören wird uns einmal fehlen.
      3 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.09.2018 11:15
      Highlight Das ist alles nicht falsch. Trotzdem ist Fairfood eine Scheinlösung, welche ganz dem Machbarkeitsgedanken unterworfen ist - unter kompletter Ausblendung wirtschaftlicher, sozialer und bürokratischer Realitäten.
      1 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 16.09.2018 11:42
      Highlight @Toerpe Zwerg

      Falsch, eine Wirtschaft, welche es "verunmöglicht" auf Gerechtigkeit zu bestehen, ist eine Scheinlösung. Genau das ist es was unsere Erde zerstört, skrupelloser Kapitalismus. Finden Sie ein System welches auf den Rücken der Armen gebaut wurde, sollte bis in alle Ewigkeit fortbestehen? Mit alle Ewigkeit meine ich natürlich bis es uns zerstört hat. Fairness muss immer möglich sein, sonst ist das System nichts wert.

      PS Haben Sie im Betracht gezogen welche wirtschaftlichen und sozialen Folgen unser momentanes Verhalten für die Betroffenen hat?
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.09.2018 17:40
      Highlight Aha, das ist also des Pudels Kern ... triviale Kapitalismuskritik.

      Es dürfte sinnlos sein, aber ich darf Ihnen widersprechen. Die Marktwitschaft ist nicht auf dem Rücken der Armen gebaut. Es ist im Gegenteil die Marktwirtschaft, welche die Menschen von der Armut befreien kann - und dies auch massenhaft tut.

      Fairness btw. ist ein relativer Begriff und muss ständig neu verhandelt werden. Ich begrüsse die Diskussion darüber.

      Erklären Sie mir "unser Verhalten" und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen davon?
      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 16.09.2018 19:21
      Highlight @Toerpe Zwerg

      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.09.2018 21:38
      Highlight Wenn ich in einem Gespräch bin, erwarte ich, dass der Gesprächspartner selber spricht. Ich schaue in Diskussionen keine Filmchen.
      1 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 16.09.2018 22:43
      Highlight Und ich antworte nach dem Pareto-Prinzip.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.09.2018 23:11
      Highlight Nö. Zero bleibt zero.
      1 0 Melden
  • tinted 15.09.2018 09:33
    Highlight 1/2 Für mich gibt es bei den Argumenten der Gegner, Parallelen zu denen der Waffenexporte. Nämlich äusserst egoistische und skrupellose. Schon jetzt hätten die Konsumenten die Möglichkeit, bei tierischen Produkten, nur die Angebote aus tierfreundlichen Haltungen zu kaufen. Machen sie aber nicht. Da werden zB nach wie vor Hühner gezüchtet und gemästet, deren Brustfleisch so schwer wird, dass die nach vorne kippen oder die Knochen durch die unnatürliche Fleischmasse währenddem sie stehen (!!!) brechen. Das ist doch grausam! Und das ist nur ein Bespiel.
    22 8 Melden
  • cocorumo 15.09.2018 09:17
    Highlight Eine Frage, die sich nur am Rande um diese Thematik dreht - trotzdem möchte ich sie in den Raum werfen, bin neugierig auf andere Meinungen.

    Meiner Meinung nach ist es mitunter ein grosses Problem, dass die Produktevielfalt ad absurdum vergrösstert wurde und noch immer wird (zählt z.B. mal alle verschiedenen Sorten Milch in eurem Coop/Migros).

    Wäre es deshalb sinnvoll, eine staatliche Obergrenze festzulegen, wie viele Sorten eines Produktes von einem Händler verkauft werfen dürfen (z.B. "nur" noch 5 Sorten Milch)?
    12 17 Melden
    • MacB 15.09.2018 12:05
      Highlight das schafft dann wieder "Arbeits"-plätze beim Bund zwecks Kontrolle und eine weitere Bürokratisierung folgt.
      4 2 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 08:55
    Highlight "Wenn in Italien Menschen zu unwürdigen Bedingungen schwarz auf Tomatenplantagen arbeiten, sei es doch nicht die Aufgabe der Schweiz, dort Polizei zu spielen."

    Sprich, man sollte diese Produkte weiter importieren dürfen, obwohl man genau weiss wie sie produziert werden? Das ist als ob man einem Nichtraucher den befehl zum Rauchen gibt, weil er nicht die "Moral"-Polizei spielen soll.

    Offenbar ist das Lager der Befürworter klein, wenn dies die besten Redner waren. Die Natur hat keine laute Stimme. Sie plätschert wie ein Bach der euer Gift ins Tal zu den Bürgern trägt. Ich bin Teil des Baches.
    60 66 Melden
    • go for it 15.09.2018 11:10
      Highlight Sie glauben aber nicht im Ernst, dass sich die Lage der Menschen verbessert, die zu unwürdigen Bedingungen schwarz arbeiten, wenn wir nichts mehr importieren? Die werden einfach zum Teufel gejagt.
      10 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 11:52
      Highlight Wenn man Produzenten unterstützt welche Menschen, Tiere und die Umwelt achten, ist es nur für jene schlecht die dies nicht tun. Kein wirklicher Verlust wie ich meine.
      10 3 Melden
  • Freilos 15.09.2018 08:37
    Highlight Ich habe beide Initiativen abgelehnt, da ich der Meinung bin, dass der Konsument im Laden entscheiden soll was er konsumieren möchte. Ich bin aber ebenfalls der Meinung, dass Lebensmittel viel besser deklariert werden müssen, bezüglich beispielsweise fairer Tierhaltung.
    243 113 Melden
    • Silent_Revolution 15.09.2018 09:09
      Highlight Ich finde nicht, dass der Konsument das Recht hat Produkte zu konsumieren für wessen Erzeugung Menschenrechte bewusst verletzt werden, und Tiere wie Abfall behandelt werden.

      Auch wenn ich mir über den Widerspruch im Klaren bin, dass ich diese Nachricht gerade auf einem Laptop übermittle, dessen (alternativlose) Rohstoffe problematischem Ursprungs sind, ist es eben auch ein gravierender Widerspruch sich mit Menschenrechten und Tierschutzgesetzen zu schmücken und diese beim Handel mit dem Ausland für den Profit auszublenden.
      81 18 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 09:22
      Highlight Also der Konsument soll entscheiden dürfen ob er die Welt aller zerstört? Ihr wollt offenbar nicht begreifen wie knapp wir vor dem Abgrund stehen.
      24 20 Melden
    • nicbel 15.09.2018 09:58
      Highlight Silent_Revolution die Schweiz alleinr wird aber an der Tierhaltung und den Arbeitsbedingungen kaum etwas ändern können. Weil diesr Länder dann einfach in andere Staaten exportieren.
      12 28 Melden
    • Silent_Revolution 15.09.2018 10:06
      Highlight Interessante Argumentation.

      Weil die Schweiz nichts an den Arbeitsbedingungen und der Tierhaltung ändern kann, unterstützt sie diese mit dem Import und bezwecken mit der erhöhten Nachfrage eine erhöhte Anzahl an ausgebeuteten Menschen und Tieren.
      25 4 Melden
    • kyoryu 15.09.2018 10:09
      Highlight Es wird weiterhin Produzenten geben, die mit der Schweiz geschäfte machen wollen. Einfach unter fairen Bedingungen.
      18 2 Melden
    • mogad 15.09.2018 10:19
      Highlight @Silent. Wir sind doch Alle in Widersprüche verwickelt. Deshalb sag ich NICHT: Ich bin eh in Widersprüche vermittelt, drum ist sowieso Alles egal, ich schere mich um nichts, konsumiere einfach gedankenlos vor mich hin.
      8 3 Melden
    • Freilos 15.09.2018 10:58
      Highlight @Bauernbrot: wie knapp sind wir denn vor dem Abgrund? Wieviele Jahre haben wir noch?
      Ich denke diese Initiativen haben wenig damit zu tun. Das ist eher ein Problem der Überbevölkerung.
      5 13 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 11:55
      Highlight @Freilos

      Ein Grund für die hohen Geburtenraten (nicht Überbevölkerung) ist unser ausbeuterisches Verhalten.
      4 4 Melden
    • nokom 15.09.2018 13:18
      Highlight Meiner Meinung nach klappt es nicht, dem Konsumenten die Entscheidung zu überlassen, weil sich viele Leute (wahrscheinlich die Mehrheit) keine Gedanken machen oder egoistisch einfach das günstigste Produkt wählen.

      Vertrauen Sie z.B. bei Abfallentsorgung und Gewässerschutz auch den einzelnen Verbrauchern / Konsumenten? Was glauben Sie, wie es hier aussehen würde ohne Abfallregelung und Gewässerschutz?
      Das gleiche gilt für fair produzierte Nahrung.
      10 0 Melden
    • nokom 15.09.2018 13:26
      Highlight Ein weiteres historisches Beispiel:
      Nehmen wir die Sklavenhaltung in den Südstaaten. Dort gab es auch zahlreiche Menschen, die gegen Sklavenhaltung waren, aber hat sich das Problem mit "privater Moral" von selbst gelöst? Nein! Es brauchte klare Gesetze. Genauso wie es heute bei der Tierhaltung klare Gesetze braucht!

      Und auch dort war es "schlecht für die Wirtschaft". Aber wer denkt heute zurück und sagt, dass es ein Fehler war, die Sklavenhaltung zu verbieten?
      10 0 Melden
    • Posersalami 15.09.2018 14:01
      Highlight Ok, ich will in meinem Salat in der Kantine keine Avocados, die unter erbärmlichen Bedingungen hergestellt wurden und einem Dorf das Wasser gestohlen haben.

      Viel Spass dabe, das herauszufinden.

      Wahlfreiheit findet hier eben nur partiell statt, oft es ist einfach nicht möglich an die Informationen zu kommen. Ich kann aktuell nur überall Verzichten, wenn ich nicht zur Zerstörung der Lebensgrundlage von unzähligen Menschen beitragen will.

      Genau darum braucht es diese Initiative.
      5 2 Melden
    • Rocky Gonzales 15.09.2018 15:20
      Highlight Wir diskutieren hier um ein Grundrecht, zu vernünftigen Preisen zu essen. BEVOR wir uns das auch noch verteuern, müsste anderen Orten gespart werden. (Oelkonsum - Verpackung, Ersatzrohstoffe für Plastik u.v.m.) Essen muss und soll jeder können und es muss und soll bezahlbar bleiben. Wenn ich hier die Kommentare lesen habe ich das Gefühl von Millionären umzingelt zu sein, aber jammern wegen teuren Versicherung, den Telkosten etc. Etwas Fairness und ökonomisches Denken ist angesagt, Idealismus hat uns noch nie weiter gebracht. Daher NEIN, Wir haben schon die Wahl, nur Dumme nutzen sie nicht.
      7 5 Melden
    • nokom 15.09.2018 16:44
      Highlight @Rocky Gonzales
      Nein, ich bin nicht reich. Aber bereit einmal die Woche mehr auf Tierprodukte zu verzichten, um das Richtige zu tun!
      Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass wegen dieser Initiative irgendwer zum Hungern gezwungen wird?

      Ganz nach deiner Rhetorik also:
      Nur Egoisten und Geldgeile stimmen dagegen.
      6 3 Melden
    • cassio77 16.09.2018 07:44
      Highlight Was heisst "faire Tierhaltung"? Was heisst "Bio"? Viele haben hier ein romantisch-landwirtschaftliches Bild vor sich, auf welchem die Huhner über den Hof wackelt, den Kühen und Schweinen "Gute Nacht" sagen und danach noch ein Ei ins Nest legen. Lest mal auf Bio Suisse nach, was "Bio" heisst. Ein Labeling bringt nur etwas, wenn sich der Konsument auch bewusst damit auseinandersetzt. Heute wird einfach alles mit grüner Verpackung ummantelt und mit einem Preisaufschlag von 20 bis 50% versehen, und der Konsument kann sich auf die Schulter klopfen, sehr überspitzt gesagt.
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 16.09.2018 11:25
      Highlight @cassio77

      Hier für alle die nicht selbst suchen wollen:

      https://www.bio-suisse.ch/de/wasbedeuteteigentlichbio.php

      Selbstverständlich kann man noch besser als nach Bio-Suisse Vorschriften produzieren und natürlich hindert einem niemand daran. Viel schlechter als Pouletfleisch aus Brasilien oder Ungarn geht aber kaum.
      1 1 Melden
    • cassio77 16.09.2018 17:29
      Highlight Hauch, Bauern rot, jetzt hast Du aber ins Wespen erst gestochen. Wie viele Fazendas hast Du in Brasilien bereits besucht, dass Du hier die brasilianische Tierhaltung kritisiert? Weisst Du, wie Hühner hier in der Schweiz gehalten werden? Weisst Du, wie Pferde hier gehalten werden? Immer zuerst vor der eigenen Türe kehren, bevor man auf andere zeigt...
      0 1 Melden
  • Black hat (minus hat) 15.09.2018 07:54
    Highlight Was ist eigentlich die Idee der Initianten für von Privatpersonen importierte Lebensmittel?

    Wenn ich aus den Ferien in Italien ein Fläschchen Olivenöl mitbringe oder aus Spanien etwas Pata Negra, muss ich dann bei den Produzenten kontrollieren, dass diese zu Schweizer Bedingungen hergestellt sind? Muss ich das nachweisen können am Zoll?

    Das wird für mich aus dem Text der Initiativ irgendwie nicht klar.
    24 34 Melden
    • Freilos 15.09.2018 09:35
      Highlight Ich glaube es geht hier nicht um ein paar importierte Fläschchen Olivenöl von Privatpersonen. Es geht darum dass nur faire Lebensmittel in den Schweizer Handel kommen.
      37 4 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 15.09.2018 11:41
      Highlight Für mich wäre das aber auch ein entscheidender Punkt.
      2 2 Melden
  • Jungle Head 15.09.2018 06:56
    Highlight Schweizer Initiativen haben sehr oft das Schöne an sich, dass sie das aufgreifen, was man sich ethisch und moralisch wirklich wünschen würde.

    Aber immer gewagt, weils Dinge sind, die eigentlich nur richtig funzen, wenns global oder zumindest kontinental umgesetzt werden würde. Im Weg ist IMMER das liebe Geld. Will heissen, es läuft dann aufs Dilemma Ideale und Gewissen vs. "Sachzwänge" hinaus. Und da absehbar keine revolutionären Reformen die Billiönchen aus Steueroasen oder Militär freimachen werden, beugen sich die Meisten dann den Sachzwängen. Beim Stimmvolk regieren der Mangel an Geld.
    102 29 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 09:32
      Highlight @Jungle Head

      Eine Revolution startet immer igendwo, weshalb nicht bei uns?
      19 10 Melden
    • Rocky Gonzales 15.09.2018 15:39
      Highlight Gutes Video, nur.... Trotz der optimistischen Ausgangslage haben wir generell einen massiven Rückschritt gemacht. Siehe die Ausbildung in Afrika (Religion). Das Zitieren von Koranversen hat noch nie jemanden weitergebracht und das ist heute weltweit der Fall. Sie kennen die Steigerung von Betrug? Das ominöse Wort heisst Statistik. Ich habe im Video zudem lediglich die Entwicklung der Geburtenrate entdecken können, von Ausbeutung keine Spur. Richtig ist, Europa beutet aus, jedoch nicht wie Sie schreiben. Sondern durch vollumfassende Exporte nach Afrika - wir killen deren Jobs. Das ist Fakt.
      3 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 16:11
      Highlight @Rocky Gonzales

      Ich verstehe zwar den Zusammenhang zwischen Religion und fairer Produktion nicht, aber Sie verstehen, dass wir die Wirtschaft in Afrika zerstören.

      Zum Video:
      Zerstörte Wirtschaft = keine Altersvorsorge = ungenügende medizinische Versorgung = hohe Geburtenrate. Also wissen sie weshalb das Video sehr passend ist.
      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 16:33
      Highlight PS Ich platziere das Video hier nocheinmal, weil Sie auf den falschen Kommentar geantwortet haben.
      0 2 Melden
  • grandvlad 15.09.2018 06:53
    Highlight Aussagekräftig erschlägt die ganze Diskussion war das letzte Bild. Berset will Kartoffel essen, Sauter auch bzw. würde noch jemanden bezahlen dafür; sie kriegen dafür sogar noch Applaus (eine einzige Person hat nicht geklatscht, das war ich;)) - dies widerspiegelt wie die Mehrheit der Menschen denkt. Konsumieren, andere für ihre Arbeit bezahlen, kein Interesse, unter welchen Arbeitsbedingungen gearbeitet wird, egal wie umweltgerecht produziert wird, mit Teilnahme an der Arbeit hätten sie ihr Interesse am Wohlergehen der CH-Bevölkerung bestätigt 🙄
    27 25 Melden
  • beni0br 15.09.2018 06:42
    Highlight Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn meine Mutter kann sich nur Lebensmittel leisten, weil es den Aldi und Lidl gibt.

    Für mich würde die Initative nur Sinn machen, wenn wir dann einkommensabhängige Lebensmittelpreise haben. Ärmere zahlen weniger, die Anderen mehr.

    Die meisten in der Schweiz haben keine Geldprobleme, daher finden Sie die Fairfood Initiative eine gute Sache. Aber für die Ärmeren ist diese Initiative der Alptraum. Und es ist nicht zu vergessen das bei uns gerade aufs massivste Sozialhilfe gekürzt wird.
    22 54 Melden
    • lucasm 15.09.2018 09:18
      Highlight Wie wär's mit arbeiten gehen?
      11 67 Melden
    • Sagitarius 15.09.2018 09:35
      Highlight @lucasm: schon mal was von working poor gehört?
      26 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 09:36
      Highlight Sind es die Initianten welche die Sozialhilfe kürzen wollen? Nein, es sind die Gegner dieser Initiative. Die wollen sich nicht ändern, weil das System zu ihren Gunsten ausgelegt ist. Was glauben Sie weshalb die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden? Bestimmt nicht wegen Umweltschutz und Gerechtigkeit.
      26 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.09.2018 09:57
      Highlight Auf der Alp träumt es sich am schönsten.
      8 14 Melden
    • tinted 15.09.2018 10:02
      Highlight Ich bin aus gesundheitlichen Gründen auch working poor. Und konsumiere seit Jahren nur Fleisch aus tiergerechter Haltung. Davon gibt es halt nur 1 - 2 in der Woche. Und das Gemüse kaufe ich bei einer Bäuerin. Hört mit dem mimimi auf, nur Reiche könnten sich nur fair food leisten!
      25 6 Melden
    • Phiilofofi 15.09.2018 10:05
      Highlight @lucasm

      Dein Kommentar ist niederträchtig.

      Schonmal daran gedacht, dass es ganz viele andere Gründe geben könnte, weshalb jemand nicht genug Geld hat?
      17 3 Melden
    • Hierundjetzt 15.09.2018 10:09
      Highlight Lucasm: mit 65 🤔 Du weisst schon, das die AHV Maximalrente (!) 2‘300.- / Monat beträgt. Und nur wenn Du 45 Jahre einbezahlt hast.

      Du weisst schon, dass Du mit 30 mind. 100‘000.- auf der 2. Säule (PK) haben musst, ansonsten Dir Altersarmut droht?

      Du weisst schon, dass der Lohnmedian in der CH 6‘500.- beträgt. Und man als Familie bereits mit 6‘500 sehr sufs Geld schauen muss?
      18 3 Melden
    • kyoryu 15.09.2018 10:13
      Highlight Durch die Initiative haben auch von armutbetroffene die Möglichkeit Fair Food kaufen. Fair Food sollte kein Privileg für die Reichen sein!
      10 9 Melden
    • mogad 15.09.2018 10:26
      Highlight Ob Ihre Mutter wirklich drauf angewiesen ist bei Lidl und Aldi zu kaufen, hängt nicht nur von ihrem Budget ab, sondern auch davon, was sie kaufen will. Konsumiert sie viele Fertigprodukte,
      isst sie mehrmals Fleisch am Tag, trinkt sie gerne Wein? Angenommen dem wäre so, ist es nicht nur eine Frage des Budgets, sondern auch eine Frage der Prioritäten. Wir kaufen z.B. keine teuren Fertigpodukte und leisten uns dafür das teurere Biogemüse usw.
      16 4 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:11
      Highlight @mogad
      @lucasm

      Auf Ihre Schubladisierungen gehe ich jetzt Mal nicht ein.
      1 2 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:23
      Highlight @tinted

      Im Übermass Fleisch konsumieren ist unökologisch und ungesund.

      Aber zu wenig Fleisch konsumieren führt zu Vitamin B12 Mangel. 1-2 Woche ist zu wenig um keinen Mangel zu erhalten.

      Alle Veganer die keinn Vitaminpräparate (Vitaminersatz) nehmen haben Vitaminmangel

      Man muss genügen Fleisch essen um gesund zu bleiben oder halt Vitamintabletten nehmen.

      Da wir aber zu viele Menschen auf der Erde mit Fleisch versorgen müssen schadet es der Erde.

      Das Hauptproblem ist, das wir zu viele Menschen sind. Man muss die Geburten begrenzen und zwar weltweit.
      2 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 20:57
      Highlight @beni0br

      Oder Sauerkraut und Algen für Vegetarier sind da auch Eier und Käse. Selbstverständlich kann man auch täglich 2 Liter Bier trinken, was ich aber nicht wirklich empfehle.
      2 2 Melden
    • beni0br 15.09.2018 21:54
      Highlight Finden Sie das lustig?
      0 1 Melden
    • beni0br 15.09.2018 22:05
      Highlight Machen wirs doch so, dass die Leute die mir Blitze geben den Ärmeren den Fairfood zahlen. Gute Idee oder?
      1 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 22:20
      Highlight @beni0br

      Es ist heuchlerisch Geburten begrenzen zu wollen nur um sich nicht ändern zu müssen. Es ändert nämlich nichts an der Tatsache, dass wir über unsere Verhältnisse leben.
      6 0 Melden
    • beni0br 16.09.2018 01:43
      Highlight Woher entnehmen Sie denn wie ich lebe? Wissen Sie wie ich lebe?

      Ich achte darauf nur Produkte aus der Schweiz zu kaufen mit Ausnahme der Früchte. Da schaue ich aber auf Fairtrade. Bei mir wandert fast nichts in den Kehricht. Ich recycle, fliege alle 5 Jahre einmal um die Familie zu besuchen und habe kein Auto und benutze den Öv

      Ich kann es mir leisten etwas teurere Produkte zu kaufen. Andere aber nicht.

      Sozialhilfeempfänger gehen nicht Freiwillig in den Caritas Shop weils cool, hip und trendy ist.

      Urteilen Sie nicht ohne die Menschen zu kennen über die Sie schreiben. Ich bin kein Heuchler.
      0 3 Melden
    • beni0br 16.09.2018 01:53
      Highlight Geburten zu begrenzen ist die einzig richtige Lösung und sie tut niemandem Weh.

      Wenn es jetzt ab 2019 heisst es gibt nur noch 2 Kinder anstatt mehr, schadet dies niemandem.

      Es können nicht 7.5 Milliarden Menschen eine Auto haben.

      Und wenn die Leute weniger haben als vorher rebellieren sie. Also müssen wir unseren Lebensstandard allen ermöglichen können. Das gehr nur mit weniger Menschen.
      2 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 16.09.2018 08:24
      Highlight @beni0b

      Der Geburtenüberschuss ist eine Folge der schlechten Lebensbedingungen. Das nennt sich demographischer Übergang (siehe Bild). Wir müssen also anstreben, dass es den anderen besser geht, dann sinkt auch die Geburtenrate. Jetzt stehen wir aber vor dem Problem, dass jeder das Recht hat nach unserem Wohlstand zu streben. Ein Wohlstand der zu lasten der Umwelt geht. Wir beuten die Welt aus und sind keine Vorbilder für künftige Generationen. Ergo müssen wir uns fairer verhalten, dann geht es anderen besser, die sich dann auch fair verhalten, weil es ihnen besser geht. Daher Ja zu Fairfood.
      3 0 Melden
    • beni0br 17.09.2018 08:14
      Highlight Das ist noch nicht wirklich sicher, ob dieser Fall zutrifft. Es gibt viele Bevölkerungsgruppen, wo es zur Religion dazugehört mehr als nur 2 Kinder zu machen. Und ich spreche jetzt nicht nur vom Islam.
      0 0 Melden
  • beni0br 15.09.2018 06:39
    Highlight Natürlich ist die Tierhaltung bei billigen tierischen Produkten mies und die Arbeitsbedingungen bei den Plantagen von Bananen und Tomaten schlecht. Das soll verbessert werden.

    Wenn jetzt aber die Lebensmittel teurer werden ohne das ärmere Menschen hier mehr Lohn erhalten und die Folge daraus ist, dass sie sich nichts mehr leisten können, bin ich dagegen.

    Tierquälerei will ich nicht gutheissen. Schlechte Arbeitsbedingen für Arbeiter auch nicht. Diese Initiative bringt aber keine Lösung für die Ärmeren hier.
    18 29 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 09:57
      Highlight Sollen andere dafür viel schlimmer leiden als wir es tun würden? Etwas mehr Demut und Genügsamkeit würde vielen gut zu Gesicht stehen.
      9 6 Melden
    • mogad 15.09.2018 10:30
      Highlight FDP-Sauter macht sich Sorgen weil die Büezer, Lehrlinge, gratis arbeitenden Praktikanten vielleicht 20 Rappen mehr für die Peperoni zahlen müssten. Ginge es ihr wirklich um diese Leute, würde sie sich für bezahlbare Mieten, Erhalt des Rentenniveaus, tiefere Krankenkassenprämien usw. einsetzen. Tut sie das?
      14 2 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:06
      Highlight @bauernbrot

      Keiner soll Leiden, weder der Arbeiter auf dem Feld noch der Konsument.

      Ein Menschen leben ist genau so wichtig wie das andere, kein Mensch der sehr leidet hat mehr Rechte als der Andere der auch leidet.
      2 1 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:13
      Highlight Die Löhne steigen nicht für Ärmere und solange dies nicht gleichzeitig mit der Initative passiert, geht das nicht.
      0 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 21:05
      Highlight Der Gedanke, dass aufgrund einer Annahme der Initiative in der Schweiz jemand leiden muss ist wirklich absurd. Sie plädieren also darauf, dass es besser wird wenn wir rein gar nichts ändern? PS Fair produzierte Lebensmittel heissen so, weil alle etwas davon haben.
      3 3 Melden
    • beni0br 15.09.2018 21:52
      Highlight Sie haben wohl wirklich keine Ahnung wie Ärmere leben hier oder?

      Meine Auusage war nie nichts zu ändern.

      Ich sage nur: Der Lohn muss mit der Initative steigen, und zwar zwingend
      0 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 22:47
      Highlight @beni0br

      Schauen Sie sich nur an wer gegen diese Initiative mobilisiert hat. Die Reichen und die Arbeitgeber. Diesen Leuten sind Sie egal, Sie und alle die wenig oder nichts verdienen, denn sonst wären sie dafür und würden bessere Löhne zahlen anstatt Sozialleistungen zu kürzen. Diese Menschen ändern sich nicht von selbst und schon gar nicht wenn kein Zwang herrscht. Falls bei einem Ja wirklich tausende keine Nahrung mehr hätten, dann müssten sie sich sofort ändern. Hier können wir etwas erreichen, nicht hypothetisch, nicht nur vielleicht, sondern effektiv. Auch zu Ihren Gunsten.
      3 2 Melden
  • beni0br 15.09.2018 06:38
    Highlight Die FairFood Initiative finde ich eine gute Idee in die richtige Richtung. Persönlich finde ich Sie aber nicht zu Ende gedacht.

    Allgemein sind die Preise in fast allen Lebensbereichen für uns Europäer gesunken. Das hat negative wie auch positive Auswirkungen.

    Aldi, Lidl und Co. verdanken wir das sich viele Menschen hier die in ärmlichen Verhältnissen leben, sich überhaupt Nahrung (gesunde Ernährung) leisten können. In der Schweiz betrifft das 500 000 Menschen.
    20 20 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 09:55
      Highlight Hormon-Fleisch und Ausbeuter-Gemüse sind also die gesunde Ernährung welche unbedingt weiter beibehalten werden sollte?
      13 9 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:07
      Highlight Hormon-Fleisch ist gesünder als gar kein Fleisch.
      0 3 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:15
      Highlight Wir haben nämlich über die Mindestlohn 4000 abgestimmt. Es wurde deutlich abgelehnt.

      Arbeitgeber waren dagegen und auch Arbeitnehmer die über 4000.- verdienen, aus Angst das nachher weniger für sich selbst bleibt
      1 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 21:16
      Highlight @beni0br

      "Hormon-Fleisch ist gesünder als gar kein Fleisch." Nö, Sauerkraut ist gesünder als gar kein Fleisch.

      Sagen Sie mir 3 grosse Unternehmen welche die Fair-Food-Initiative unterstützen. Wissen Sie weswegen es schwer ist welche zu finden? Und möglichst tiefe Löhne zu zahlen ist einfacher, wenn wir damit auch alles kaufen können. Anstatt uns mehr bezahlen zu wollen, sollen wir doch einfach billigen Mist fressen.
      2 2 Melden
    • beni0br 15.09.2018 21:49
      Highlight Mir ist schon klar das alle Lebensmittelriesen asozial sind.

      Die Löhne steigen nicht bei der Annahme der Initiative!

      Der Mindestlohn hat das Volk abgelehnt und wird es wieder ablehnen (Ich gehöre nicht dazu)

      Die Lösung wäre die Fairfood Initiative anzunehmen gekoppelt mit einer gesetzlichen ZwangsLohnerhöhung.

      Ohne sozialen Ausgleich stimme ich keiner Teuerung zu. Ob der soziale Ausgleich durch Lohn oder Vergünstigungen ausfällt ist mir Wurst, aber es muss ihn geben.

      Sie trifft die Teuerung wohl kaum hart, dann stimmen Sie doch ja.

      0 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 22:34
      Highlight @beni0br

      Falls sich ein Teil der Bevölkerung bei einem Ja nicht mehr ernähren könnte, wird es die gewünschten Lohnerhöhungen sofort geben um einem Aufstand zu entgehen. Das Szenario ist aber auch mehr als Absurd.
      2 1 Melden
    • beni0br 16.09.2018 02:00
      Highlight Die ärmere Bevölkerung hat eher keine Kraft für einen Aufstand aus eigener Kraft. Meine Beobachtung ist eher, dass die Leute des Streites müde sind
      0 1 Melden
  • BigE 15.09.2018 04:58
    Highlight Nicht jeder kann sich fairfood leisten. Sollte die Initiative durchkommen, werden noch mwhr Menschen im nahen Ausland einkaufen.
    98 131 Melden
    • Bodicore 15.09.2018 05:44
      Highlight Oder die Löhne müssen steigen...
      Krasse Idee nicht ?
      23 26 Melden
    • Halb Wissen 15.09.2018 06:18
      Highlight Das ist doch ein Widerspruch in sich...
      Wenn die reiche Schweiz darauf angewiesen ist, arme Länder weiter zu knechten, dann sind wir echt miis dran.
      43 14 Melden
    • Dnipro 15.09.2018 07:53
      Highlight Warum so viele Blitze? Ist doch nur die Wahrheit. BigE hat Recht! Zudem wird die Vielfalt der angebotenen Produkte in unseren Supermärkten noch mehr schrumpfen. Das ist DER Hauptgrund warum ich bei unserem nördlichen Nachbarn einkaufe - nicht die Preise.
      14 32 Melden
    • peterpe 15.09.2018 07:56
      Highlight Nicht jeder kann sich überhaupt gesundes Essen leisten.
      Wichtiges Thema, falsche Diskussion.
      Ich bin nämlich überzeugt, wenn wir nun über faire Löhne sprechen würden, hätte dieses Argument plötzlich keinen Wert mehr. Die Politiker die dieses Argument bringen interessieren sich oftmals nicht für faire Löhne oder geschweige für einen angemessenen Grundbedarf in der EL oder Sozialhilfe.
      22 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 08:24
      Highlight Die SVP ist dagegen, will aber Sozialhilfe Kürzungen. Die grössten Arbeitgeber sind dagegen, weil sie unsere Löhne tief halten wollen. Die Menschen welche wenig Geld besitzen, haben ja jetzt schon wenig, ergo muss etwas am jetzigen System nicht gut sein. Anstatt diesen Personen ein besseres leben zu ermöglichen, möchte man ihnen weiter billigst Produkte andrehen. Jemand der sich alles leisten kann hinterfragt die Situation weniger. Sie wollen und ruhig stellen und weiter an einem System festhalten, welches Lebensmittel- und Pharmaindustrie begünstigt. Die arm reich Schere geht auf. Stoppt es

      35 16 Melden
    • Deleted93 15.09.2018 08:45
      Highlight Dann versuche nicht, jeden Tag Fleisch zu essen ging ja früher auch noch oder? Überleg dir mal was unser Konsum alles ausrichtet.
      39 7 Melden
    • satyros 15.09.2018 08:51
      Highlight Die Schweizer gaben noch nie in ihrer Geschichte einen so kleinen Teil ihres Einkommens fürs Essen aus. Und nur in vier Ländern auf der Welt (UK, USA, Kanada und Singapur) geben die Leute weniger fürs Essen aus, als in der Schweiz. Bei uns sind es jetzt inkl. Restaurants und Take-Aways 10%. Es gibt nach wie vor Länder, in denen Essen mehr als einen Drittel des Haushaltbudgets ausmacht. Billige Nahrungsmittel sind also nicht unser Hauptproblem. Die ungleiche Einkommensverteilung schon eher.
      62 8 Melden
    • iseewhatyoudidthere 15.09.2018 08:53
      Highlight Es muss ja auch nichz jeden Tag Fleisch auf dem Teller sein. Wer bewusst und günstig einkaufen möchte, kann das auch in der Schweiz. Oder haben Sie schon teure Rüebli und Zucchetti gesehen?
      29 9 Melden
    • Sharkdiver 15.09.2018 08:58
      Highlight Satyros: sollte ein Herz werden. Leider kann man immer noch nicht korrigieren 😠
      17 3 Melden
    • Carlitos Fauxpas 15.09.2018 09:07
      Highlight Ab auf den Grill mit dem reichen Gemüse, mit deren Vermögen stopfen wir uns dann genüsslich die Mäuler mit allen Varianten des Fair-Foods.
      11 3 Melden
    • E7#9 15.09.2018 10:18
      Highlight Deleted93+iseewhatyoudidthere: Versucht euch mal mit frischem Gemüse etc. ausgewogen zu ernähren. Peperoni ca. 5-/kg, Tomaten ca. 4.50/kg, günstigste Früchte ca. 4-/kg. Und ja, knapp 4.-/kg für Zucchetti ist teuer. Nur mit Kartoffeln und Brot hat man bald Mangelerscheinungen. Hülsenfrüchte sind fein, gesund und günstig, aber ohne Fleisch braucht man trotzdem auch mal etwas Käse, Eier, Tofu oder Ähnliches. Sich gesund zu ernähren kostet etwas in der Schweiz, auch ohne Fleisch.
      7 8 Melden
    • beni0br 15.09.2018 20:08
      Highlight @Bodicore

      Die Realität ist aber das die Löhne nicht steigen. Seit Jahren. Sie passen sich eher dem EU Niveau an.
      0 0 Melden
    • beni0br 15.09.2018 21:57
      Highlight Zuerst die Löhne steigern, dann die FairFood Initiative und nicht umgekehrt. Die Reihenfolge stimmt nicht.
      0 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 22:27
      Highlight @beni0br

      Und wenn es so bleibt wie bisher ändert sich dieser Zustand oder ist es wie Sie selbst sagen?

      "Die Realität ist aber das die Löhne nicht steigen. Seit Jahren. Sie passen sich eher dem EU Niveau an."

      Lieber den Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.
      2 1 Melden
    • beni0br 15.09.2018 22:48
      Highlight Wie wärs mit einer besseren neuen Initiative?
      2 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 23:10
      Highlight @beni0br

      Glauben Sie, dass eine Initiative mit mehr Forderungen bessere Chancen hätte? Etwa wie beim bedinungslosen Grundeinkommen, welches ich ebenfalls befürwortet habe?
      1 0 Melden
  • Herbert Anneler 15.09.2018 03:15
    Highlight Mehr Waffen in Krisengebiete, Sparen bei Sozialleistungen, mehr krankmachender Food, mehr Gift in die Umwelt - irgendetwas läuft schief im Lande - dabei haben alle PolitikerInnen geschworen oder gelobt, das Wohl des Landes und der Menschen zu fördern, nicht nur ihr eigenes oder dasjenige ihrer Partei. Was in „Bern“ abgeht, kommt mir immer mehr als Mummenschanz vor. Wenn nur noch wirtschaftliche Belange zählen, geht das, was das Leben lebenswert macht, drauf.
    118 60 Melden
    • mogad 15.09.2018 10:35
      Highlight Wir Konsumenten tragen die Hauptschuld. Was soll ich z.B. denken, wenn das angeblich linke SRF eine neue Billigairline bejubelt, die ab Basel Interkontinentalflüge anbieten will.
      6 2 Melden
  • News ohne blabla #haha 15.09.2018 01:05
    Highlight Danke Berset und den anderen Gegnern!
    15 24 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 09:52
      Highlight Wofür? Das sie Verteidigen, dass man Menschen im Ausland weiter ausbeuten darf?
      9 10 Melden
    • Mario Conconi 15.09.2018 15:17
      Highlight Daran ändert auch die Initiative nichts!
      4 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.09.2018 19:38
      Highlight @Mario Conconi

      Es ändert sich nichts, wenn sie fair bezahlt werden und daher der Umwelt sorge tragen können? Eine echt verwegene Behauptung.
      1 2 Melden

Und jetzt rate mal, wie viel Platz ein Schwein in einem EU-Stall hat

Geht es nach den Grünen, soll Import-Fleisch künftig höhere Tierwohl-Standards erfüllen. Der watson-Vergleich zeigt, wie es heute um die Tierhaltung in den verschiedenen Ländern steht. 

«Tierwohl statt Tierfabrik»: Mit diesem Slogan ziehen die Fair-Food-Initianten in den Abstimmungskampf. Ihr Ziel: Der Bund soll Regeln aufstellen, damit Lebensmittel umweltschonend, tierfreundlich und fair produziert werden. Produkte, die aus dem Ausland importiert werden, müssten ebenso gewisse Nachhaltigkeitsstandards erfüllen wie Lebensmittel aus dem Inland. Import-Fleisch müsste also grundsätzlich aus artgerechter Tierhaltung stammen. 

Doch wie stark unterscheiden sich die Zustände in …

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