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Anekdoteles

bild: watson

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

03.08.18, 19:31 31.08.18, 11:21


Was ist «Anekdoteles»?

Abgesehen davon, dass es sich hier um einen ungemein gelungenen Wortwitz handelt, ist Anekdoteles unser Kurzformat für schmissige historische Anekdoten. Die heutige Geschichte verdanken wir Luzian.

Das 17. Jahrhundert ist nicht nur das Zeitalter, in dem die französische Knospe des Absolutismus besonders glanzvoll erblüht, es ist auch die Ära der diversen Abführmittel.

Diese zwei Dinge mögen für jeden halbwegs zurechnungsfähigen Leser nun gänzlich unversöhnlich scheinen, dennoch fanden sie in nur einer Person zu einer mirakulösen Verschmelzung.

Namentlich in König Ludwig XIV.

Ludwig XIV. im Krönungsornat.  bild: wikimedia

Im Leibe seiner Majestät focht die weltbeherrschende Zweiheit von Licht und Finsternis ihren ewigen Kampf aus. Und bald schon, so dünkte es die bangenden Ärzte, würde die Dunkelheit obsiegen.

Denn seit geraumer Zeit reichten Ludwigs Kräfte nicht mehr aus, so hell zu strahlen, wie es einem Sonnenkönig tatsächlich gebührte. Mochte seine Macht noch so grenzenlos sein, und liess er sich ob so viel Bedeutsamkeit vielleicht gar zum Ausruf «L'état c'est moi!» hinreissen, was nützte es ihm! Die leibliche Hülle, in die er durch Gottes Gnaden gesteckt, um auf Erden zu herrschen, krankte übel. Zum Teufel mit all seinen ihm willenlos gehorchenden Untertanen, wo doch sein eigenes Gedärm seine Befehle zu ignorieren pflegt! 

Tollkühn lehnte es sich auf gegen den Bourbonen und rumorte gegen die ihm täglich verabreichte «Bouillon purgatif», diese schauderhafte Tunke aus Schlangenpulver, Weihrauch und Pferdemist. Diese schlürfte er auf Geheiss seiner Leibdoktoren eifrig, da – so versicherten sie dem König – einzig ein leerer Darm auch ein gesunder Darm sei. 

Nun nährt jedes Jahrhundert ein paar falsche und gefährliche Überzeugungen an seinem Busen, darum wollen wir nicht vorschnell die Menschen dieser vergangenen Zeit verlachen. Nicht das kleinste schuftige Grinsen darf über unsere Lippen huschen, war das Opfer jenes Irrglaubens doch blauen Geblüts und litt gar arg darunter! 

Die abführende Brühe nun zwang den französischen König 14 bis 18 Mal im Tage auf den Versailler Abort. Genötigt, würdevoll dorthin zu schreiten, blieb Ludwig ein zackiger Sprint verwehrt, weshalb sich für gewöhnlich schon auf dem Wege zum Stankgemach etwas vom Verdauten aus dem Gesäss schlich.

https://zdrowepasje.pl/taxonomy/term/7/bezsennosc?page=14

Ludwig XIV. erhält einen Einlauf, holländische Karikatur aus dem Jahr 1689. bild: zdrowepasje

Mit Argusaugen wachten die Leibärzte über des Königs Fäkalien und ab dem Jahr 1685 begannen sich ihre sorgenvollen Tagebucheinträge zu mehren.

«Seine Majestät hat heute wieder Blut gestuhlt.»

Einer dieser besorgten Tagebucheinträge 

«Genug der Entleerung!», sagte sich irgendwann das Gedärm und bildete ein Geschwür, das fortan schmerzlich am königlichen Anus wucherte. Der 48-jährige Ludwig konnte nicht mehr reiten und seine Spaziergänge im Park unternahm er nunmehr mit der Sänfte. 

Der Abszess war wohl der damals üblichen Praxis der Einläufe geschuldet, derer der französische König während seiner Amtszeit 2000 bekam. Sicherlich war die hierfür in den Anus eingeführte, gänzlich unsterile Metallspitze (Klistier) der Gesundheit des Darmtraktes nicht unbedingt zuträglich. 

Niemand aber sprach offen von der fiesen Fistel, die am Gesäss Ludwigs XIV. prangte. Die nun zahlreich nach Versailles pilgernden Ärzte, Apotheker, Scharlatane und Quacksalber wollten mit ihren heiligen Wässerchen, lindernden Pflastern und Wunder wirkenden Umschlägen allesamt nur den «Oberschenkeltumor» des Königs kurieren. 

Für den armen König inzwischen zur Unmöglichkeit geworden: das Reiten. bild: wikimedia

Seit Hippokrates im fünften vorchristlichen Jahrhundert nämlich den Analfisteln mit einem grobschlächtigen Schnitt beizukommen versuchte, und seine Patienten in aller Regel darob verbluteten, hatte niemand mehr versucht, an solcherlei Geschwüren herumzuschnippeln. Sowieso genossen die Chirurgen zu Ludwigs Zeiten wenig Ansehen. Meist aus den Reihen der Friseure und Barbiere stammend, verachtete man sie wegen ihres verunreinigenden Kontaktes mit Blut. 

Doch dann endlich betritt der Sorbonner Professor Charles-Francois Félix de Tassy die Bühne der Medizin. Der Chirurg, der seine Gilde erstmals mit Ruhm bedecken wird. Der Mann, der das erste ernstliche Kapitel der Proktologie schreiben und damit die Wissenschaft rund um den menschlichen After begründen wird. Wenn auch mehr durch Fortunas Zutun als durch wahres Können. 

Der königliche Chirurg und Fistel-Entferner Charles-Francois Félix de Tassy. bild: wikimedia

Nun gut, Mut hatte Félix. Bevor er sich allerdings zwischen den royalen Hinterbacken zu schaffen machte, übte er erst an mittellosen Pariser Landstreichern. 75 solch armer Teufel soll diese zweifelhafte Ehre zuteil geworden sein.

Die meisten von ihnen wurden nach der chirurgischen Behandlung ohne das Geleit der Glocken und ohne Gottes Beistand im Morgengrauen ganz heimlich verscharrt. Gezwungen, ihr Leben für die Entwicklung eines speziellen Fistel-Instruments zu lassen: le bistouri recourbé à la royale; das königlich gebogene Skalpell. 

Von Charles-François Félix entworfen für die Entfernung der Analfistel Ludwigs XIV. bild: dejourenjour

Dieses ausgeklügelte Messer, geführt von der Hand des nun trainierten Félix, machte am 18. November des Jahres 1686 um 7 Uhr Morgens der Fistel Ludwigs XIV. mit 10 Schnitten den Garaus. Dafür wurde vorab das königliche Gesäss mit mehreren Kissen kunstvoll in die Höhe getürmt. Ein Spreizgerät sorgte indes für die fortwährende Offenhaltung des Darmausgangs. 

Der sogenannte Retraktor, der zum Offenhalten des königlichen Afters verwendet wurde. bild: dejourenjour

«La Grande opération» dauerte drei Stunden, in denen Madame de Maintenon das blasse Händchen ihres Geliebten nicht losliess und eilig ein Stossgebet nach dem anderen gen Himmel schickte.

Der tapfere unbetäubte Herrscher soll indes zu seinen Chirurgen gesagt haben: «Behandelt mich nicht wie einen König, ich will heilen wie ein Bauer.» 

Stattdessen gesundete er doch eher royal, bestens umsorgt in seinem Gemache liegend. Der Hof war so sehr begeistert, dass in den Augen so manch eines Höflings das Tragen von Analfisteln bald als erstrebenswert galt. Sie gehörten nicht mehr länger zur Gruppe der blamablen und unansehnlichen Geschwüre, sondern adelten vielmehr ihre Träger, die nun in den Genuss kamen, sich ebenso wie der König, dieser modischen Operation zu unterziehen. 

Doch die wenigsten seiner Patienten, so stellte der inzwischen gefeierte Chirurg Félix erstaunt fest, litten tatsächlich unter einer königsgleichen Fistel: 

«Ich habe jeden der Herren eingehend am betreffenden Körperteile untersucht, habe aber nichts gefunden, was einen chirurgischen Eingriff rechtfertigen würde. Als ich ihnen diese Diagnose mitteilte, war keiner unter ihnen, der nicht tief enttäuscht, ja beleidigt gewesen wäre.»

Aus den Aufzeichnungen des Chirurgen Charles-François Félix

Und so begannen eben viele damit, sich eine solch royal anmutende Fistel anzudichten und bandagierten als Hommage an den König ihre Hinterteile ein. 

Wahrheitsbox

Die Geschichte rund um die Analfistel König Ludwigs XIV. ist wahr. In der französischen Wikipedia findet sich dazu sogar eigens einen Eintrag mit dem wohlklingenden Titel «Fistule anale de Louis XIV». Der König förderte nach der von Charles-François Félix erfolgreich durchgeführten Operation die bis anhin verrufene Chirurgie. Am 18. Dezember 1731 eröffnete dann sein Enkel Ludwig XV. die Académie Royale de Chirurgie, wo die künftigen Chirurgen des Ancien Régime ausgebildet werden sollten.

Die für den Eingriff an der Analfistel verwendeten Instrumente sind im Musée d'Histoire de la Médecine in Paris zu bestaunen. Dazu findest du hier ein Video.

Bisher in Anekdoteles:

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Als im Wilden Westen aus der Haut eines Banditen Schuhe wurden

Der Widerstand einer todgeweihten Ballerina im KZ Auschwitz

Die geschändete Papstleiche, die 3 Mal ausgegraben und 2 Mal im Tiber versenkt wurde

Das peinliche Versagen des helvetischen Möchtegern-James-Bond

Und plötzlich kam da ein Kind aus Päpstin Johanna raus

Der schwule König, der auf brutale Art sterben musste

Als Thomas Edison einen Elefanten mit Wechselstrom hinrichten liess

Die Frau, die ihren Gatten mit einer Hand in die Luft stemmte

Der Mann, der mit Langbogen, Breitschwert und Dudelsack in den 2. Weltkrieg zog

Wenn abgetrennte Froschschenkel und geköpfte Menschen plötzlich zucken

Wie es einem Haufen Dilettanten doch noch gelang, Franz Ferdinand zu töten

Zerbeisst den Leib Christi mit euren Zähnen!

Auch ein königlicher Bauch riecht schlecht, wenn er platzt

Nimm diese Peitschenhiebe, du Wasser der Bitternis! 

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«I'm a creep!» History Porn Teil XXXV: Grusel in 22 Bildern

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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45
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    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 05.08.2018 13:28
    Highlight Die französischen Könige hatten lange Zeit - wie auch dieses Beispiel zeigt - im Guten wie im Schlechten Einfluss auf alle möglichen Lebensbereiche.

    Vielleicht könnte Anekdoteles auch mal etwas darüber machen, wie sich wegen des Sprachfehlers eines Franzosenkönigs die Aussprache des R in Teilen Europas von der Zungenspitze zum Halszäpfchen verlagerte.
    4 0 Melden
  • Optimistic Goose 04.08.2018 23:39
    Highlight Wunderbar geschrieben!
    13 0 Melden
  • Pasionaria 04.08.2018 17:16
    Highlight Wie andern Leserinnen geht es auch mir, Frau Anna Rothenfluh ist mit Abstand meine Lieblingsautorin bei Watson.
    Jeder Beitrag ein Lesegenuss, sei es die spannenden Themen einerseits, aber vorallem auch, wie sie behandelt und redigiert werden anderseits. Danke.

    War es nicht auch Monsieur Louis XIV, der meinte:
    "Unser(e) Untert....., mein Sohn, sind unser wahrer Reichtum.“?
    Jetzt wenigstens wissen wir, welche er meinte. Ohne jeden Zweifel.

    14 1 Melden
  • pamayer 04.08.2018 13:56
    Highlight Köstlich, köstlich.
    Danke für die blumigen Ausführungen.

    Randnotitz: seit wann genau sind Tierversuche in Frankreich verboten? 1674 oder 1675?
    Gut, Landstreicher sind, auch weniger wert als Tiere.
    8 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.08.2018 09:57
    Highlight Sehr süffigs geschriebn, danke dafür.
    19 0 Melden
    • pamayer 04.08.2018 13:58
      Highlight Es muss REKTUM heissen, nicht REKTIKULUM.
      11 0 Melden
  • ~°kvinne°~ 04.08.2018 08:53
    Highlight So guet, danke für einmal mehr eine wunderbare Analektoteles Story ;-)
    17 0 Melden
  • swisskiss 04.08.2018 08:31
    Highlight Eine schöne Story, die wirklich in die An(n)alen einging.
    32 0 Melden
  • Nelson Muntz 04.08.2018 01:40
    Highlight hat der echte D‘Artagnan auch unter ihm gedient?
    9 0 Melden
  • Herbert Anneler 03.08.2018 23:32
    Highlight Im Ernst: der Geschichte fehlt noch eine Zutat. Wegen Entzündungsgefahr wurden ihm auch alle Zähne entfernt - eine damals durchsus sinnvolle Präventionsmassnahme. Es blieb ihm jedoch nichts anderes, als Nahrungsmittel in Breiform zu sich zu nehmen. Dies dürfte seinen Stuhlgang auch forciert haben. Er muss eine Konstitution wie ein Ross gehabt haben, dass er das so lange ertrug. Medizin als Folter. Ein wahrer Horror. Was werden unsere Nachkommen dereinst über unsere Ärztkunst denken???
    38 1 Melden
    • Lichtblau550 04.08.2018 18:26
      Highlight Als aristokratischer Franzose (und hoffentlich Geniesser) wird er sich trotzdem nicht auf Haferbrei beschränkt haben. Wahrscheinlich hat man ihm köstliche Mousses, Patés und Flans kredenzt.
      6 0 Melden
  • Herbert Anneler 03.08.2018 23:22
    Highlight Hätte Trump auch Analfisteln, würden seine VerehrerInnen wohl mit Pampers herummarschieren. Trump hat aber vermutlich an seinem Südpol keine solchen - höchstens in der Mundregion -, dafür tragen seine Fans aber QAnon-Leibchen (oder sind es QAnal-Leibchen?). Fisteln im Hirn...
    23 14 Melden
    • cal1ban 04.08.2018 13:44
      Highlight WWG1WGA
      2 0 Melden
  • Joshuuaa 03.08.2018 22:33
    Highlight Endlich, endlich kann ich auf die Analfistel , die ich mit 14 hatte und für die ich mich unendlich geschämt habe, und auf die dazugehörende Narbe stolz sein. Danke!
    54 2 Melden
    • Lichtblau550 04.08.2018 18:32
      Highlight Und endlich habe ich eine Beschimpfung für die wirklich üblen Zeitgenossen, die trotzdem einen gewissen Stil aufweist: „Sie Analfistel!“. Dagegen klingt „du Lauch“ nach nichts.
      9 0 Melden
  • jive 03.08.2018 22:29
    Highlight Dem armen Louis waren bereits in jungen Jahren alle Zähne gezogen und damit ein Teil der Gaumenplatte herausgerissen worden. Mit ein Grund, weshalb er ständig Verdauungsprobleme hatte und wahrscheinlich auch Abführmittel brauchte. Weitere Details dazu:
    https://www.deutschlandfunk.de/medizingeschichte-ich-stinke-also-bin-ich.709.de.html?dram:article_id=273392
    23 1 Melden
  • KXXY 03.08.2018 21:57
    Highlight Dem armen Ludwig wurden auch noch alle Zähne ausgerissen, denn die Zähne sind die Wurzel allen Übels.
    29 0 Melden
  • Paddiesli 03.08.2018 20:38
    Highlight Liebe Anna, Freundin von Queen (und mir) , ich weiss mir nicht anders zu helfen, als diesen Weg, sorry. Muss auch nicht geposted werden, aber heute kommt auf arte eine Dokumentation über Freddie Mercury. Ich dachte, das willst du wissen. 😊
    39 1 Melden
    • Anna Rothenfluh 03.08.2018 20:46
      Highlight Haha, gar kein Problem und hab Dank für den Hinweis, hab mir letztens gad Day of our Lives angesehen, auch sehr empfehlenswert!
      33 2 Melden
    • Paddiesli 03.08.2018 20:49
      Highlight Danke zurück für den Tip, und sowieso.
      24 1 Melden
  • Trouble 03.08.2018 20:23
    Highlight Meine absolute Lieblingsautorin bei Watson (wirst auch von keinem deiner männlichen Kollegen übertroffen) 😍😍😍 Es ist jedes Mal eine Freude, deine Artikel zu lesen, denn neben der Tatsache, dass sie interessant sind, gefällt mir halt auch einfach dein Schreibstil sehr. Vielen Dank für deine Beiträge.
    245 6 Melden
    • pamayer 04.08.2018 13:57
      Highlight Kann mich dem nur kräftig anschliessen.
      @Trouble: ist's gestattet?
      9 1 Melden
  • Gähn 03.08.2018 20:22
    Highlight Eine weitere sehr gute Episode unseres Anekdoteles.
    54 1 Melden
    • Pasionaria 04.08.2018 17:20
      Highlight Bitte für Anekdoteles unbedingt und unerlässlich Ihren Nick wechseln, nur dafür!!
      8 0 Melden
  • wasihrnichtsagt 03.08.2018 20:18
    Highlight Eine wunderbare Geschichte! 😆 Danke! Unterhaltend und lehrreich zugleich.
    47 0 Melden
  • Roman Stanger 03.08.2018 20:18
    Highlight Wahrlich ist es nicht angebracht, über solcherlei Treiben unserer Vorfahren zu spotten; dünkt es doch auch so manchen unserer Zeitgenossen, er müsse "entschlacken", und zu diesem Behufe vielerlei wunderliches Gebräu zu sich zu nehmen, welches ihm zu Sprühstuhl verhülfe!
    338 4 Melden
    • manhunt 03.08.2018 21:40
      Highlight 🤣🤣🤣🤣
      28 0 Melden
    • Tekkudan 03.08.2018 23:20
      Highlight Du bist angestellt!
      24 0 Melden
    • Nero1342 04.08.2018 15:36
      Highlight geile siech! 😂
      7 0 Melden
  • lilie 03.08.2018 20:01
    Highlight ... "für jeden halbwegs zurechnungsfähigen Leser"... 🤣🤣🤣

    Es ist einfach schön, wenn man bei dieser Gluthitze auch noch solche Liebeserklärungen zu lesen bekommt. 😜

    Ich bin eh nur eine zu einem Viertel zurechnungsfähige Leserin, denn ich habe natürlich sofort bemerkt, dass "Absolutismus" und "Abführmittel" beide mit einem A anfangen.

    A wie Anna.

    Oder Analfistel.

    Oder königlicher A****.

    Absolut amüsantes, alternativlos aberwitziges, arg affengeiles, anatomisch anmutiges, angenehm anschauliches, ansehnlich anstössiges, anspruchsvoll antidepressives, apart anzügliches Anektoteles! 🤗
    161 7 Melden
    • Anna Rothenfluh 03.08.2018 20:23
      Highlight 😍😍😍😍😍
      36 4 Melden
    • SanchoPanza 04.08.2018 11:46
      Highlight Annalfistel 😬
      18 0 Melden
  • salamandre 03.08.2018 19:57
    Highlight aus dieser Zeit kommen auch die Fragen, ça va oder wie gehts; etwas nobler für, schon geschissen heut?
    65 0 Melden
  • achsoooooo 03.08.2018 19:55
    Highlight Louis XIV hatte übrigens das grosse Glück, von seinen Ärzten regelmässig zur Ader gelassen zu werden. Als ob dies nicht genügt, wurden ihm auch noch Zähne gezogen (da man diese als potentielle Infektionsherde unmöglich im seinem Mund belassen konnte....) Leider kam dabei auch noch ein Teil des Gaumens mit, weshalb Nahrungsreste wahlweise beim Essen aus der Nase liefen oder sich dort ansammelten und munter vor sich hinschimmelten...
    Dies alles, in Kombination mit der Tatsache, dass man sich damals kaum wusch, hat zum berühmt- berüchtigten "Geruchsbouquet" des glorreichen Königs beigetragen...
    57 2 Melden
    • Paddiesli 03.08.2018 20:53
      Highlight Üüüüüh...! 🤢 Zum Glück gibt's heute Zahnärzte.
      35 2 Melden
    • Joe Smith 03.08.2018 23:24
      Highlight Das mit den gezogenen Zähnen stimmt, aber die Begründung «Infektionsherd» ist falsch. Damals wusste man noch nichts von Infektionen, da war die Vier-Säfte-Lehre von Hippokrates/Galen/Avicenna offizielle Lehrmeinung. Die wenigen «Kontagonisten» stiessen mit ihren Beobachtungen auf schroffe Ablehnung, was einer der Hauptgründe für die immer wieder grassierenden Pandemien der verschiedensten Krankheiten mit unvorstellbaren Opferzahlen war. Die Säftelehre war übrigens auch der Grund für die dauernden Aderlässe und Schröpfkuren, mit denen man die «Materia peccans» aus dem Körper entfernen wollte.
      20 0 Melden
    • MaskedGaijin 04.08.2018 01:34
      Highlight Mon dieu! Der arme.
      9 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Als Thomas Edison einen Elefanten mit Wechselstrom hinrichten liess

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