Anekdoteles
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bild: wikimedia/watson

Als Thomas Edison einen Elefanten mit Wechselstrom hinrichten liess

15.03.18, 20:01 12.04.18, 09:19


Was ist «Anekdoteles»?

Abgesehen davon, dass es sich hier um einen ungemein gelungenen Wortwitz handelt, ist Anekdoteles unser neues Kurzformat für schmissige historische Anekdoten. Die heutige Geschichte verdanken wir dem Input von User coronado71.

1880er bis 1890er Jahre, der Stromkrieg tobt.

Zwei Giganten kämpfen um die elektrische Erleuchtung der USA. Wer von ihnen ist wohl im Besitze der geeigneten Technik? Wer wird künftig den Elektromarkt bestimmen?

In der einen Ecke begrüssen wir Thomas Alva Edison, den Erfinder der Glühbirne und des Mikrophons. In der anderen Ecke sitzt sein grosser Widersacher, der Grossindustrielle George Westinghouse.

Glaubt, schon gewonnen zu haben: Thomas Edison. Bild: AP Museum of Innovation and Science

Inszeniert sich gerne als Magier und lässt Strom durch seinen Körper laufen, Funken sprühen und Kugelblitze sausen: Nikola Tesla. bild: wikimedia

Während Edison und sein Unternehmen General Electric ausgerüstet sind mit massentauglichem Erfindungsgeist, befinden sich in Westinghouses Taschen diverse Patente vom serbisch-österreichischen Erfinder Nikola Tesla – dem «Wissenschaftspoeten», dem neurotischen Träumer. Seine Firma, die Westinghouse Electric, wirbt für Teslas neuen Wechselstrom. Edison wiederum hält davon rein gar nichts. Er experimentiert mit seinem Gleichstrom. 

«Die Leute mögen den Gleichstrom, und er ist alles, womit ich mich je abgeben werde.»

Thomas Alva Edison

Das mag jetzt selbstbewusst klingen, aber so sicher war sich Edison nicht. Und um zu beweisen, dass die Elektrifizierung des Landes allein in seine verantwortungsvollen Hände gelegt werden sollte, schritt er zu einer mörderischen Beweisführung. Die Leute sollten sehen, wie gefährlich dieser neuartige Wechselstrom seines Konkurrenten ist. 

4. Januar 1903, die Hinrichtung des Zirkuselefanten Topsy mit Wechselstrom – vor 1500 Menschen. 

Topsy wird hingerichtet. Sie stand dabei mit dem rechten Vorderfuss und dem linken Hinterfuss auf speziell angefertigten Elektroden. Sie wurde durch Anlegen einer Spannung von 6600 Volt getötet. bild: wikimedia

Er fing mit Katzen und Hunden an. Dann ging Edison dazu über, auch Pferde in öffentlichen Shows mit Wechselstrom hinzurichten. Am 4. Januar 1903 war Topsy dran. Edisons Mitarbeiter Harlod P. Brown, der Mann, der den Elektrischen Stuhl erfand, liess vor den Augen der Schaulustigen Wechselstrom durch den mächtigen Körper des Elefanten fliessen. Eine Minute dauerte es, dann war Topsy tot. 

Die Edison Manufacturing Company filmte das Geschehen in einem erhaltenen Film für ihr Kinetoskopgeschäft:

Video: YouTube/Change Before Going Productions

Edisons Propaganda-Lügen über die in Wahrheit technisch überlegene Wechselspannung brachten ihm nicht den erhofften Erfolg. Aus dem schmutzigen Krieg ging letztlich Tesla als Sieger hervor. Wenn auch nicht er persönlich, so doch sein Wechselstrom, der sich im Gegensatz zu Edisons Gleichstrom hochtransformieren und über weite Strecken transportieren lässt. 

Tesla selbst starb verarmt, betrogen um Milliarden, während weltweit fast alle Städte bereits mit seinen Wechselstromanlagen elektrifiziert wurden. Der Neurotiker, der sich vor den Haaren fremder Menschen fürchtete und schwitzte, wenn er einen Pfirsich sah, dieses exzentrische Erfindergenie, war leider ein lausiger Geschäftsmann. 

Und nun zur ganzen Wahrheit ...

In Wirklichkeit liess Edison «nur» Katzen, Hunde und Pferde durch Strom hinrichten, um während des Stromkriegs die Gefährlichkeit des Wechselstorms seines Widersachers zu beweisen. Das war allerdings 15 Jahre vor dem Tod des Zirkuselefanten. Als Topsy hingerichtet wurde, war der Stromkrieg schon zehn Jahre beendet und Edison war nicht mehr länger im Elektrogeschäft tätig. Die Firma «The New York Edison Company», welche die «Electrocution» von Topsy durchführte, befand sich 1903 nicht mehr in Edisons Besitz. Wahr ist allerdings, dass Harlod P. Brown, der Erfinder des Elektrischen Stuhls, Topsys «Electrocution» durchführte.

Diese steht wohl vielmehr im Zusammenhang mit den damals noch üblichen Tierprozessen. Topsy hatte nämlich drei Männer getötet, darunter einen ihrer Wärter, der versucht hatte, sie mit einer brennenden Zigarette zu füttern. Für diese «Morde» sollte sie bestraft werden. Die Besitzer wollten das Tier erst hängen lassen, doch der amerikanische Tierschutz setzte sich erfolgreich dagegen ein – und so sollte der Elefant durch einen Stromschlag sterben.

In Tennesse setzte sich kein Tierschutz für «die möderische Mary» ein. Sie wurde 1916 mit Hilfe eines Industriekrans gehängt. Der Zirkuselelefant hatte seinem Hilfstrainer den Kopf zertreten. Marys Todeskampf dauerte zehn Minuten. bild: rarehistoricalphotos

(rof)

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Brikne, 20.7.2017
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40
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    Alle Leser-Kommentare
  • djangobits 16.03.2018 11:24
    Highlight Müsste wohl "Edisons Propaganda-Lügen über die technisch überlegene Gleichspannung brachten ihm nicht den erhofften Erfolg."
    14 4 Melden
    • Anna Rothenfluh 16.03.2018 11:28
      Highlight @djangobits: Neinnein, die Wechselspannung war ja der Gleichspannung tatsächlich überlegen, doch Edison wollte mit seinen Propaganda-Lügen das Gegenteil beweisen; also die Überlegenheit seiner blöden Gleichspannung. Habs wohl ein wenig verwirrlich formuliert, habe jetzt noch ein "in Wahrheit" hinzugefügt.
      22 5 Melden
  • Luca Brasi 16.03.2018 10:05
    Highlight Serbisch-österreichischer Erfinder Tesla?
    Interessante Interpretation von Teslas Herkunft...
    Tesla war Sohn von serbischstämmigen Eltern, die an der Militärgrenze lebten, die zu Kroatien gehörte. Zuständig für dieses Gebiet war in der habsburgisch-ungarischen Doppelmonarchie die ungarische Seite. Und ja, ich weiss, dass es die Doppelmonarchie offiziell erst seit 1867 gab...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kroatien_im_Staatsverband_mit_Ungarn
    7 13 Melden
    • Anna Rothenfluh 16.03.2018 10:52
      Highlight Ja, das ist der ewige Streit um Teslas Herkunft. Ich sage Ihnen ehrlich, Herr Brasi, ich habe schon alles versucht und jedes Mal bekam ich Kritik dafür. Ich wollte hier am liebsten einfach seinen Namen schreiben – ohne Herkunftsangaben, das wäre am sichersten gewesen. Ich hab mich dann aber für die vielleicht etwas verwirrende Variante serbisch-österreichisch entschieden. Für alle, die sich über Teslas serbisch-kroatisch-österreichisch-ungarischen Hintergrund streiten wollen: http://sciencev2.orf.at/stories/1736284/index.html
      33 2 Melden
    • Luca Brasi 16.03.2018 12:12
      Highlight Mit serbischstämmig ist man fein raus. ;P
      13 8 Melden
    • Anna Rothenfluh 16.03.2018 12:13
      Highlight Das wär dann wohl das Intelligenteste gewesen ;P.
      14 2 Melden
  • Gummibär 16.03.2018 09:26
    Highlight ANEKDOTELES war ein Philosoph und Erfinder der Antike der folgenden Grundsatz artikulierte : " Wenn eine genügende Anzahl von Leuten eine nur mässig von der Wahrheit abweichende Lüge verbreiten, wird diese zur neuen Wahrheit".
    Er lebte in Kleinasien und hat u.a. eine Klistierspritze erfunden die er zum Füllen von Hühnern, Kaninchen und Spanferkeln mit einer dickflüssigen Marinade aus Oliventapenade, Rosinen und Kräutern benutzte . Ich verweise auf das klassische Rezept "Poulet Anekdoteles" welches von mazedonischen Söldnern bis nach Kashmir verbreitet wurde. Oliver Baroni bitte kommentieren.
    17 3 Melden
  • Anschie85 16.03.2018 08:00
    Highlight Zu viele tote Elefanten für meinen Geschmack...Cute News jetzt bitte!
    65 3 Melden
  • Spi 16.03.2018 07:30
    Highlight Die Geschichte der erhängten Elefantendame Mary ist noch viel schlimmer als dargestellt. Beim 1. Versuch brach die Kette und Mary brach sich beim Absturz das Becken. Erst im 2. Anlauf war die Erhängung erfolgreich. Das dürfte auch etwas länger als die 10 Minuten gedauert haben.
    35 4 Melden
    • @cyclingsimon 16.03.2018 10:34
      Highlight WTF
      23 1 Melden
  • Laut_bis_10 16.03.2018 07:27
    Highlight Der Erfinder der Energiesparlampe hat das auch versucht, der Elefant ist wohlauf.
    36 4 Melden
  • B-Arche 15.03.2018 23:40
    Highlight Die neuen Hochleistungs-Höchstspannungsleitungen arbeiten mit Gleichstrom weil man den seit einiger Zeit auch transformieren kann.
    Keine Verluste mehr durch ständiges Ummagnetisieren des Leiters und kein elektromagnetisches Wechselfeld mehr.
    Späte Rache Edisons...

    In NYC wurde von ConEdison der letzte Gleichstromanschluss abgeschaltet erst vor wenigen Jahren...
    15 8 Melden
    • Ädu1 17.03.2018 21:03
      Highlight Gleichstrom transformieren🤔🤪
      8 0 Melden
    • dmark 18.03.2018 13:27
      Highlight Naja... eine Gleichspannung kann nicht direkt "hoch transformiert" werden. Dies geschieht u.a. mit Wechselrichtern, welche die Gleichspannung "zerhacken" und diese, mit der Hilfe einer Handvoll Elektronik in eine sinusförmige Wechselspannung wandeln.
      Umgekehrt kommen dann Gleichrichter ins Spiel, welche dann die Wechselspannung wieder in Gleichspannung wandeln.
      Der Vorteil einer hohen Gleichspannung liegt in der verlustärmeren Übertragung auf sehr langen Strecken. Stichwort Blindleistung, kapazitiver Widerstand, Skin-effekt usw. Siehe Google o.ä. --> "HGÜ" wenn es jemanden interessiert.
      11 1 Melden
  • moccabocca 15.03.2018 22:41
    Highlight Kein Witz, Sandoz brachte auch mal einen Elefanten um - mit LSD! Danach wusste man, dass die Dickhäuter sehr sensibel auf die Droge reagieren.
    38 8 Melden
    • nödganz.klar 15.03.2018 23:49
      Highlight Danke für den Input, voll die Bizarre Story.
      Sandoz hatte damit nichts zu tun, sie waren wohl nur Lieferant des LSD. Zudem ist bis heute unklar, ob nicht die Behandlung mit dem Medikament Promazin zum Tod des Elefanten geführt hat... Spätere Tests an Elefanten ergaben angeblich keine Anzeichen auf abnormale LSD-Sensibilität.

      Aber trotzdem.. schade um den Elefanten, und schade um das gute LSD. 😅🤭

      Quelle: https://erowid.org/chemicals/lsd/lsd_history4.shtml
      32 0 Melden
    • fischbrot 16.03.2018 08:22
      Highlight ..eine wichtige Erkenntnis..
      6 4 Melden
    • moccabocca 18.03.2018 13:14
      Highlight Danke für die Ergänzung/ Korrektur nödganz.klar!! Hab vor langer Zeit "LSD mein Sorgenkind" gelesen und die Geschichte (respektive meine Erinnerung daran) nicht mehr überprüft.
      7 0 Melden
  • Klirrfactor 15.03.2018 22:19
    Highlight Edison machte die Glühbirne erst praktikabel und langlebig. Erfunden wurde sie vorher schon in unterschiedliche Ausführungen.
    112 3 Melden
  • Olmabrotwurst 15.03.2018 21:48
    Highlight Ach der Gleichstrom würde er bloss seine Energie erhalten auf längerer Distanz und all unsere Probleme wären gelöst ;)
    13 25 Melden
    • Touch 16.03.2018 06:44
      Highlight ach wäre das schön..... Ein Welt ohne Krieg und Umweltverschmutzung wäre uns vergönnt.... Träumer...
      12 5 Melden
    • Lienat 16.03.2018 06:47
      Highlight Auf lange Distanz ist Gleichstrom sogar besser für die Übertragung geeignet. Nur lässt er sich leider nicht so einfach transformieren.
      24 1 Melden
    • undduso 16.03.2018 07:20
      Highlight Gleichstrom hat weniger Übertragungsverluste bei gleicher Spannung wie Wechselstrom. Jedoch noch entscheidender ist die Spannung und diese lässt sich bei Wechselstrom einfach ändern.

      Welche Probleme wären denn gelöst, wenn wir nur noch Gleichstrom hätten?
      Beinahe jeder grössere Elektromotor ist ein Drehstrommotor, dessen Konstruktion dank des Drehstroms (3-Phasenwechselstrom) sehr einfach ist. Die würden alle stillstehen, wenn sie mit Gleichstrom betrieben würden.
      12 2 Melden
  • fischbrot 15.03.2018 21:17
    Highlight Etwas off topic vielleicht, aber Anekdoteles sollte einen eigenen Push bekommen. Fändi läss.
    36 9 Melden
    • chraebu 15.03.2018 23:26
      Highlight Sign
      3 2 Melden
  • Matrixx 15.03.2018 21:10
    Highlight Nikola Tesla hat übrigens auch die Glühbirne erfunden. Das wird bis heute falsch gelehrt...
    134 15 Melden
    • johny123 16.03.2018 07:13
      Highlight Sie meinen die Neonröhre? Die wurde benutzt für die erste Elektrifizierung einer Weltausstellung.
      5 1 Melden
    • Matrixx 16.03.2018 09:14
      Highlight Nein, ich meine die Glühbirne.
      Hab mir seine Patentschrifte durchgesehen und interessante Dinge gesehen.
      11 2 Melden
    • joe 16.03.2018 10:51
      Highlight Es ist richtig das Edison die Glühbirne nicht erfunden hat, sondern verbessert hat.
      Aber es war nicht Tesla welche die Glühbirne erfunden hat.
      5 0 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 16.03.2018 11:37
      Highlight Viel wichtiger wäre zu erwähnen das die Glühbirne eines der ersten Produkte war, mit einer absichtlich geplante Obsoleszenz!!!

      Die Konferenz die das ganze regelte fand natürlich in der neutralen Schweiz statt. Anno 1924 in Genf oder so.
      11 2 Melden
    • 7immi 18.03.2018 11:45
      Highlight @güggoldkukuk
      die glühbirne nutzt sich ab durch oxidation und spannungsschwankungen im netz. ich verstehe nicht, was daran geplante obsoleszenz (=geplante abnutzung, warum auch immer es latein sein muss) sein soll. es ist ein vorgang, der nicht verhindert werden kann. wie kommst du auf diesen schluss?
      3 6 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 18.03.2018 13:32
      3 0 Melden
    • 7immi 18.03.2018 17:26
      Highlight @güggold
      danke für den link. es wird hier so einiges vermischt und sehr einseitig berichtet. die glühbirnen wurden immer günstiger und vor allem heller, was deren lebensdauer ebenfalls zusetzte. so kosteten die 1000h glühbirnen auch etwa einen drittel zu früher.
      ist bei autos auch nicht anders, früher waren verbrauch und wartungsaufwand grösser und sie waren teuerer, dafür langlebiger. heute sind die automobile sparsamer, leistungsstärker und günstiger. man kann nach wie vor teuer und gut kaufen oder aber billig und weniger gut.
      4 1 Melden
  • 45rpm 15.03.2018 21:03
    Highlight Eine weitere Anekdote für die Rubrik hätte ich noch:

    Als am 13. Dezember 1996 die UNO ihren neuen Generalsekretär wählen wollte, platze just zur Abstimmung die damalige US-Boftschafterin bei der UNO, Madeleine Albright, mit einem Tablett voller Kaffee in den Saal und rief: "Who wants coffee?"

    Die Leute streckten daraufhin alle ihre Hände in die Luft, somit wurde Kofi Annan der neue Generalsekretär der UNO...
    39 66 Melden
    • LeChef 15.03.2018 22:16
      Highlight Sollte eine Anekdote nicht zumindest in den Grundzügen korrekt sein...?
      82 3 Melden
    • 45rpm 16.03.2018 16:03
      Highlight @LeChef

      In der Wikipedia steht:
      "Am 13. Dezember 1996 wurde Annan vom UN-Sicherheitsrat auf Druck der USA und gegen den Widerstand vieler Länder zum UN-Generalsekretär gewählt,..."
      Die Frage, die sich hier nun stellt, wie gross und wie sah dieser Druck der Amerikaner aus? Und inwiefern war Madeleine Albright darin verwickelt?
      Wie auch immer, bei der Abstimmung stand das Ergebnis schon fest. Es spielt also keine Rolle, ob "who wants coffee" bzw. "who wants Kofi".
      Die Anekdote ist also eine Anspielung darauf, dass die USA neuen Generalsekretär schon vorbestimmt haben.
      7 7 Melden
  • Hardy18 15.03.2018 20:22
    Highlight Das Drama von Topsy hab ich von Luise B. erfahren mit der grandiosen Umsetzung von Gene B. und als Hauptdarstellerin Tina B.
    60 9 Melden
  • Knety 15.03.2018 20:12
    Highlight War nicht JP Morgan derjenige der den Wechselstrom forcierte und schlussendlich zum Durchbruch brachte? Tesla hat ja „nur“ den Wechselstrommotor erfunden. Sogar als er noch bei GE arbeitete.
    3 34 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 15.03.2018 21:43
      Highlight Morgen war pragmatisch und hat sich schlussendlich auf die Seite der Sieger gestellt.
      17 2 Melden
    • johny123 16.03.2018 07:16
      Highlight Nope, JP Morgan hat mit ihm einen Vertrag gemacht, als er sah dass der gleiche ihn etwas ärmer machen würde, hat er Tesla gebeten aus dem Vertrag auszusteigen, was er leider tat. Tesla war kein guter Geschäftsman, dadurch wurde er wirklich um Miliarden seitens JP betrogen.
      10 0 Melden

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