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Anekdoteles

bild: watson

Der schwule König, der auf brutale Art sterben musste



Was ist «Anekdoteles»?

Abgesehen davon, dass es sich hier um einen ungemein gelungenen Wortwitz handelt, ist Anekdoteles unser Kurzformat für schmissige historische Anekdoten.

Der englische König Eduard I. zeugte mit seiner Gemahlin Eleonore an die 14 Kinder, doch bis auf einen mussten sie alle Buben begraben. Nur der 1284 geborene Eduard überlebte – der Hurensohn, wie ihn sein Vater zu nennen pflegte.

Und während seine zahlreichen Schwestern allmählich verheiratet wurden oder in Klöster eintraten, vergnügte sich Eduard mit dem Franzosen Piers Gaveston. Was auch immer dieser scharfsinnige und kultivierte Mann dem Thronfolger nachts ins Ohr säuselte, es musste diesem so angenehm sein, dass er ihn sofort zu seinem Kammerherrn machte. 

Solcherlei Verhältnisse musste der König an seinem Hof antreffen, als er aus Schottland zurückkehrte, wo er William Wallace mit dem tapferen Herzen bezwungen hatte. Er mochte seinen Sohn zwar ins Exil schicken und Gaveston verbannen, doch sobald er unter der Erde lag, holte Eduard – nunmehr der neue König – seinen Geliebten wieder an den Hof. 

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«Eduard II. und Piers Gaveston» von Marcus Stone, 1872. Königin Isabelle und die Höflinge schauen verächtlich zu den beiden hinüber. bild: queerstoryfiles

Bevor er starb, gelang es ihm immerhin noch, Eduard mit Isabelle de France, einer Tochter des französischen Königs Philipp IV., zu verheiraten. Mit ihr wird er auch pflichtbewusst vier Kinder zeugen. 

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Die Hochzeit von Eduard und Isabelle. Buchmalerei, um 1475. bild: wikimedia

Die meisten seiner Nächte verbrachte er allerdings mit Gaveston. Und mochte man diese dem ganzen Mittelalter als widernatürlich empfundene Zuneigung zweier Männer füreinander am Hof noch halbwegs hinnehmen, so beobachtete man Gavestons rasanten Aufstieg mit grosser Missgunst. Er, der sich wie ein zweiter König gebärdete, ja bei speziellen Anlässen sogar die Eduardskrone tragen durfte!

Dass seine gierigen Sodomitenhände sich an der royalen Kasse vergriffen, dass ihn der König unaufhörlich mit Titeln und Ländereien beschenkte, das alles war zu viel für die englischen Barone. Drei Mal wurde er verbannt und als das Land schon am Rande eines Bürgerkrieges stand, fasste man den Flüchtigen endlich und schlug ihm 1312 den Kopf ab.

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Der Earl of Warwick über der enthaupteten Leiche Gavestons, Buchillustration aus dem 14. Jahrhundert. bild: wikimedia

Auch als militärischer Führer konnte Eduard II. nicht glänzen. Obwohl seine Männer den Schotten zahlenmässig weit überlegen waren, unterlagen sie 1314 in der Schlacht von Bannockburn. Der englische König hatte die Reiterei im sumpfigen Gebiet angreifen lassen, wo seine schwer gepanzerten Ritter reihenweise im Boden versanken.

Selbst sein Rachefeldzug acht Jahre später endete in einem Desaster – er musste fliehen, während seine hinter den feindlichen Linien zurückgelassene Gattin sich nur noch durch eine gefährliche Fahrt übers Meer zu retten vermochte. 

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Darstellung der Schlacht von Bannockburn aus der Holkham Bible, 1327–35. bild: wikimedia

Eduard hatte sie im Stich gelassen. Das wird sie ihm nicht so schnell vergessen. Auch die Demütigung nicht, die sie durch seine Männerliebschaften zu ertragen hatte. Denn Gavestons Platz blieb nicht einfach frei. Der Höfling Hugh le Despenser rückte nach – und dieses Mal löste seine bevorzugte Stellung am Hof tatsächlich einen Bürgerkrieg aus. Eduard konnte ihn zwar zu seinen Gunsten entscheiden, doch sein Thron hörte damit nicht einfach auf zu wackeln. Er stand auf unebenem Boden und dieser wurde nun noch zusätzlich erschüttert durch einen Krieg mit Frankreich.

1324 regierte Karl IV. das Land, der Bruder von Isabelle. Er lud seine Schwester zu Friedensverhandlungen ein, gemeinsam mit ihrem Sohn Eduard, dem Thronerben. Beide liessen bald darauf öffentlich verlautbaren, nicht eher nach England zurückzukehren, bis der König nicht seinen Günstling Despenser vom Hof verjagt habe. Isabelle war sich sicher, dass dieser Mann der Grund für ihre zerstörte Ehe sei. Gemeinsam mit ihrem Geliebten – dem aus dem Tower geflohenen Grafen Roger Mortimer – begann sie nun ein Söldnerheer gegen ihren Gatten aufzustellen. 

Scharenweise liefen die der Günstlingswirtschaft ihres Königs überdrüssig gewordenen Adligen zu Isabelle über, als sie 1326 mit ihren Männern in England landete. Eduard II. flüchtete bis in die dichten Wälder von Südwales, wo er sich mit Despenser und seinen letzten Gefolgsleuten zu verstecken versuchte. Sie wurden von Einheimischen verraten.

1EN-954-E1307-1

-------------------- D: --------------------
Eduard II. v.England, Krone / Buchmal.

Eduard II., Koenig von England (1307-27);
1284-1327.
- Koenig Eduard II. wird die Krone ange-
tragen. -
Buchmalerei, englisch, 1.Viertel 14.
Jahrhundert. Aus der anglo-normannischen
Reimchronik des Peter Langtoft in frz.
Sprache. Ms. Royal 20, A.II, fol.10,
London, British Library.

Eduard II. von England, Buchmalerei aus dem 14. Jahrhundert. Bild: wikimedia, 249 (Q: 249)

Despenser schaffte es nicht, sich während seiner Haft zu Tode zu hungern und so musste er seiner Hinrichtung als Verräter entgegensehen. Man band ihn an eine Leiter, schnitt ihm die Hoden ab und liess ihn dabei zusehen, wie sie brannten. Dann weidete man ihn aus, riss ihm zuletzt das Herz heraus und warf auch dieses ins Feuer. 

Eduard II. wurde indes abgesetzt. Man erklärte ihn für regierungsunfähig. Er habe sich eines Königs unwürdigen Tätigkeiten gewidmet. Er habe zugelassen, dass andere die Herrschaft ausübten. 

Die Art seines Sterbens aber sollte die grösste Sünde widerspiegeln, derer er sich schuldig gemacht hatte: die der Liebe zu einem Mann. Man führte ihm rektal ein aufgesägtes Kuhhorn ein, durch das dann eine glühende Eisenstange bis in die Gedärme hinein getrieben wurde.  

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 28.06.2018 06:39
    Highlight Highlight Anna Rothenfluh,
    wortgewaltig (im wahrsten Sinn des Wortes), wie eh und je. Sie vermoegen es, uns immer und immer wieder wortbeschlagen in Welten zu fuehren, die einem gar nicht eben present sind. Wie wertvoll, danke.
    Diesen Bericht haetten Sie auch unter > Barbaroteles verfassen koennen. Brutal, wie es kaum zu steigern geht.
    Und da schwaermen noch viele Nostalgier von der > guten, alten Zeit. Ne, danke!
    7 2 Melden
    • Anna Rothenfluh 28.06.2018 10:10
      Highlight Highlight <3 danke für die gewaltig lieben Worte, Pasionaria. Und ich habe deine Namensvetterin nicht vergessen, gell, ich werde nur noch ein paar Frauen vor ihr abhandeln, aber ihre Stunde wird kommen!
      7 2 Melden
    • Pasionaria 29.06.2018 06:27
      Highlight Highlight Vielen Dank, Anna, ich freue mich jetzt schon und ebenso auf die 'anderen' Frauen, die Sie uns mit Ihrer wortgewandten Art vorstellen werden. Jedesmal ein Genuss.
      Damit machen Sie mir das Warten leicht.

      So aufbauend und interessante, Menschen, die man nicht einfach so kennt, durch Sie kennenzulernen.
      3 0 Melden
  • frau_kanone 27.06.2018 10:26
    Highlight Highlight Beeindruckend, wie unglaublich kreativ der menschliche Geist sein kann, wenn es um die Bestrafung anderer Individuen geht. Grausig.
    29 1 Melden
  • Bene86 27.06.2018 10:23
    Highlight Highlight Die Kreativität der Foltermethoden und Hinrichtungsarten kannte früher keine Grenzen. Was müssen dies für kranke Wesen gewesen sein, die sich so etwas ausgedacht haben...
    23 2 Melden
  • Nicholas Fliess 27.06.2018 06:52
    Highlight Highlight Die Art des Todes ist eine schön blutrünstige Legende. Vermutlich liess man Edward II. einfach verhungern...
    19 2 Melden
  • eBart! 26.06.2018 22:42
    Highlight Highlight Wieso war es in Ordnung dass seine Frau einen Geliebten hat?
    9 21 Melden
    • The oder ich 26.06.2018 23:20
      Highlight Highlight Solange sie kein Kind heimbrachte, war ihm dies wohl egal. Unter Königs war ja die romantische Liebesehe bestenfalls ein glücklicher Zufall für die Beteiligten. Normalerweise ging es um Bündnisse zwischen den Ländern der Väter; häufig wurden Heiraten schon vereinbart, bevor Prinz und Prinzessin überhaupt geschlechtsreif waren. Anna hat da sicher auch noch einen anekdotelischen Fundus zu solchen Beispielen
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      28 0 Melden
    • Rabauke 27.06.2018 11:33
      Highlight Highlight Als Königsgemahlin hätte sie offiziell keinen Geliebten haben dürfen. Es drohten meines Wissens sogar drakonische Strafen für Fremdgängerinnen. In diesem Beispiel nehme ich aber an, dass die Untertanen den König so sehr verabscheuten, dass es ihnen schlussendlich egal war, was die Königin tat.
      13 0 Melden
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 26.06.2018 19:29
    Highlight Highlight Also manchmal frage ich mich schon wie kaputt man sein muss sich solche Strafen auszudenken.
    74 4 Melden
  • Watcherson 26.06.2018 18:34
    Highlight Highlight Wäre es eventuell möglich jeweils eine Quellenangabe mit zu liefern?
    49 2 Melden
    • Anna Rothenfluh 27.06.2018 08:56
      Highlight Highlight Klar doch! Also die Erzählung von Eduards hässlichem Tod ist in der Chronik von Geoffrey the Baker zu finden; er hat die englische Geschichte von 1303 bis 1356 in seiner Chronicon Angliae temporibus Edwardi II et Edwardi III niedergeschrieben. Heute gilt allerdings nicht mal als gesichert, ob er überhaupt umgebracht wurde. Möglich, dass er eines natürlichen Todes starb, vielleicht beschleunigt durch Depressionen nach seiner Inhaftierung.
      25 2 Melden
  • Blitzableiter 26.06.2018 18:19
    Highlight Highlight Boah der Gedanke daran tut weh. Einfach nur fremd die Zeit damals!
    32 2 Melden
  • giandalf the grey 26.06.2018 18:14
    Highlight Highlight Uaaaaaaahh meine Fresse... Die kannten ja gar nichts! Alter Verwalter! Warum konnte man die Herren nicht einfach Köpfen oder so? Dagegen scheinen die USA ja fast wieder human 😅
    43 8 Melden
  • Fabio74 26.06.2018 18:11
    Highlight Highlight Vermutlich Legende der grauenhafte Mord wie so vieles damals
    20 4 Melden
  • lily.mcbean 26.06.2018 17:40
    Highlight Highlight Dieses Ende!!! 😱😱😱
    Aber trotzdem ein grosses Danke an Anna dafür dass sie uns immer ein klein wenig schlauer macht!
    52 2 Melden
    • The Origin Gra 26.06.2018 19:36
      Highlight Highlight Und haben schaudern lassen
      20 1 Melden
  • lilie 26.06.2018 17:30
    Highlight Highlight Hach, die gute alte Zeit! Als Männer noch Männer waren und Frauen am Herd standen! Als noch Zucht und Ordnung herrschte und Ehrfurcht vor Autorität!

    Oder so ähnlich.

    Wie auch immer: Herzlichen Dank einmal für ein unglaubliches Anektoteles, Anna! Mit der Ehe für alle sind wir zwar noch nicht ganz so weit, aber wenigstens werden hierzulande keine Todesstrafen unter der Gürtellinie mehr vollstreckt!
    161 24 Melden
    • Roman Stanger 26.06.2018 19:27
      Highlight Highlight Also ich glaube nicht dass Isabelle jemals einen Herd von nahem gesehen hat ...
      46 3 Melden
    • lilie 27.06.2018 07:42
      Highlight Highlight @Roman: Nein, sonst würde ja auch der Witz nicht funktionieren. ;)
      14 0 Melden
    • Die Redaktion 28.06.2018 18:28
      Highlight Highlight @lilie

      Frauen auf dem Herd, knisternd und lodernd, nicht davor.

      War echt "dufte" damals.
      4 1 Melden
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  • The Origin Gra 26.06.2018 17:26
    Highlight Highlight "Man führte ihm rektal ein aufgesägtes Kuhhorn ein, durch das dann eine glühende Eisenstange bis in die Gedärme hinein getrieben wurde" 😱🤢

    Früher war alles besser... Nein sicher nicht.
    Ausser man steht auf Schleifen, Hängen, Ausweiden und Vierteilen, den Tod durch Glühendes Eisen in den Allerwertesten, Pfählung, Scheiterhaufen und allerlei andere Sadistische Mordrituale 🤢

    @Anna Rothenfluh: Danke für dieses Morbide Anekdoteles
    272 11 Melden
    • Baba 26.06.2018 18:48
      Highlight Highlight Wir müssen uns aber auch bewusst sein, dass zB noch nie soviel gefoltert wurde wie heute... Die Methoden sind etwas subtiler und hinterlassen oftmals keine physischen Spuren. Was die Sache aber nur perfider macht.

      'Merica steht mit Waterboarding, Scheinexekutionen und Schlafentzug ziemlich weit vorne.

      Das 21. Jahrhundert steht punkto Grausamkeit dem 13./14. in nichts nach 😢
      40 28 Melden
    • The Origin Gra 26.06.2018 19:52
      Highlight Highlight @Baba: Sogar ein Staat der Friedensnobelträgerin (Spanien) soll immer wieder Foltern.

      Ich verstehe nicht wie man es fertigt bringt andere zu Foltern. Was stimmt im Kopf mit denen nicht?
      42 5 Melden
    • Der Mann im Mond 26.06.2018 22:38
      Highlight Highlight Im dänischen Doku-Drama Deines Nachbarn Sohn von Jørgen Flindt Pedersen und Erik Stephenson aus dem Jahr 1982 erzählt ein junger Grieche wie er zum willigen Folterknecht der Miltärjunta (1967-1974) gemacht wurde. Eindrücklich und bedrückend.
      18 2 Melden
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  • Electric Elefant 26.06.2018 17:26
    Highlight Highlight Wieder mal sehr interessant... Allerdings gehört v.a. zum letzten Teil (wie Eduard II gestorben ist) noch ein "angeblich" oder "man sagt" dazu. Ein historischer Fakt ist dies definitiv nicht...
    129 3 Melden
    • Anna Rothenfluh 26.06.2018 18:16
      Highlight Highlight Nein, da hast du natürlich recht, aber darum erzähl ich es ja hier bei Anekdoteles.
      49 4 Melden
    • Electric Elefant 26.06.2018 20:23
      Highlight Highlight Schon klar - ich finde so Sachen ja auch interessant und bin immer wieder erstaunt, was für cooles Zeugs Du jeweils ausgräbst... Aber ich fände es halt hilfreich, wenn man zwischen all den historischen Fakten, trotzdem auf die Teile, welche eben nicht gesichert sind, hinweist. Bei diesem Artikel ist meines Wissens ja nur die erwähnte Ermordung und Homosexualität von Edward nicht wirlich gesichert (aber zumindest zweites sehr Wahrscheinlich...).
      Aber das hört sich jetzt irgendwie schon zu fest nach Kritik an - für Deine gut geschrieben Artikel kann man Dich nur loben! Respekt!
      31 3 Melden
    • Anna Rothenfluh 27.06.2018 09:02
      Highlight Highlight Ich versteh deinen Punkt absolut, und das darfst du ungeniert kritisieren. Nur hab ich dieses Format eigentlich ins Leben gerufen, damit hier Fiktion und Geschichte eben ein bisschen verschwimmen dürfen. Dass es eben gerade nicht ganz klar ist, was jetzt stimmt oder nicht, weil es nur um die Anekdote geht und nicht so sehr um die Wahrheit. Aber wenn ihr mögt, und bevor ich hier der Fake News beschuldigt werde haha, kann ich jeweils eine Infobox machen, die darüber informiert, was an der Geschichte wahr ist und was nicht.
      23 1 Melden
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Die geschändete Papstleiche, die 3 Mal ausgegraben und 2 Mal im Tiber versenkt wurde

Papst Stephan VI. hatte ein Problem. Nun haben das alle Menschen zu allen Zeiten, doch im Jahr 896 – also vor 1122 Jahren – zweifelte man die Rechtmässigkeit seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt an. Und wenn ein Mann, der es schon so weit gebracht hat, in seiner Stellung bedroht wird, dann empfindet er die Gefahr natürlich als höchst existentiell. Was sie im Übrigen auch tatsächlich war in einer Welt, wo Päpste, Könige und Kaiser einander ständig bekriegten und nach dem Leben trachteten. 

Nun …

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