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Super League, 5. Runde

St.Gallen – Luzern 0:1 (0:0)

Thun – Lugano 1:1 (0:0)

Zürich – Basel 1:1 (0:1)

Basels Trainer Marcel Koller reagiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel im Letzigrund, am Sonntag, 26. August 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Marcel Koller gibt mit dem FC Basel in Zürich erstmals Punkte ab. Bild: KEYSTONE

FCZ ringt Basel ein Unentschieden ab – Luzern gelingt Befreiungsschlag 

Der FC Basel gibt erstmals unter Marcel Koller Punkte ab. Pa Modou sichert dem FC Zürich ein 1:1. Einziger Sieger ist am Sonntag Luzern mit einem 1:0 in St. Gallen.



Zürich – Basel 1:1

- Der FC Basel muss in der fünften Runde der Super League erneut einen Punktverlust hinnehmen – zum ersten Mal unter Marcel Koller. Auswärts beim FCZ gibt es für die «Bebbi» nur ein 1:1-Unentschieden. Die Gäste haben allerdings noch Glück, dass es keine Niederlage absetzt.

- Basel ist zu Beginn überlegen, hat aber kaum klare Torchancen. Bezeichnende Szene: Taulant Xhaka versucht es nach 37 Minuten aus grosser Distanz und schiesst rund fünf Meter am Tor vorbei. Wenig später klappt es dann doch: Xhaka lanciert Samuele Campo mit einem perfekten Pass und der Zuffi-Ersatz bringt den FCB kurz vor der Pause in Führung.

FCZ reagiert aber sogleich. Martin Hansen, der den verletzten Jonas Omlin ersezt, und der Pfosten bewahren Basel aber vor dem (mittlerweile verdienten) Ausgleich. Da sich Marcel Kollers Team immer mehr zurückzieht, kreieren die Gastgeber plötzlich viele Chancen. Kurz vor dem Ende trifft Pa Modou per Kopf zum hochverdienten 1:1.

Zuerichs Jagne Pa Modou, rechts, jubelt nach seinem 1:1 Tor mit Toni Domgjoni, links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel im Letzigrund, am Sonntag, 26. August 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Pa Modou jubelt nach dem Ausgleich gegen Basel. Bild: KEYSTONE

Thun – Lugano 1:1

- Der Thun und Lugano trennen sich 1:1-Unentschieden. Das Remis entspricht dem Gezeigten auf den Rasen. So richtig gefährlich war keines der beiden Teams.

- Thun hatte vor dem fünften Spieltag überraschenderweise die zweitbeste Offensive der Liga. Am heutigen Sonntag kam die Angriffsmaschinerie der Berner Oberländer allerdings nicht auf Touren. Da sich auch Lugano mit dem Tore schiessen äusserst schwertut, bleibt es zur Pause beim 0:0.

- In der zweiten Halbzeit hat das Warten der Fans auf Tore ein Ende. In der 52. Minute trifft Fabio Daprela nach einem Chaos im Thuner Strafraum zur Führung für den FCL. Und 59 Sekunden später kann Thun bereits reagieren. Gregory Karlen gleicht das Spiel wieder aus – es ist der Treffer zum 1:1-Schlusstand.

Thuns Marvin Spielmann, rechts, im Duell mit Luganos Assan Ceesay im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Lugano, am Sonntag, 26. August 2018, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Lugano und Thun teilen sich die Punkte. Bild: KEYSTONE

St.Gallen – Luzern 0:1

- Der FC Luzern befreit sich aus dem Tabellenkeller der Super League. Dank einem Auswärtssieg beim FC St.Gallen gibt das Team von René Weiler die gestern erhaltene rote Laterne an Aufsteiger Xamax ab.

- Der aktivste Mann in der Startviertelstunde ist St.Gallens Trainer Peter Zeidler. Nach und nach findet aber auch die Mannschaft des Deutschen ins Spiel und übernimmt die Kontrolle. Gefährlich werden die Espen aber auch nur über Standardsituationen – so steht es nach 45 Minuten logischerweise 0:0.

- Nach dem Seitenwechsel ist plötzlich Luzern die aktivere Mannschaft. Die Zentralschweizer werden immer gefährlicher und treffen in der 55. Minute durch Idriz Voca zur folgerichtigen Führung. Da die Offensivabteilung des FCSG an diesem Tag offenbar nur aus Cedric Itten besteht, gelingt den Ostschweizern keine Reaktion mehr.

CAPTION CORRECTION - CORRECTS PLAYER NAME - St. Gallen's Cedric Itten, rechts, gegen Luzerns Idriz Voca, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, am Sonntag, 26. August 2018, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Cédric Itten ist gegen Luzern auf sich alleine gestellt.  Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Image

Bild: srf

Die Telegramme

Zürich - Basel 1:1 (0:1)
13'162 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 39. Campo (Xhaka) 0:1. 76. Pa Modou (Khelifi) 1:1.
Zürich: Brecher; Nef, Bangura, Mirlind Kryeziu; Rüegg, Domgjoni (87. Palsson), Hekuran Kryeziu, Pa Modou; Winter (68. Khelifi), Kololli (90. Rodriguez); Odey.
Basel: Hansen; Widmer, Cömert, Frei, Petretta; Xhaka, Serey Die; Van Wolfswinkel (91. Oberlin), Campo, Okafor (73. Zuffi); Ajeti (78. Pululu).
Bemerkungen: Zürich ohne Aliu, Sarr, Krasniqi, Rexhepi, Kempter (alle verletzt), Schönbächler, Rohner, Maouche und Omeragic (alle nicht im Aufgebot). Basel ohne Omlin, Balanta, Bua, Stocker, Suchy (alle verletzt) und Riveros (nicht im Aufgebot). 62. Pfostenschuss Bangura.
Verwarnungen: 31. Nef (Foul), 70. Frei (Foul), 75. Campo (Ballwegschlagen), 78. Rüegg (Foul), 87. Van Wolfswinkel (Foul).

Thun - Lugano 1:1 (0:0)
5471 Zuschauer. - SR San.
Tore: 51. Daprelà (Maric) 0:1. 52. Karlen (Tosetti) 1:1.
Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Karlen, Hediger, Stillhart; Tosetti (74. Salanovic), Sorgic (87. Hunziker), Spielmann (81. Schwizer).
Lugano: Da Costa; Mihajlovic, Daprelà, Maric, Masciangelo; Vecsei (87. Fazliu), Sabbatini, Brlek (56. Abedini); Crnigoj, Ceesay, Carlinhos (66. Bottani).
Bemerkungen: Thun ohne Costanzo, Ferreira, Righetti und Joss (alle verletzt). Lugano ohne Kecskes, Manicone, Muci, Piccinocchi, Sulmoni, Binous, Amuzie und Kryeziu (alle verletzt). 58. Lattenschuss Stillhart.
Verwarnungen: 26. Kablan (Foul). 29. Sabbatini (Foul). 33. Carlinhos (Foul). 48. Gelmy (Foul). 74. Bottani (Foul).

St. Gallen - Luzern 0:1 (0:0)
12'076 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tor: 55. Voca (Vargas) 0:1.
St. Gallen: Stojanovic; Lüchinger, Hefti, Vilotic (60. Sierro), Wittwer; Kutesa (72. Barnetta), Quintilla, Ashimeru; Tafer (79. Buess), Itten, Ben Khalifa.
Luzern: Salvi; Schwegler, Alves, Schulz, Grether; Voca, Custodio (74. Ugrinic); Schneuwly, Gvilia (52. Vargas), Schürpf; Eleke (89.Schmid).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Koch und Muheim (beide verletzt), Kukuruzovic (auf dem Absprung), Bakayoko, Kräuchi, Kchouk und Wiss (alle nicht im Aufgebot). Luzern ohne Lustenberger, Knezevic, Sidler, Cirkovic und Juric (alle verletzt).
Verwarnungen: 39. Vilotic, 62. Grether, 67. Voca (alle Foul), 84. Schulz (Unsportlichkeit). (abu/sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Randy Orton 26.08.2018 19:57
    Highlight Highlight Cleveres Geschäftsprinzip vom FCZ: die lukrativen Stürmer verkaufen und dann die Verteidiger die Tore schiessen lassen. Ich mags ihnen (und dem FCB) gönnen, haben sie noch ausgeglichen.
    49 14 Melden
  • Chinarolf 26.08.2018 18:20
    Highlight Highlight SG - FCL was für ein Gegurke. Können beide nicht freiwillig in die Challenge League absteigen ?
    66 33 Melden
  • andrew1 26.08.2018 18:01
    Highlight Highlight Wunderbar das 1:1. So bleibt yb noch 2 punkte weiter vor dem 2. Dankeschön.
    62 26 Melden
  • hoi123 26.08.2018 17:59
    Highlight Highlight Weiler Raus nur 0:1 in SG ist zuwenig!
    14 51 Melden
    • Lucernefan 26.08.2018 21:51
      Highlight Highlight das ist ja mal eine spannende logik...bravo!
      24 3 Melden
  • maxi 26.08.2018 17:58
    Highlight Highlight ein weiteres dankeschön an die aufbauhilfe ost.
    70 12 Melden
    • Amboss 26.08.2018 19:00
      Highlight Highlight Von mir auch. Gestern Tabelle angeschaut. Ups, wenn man da verliert, ist mein FCL ja letzter...
      Dann geschaut, wer der heutige Gegner ist...
      Beruhigt geschlafen
      52 8 Melden
    • maxi 26.08.2018 19:27
      Highlight Highlight selbstläufer...wie immer
      42 6 Melden

Darum bleibt der FC Basel der grösste Schweizer Klub

Als Nicht-Basler kann man den FC Basel nur beneiden. Nach dem 1:7 gegen YB liegt der Verdacht zwar nahe, der Satz könnte mit Zynismus oder Sarkasmus gewürzt sein. Ist er aber nicht. Denn selbst ein 1:7, selbst eine Saison ohne Europacup und Meistertitel zwingt diesen Klub nicht in die Knie.

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